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Polizeibericht
Faustschlag ins Gesicht, nur weil er schwul ist
- 18. Juni 2016, 14:13h 1 Min.

Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit möglicherweise homo- und transphobem Hintergrund (Bild: Sebastian Rittau / flickr / by 2.0)
In Berlin ist es in der Nacht zum Samstag erneut zu einem homophoben Übergriff gekommen. Ein 28-Jähriger erstattete am Vormittag Anzeige bei der Polizei.
Der Vorfall hat sich laut Polizeibericht im Stadtteil Mitte ereignet. Der Mann sei gegen 2.15 Uhr aus einer Bar in der Steinstraße gekommen und aus einer Gruppe von fünf Männern heraus gefragt worden, ob er schwul sei. Die Frage habe er mit einem "Ja" beantwortet und dann versucht, seinen Weg fortzusetzen.
Als er sich beim Weggehen umdrehte, habe er plötzlich von einem Unbekannten aus der Gruppe einen Faustschlag in das Gesicht bekommen. Dadurch erlitt er leichte Verletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Eine Täterbeschreibung liegt bislang nicht vor.
Der Angriff in der Steinstraße ist bereits die vierte homophobe Gewalttat, die in diesem Monat von der Berliner Polizei gemeldet wurde. (cw/pm)














