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Einzelkommentar zu:
Schwuler Flüchtling auf Flucht durch deutsche Flüchtlingsheime


#18 LorenProfil
  • 22.06.2016, 12:36hGreifswald
  • Antwort auf #10 von Orthogonalfront
  • Als schwuler Mann bin ich aus Lebenserfahrung entschieden der Auffassung, dass Ressentiments in einem Rechtsstaat nicht die Grundlage von Rechtsetzung und juristischer Praxis sein sollten.

    Wenn Asylbewerber durch Mobbing, Bedrohung, Körperverletzung etc. straffällig werden, so ist es Aufgabe des Rechtsstaates, dies zu sanktionieren.
    Gesetze, die Ausweisung und Abschiebung regeln, sind so anzupassen, dass sowohl das Grundrecht auf Asyl gewahrt bleibt als auch dem Gerechtigkeitsempfinden der Opfer wie der Bevölkerung entsprochen wird. Jegliche Entscheidung hat sich dann am Einzelfall zu orientieren, wie es im demokratischen Rechtsstaat selbstverständlich sein sollte.

    Wenn Straftaten in Unterkünften stattfinden, bedarf es einer Anlaufstelle für Opfer von Straftaten und einem geregelten Prozedere, wie mit Täter(n) und Opfer(n) verfahren wird.
    Dieses ist Asylbewerbern bereits bei der Ankunft zu vermitteln und muss dann konsequent umgesetzt werden, wobei der Opferschutz seitens der Unterkunft Priorität haben sollte und die Strafverfolgungsbehörden sich des Täters/der Täter "annehmen".
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