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Kommentare zu:
"Mein Kampf in und mit der CDU war für die Community wichtig"


#21 daVinci6667
  • 18.06.2016, 12:56h

  • Erstmals herzliche Gratulation zur VERPARTNERUNG.

    Das war keine Hochzeit!

    In politischen Zusammenhang muss man das dringend betonen, im persönlichen nicht, da wirkt das verletzend und herabsetzend. Genau deshalb spricht man an solchen Anlässem und Beerdigungen von Hochzeit und von Ehemann und nicht bloss von Partner. Das hat selbst die sonst unsensible Frau Bauchweh gemerkt.

    Zu Ende Lesen konnte ich den Artikel nicht. Ich bin wütend geworden und hab mich gefragt ob der Typ überhaupt noch Eier hat. Vielleicht sollte er ab und zu die Hand nach unten schieben und anschliessend daran riechen, wie es Fussballer tun und dann laut, ruhig und bestimmt öffentlich sagen dass er für sich und uns alle die Ehe fordert. JETZT.

    Doch ich fürchte für einen gläubigen Katholiken ist das zu viel verlangt. Zum Glück ist mein Ehemann nicht so ein Schlappschwanz wenn es um LGBTI -Rechte geht. Ansonsten wäre er niemals mein Mann geworden.

    Das hält man ja nicht aus sowas! Nach all den Jahrzehnten, ja Jahrhunterten von Unterdrückung, Verfolgung und Tötung, nur weil wir sind wer wir sind, finde ich eine solches Winseln nach noch mehr, und noch ein bisschen mehr Geduld nur verletzend und zutiefst entwürdigend. Auch ganz auf der persönlicher Ebene.

    Deshalb nochmal deutlich, Sie sind nicht verheiratet, Herr Stefan Kaufmann, leider nicht!

    Ich erwarte dass Sie wirklich ALLES IN IHRER MACHT STEHENDE TUN UM DIESES UNRECHT ENDLICH ZU BEENDEN!
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#22 Vater
  • 18.06.2016, 12:57h
  • Liebe Autoren von queer.de,
    liebe Mitglieder der queer.de-Redaktion,

    BITTE nutzt endlich mal ein derartiges Interview, um bei den Politikern die Rechtsgrundlage für Fraktionszwang und den ewigen Vorwand des Koalitionsvertrages anzusprechen.

    Im Grundgesetz steht ganz deutlich, dass kein Abgeordneter weisungsgebunden ist und dass jeder von ihnen ein freies Mandat hat und in den Abstimmungen allein seinem Gewissen verpflichtet ist.

    GENAU DAS soll verhindern, dass Abgeordnete für etwas stimmen, was sie selber für falsch halten oder sogar menschenrechtsverletztend.

    Auch wenn Stefan Kaufmann kein SPD-Mitglied ist, scheint es für ihn doch selbstverständlich zu sein, dass der SPD die Hände gebunden sind.

    Das Grundgesetz steht aber über derartigen Koalitionsverträgen.

    Auf eine derartige Frage habe ich gewartet.

    Leider kommt es praktisch nie vor, dass irgendjemand sie stellt, wenn er die Gelegenheit dazu hat.

    Angesichts der Tatsache, dass genau dieser angebliche Zwang eine freie Abstimmung verhindert, gehört diese Frage eigentlich ganz oben auf die Liste.

    Im Grunde genommen gehört diese Frage sogar ganz oben in die Tagespresse, um die Bevölkerung mal darauf aufmerksam zu machen.

    Liegt euch nichts daran, da mal nachzubohren?

    Ich hoffe sehr, dass ihr die Frage bei den nächsten Interviews (Plural) auf dem Schirm behaltet.

    Gruß
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#23 AnmerkungAnonym
#24 AnmerkungAnonym
#25 BartosAnonym
  • 18.06.2016, 14:00h
  • Sehr geehrter Herr Kaufmann,

    ich muss mich Kommentar #19 anschließen:

    Wenn Sie mehr Solidarität von uns erwarten, müssen Sie auch mehr Solidarität zeigen! Und sich z.B. bei einer Abstimmung auch mal nicht dem Fraktionszwangs beugen.

    Wenn Sie mit uns gemeinsam (!) kämpfen wollen, müssen Sie auch mitkämpfen und dürfen das kämpfen nicht den anderen überlassen.

    Viele von uns reißen sich den Arsch auf, um für unsere Rechte zu kämpfen. Teils mit erheblichen familiären, beruflichen, finanziellen oder gar gesundheitlichen Nachteilen.

    Da können Sie nicht, um Ihre innerparteiliche Karriere nicht zu gefährden, nichts tun und dann auch noch (zur Beruhigung Ihres Gewissens, zum Erlangen schwul-lesbischer Wählerstimmen oder weshalb auch immer) ausgerechnet von uns mehr Solidarität fordern.

