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Kommentare zu:
Istanbul: Rund 30 Festnahmen und Polizeigewalt bei verbotenem CSD


#1 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 26.06.2016, 17:19h
  • "war vor einer Woche vom Gouverneur mit Verweis auf Sicherheitsbedenken verboten worden."

    Da ist wieder die Verlogenheit der Diktaturen: man höre und sich auf der Zunge zergehen lassen, wegen Sicherheitsbedenken!, ja und warum geht dann die polizei schlimmer vor als die homophoben?
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#2 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 26.06.2016, 17:36h
  • Hab eine Mail an die Türkische Botschaft geschrieben:

    Betreff: Unmenschliche türkische Politik

    Ich protestiere gegen die willkürliche Polizeigewalt anläßlich des Istanbuler CSD's!!!!!

    Diese Berichte zeigen Eure unmenschliche Politik gegenüber Minderheiten in Ihrem Land:

    "Am Sonntag zeigte die Polizei mit Mannschaftswagen und Wasserwerfern eine starke Präsenz in der Innenstadt. Kurz nach 15 Uhr deutscher Zeit, eine Stunde vor dem ursprünglich vorgesehenen Beginn des Prides, nahm die Polizei nach Angaben von kaos.gl vier LGBT-Aktivisten fest. Kurz vor 16 Uhr wurden erneut mehrere Personen festgenommen, darunter auch die deutsche Europaabgeordnete Terry Reintke und der Bundestagsabgeordnete Volker Beck."

    "Um 16.20 Uhr folgten die ersten Berichte über einen Tränengaseinsatz der Polizei in der Innenstadt."

    "Mehrere türkische LGBT-Seiten, darunter die des Pride und kaosgl.org, waren derweil am Sonntag Opfer eines Denial-of-Service-Angriffes und so gut wie nicht zu erreichen."
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#3 paoloAnonym
  • 26.06.2016, 19:30h
  • So könnte es auch in deutschland in zukunft aussehen nachdem AFD und co übernommen haben.Und europaweit nachdem diverse monotheistisch basierende rechtspopulisten es geschafft haben die europäische union zu fall zu bringen,was ja deren ziel ist.Von aussen putin und von innen die monotheistische bande im vatikan.Der eine daran interessiert primär die nato zu destabilisieren die anderen das fortschreiten einer europäischen liberalen zivilen gesellschaft zu verhindern.Nachdem brexit muss klar sein das europa jetzt viel schneller und viel stärker zusammenwachsen muss und auch härter gegen eu feinde vorgegangen werden muss oder die eu wirds nicht schaffen und die folgen davon SOLLTEN BEKANNT SEIN ob nun für die lgbts oder den frieden in europa.
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#4 seb1983
  • 26.06.2016, 19:42h
  • Antwort auf #3 von paolo
  • Gaaaaaaanz ruhig, die Welt geht schon noch früh genug unter. Nebenbei wird es mit GB noch deutlich spannender als das Deutschland Spiel heute...

    Noch wurde kein Antrag auf Austritt gestellt, und alle werfen sich das heiße Eisen im Moment gegenseitig zu, Schottland und Nordirland rebellieren massiv gegen den Austritt, Millionen haben bereits eine Petition gegen den Austritt unterschrieben.

    Wenn Blair den Antrag nicht stellen will, aber noch bis Oktober im Amt bleibt fließt noch eine Menge Wasser die Themse runter...

    Die Türkei ist unter Erdogan schon verloren, der gibt die Macht freiwillig nicht mehr her und gießt so fleißig weiter Öl ins Feuer dass man glauben könnte er will einen Bürgerkrieg provozieren.
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#5 LawrenceProfil
  • 26.06.2016, 19:45h Bamberg

  • unfassbar und erwartbar. Und die Polizei ist eben dem Staat gehörig - Beamte haben eine Loyalitätsverpflichtung. Erst schützen sie Demos dann kommen sie mit Wasserwerfern - sollte sich das politische Blatt drehen. Sieht man in der Türkei. Auch in Deutschland könnte Stonewall angesagt sein dann ist es wirklich keine Party mehr - auch wenn man selbst dabei Schaden nimmt.
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#6 hugo1970Ehemaliges Profil
#7 hugo1970Ehemaliges Profil
#8 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 26.06.2016, 19:57h
  • Hab auf der Facebookseite des auswertigen Amtes folgende Botschaft hinterlassen:

