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Kommentare zu:
AfD-Abgeordneter wettert gegen CSD: "Dekadenz, Perversion und Selbsthass"


#1 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 05.07.2016, 08:32h
  • "... weil der AfD-Politiker ein Foto von einem Moped mit Hakenkreuz und dem Wort "Führer" geliket hatte ..."
    das sagt doch schon alles über Thomas Ruby
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#2 EHkaAnonym
  • 05.07.2016, 08:54h

  • Die EU löst sich auf und Deutschland wird wieder zu den Naziland was es einmal war!

    Jetzt fehlt nur noch, dass das KZ Dachau und Buchenwald wieder in Betrieb genommen wird.

    Am besten auswandern solange die EU noch gibt
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#3 GutmenschProfil
  • 05.07.2016, 09:42hSt. Gallen
  • Warum gibt es auf Deutschen CSDs scheinbar so viele Leute in SM-Montur? Oder sind es bloss die Medien, welche in ihrer Berichterstattung bewusst auf diese fokussieren?
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#4 Tobi CologneAnonym
  • 05.07.2016, 10:21h
  • "den neuesten homophoben Ausfall der Rechtspopulisten."

    Das sind keine Rechtspopulisten, das sind Rechtsextreme.

    Leider ist man in Deutschland oft auf dem rechten Auge blind. Als Linker gilt man schon als Linksextrem, wenn man mehr direkte Demokratie einführen möchte. Die Linkspartei und viele ihrer Mitglieder wurden oder werden vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Aber beim NSU dachte man jahrelang, das seien verfeindete Migranten-Clans, da ja alle Migranten unter Generalverdacht stehen, in Kriminalität verwickelt zu sein.

    Und Rechtsextreme werden dann gerne mal nur als Rechtspopulisten oder sogar nur als "konservativ" bezeichnet.
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#5 FinnAnonym
  • 05.07.2016, 10:23h
  • Tja, demokratische Freiheitesrechte wie Rede- und Versammlungsfreiheit hat die AfD nicht gerne...

    Denn Freiheit bedroht deren Ideologie der Gleichschaltung und Unterdrückung.

    Es wird niemand gezwungen, bei einem CSD mitzumachen oder sich das als Zuschauer anzugucken. Wenn es der AfD nicht passt, sollen die sich das halt nicht anschauen.

    Aber wir werden uns garantiert nicht unsere Grundrechte nehmen lassen, nur weil es ein paar Ewiggestrigen nicht passt...
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#6 LovesternProfil
  • 05.07.2016, 10:23hGreifswald
  • Wenn Jemand halbnackt tanzt, stellt er seinen Körper und nicht seine Sexualität zur Schau. Um letzteres zu tun, müsste man schon öffentlich rummachen.

    Da spielt offensichtlich die Fantasie des Herrn eine größere Rolle. Sollte er sich mal Gedanken machen über seine eigene Sexualität, wenn ihn schon halbnackte Kerle so anregen.
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#7 Foxie
  • 05.07.2016, 10:23h

  • Falsch. Wenn diesen lächerlichen Politkaspern von der AfD und ähnlichen Vereinen das nicht perfekte, aber immer noch schöne, vielseitige und bunte Deutschland nicht gefällt, sollen DIE auswandern nicht wir!!! Und ihre gehirngewaschenen Artgenossen aus der -gida und "Demo für alle"-Ecke gleich mitnehmen. Die Frage ist nur, wer will die als Asylbewerber aufnehmen?
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#8 TheDadProfil
#9 RobinAnonym
  • 05.07.2016, 10:34h
  • Antwort auf #3 von Gutmensch
  • Der eine trägt halt gerne Leder, der andere Sportsachen, wieder ein anderer gerne Anzug und Krawatte...

    Wenn eine 200-Kilo-Frau in Leggins rumläuft wo sich 20 Speckrollen abzeichnen, finde ich das auch nicht schön anzusehen. Oder wenn ein Typ in einem Aldi-Trainingsanzug als Plastikstoff rumläuft, gefällt mir das auch nicht. Aber das muss es auch nicht. Jeder soll so rumlaufen, wie es ihm gefällt und es muss nicht jedem anderen gefallen.

