Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=26395
Home > Kommentare

Kommentare zu:
"Nürnberger Zeitung" eröffnet Jagd auf "abartige" Klappengänger


#21 Robby69Ehemaliges Profil
  • 19.06.2016, 18:32h
  • Antwort auf #16 von GeorgG
  • "Ich habe grundsätzlich mit diesen Leuten kein Problem," AAABER...
    Merkst Du was?!
    Genauso argumentieren Schwulen-Hasser.
    Du forderst Toleranz von anderen - selbst haste aber keine Schwulen gegenüber. Schon seltsam, weil Du doch selbst schwul bist...
    Warum stellst Du Dich dann so vehement auf die Seite schwulenhassender Heten?
    Denkst Du eigentlich zur Abwechslung auch mal dran, dass es für uns Schwule auch nicht grade angenehm ist, wenn sich irgendein Heten-Paar in einem Klo - auf einer Wiese, wo auch immer - vergnügt?! Trotzdem kämen wir nicht auf die Idee hysterisch in Schnappatmung zu verfallen. -
    Ich muss es ja nicht mögen.
    Wenn man Deine Kommentare so liest, wird man das Gefühl nicht los, dass Du ziemlich große Probleme mit ausgelebtem schwulen Sex hast. - Nach dem Motto: Schwuler Sex ist "bäh"- hat zumindest der Pfarrer, die Mama, die Hetero-Freundin etc. gesagt.
    Schwuler Sex ist geil, Mann - und absolut nichts, das man "verstecken" muss.

    "olange sie es in einer Toilette tun, die nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist, z.B. in einem schwulen Szenelokal, ist es okay. "
    Ach?! Bist Du der Kaiser von China - weil Du Dich als Richter über ALLE Schwulen aufspielst?! Wer gibt Dir zum Beispiel das Recht, darüber zu entscheiden, was ich oder der XY geil zu finden und wo wir Sex haben dürfen und wo nicht?!
    Typisch Klemmschwester! Intolerant bis zum geht nicht mehr! -
    JEDER HAT DAS RECHT, SO ZU LEBEN UND ZU LIEBEN(!), WIE ER SELBS ES FÜR RICHTIG HÄLT!
    Schreiben wir offenen Schwulen Dir etwa vor, dass Du in einer Klappe Sex haben musst - oder es "nur" daheim im braven, klinisch sauberen, abgeschlossenen Bettchen in Mamas Wohnung treiben darfst?! Bestimmt nicht! - Jeder kann schließlich so leben und LIEBEN, wie er will! - Aber in dem Punkt hast Du noch mehr als "Luft nach oben"...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#22 Robby69Ehemaliges Profil
  • 19.06.2016, 18:40h
  • Antwort auf #19 von UrsaMajor
  • "Ich kenne die Nürnberger Szene aus der Zeit zwischen 1988 und 2000. Kann mich nicht daran erinnern, dass es damals auch so eine massive öffentliche Hetze gegeben hätte."
    Stimmt, in Nürnberg war's eigentlich früher nicht so schlimm. In München - Klappenerfahrung seit 1990 - dagegen schon. Hat man ja auch gesehen, wie massiv gegen Klappen gehetzt wurde, als vor nicht allzu langer Zeit aufflog, dass die eine Toilette in der Uni München eine Klappe ist. Dabei war die es da schon über 20 Jahre. -
    Solche "igitt-wie-eklig"-Hetz-Artikel kenn ich eigentlich eher aus dem Münchner, bzw. Regensburger Raum. -
    Dass sich die Hetze gegen uns Schwule vor allem auch im Süddeutschen Raum in der letzten Zeit so massiert, ist bestimmt kein Zufall. Da steckt meiner Meinung nach System dahinter. Wenn man nur an die ganzen ätzenden Vorkommnisse an den Badeweihern denkt, von denen sie uns Schwule jetzt mit Gewalt vertreiben wollen - obwohl wir da schon seit Jahrzehnten waren/sind und es bisher noch keinen gestört hat. - Ich denke, an der jetzigen Entwicklung hat zum Großteil auch die perverse Schwulen-Hetze der CSU und CDU einen ziemlichen Anteil. Denn die zeigt den Schwulen-Hassern ja, dass Hetze gegen uns Schwule wieder "gesellschaftsfähig" wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#23 LarsAnonym
  • 19.06.2016, 18:40h
  • Antwort auf #16 von GeorgG
  • Problematisch ist sowohl das, sagen wir mal, antiquierte Verhalten älterer Herrschaften aus schlechten Zeiten, die noch nicht im hier und jetzt angekommen sind, als auch die journalistisch-bösartige Zuspitzung, die aus bekannten Tatsachen einen neuartigen Skandal macht. Allerdings würde ich mir auch von queer.de mehr Artikel wünschen, die die Aufgeregtheit von Stimmungsmachern souverän und nicht emotionsheischend kontern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#24 LorenProfil
  • 19.06.2016, 19:02hGreifswald
  • Antwort auf #23 von Lars
  • Ich kann beim besten Willen in dem Artikel der NZ keine "Aufgeregtheit" erkennen, eher eine juristisch abgesicherte Art der Stimmungsmache, die mit Fragezeichen und Verweis auf eine angebliche Leserzuschrift ohne Namensnennung agiert (über die Intention dieser Art von Journalismus hege ich keine naiven Ansichten).