    Herr Aussenminister, was tun Sie gegen die türkische unmenschliche polizeigewalt, die wieder an diesem Wochenende zugeschlagen hat:
    Istanbul: Rund 20 Festnahmen und Polizeigewalt bei verbotenem CSD

    www.queer.de/detail.php?article_id=26458
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#9 seb1983
#10 paoloAnonym
  • 26.06.2016, 20:03h
  • Du meinst wohl cameron ,blair ist schon längst nicht mehr im amt.Aber sicherlich betseht noch die möglichkeit das das britische parlament das referendum als ungültig erklärt und alles weiterläuft wie bisher,diese macht hat es.
    Und in so einer wichtigen frage wie europa oder auch der des zusammenhalts des vereinigten königreichs könnte dieser komische schachzug auch realisiert werden.So oder so europa muss starker zusammenwachsen auch wenns am ende europa dann als staat gibt.Viele fühlen sich heute schon als europäer und nicht als deutscher ,franzose oder brite.
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#11 seb1983
  • 26.06.2016, 20:15h
  • Antwort auf #10 von paolo
  • Natürlich Cameron ja.
    Das Referendum ist grundsätzlich ordentlich abgelaufen, allerdings ist es rechtlich noch nicht mal bindend.

    Gegen einen Bundesstaat Europa hätte ich grundsätzlich auch nichts, in den USA klappt es auch obwohl die Einzelstaaten große Freiheiten haben.
    Da wir auf queer.de sind seien nur mal die enorm unterschiedlichen Gesetzgebungen was Schwule angeht genannt.

    Nur bitte ohne die Türkei!
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#12 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 20:15hHannover
  • Antwort auf #4 von seb1983
  • ""Die Türkei ist unter Erdogan schon verloren, der gibt die Macht freiwillig nicht mehr her und gießt so fleißig weiter Öl ins Feuer dass man glauben könnte er will einen Bürgerkrieg provozieren.""..

    Die Türkei befand sich schon VOR Erdogan in einem Bürgerkrieg !
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#13 TheDadProfil
#14 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 20:30hHannover
  • Antwort auf #11 von seb1983
  • ""Da wir auf queer.de sind seien nur mal die enorm unterschiedlichen Gesetzgebungen was Schwule angeht genannt.""..

    Das ist in den USA nicht anders..
    Die Adoption durch Einzelpersonen gibt es auch nicht überall, während sie in New York schon Ende der Siebziger Jahre realisiert wurde..

    Ein Bundesstaat Europa ist von den Regierungschefs nicht gewollt..
    Er würde genau ihre Kompetenzen beschneiden..
    Zum Beispiel wenn es um die Milliarden-Hilfen für Griechenland, Spanien, Italien oder Irland geht..

    Und die Mutti könnte dann bei einer EU-Regierung nur noch so auftreten, wie Seehofer im Bundesrat..
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#15 LorenProfil
  • 26.06.2016, 20:40hGreifswald
  • Antwort auf #11 von seb1983
  • "Gegen einen Bundesstaat Europa hätte ich grundsätzlich auch nichts, in den USA klappt es auch obwohl die Einzelstaaten große Freiheiten haben."

    Ich war schon immer für die "Vereinigten Staaten von Europa" als "Endprodukt" einer politischen Entwicklung. Allerdings ist für die US-Amerikaner Washington das, was für EU-Gegner Brüssel ist.
    Eine Projektionsfläche, auf die man jederzeit den Unmut vieler lenken kann. Schwieriges Problem.

    Die Regierung in GB sollte aufpassen, dass sie das demokratische Empfinden ihrer Bürger nicht überstrapaziert. Selbst ein Referendum ansetzen, versichern, dass man das Ergebnis umsetzt, und es dann nicht tun wäre wohl Wasser auf die Mühlen derer, die die Demokratie und die demokratischen Politiker als vorgeblich "abgehobene Elite" bekämpfen, nicht nur im (noch) Vereinigten Königreich. Auch ein schwieriges (und hausgemachtes) Problem.

