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Kommentare zu:
Trauung eines Lesbenpaars abgesagt, weil Gemeinde darüber "nicht fröhlich" ist


#1 kuesschen11Profil
  • 02.07.2016, 13:47hFrankfurt
  • So viel zur einheitlichen Regelung von gleichgeschlechtlichen Paaren in der Evangelischen Kirche im Rheinland.

    Es ist Sache der EKD, diese kirchlichen Trauungen einheitlich zu regeln. Aber dafür ist die Kirche immer noch zu menschenverachtend, eben nicht diskriminierungsfrei.

    Gleichzeitig ist es ein Armutszeugnis, homosexuelle Paare in eine Bittstellerhaltung zu drängen, welche Kirche wo denn nun bereit ist, eine Trauung durchzuführen.

    Welche arrogante, heuchlerische Pfarrer da am Werk sind - einfach unfassbar.
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#2 Johannes45Anonym
  • 02.07.2016, 13:47h
  • "und eine weitere Bettelei immerhin erspart. Eine andere Kirche im Stadtteil Ohligs hatte mit ihrem Wunsch, nach der Zeremonie auf dem Standesamt "einfach nur unsere Liebe auch kirchlich zu begründen", keine Probleme."

    --> Erfreulicherweise müssen homosexuelle Paare nicht "betteln", wie es falsch in diesem Artikel formuliert ist. Homosexuelle Paare haben in der Rheinländischen Kirche einen kirchenrechtlichen Anspruch darauf, dass von der Kirchenleitung Ihnen ein anderer Pfarrer/Pfarrerin oder eine andere Pfarrgemeinde für die Trauung gestellt wird. Daher brauchen Sie auch nicht "auf die Suche" gehen, sondern müssen sich nur an die Kirchenleitung wenden, die Ihnen dann hilft und Ihnen mit Sicherheit die Trauung ermöglichen wird.

    Das ist das GUTE an dieser Entscheidung im Rheinland oder auch in Berlin, dass ein kirchenrechtlicher Anspruch gegenüber der Kirchenleitung besteht. Eine "Bettelei" ist daher schlichtweg nicht nötig, weil die Kirchenleitung verpflichtet ist, die Trauung in ihrer Landeskirche zu ermöglichen.
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#3 GaykreuzigtAnonym
  • 02.07.2016, 14:06h
  • Antwort auf #2 von Johannes45
  • "--> Erfreulicherweise müssen homosexuelle Paare nicht "betteln", wie es falsch in diesem Artikel formuliert ist"

    So wie du nicht darum "bettelst" von der RKK endlich akzeptiert zu werden, damit du freudestrahlend in der ersten Reihe mit deinem Mann Platz nimmst und die gläubige Omi vom Platz schubsen kannst?

    Wenn dir der Schreibstil von queer.de nicht passt, dann mach doch eine eigene Seite auf!
    Was ist denn nun mit dir auf gaywatch passiert? Hat dich David Berger für deine dauernden Belehrungen rausgekickt?
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#4 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 02.07.2016, 14:07h
  • Tja, die evangelische kirche spricht genau so, wie die katholische kirche mit gespaltener zunge.
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#5 TheDadProfil
  • 02.07.2016, 14:11hHannover
  • Antwort auf #2 von Johannes45
  • ""--> Erfreulicherweise müssen homosexuelle Paare nicht "betteln", wie es falsch in diesem Artikel formuliert ist.""..

    Mangelhaftes Textverständnis !

    Die Frauen haben zuvor vergeblich in der Gemeinde gebettelt..
    Und diese Bitte wurde dann mit einer abenteuerlichen Begründung abgelehnt..
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#6 Johannes45Anonym
  • 02.07.2016, 14:44h
  • Antwort auf #3 von Gaykreuzigt
  • @Gaykreuzigt alias Stockholmsyndrom alias wechselnde NicksAutor ...

    "So wie du nicht darum "bettelst" von der RKK endlich akzeptiert zu werden, damit du freudestrahlend in der ersten Reihe mit deinem Mann Platz nimmst und die gläubige Omi vom Platz schubsen kannst?"

    --> Wie oft muss man es Dir eigentlich sagen: ich bin MITGLIED einer LANDESKIRCHE DER EKD.

    Was den Vatikan angeht, im Unterschied zu Dir bleibe ich reel und schildere genauer, was im Katholischen Katechismus drinsteht. Ich kritisiere das Pflichzölibat und die fehlende Frauenordination: das alles ist viel besser in anderen christlichen Kirchen wie bei den Landeskirchen der EKD gelöst.
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#7 Johannes45Anonym
  • 02.07.2016, 14:47h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • @LinksparteiDad
    """--> Erfreulicherweise müssen homosexuelle Paare nicht "betteln", wie es falsch in diesem Artikel formuliert ist.""..

    Mangelhaftes Textverständnis !

    Die Frauen haben zuvor vergeblich in der Gemeinde gebettelt.."

    --> Sie brauchen nicht "betteln", weil sie zu jeder Zeit bei der Kirchenleitung ihren kirchenrechtlichen Anspruch auf Trauung in der Landeskirche Rheinland durchsetzen können. Ein Anruf dort reicht und sofort wird die Kirchenleitung Ihnen gerne helfen.
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#8 LorenProfil
  • 02.07.2016, 14:47hGreifswald
  • Antwort auf #2 von Johannes45
  • So redet man Diskriminierung und Menschenverachtung in den eigenen Reihen klein.
    Eine Übung, dem dem missionierenden Lutheraner angesichts der Zustände im lutherischen Weltbund, in dem homofeindliche Strömungen aus Sorge um die Einheit toleriert werden, sehr vertraut ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#9 Foxie
  • 02.07.2016, 14:56h

  • Ich werde es nie verstehen, warum mann/frau da überhaupt noch hingeht und zahlt, wenn das Bekunden der Liebe vor der Gemeinde für "skeptische Stimmung" sorgt!
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#10 finkAnonym
  • 02.07.2016, 15:06h
  • Mal als Gedankenspiel: Eine Kirche findet es nicht mehr generell schlimm, wenn Menschen mit verschiedenen Hautfarben heiraten, überlässt es aber ihren Gemeinden, solche Trauungen nach Lust und Laune abzulehnen. Ein Brautpaar bekommt einen Termin, der dann nach rassistischen Äußerungen aus der Gemeinde kurzfristig abgesagt wird und muss in eine andere Gemeinde gehen, die nicht von Rassist*innen dominiert wird.

    Wie wäre das Echo in den Medien? Würde man schreiben "Hurra, diese tolle, tolerante Kirche hat sich endlich vom Rassismus verabschiedet!", oder würde es realistischerweise heißen "Skandal! Offener Rassismus wird in dieser Kirche weiterhin akzeptiert!"?

    Die EKD adelt das offene Ausleben gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit weiterhin zu einer Gewissensfrage. Wer das nicht durchschaut und sich freudig auf diese verlogene Toleranzheuchelei einlässt, muss sich nicht wundern, mit voller Wucht an eine Realitätsschranke zu knallen. Ich hoffe, die Beulen sind heilsam für das Paar, habe aber geringe Hoffungen, ein angemessenes Echo in den Medien (außer hier) vorzufinden.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Lügenbold45Anonym
  • 02.07.2016, 15:13h
  • Antwort auf #6 von Johannes45
  • "--> Wie oft muss man es Dir eigentlich sagen: ich bin MITGLIED einer LANDESKIRCHE DER EKD."

    Echt? Da wären wir NIE im Leben drauf gekommen! Die meisten könnten schwören, du bist tief in deiner Denkweise noch immer katholisch bist und unbedingt um Anerkennung bettelst...

    "Was den Vatikan angeht, im Unterschied zu Dir bleibe ich reel"

    SO real wie bei deiner peinlichen Vorfreude auf die angeblich epochalen Wende, die wir nicht verstünden, auf die du reingefallen bist? Wo du dich bis auf die Knochen blamiert hast?

    Im Unterschied zu dir SIND wir anderen ziemlich realistisch und nicht durch den Wunsch nach Anerkennung seitens der RKK völlig blauäugig und fallen verblendet auf jeden Furz des Vatikans rein!

    "und schildere genauer, was im Katholischen Katechismus drinsteht. "

    ...den du hier auch noch verteidigst! Warum missionierst du damit nicht z.B. in Uganda? Du klammerst dich an Regeln fest genauso wie einst die Korinthenk... ähm die Pharisäer! Diese Worte "liebe den Sünder, hasse die Sünde", "man hüte sich davor, sie ungerechtfertigt zurückzusetzen" etc... nichts weiter als warme Worte, die im REALEN LEBEN anders wirken und den verzweifelten katholischen homosexuellen eben NICHT weiterhelfen, sondern nur den gnadenlosen Umgang verschleiern!

    Im Übrigen hier wie es wirklich aussieht:

    www.queer.de/detail.php?article_id=26504

    "Vatikan kritisiert Entscheidung:

    Richard Gyhra, der vatikanische Vertreter beim UN-Menschenrechtsrat, hat die Einrichtung eines unabhängigen Experten für LGBT-Rechte als Angriff gegen ärmere Länder kritisiert."

    Komisch, dabei ist die Einrichtung doch die Umsetzung dessen, was im Katechismus steht! Die Experten können doch kontrollieren, ob man sich an die Weisung "aber der homosexuelle Single ist geschützt" oder "man hüte sich davor sie ungerechtfertigt zurückzusetzen".

    Hat der Vatikan etwa vergessen, was im Katechismus steht? Oder die anderen Länder, die dagegen gestimmt haben?

    Hmmm... in der praktischem Umsetzung scheint der Katechismus beim angeblichen Schutz von Homosexuellen (Singles) nicht zu wirken...

    Komischerweise hast du dazu nichts zu sagen!
    Kein einziger KOmmentar von dir dazu...

    Wozu denn auch? Da steht schwarz auf weiß, was du nicht widerlegen kannst...
    WACH AUF, MANN!!!
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#12 daVinci6667
  • 02.07.2016, 15:18h

  • Wer religiös ist, leidet an einer Geisteskrankheit. Meist wird diese von den Eltern auf ihre Kinder übertragen.

    Jede/r Gesunde würde spätestens bei solch schweren diskriminierenden Äusserungen, wie man sie auch von der evangelischen Kirche immer mal wieder hört, auf die "Segnung" oder irgendwelchen Zeremonien bei der eigenen Hochzeit undankend verzichten.

    Aus reiner Solidarität meinen geisteskranken religiösen LGBTI- Brüdern und Schwestern gegenüber, hoffe ich jedoch, dass auch in diesen religiösen Milieus solche Diskriminierungen abgebaut werden.

    Ganz aufgelöst werden sie dort hingehen nie werden können. Wo mit gut und böse, Gott, Teufel, Dämonen und Sünde "argumentiert" wird, wird es nie ohne Ausgrenzung und Mobbing gehen.
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#13 Lügenbold45Anonym
  • 02.07.2016, 15:21h
  • Antwort auf #6 von Johannes45
  • Weil es so schön ist, nochmal:

    "Dennoch es ist sehr sehr positiv, das zumindest der Vatikan nun offiziell lehrt und predigt, das eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft theologisch und ethisch akzeptiert und anerkannt wird. Damit wird ein schwules Paar, das in der Kirchbank einer katholischen Kirche zusammnsitzt und nebeneinander die Kirche betritt, nicht mehr "schief" von den katholischen Gläubigen angeschaut werden können, weil ja gerade der Vatikan und der Papst offiziell dieses Paar ethisch und theologisch akzeptiert und das dieses Paar zusammenlebt und zusammenwohnt."

    www.queer.de/detail.php?article_id=22480&antwort_zeigen=
    ja#c25


    "---> Das ist aber nunmehr halt römisch-katholische Lehrhaltung des Vatikans. Jeder römisch-katholische Gläubige hat zukünftig, wenn er/sie guter Katholik sein will und den Worten des Vatikans und des Papstes gehorchen will, homosexuelle Paare, die in die katholische Kirche kommen als Paar (!!!) willkommen zu heißen und ihnen als Paar (!!!) in der Kirchenbank Platz zu machen. Der gläubige Katholik hat freudestrahlend dem homosexuellen Paaren zu begegnen und das Paar bei kirchlichen Aktionen als Paar einzuladen und zum Mitwirken zu bewegen."

    www.queer.de/detail.php?article_id=22480&antwort_zeigen=
    ja#c36


    Man braucht keine psychologische Ausbildung um schwören zu können, dass du Teil dieses homosexuellen Paares sein willst...

    "Das ist aber nunmehr halt römisch-katholische Lehrhaltung des Vatikans."
    Anscheinend hat sich ein Dokument aus dem Jahr 3999 per Zeitreise in diese Synode verirrt...Es ist heute noch nicht die Lehrhaltung des Vatikans...
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#14 goddamn liberalAnonym
  • 02.07.2016, 15:31h
  • Eigenartig und abstoßend, wie man über fröhliche private Liebeszeremonien seiner Mitmenschen und Kirchensteuerzahlerinnen "nicht fröhlich" sein kann.

    Hier ist eine Entschuldigung dringend vönnöten.
    Auch angesichts einer ausgrenzenden, ja teilweise mörderischen Kirchengeschiche.

    de.wikipedia.org/wiki/Sodomiterverfolgung

    Pfarrer Ulrich Seng

    Hohe Straße 12
    42929 Wermelskirchen
    Tel. 02196-6259
    Mail: Ulrich.Seng@ekwk.de
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#15 goddamn liberalAnonym
  • 02.07.2016, 15:36h
  • Antwort auf #10 von fink
  • "Die EKD adelt das offene Ausleben gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit weiterhin zu einer Gewissensfrage. "

    Exakt das ist es.

