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Kommentare zu:
"Nürnberger Zeitung" eröffnet Jagd auf "abartige" Klappengänger


#31 GutmenschProfil
#32 ViktorAnonym
  • 19.06.2016, 21:02h
  • Sind denn da auch mal Jüngere? Bin bald in Nürnberg. Weiß das vielleicht die Zeitung?
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#33 TiamickEhemaliges Profil
  • 19.06.2016, 21:04h
  • Antwort auf #27 von Gutmensch
  • Volle Zustimmung.

    Warum sollte man das unterstützen, dass die Leute sich auf öffentlichen Toiletten belästigt fühlen und garantiert kein positives Bild von Schwulen kriegen?

    Mich wundert auch schon langsam nicht mehr, dass gute Beiträge hier haufenweise mit roten Bewertungen bedacht werden.

    Das Meinungsklima scheint hier nicht sonderlich repräsentativ zu sein ! Jedenfalls nicht bei den Leuten, die besonders eifrig bewerten.
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#34 LorenProfil
  • 19.06.2016, 21:11hGreifswald
  • Antwort auf #30 von Lars
  • Sie würden mir zu nahe treten, wenn Sie mich auffordern würden, über meine sehr privaten Empfindungen öffentlich Auskunft zu geben. Da bevorzuge ich einen Rahmen, in dem vertrauensvoll und face to face ein Austausch stattfindet.
    Was ich in jedem Fall als grenzverletzend meine Person betreffend empfinde, ist, wenn man meine Intimsphäre bewusst nicht respektiert und mich offensichtlich herausfordert, obwohl ich zu erkennen gebe, dass ich nicht geneigt bin, in irgendeiner Weise an irgendwas teilzunehmen.
    Da möchte ich denn doch mal ignoriert werden und bemühe mich, auch meine Umgebung mal zu ignorieren. Das ist wie eine Gratwanderung zwischen Autonomie und Freiraum, die bewältigt werden kann, wenn ein gewisses Taktgefühl auf allen Seiten noch vorhanden ist.
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#35 NorisetteProfil
  • 19.06.2016, 21:48hNürnberg
  • Ich bin Vorstandsmitglied bei "Fliederlich e.V. - schwuLesbisches Zentrum Nürnberg", ein Verein aus der Szene.

    Mir ist dieser Vorfall nicht bekannt, und die Nürnberger Zeitung (NZ) mit all ihrem Konservativismus würde sich auch hüten, bei uns nachzufragen. Aber lieber berichten die als quasi-Kirchenblatt mit reichlich geringer Verbreitung in hetzerischer Art&Weise über einen so alltäglichen Vorfall, wie er im gesamten Deutschland, ja, weltweit, vorkommt, anstatt über unsere Veranstaltungen zu informieren, wie z.B: die gerade zu Ende gegangene "QueerArt".

    Auch das ist "Orlando", wenn man das Medium dazu nutzt, um zu hetzen, die Aufenthaltsorte der Betroffenen zu verkünden, damit die Schlägertrupps nun wissen, wo sie hinzugehen haben. Und wir haben in Mittelfranken durchaus eine aktive und brutale Naziszene!

    Niemand hat das Recht zu urteilen, wo wer Sex geil findet, übrigens auch unsere Szene hat dieses Recht nicht. Wenn Männer - egal welchen Alters - es geil finden, auf der Klappe Sex zu haben, oder weil es vielleicht aus häuslichen Gründen gar nicht anders geht, dann ist das so und verdammt nochmal auch von uns zu akzeptieren. Sonst machen wir uns zu "Orlando"!

    Inzwischen hat Micha Schulze von dem Redakteur Dr. André Fischer eine patzige Antwort bekommen. Wundert mich nicht, denn ich kenne ihn nur zu gut als einen erzkonservativen, wenn auch smarten Typen, der aber in Kadavergehorsam zum rechten Flügel der CSU schreibt, auch wenn er nur reagiert hat, nicht aber den ursprünglichen Artikel verfasst hat.

    Eigentlich sollte man die Redaktionsräume von der NZ besetzen. Hat Fliederlich vor 30 Jahren schon mit den Nürnberger Nachrichten, der großen Schwester", mal getan.

    Nachdem wir nun hiervon via queer.de Kenntnis bekommen haben, werden wir uns kurzfristig überlegen, wie wir mit diesem Eklat der NZ umgehen werden. Aber es wird Konsequenzen haben.