    Für die EU ist GB von jeher ein schwieriger Partner gewesen, der ein anderes Verständnis von dieser Union hatte als die Gründerländer. Wie soll das aussehen mit einem Land, in dem per Referendum der Austritt beschlossen, dann aber nicht vollzogen wurde? Die Neigung auf Ewigkgkeit gegenüber den Briten nachgiebig zu sein, ist bei mir ganz und gar nicht vorhanden. Sie werden einen eigenen Weg finden müssen.
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#16 hugo1970Ehemaliges Profil
#17 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 21:12hHannover
  • Antwort auf #15 von Loren
  • ""Allerdings ist für die US-Amerikaner Washington das, was für EU-Gegner Brüssel ist.
    Eine Projektionsfläche, auf die man jederzeit den Unmut vieler lenken kann. Schwieriges Problem.""..

    Genau dazu sagte Heute im Presseclub einer der Journalisten einen schlauen Satz :

    Europa ist nicht Brüssel..
    Und Brüssel entscheidet nichts..
    Das entscheiden die Politiker der einzelnen Länder, die von diesen nach dort entsendet wurden..

    ""Selbst ein Referendum ansetzen, versichern, dass man das Ergebnis umsetzt, und es dann nicht tun wäre wohl Wasser auf die Mühlen derer, die die Demokratie und die demokratischen Politiker als vorgeblich "abgehobene Elite" bekämpfen, nicht nur im (noch) Vereinigten Königreich.""..

    Genau das deckt sich mit meinem derzeitigem Eindruck..
    Die Torys unter Cameron glauben sie können mit der EU spielen..
    Cameron und der Londoner Bürgermeister Boris Johnson waren beide auf der Elite-Schule Eton..
    Gemeinsam..Zusammen..
    Schon gehen die Gerüchte, wenn nicht Cameron gegen den EU-Austritt gewesen wäre, dann hätte ihn Johnson vertreten, denn das Ganze ist nichts weiter als ein abgekartetes Spiel um der EU noch mehr Zugeständnisse abzupressen, denn die letzten Zugeständnisse von Anfang des Jahres gehen immer noch nicht weit genug..

    GB will sich aus der Rolle des Netto-Zahlers verabschieden, und für diese Zusage ist man auch bereit dann das Wähler-Votum zu negieren, und keinen Antrag auf Austritt zu stellen..

    Dessen Laufzeit übrigens für die Verhandlungsphase von 2 Jahren erst dann beginnt zu laufen, wenn der Antrag in Brüssel bei der Kommission eingegangen ist..
    Ob das noch vor dem Parteitag der Torys im Oktober der Fall sein wird, ist noch offen..

    Danach könnten sich aber die Verhandlungen als "so schwierig" herausstellen, das ein Nachfolger Camerons dem Parlament in London durchaus empfehlen könnte, wegen der inzwischen erhaltenen Zusagen doch auf den Austritt zu verzichten..

    Vielleicht haben bis dahin wenigstens die Schotten Fakten geschaffen, und ein neues Referendum zur Trennung von GB durchgeführt, und einen eigenen Antrag auf "Fortbestand" ihrer EU-Mitgliedschaft gestellt..
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#18 seb1983
  • 26.06.2016, 21:15h
  • Antwort auf #15 von Loren
  • Die Parallele Washington-Brüssel sehe ich auch so ja.
    Einen Bundesstaat nachträglich unter so vielen verschiedenartigen Mitgliedern durchzusetzen halte ich leider auch für quasi unmöglich, aber man wird ja nochmal träumen dürfen.
    Politische Prozesse straffen und klar regeln, Gesetze so weit wie möglich vereinheitlichen, lokale Anforderungen vor Ort entscheiden, übergeordnete in Brüssel.
    Eine wirklich gemeinsame Wirtschafts- und Außenpolitik, Europa würde noch mal wirklich Fahrt aufnehmen in der globalisierten Welt und aus Jahrhunderten klein klein rauskommen.

    GB ist ein wichtiger Handelspartner und für mich ein Teil Europas in jeder Beziehung.
    Wie gesagt, das mit dem Austritt wird eine heiße Sache und jetzt wird ein Pokerspiel auf allen Seiten betrieben.