    Einschließlich der beliebten Täter-Opfer-Umkehr.

    Die einzigen, die in diesem Fall Grund haben 'nicht fröhlich' zu sein, sind die ausgegrenzten Frauen, denen ihr 'schönster Tag' durch homophobe Kleingeister, die sie auch noch bezahlen dürfen, vermiest wurde.
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#16 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 02.07.2016, 15:49h
  • Ich werde jetzt auch alles, worüber ich skeptisch und "nicht fröhlich" bin, einfach verbieten.

    Immerhin kommt die Realität "ohne inhaltliche Vorbereitung überraschend" auf mich zu.

    Das gibt 'ne feine Diktatur.
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#17 Johannes45Anonym
  • 02.07.2016, 15:50h
  • Antwort auf #11 von Lügenbold45
  • @Lügenbold45 alias Stockholmsyndrom alias Gaykreuzigt alias ...

    Die meisten könnten schwören, du bist tief in deiner Denkweise noch immer katholisch bist und unbedingt um Anerkennung bettelst... "

    --> DAS ist DEINE ATHEISTISCH linke Propagandalüge, die dort wieder auftischst. Allmählich wird es echt langweilig bei Dir, denn Du wiederholst nur deine ständigen Lügen mir gegenüber.

    ----------------------

    "Was den Vatikan angeht, im Unterschied zu Dir bleibe ich reel" SO real wie bei deiner peinlichen Vorfreude auf die angeblich epochalen Wende, die wir nicht verstünden, auf die du reingefallen bist? Wo du dich bis auf die Knochen blamiert hast? Im Unterschied zu dir SIND wir anderen ziemlich realistisch und nicht durch den Wunsch nach Anerkennung seitens der RKK völlig blauäugig und fallen verblendet auf jeden Furz des Vatikans rein!"

    ---> ERSTENS seit wann bist DU "WIR". Es ist doch eher so, dass Ich hier für die ganz große Mehrheit aller LGBT-aktivisten spreche und schreibe und DU hier als verbitterter LINKER Aktivist es nicht ertragen kannst, dass sich die christlichen Kirchen liberalisieren und LGBT-freundliche Positionen annehmen und kirchliche Trauungen ermöglichen.

    Da geht die ZEIT über Dich hinweg und DU bleibst ALLEIN zurück und willst nicht sehen, dass viele christliche Kirchen Trauungen für homosexuelle Paare ermöglicht haben; mich aber und die Aktivisten bei der Organisation "Homosexuelle und Kirche" (HuK) freut es, dass wir heute viele christliche Kirchen mit LGBT-freundlicher Haltung haben.

    *
    www.huk.org/cms/front_content.php?idart=352
    (HuK)

    DAS Du Dich so sehr an der Haltung des Vatikans "festklammerst", zeigt nur, dass Du von den positivien Enwicklungen im Christentum abzulenken versuchst.

    Als Nächstes werde ich Dir dann genüßlich die Abstimmung in der Anglican Church of Canada nennen, da freue ich mich dann schon drauf.

    DU als Atheist versuchst doch NUR, indem Du dich immer wieder auf die Haltung des Katechismus des Vatikans stürzt, in deinem Chrienstumsphobie zu ergötzen, und da passt es Dir nicht, wenn ich DIR immer wieder von den Fortschritten und Liberalsierungen im Christentum erzähle und davon schreibe.

    Aber wie lautete der Satz: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" und der hat für Dich Gültigkeit, weil Du nicht merkst, wie längst viele christliche Kirchen sich zu LGBT-freundlichen Kirchen entwickelt haben und so bleibst DU ALLEIN zurück.

    WIR aber und damit meine ich die LGBT-Aktivisten wie bei der HuK gehen weiter - auch gerne OHNE DICH.
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#18 Patroklos
#19 UrsaMajorEhemaliges Profil
#20 Johannes45Anonym
  • 02.07.2016, 15:56h
  • Hier übrigens gerne zum Artikel entsprechend eine Auswahl an christlichen Kirchen, die Trauungen für homosexuelle Paare ermöglicht haben:

    * Metropolitan Community Church
    * United Church of Christ
    * United Church of Canada
    * Presbyterian Church (U.S.A.)
    * Anglikanische Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika
    * Evangelical Lutheran Church in Canada
    * Dänische Kirche
    * Isländische Staatskirche
    * Norwegische Kirche
    * Schwedische Kirche
    * Evangelische Landeskirche in Baden
    * Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
    * Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
    * Evangelische Kirche im Rheinland
    * Quäker im Vereinigten Königreich
    * Vrijzinnige Geloofsgemeenschap NPB in den Niederlanden
    * Remonstranten in den Niederlanden
    * in der Vereinigten Protestantischen Kirche Frankreichs
    * in der Mission populaire évangélique/Frankreich
    * Unitarier
    * Altkatholische Kirche


    ---> Auch im Judentum (Reformjudentum, Konservatives Judentum) sowie in buddhistischen Organisationen (in den USA oder Nepal beispielsweise) gibt es Trauungsmöglichkeiten.

    Leider ist im Islam gegenwärtig eine gegenläufige Entwicklung sichtbar und wir erleben zu Beginn des 21. jhd. eine weitere Radikalisierung und Politisierung in Abgrenzung zum christlich-säkularen/jüdisch geprägten Westen, der mit einer Zunahme der Homophobie im real existierenden Islam einhergeht.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 Lügenbold 45Anonym
#22 Lügenbold 45Anonym
  • 02.07.2016, 16:11h
  • Antwort auf #17 von Johannes45

  • Ein Tipp an dich. WIR sehen anhand der roten Kästchen wer für wen spricht... heißt also für wen du NICHT SPRICHST.

    ICH STÜRZE MICH AUF DEN KATECHISMUS? DU hast doch den Katechismus hervorgekramt, verteidigt, schön geredet, und jammerst nun rum weil ihn dir jemand um die Ohren schlägt. das Eigentor hast du geschossen!!
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#23 Lügenbold45Anonym
  • 02.07.2016, 16:17h
  • Antwort auf #17 von Johannes45

  • PS du kannst vielleicht glauben für die Kirchgänger zu sprechen... mach das ruhig...Aber Die große Mehrheit der LGBT hat mit Praktizierter Religion und der HUK nichts am Hut. noch nicht mal DU praktiziert die Regeln für die das Christentum doch angeblich stehen soll... Wie die große Mehrheit der Bevölkerung auch!! Oder seit wann platzen die Kirchenbänke und schießen neue Kirchen aus dem Boden in Deutschland??!!?
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#24 LorenProfil
#25 ursus
  • 02.07.2016, 16:43h
  • Antwort auf #17 von Johannes45
  • >"Allmählich wird es echt langweilig bei Dir"

    jetzt hast du mich doch wieder verblüfft. ich hätte viel geld darauf gewettet, dass dich niemals irgendetwas langweilen könnte. deine seit jahren stereotyp runtergerasselten werbelügen für ekd und fdp lassen jedenfalls darauf schließen, dass du ein mensch bist, der geistvernebelnde mantren mehr zu schätzen weiß als überraschende fakten.

    und nun überrasch micht mit einer antwort ohne "linke atheistische lügenpropaganda", "kannst nur nicht akzeptieren, dass...", "ich als protestantischer langjähriger lsvd-aktivist" oder "hier eine liste von..."

    bin gespannt wie ein drahtseil.
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#26 Lügenbold45Anonym
  • 02.07.2016, 17:22h
  • Antwort auf #25 von ursus
  • Gut zu wissen, wann man einen Missionar langweilen kann... wo die doch sonst so pertinent sind und nicht müde werden ihr Zeugs runterzurasseln...Vielleicht hilft das ja auch gegen die Zeugen Jehovas...Oder gegen die Piss-Brüder aus dem CSD.
    Die hören nicht auf zu langweilen oder zu nerven? Bitte sehr...dann drehen wir den Spieß rum. Ich habe es schon einmal geschafft, dass eine Zeugin Jehovas entnervt das Handtuch warf und das Weite suchte...
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#27 Johannes45Anonym
  • 02.07.2016, 18:38h
  • Antwort auf #25 von ursus
  • @URSUS
    " deine seit jahren stereotyp runtergerasselten werbelügen für ekd und fdp lassen jedenfalls darauf schließen,"

    --> Och das mache ich doch gerne, um Dich und unseren anderen Autor, der ständig seine Nicknames ändert, zu ärgern, gell

    Hier für Dich die Gleichstellungserfolge der FDP zwischen 2009 und 2013 augelistet:

    *
    www.liberale.de/content/gleichstellungspolitik
    (Liberale: Gleichstellungspolitik)

    Schön zu wissen, dass die FDP im Unterschied zur SPD Gleichstellungspolitik betreibt.

    ----
    Und zur EKD und seinen Landeskirchen auch immer wieder gerne

    Hier zum Nachlesen, wie LGBT-freundlich die Landeskirchen der EKD sind mit einer schönen aktuellen Grafik vom LGBT-Aktivisten Dennis Wiedemann:

    *
    www.huk.org/cms/front_content.php?idart=352
    (HuK)

    GUT das es die HuK gibt.
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#28 daVinci6667
  • 02.07.2016, 18:40h
  • Antwort auf #26 von Lügenbold45

  • "Ich habe es schon einmal geschafft, dass eine Zeugin Jehovas entnervt das Handtuch warf und das Weite suchte..."

    LOL. Wir sogar mal zwei ältere Damen gleichzeitig und ganz ohne Mühe.

    Mein Mann machte sich den Spass und öffnete denen die Türe. Erst freuten sie sich, namen auf dem Sofa platz und packten ihre grünen Bibeln, Wachtturm und Erwachet aus. Sie begannen schon über Jehova, sein kommendes Königreich, irgendwelchen 144000 ich weiss nicht was zu schwafeln.

    Ich kam dann dazu und setzte mich ganz nahe an meinen Mann. Dann erst sahen sie unser Hochzeitsfoto und begannen plötzlich zu zittern wie Espenlaub. Sie baten laut Jehova um Hilfe und Unterstützung und konnten nicht schnell genug wieder raus aus der Wohnung.

    Erst dachten wir die seien einfach nur total durchgeknallt. Bis uns später jemand erklärte, Jehovas Zeugen würden an Dämonen glauben, die der Teufel persönlich auf sie hetze, damit sie vom Glauben abfielen.

    Wer will dass die niemals mehr bei ihm klingeln kann sich das zu Nutzen machen...
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#29 stephan
  • 02.07.2016, 18:49h
  • "Doch weil Pfarrer und Gemeinden die Trauungen von Lesben und Schwulen aus Gewissensgründen ablehnen können, kommt es seitdem immer wieder zu demütigenden Vorfällen."

    Genau so etwas kommt bei halber Toleranz, bei 'gut gemeint' anstelle von 'gut' heraus!

    Beschämend und demütigend, aber besonders peinlich für Kirchen und Kirchengemeinde die andererseits mit ihrer vermeintlichen Offenheit und Akzeptanz hausieren gehen ...

    So jedenfalls baut man bestimmt keine glaubwürdige Gemeinschaft!
  • Antworten » | Direktlink »
#30 TheDadProfil
  • 02.07.2016, 21:02hHannover
  • Antwort auf #17 von Johannes45
  • ""---> ERSTENS seit wann bist DU "WIR".""..

    Fragen kennzeichnet man mit einem Fragezeichen..

    Und wenn es nur das ist..
    Ich unterschreib das was " Lügenbold45" dort geschrieben hat, und schon wird aus einem "ihm" ein "wir"..

    Und da finden sich sicher leicht noch andere..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#31 TheDadProfil
#32 TheDadProfil
#33 TheDadProfil
  • 02.07.2016, 21:18hHannover
  • Antwort auf #27 von Johannes45
  • ""--> Och das mache ich doch gerne, um Dich und unseren anderen Autor, der ständig seine Nicknames ändert, zu ärgern,""..

    Neulich verlinkte hier jemand einen Kommentar aus dem Jahr 2008 von einem gewissen Geert oder so..

    Die auf diesen Kommentar folgende Antwort lautete sinngemäß, das die jahrelange Propaganda für die EKD wirklich nervig sei, und Du sie Dir sparen kannst..

    Demnächst ist also 10-Jähriges..
    Gibt es dafür dann eine Nadel am Revers ?
    Oder wenigstens einen warmen Händedruck vom Bischof ums Eck ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#34 Johannes45ZeugenAnonym
#35 saltgay_nlProfil
  • 02.07.2016, 22:10hZutphen
  • Irgendwie verstehen die Diskutanten in diesem Forum die evangelische Kirche nicht. Dabei ist das doch ganz einfach. Die evangelische Kirche im Zusammenschluss ihrer Landeskirchen möchte eine "Wohlfühlkirche" sein. Bitte nicht falsch zu verstehen. Der Herr Pastor und die Frau Pastorin sollen sich darin wohlfühlen, die Anderen sind scheißegal, so lange sie ihre Steuern zahlen.

    Denn aus dieser wunderbaren Kirche treten doch tatsächlich immer mehr Christen aus, was nicht schlimm ist - aber die fehlenden Steuereinnahmen schmerzen. Nun spart man natürlich an allen Ecken und Kanten. Die Mitarbeiter sind plötzlich keine Angestellten mehr, sondern Ehrenamtliche, der ehemalige Bischof der Braunschweigischen Landeskirche singt das hohe Lied des Ehrenamtes, während sein Landeskirchenrat für Finanzen und Personal Herr Dr. am Telefon fest Angestellte als "Altlasten" diskriminiert.