    Was SIe am "antiquierte(n) Verhalten älterer Herrschaften aus schlechten Zeiten" "problematisch" finden, gedachten Sie nicht darzustellen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 Anon MüllerAnonym
  • 19.06.2016, 19:36h
  • Antwort auf #20 von Robby69

  • Nur weil es Leute gibt, die auf Klappensex stehen, heißt das nicht, dass andere Leute, die eben nicht auf Sex im Klo stehen, damit konfrontiert werden wollen.

    Und ja, bei stark frequentierten Klappen bekommt man gezwungenermaßen was davon mit, auch wenn man "nur" ganz normal dort sein Geschäft verrichten möchte, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es Leute gibt, die sich daran stören ich selbst gehöre nämlich auch dazu, obwohl ich kein Schwulenhasser bin, ganz im Gegenteil.

    Das eigentliche Problem ist also, zumindest meiner Meinung nach nach, dass wir in unserer Gesellschaft immer noch nicht in der Lage sind, ruhig und entspannt über eine Lösung dieses Interessenkonflikts zu diskutieren. Es gibt halt Leute, die möchten Klappensex haben, und es gibt eben auch Leute, die sich auf der Toilette davon gestört fühlen, eigentlich sollte man denken, dass erwachsene Menschen da in der Lage wären, einen Kompromiss zu finden...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#26 yslmd
  • 19.06.2016, 19:42h
  • Antwort auf #16 von GeorgG
  • ..."Problematisch wird es, wenn heterosexuelle Menschen in öffentlichen Toiletten direkt mit diesen Praktiken konfrontiert werden. Denkt eigentlich keiner daran, dass dadurch bei vielen Heteros ein Hass auf Schwule entsteht?"

    Lieber GeorgG, glaubst Du eigentlich, dass die Sexszene mit Katja Riemann, die dem offensichtlich geilen Fick auf einer Toilette einer Gaststätte zwischen ihrem Filmpartner Till Schweiger und einer Büchse live miterleben durfte, in dem Film "Der bewegte Mann", nur eine dramaturgisch relevante Szene war. Nein! Auch Heten vögeln in der Sauna, unter der Dusche im Freizeitbad, im Lift, im Park auf der Liegewiese und auf öffentlich zugänglichen Toiletten. Sie provozieren und setzen sich somit bewusst der Kritik aus, wie eben auch der Klappengänger. Wer das Maß nicht kennt muß mit Sanktionen rechnen, dass macht es doch gerade erst so geil. Wer beim Wichsen oder Vögeln in seinem Kämmerlein das Licht ausmachen muß, dem sei es gegeben, aber doch bitte nicht von der Allgemeint verlangen, dass sich Gott und die Welt nach meinen Moralvorstellungen zu richten hat. Was mich am meisten empört an dieser ganzen Diskussion ist die bigotte Selbstherrlichkeit, die hier von einigen Moralaposteln zelebriert wird. Da ist die perfide Berichterstattung der "NZ" ein kalter Eintopf gegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#27 GutmenschProfil
  • 19.06.2016, 19:46h St. Gallen

  • Natürlich bauscht diese Zeitung hier völlig unsachlich einen Skandal auf. Aber die LGBT-Community sollte sich davor hüten, jetzt in die Falle zu tappen.

    Es ist illegal, andere zu belästigen. Egal ob homo oder hetero. Und es ist eine feministische Errungenschaft, dass man sich belästigungen nicht gefallen lassen muss. Das sollte auch für Männer gelten.

    Wenn sich jemand durch Sex in der Öffentlichkeit gestört fühlt, hat er das Recht auf Schutz. Und jeder, der sagt, die sollen sich das doch gefallen lassen scheint in einer Art Macho-Kultur gefangen zu sein.

    Was, wenn Kinder dabei sind?

    Falls dich jemand im Namen der LGBT-community für diese illegalen belästigungen stark macht, dann arbeitet er aktiv für den konservativen Rollback.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 UrsaMajorEhemaliges Profil
#29 hans-bambelAnonym
#30 LarsAnonym
  • 19.06.2016, 20:21h
  • Antwort auf #24 von Loren
  • "über die Intention dieser Art von Journalismus hege ich keine naiven Ansichten"

    Die Intention ist so klar, dass es auch von queer.de weniger Aufwand bedürfte, um sie darzustellen und kenntlich zu machen. Da erscheint mir die Darstellungsweise Ihrer Kritikpunkte weitaus geeigneter.

    "Was SIe am "antiquierte(n) Verhalten älterer Herrschaften aus schlechten Zeiten" "problematisch" finden, gedachten Sie nicht darzustellen?"

    Nein, aber da Sie es wünschen, bittesehr: Ich war und bin ungern Objekt von Anmache (unabhängig vom Geschlecht des/derjenigen) und ebensowenig gern unfreiwillig Zeuge rein sexueller Akte und in der Öffentlichkeit (ebenso geschlechtsunabhängig). Es geht hier weniger um die Art des Aktes oder die Sprachwahl an sich, sondern ihre kommunikative Funktion. Wieviel Respekt, Distanz, Raum für Intimsphäre wird mir von Unbekannten an verschiednen Stellen in der Öffentlichkeit zugestanden, ohne dass ich das explizit einfordern müsste?

    Um das Kommunikationsproblem hinter diesem Sachverhalt deutlicher zu machen: Wo würden Sie - vorausgesetzt, dass ich Ihnen mit dieser Frage nicht zu nahe trete - die Grenze ziehen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »

» zurück zum Artikel