    Die Briten zügig rauswerfen und so sehr im Regen stehen lassen dass andere abgeschreckt werden, auch wenn sich die EU damit selbst schadet?

    Sie austreten lassen, aber alle Beziehungen und den Binnenmarkt aufrechthalten?

    Oder spielen Blair und Co. im eigenen Land auf Zeit bis die Pille austritt so bitter wird dass auch das Volk sie doch nicht schlucken will?
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#19 MarekAnonym
  • 26.06.2016, 21:25h
  • Dieser Despotenstaat zeigt wieder mal, dass er demokratische Grundrechte wie Rede- und Versammlungsfreiheit notfalls auch mit Gewalt niederprügelt.

    Und mit solchen Despoten paktiert unsere Bundesregierung und die EU...
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#20 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 21:31hHannover
  • Antwort auf #18 von seb1983
  • ""Einen Bundesstaat nachträglich unter so vielen verschiedenartigen Mitgliedern durchzusetzen halte ich leider auch für quasi unmöglich, aber man wird ja nochmal träumen dürfen.""..

    Weil ja auch die Bundesstaaten der USA bei ihrer Gründung so viel weniger waren ?

    ""Am 4. Juli 1776 wurde von 13 Kolonien die Unabhängigkeitserklärung verkündet.""..
    ""Das Gebiet der nun unabhängigen Kolonien umfasste das Gebiet folgender 16 der heute 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten""..

    Was genau spräche gegen eine solche Gründung durch eine oder zwei Handvoll Williger ?

    Die Existenz der anderen ?

    ""Oder spielen Blair und Co. im eigenen Land""..

    Schon wieder ?
    Verabschiede Dich im Kopf endlich mal von der Idee der Spaltung durch die Sozialdemokraten !

    Das sind KONSERVATIVE !
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#21 hugo1970Ehemaliges Profil
#22 hugo1970Ehemaliges Profil
#23 sonst soAnonym
  • 26.06.2016, 21:55h
  • Türkei: Kurdische Dörfer werden zwangsgeräumt

    ..... Das Militär rückte mit Baggern an, forderte die Bevölkerung auf, die Häuser zu verlassen, da das Gebiet zur Sicherheitszone erklärt wurde. Dann wurden die Häuser in Brand gesetzt. Die Bewohner, die sich weigerten, ihre Häuser zu verlassen, wurden verhaftet.....

    www.heise.de/tp/artikel/48/48647/1.html
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#24 seb1983
  • 26.06.2016, 21:58h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Hase.... den Blair schenke ich dir, das sind wohl Kindheitserinnerungen die ich nicht mehr rausbekomme und Herrn Cameron weiter falsch benenne.

    Aber trotzdem nicht wieder alles undifferenziert zusammenwerfen.
    Die noch sehr, sehr jungen amerikanischen Kolonien die die USA gründeten standen bereits vorher unter gemeinsamer britischer Verwaltung, hatten grade einen Krieg gemeinsam gewonnen, waren von Rückeroberung bedroht und sprachlich und wirtschaftlich einigermaßen homogen, Fläche und Bevölkerung waren überschaubar.
    Alle weiteren Staaten sind dann explizit beigetreten, wurden erobert oder aus Territorien als zukünftige Bundesstaaten erschaffen.
    Das mit der Situation in Europa heute gleichzusetzen ist mutig...

    Es war schon einmal von einer Union der zwei Geschwindigkeiten in Europa die Rede, das wurde damals abgelehnt und sehr kritisch gesehen, in wie weit das rechtlich möglich ist, keine Ahnung. Der Wille außerhalb der EU einen engeren Verbund zu gründen, puh, falls die EU scheitert evtl. aber aus heutiger Sicht ziemlich unwahrscheinlich.
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#25 TheDadProfil
#26 TheDadProfil
  • 26.06.2016, 22:46hHannover
  • Antwort auf #24 von seb1983
  • ""Hase.... den Blair schenke ich dir, das sind wohl Kindheitserinnerungen die ich nicht mehr rausbekomme und Herrn Cameron weiter falsch benenne.""..

    Als Hanseat lasse ich mir nichts schenken..
    Hanseaten nehmen weder Orden, noch Vernunft an..
    Das ständige übergriffige "Hase" solltest DU DIR schenken..
    Und so jung bist Du nicht, daß Du 2007 noch Kind warst..
    Das hat also andere Gründe..