    Wie kam es dazu? Nun, seit den Zeiten des letztens Willis Numero Zwo, dem Kaiser von Großkotz, hatte die evangelische Kirche eigentlich genug zu tun mit dem Segnen von Kanonen und Feldpredigten um das Kanonenfutter zu freudigem Sterben zu ermuntern. Die deutschen Christen, allen voran die Braunschweigische Landeskirche in unverbrüchlicher Treue zum Führer, konnte das erfolgreich im zweiten Weltkrieg fortführen.

    Aber dann folgte dem Segen die schöne Bescherung und die Nazi-Herrlichkeit war dahin. Das war natürlich ein herber Verlust für die evangelischen Kirchen. Doch siehe da, im Westen erkannten die Alliierten, dass man nun nicht sofort alle Nazi-Schergen in Amt und Würden wieder einsetzen könnte und da war es die evangelische Kirche außerhalb des rheinischen Einflussbereiches, die als Orientierung diente.

    Für eine gewisse Zeit gab es einen ungeheuren Boom in der evangelischen Kirche, bis dann die Nazis wieder komplett in CDU/CSU und FDP etabliert waren und man kein moralisches Feigenblatt mehr brauchte.

    Gleichzeitig sank die Attraktivität der Kirche, weil naturgemäß sich zum Pastor nur schwache Charaktere berufen sahen, die einen krisensicheren und entspannenden Arbeitsplatz anstrebten. Flankiert wurde dieser Berufszweig noch von Spinnern und Sektierern. Dass dadurch die Gottesdienste zu Schnarchveranstaltungen und die Selbstherrlichkeit des Pastors bzw. Pastorin zu einem scharenweisen Fernbleiben anregte, war nur zu verständlich. So setzte ein Werben um den letzten Trottel ein, nur damit die Geldhähne nicht zugedreht würden.

    Als Kirchenmusiker konnte es durchaus passieren, dass man ultimativ aufgefordert wurde die Orgel leise zu spielen, weil die Frau Dompfaff ihr Hörgerät nicht einstellen könnte und deshalb die Orgel so dröhnen würde. Der Hinweis, dass man das Hörgerät der Umgebung anpassen kann, durch Knopfbedienung, wurde als unerhörte Zumutung für diese alte Dame empört zurück gewiesen.

    Darum ist die verweigerte Trauung durchaus schlüssig und entspricht der Strategie der evangelischen Kirche es mit keinem zu verderben und dafür lieber in Kauf zu nehmen, es sich mit Allen zu verderben.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 Homonklin44Profil
  • 03.07.2016, 08:35hTauroa Point
  • Da greift wohl der Passus, der dieseskirchliche Ehe-Recht für Gleichgeschlechtliche unecht und unehrlich macht.
    Sie dürfen trauen, müssen aber nicht.

    Der Schein ist schön schillernd wie ein Ölfilm auf einer Pfütze Gammelwasser.

    Die Gemeinde ist also "nicht fröhlich" ... soviel zur ach doch so tollen Toleranz.
  • Antworten » | Direktlink »
#37 SybillyAnonym
  • 03.07.2016, 09:55h
  • Das zeigt doch deutlich, wieviel dieses Toleranz- und Akzeptanzgetöse der Evangelen wert ist - nichts! Es ist die reine Verlogenheit. Die drei abrahamitischen Religionen sind und bleiben homophob bis zum Extrem, allem Geschwätz irgendwelcher Kirchenfürsten und Oberpriester zum Trotz. Deshalb werde ich Lesben und Schwule nie verstehen, die diesen Vereinen auch noch hinterher laufen und um Anerkennung betteln. Liebe Leute, wenn ihr schon einem Aberglauben frönen wollt, macht doch einfach eine eigene Sekte auf. Da seid ihr dann wenigstens willkommen, müßt nicht bettelnd vor der Tür stehen und über Ausgrenzung klagen.
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#38 markusbln11Anonym
  • 03.07.2016, 10:22h

  • Demütigung und ausschluss sich liebender männer oder frauen hat mit christlicher seelsorge nichts zu tun. Demütigung und ausschluss von lgbt resultieren aus einem patriarchalen machtanspruch der kirchen, der mit christlicher nächstenliebe nichts zu tun hat.
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#39 hugo1970Ehemaliges Profil
#40 stromboliProfil
  • 03.07.2016, 11:20hberlin
  • Antwort auf #10 von fink
  • "Die EKD (für mich alle religonen ohne große unterscheidung) adelt das offene Ausleben gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit weiterhin zu einer Gewissensfrage. "

    Wow (!), was für ein satz!

    Da ist mit jedem buchstaben die verlogenheit religiösen denkens in den felsen gemeiselt..
    Seht her und kündet die botschaft, könnte man in hämischer freude hinausschreien.
    Wer weiß, dass verloren gelaubte 11 gebot

    Für strunzdumme und der religiösen selbstgerechtigkeit festverbunden hier im forum, ein gezielter schlag ins gesicht...
    Gut so, haut drauf auf den kirchlichen lumpensack
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#41 Daniel MüllerAnonym
  • 03.07.2016, 11:27h
  • Sorry, aber die EKD ist ein Dachverband und nicht der protestantische, deutsche Vatikan. Alle Mitgliedskirchen sind eigenständig. Die EKD, wie die EKU und andere Verbände sind Dachverbände und nicht mehr und nicht weniger.
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#42 stromboliProfil
#43 LorenProfil
#44 LawrenceProfil
  • 03.07.2016, 13:51h Bamberg

  • Vielen herzlichen Dank für die Diskussion. Es War das erstemal, dass ich wieder herzhaft lachen konnte - denn nach dem schrecklichen Ereignis von Orlando ist mir erstmal das Lachen vergangen und es ist doch so schön, also ich meine das Lachen. Danke für die Story mit den Zeuginnen Jehovas, die ihr in die Flucht geschlagen habt. Alten Damen so einen Schreck einzujagen das ist ja schon allerhand *grins. Dann hat auch wieder unser Johannes der advocatus Dei de gratias suas - also unser selbsternannter Religionswächter einiges beigetragen und die "Streitgespräche" zu lesen hatte schon was komisches. Denkt ihr, er ändert sich? Nö nö, er hält fest an dem alten Lied, das sicher noch etliche kennen: "Fest soll mein Taufbund immer stehen. Ich will die Kirche hören. Sie soll mich allzeit gläubig sehen und folgsam/ gehorsam ihren Lehren." Bei ihm werdet ihr auf Granit beißen aber Schätzchen wirst du auch bei uns, wir brauchen keine Erklärungen was angeblich bei dieser oder jener Kirche besser sein soll als zum Beispiel bei der ecclesia sancta catholica et apostolica sub fundamento apostolorum Petri et Pauli et omnibus sanctorum und so weiter und so fort. Und jetzt wieder ernst: sieht man ja am Beispiel dieser beiden Frauen. Da will also die evangelische Kirche es jedem recht machen - es soll sich jede_r wohlfühlen auch Schwule und Lesben. Ja warum sollte sie sonst diese Segnungsgottesdienste anbieten? Natürlich um die Mitglieder zu halten. Bei den Katholiken sind wenigstens die Fronten klar Segnung und ähnliches gibt es nicht kein Wischi waschi und damit ist eigentlich für uns auch klar es sollte keine falschen Kompromisse geben. (Klar ist das schwer wenn man unter Umständen Jahre bis jahrzehntelang geprägt wurde.) So und jetzt kann die Mehrheit der Gemeindemitglieder mit solch "neumodischem Kram" nichts anfangen. Auch die sollen sich schließlich wohlfühlen. Ach geht doch am besten woanders hin, wo es für alle angenehm ist. Das ist eine unwürdige Hin- und Herschaukelei. Es ist eine Demütigung.
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#45 LawrenceProfil
  • 03.07.2016, 14:08h Bamberg
  • Antwort auf #28 von daVinci6667

  • Eure Geschichte fand ich besonders amüsant. Aber das liegt wohl an dem Kulturschock, den ihr den beiden verabreicht habt. Das War die Pointe. Denn eigentlich ist es ja normal nur eben für diese Menschen nicht. Sie sahen das was sie verteufelten, sie müssten schnell wieder weg aus dieser "Hölle". In der sie sich schon begannen häuslich einzurichten - du schreibst ja wie wohl sie sich auf dem Sofa fühlten und was sie alles an Werbematerial ausbreiteten. Und dann fiel ihnen die bittere Realität auf *fieses Grinsen Schnell weg wir sind in der Hölle
    - könnte mich erstmal nicht beruhigen so musste ich darüber lachen. Danke fürs Teilen.
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#46 ursus
  • 03.07.2016, 14:15h
  • >"Die Burger sind zurückhaltend mit der Thematik und gehen damit nicht fröhlich um."

    ein hübscher satz, um nicht sagen zu müssen: "in unserer gemeinde herrscht massive homofeindlichkeit." wer sich da immer noch nicht verarscht und verhöhnt fühlt, verdient kein mitleid.
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#47 TheDadProfil
  • 03.07.2016, 14:42hHannover
  • Antwort auf #44 von Lawrence
  • ""Denkt ihr, er ändert sich? Nö nö, er hält fest an dem alten Lied,""..

    Darum geht es gar nicht..
    Zunächst muß man seinem Geschreibsel etwas entgegensetzen, denn dies hier ist ein öffentlich einsehbares Medium, in dem sich auch Kinder und Jugendliche informieren wollen..
    Diese muß man vor der Indoktrination solcher Laien, und zudem so schlechter Laien, unbedingt schützen, und ihnen etwas zum darüber nachdenken geben, damit sie sich ihr eigenes Bild machen können..

    Und dann geht es auch nicht darum, diesen Mann irgendwie "zu ändern"..
    Diese Chance hat er vor Jahren vertan, als er sich zum Konvertieren entschied anstatt einfach auszutreten..

    Ich hör schon das getippe des
    "aber das hast du auch getan"..
    Jepp..
    Aber mit ZEHN Jahren blieb mir außer konvertieren keine Möglichkeit, und habe das dann als Erwachsener konsequent erledigt..
    Er aber ist als Erwachsener konvertiert..
    Und der einzige Grund dazu war sein "imperfektes" Coming Out, die Erkenntnis von den "katholischen Mit-Brüdern und Schwestern" nicht als "homosexuell Empfindender" gelitten zu sein..
    Da war nicht ein einziges kleines Bisschen der Beschäftigung mit den Ursachen des "nicht gelitten seins", keine Erkenntnis darüber, Teil des Systems zu sein, das genau diese Menschenverachtung hervorgebracht hat, und am Leben erhält..

    Sein Hoffnung bei den Evangelischen sei dies wohl anders wurde in den Jahren mannigfaltig enttäuscht..
    Eine logische Konsequenz daraus zu ziehen, ein Leben als "Christ" außerhalb einer Organisation "Kirche" zu führen, kam ihm dennoch nicht..
    Da ist man dann ja auch so alleine..

    Und so soll er sich hier auch nicht ändern, sondern lernen..
    Vor allem seinen Gesang in der heimischen Dusche oder im Keller abzusingen..
    Aber auch das es Menschen gibt, die so anders sind als er selbst, und trotzdem ein Leben führen das man dann vielleicht als "glücklich" oder "zufrieden" beschreiben kann, auch wenn man es nicht in allen Facetten einem "Geistwesen" unterordnet..
    Vor allem nicht einer Organisation in der die Organisatoren das Leben der Anderen bestimmen..

    Wenn das nicht die gleiche Übergriffigkeit ihm gegenüber wäre, wie sie der Klerus hier schon des Öfteren uns allen gegenüber formuliert hat, nämlich das man "Homosexuellen Existenzen" mit "Barmherzigkeit und Mitleid" begegnen müsse, ich könnte fast Mitleid mit ihm empfinden..

    Aber eben nur fast..
    Denn die "Befreiung" der Menschen aus solchen "selbst-gewählten" Unterdrückungen ist kein Teil der Gleichstellung und Gleichberechtigung, um die es hier geht..
    Da könnte man ebenso erfolglos versuchen einen Masochisten von seinem Fetisch zu "befreien"..

    Diese "Diskussionen" mit ihm haben immer etwas absurdes an sich..
    So als wenn ein Veganer einem Leder-Liebhaber erklärte
    "aber kunstleder ist doch viel besser, du mußt es nur mal versuchen"..
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#48 LawrenceProfil
  • 03.07.2016, 15:25hBamberg
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Er scheint jedenfalls noch von dem nervenden Geschwurbel das er hier in Dauerschleife abgibt überzeugt zu sein. Es fehlt ihm an dem einen Funken Zweifel, der ein ganzes Kartenhaus zum Einsturz bringen kann. Und es ist auch nicht so dass ein Konvertit nicht auch wieder abrücken kann, wenn ihm bewusst wird, das sein Schritt von damals unter falschen Voraussetzungen geschah. Denkende Menschen ändern unter Umständen ihre Auffassungen.

    Es ist nur so ein ungleiches Spiel - das ich mal mit einem Beobachterblick bewertet habe, da könnte man schon sagen, das hat was komisches. Ernster formuliert müsste man sagen der Johannes weiß nicht wohin er gehört. Er fragt nicht woher die Ablehnung der organisierten Religion also der Kirche durch viele in der Community kommt - dauernd schwafelt er von den angeblich Guten Kirchen oder das was theologisch jetzt anerkannt werden würde und das ist Wunschdenken. Er will in der Community als Kirchenmitglied anerkannt werden und als Schwuler in der Kirche genauso. Und das ist zum Scheitern verurteilt.

