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Kommentare zu:
Frauke Petry: Zu viele Schwule im deutschen TV


#81 LorenProfil
  • 26.06.2016, 13:33hGreifswald
  • Antwort auf #80 von TheDad
  • Danke für die Info. Als dieser Artikel erschien, war ich nicht in der Lage, mich mit Dingen jenseits meines persönlichen Wohlergehens zu beschäftigen.
    Ehrlich gesagt kannte ich diesen Verband gar nicht.
    Er bleibt aber, wie ich dem Artikel entnehme, in Form von einzelnen regionalen Elterngruppen bestehen (daher wahrscheinlich der Button). Ich würde es begrüßen, wenn sich solche Zusammenschlüsse wahrnehmbar in die öffentlichen Debatten einmischen und ganz nebenbei das Bild von Familie als Solidargemeinschaft heterosexueller und nicht heterosexueller Menschen in die Öffentlichkeit tragen.
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#82 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 13:40hHannover
  • Antwort auf #77 von Lars
  • Das der "befah-e.v." sich auflöst, ist aber nicht die Frage..
    Bislang konnte der Verein durchaus das deutlich machen, was Du hier offenbar vermisst..

    Doch Deine Formulierungen sind auch weiterhin irgendwie nicht "am Ball"..

    ""Aber eine konservative Familie, die sich zu einem homosexuellen Mitglied bekennt, durchläuft auch ein Comingout und auch diesen Prozess sollte man als glaubhaften Konflikt darstellen, der leider auch nicht immer für alle befriedigend gelöst wird.""..

    Das Lösen dieses "Konfliktes" könnte der Familie gelingen, indem sie einfach mal wahrnimmt, das es mehr gibt als nur
    "Vater-Mutter-Kind-Kirche-Küche-Keller"..

    An einem solchen Konflikt ist dann auch nicht wirklich etwas "glaubwürdiges"..
    Mit Ausnahme der Tatsache, das er existiert..
    Aus dieser Existenz heraus kann man aber nicht davon ausgehen, wie Du es hier machst, er würde von außenstehenden nicht als "ernsthafter Konflikt" wahrgenommen..
    Im Gegenteil..

    Aber das Konflikt-Potential liegt hier IMMER bei den Eltern und sogar Großeltern, die aus ihrer Arroganz heraus,
    "so etwas gibt es bei uns nicht",
    in einen "Konflikt" geraten, der einzig aus der Negation der Wirklichkeit entsteht..

    Diese Familien "bekennen" sich auch nicht zu einem ""homosexuellen Mitglied""..
    Sie müssen die Realität wahrnehmen..
    Sie müssen dadurch sogar wahrnehmen, daß diese Realität eine andere ist, als sie sich diese bislang vorgestellt, vorgegaukelt haben..
    Eine solche Erkenntnis kann durchaus schmerzlich sein..
    Und das ist auch gut so..
    Denn es zeigt auf, daß diese Eltern sich bislang weder mit der Realität, noch mit ihren Kindern beschäftigt haben..
    Sie haben sie weder beobachtet, noch danach gefragt, welche Bedürfnisse, welche Hoffnungen, welche Träume und Pläne sie haben..
    Sie haben bislang nur versucht ihre Kinder "nach ihrem Ebenbilde zu formen"..

    Nicht gut daran ist es, wenn man die eigene Erkenntnis als "Kränkung" empfindet, und dann auf das ""homosexuelle Mitglied"" spiegelt, also schlicht Schuld-Verlagerung spielt, frei nach dem Motto,
    "du bist schwul, und hast damit unsere familie zerstört"..

    Das geschieht nur allzuoft, und insofern müßten dann tatsächlich öfter mal Leute gezeigt und interviewt werden, die diesen "Konflikt", der eben ein "innerer Konflikt" ist, mit sich ausmachen müssen..
    Und dabei müssen dann auch deutlich die Auslöser dieses "inneren Konfliktes" benannt werden..

    Eine andere Sache sind hier dann die Experten..

    ""Und die Stimmen von Autoritäten sind sicher wichtig: Wissenschaftler, Ärzte, wenn möglich, auch Geistliche, und vor allem alte, erfahrene heterosexuelle wie homosexuelle Männer und Frauen.""..

    Blödsinn..
    In all seiner Unerfahrenheit ist zunächst derjenige, der sich in und gegenüber der Familie outet, der Experte..
    Denn der verfügt über Wissen, daß die anderen nicht haben..
    Der verfügt über die Erkenntnis seiner sexuellen Identität..

    Das wird in sehr vielen Fällen von den "überraschten Angehörigen" negiert, und so schaltet man dann gerne immer mal wieder "andere Autoritäten" ein..

    Ärzte die dann den Eltern eher ratlos gegenüber sitzen, und schulterzuckend fragen
    "und was soll ich jetzt dabei tun ?"
    oder sogar Psychologen und Therapeuten, die nicht selten vor allem bei LGBTTIQ-Kindern zu "Konversions-Therapien" aufgestachelt werden sollen, frei nach dem Motto, "aber er/sie ist doch noch so klein, das kann er/sie doch noch gar nicht wissen..

    Was nichts anderes bedeutet als
    "wir wollen das nicht wissen"
    und "wir werden alles dafür tun, das sich das wieder ändert", oder "gar nicht erst manifestiert"..
    Die berühmt-berüchtigte "Phasen-Theorie", die offensichtlich sämtliche Eltern als einzige Information aus der eigenen Sexualaufklärung in der Schule im Kopf behalten haben..
    Gräuslicher Blödsinn aus der Mottenkiste..