    ""Die noch sehr, sehr jungen amerikanischen Kolonien die die USA gründeten standen bereits vorher unter gemeinsamer britischer Verwaltung,""..

    Darauf könnte man nun satirisch eingehen, und sagen das auch der alte Kontinent unter britische Verwaltung geraten ist, was dann eine Gründung der Vereinigten Staaten von Europa gerade jetzt nach dem Referendum dringender als vorher macht..

    Ich werfe da auch nichts "zusammen"..
    Der Vergleich bezieht sich auf die Staatsgründung, und nicht auf die politischen Beziehungen zwischen Kolonial-Herren und deren Kolonien..
    Übrigens ein Fakt der bei der Diskussion über andere ehemalige Kolonial-Länder immer wieder vergessen wird..
    Auch die ehemals menschenfeindlichen und LGBTTIQ-feindlichen Gesetze der USA basieren letztlich auf altem britischem Recht..
    Ganz so wie in Indien und vielen afrikanischen Staaten..
    Wobei die USA noch viel länger als die ehemalige Kolonial-Macht gebraucht hat die Sklaverei abzuschaffen..

    ""waren von Rückeroberung""..

    Mit Deutscher Hilfe aus Hessen..

    ""und sprachlich und wirtschaftlich einigermaßen homogen,""..

    Nöö..
    Noch in den Fünfziger Jahren gab es ernsthafte Bemühungen die Amtssprache von Englisch auf Deutsch zu wechseln..

    ""Alle weiteren Staaten sind dann explizit beigetreten,""..

    Das ist kein Argument für die Unmöglichkeit einen Staaten-Gründung in Europa..
    Die Kern-Länder der Montan-Union könnten eine Staaten-Gründung durchführen..
    In diesen Bundesstaat könnten dann nach und nach wie in die EU alle Länder beitreten, die die Beitritts-Kriterien, und hier vor allem die Gleichberechtigung und die Gleichstellung erfüllen..
    Die BRD müßte dabei allerdings draußen bleiben, denn die Ehe-Öffnung fehlt, und so würde dieser Bundesstaat zunächst aus den Ländern bestehen, in denen die Gleichstellung weiter gediehen ist, als in der BRD, Österreich und Italien..

    Ein Chance vor allem die Gleichstellung in den östlichen und nord-östlichen Ländern der EU voranzutreiben..
    Und auch in der Türkei, um mal zum Thema zurückzukommen..

    ""Der Wille außerhalb der EU einen engeren Verbund zu gründen,""..

    Das wäre nicht "außerhalb" der EU..
    Sondern innerhalb..
    Als Oberbau zu einem Staatenbund der Wirtschaftlichen Zusammenarbeit..
    Aus Völkerrechtlichen Gründen spräche auch nichts dagegen..

    Die gleiche Situation haben wir nämlich schon mit Schengen und dem Euro..
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#27 paoloAnonym
  • 26.06.2016, 22:51h
  • Womit wie wieder beim einem von mir schon seit langem angesprochenem thema wären das konserativ nicht gleich konserativ ist genauso wenig wie rechts gleich rechts ist es kommt immer auf das land und die kultur an .Rechts polytheistisch ist ein riesengrosser unterschied zu rechts monotheistisch,das eine ist nicht homophob das andere sicherlich.Nun sind die briten natürlich nicht wirkliche polytheisten dennoch seit henry dem VIII ist der king oder die queen oberhaupt der kirche genauso wie im alten römischen reich der kaiser oberhaupt aller religionen im reich war also eine polytheistische gesellschafts struktur!! Ein grund warum die briten die dinge doch ein bisschen anders sehen.
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#28 paoloAnonym
#29 ZivilgarageAnonym
#30 LorenProfil
#31 LawrenceProfil
  • 27.06.2016, 03:28h Bamberg

  • "Der "Marsch des Stolzes", der 2014 noch über hunderttausend Menschen versammelte, war vor einer Woche vom Gouverneur mit Verweis auf Sicherheitsbedenken verboten worden."