    Und dazu kommt noch, dass er offensichtlich nichts von theologischen und religionsgeschichtlichen Fragen versteht. Damit hat er nicht einmal Ahnung vom Christentum, denn auch das versteht man nicht ohne den interreligiösen Bezug zu anderen Glaubensvorstellungen. Wer nur das eine kennt und zulässt es nicht dem Zweifel unterwirft kann gar nicht "wissen" ob es auch "stimmt". Es gibt und gab eben sehr viele geistige Strömungen von der Antike - da ist ja einiges christianisiert worden bis heute. Da kann man nicht hergehen und sagen das hier ist richtig und anderes falsch. Zumal eben vieles durchmischt wurde.
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#49 LawrenceProfil
  • 03.07.2016, 15:57hBamberg
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Ach so, auch in der Kirche kann man sich einsam fühlen. Alles wunderschönes Theater aber wenn man nur gnädigerweise mit dir spricht. Oder dich irgendwie "formen" will. Weil man dich schon fest eingeplant hat. Ohne dich zu fragen ob du wirklich so weit gehen willst.

    Vielleicht fühlt sich der Johannes in der Szene einsam und sehnt sich nach der Nestwärme von Mutter Kirche - die Luft draußen scheint ihm zu rauh zu sein. Zuviel unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe. Das ist kein Vorwurf an ihn, es ist nur schade das er der Freiheit nicht vertraut, so wird das Leben doch zu einem Jammertal - wer aber den Duft der Freiheit gespürt hat kann nicht mehr zurück. Und er findet die richtigen Freunde.
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#50 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 03.07.2016, 16:07h
  • Antwort auf #49 von Lawrence
  • "Das ist kein Vorwurf an ihn, es ist nur schade das er der Freiheit nicht vertraut"

    Das ist es:, die Freiheit!!!
    Warum meint Ihr, das die religionen soviele regeln, verbote und was weiß ich noch aufgestellt haben und immer noch aufstellen?
    Eben, genau diese regeln und verbote sind dazu da urängste in den Köpfen der schäfchen zu installieren, denn ohne Ängste sind die Menschen nicht manipulierbar!!!
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#51 TölentrainerAnonym
#52 Rülke-WatchAnonym
  • 03.07.2016, 17:01h
  • Antwort auf #27 von Johannes45

  • hier die Erfolge der Gleichstellungspolitik der FDP in Baden-Württemberg von 2009 bis 2013
    L={ }

    Wie gut, dass Schwarz-Gelb zu Recht abgewählt und die homophobe Regierung durch eine sehr homofreundliche ersetzt wurde. wie erbärmlich, wie undankbar sich manche Schwuppen darüber zeigen.
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#53 Patroklos
#54 ursus
  • 03.07.2016, 17:27h
  • Antwort auf #48 von Lawrence
  • >"Er scheint jedenfalls noch von dem nervenden Geschwurbel das er hier in Dauerschleife abgibt überzeugt zu sein."

    wenn ich von etwas wirklich überzeugt bin, dann muss ich es nicht bei jeder (nicht-/)gelegenheit manisch-obsessiv wiederholen, als wolle ich den teufel mit tausend avemarias austreiben. dann reagiere ich auf widersprechende fakten nicht mit aggressiven beleidigungen und rückfall in kindliche verhaltensweisen, sondern gehe auf gegenargumente ein und versuche, sie inhaltlich überzeugend zu widerlegen.

    nein, hier geht es um irgendwas anderes als um überzeugungen. aber es bleibt müßig, seelenforschung per internet zu betreiben.
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#55 Patros-KloAnonym
  • 03.07.2016, 18:12h
  • Antwort auf #53 von Patroklos
  • Och Foxxxy.... Die Lügen sind schon so oft aufgedeckt worden und genügend Leser können sich daran erinnern...
    Die Bewertungen sprechen auch Bände, Rotstift-Rose...Der Einzige, der das übersieht oder ignoriert bist du... Genauso wie die SPD-Hetze, für die du alle anderen angreifst... Nur nicht den, der mit Abstand die größte Hetze betreibt...
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#56 antosProfil
  • 03.07.2016, 19:00hBonn
  • Worauf weist der Artikel, was hält er fest? Eine von unzähligen Beleidigungen und Beschämungen, die - nein, sorry, ich hab's grad nicht kleiner - unser ganzes Leben begleiten, unsere Identität nicht nur überschatten, sondern von Beginn unserer Selbsterkenntnis an mit ausmachen. Da sagen vielleicht welche: Wir wollen nicht, dass diese Weiber-Schwuchteln hier auch noch heiraten - und die "zuständige Pfarrerin" dieser Institution hält sich nicht an ihre frommen und liebesdurchtränkten Reden, die sie garantiert, man kann seinen Arsch darauf verwetten, predigend über ihren Messias schwingt, sondern exekutiert den Ausschluss - wie zum Hohn obendrauf auch noch als sensibles Stimmungsbarometer.

    Für die nächsten Queer-Artikel wünsche ich mir neben dem bloßen Referat [Solinger Zeitung] ein Interview mit den Betroffenen. Wo, wenn nicht zum Beispiel hier, sollten betroffene Stimmen gesammelt und ausgestellt werden?

    ----

    Aloha, Kölner CSD 2016 - eine Erfahrung aus den 70ern:

    "Mein Begehren und mein Sexualität allmählich zu entdecken hieß, mich dieser immer schon durch Schmähworte definierten und stigmatisierten Kategorie zuzuordnen und den Schrecken all derer zu durchleben, denen klar wird, dass solche Beleidigungen sie ein Leben lang bedrohen werden. Eine Beleidigung ist ein Zitat aus der Vergangenheit. Ihre Bedeutung hat sie nur deshalb, weil sie von unzähligen Sprechern wiederholt worden ist. "Ein schwindelerregendes Wort aus dem Dunkel der Zeiten", schreibt Genet in einem Gedicht. Doch für die so Adressierten handelt es sich stets auch um einen Blick in die Zukunft, um die fürchterliche Ahnung, dass diese Worte, und all die Gewalt, die sie mit sich führen, nie weggehen werden. Schwul zu werden heißt, sich ins Feuer von Vokabeln zu stellen, die man tausendmal gehört hat und deren verletzende Kraft man schon lange kennt, weil man ihnen, noch bevor sie einen bewusst und tatsächlich treffen, potentiell längst ausgesetzt ist. Eine stigmatisierte Identität geht einem voraus, man wird sie eines Tages bewohnen und verkörpern und auf irgendeine Weise versuchen, mit ihr klarzukommen".

    Aus - wärmstens empfohlen:
    Didier Eribon: Rückkehr nach Reims

    www.amazon.de/R%C3%BCckkehr-Reims-suhrkamp-Didier-Eribon/dp/
    3518072528/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1467565126&sr=8-1&
    amp;keywords=didier+eribon
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#57 LawrenceProfil
  • 03.07.2016, 19:20hBamberg
  • Antwort auf #54 von ursus
  • Obwohl der selbsternannte Apostel doch merken müsste dass es nicht funktioniert. Dass seine Mission andauernd scheitert. Ja es ist sicher müßig zu diskutieren warum er nicht wirklich argumentiert sondern nur versucht aufzuzwingen und damit das Gegenteil erreicht. Ich denke ihm fehlen die Argumente und er fühlt sich trotzdem angegriffen. Er möchte gerne Christ sein kann es sich wegen der Tradition aber nicht ohne Kirche vorstellen und sucht sich den schweren Weg denn jede Kirche hat ja nun mal Gemeinschaftsregeln und was ist wenn es nicht passt? Eine "selbstgemachte" Tradition ist auch anstrengend, kann aber der Seele Trost geben ohne den kirchlichen Ballast. Das braucht erstmal nicht missioniert werden es ist so etwas wie eine Art Selbstfindung. So etwas ähnliches wie Buddhas Weg zur Erleuchtung. Da sehe ich auch die Religiosität der Zukunft. Jeder bemüht sich vor allem erst mal sich selbst zu vervollkommnen ohne dem anderen in sein Leben hineinzureden. Da sind auch die spirituell musikalischen Schwulen gefragt nach der Phase der Ablösung von der organized Religion das eigene aufzubauen denn es ist eine Stütze für die seelische Ausgeglichenheit und strahlt in den Alltag hinein. Wie gehe ich mit anderen um? Was ist mir wichtig? Wofür setze ich mich ein? Wie lebe ich meine Sexualität - denn sie ist ein Geschenk an mich aber auch eine Aufgabe. Nie ist sie mir jedoch verboten. ...

    Johannes45 lerne den anderen zu vertrauen. Denke an das Wort, dass jeder Mensch ein Abbild Gottes ist - auch wenn er/ sie nicht (mehr) in die Kirche geht/ gehen kann. Ja selbst wenn er/ sie vom Glauben "abgefallen" sein sollte oder jetzt einen anderen... hat. Geh mal in dich und dann frag mal leise an - wie wird die Welt friedlicher? Mach die Tür nicht zu laut zu. sagte der heilige Franz von Sales - es sind hier viele die unter Schmerzen ihrer religiösen Heimat Lebewohl sagen mussten, vielleicht suchen Sie noch Gott in irgendeiner Weise vielleicht auch nicht. Das ist ihre Sache. Suche deinen Weg. Versuch es. Und ich bin sicher die Leute hier geben dir die Hand. Alles beginnt mit dem ehrlich gemeinten Zuhören. Und damit ob man zunächst einmal ohne Vorurteil auf den anderen zugeht. Wie ein Kind ohne Scheuklappen. Und dann indem man immer besser aufeinander hört sich immer besser kennenlernt. Sprich mit uns dann sprechen wir auch mit dir. Und wenn nicht im Forum dann zunächst privat. Das ist ja auch möglich.
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#58 LawrenceProfil
#59 TheDadProfil
  • 03.07.2016, 20:13hHannover
  • Antwort auf #53 von Patroklos
  • ""Da muß ich Dich leider enttäuschen, denn Du bist hier der Einzige, egal, unter welchem Nick Du Dich hier artikulierst!""..

    Lern doch mal lesen..
    Dort steht nicht "wir alle"..

    Die Aussage dort lautet "unfreiwillig" diesen Unsinn lesen zu müssen..
    Ganz so wie Deinen Quatsch..

    Und um es auch Dir noch einmal zu erklären :
    Mit ihm und "stromboli" und mir sind es schon DREI..
    Und weitere gesellen sich sicher dazu..

    Der "Einzige" der sich noch nie, egal unter welchem Nick, kritisch zu den Kommentaren von unser aller Missionar geäußert hat, egal ob er über die SPD hetzt, oder einfach nur Unsinn über seine Sekten verbreitet, bist weiterhin Du..
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#60 Patroklos
#61 stromboliProfil
  • 03.07.2016, 20:46hberlin
  • Antwort auf #41 von Daniel Müller
  • ja ja die verantwortlichen...
    früher hätte man gesagt, "wenn das der führer wüsste, würde das nicht geschehen...";
    heute müssen die getrennten obrigkeitszustände das unselige grundübel entschuldigen... aufwachen!
    Mitgegangen , mitgehangen!
    Das grundübel liegt im system an sich und an den sich hieran aufgeilenden mitgliedern.

    Wer immer auch die stimme erhebt oder schweigt, ist teil des selben geistigen sumpfes.

    Wenn aus den reihen der "gemeinde" heraus, BEDENKEN "laut werden, dann ist dies für die nun schweigenden ebenso eine schande!
    Und wenns der pfaffe war, der so die gemeinde vor sich her schiebt um seine eigenen antipathien rechtfertigen zu wollen, dann ist auch hier die weiterhin schweigende gemeinde eine schämenswerte versammlung unreifer bürger.

    Also egal wer da "handelt oder nicht, eine erbärmliche bande !
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#62 Patroklos
#63 TheDadProfil
  • 03.07.2016, 22:11hHannover
  • Antwort auf #62 von Patroklos
  • ""Im Gegensatz zu Euch hetzt er nicht über die SPD!""..

    Interessant..
    Wenn also andere User schreiben, die SPD hätte in dieser Legislatur ""Absolut NICHTS"" für die Gleichstellung getan, dann ist das also Hetze..

    Wenn "Johannes45" das schreibt, wohl eine "Information am Rande" ?

    Deine selektive Wahrnehmung ist grandios..
    Sie korreliert mit Deiner Schwäche zum Textverständnis, und mit der "Idee" Du würdest hier "qualifizierte" Kommentare posten..
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#64 Miguel53deProfil
  • 03.07.2016, 23:37hOttawa
  • Antwort auf #7 von Johannes45
  • Liebelein, Ich sage doch, dass Ihnen Textanalyse nicht so liegt. Und das anderen genaundas vorwerfen? Oder die angeblich wechselnden Alias? Unser Tmmy im Glashaus?

    Ich an Ihrer Stelle waere sehr vorsichtig mit Dem Steinewerfen. Zumal damals beim vorgeblichen Erdbeben in der RkK Ihr grosser Wunsch um Rueckkehr in den katholischen Schoss fuer jeden Leser unuebersehbar war.

    Und ja, auch Ihre evangelische Ersatzkirche hat ihre gespaltenen Vorstellungen. Man schaue sih nur die Fuehrungsspitze an. Oder Sachsen. Ihr Versuch, das unter den Teppich zu schreiben geht da fehl.

    Zudem, was regen Sie sich auf? Sie sind zwar Mitglied dieser,ominoesen EKD. So wie ich im Kunstverein meiner ehemaligen Heimatstadt. Doch so wenig ich Kuenstler bin, so wenig sind Sie Christ.

    Das weiss doch auch laengst jeder.

    Und um kein Missverstaendnis aufkommen zu lassen. Ich habe zuvor nichts zu Ihrem Quatsch. Andere haben Sie laengst auch durchschaut. Ich habe keine Umlaute auf meiner Tastatur.
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#65 Miguel53deProfil
  • 03.07.2016, 23:48hOttawa
  • Antwort auf #13 von Lügenbold45
  • Herrrrrrlisch. So schoene Dokumente. Aber danach bezeichnete sich unser aller TimmGerdMarkusOliverStephanJohannesLukasEva wieder als evangelischern Christ. Evangelisch auf dem Papier mag ja stimmen. Aber Christ?