    Die Geschmäcker sind eben verschieden. Das muss auch die AfD akzeptieren.

    Und zu den Medien:
    ja, die Medien stürzen sich natürlich auf alles, was aus der Masse raussticht, seien es Lederkerle, Drag-Queens oder was auch immer.

    Man soll ruhig die ganze Vielfalt in den Medien zeigen, aber dazu gehören eben auch die Leute, die in Jeans und Shirt o.ä. mitmachen. Aber leider zeigen viele Medien nur sehr selektiv Teilnehmer. Das ist aber nicht das Problem dieser oder der anderen Teilnehmer, sondern der Medien.

    Wenn man eine bessere Abbildung der realen Vielfalt in den Medien will, muss man sich bei denen beschweren, nicht bei den Teilnehmern.

    Und wir werden ganz gewiss nicht Drag-Queens, Lederkerle oder wen auch immer verbannen. Denn WIR schätzen Vielfalt. Und dazu gehören auch diese Leute.
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#10 axelschwarz
  • 05.07.2016, 10:41h
  • Ich schlage vor, solche Meldungen zu ignorieren. Ziel dieser faschistischen und verkommenen Partei ist es, durch solche Äußerungen Temen zu setzen und ins Gerede zu kommen.

    Ignorieren heißt, dass wir weiter machen aber nicht auf diese Scheiße reagieren. Durch die Polarisation schaffen solche Parteiterroristen erst das Forum.

    Ich hoffte sie wären tot.
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#11 AlexAnonym
  • 05.07.2016, 10:48h

  • Wenn es ihm nicht gefällt, wieso guckt er es sich dann an.

    Wenn mich etwas nicht interessiert, gucke ich es mir nicht an. So einfach ist das.

    Aber bei Millionen CSD-Besuchern in ganz Deutschland gibt es offenbar genug Leute, die es gerne sehen.
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#12 goddamn liberalAnonym
  • 05.07.2016, 12:13h
  • Antwort auf #2 von EHka
  • Genauso wie der Antisemitismus Menschen entrechtet und vernichtet hat, hat es hierzulande auch die Homophobie getan.

    Es ist eine Tatsache, dass die AFD keine rechtspopulistische, sondern eine im Kern nazistische Partei ist.

    Bei Beatrix von Storch z. B. ist es auch eine genealogische Offenkundigkeit.

    Darauf habe ich hier schon vor längerer Zeit hingewiesen und wurde von dem guten Sebi83 an Panikmacher hingestellt.
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#13 BigotterieAnonym
  • 05.07.2016, 12:20h
  • "Es dürfe nicht sein, dass Schwule halbnackt tanzten"

    Bei Frauen sehen wir das gerne. Die sollen uns ihre Titten durchs Gesicht reiben. Aber bitte nur im stillen Kämmerlein, damit man nach außen weiter den prüden Biedermann spielen kann....

    AfD = Allianz faschistischer Deppen
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#14 LorenProfil
  • 05.07.2016, 13:01hGreifswald
  • "irrsinnige ...", "Perversion", "Dekadenz"? Die Pathologisierung der anderen stand schon einmal am Beginn von Verfolgung und Vernichtung, was diesem Herrn bestens bekannt sein dürfte, der offenbar ein Faible für Hakenkreuz, Führer und Propagandamaterial neonazistischer Parteien hat und im Bund der Identitären um seinen Fraktionsvorsitzenden Höcke von ganz anderen "dunkelsten Phantasien" getrieben zu sein scheint.
    Wie der sollte in einem Rechtsstaat auch Herr Rudy ein Fall für einen funktionierenden Landesverfassungsschutz sein.
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#15 huaterle
  • 05.07.2016, 13:18h
  • Nachdem immer mehr der AfD-Politiker offen ihre braune Unterwäsche zeigen und sich ohne Scheu rechtsradikal äußern, hoffe ich, dass alle, die diese rechtsradikale Partei nur aus Protest wählen, endlich aufwachen.
    Diese Partei ist rechtsradikal und mit nichten die Stimme das kleinen Mannes, wie sie oft behauptet, was man ja schon alleine am Parteiprogramm sieht.
    Es ist völlig klar wo diese rechten Hetzer hin wollen, nämlich in eine uniforme, braun-graue Gesellschaft. Sozusagen Rolle rückwärts in die 30er und 40er Jahre.
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#16 Rechts-StaatAnonym
#17 ursus
  • 05.07.2016, 14:40h
  • psychologisch interessant wäre hier die frage, weshalb er ausschließlich fetischbilder sammelt und weshalb ihm ausgerechnet das wort "selbsthass" in seine tirade hineinrutscht. ich sage das ohne häme, denn selbstverständlich sind fetischvorlieben nichts, was einen menschen abwertet. sie zu verdrängen ist allerdings nicht gesund.