    Ein "gelungenes" Coming Out fragt dann auch nicht nach "Autoritäten" oder irgendwelchen anderen Hilfen..
    Es fragt vor allem nicht nach "Priestern" !
    "Priestern" die bei Dir immer noch "Geistliche" sind, und dann auch fürs körperliche herhalten müssen, um zu erklären, wovon sie zumeist gar keine Ahnung haben..
    Vom Anders sein..

    Ein "gelungenes" Coming Out liefe dann wohl eher so ab :
    Du Mutti/Vati, ich bin LGBTTIQ..
    Und die Gegenfrage lautete dann :
    Darf ich, dürfen wir das jetzt überall erzählen ?
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#83 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 13:48hHannover
  • Antwort auf #81 von Loren
  • ""Ich würde es begrüßen, wenn sich solche Zusammenschlüsse wahrnehmbar in die öffentlichen Debatten einmischen und ganz nebenbei das Bild von Familie als Solidargemeinschaft heterosexueller und nicht heterosexueller Menschen in die Öffentlichkeit tragen.""..

    Dazu müßte man vielleicht anregen daß die regionalen Verbände sich näher an andere Vereine annähern, und sich in die dortige Arbeit mit einbinden..

    Kontakte zum LSVD oder anderen lokalen Gruppen wie den Leine-Bären, den Schwul-lesbischen-Gehörlosen-Verbänden, oder auch zur Lazarus-Legion, den AIDS-Hilfen müßten sich doch leicht knüpfen lassen..
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#84 LorenProfil
  • 26.06.2016, 14:16hGreifswald
  • Antwort auf #82 von TheDad
  • Ergänzend zur Ignoranz gegenüber der Realität oder dem Festgefahrensein in eigenen Weltanschauungen, die Eltern und Angehörige dazu veranlassen, nicht an die Öffentlichkeit zu treten, sei noch die Scham genannt, die Furcht vor dem Gerede anderer und die Furcht, selbst mit Ablehnung oder Vorwürfen konfrontiert zu werden.
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#85 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 26.06.2016, 14:47h
  • Antwort auf #82 von TheDad
  • Das geschieht nur allzuoft, und insofern müßten dann tatsächlich öfter mal Leute gezeigt und interviewt werden, die diesen "Konflikt", der eben ein "innerer Konflikt" ist, mit sich ausmachen müssen..

    Sollche Sendungen müßten zummindest wöchentlich auf einem Primetime Platz ausgestrahlt werden und zwar auf einem großen Sender: ARD oder ZDF und dann Wiederholungen in den Spartensendern obengenannter Sender, da nicht alle Leute Öffentliche sehen, dann sollten diese sendungen auch hier auf den Großen Privaten gezeigt werden. Bei den Privaten möchte ich keine eigenproduzierte, weil diese viel zu reißerisch produziert werden und von sogennanten Leute von der Straße Schauspielern gespielt werden.

    Und zu guter Letzt, muß dringenst in den Bildungseinrichtungen interessenlos aufgeklährt werden!!!
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#86 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 14:59hHannover
  • Antwort auf #85 von hugo1970
  • ""Sollche Sendungen müßten zummindest wöchentlich auf einem Primetime Platz ausgestrahlt werden und zwar auf einem großen Sender: ARD oder ZDF und dann Wiederholungen in den Spartensendern obengenannter Sender,""..

    Ich halte ja tatsächlich neben ARTE, Phönix und 3SAT als ernsthaftes Bildungs-Fernsehen hier den geplanten Jugend-Kanal der ARD für einen geeigneten Sender..
    Neben dem Kinderkanal von ARD und ZDF..
    Denn Aufklärung kann nicht früh genug beginnen..
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#87 Miguel53deProfil
  • 27.06.2016, 04:36hOttawa
  • Antwort auf #59 von Claudia Schwarz
  • Meine Mutter bekam auch das Mutterkreuz. Und das als aktive Gegnerin des National-Sozialismus. Nur mal so nebenbei angedeutet.

    So, wie die AfD Auftritt, will sie in der Tat genau dahin zurueck. Und welches staatliche Fernsehen sie will, hat die AfD auch laengst deutlich gemacht.

    Und wenn die Petry jetzt auch noch so viel Kreide gefressen hat. Was den Schwulen und Lesben mit dieser Partei blueht, sollte doch laengst jedem normalen Menschen klar sein.

    Die Schwulen in der AfD gehoeren ganz sicher nicht zu dieser Gruppe...
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#88 KarlosplitProfil
  • 27.06.2016, 08:30hSplit
  • Wo lernt man eigentlich so viel unlogischen und menschenverachtenden Unsinn zu reden? In der Schule? Ich hoffe nicht! Von den Eltern? Schon eher möglich! Oder, diese Frau ist einfach nur primitiv und dumm!
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#89 Peter SchmidtAnonym
  • 27.06.2016, 17:16h
  • Was die alles beklagt. Ich finde, das zu viele RECHTE im TV zu sehen sind. warum geben ZDF und ARD der Petry eigentlich eine Plattform. Die PRIVAT-Sender sind da eher bescheiden, kann es sein das die Merkel ein IM von der AFD ist und es über Ihren Pressesprecher durchdrückt, der ja beste Beziehung gerade zum ZDF hat. Ein Schurke, der hier schlimmeres vermutet. Aber, es werden auch hier in Deutschland die ALTEN faulen Säcke es sein, die sich Zustände wie in der Türkei oder Polen wünschen! Ich finde die Petry echt schlimm und könnte kotzen wenn ich das lese was sie fordert!
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#90 niccinicciAnonym

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