    Nun gut, so nennen sich ja gewisse Politiker auch. Und sogar Bischoefe. Doch wir wissen schon schoene Worte von der Realitaet zu unterscheiden.n
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#66 Miguel53deProfil
#67 Miguel53deProfil
#68 Miguel53deProfil
#69 Miguel53deProfil
  • 04.07.2016, 01:06hOttawa
  • Antwort auf #57 von Lawrence
  • Als ich ganz am Anfang auf damals TimmJohannes stiess, dachte ich, da schreibt eine verzweifelte und verlorene Seele. Ich habe aehnlich auf ihn reagiert, wie Du jetzt hier. Aber ich musste schnell erkennen, dass das nicht nur nichts bewegte.

    Vorsichtige Kritik und Hinweise auf Falschaussagen, wurdenmehr schnell genau so abgebuegelt, wie er das zu diesem Thema gebetsmuehlenartig wiederholt: "So bist du seit Jahren bekannt. Deine Luegen kennt doch jeder. Du bist einfach nur bloed und willst nicht...", und so fort. Dabei war ich da gerade mal zwei Monate angemeldet und hatte die Seite zuvor nie gesehen.

    Mit Verstaendnis oder Mitleid bewegt man da gar nichts.

    Ich hatte auch mal den Verdacht, dass GerdJohannesMarkusMichaelStephanLukasOliver43,44,45 (lauter Nick's dieses "Herrn") Autist ist. Unter dem Asperberger Syndrom leidet. Das vermute ich immer noch. Viele seiner Texte deuten darauf hin.

    Mit TheDad habe ich mich deshalb mal darueber ausgetauscht und war der Meinung, ihn einfach zu ignorieren. Die Frage ist, da stimme ich TheDad zu, ob man dieses teilweise unsaegliche Geschreibsel, den offensichtlichen Rassismus, die vielen, sich wiederholenden Luegen, tatsaechlich einfach so stehen lassen kann und darf?

    Ich meine, man darf das nicht. Und ich sage ihm inzwischen meine Meinung mit aller Deutlichkeit.
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#70 LawrenceProfil
  • 04.07.2016, 09:22hBamberg
  • Antwort auf #28 von daVinci6667
  • Als Single könnten dann so ein paar zufällig herumliegende Magazine von LGBT- Organisationen wie von unserem Verein uferlos oder Werbematerialien für queere Veranstaltungen und ähnliches helfen? Natürlich dürften sie das auch nicht gleich sehen. Und dann fällt irgendwann das Foto auf, wo man aufm CSD war oder ein paar einschlägige Bücher oder DVDs im Schrank...
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#71 LawrenceProfil
  • 04.07.2016, 09:55hBamberg
  • Antwort auf #69 von Miguel53de
  • Es War ein Versuch. Ich hatte mich ja bisher nicht explizit zu Johannes geäußert. Ich wollte ihm eine Brücke bauen. Es mag sein, dass es bei ihm nicht funktioniert. Er hat sich wahrscheinlich zu sehr eingesponnen und das ist sehr schädlich. Und es ist in so einer Situation eben nicht leicht da wieder raus zu kommen. Mag sein, dass er Autist ist. Wahrscheinlich so stark dass wirklich niemand an ihn rankommt und es ihm aber sonst nicht schadet. Nur eine persönliche Krise kann Anlass zu einer Veränderung werden. Vielleicht kommt sie ja irgendwann auch bei ihm. Wir haben darauf jedoch keinen Einfluss.
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#72 Patroklos
#73 Patroklos
#74 userer
  • 04.07.2016, 10:29h
  • Da wird ein religiöser Ritus gegen alle internen Beschlüsse abgesagt, weil es einigen lutherischen Schwulenhasser*innen nicht passt.

    Sehr aufschlussreich zu sehen, wie schnell auch evanglische Christen Menschenrechte sogar entgegen eigene Klubregeln verletzen. Offenbar reicht es schon aus, wenn ein paar Mit-Religioten nicht mehr fröhlich in die Gemeinderunde schauen.

    Widerliches Pack, alle zusammen.

    Dass die Lesben weiterhin finanzierende Mitglieder bleiben, ist allerdings ebenso erschreckend dumm. Im Grunde haben sie damit m. E. eine Mitschuld an ihrer Diskriminierung.
  • Antworten » | Direktlink »
#75 TheDadProfil
  • 04.07.2016, 10:48hHannover
  • Antwort auf #72 von Patroklos
  • ""Ansonsten: außer Diffamierungen nichts gewesen!""..

    Jemandem wie "Johannes44" eine Asperger-Störung zu unterstellen, ist alles andere als eine Diffamierung..

    Zuweilen ist die Erkenntnis das der betreffende Mensch einfach nur anders denkt der entscheidende Schlüssel im Verständnis des Gegenüber..

    Als selbst betroffener Mensch mit einem solchem Syndrom fühle ich mich dadurch auch nicht beleidigt..
    Man ist nämlich nicht behindert, man wird es durch andere..

    Wenn "Johannes44" das anders sieht..
    Sein Problem..
    Oder auch das Deine..
    Was an in Deinen Defiziten ursächlich zu suchen, und zu finden sein dürfte..

    Und gleich noch zum nächstem Unsinn dazu :
    ""Solche plumpen Diagnosen sollte man Psychologen überlassen! Würde Siegmund Freud das lesen, dann würde er im Grab rotieren!""..

    ASS, sprich Autismus-Spektrum-Störungen unter die auch Asperger-Syndrome fallen, und die ein sehr breites Spektrum haben, sind keine "psychologischen" oder "psychiatrischen" Störungen, sondern Neurologische Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung der Betroffenen, denn die Neuronalen Verbindungen innerhalb der Gedächtnichs-Bereiche entwickeln sich atypisch im Gegensatz zum Durchschnitt..

    Psychische und psychiatrische Einschränkungen entwickeln sich zusätzlich, und sind zumeist durch Erziehung und Sozialisation bedingt..
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#76 LarsAnonym
  • 04.07.2016, 11:25h
  • Die wiederholt auftretenden Konflikte um die weltliche und kirchliche Ehe betreffen im Kern nicht die Homosexualität, sondern das Vesrständnis von Ehe und Familie auch im heteronormativen Sinn.

    Religiöse und traditionelle Familienkonzepte haben wenig mit der Idee des Auslebens romantischer Liebe und der Pflege der sexuellen Orientierung zu tun, sondern sind rein funktional auf Reproduktion und klare Verantwortungs- und Besitzstrukturen im Kontext archaischer, antiker und vormoderner (tendenziell patriarchalischer) Gesellschaften ausgerichtet. Der Zweck heiligte die Form. Die Liebesheirat von Hetros war, verglichen zu heute, schlicht der Sonderfall. Die eheliche Liebe war eine Pflicht, keine Neigungssache. Ausnahmen konnten nur im Schutz des Verschweigens und von Tabus gelebt werden.

    Eine moderne Gesellschaft und ein Familienrecht haben andere Möglichkeiten entwickelt, Schutz, Besitz- und Verantwortungsverhältnisse zu regeln, weshalb heute eben auch Patchworkfamilien, Regenbogenfamilien und Partnerschaften, die auf Liebe und Verantwortung unabhängig vom Geschlecht beruhen, ohne Verbrämung möglich sind. (Gegeben hat es das früher natürlich auch, nur war das nicht Gegenstand des Ehekonzeptes.)

    Die Kirchen und ihre Mitglieder tun sich verständlicherweise schwer, vor dem aus heutiger Sicht brutalen hisorischen Kontext darzustellen und herauszufinden, was eigentlich die emotionalen und spritituellen Zwecke einer Trauung und Ehe abseits von den weltlichen, rechtlichen Privilegien und Verpflichtungen sind und wie man sie in Riten und Zeremonien sichtbar macht.

    Solche Konflikte hat es zu allen Zeiten in allen Religionen gegeben. Wer Mitglied einer Kirche ist, muss sich mit wachem Gewissen dieser Problematik stellen - auch als Hetero - und das ist in der Tat nicht nur eine fröhliche Angelegenheit, weil es eben die Reflexion über die historische Bedingtheit religiöser Konzepte mit einschließt. Dass die Problematik archaischer Ehekonzepte mittlerweile hauptsächlich bei homosexuellen Paaren sichtbar wird, ist nicht die "Schuld" der Homos, sondern einfach eine Aufgabe an unsere Zeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#77 Patros-KloAnonym
  • 04.07.2016, 11:46h
  • Antwort auf #72 von Patroklos
  • Echt? Ich dachte, es hieße "Assburger". Ups... wohl nur auf englisch.

    www.youtube.com/watch?v=UIDx96vraYo

    "Ansonsten: außer Diffamierungen nichts gewesen!"

    Gaaaanz dünnes Eis. Wer es anderen zum Vorwurf macht, nicht getauft zu sein und sie diffamiert, oder wer andere Leute BESCHIMPFT nicht zur Wahl zu gehen, obwohl sie es NICHT DÜRFEN (!!!!), sollte sich mal ganz still zurückhalten. Erst recht, wenn er dies dadurch toppt, den Gang zur Europa-Wahl ABSICHTLICH zu verweigern. Aber anderen dies vorwerfen, die es nicht dürfen. Geht es noch eine Spur verlogener?

    Im Übrigen: So wie du dich ins Zeug legst, könnte man meinen, du seiest ein Teil der multiplen Persönlichkeit unseres Missionars ohne es zu wissen.
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#78 TheDadProfil
  • 04.07.2016, 11:48hHannover
  • Antwort auf #76 von Lars
  • ""der Pflege der sexuellen Orientierung""..

    "ausgesuchte Sexualität"..
    "gewählte Lebensweise"..
    "Lebensform"..

    Wagenpflege..
    Hobby..
    Obsession..

    ""Patchworkfamilien, Regenbogenfamilien und Partnerschaften, die auf Liebe und Verantwortung unabhängig vom Geschlecht beruhen,""

    haben sich GEGEN die
    ""moderne Gesellschaft und ein Familienrecht""
    entwickelt, obwohl sie gerade vom Gesetzgeber nachhaltig behindert wurden und werden !

    ""(Gegeben hat es das früher natürlich auch, nur war das nicht Gegenstand des Ehekonzeptes.)""..

    Ist es immer noch nicht !

    ""Die Kirchen und ihre Mitglieder tun sich verständlicherweise schwer, vor dem aus heutiger Sicht brutalen hisorischen Kontext darzustellen und herauszufinden, was eigentlich die emotionalen und spritituellen Zwecke einer Trauung und Ehe abseits von den weltlichen, rechtlichen Privilegien und Verpflichtungen sind und wie man sie in Riten und Zeremonien sichtbar macht."..

    Daran ist nichts ""verständlich""..
    Im Gegenteil !

    ""sondern einfach eine Aufgabe an unsere Zeit.""..

    Gleichstellung und Gleichberechtigung als
    MODE zu beschreiben, ist so ziemlich die dümmste Beschreibung, die man hier je lesen durfte..
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#79 Patros-KloAnonym
  • 04.07.2016, 11:51h
  • Antwort auf #73 von Patroklos
  • "Solche plumpen Diagnosen sollte man Psychologen überlassen!"

    Man muss nicht Psychologie studiert haben, um eine so durchschaubare Figur wie multipel-Missionar einschätzen zu können. Und man muss auch kein Hellseher sein, um Monate oder noch länger im Voraus sehen zu können, was er wählen wird. So sehr er dies leugnet...

    "Würde Siegmund Freud das lesen, dann würde er im Grab rotieren!"

    Wer weiß, was er über dich auch noch diagnostizieren würde?!
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#80 Patros-KloAnonym
#81 Patroklos
#83 LarsAnonym
  • 04.07.2016, 12:24h
  • Antwort auf #78 von TheDad
  • "Gleichstellung und Gleichberechtigung als
    MODE zu beschreiben,"

    Wieder versucht diese Antwort aus meinen Kommentaren Dinge und Haltungen zu "entlarvend" herauszulesen, die da nicht stehen und auch nicht intendiert sind.

    Neuerungen entwickeln sich immer GEGEN bestehende Recht und Konventionen und gleichzeitig AUS IHNEN heraus, mal evolutionär, mal revolutionär.

    Zeitgebundenheit hat nichts mit Beliebigkeit oder Moden zu tun. Gleichstellung und Gleichbereichtigung ist nach den Gegebenheiten unserer Zeit eine zivilisatorische und ethische Erfordernis und Aufgabe (oder das sprichwörtliche Gebot der Stunde), aber dieser Prozess ist vielfältig und facettenreich und nicht mit ein paar Schlagworten abgetan.
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#84 Patros-KloAnonym
#85 Johannes45Anonym
  • 04.07.2016, 12:59h
  • Es ist erfreulich, dass wir im Christentum mittlerweile im Jahre 2016 eine ganze Reihe an LGBT-freundlichen Kirchen haben, in denen kirchenrechtlich erlaubt wurde, dass homosexuelle Paare einen öffentlichen Segnungsgottesdienst erhalten oder eine kirchliche Trauung.

    Die Liste dieser LGBT-freundlichen christlichen Kirchen wird immer länger.

    Auch im Buddhismus und im Judentum (im Reformjudentum und im Konservativen Judentum) haben wir diese Möglichkeiten als homosexuelle Paare, wenn wir kirchlich heiraten wollen.

    Demgegenüber gibt es auch im Jahre 2016 in keiner einzigen Moschee in Deutschland die Möglichkeit als homosexuelles Paar nach dem Gang zum Standesamt eine Trauung zu erhalten.