    das fatale ist, dass politiker_innen, die ihre verdrängten persönlichen macken in politik verwandeln, immer zuspruch von denen bekommen, die die selben macken verdrängen. eine therapie für mehr selbstakzeptanz wäre sinnvoller für diesen gefährlichen trottel (und vor allem für die gesellschaft) als diese in politik gegossene selbsthassprojektion.
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#18 PfoteAnonym
#19 Gaius
  • 05.07.2016, 15:01h
  • "Selbstachtung, Kultur und Stolz wurden gegen Dekadenz, Perversion und Selbsthass getauscht."

    Perfekter hätte ich ihn und seine Partei auch nicht charakterisieren können. Bravo, Rudy.

    Ich dürfte das ihm ja nicht sagen, sonst wäre es gleich wieder eine heterophobe Beleidigung.
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#20 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 15:27hHannover
  • Antwort auf #17 von ursus
  • ""psychologisch interessant wäre hier die frage, weshalb er ausschließlich fetischbilder sammelt und weshalb ihm ausgerechnet das wort "selbsthass" in seine tirade hineinrutscht.""..

    Das geschieht meiner Ansicht nach aus dem gleichem Grund, aus dem heraus einige Schwule hier immer mal wieder schreiben, die "Dominanz" von Tunten, Transen und den vielen Fetisch-Gruppen auf den CSD's würden die Akzeptanz der LGBTTIQ's in der Gesellschaft nicht fördern, sondern eher verhindern, und dann hier zu "Massendemonstrationen" in einer Art von Uniform in Jeans und kariertem Hemd auffordern..

    Was dem Verstecken der Vielfalt gleichkommt..
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#21 BirgerAnonym
#22 GutmenschProfil
#23 spidermansbAnonym
  • 05.07.2016, 16:23h

  • Lieber Herr Ruby, kennen Sie das Sprichwort "Wer am lautesten quitscht, will als erster geschmiert werden?"
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#24 Vater
  • 05.07.2016, 16:28h
  • Was für ein widerlicher Spießer!

    Mit Selbsthass wird er sich bestimmt gut auskennen.

    Wenn es nicht so bitter wäre, könnte man sich über solche Gestalten wirklich lustig machen. Bedauerlicherweise sind diese Leute wirklich gefährlich.
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#25 ursus
  • 05.07.2016, 17:06h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • >"die "Dominanz" von Tunten, Transen und den vielen Fetisch-Gruppen auf den CSD's"

    eben. weshalb erregen ihn die tunten nicht, sondern nur die fetischkerle?

    mich erinnert der ein bisschen an peter laBarbera aka "porno pete", den präsidenten der hassgruppe "americans for truth about homosexuality", der sich persönlich auf pride parades und fetischevents tummelt, aber natürlich nur, um die hunderte photos von leichtbekleideten und fetischleuten, die er da macht, "zur aufklärung" zu verbreiten.
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#26 mariposaAnonym
#27 PfoteAnonym
#28 axelschwarz
#29 axelschwarz
#30 GutmenschProfil
  • 05.07.2016, 19:23hSt. Gallen
  • Ja habe ich. Und der Unterschied ist schon markant. Also entweder sind Deutsche CSDs anders oder nur die Berichterstattung. Das war eigentlich meine Frage.
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#31 PfoteAnonym
#32 GutmenschProfil
#33 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 05.07.2016, 19:39h
  • "zu einer Anklage kam es nicht."