    Derjenige, der sich bisher unsolidarisch verhalten hat, waren Sie. Also muss der erste Schritt zu mehr Solidarität auch von Ihnen ausgehen.

    Es geht nicht, dass Sie anderen den Kampf überlassen und wenn wir dann unsere Ziele erreicht haben, stellen Sie sich daneben, lächeln in Kameras, klopfen uns kumpelhaft auf die Schulter und erzählen wie toll es sei, was Sie gemeinsam mit uns "solidarisch" erreicht hätten.

    Wenn Sie unsere Solidarität nur brauchen, um sich dann später für etwas feiern zu lassen, was andere erkämpft haben und wozu Sie nichts beigetragen haben, dann bekommen Sie unsere Solidarität NICHT.

    Wenn Sie dagegen wirklich gemeinsam mit uns etwas verändern wollen, erwarten wir aber auch, dass Sie auch solidarisch sind und dass Sie auch mitkämpfen und das Kämpfen nicht nur uns überlassen um sich dann später dranzuhängen (wie das leider viele Politiker gerne tun).
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#26 Wildhase1969Profil
  • 18.06.2016, 14:02h Berlin

  • Stefan Kaufmann.... - wir wissen schon, daß man ein gerütteltes Maß Bigotterie mitbringen muß, um religiös und auch noch in der CDU zu sein. Aber das ist echt peinlich und an Doppelmoral schwer zu überbieten.
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#27 HinnerkAnonym
  • 18.06.2016, 15:05h
  • "Mein Kampf in und mit der CDU war für die Community wichtig"

    Was war denn daran wichtig?

    Dass er seine Karriere gefördert hat, indem er die weitere Diskriminierung abgenickt hat?

    Dass er um Zeit bittet, bis die Union sich ändert? (Manche von uns haben schlichtweg nicht diese Zeit. Im übrigen kann man bei Grundrechten nicht warten, bis der letzte Depp endlich einlenkt.)

    Ich kann wirklich beim besten Willen nicht erkennen, was Stefan Kaufmann für "die Community" so wertvolles oder wichtiges geleistet hat... Ich sehe nur, dass er eine Partei unterstützt, die uns wie Untermenschen behandelt.
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#28 ursus
  • 18.06.2016, 15:24h
  • >"Was die queerpolitischen Themen angeht, können wir ganz zufrieden sein. Die neue Bildungsministerin ... hat schon angekündigt, dass sie beim Bildungsplan kein Zurück will. Und das Sozialministerium ist jetzt in grüner Hand und von daher wird es keinen großen Rollback geben. An sich kann man damit gut leben."

    genau das ist das problem: schon damit zufrieden sein, dass es "nicht zurück" geht. nein, damit bin ich nicht zufrieden. niemand sollte damit zufrieden sein.

    und das zweite problem wird hier deutlich:

    >"dass ein Schwuler in einer Partei wirkt, die - jedenfalls in Teilen - bei diesem Thema bremst."

    was für ein weichgespülter schmarrn. es sind eben nicht "teile", es ist die partei als solche. ganz offiziell, festgeschrieben im programm, nachweisbar in jeder einzelnen abstimmung, das abstimmungsverhalten der angeblich homofreundlichen (auch kaufmanns) inbegriffen.

    menschen, die diskriminierung derart verharmlosen und kleinreden und die schon damit zufrieden sind, wenn sie "überleben" können und wenn nicht alles noch schlimmer wird, sehe ich weiterhin nicht als teil der lösung, sondern als teil des problems.
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#29 ursus
  • 18.06.2016, 15:30h
  • Antwort auf #18 von kuesschen11
  • >"warum hat Herr Kaufmann sich bei der Katholischen Kirche angebiedert, eine Segnung seiner Partnerschaft zu bekommen?"

    das hat er nicht. er hat um etwas gebettelt, das noch weniger wertschätzung für seine partnerschaft gezeigt hätte als eine segnung:

    >"... dass Bischof Fürst einen Gottesdienst, einen Dankgottesdienst, untersagt hat, den unser Pfarrer mit uns geplant hatte und der eben kein Segnungsgottesdienst sein sollte, sondern etwas anderes"

    er hat sogar dafür noch einen tritt ins gesicht bekommen. in aller öffentlichkeit. und er hat nichts daraus gelernt.
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#30 RalfAnonym
  • 18.06.2016, 16:04h
  • Welch ein Geschwurbel... Man muss schon schwerer Masochist sein, wenn man in und mit der CDU Politik macht und auch noch katholisch ist. Glaubwürdig kann man damit jedenfalls keine Gleichstellungspolitik treiben. Für eine weitere Kanzlerschaft Merkel eintreten und von Eheöffnung mit ihr faseln - das ist nur noch lächerlich.
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