    Das Verhalten der Polizei beweist auch sehr deutlich, dass es wirklich nur um die Sicherheit ging. - bitterböser Sarkasmus - Die mussten LGBT davor schützen Queeres Leben zu zeigen denn das ist wohl die Gefahr die die religiotische Erdogan Führung zuallererst sieht - eine Missachtung der Staatsreligion. Atatürk dreht sich im Grab um. Es ging nicht um den Schutz des CSD vor Terror das ist ein Ammenmärchen. Was aus so einer fröhlichen Parade werden kann - siehe vor 2 Jahren. Jetzt ist sie Anlass zum türkischen Stonewall.
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#32 seb1983
  • 27.06.2016, 07:15h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • Hase nein, warum unterstellst du mir denn schon wieder zu lügen und es besser zu wissen wenn man zwei Namen verwechselt... also wirklich dann bitte auch etwas mehr norddeutsche Nüchternheit und Gelassenheit bitte.

    Deutsch war bis zum ersten Weltkrieg eine wichtige, aber nicht die dominierende Sprache. In Europa sind es ein paar mehr. Zudem haben wir hier Staaten mit Jahrhunderte langer eigener Geschichte und Identität.

    Das Europa der zwei Geschwindigkeiten war wie gesagt schon mal im Gespräch...
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#33 Patroklos
#34 TheDadProfil
  • 27.06.2016, 13:30hHannover
  • Antwort auf #32 von seb1983
  • ""warum unterstellst du mir denn schon wieder zu lügen""..

    Wo steht dort etwas von "Lüge" ?

    Das Schönreden von Gegenwart und Vergangenheit ist nur "üblicher Unfug"..

    ""Deutsch war bis zum ersten Weltkrieg eine wichtige, aber nicht die dominierende Sprache. In Europa sind es ein paar mehr. Zudem haben wir hier Staaten mit Jahrhunderte langer eigener Geschichte und Identität.""..

    Echt ?
    Und diese ""Geschichte und Identität"" hat dann auch einen Anspruch auf Kontinuität, etwa bei den Deutschen ?
    Den Österreichern ?
    Den Italienern ?

    Blödsinn..
    Die jetzigen National-Staaten auf den Status von Bundesstaaten einzustufen, ändert NICHTS an "deutscher" oder italienischer Identität..
    Zumal die "deutsche" ein willkürliches Konstrukt von nicht einmal 135-jähriger "Kontinuität" ist, denn es ist die Idee von Junckern, geschaffen im Ausland, im Spiegelsaal von Versailles..
    Die österreichische Identität komplettierte sich mit Tchechien und Ungarn eventuell zu alter K.u.K.-Mentalität..

    Du verlierst Dich schon wieder im Klein-Klein..
    An der Idee einer Bundesstaaten-Gründung ändert kein einziger Einwand etwas..

    Du suchst hier erneut ausschließlich Ausreden dazu, warum etwas nicht ginge, und verschwendest nicht einen einzigen Gedanken daran, wie man so etwas organisierst..

    Diese Dir eigentümliche Art der Betrachtung von Dingen nennt sich mangelhafte Phantasie..

    Wir HABEN bereits unterschiedliche Systeme in Europa mit dem Europarat, der EU, den Ländern die nicht der EU angehören, sich aber wie die Schweiz und Norwegen über Verträge an Schengen und anderen beteiligen, dem Euro-Raum, an dem sogar der Vatikan teilnimmt, obwohl weder EU-Mitglied, noch Mitglied des Europarates..

    Es gibt nicht einen einzigen Grund, diese unterschiedlichen Räumen nicht noch einen weiteren hinzuzufügen..

    Das ist allein davon abhängig, ob sich genügend Leute zusammenfinden, die das durchsetzen wollen und werden..

    ""Das Europa der zwei Geschwindigkeiten war wie gesagt schon mal im Gespräch...""..

    Wir haben ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten..
    Staaten mit und ohne Euro..
    Staaten mit und ohne Ehe-Öffnung..
    Staaten mit und ohne vernünftigen Mindestlohn..
    Staaten mit und ohne ausreichende Sozialabsicherung..

    Alles zusammen ist auch ein Grund für das funktionieren der deutschen Export-Wirtschaft, denn Exportwirtschaft braucht vor allem Märkte..
    Neben diesen Märkten braucht Exportwirtschaft aber auch Gefälle..
    Wirtschaftliches Gefälle zwischen Staaten, und soziales Gefälle zwischen Gesellschaften..

