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Kommentare zu:
"Mein Kampf in und mit der CDU war für die Community wichtig"


#41 GutmenschProfil
  • 18.06.2016, 18:56hSt. Gallen
  • Die Selbstzerfleischung der deutschsprachigen LGBT-Community ist schon beängstigend.

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

    Ein offen schwuler Politiker wird in einem Queer-Forum aufs Übelste beleidigt und beschimpft, weil er sich für LGBT-Gleichberechtigung einsetzt.

    Ich verstehe es einfach nicht.

    Als ich in den USA gelebt habe, habe ich dort eine sehr geschlossene LGBT-Community erlebt. Jeder wurde akzeptiert und konnte so sein wie er will. Es gab keine "guten" und "schlechten Schwulen.

    Hier werden manche fertiggemacht, welche nicht dem Idealbild eines Schwulen entsprechen. Im anderen Beitrag wurde ich verspottet, weil ich einen Kinderwunsch habe. Ich würde micht verbiegen und mich an die Gesellschaft anpassen. Bin ich denn nicht gleichberechtiger Teil der Gesellschaft? Sind Schwule von Natur aus Anti-Sozial?

    Dabei gings bei der Gay-Bewegung ursprünglich einmal darum, zu zeigen, dass Schwule und Lesben eben in allen gesellschaftlichen Schichten vorkommen. Ein offen Schwuler kann es heute sogar zum Parlamentsabgeordneten schaffen!

    Ich bin überzeugt, in den USA würde man ihm keinen Hass entgegenbringen. Genau deshalb war die LGBT-Bewegung in den USA auch viel erfolgreicher.
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#42 Musthave---Anonym
  • 18.06.2016, 18:59h
  • Antwort auf #8 von hugo1970

  • Er hatt eine seltsame Form von Gelassenheit die aus der Unbewußtheit kommt und von dem profitiert was Andere wirklich erkämpft haben. Schon möglich das er da als Werbebotschafter fungiert. Die CDU agiert noch irgendwie mit der Gesellschaft. Wirklich albern ist das weltfremde Beharren im 97% homofeindlichen Katholizismus wo es genug anerkennende Kirchen gäbe die es auch verdient hätten unterstützt zu werden und auch Christentum ermöglichen. Austrocknen durch Verlassen ist der einzig würdige Weg zu einem wen schon würdigen Christentum.
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#43 PfoteAnonym
#44 GutmenschProfil
  • 18.06.2016, 19:03hSt. Gallen
  • Antwort auf #39 von hugo1970
  • Ich wünsche dir einen guten Appetit und viel Spass beim Kotzen.

    Dieser Kommentar unterstreicht haargenau meine Aussagen. Die deutschsprachige LGBT-community zerfleischt sich selber. Jeder der nicht ins Bild eines perfekten Schwulen passt wird runtergemacht und beleidigt. Sogar ein offen Schwuler Politiker der echten Einfluss auf die nationale Politik hat.

    Jeder der will, dass Schwule und Lesben weiterhin eine marginalisierte Randgruppe ohne Chancen auf Erfolg und Teilhabe im gesellschaftlichen Leben bleiben, soll meinen Kommentar bitte Runtervoten. Viel Spass beim einsamen Kampf gegen die Gesellschaft.
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#45 GutmenschProfil
  • 18.06.2016, 19:15hSt. Gallen
  • Antwort auf #43 von Pfote
  • Leute wie ich engagieren sich aktiv für einen Wandel. Ich bin bei der Operation Libero.

    Stefan Kaufmann tut es innerhalb der CDU und es ist sehr wichtig, dass es Leute gibt, die das tun. Ich bin sicher, das ist keine leichte Position und Aufgabe. Aber er hat die Chance einen echten Wandel zu erwirken. Je mehr offen Schwule es in der CDU gibt, desto mehr Druck auf die ultrakonservativen.

    Statt Unterstützung erhält er von der Queer-Community übelste Beschimpfungen.

    Ich bin sicher, in den USA könnte das nicht passieren. Da hat man sich sehr aktiv um die Unterstützung möglichst ALLER bemüht. Man hat Schwule und Lesben aller Schichten und Positionen akzeptiert. Und man war sehr erfolgreich.
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#46 LorenProfil
  • 18.06.2016, 19:35hGreifswald
  • Antwort auf #41 von Gutmensch
  • Ihr persönliches Erleben in Ehren, aber ob es den politischen Realitäten in den USA entspricht, steht auf einem anderen Blatt. Ich habe mal einen Artikel aus dem Jahre 2015 exemplarisch rausgesucht um darzulegen, dass dort die gleichen Streitigkeiten ausgetragen werden wie hier (übrigens auch zur Zeit):

    www.readcontra.com/2015/05/a-queer-and-liberal-defense-of-ga
    y-republicans/



    Im übrigen haben die USA einen Obama und einen unterstützenden Supreme Court, Deutschland eine Frau Merkel als Chefköchin mit Kellnern wie Herrn Kaufmann.

    Schließlich: Kritik, auch Häme, sind kein Hass, aber wer Debatten so zuspitzt wie Sie z.B. in Ihrem #36, der darf sich selbst über deutliche Widerrede nicht echauffieren.
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#47 ursus
  • 18.06.2016, 19:38h
  • Antwort auf #41 von Gutmensch
  • >"beleidigt und beschimpft, weil er sich für LGBT-Gleichberechtigung einsetzt."

    was mich angeht: ich kritisiere nicht, dass er sich einsetzt. ich kritisiere, dass er offene homofeindlichkeit teils bis zum rande der realitätsverleugnung verharmlost. und ich glaube nicht daran, dass man probleme löst, indem man sie kleinredet. im gegenteil, man darf denjenigen, die das tun, durchaus vorwerfen, lösungen zu verhindern.

    verharmlosungen bedeuten indirekt nämlich auch: wer sich da aufregt, der_die bildet sich das problem doch eigentlich nur ein. das zieht denen, die sich berechtigterweise über unrecht empören, den teppich unter den füßen weg.

    und genau für diese problemleugnung werden menschen wie kaufmann in seiner eigenen partei immer wieder instrumentalisiert. das denke ich mir ja nicht aus, sondern das können wir regelmäßig beobachten.

    nein, ich leugne gar nicht, dass kaufmann auf seine weise vielleicht auch hier und da etwas bewegen mag. ich werde aber immer darauf hinweisen, wo er unseren anliegen durch verharmlosung und inschutznahme von diskriminierer*innen schadet. denn das tut er, da beißt die maus keinen faden ab.
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