    Ja, wieder ein Beispiel was zeigt, wie faschi....oid unsere Justiz durchsetzt ist, voller na...is!!!!
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#34 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 05.07.2016, 19:47h
  • Die ganzen beschwerden der faschi..oiden afd zeigt nur eins, das sie mit aller macht und mit allen mitteln an die macht kommen wollen.
    Wenn eine andere Gruppe(n) diskriminiert würde, dann würden sie diese Gruppe(n) als verwerflich für die gesellschaft bezeichnen.
    Am liebsten würde ich sämtliche Meldungen bezüglich dieser faschi...oiden gruppierung gar nicht beachten, aber das darf/dürfen ich/wir nicht, denn dann würden sie in null komma nichts durch marschieren!!!!
    Auch deshalb ist es wichtig, das wir die SPD nicht noch mehr schwächen, als sie eh schon ist!!
    Eine schwache SPD ist der Garant, das die konservativen neoliberalen nationalisten die Überhand beckommen!!!, UND DAS IST NICHT IN UNSEREM QUEEREN SINN!!!
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#35 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 05.07.2016, 19:53h
  • Antwort auf #7 von Foxie
  • "Die Frage ist nur, wer will die als Asylbewerber aufnehmen?"

    Deine Frage ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?
    Denk an russland, weißrussland, ungarn, polen und dann warten andere bettschwestern das sie an die macht kommen, Frankreich, Österreich, Italien
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#36 hugo1970Ehemaliges Profil
#37 axelschwarz
#38 agneta
  • 05.07.2016, 20:54h
  • Ein Westimport und geschieden!!! So jemand darf meine Kinder im keinem Parlament vertreten. Als Gastronom gescheitert, als Ehemann gescheitert, als Zeitsoldat gescheitert ( nach einem!!! Jahr wieder ausgeschieden ). Jetzt macht er einen auf Immobilien.
    Was ist nur aus Deutschland geworden.
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#39 ursus
  • 05.07.2016, 21:30h
  • Antwort auf #38 von agneta
  • "Ein Westimport und geschieden!!! So jemand darf meine Kinder im keinem Parlament vertreten. Als Gastronom gescheitert, als Ehemann gescheitert, als Zeitsoldat gescheitert..."

    genau. wir wollen nur noch von glücklich monogamen, anständigen, erfolgreichen familienvätern vertreten werden, regional angepflanzt natürlich. notfalls zieht man so'ne unglückliche ehe halt durch, ist ja wohl nicht zu viel verlangt. und zwölf jahre gedient müssense haben, jawoll!
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#40 Tommy0607Profil
  • 05.07.2016, 21:43hEtzbach
  • Na, mit Hass auf Minderheiten , Homos, Ausländer ... kennen DIE sich ja bestens aus !
    Afd ? Alternative für Deppen : Gleichzusetzen mit der NSDAP
    Nazis haben viele Namen !
    No - Go for Nazis
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#41 TheDadProfil
  • 05.07.2016, 22:11hHannover
  • Antwort auf #38 von agneta
  • """Ein Westimport und geschieden!!!""..

    Migrationshintergrund ist vielfältig..
    Der Hass dagegen auch..

    Übrigens ist der Thüringer Ministerpräsident auch ein "West-Import"..
    Und Gewerkschafter..
    Und Katholisch..
    Und dann noch ein Linker..

    Da wird sich doch sicher leicht etwas finden lassen, um seinem Hang zu "gruppen-bezogener Abneigung" Ausdruck zu verleihen !?..
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#42 GutmenschProfil
#43 probondageProfil
  • 05.07.2016, 23:05hDortmund
  • Antwort auf #42 von Gutmensch
  • Der FB-Artikel wurde übrigens gelöscht - ich habe den AfDler darauf aufmerksam gemacht, dass er ein Foto von 2010 gepostet hat, welches ein Copyright besitzt und den Fotografen informiert. Kurze Zeit später war das Posting gelöscht.