    Ein "Argument" gegen den Brexit war, 60 % des britischen Exportes gehen in die EU..

    Na und ?
    80 % des türkischen Exportes gehen auch in die EU..
    Ohne Mitglied zu sein..

    Es wäre hilfreich seine eigenen Argumente einmal daraufhin zu überprüfen, ob sie überhaupt belastbar sind..
    Deine sind es nicht..
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#35 TheDadProfil
  • 27.06.2016, 13:38hHannover
  • Antwort auf #32 von seb1983
  • Und dann noch einmal etwas abseits der Argumente oder der Diskussion über die Türkei und/oder dem Brexit/der EU..

    Du hältst Dich für witzig..
    Bist Du nicht..
    Es ist auch nicht lustig..
    Du bist übergriffig..
    Und benimmst Dich trotz mehrfacher Aufforderung völlig unangemessen wie der Pfaffe, der beim Spielen am Messdiener erwischt wurde, und herausplatzt
    "aber ich habe doch nur ein bisschen gekitzelt, es ist doch nur spaß"..

    Nein, ist es nicht..
    Wenn Du nicht in der Lage bist, die Wünsche und auch Eigenarten des Gegenüber zu respektieren, überträgt sich dieser mangelnde Respekt auch auf die Inhalte..

    Das macht es schwierig Dich als Diskussionspartner ernst zu nehmen..
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#37 sultan newsAnonym
  • 27.06.2016, 17:16h
  • ".....Der türkische Staatschef hat in dem Schreiben sein Bedauern, der Familie des verstorbenen russischen Piloten sein tiefstes Beileid ausgedrückt und gesagt Entschuldigung, erläuterte der Kremlsprecher.

    Trauer und Gedenken an Oberstleutnant Oleg Peschkow, einer der beiden Piloten des russischen Su-24 Bombers: Blumen am Denkmal für Piloten im russischen Lipezk, wo Peschkow seinen Militärdienst verrichtete.

    Weiter äußerte der türkische Präsident laut Peskow seine Bereitschaft, alles Mögliche für den Wiederaufbau der traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen Ankara und Moskau zu tun und gemeinsam den Terrorismus zu bekämpfen...."

    "Es waren sechs Jahre des Missachtens, des Zorns und der scharfen Worte. Doch die politische Eiszeit zwischen Israel und der Türkei hat ein Ende. Zurück zur Normalität, lautet das Motto. Nach langen, zähen Verhandlungen haben sich am Sonntag hochrangige Vertreter beider Staaten in Rom getroffen also gewissermaßen auf neutralem Boden , und sich über letzte Details eines Versöhnungsabkommens verständigt.

    Israels Premier Benjamin Netanjahu ist zeitlich passend gerade in Italiens Hauptstadt, um mit US-Außenminister John Kerry über den Nahostkonflikt zu reden. Netanjahu und der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan wollten israelischen Berichten zufolge an diesem Montag Details einer Einigung beider Länder verkünden...."
  • Antworten » | Direktlink »
#39 hugo1970Ehemaliges Profil
#40 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 27.06.2016, 19:48h
  • Antwort auf #29 von Zivilgarage
  • Hab dort auch meine Meinung gesagt/geschrieben:

    "Ihr, die sollche unmenschlichen hetzerische kommentare abgibt, solltet euch zutiefst schämen, ihr habt überhaupt keinen Anstand gegenüber dem Leben!!!
    Überlegt mal, wenn Ihr gemobbt, diskriminiert würdet, wie ihr in euren kommentaren tut, wie würdet ihr euch fühlen?"
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#41 markusbln11Anonym
  • 28.06.2016, 08:45h

  • Kämpfen, kämpfwn, kämpfen!!
    Für die freiheit.

    Orlando hat meine politische perspektive erweitert. Und Istambul lehrt mir das gleiche. Unsere LGBT-Bewegung steht für respekt, toleranz und achtung des nächsten. Und das über alle grenzen hinweg, europäisch, weltweit. Über hautfarben, religionen und nationen hinweg. Das LGBT-Movement steht für die einforderung universeller freiheiswerte ohne ausschluss und überall.