    Wer so wie Volker Beck und Claudia Roth die vom türkischen Religionsministerium geführte DITIP seit Jahren massiv unterstützt, und sich nicht von der DITIP distanziert, wie es Alice Schwarzer erfreulicherweise im Fernsehen gemacht hat, der trägt Mitschuld an der massiven Homophobie, die von den Islamverbänden in Deutschland ausgeht.

    *
    www.huk.org/cms/front_content.php?idart=352
    (Huk: Homosexuelle und Kirche)

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare

    Da lobe ich lieber den Realoflügel bei den Grünen wie Kretschmann oder Özdemir, wo dies Thema beispielsweise duch Özdemir in der NOZ offen in den Medien angesprochen und nicht tabuisiert und schöngeredet wird.

    Gegen die massive Homophobie unter Menschen mit islamischer Religion müssen wir endlich Stellung beziehen und dürfen dies nicht aus falsch verstandener Toleranz "schön reden", indem beispielsweise die Straftäter homophob motivierter Delikte nicht in bezug auf Ihre Religionsherkunft benannt werden oder wie durch das Radio Berlin Brandeburg der Cafebesitzer in einem Bericht als rechts eingestuft wird, und dabei nicht verraten wird, dass er Moslem ist.

    Wer den Ursachen der Homophobie nicht nachgeht und hier als Linker, Sozialdemokrat oder "Fundi"grüner tabuisiert, filtert und "schönredet", der trägt Mitschuld daran, wenn homosexuelle Menschen am Abend in Berlin-Neuköln, in Berlin-Moabit, in Köln-Kalk oder auch in Duisburg-Innenstadt angespuckt und beleidigt wird.
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#86 Patroklos
#87 Luegenbold45Anonym
#88 LawrenceProfil
  • 04.07.2016, 13:41hBamberg
  • Antwort auf #73 von Patroklos
  • Das klingt danach als ob du sagen möchtest, Autismus sei per se was schlechtes und die Betroffenen zu bedauern. Niemand kann hier ne "Diagnose" stellen. Dazu müssen Betroffene tatsächlich zum Psychologen. Jedoch weist du ja nicht ob die Kommentatoren nicht auch in ihrem Umfeld mit dem Thema in Berührung gekommen sind und daher wissen, wie sich Autisten... verhalten und wie man mit ihnen umgehen sollte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #73 springen »
#89 LawrenceProfil
  • 04.07.2016, 13:51hBamberg
  • Antwort auf #79 von Patros-Klo
  • Sorry aus versehen auf minus gedrückt.

    Man kann es ja alles auch recherchieren. Und beim diskutierten Autismussyndrom habe ich gelesen, es sind überaus intelligente Menschen denen der Kontakt zu anderen schwerfällt und die sehr spezielle Themen haben die sie sehr gut durchdringen. Nur anderen können sie das nicht gut vermitteln. Sie haben Schwierigkeiten soziale Kontakte zu knüpfen und auf andere einzugehen.

    Ich frage mich allerdings auch, ob das ein unveränderliches Schicksal sein muss.
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#90 LawrenceProfil
  • 04.07.2016, 14:04hBamberg
  • Antwort auf #75 von TheDad
  • Hab ich das jetzt richtig verstanden? Ich wollte es ja nicht zugeben, und in dem Sinne ist es auch nicht behandelt worden. Ich dachte dass da ein Psychologe zuständig wäre. Aber ich habe auch Jahre mit extrem autistischem Verhalten zugebracht. Die durchgeführten Berechnungen hätte niemand so richtig verstanden... Soziales Leben gab es so gut wie nicht.

    Deshalb schreibe ich aber, dass es wohl auch möglich sein kann es abzumildern, denn heute verhält es sich nicht mehr so.

    Und die Szene hat die ersten sozialen Anknüpfungspunkte geliefert.
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#91 TheDadProfil
  • 04.07.2016, 14:48hHannover
  • Antwort auf #83 von Lars
  • ""Neuerungen entwickeln sich immer GEGEN bestehende Recht und Konventionen und gleichzeitig AUS IHNEN heraus, mal evolutionär, mal revolutionär.""..

    Uuuuh..
    In den Schriften einer Rosa geschmökert ?
    Nein, diesmal nicht der von Praunheim, sondern der Luxenburg aus Polen..

    Wenn Dir das klar ist, und schon klar war, bevor der Kommentar zu Ende formuliert in die Weiten des Internets entfleuchte, wozu dann noch so einen Unsinn herausarbeiten ?
    Um den Rest über die "Religion" irgendwie "sinnstiftend" einzuflechten ?

    ""Zeitgebundenheit hat nichts mit Beliebigkeit oder Moden zu tun.""..

    Als wenn die Gleichberechtigung und Gleichstellung, die über die Ehe-Öffnung nur einen sehr kleinen Teil der Minderheit erreicht, eine "neue Sache einer neuen Zeit" sei, und keine Forderung die in "toitschen Landen" seit mehr als 150 Jahren auf der Agenda der politischen Debatte stünde..

    ""aber dieser Prozess ist vielfältig und facettenreich""..

    Die "Gegenargumente" sind wohl irgendwie ""vielfältig und facettenreich"", und ebenso seit 150 Jahren widerlegt..
    Denn immer noch gibt es KEIN EINZIGES Argument FÜR Diskriminierung !

    Das einzige "Argument" das die Kanzlerinnen-Darstellerin aus der Uckermark noch hat, lautet :
    "Nöö, ich will aber nicht, sonst läßt sich noch der Voll-Horst von mir scheiden"..
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#92 TheDadProfil
  • 04.07.2016, 15:03hHannover
  • Antwort auf #90 von Lawrence
  • ""wie sich Autisten... verhalten und wie man mit ihnen umgehen sollte.""..

    Wie mit einem Menschen..
    Das wäre schon einmal hilfreich..
    Augenhöhe ohne das Getätschel auf dem Köpfchen des "Behinderten"..

    ""Ich dachte dass da ein Psychologe zuständig wäre.""..

    Bei vielen..
    Was nicht unbedingt dem Autisten dient..
    In vielen Fällen wird damit die Familie "bedient"..

    ""Aber ich habe auch Jahre mit extrem autistischem Verhalten zugebracht. Die durchgeführten Berechnungen hätte niemand so richtig verstanden... Soziales Leben gab es so gut wie nicht.""..

    Spezielle Fälle mit speziellen Inselbegabungen gerade im Bereich von Mathematik und Musik bedürfen einem besonderem Verständnis..
    Soziale Kontakte werden je nach unterschiedlicher Ausprägung mal mehr, mal weniger wahrgenommen..

    ""Deshalb schreibe ich aber, dass es wohl auch möglich sein kann es abzumildern,""..

    Man kann Menschen nicht "abmildern"..
    Man kann Umstände verändern, andere Umgebungen schaffen, Verhältnisse anpassen..
    Barrierefreiheit bedeutet für viele Autisten z.B. die Kommunikation mit Behörden über das Internet, weil deren "persönliche Fähigkeit zur Vor-Ort-Präsenz" massiv eingeschränkt ist, was viele dann als "soziale unfähigkeiten" missverstehen..
    Oft ist es auch einfach nur "lästig" die gewohnte Umgebung zu verlassen, um etwas durchaus notwendiges wie einen Antrag beim Sozialamt zu erledigen..
    Das kann beim erstem Mal durchaus sinnvoll sein, aber bei Nachfolge-Anträgen ist persönliche Anwesenheit durchaus überflüssig..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#93 LarsAnonym
  • 04.07.2016, 17:34h
  • Antwort auf #91 von TheDad
  • "...eine "neue Sache einer neuen Zeit" sei, und keine Forderung die in "toitschen Landen" seit mehr als 150 Jahren auf der Agenda der politischen Debatte stünde ... .."

    Wenn es um die Veränderung von soziokulturellen Gewohnheiten (nicht Gesetzen) geht, sind 150 Jahre nicht unbedingt eine lange Zeit. Auch bei Abschaffung aller diskriminierenden Gesetze handelt es sich bei diesen Themen um Lern- und Anpassungsprozesse von Generationen.

    Das zu sehen und zu bedenken zu geben, hat nichts mit Gutheißen von Diskriminierung zu tun. In der ev. Kirche wird das Thema Emanzipation und Gleichstellung angepackt, das ist schon mal gut.
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#95 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.07.2016, 18:33h
  • Antwort auf #69 von Miguel53de
  • Wenn er nur mit seinen Missionierskünsten uns behelligen würde, dann würde ich Ihn auch einfach nur ignorieren.
    Er macht aber zwei andere Kapitale Fehler, die wir nicht stehen lassen dürfen, weil es unsere menschliche Pflicht ist, die anderen Mitleser darauf hinzu weisen, das das nicht stimmt, was er zu den Themen, die ich unten erwähne schreibt.
    Der erste Fehler ist, das er Islamophobie und Flüchtlingsphobie betreibt.
    Der zweite Fehler ist, das er Falsche und nicht stimmende Propaganda für die FDP macht und gegen die SPD und Die Linken und große Teile der Bündnis90/Die Grünen schreibt, in der Hoffnung, das er viele Wähler zu den neoliberalen konservativen bringen kann.
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#96 hugo1970Ehemaliges Profil
#97 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.07.2016, 19:03h
  • Antwort auf #76 von Lars
  • "sondern einfach eine Aufgabe an unsere Zeit."

    Nicht der Zeit, es ist die Aufgabe der Menschen von Gestern was nicht wahr haben wollen, das wir heute im Hier und Jetzt leben. Die Zeiten ändern sich und der Mensch sollte glücklich sein und froh, das es mit jedem Fortschreitenden Moment mehr Erläuchtung geben müßte (die Betonung liegt auf müßte), die Realität sieht beckannterweise gaaanz aaanders, leider aus!!!
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#98 hugo1970Ehemaliges Profil
#99 hugo1970Ehemaliges Profil
#100 hugo1970Ehemaliges Profil
#101 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.07.2016, 19:25h
  • Antwort auf #93 von Lars
  • Ich , möchte, aber im Hier und JETZT GLEICHBERECHTIGUNG und AKZEPTANZ, denn wir haben lange genug gewartet und sinnlose Zeit vergeudet mit noch sinnloseren Diskussionen, den den ewiggestrigen interessiert es nicht im geringsten unsere Situation.
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#102 hugo1970Ehemaliges Profil
#103 TheDadProfil
  • 04.07.2016, 19:26hHannover
  • Antwort auf #93 von Lars
  • ""Wenn es um die Veränderung von soziokulturellen Gewohnheiten (nicht Gesetzen) geht, sind 150 Jahre nicht unbedingt eine lange Zeit.""..

    Religioten "denken" ja auch nicht in "überschaubaren Zeiträumen"..

    ""Auch bei Abschaffung aller diskriminierenden Gesetze handelt es sich bei diesen Themen um Lern- und Anpassungsprozesse von Generationen.""..

    Tatsächlich ?
    Ist deshalb die Gleichberechtigung der Frau durch das GG, und zusätzlich durch ein Gesetz aus dem Jahr 1957 noch nicht verwirklicht ?
    Weil es noch weitere Generationen braucht, die man durch strukturelle Diskriminierungen von der Teilhabe in der Gesellschaft abhalten muß, um Erfahrungen darüber zu sammeln, wie man solche Gesetze dann durchsetzt ?

    Du bastelst hier schon wieder an "Argumenten für" Diskriminierungen..
    Suchst nach Ausreden und Auswegen, wie man etwas nicht macht, nicht machen muß, anstatt nach Wegen zu suchen, wie man etwas macht..

    ""In der ev. Kirche wird das Thema Emanzipation und Gleichstellung angepackt, das ist schon mal gut.""..

    -LOL-
    Wie man dem Artikel entnehmen kann, ist das ganz offensichtlich nicht der Fall..
    Nicht einmal in den "Landeskirchen" die das bereits anders beschlossen haben..

    Wie bereits mehrfach geschrieben, ist diese "Kirchen-interne" Gleichstellung keine, solange es für einzelne Pfaffex und einzelne Gemeinden die Möglichkeit gibt, solche Zeremonien zu verhindern !
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#104 LawrenceProfil
  • 04.07.2016, 20:39hBamberg
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • Dass Autisten Menschen sind ist doch klar - meinte schon wie man mit der Situation umgehen soll sei es dass man es selbst ist, sei es dass es Bekannte, Freunde ... betrifft. Mit der Abmilderung meinte ich, dass man als Betroffener evtl gar nicht mehr so merkt dass man ein Autismusproblem hat, weil die Ausprägung geringer geworden ist. Gerade deshalb schrieb ich ja von neuen sozialen Kontakten. Das wäre allerdings ohne Vermittlung auch nicht so ohne weiteres gegangen und da ich da angenommen wurde hat sich das jetzt auch wesentlich verändert. Meinst du also ich habe den Autismus in mir ohne ihn zu leben weil ich mit Hilfe von außen wieder aus mir herausgekommen bin?
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#105 Patroklos
#106 LarsAnonym
  • 04.07.2016, 21:00h
  • Antwort auf #103 von TheDad
  • "Suchst nach Ausreden und Auswegen, wie man etwas nicht macht, nicht machen muß, anstatt nach Wegen zu suchen, wie man etwas macht.."

    Ich halte den Weg, der in diesem Beispiel von allen Beteiligten eingeschlagen wurde, für richtig. Die Beteiligten haben es richtig gemacht. Die evangelische Kirche hat die Möglichkeit einer Trauung eines lesbischen Paares gewährleistet. Das Paar hat durch seine Präsenz in der Kirche den erwartbaren Diskussionsprozess in der Gemeinde vor Ort angestoßen und ausgehalten und queer.de hat darüber berichtet.

