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Kommentare zu:
Obama erklärt Stonewall Inn zum Nationaldenkmal


#1 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 25.06.2016, 08:15h
  • Völlig unvorstellbar, dass Merkel oder Gauck Vergleichbares täten oder sagten.

    Armes, armes Deutschland.

    Für die USA bleibt nur zu hoffen, dass Trump nicht wieder alles zerstört, was Obama vorangebracht hat.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass Erreichtes nicht automatisch immer so bleibt. Deshalb darf unsere Wachsamkeit auch nicht nachlassen.

    Bei all den völkisch-nationalistischen Tendenzen, die wir im Moment erleben müssen, und die sich IMMER gegen uns wenden, gilt heute wieder mehr als aktuell:

    Liebe, Sex und Widerstand!

    www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1519

    Allein schon aus Achtung vor denjenigen Menschen, die es uns erst ermöglicht haben, den einen oder anderen Fortschritt zu genießen.

    DANKE an alle Menschen, die sich damals für unsere Rechte eingesetzt haben. Zu Recht habt Ihr nun dafür das Nationaldenkmal bekommen.
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#2 AlexAnonym
  • 25.06.2016, 09:45h
  • Wäre in Deutschland undenkbar, dass Angela Merkel (oder sonstwer von unserer schwarz-roten Bundesregierung) sowas macht.

    Vielleicht brauchen wir ja auch ein Stonewall.
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#3 LoveWinsAnonym
  • 25.06.2016, 09:55h
  • Super, daß der scheidende US-Präsident Obama das Stonewall Inn zum Nationaldenkmal erklärt hat! Ich hoffe, er leitet bis zu seinem Abschied noch viele LGBTI-freundliche Entscheidungen in die Wege und da wird sich jeder Nachfolger bzw. Nachfolgerin in diesem Amt messen lassen müssen!
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#4 AmurPrideProfil
  • 25.06.2016, 10:06hKöln
  • Die Schwulen, Lesben und Transgender aus dem Stonewall Inn 1969 inspirieren mich persönlich tagtäglich in Sachen Mut und Stolz!
    Und wenn ich an die lautstarke Minderheit in Deutschland denke, die gerade mit allen Mitteln versuchen eine Hass-Stimmung gegen uns zu verbreiten, dann wünsche ich mir so sehr, dass mehr von uns etwas von eben jenem Mut in sich finden könnten, um offener und für unsere Unterstützer und Sympathisanten sichtbarer für unsere Rechte und Ziele zu kämpfen.
    Denn eines erscheint mir sicher: Wenn wir nicht für unsere Rechte und Ziele eintreten, warum sollten dies dann unsere Unterstützer und Sympathisanten tun?
    Und für die deutsche Politik gilt ja wohl leider eher:
    "Denke ich an Merkel in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!"
    Ich will auch einen "Obama" für Deutschland!!
    In diesem Sinne: Seid stolz! Seid mutig!
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#5 MarcAnonym
#6 goddamn liberalAnonym
#7 markusbln11Anonym
#8 LawrenceProfil
  • 25.06.2016, 11:13h Bamberg

  • Mochte Barack Obama vom ersten Tag an. Hatte das Gefühl der verändert was.
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#9 NicoAnonym
#10 markusbln11Anonym
  • 25.06.2016, 13:09h
  • Antwort auf #8 von Lawrence

  • Ich glaube, Obama hat die USA sehr zum Besseren verändert. Und das gilt insbesondere auch für uns LGBT-Menschen. Seiner Einführungsrede zur zweiten Amtszeit mit der Erwähnung der "Stonewall forebears" folgten auch Taten. Und die können sich sehen lassen. Danke dafür!
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#11 LorenProfil
  • 25.06.2016, 13:33hGreifswald
  • "Obama erklärt Stonewall Inn zum Nationaldenkmal"

    Gut gemacht, Mr. President. Der ewige Nachzügler Deutschland darf sich jetzt auch mal schnell bewegen.
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#12 ursus
  • 25.06.2016, 14:25h
  • >"Vielleicht brauchen wir ja auch ein Stonewall."

    sagt sich leicht und klingt schön radikal. aber wie soll das konkret aussehen? vorschläge?
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#13 LawrenceProfil
#14 markusbln11Anonym
  • 25.06.2016, 14:36h
  • Antwort auf #12 von ursus

  • Ich safs mal so. Steter tropfen hüllt den stein. Es muss keine revolution sein. Aber eine stete präsenz und belegung öffentlichen raumes, natürlich auch sozial gesehen Unsere erinnerungskultur an Stonewall und Orlando sind nur zwei bausteine dessen.
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#15 priamos11Anonym
#16 VeniceAnonym
  • 25.06.2016, 21:02h
  • wenn die AfD an die Macht kommt, wird es in Deutschland wohl ebenfalls ungemütlicher werden...

