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Kommentare zu:
"Nürnberger Zeitung" eröffnet Jagd auf "abartige" Klappengänger


#11 yslmd
  • 19.06.2016, 17:11h
  • Antwort auf #5 von Pfote
  • ob Problem oder abgewiesen worden sein? Viel mehr glaube ich, dass die "NZ" im Allgemeinen auf den Zug der populistischen Meinungsmacher aufspringen wollte um mal aus der Schußlinie der medienkritischen Parteien und Organisationen zu geraten und etwas an ihrem volksnahen Image arbeiten wollte. Ich kann folgendem Absatz aus dem Leitartikel nur zustimmen...
    "Dass es der "Nürnberger Zeitung" weniger um eine ernsthafte Berichterstattung über das "Phänomen" des Klappensex als vielmehr um eine "Schwulenhatz" geht, wie ein Leser der Onlineausgabe kommentierte, zeigt auch die Erwähnung sämtlicher Standorte der Nürnberger Klappen. Allein aus Angst vor Polizei und homophoben Schlägern dürften diese künftig seltener frequentiert werden "Säuberungsaktion" gelungen."...
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#12 yslmd
  • 19.06.2016, 17:23h
  • weit gefehlt, wer glaubt die deutschen Medien sind aufgeschlossen und tollerant. Nicht nur in Politik und Verwaltungen sitzen die perfiden "Saubermänner/-frauen". Vielmer schlägt einem doch tagtäglich die Ablehnung von LBGST in jedem Bereich des täglich Lebens entgegen. Ob es der Busfahrer, die Verkäuferin, der Kollege, die Verwaltungsangestllte, der Versicherungsfutzie und was weiß ich wer noch ist. Und am perfidesten sind doch die Typen mit ihrem Doppelleben. Einerseits die heile (Hetero)welt, die nach Aussen hin auch lautstark und in erster Reihe verteidigt wird und andererseits der Quicki in der Mittagspause auf GR klargemacht. Cest la vie - so ist das Leben
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#13 yslmd
  • 19.06.2016, 17:37h
  • Antwort auf #8 von Individualist
  • Ich glaube, es wäre eine große Errungenschaft, wenn alle Menschen zunächst mal vor ihrer eigenen Türe kehren würde und den Mitmenschen einfach mal so akzeptieren könnten, wie er ist. Aber nein, ein Großteil nimmt sich das Recht raus, Andere zu reglementieren und ihnen Vorschriften zu machen, was richtig oder falsch ist, was moralisch oder unmoralisch ist, was geht oder was nicht geht. Und das gipfelt nicht selten auch in eine Art Mobbing. Na und wer ist dafür besser geeignet als die schwule Gemeinde. Der Alte Fritz mit seiner Meinung "Jeder nach seiner Fasson" hat es eigentlich auf den Punkt gebracht, die Wenigsten leben danach, bis zu dem Moment, wenn sie im Fokus stehen. Dann wünschen sie sich, jeder möge vor seiner eigenen Türe kehren. So bekloppt ist die Welt.
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#14 herve64Ehemaliges Profil
  • 19.06.2016, 17:49h
  • Hm, man lese sich ganz bewusst mal die beiden Artikel "Junge Union Bayern: Keinen Mut zur Ehe für alle" und ""Nürnberger Zeitung" eröffnet Jagd auf "abartige" Klappengänger" durch, berücksichtige dabei, dass das Meinungsbild, das die "NZ" verbreitet schwerpunktmäßig christlich-sozial gefärbt ist - um es mal euphemistisch auszudrücken und betrachte die Zeitgleichheit der Klappen- wie der JU-Meldung in Nürnberg: zu welchen Schlüssen gelangt man wohl da?
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#15 LorenProfil
  • 19.06.2016, 17:53hGreifswald
  • Unseriöser Journalismus der übelsten Sorte, der sich auf eine angebliche Leserzuschrift ohne Namensnennung beruft und Schlagwörter wie "lüsterne ältere Männer" oder "abartig" als Pulsbeschleuniger für die angepeilte vermeintlich "liberal-konservative" Leserschaft (lt. wikipedia) absondert. Antischwule Stimmungsmache auf dunkeldeutsche Art.
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#16 GeorgGProfil
  • 19.06.2016, 17:55hBerlin
  • Antwort auf #8 von Individualist
  • Schwule Männer, die Sex in einer Kloake anregend finden, gibt es natürlich. Ich habe grundsätzlich mit diesen Leuten kein Problem, da die Interessen nun mal verschieden sind.
    Solange sie es in einer Toilette tun, die nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist, z.B. in einem schwulen Szenelokal, ist es okay. Problematisch wird es, wenn heterosexuelle Menschen in öffentlichen Toiletten direkt mit diesen Praktiken konfrontiert werden.
    Denkt eigentlich keiner daran, dass dadurch bei vielen Heteros ein Hass auf Schwule entsteht?
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#17 Rosa SoliAnonym
  • 19.06.2016, 17:56h
  • Viel schlimmer finde ich den schwulen Denunzianten, der die Zeitung mit seinem Leserbrief erst darauf aufmerksam gemacht hat. Wie groß kann Selbsthass sein?

    Was für eine dumme Sau!
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#18 LinusAnonym
  • 19.06.2016, 17:59h
  • Und sowas kurz nach Orlando...

    Manchen Regionalzeitungen geht es wohl so schlecht, dass sie nicht mal mehr vor Rechtspopulismus zurückschrecken.

    Solchen Käseblättchen wünsche ich dann auch den Untergang...
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#19 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 19.06.2016, 18:11h
  • Das ist Schwulenjagd vom Allerschlimmsten mit Vokabular, das an die Nazizeit erinnert.

    Ich kenne die Nürnberger Szene aus der Zeit zwischen 1988 und 2000. Kann mich nicht daran erinnern, dass es damals auch so eine massive öffentliche Hetze gegeben hätte.

    Jetzt komm' mir noch EIN Rollback-Leugner...
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#20 Robby69Ehemaliges Profil
  • 19.06.2016, 18:20h
  • Antwort auf #4 von GeorgG
  • Schon mal was davon gehört, dass es durchaus auch etliche offene Schwule - darunter auch mich, grins... gibt, die verdammt gern Klappensex haben, Husche?! Anscheinend nicht. - Das hat nichts mit 'nötig' oder 'nicht nötig' zu tun, sondern einfach auch mit sexuellen Vorlieben. Also komm mal wieder runter und schalt ein einen Gang zurück. Wir Klappengänger stehen auf eine schnelle Nummer auf der Klappe, oder im Park etc. - Du eben nicht. Na und?! Jedem das seine. Deshalb musst Du nicht gleich hochnäsig Dein Näschen kräuseln und Dir mit Deinen Fingerchen hysterisch "Moral!-"-kreischend Luft zu fächeln. -
    Schwuler Sex auf Klappen, in Parks und anderen Cruising-Areas ist geil! - Wenn Du nicht drauf stehst, zwingt Dich ja keiner dazu...
    Es soll auch viele Schwule geben, die nicht drauf stehen, ganz verhuscht übers Internet (damit ja der Nachbar, Arbeitskollege etc.) nichts mitbekommt, Sex-Dates auszumachen. Denk mal darüber nach, bevor Du nächstes mal hysterisch loskreischt.
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