    Der eigenen Szene möchte ich dringend raten, nicht in die Sprache einer AfD oder CSU zu verfallen und Klappensex auch nur ansatzweise zu verurteilen. Das steht niemanden von uns zu, allein schon deshalb, weil wir Akzeptanz von der Heterorestgesellschaft verlangen. Dann ist es das mindeste, dass wir das von unseren eigenen Leuten erwarten.

    Und auch das sei gesagt: Ein Nein heißt immer Nein, auch auf der Klappe.
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#36 UrsaMajorEhemaliges Profil
#37 TheDadProfil
  • 19.06.2016, 22:00hHannover
  • Antwort auf #5 von Pfote
  • ""Man fragt sich gerade, welcher Redakteur da welches persönliche Problem hat, oder selbst auf einer der Klappen abgewiesen wurde.""..

    Oder welcher Delegierte der parallel in der Meistersingerhalle stattfindenden Partei-Veranstaltung der Jungen UNION..

    """Ich bin schwul und finde es einfach abartig, was dort abgeht", so der angebliche Leser gegenüber der "Nürnberger Zeitung".
    "Kein Wunder, dass wir Homos so ein schlechtes Bild abgeben, was kann ich tun?"""..

    Die groteske Wortwahl des angeblichen Leserbriefschreibers deutet jedenfalls entweder auf einen Fake der Redaktion hin, oder auf eine Schrankschwester, die mit ihrem internalisertem Selbsthass nicht klarkommt..

    Ganz so wie dieser "GeorgG", der hier munter kommentiert :
    ""Im Jahre 2016 muss kein schwuler Mann mehr seine Sexualität auf stinkenden Toiletten ausleben.""..

    Nein..
    MUSS man nicht..
    Aber man kann..

    Dazu muß man nicht einmal auf die olfaktorische Komponente der Umgebung abfahren..
    Die es nebenbei bemerkt in vielen modernen Toilettenanlagen längst nicht mehr gibt..
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#38 TheDadProfil
  • 19.06.2016, 22:11hHannover
  • Antwort auf #16 von GeorgG
  • ""Solange sie es in einer Toilette tun, die nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist, z.B. in einem schwulen Szenelokal, ist es okay.""..

    Dein Unsinn wird und wird nicht besser..

    Was ist an einer Toilette in einem Szenelokal "für die Öffentlichkeit", die aus anderen Menschen besteht, nicht zugänglich ?

    Mal ganz davon abgesehen das die implizierte Auffassung, diese Toiletten-Anlagen in den Szene-Lokalen würden stinken, jeder Tresen-Husche den Kragen platzen läßt !

    ""Problematisch wird es, wenn heterosexuelle Menschen in öffentlichen Toiletten direkt mit diesen Praktiken konfrontiert werden.""..

    Was wäre daran "problematisch" ?

    Der Lern-Effekt ?
    Die Erkenntnis das es Sex an anderen Orten als dem heimischem Küchentisch gibt ?
    Oder die "Gefahr" die spontane Lust zu spüren, sich zu beteiligen ?

    ""Denkt eigentlich keiner daran, dass dadurch bei vielen Heteros ein Hass auf Schwule entsteht?""..

    Wäre das so..
    Wo genau versteckt sich dann in der Schwulen Welt der große Hass auf die Heten, ausgelöst durch den allgegenwärtigen öffentlichen Sex, den sie allerorten praktizieren ?
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#39 TheDadProfil
  • 19.06.2016, 22:20hHannover
  • Antwort auf #27 von Gutmensch
  • ""Natürlich bauscht diese Zeitung hier völlig unsachlich einen Skandal auf.""..

    Nöö..
    Denn erst die Aufregung der Leute wie Du, macht ein Vorkommnis wie dieses dann zu einem "Skandal"..

    Und wenn hier schon alle ihre Erlebnisse zum bestem geben :
    Mein letztes Erleben von Klappensex hatte ich in einer Einkaufspassage in Lingen an der Ems..
    Dort vergnügten sich zwei knapp 16-Jährige auffällig laut in der Nachbar-Kabine..

    Klappensex also zu einem "Problem" von Menschen erklären zu wollen, die wegen des Alters angeblich noch nicht "im hier und jetzt angekommen" sein sollen, halte ich daher für eine Form der Altersdiskriminierung, die in einem solchem Forum wie diesem nichts zu suchen hat !
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#40 TheDadProfil

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