    Dann wird es so etwas wie die Stonewall Proteste auch in DE geben (müssen).
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#17 TheDadProfil
#18 Johannes45Anonym
  • 26.06.2016, 00:01h
  • Antwort auf #2 von Alex
  • "Vielleicht brauchen wir ja auch ein Stonewall."

    --> Wir hatten in Deutschland schon vor den US-Amerikanern ein Stonewall mit der ERSTEN HOMOSEXUELLENBEWEGUNG in den 1910er/1920er vor den US-Amerikanern; nur leider wurde dies von Hitler und den Nationalsozialisten dann unterbunden und zerstört, siehe Stichwort: Magnus Hirschfeld und das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin.

    Erinnert sei auch an Friedrich Radszuweit und dessen Bund für Menschenrecht e.V. (BfM). Der Verein setzte sich für die Rechte homosexueller Menschen ein und forderte die Abschaffung des § 175. Radszuweit publizierte die Zeitschriften Insel, Magazin der Einsamen (19261931), Das dritte Geschlecht (vier Hefte: 1930/1931) und die Zeitschrift Die Freundin, Wochenschrift für ideale Frauenfreundschaft.

    Auch zu nennen Adolf Brand, schwuler Aktivist und Begründer der weltweit ersten regelmäßig erscheinenden schwulen Zeitschrift "Der Eigene" (18961932).

    ----
    Stonewall in den USA war dann die Zweite Homosexuellenbewegung nach 1945.
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#19 UrsaMajorEhemaliges Profil
#20 kuesschen11Profil
  • 26.06.2016, 09:29hFrankfurt
  • Vielen Dank, Mr. Obama, den Stonewall zum Nationaldenkmal zu erklären. Nur so bewegt sich etwas in den Köpfen der Gesellschaft.

    Deutschland sollte diesem Beispiel folgen, nur wo ist hier das passende Denkmal zu finden?

    Hier warten wir noch immer auf die Ehe-Öffnung mit allen Gleichstellungen, die Opfer aus dem §175 sind nicht rehabilitiert.

    Unsere hartherzige Regierung ist aufgefordert, das endlose Schweigen zu brechen.
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#21 markusbln11Anonym
  • 26.06.2016, 11:06h
  • Antwort auf #20 von kuesschen11

  • Sitze gerade im cafe konrad in hannover und scrolle nochmals durch die kommentare.

    Ein mahnender ort schwuler geschichte in deutschland ist sicherlich das kz sachsenhausen bei berlin.

    Link: www.rosa-winkel.de

    Aber was da ganz konkret an erinnerungsarbet aus lgbt-sicht gemacht wird, weiss ich nicht. Hat sich da nicht auch schon einmal Angela blicken lassen?
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#22 markusbln11Anonym
#23 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 26.06.2016, 12:22h
  • Lobenswert von den US Demokraten und insbesondere Obama.
    Im positiven Sinn versuchen die US Demokraten Negel mit Köpfen zu machen, bevor die US republikaner wahrscheinlich an die Macht kommen. Wenn die US republikaner an die Macht kommen sollten, werden die USA ins Dunkel abdriften und nicht nur in queer Bezug, sondern vor allem sozial!!!!
    Wir können nur hoffen das die US Amerikaner besser wählen als die briten.
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#24 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 12:36hHannover
  • Antwort auf #22 von markusbln11
  • ""Sorry, da war ich wohl auf der falschen fährte. Christian Wulff hat das kz sachsenhausen besucht.""..

    Kannst Du das bitte mal erklären ?
    Willst Du die Auswahl eines Denkmals nun von der Besucherliste abhängig machen ?

    In der Republik gibt es keine vergleichbaren Orte zum "Stonewall Inn"..

    Anstatt nun krampfhaft nach einem solchem Ort zu suchen, sollte man vielleicht dafür sorgen, daß Orte wie das Schwule Museum eine langfristige Förderung erhalten..

    Oder Firmen die Entschädigungen an Holocaust-Opfer gezahlt haben, die Finanzierung der Hirschfeld-Stiftung langfristig sicher stellen müssen..
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#25 LawrenceProfil
  • 26.06.2016, 15:14h Bamberg
  • Antwort auf #24 von TheDad

  • Leute könnten wir mal etwas sachlicher miteinander umgehen. Markus hat doch geschrieben, dass er im Café saß und da würde ich jetzt auch keine komplette Recherche hinkriegen. Hängt das bitte nicht zu hoch auf, regt euch nicht künstlich auf und denkt auch mal in den anderen rein. Er hatte schlichtweg keine Absicht den einen oder anderen Gedenkort gegenüber anderen überzubetonen. Vielen Dank.
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#26 LawrenceProfil
#27 markusbln11Anonym
  • 26.06.2016, 15:32h
  • Antwort auf #24 von TheDad

  • Nix einzuwenden. Zu Stonewall gibt es nichts Vergleichbares.