    Natürlich ist dies allen halbdiktatoren, vollblut-diktatoren, eiferern aller art ein dorn im auge. Deren ideologie setzt auf abgrenzung und ausschluss. Deswegen passen wir diesen herren nicht in den kram. Man will uns mundtot machen, unsere sichtbarkeit auf ein minimum reduzieren.

    Das wird nicht gelingen. Die Liebe wird gewinnen. We shall overcome! Dafür kämpfen wir. Hier, in istambul und anderswo. An der einen stelle ist es einfacher, an der nächsten knüppelt man uns nieder, und viele lgbt müssen ihren freiheitswillen auch mit dem leben bezahlen.

    Aber der kampf für freiheit und respekt geht weiter. Auch in der türkei. Wir stehen hinter euch!
  • Antworten » | Direktlink »
#42 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 28.06.2016, 19:43h
  • Antwort auf #41 von markusbln11
  • Deswegen passen wir diesen herren nicht in den kram.

    Eben doch!!!, den so haben diese unmenschen einen Sündenbock, den Sie dem Volk servieren können und leider viele Menschen dieser Bevölkerung haben keine richtige Schulblidung, Sie sind arm usw., der beste Nährboden um Hass zu sehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#43 ByebyeErdoganAnonym
#44 NielsAnonym
  • 16.07.2016, 01:03h
  • Antwort auf #43 von ByebyeErdogan

  • Stimmt. Aber wenn das Militär, welches den Putsch mit verübt, tatsächlich auf Demonstranten ( Zivilisten) schießt, wirkt es nicht minder unsympathisch.

    Es geht ja nicht um "Hauptsache Erdogan muss weg, egal wie", sondern um eine bessere Alternative und nicht um eine eventuell noch schlechtere.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#45 pack-watchAnonym
  • 25.07.2016, 15:54h
  • Antwort auf #43 von ByebyeErdogan
  • "Neun Tage nach dem gescheiterten Militärputsch hat der türkische Außenminister Mevlüt Çavuoglu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich für die bedingungslose Unterstützung gedankt.

    Russland hat uns bedingungslos unterstützt, sagte Çavuoglu dem TV-Sender Haber Turk. In erster Linie möchte ich Putin und anderen russischen Offiziellen danken. Bei ihrem für August angekündigten Treffen werden die Präsidenten beider Staaten, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin, über eine Wiederherstellung der Beziehungen, insbesondere im Handel, sprechen, so Çavuoglu." (spputnik news, 25.07.16)

    "Russland hat der Türkei bei dem Putschversuch starke Unterstützung gewährt, erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuoglu gegenüber dem Sender NTV.

    Viele Länder haben Botschaften zur Unterstützung der türkischen Demokratie geschickt. Eines der Länder, die uns besonders stark unterstützt haben, war Russland, so Çavuoglu.
    Der Außenminister merkte dabei an, dass es Lücken im Sicherheitssystem der Türkei gebe. Hätte es auch nur Vermutungen hinsichtlich der Vorbereitung eines Putsches gegeben, hätte der türkische Präsident das wissen müssen.

    Die türkische Regierung habe eine Lehre aus den jüngsten Ereignissen in dem Land gezogen und werde notwendige Maßnahmen ergreifen, damit die Bürger nicht mehr solchen Bedrohungen ausgesetzt werden, so Çavuoglu abschließend."
    (sputniks news, 24.07.16)

    Hintergrund

    "Russland soll Erdogan in letzter Sekunde vor Putsch gewarnt haben."

    deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/21/russland-soll
    -erdogan-in-letzter-sekunde-vor-putsch-gewarnt-haben/


    Sont so:

    "Die armenische Menschenrechts-Aktivistin und Analystin Armine Sahakyan schreibt in einem Gastbeitrag der Huffington Post, dass es in Armenien die Gefahr eines Aufstands gegen die Regierung gibt. Dies würde eine Antwort Russlands nach sich ziehen, weil die armenische Regierung zu unterwürfigsten Dienern Russlands gehöre. Moskau habe immer wieder eingreifen müssen, wenn es Unruhen in seinen Nachbarländern gegeben hat."

    deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/22/russland-koen
    nte-in-armenien-intervenieren/
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