    Zum Thema noch schnell, nein, am Anfang hat sich noch keiner getraut so rum zu laufen. Das kam erst als wir uns dieses Recht erobert haben. Deshalb kein Stück zurück. In Leder oder Army auch mit Handschellen etc. sind die Leute aber immer mitgelaufen, und viel mehr war in diesem Jahr auch nicht zu sehen. Ein buntes Fahnenmeer und das CSD-Motto beim Fetischblock. Aber wie willst du mitreden? Du hast ja mit Abwesenheit geglänzt und erzählst hier nur, was du irgendwo irgendwann aufgeschnappt hast. Ich fand es dieses Jahr eher enttäuschend, wie Nanny-mäßig der CSD in Köln geworden ist.

    Aber egal, das ist der Zeitgeist. Früher waren die Leute halt aufmüpfiger.

    Lebt in meiner Erinnerung ...
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#44 probondageProfil
#45 probondageProfil
  • 05.07.2016, 23:30hDortmund
  • Antwort auf #42 von Gutmensch
  • Aber es ist schon bezeichnend - Du merkst überhaupt nicht, wie du als "Gutmensch" dich vor die populistische Karre solcher Populisten spannen lässt. Das Thema ist nämlich austauschbar - gerade was AUFMERKSAMKEIT und DIE GROSSMÖGLICHE Empörung hervorruft sind Themen für solche Rechtsparteien. Das man sie stoppen kann, hat man heute bewiesen.

    Er ist zwar Populist, aber als Landesabgeordneter kann er sich keine Straftataten leisten (Copyrightverletzungen) ... damit konnte man seine Hetze stoppen.

    Abgesehen davon hat er offensichtlich gelogen, denn das Foto stammt von 2010 - und nicht 2016 ... Ließ sich ganz einfach über die Googlebildsuche herausfinden. Lizensnehmer für das Pressefoto war übrigens der Express.

    Aber dir war ja wichtiger Hundeleinen und gefesselte Menschen ... Mensch, zieh deinen Stock aus deinem Hinterteil oder halt dich von Themen fern, von denen du keinen blassen Schimmer hast, noch die Leute kennst, die dahinter stehen!
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#46 LorenProfil
#47 PfoteAnonym
  • 06.07.2016, 07:15h
  • Antwort auf #42 von Gutmensch
  • Vollkommen unabhängig vom CSD Thema: Und wenn es eine eigene Demonstration von Menschen an Hundeleinen gäbe, was wäre so schlimm daran?

    Du bist um keinen Deut besser als die ganzen Homohasser der AfD. Für Dich selbst und Schwule nach Deinem Geschmack bringst Du Deine Schäfchen ins Trockene und bei allen anderen unterscheidest Du Dich um keinen Deut von den Rechten und übernimmst deren Argumentationsweisen.

    Mir wird schlecht bei so viel Bigotterie.
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#48 GutmenschProfil
#49 GutmenschProfil
#50 PfoteAnonym
#51 axelschwarz
  • 06.07.2016, 09:42h
  • Antwort auf #42 von Gutmensch
  • Für mich bleibt die Frage nicht, weil sie ohne Relevanz ist. Die Sinnfrage stellt sich nicht.
    Ja, einige wollen mit diesem Anblick etwas bewirken. Was? Das kann ich nicht beantworten. Fakt ist, sie gibt es, es ist nicht verboten. Vielleicht für einige Menschen irritierend oder befremdlich. Es ist aber erlaubt, weil es nicht verboten ist und nicht verboten werden kann.

    Wer es nicht mag, der darf es einfach gerne aushalten. Hier muss man ja auch manches aushalten.
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#52 GutmenschProfil
#53 axelschwarz
  • 06.07.2016, 10:29h
  • Antwort auf #52 von Gutmensch
  • Ich stelle mir diese Frage nicht. Wenn solche Politabzocker wie von der AFD oder anderen Banden von Geschmacklosigkeit sprechen, ist es mir auch recht.

    Zur Wiederholung und Übung: es ist nicht verboten.