    Und das mit Angela und C Wulff. Ich würde schon erwarten, dass sich unsere politischen spitzen der lgbt-community öffnen, offiziell partizipieren. Und das gerade auch auf schwierigem historischen terrain.
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#28 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 15:32hHannover
  • Antwort auf #25 von Lawrence
  • ""Leute könnten wir mal etwas sachlicher miteinander umgehen. Markus hat doch geschrieben, dass er im Café saß und da würde ich jetzt auch keine komplette Recherche hinkriegen.""..

    Ich kenne das Cafe Konrad gut..
    Da kann man durchaus schon mal abgelenkt sein..
    Ist aber nicht Kern meiner Frage, die sich bei der Findung um einen Ort um die Besucher-Listen drehte, nach der dann ein Ort im Zweifel aus der Liste auszusortieren wäre, weil dann ein einem unliebsamer Mensch diesen mal besucht hätte ?

    Das halte ich für absurd..

    Das Holocaust-Denkmal liegt in Spuckweite des ehemaligen Führer-Bunkers, ebenso das Schwule Denkmal..
    Daraus kann man die Idee entwickeln, das der Schäferhund Hitlers dort einmal sein Geschäft erledigt haben könnte..
    Machte das dann diese Orte als Ort des Gedenkens irgendwie untauglich ?
    Analog dazu die Frage zu Herrn Wulff..
    Was hat dann sein Besuch im KZ Sachsenhausen damit zu tun ?
    In diesem KZ waren schon ganz andere Leute zu Besuch..
    Unter anderem ein US-Präsident..
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#29 markusbln11Anonym
  • 26.06.2016, 15:47h
  • Antwort auf #26 von Lawrence

  • Danke Lawrence. Lasst uns doch das brainstorming nicht vermiesen. Die eine idee schliesst doch eine andere nicht zwingend aus. Zumindest sehe ich zwischen dem schwulen museum und dem gedenken in sachsenhausen keinen widerspruch. Und Stonewall ist einfach die zentrale landmarke der modernen emanzipationsbewgung. Zudem wird orlando auch einen zentralen platz haben (müssen).
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#30 markusbln11Anonym
  • 26.06.2016, 16:01h
  • Antwort auf #28 von TheDad

  • Ach Dad, häng dich doch nicht an einer besucherliste auf. Irgendwie diskutieren wir doch die suche von gedenkplätzen. Zwei wichtige mit weltweiter ausstrahlung sind in den usa, stonewall und orlando, unbestritten. Aber auch hierzulande gibt es wertvolle orte, die zudem international rezipiert werden. Und sachsenhausen ist einer davon.
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#31 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 26.06.2016, 16:23h
  • Antwort auf #2 von Alex
  • "Vielleicht brauchen wir ja auch ein Stonewall."

    Seltsam... inzwischen diskutieren hier alle nur noch über eventuelle Gedenkorte...

    Als ich Alex' Kommentar las, dachte ich eher an das entsprechende historische Ereignis.

    Bei diesem Gedanken bleibe ich übrigens auch. Natürlich können wir so etwas wie die Stonewall Riots nicht planen. Aber -wie inzwischen mehrfach diskutiert-: wir brauchen "Mehr Liebe, Sex und Widerstand!"

    www.queer.de/detail.php?article_id=26426

    Aus mehr Widerstand wird sich sicher irgendwann "automatisch" ergeben, was der geeignete Gedenkort für "ein deutsches Stonewall" sein könnte.

    Jetzt nur irgendeinen weiteren Gedenkort auszuwählen, den die Regierung ohnehin nur entweder gar nicht oder äußerst widerwillig mit entsprechenden "Weihen" versehen würde (auf jeden Fall nicht mit dem Herzen dabei wie Obama), wäre mit der Symbolik, um die es hier im Artikel geht, m.E. nicht annähernd vergleichbar.
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#32 LawrenceProfil
  • 26.06.2016, 16:35h Bamberg
  • Antwort auf #29 von markusbln11

  • Orlando wird ein Gedenkort - hatte auch schon gedacht wenn es mal finanziell passt auch mal da hinzugehen.

    Und so sehr fällt mir das jetzt gar nicht mal so auf - scrolle immer mal durch die Berichte die für mich interessant sind und deren Kommentare und wenn ich was finde schreib ich was dazu. Alle Kommentare zu lesen ist eh zuviel.

    Darfst mir auch gern schreiben - wenn noch nicht geschehen.
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#33 LawrenceProfil
#34 TheDadProfil

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