    Dabei ist dem Artikel nach deutlich geworden, dass die Gemeinde mit der Ausweitung des Begriffs Trauung auf homosexuelle Paare Probleme hat, während das Paar deutlich gemacht hat, dass es ihnen um die Segnung ihrer Liebe geht - zwei Positionen, die nicht ganz so weit auseinander liegen, wie es scheint. *)

    Ein für Kirchenmitglieder erwartbarer Diskussionsprozess, der vielleicht menschliche Enttäuschung verursacht hat, bei dem ich allerdings keine Demütigung von der einen oder anderen Seite herauslesen kann, sondern Unsicherheit im Umgang mit Gefühlen.

    Es wurde letzlich eine praktische, ortsnahe Lösung gefunden. Ein gangbarer Kompromiß.

    *) Anmerkung:
    Sollte ein lesbisches Paar zur Gründung einer Regenbogenfamilie entschließen, würde es die daraus entstehenden zwischenmenschlichen Verbindungen und Verabredungen durch das Kind und mit dem Kindesvater möglicherweise auch gern "gesegnet", d.h. mit allgemeinem Respekt und bestem Willen von allen Seiten behandelt wissen. Für diese in der Moderne häufiger gewordenen Konstruktionen, wo sich verscheidene Aspekte der Ehe überschneiden und vermischen, haben die Kirchen kein liturgisches "Instrumentarium".

    In der evangelischen Kirche gibt es die pragmatische und kosnequente Tendenz, den Bund zu segnen, der auf Liebe, Vertrauen und gewünschtem lebenslangem Gemeinschaftsgefühl beruht - also auf den gleichen Gefühlen und Motivationen, aus denen auch kinderlose Heteros oder Heteros mit Kindern aus früheren Ehen oder Beziehungen eine kirchliche Ehe schließen.
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#107 hugo1970Ehemaliges Profil
#108 TheDadProfil
  • 04.07.2016, 21:10hHannover
  • Antwort auf #104 von Lawrence
  • ""Mit der Abmilderung meinte ich, dass man als Betroffener evtl gar nicht mehr so merkt dass man ein Autismusproblem hat, weil die Ausprägung geringer geworden ist.""..

    Das hier aufzudröseln ist ein eher schwieriges Unterfangen..
    Es "mildert" sich da auch nichts..
    Auch wenn viele Autisten über diverse Therapien "lernen" soziale Kontakte zuzulassen..
    Die Mehrzahl der Autisten ist nur wenig eingeschränkt, und fällt eher dadurch auf, äußerst strukturiert zu sein, und daher als "etwas schrullig" zu gelten, was dann auch häufig mit Bipolaren Störungen verwechselt wird..

    Mit "wie einem Menschen" meinte ich, man sollte generell mit Menschen auf Augenhöhe umgehen und vor allem reden..
    Mitleidige Töne und entsprechende Formulierungen sind da wenig hilfreich..

    ""Meinst du also ich habe den Autismus in mir ohne ihn zu leben weil ich mit Hilfe von außen wieder aus mir herausgekommen bin?""..

    Das kann ich nicht beurteilen..
    Ich kenne Dich nicht persönlich..
    Es muß auch kein Autismus sein, oder kann eine sehr leichte Ausprägung besitzen, so wie bei mir..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#109 TheDadProfil
#110 LarsAnonym
#111 hugo1970Ehemaliges Profil
#112 LawrenceProfil
#113 LarsAnonym
  • 04.07.2016, 22:12h
  • Antwort auf #111 von hugo1970
  • "Garantiert nicht!!! Eine Diskriminierung kann und darf nie ein kompromiss sein!!!!!!!!!"

    In diesem Fall sind alle Beteiligten erwachsene Menschen, die freiwillig und eigenverantwortlich Teil einer Gemeinschaft mit außerkirchlich nicht weiter relevanten Regeln sind. Wie diese Menschen einander wahrnehmen und untereinander ihre Achtung oder Nichtachtung, bezeugen, erleben und anerkennen, ist ihre Sache. Dass Du dieses Verhalten entwürdigend und absurd findest und es äußern darfst, ist Deine Sache und Dein Recht.

    Sonst bräuchte es keine Garantie der Freiheit von Religion und Weltanschauung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #111 springen »
#114 antosProfil
#115 LarsAnonym
  • 04.07.2016, 22:21h
  • Antwort auf #101 von hugo1970
  • "Ich , möchte, aber im Hier und JETZT GLEICHBERECHTIGUNG und AKZEPTANZ"

    Ja, das möchte ich auch und ich tue meinen Teil dazu, ohne Erwartungen zu wecken, die ich nicht bedeinen kann. Dazu gehört es, aus den Erfahrungen der Vergangenheit realisitische Schlüsse zu ziehen und sich persönlich erreichbare Ziele vorzunehmen. Gleichberechtigung ist noch am ehesten zu erreichen. Für die Akzeptanz braucht es als Gegenüber die gesamte Gesellschaft, erreichbar nur durch Dialog, Kennenlernen und den langen, mühsamen Weg der Aufklärung und Toleranz, auf dem bereits - verglichen mit den Generationen zuvor - eine ganze Menge erreicht ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #101 springen »
#116 Miguel53deProfil
#117 Miguel53deProfil
  • 04.07.2016, 23:08hOttawa
  • Antwort auf #85 von Johannes45
  • Wir Christen? Wer sind diese Wir, um mit Otto zu fragen? Der "Heilige Vater" in Rom? Bartolomaeus in Istanbul? Kirill in Moskau? JohannesLukasOliverStephanGerdMichaelTimm im Muensterland?

    Keiner von ihnen. Das sind nichts als Figuren, die auf ihre Weise mal mehr oder weniger Peinlichkeiten von sich geben. Ansonsten aber nichts mit dem zu tun haben, was Christen so von sich behaupten.

    Sie, Liebelein, nun schon mal gar nicht.
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#118 DiasporaAnonym
  • 04.07.2016, 23:40h
  • Antwort auf #85 von Johannes45

  • Und wo unterscheiden sich die Moscheen da von der römisch-katholischen Kirche? Wo kann sich Alfredo cattolico in Italien denn zum Beispiel gleichgeschlechtlich trauen lassen? Wo sind denn die Kirchen in der Diaspora in den islamischen Ländern die ebenfalls eine gleichgeschlechtliche Trauung anbieten? Hast du die etwa in deiner Liste vergessen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#119 LawrenceProfil
#120 Miguel53deProfil
  • 05.07.2016, 08:09hOttawa
  • Antwort auf #114 von antos
  • Das wirft ja jetzt ein ganz anderes Licht auf die Geschichte. Da ist es gar nicht die Gemeinde, sondern die Pfarrer. Und - sollte der Bericht korrekt sein - auf Pfarrer, die offenbar luegen. Und das ohne rot zu werden.

    Danke fuer den hoch interessanten Link.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#121 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 11:06hHannover
  • Antwort auf #112 von Lawrence
  • ""Mit den sozialen Kontakten ist das was ich als Autismus an mir beobachtet habe jedenfalls schwächer ausgeprägt als vor Jahren.""..

    Freundschaften bilden sich und verfestigen sich über lange Zeiträume, ebenso wie Bekanntschaften..
    Das verschafft Sicherheiten die soziale Kontakte erleichtern..
    Schwierig ist für viele oft das Kennenlernen neuer Bekanntschaften, oder so wie bei mir beispielsweise, das wahrnehmen "plötzlicher Termine", die den Tagesablauf dann durcheinanderbringen..
    Termine bei Ämtern müssen mindestens 2 Wochen vorher bekannt sein, sonst läuft da nix..
    Das ist oft nicht einfach zu organisieren, vor allem wenn es nicht um mich persönlich geht, sondern ums Ehrenamt, bei dem ich junge Strafgefangene beim Übergang in die Entlassung auf Bewährung begleite..
    Auch im Job als Inklusions-Assistent für Kinder und Jugendliche mit Handicap an einer großen Gesamtschule läuft da oft einiges quer, und wenn dann die Kolleg*innen nicht informiert sind, und mit am gleichem Strang ziehen, wird das leicht zu Stress, was dann auch das betreute Kind/ den Jugendlichen betrifft..

    Barrieren abbauen ist ein großes Feld..
    Da muß noch etliches beackert werden..
    Vor allem müssen sich da noch viel mehr Bürger vor allem in der persönlichen Umgebung beteiligen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#122 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 11:16hHannover
  • Antwort auf #115 von Lars
  • ""Ja, das möchte ich auch und ich tue meinen Teil dazu, ohne Erwartungen zu wecken, die ich nicht bedeinen kann.""..

    Die "Erwartung" ist hier von der Kirchenleitung geweckt worden, und wird dann von der Gemeinde, respektive dem Pfaffex vor Ort "nicht bedient"..

    Da hilft es dann auch nicht ""freiwillig Mitglied"" zu sein, und damit den Schwarzen Peter auf das Brautpaar schieben zu wollen, oder wie "Johannes45" anmerkt, "den falschen Weg der Anmeldung" beschritten zu haben..

    Es bleibt Aufgabe der Kirchenleitung den Beschluß umzusetzen..
    Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, ist sie auch für die Folgen verantwortlich, und muß sich der Kritik stellen..

    Die im Beschluß enthaltenen "Auswege" für die Pfaffex und die Gemeinden vor Ort, sind nämlich nichts weiter als die Weitergabe der Verantwortung für lokale Diskriminierung an Andere..
    Das ist keine Gleichstellung..

    ""Dazu gehört es, aus den Erfahrungen der Vergangenheit realisitische Schlüsse zu ziehen und sich persönlich erreichbare Ziele vorzunehmen.""..

    www.kirchenaustritt.de/
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#123 stromboliProfil
  • 05.07.2016, 11:21hberlin
  • Antwort auf #121 von TheDad
  • Lawrence, dad, mal nicht ganz nebenbei gesagt: ich bewundere euren dialog des sich selbstdarstellens!
    Auch mit der wahrscheinlich schmerzenden erfahrung , dass eure offenheit hier so manches schnappmesser in der tasche eurer/deiner gegner öffenen wird.
    Auf ein aufnahmefähiges zuhören auch in zukunft..

    seid geknuddelt ihr beiden!
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#124 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 12:52hHannover
  • Antwort auf #123 von stromboli
  • Ich liiiiebe Leute denen in der Tasche das Messer aufgeht..
    Und ich weide mich an deren Gesichtsröte..

    Soll ich ?
    Ich war mal zu einer Konferenz über Inklusion eingeladen..
    Eine der Rednerinnen war die "Behinderten-Beauftragte" der Region Hannover..
    Eine Rolli-Fahrerin..
    An dem ehemaligem Hotel in dem nun Asylbewerber wohnen, und nebenan eine "Johanniter-Schule" für diverse Ausbildungen untergebracht ist, gibt es eine wunderschön gestaltete Rampe für Rolli-Fahrer oder auch Kinderwagen..
    Bloß kein Behinderten-gerechtes WC..
    Da hat die Planung einmal mehr voll durchgeschlagen..

    Auch die Schule nebenan im Gebäude, das sich im Besitz der "Johanniter" befindet, hat kein barrierefreies WC..
    Macht aber nichts, denn der Aufzug in dem Gebäude in dem neben der Schule noch mehrere Bildungsträger ihre Betriebe haben, und u.a. auch Menschen zu Kaufleuten für Krankenkassen und sogar zur Pflege-Beratung aus- und weitergebildet werden, funktionierte nicht, so das Rolli-Fahrer die oberen Etagen eh nicht erreichen konnten..

    Wenn man des Öfteren mit Menschen im Rolli oder mit einem Rollator unterwegs ist, und zum wiederholtem Mal weder der Aufzug noch die Fahrtreppe an der Statdbahn-Station funktioniert, man eine Station weiter fährt um dann einen Kilometer zurückzulaufen um sein Ziel zu erreichen, gewöhnt man sich ja langsam an der Missachtung der Teilhabe von Menschen mit Handicaps..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #123 springen »
#125 LarsAnonym
  • 05.07.2016, 18:06h
  • Antwort auf #122 von TheDad
  • "Es bleibt Aufgabe der Kirchenleitung den Beschluß umzusetzen.. Wenn sie dazu nicht in der Lage ist, ist sie auch für die Folgen verantwortlich, und muß sich der Kritik stellen.."

    Sie hat den Beschluss umgesetzt. Er war darauf ausgerichtet, die Umsetzung dieser Neuerung im Kirchenrecht für eine Übergangsphase keiner Gemeinde bzw. keinem/r für sie verantwortlichen Pfarrer aufzuzwingen. Der Beschluss war für Dich - im Sinne absoluter, sofortiger Gleichstellung von Homo- und Heteroehen - nur nicht weitreichend und konsequent genug. Das ist ein Unterschied.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #122 springen »
#126 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 05.07.2016, 18:13h
  • Antwort auf #115 von Lars
  • "aus den Erfahrungen der Vergangenheit "

    Eeeeben!!!, genau, die Erfahrungen aus der Vergangenheit, die mir sagen, das wir, Die Queers von hinten und vorne von den religionen, altkonservativen, neoliberalkonservativen, religiös konservativen und den liberalen verarscht wurden und immer noch werden, und deshalb müßen wir ihnen jedesmal und überall aufs Auge drücken was sie uns schuldig sind, nähmlich die absolute volle Gleichstellung in allen Bereichen!!!!!
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#127 LarsAnonym
  • 05.07.2016, 19:26h
  • Antwort auf #126 von hugo1970
  • "... was sie uns schuldig sind, nähmlich die absolute volle Gleichstellung in allen Bereichen!!!!!"