    Ich fürchte nicht Gott oder was, ich fürchte die Dummheit von Menschen.
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#54 probondageProfil
  • 06.07.2016, 11:00hDortmund
  • Antwort auf #51 von axelschwarz
  • Ich kann dir die Antwort geben, allerdings gab ich diese schon etliche Male hier an dieser Stelle.

    Aber versuchen wir es nochmal:

    Also,es gibt Kerle die stehen auf Leder, Army, BDSM etc. und sie gehören zur schwulen Community. Angemeldet zum CSD werden sie von Fetischvereinen. Deutschlandweit sind die meisten Fetischvereine in der LFC und europäisch im ECMC organisiert. In erster Linie zeigt man sich auf dem CSD in den dementsprechenden Klamotten um Gleichgesinnten Mut zu machen zu ihrer Leidenschaft zu stehen. Die Hauptaufgabe eines CSDs ist Aufmerksamkeit für die Community zu schaffen. Es gibt nur diesen einen Tag, an denen wir in so großer Zahl sichtbar werden. Und das halt bunt, auffällig und vielleicht auch provozierend.

    Zur Fetischszene bleibt noch zu sagen, dass die Kerle aus der Szene bereits in den Anfängen auf dem CSD mitgelaufen sind. Denn sie hatten den Mut dazu, sich beschimpfen zu lassen von den Passanten.

    Das Motto in diesem Jahr auf dem CSD in Köln war anders.leben ... und das hatten wir auch gezeigt ... anders.leben in Leder, anders.leben in Gummi etc.

    Es laufen übrigens nicht nur schwule Fetischkerle mit, sondern auch diverse heterosexuelle BDSMler mit eigener Anmeldung. Auch sie nutzen den CSD um die Leute am Straßenrand die Angst zu nehmen zu ihrer Veranlagung zu stehen und klären über ihre Art zu leben auf.

    Hoffe, dass dies nun endgültig geklärt ist. Wir sind ein selbstverständlicher Teil der CSD Demo und stehen für den ungezwungenen Umgang mit Sexualität, und das war schon immer politisch.
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#55 TheDadProfil
#56 axelschwarz
  • 06.07.2016, 12:08h
  • Antwort auf #54 von probondage
  • Ich danke Dir für die Erläuterung, ganz ernsthaft. Ich hätte es ihm nicht erklären können und dann auch nicht wollen.

    Für mich ist das auch alles legitim und in Ordnung.

    Und ich stelle kein Motiv der Teilnehmer der Fetischszene in Abrede.

    Den sich aufgeregten und erregten (nach endlich mal) kann ich nur sagen: wem es nicht passt, einfach aushalten.

    Ich danke Dir und mach weiter so.
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#57 GutmenschProfil
  • 06.07.2016, 12:48hSt. Gallen
  • Antwort auf #54 von probondage
  • Man muss es aushalten. Aber eben auch das Motiv hinterfragen.

    Sind es politische Motive oder doch eher nicht? Hierzu einige Überlegungen.

    Wie du schreibst, geht es um Provokation. Das stimmt sicherlich zu einem gewissen Grad. Aber bedeutet das, dass es ein politisches Motiv ist? Provokation ist der falsche Weg, um für seine Rechte zu kämpfen. Damit untergräbt man nämlich die Ernsthaftigkeit der LGBT-Anliegen. Noch schlimmer: Ungebildete Menschen kriegen (durch die tendenziöse Berichterstattung) den Eindruck, alle Schwulen hätten einen solchen Fetisch. Schwule sind nicht normal und wollen sich von der Gesellschaft abgrenzen.

    Durch politische Motive kann man das also nicht rechtfertigen. Es stärkt nicht die Rechte von Lesben und Schwulen sondern schwächt sie. Warum zeigt man also seinen privaten Fetisch in der Öffentlichkeit? Ich denke die Antwort ist purer Exhibitionismus. Und wenn ein CSD eine Parade von Exhibitionisten ist, dann ist es schon eine ziemliche Abweichung von der ursprünglichen Idee.