    Da sind aber manche Teile der evangelischen Kirche ja der weltlichen Gesetzgebung sogar voraus, indem es eben in manchen Landeskirchen schon Trauungen gibt, die der Heteroehe geichgestellt sind ...
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#128 hugo1970Ehemaliges Profil
#129 LarsAnonym
  • 05.07.2016, 21:01h
  • Antwort auf #128 von hugo1970
  • "Das ist die halbe Wahrheit, es währe die ganze Wahrheit, wenn auch die homophoben pfarer die Trauungen durchführen müßten"

    Das wäre Zwang. Da es bei einer kirchlichen Trauung auch um Gefühle und Authentizität geht, wäre das keine gute und auch keine christliche Idee. Die Ausnahmeregelung für die Verweigerung einer Trauung aus Gewissensgründen ist allerdings zeitlich befristet, so weit ich weiß, auf zwei Jahre.

    Ich unterstelle übrigens nicht allen, die mit der Gleichstellung von weltlicher und kirchlicher Ehepartnerschaft Probleme haben, automatisch Homophobie. Es kann auch ganz pragmatisch um Fragen der Familienorganisation gehen, die gerade in Patchwork- und Regenbogen- und Adoptionsfamilien eben nicht immer analog zu den traditionellen Kleinfamilien organisiert werden können. Die Aufgabe der Gesellschaft und der Religionsvertreter ist es, hier auf Erfahrungen beruhende Empfehlungen und Muster anzubieten, als Orientierungshilfe. Die Gesellschaft (und Gemeinden sind, wie Communities, ein Mosaikstein der Gesellschaft) hat dazu noch keinen "common sense" entwickelt, sondern kennt nur Modelle, über die auch hier eifrig und scharf debattiert wird. Da ist die Community nicht besser als eine durchschnittliche Gemeinde.

    Evangelische Trauungsgottesdienste für homosexuellle Paaare werden die religiös begründete Homophobie in evngelikal ausgerichteten Kreisen übrigens nicht beenden, wohlmöglich sogar verstärken. So naiv bin ich nicht, das anzunehmen. Insgesamt halte ich den Anteil homophober Menschen in der evangelischen Kirche nicht für signfikant höher, als in der Restbevölkerung.

    Passend zu der Diskussion um die Akzeptanz queerer Themen in der evangleischen Community hat queer.de gerade folgenden Beitrag verlinkt:

    www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/136081/04-07-2016
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#130 hugo1970Ehemaliges Profil
#131 LarsAnonym
  • 05.07.2016, 21:46h
  • Antwort auf #130 von hugo1970
  • "auf weitere worte hab ich keinen Bock mehr."

    Moment mal. Ich respektiere durchaus Deine Gefühle. Ich verlange auch nicht, dass Du Vertrauen in Religionen entwickelst. Aber mache Deine eigene Weltanschauung dann auch nicht zur Religion. Dass es Deine persönliche Erfarhrung (und die vieler anderer) beschreibst, genügt mit vollkommen, um Deine Position zu respektieren.

    Aber es ist nicht in Ordnung, dass Du über die Gefühle und Toleranzgrenzen von Menschen urteilst, die Mitglied einer Kirche sind und sich den Konflikten und Spannungen und meinetwegen auch Diskriminierungen in ihrer Gemeinschaft aktiv aussetzen. Auch sie haben das Recht, sich in einem queeren Forum Gehör zu verschaffen.
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#132 hugo1970Ehemaliges Profil
#133 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 22:35hHannover
  • Antwort auf #125 von Lars
  • ""Sie hat den Beschluss umgesetzt. Er war darauf ausgerichtet, die Umsetzung dieser Neuerung im Kirchenrecht für eine Übergangsphase keiner Gemeinde bzw. keinem/r für sie verantwortlichen Pfarrer aufzuzwingen.""..

    Wunderbar..
    Man beschließt, und zieht keinerlei Konsequenzen..
    Man verteilt nur die Verantwortlichkeit um..

    Dein Satz kommt wie folgt daher :
    Das Bundesgesundheitsministerium verbietet den Verkauf von Zigaretten in Automaten für Jugendliche unter 18 Jahren..
    Wir verbieten gleichzeitig die Umrüstung der Automaten auf Ausweis-Lesegeräte, denn es ist nach dem Meldegesetz einem Bürger nicht zwingend zuzumuten, einen solchen permanent bei sich zu führen, so lange er seine Identität auch anders belegen kann..
    Wenn dadurch ein Verkaufsverbot nicht erreicht werden kann, liegt die Verantwortung beim Automatenaufsteller..

    Voila, und fertig ist die pure Inkonsequenz..

    ""Der Beschluss war für Dich - im Sinne absoluter, sofortiger Gleichstellung von Homo- und Heteroehen - nur nicht weitreichend und konsequent genug. Das ist ein Unterschied.""..

    Kuck an, welch Erkenntnis..
    Die darin münden müßte zu erkennen, das "KEINE Gleichstellung" auch dann "KEINE Gleichstellung" bliebt, wenn man nur die Verantwortlichkeit für die Diskriminierung verlagert..

    Geht Dir offenbar zu weit ?
    Oder ist Dir zu kompliziert ?
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#134 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 22:54hHannover
  • Antwort auf #129 von Lars
  • ""Ich unterstelle übrigens nicht allen, die mit der Gleichstellung von weltlicher und kirchlicher Ehepartnerschaft Probleme haben, automatisch Homophobie.""..

    Mal abgesehen davon daß es eine solche Gleichstellung gar nicht gibt..
    Es bleibt Homophobie einem Paar die Leistungen zu verweigern, bloß weil es zwei Männer oder zwei Frauen sind, die sie zusammen in Anspruch nehmen wollen !

    ""Es kann auch ganz pragmatisch um Fragen der Familienorganisation gehen, die gerade in Patchwork- und Regenbogen- und Adoptionsfamilien eben nicht immer analog zu den traditionellen Kleinfamilien organisiert werden können.""..

    Das hat mit der Zeremonie nicht das Geringste zu tun !
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#135 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 22:58hHannover
  • Antwort auf #131 von Lars
  • PFAFFEN-GESCHWÄTZ !

    Man müsse schließlich auf die "Gefühle" und die "Toleranz-Grenzen" der "religiösen Menschen" Rücksicht nehmen..

    BLÖDSINN !

    ""Auch sie haben das Recht, sich in einem queeren Forum Gehör zu verschaffen.""..

    Ach ?
    Und dieses Gehör verschaffst Du hier ?
    Das ist ebenso unnötig wie die Mission von "Johannes45"..
    Kannst Du dir also sparen..
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#136 LarsAnonym
  • 05.07.2016, 23:32h
  • Antwort auf #132 von hugo1970
  • Gerade kam (TV-Tipp bei queer.de) ein Interview mit Volker Beck auch Bibel TV, der auch religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist (oder war). Das war eigentlich ein gutes Beispiel.

    Die Moderatorin hat ihn mit größter Selbstverständlichkeit nach seinem Schwulsein, seiner Witwerschaft u.ä. gefragt, ohne die geringsten Zwischentöne. Beck hat davon erzählt, dass er eigentlich mit der Verpartnerung warten wollte, bis das Steuerecht angelichen sei, sich aber dann mit seinem Mann verpartnert hat, als dieser schon an Krebs erkrankt war und sie ihre Beziehung regeln wollten und dieser Hochzeit dannn leider die Leichtigkeit und Fröhlichkeit fehlte, die für so einen Anlass beseer gewesen wäre.

    Er hat dann das Recht der Religionsfreiheit verteidigt, auch die Möglichkeit einer Glaubensgemeinschaft, die Ehe zwischen Homosexuellen abzulehnen. Er meinte, das müssten die unter sich selbst ausmachen. Er wies aber aber im Gegenzug darauf hin, dass dieser Schutz der Religionsfreiheit auch bedeutet, dass Religionen oder Weltanschauungen von der Dominaz anderer Religionen und Weltanschuungen geschützt sind, dass also religiöse Regeln nicht auf andere, z.B. Atheisten aufoktroiert werden dürften. Er kritisierte - mit Hinweis auf beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils daher die Kritik der RKK an der säkularen Ehe.

    Auf die Frage, ob und wie er zum Glauben gefunden habe, antwortete er, dass er als Jugendlicher fromm gewesen sei, sich dann vom Glauben entfernt, aber Agnostiker geblieben sei, und sich dann wieder angenhähert habe. Er würde keiner Kirche angehören, aber geistig zum Protestantismus und zu einigen Aussagen des Judentums tendieren, in denen viel Weisheit stecke. Im christlichen Kontext verwies er auf die christlich-alttestamentarische Kernbotschaft, Gott, den Nächsten und sich selbst zu lieben. Glaube sei für ihn ein Ausdruck des Respekts und der Demut von dem für Menschen nicht durschaubaren Großen Ganzen.

    Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging es um sein Engagement für Menschenrechte und Fragen der Migration. Auf seinen Mut, auch in Russland oder andwerswo für seine Rechte einzustehen angesprochen, mahnte zum Schluß an, dass wir hierzulande doch eigentlich wenig riskieren, anders als Menschen in anderen Ländern, die wissen, dass sie mit ihren Bemühungen höchstens Teilerfolge erzielen werden und meinte, man solle immer zuversichtlich sein, auch wenn die Reaiität manchmal dieser Zuversichtlichkeit einen Strich durch die Rechnung mache.

    Zu seinen Prinzipien und seiner Art, zu lieben zu stehen, auch wenn es aussichtslos scheint, ist meines Erachtens ein Aspekt des Glaubens oder Spiritualität oder tiefen Überzeugung. Im Kontext des Interviews kam das Engagement Volker Becks für Meschenrechte alller Art auf jeden Fall als ein Zeugnis für den Glauben rüber und nicht als dessen Gegenteil.


    Die Form des offenen, unterstützenden, nicht verinnahmenden Dialogs, in der es viel um praktische ethische Lebensfragen und Konsequenzen für das Handeln, denn um das Verabreichen von Glaubensdokrinen ging, oder die Frage, ob man denn selber einer Kirche angehöre, kenne ich aus sehr vielen protestatischen Gemeinden.

    Auf Bibel TV hingegen gibt es, um die ganze Wahrehit zu sagen, sehr unterschieldliche Sendungen, von z.T. recht gruseliger, seichter Qualität, auch viele evangelikale Sendungen mit charismatischen Predigern, die mehr oder weniger versteckt homophobe Andeutungen machen. Es gibt aber auch Beiträge des offenen, wissensbasierten Meinungsaustausches und Interviews mit Menschen, die Rationalität und Glauben miteinander verbinden.

    Das Vorgehen ist also, auch in einem widerspüchlichen Gesamtumfeld gelassen und selbstverständlich Präsenz zu zeigen und miteinander pragmatisch auf Augenhöhe zu reden - mit denen, die das anbieten. Und das sind doch eine ganze Menge von Menschen.

    Sorry, ich wollte Dich nicht zutexten. Aber ich denke es ist wichtig, dass nicht der Eindruck entsteht, alle Menschen, die einer Glaubensgemeinschaft angehören und sich zu ihr bekennen, seien grundsätzlich homophob. Es gibt auch das genaue Gegenteil. Man muss genau hinschauen.
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#137 PfoteAnonym
  • 06.07.2016, 07:51h
  • Antwort auf #136 von Lars

  • Jeder darf etwas für sich selbst ablehnen. Was die Katholiken aber versuchen, ist aus ihrer eigenen Ablehnung heraus andere davon abzuhalten.

    Dass ihr Glaubensschäfchen den Unterschied nicht verstehen wollt. Als Mitglied eines Karnevalsvereins kannst Du den Mitgliedern vorschreiben, lustige Hüte zu tragen. Ein Fall für die Psychiatrie wird es, wenn Du das der gesamten Gesellschaft vorschreiben willst.

    So, und jetzt mal scharf nachdenken, was Religionsfreiheit bedeutet und was nicht.
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#138 stromboliProfil
#139 LarsAnonym
  • 06.07.2016, 09:32h
  • Antwort auf #137 von Pfote
  • "Was die Katholiken aber versuchen, ist aus ihrer eigenen Ablehnung heraus andere davon abzuhalten."

    "Die" Katholiken? Du meinst die RKKirche.

    Was hat das in diesem inner-evangelischen Kontext zu sagen? Aber gut: Genau diesen Punkt hat Volker Beck in seinem Interview klar angesprochen und im Detail kritisiert. Er räumt allerdings allen gesellschaftlichen Gruppen (den nicht religiösen wie religiösen Heteros und Homos) das Recht ein, für ihre Position zu "werben", denn genau die gleiche Rechtsauffassung schützt z.B. vor Homopropaganda-Gesetzen oder vor Versuchen "besorgter" Eltern, Informationen über Homosexualität aus dem Unterricht zu eliminieren.
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#140 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 06.07.2016, 19:04h
  • Antwort auf #139 von Lars
  • Wenn jemand eine Position einnimt, die gegen Menschenrechte ausgerichtet ist, der darf keine Plattform gegeben werden, denn diese Menschenrechtsverbrecher nutzen die Gutmütogkeit der Demokratie schamlos aus um besorgten Menschen noch mehr angst zu machen.
    Und warum?, weil man diese angstzerfressenen Menschen am besten manipulieren kann!!!
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#141 Joharnes45Anonym
  • 07.07.2016, 18:42h
  • Antwort auf #129 von Lars
  • Lars: "Da es bei einer kirchlichen Trauung auch um Gefühle und Authentizität geht, wäre das [Zwang zur Trauung] keine gute und auch keine christliche Idee."

    Schön, dass du beschreibst, dass die Diskrimierung von Schwulen und Lesben eine durch und durch christliche Idee ist.
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#142 LarschAnonym
#143 LarsAnonym
#144 TheDadProfil

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