    Wie gesagt das muss man aushalten aber auch hinterfragen.
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#58 TheDadProfil
  • 06.07.2016, 12:57hHannover
  • Antwort auf #52 von Gutmensch
  • ""Die Sinnfrage stellt sich aber zwangsläufig.""..

    Die Frage stellt sich nicht..
    Sie ist längst beantwortet, denn die Community hat im Verlauf der letzten 47 Jahre begriffen, das es weit mehr diskriminierte Gruppen gibt, als nur
    "Schwule Männer, Transen und Tunten"
    um sie vor dieser Diskriminierung zu schützen..

    Und damit ist im Verlauf der Zeit diese Community auch um immer mehr Gruppen angewachsen..

    Deine Fokussierung auf die 38 Sekunden Aufnahmen von der ersten Demo in New York ist sinnlos, denn der Film zeigt eigentlich nichts..

    Schon wenige Jahre später kann man auf Aufnahmen des San-Fransisco-Pride neben hunderten Nackten und etlichen in Fetisch-Kleidung demonstrierenden Menschen auch Familien mit Kinderwagen und viele andere sehen..
    Ähnliche Bilder gibt es aus allen Metropolen in denen der CSD schon in den 70'ern und 80'ern durchgeführt wurde..

    Offensichtlich weißt Du viel zu wenig über die vergangenen 47 Jahre und die Entwicklung hin zu dem, was Heute den CSD ausmacht..
    Das kann man alles nachlesen..
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#59 GutmenschProfil
#60 probondageProfil
  • 06.07.2016, 14:00hDortmund
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • Wie kommst du darauf, dass ich mich anpassen möchte? Klar, will ich mich abgrenzen. Ich war 13 Jahre lang mit einer Frau zusammen und verheiratet - nicht einen einzigen Tag möchte ich wieder so leben - grau, unscheinbar und angepasst.

    Ne, mein Lieber, du schließt von dir auf andere.

    Ich provoziere bewusst mit meinem Auftreten, meiner frechen Schnauze und meinen Ansichten. Auch aus Selbstschutz - wenn ich ganz offen sage, ich bin eine "perverse Drecksschlampe", wie soll mich dann so eine Beleidigung treffen?

    Nicht vergessen, ich werde (zwar nicht öffentlich) gleich 2 Mal diskriminiert. Zu einem als Schwuler, aber noch heftiger als perverser kranker Mensch. Beides geht mir am Arsch vorbei - ich nehme mir das Recht so zu leben wie ich leben möchte.

    Doch, was du noch lernen musst. Es gibt keine Sippenhaft, weder in unserer Community, noch bei Heterosexuellen, noch bei Muslimen. Und schon gar nicht auf einem CSD. Da ist jeder für sich selbst verantwortlich. Wenn Grenzen überschritten werden, dann wird die CSD-Orga und die anwesende Polizei schon einschreiten und das unterbinden. Dazu brauchen wir keinen Platzwart, der anstatt vor Ort das Ganze aus selektiven Bildern beurteilen möchte.

    Ich stell mir gerade vor, du wärst auch mich verantwortlich. Oh mein Universum. Null schwules Selbstbewusstsein und sexuell mehr als verklemmt. Sorry, ich WILL gar nicht, dass auch du mich repräsentierst. Darauf kann ich verzichten. So wie du darauf verzichten kannst, dass ich dich repräsentiere. Jeder macht sein Ding!

    Und wenn ich den ganzen Tag auf Vieren durch die Innenstadt robbe, ist das ganz ALLEIN mein Ding.

    Woher kommt dieser Zwang sich unbedingt der Gesellschaft so anzubiedern? Unsere Bewegung ist eine Freiheits- und Emanzipationsbewegung. Ihr Ziel wird nicht die angepasst gesellschaftliche Akzeptanz sein, sondern die Akzeptanz als Individium, ohne dafür vom Staat und Gesellschaft diskriminiert zu werden.

    Vielleicht ist dir nun auch klar, warum auch heterosexuelle Gruppen, die genauso mit Ablehnung zu kämpfen haben, sich zu unserer Community hingezogen fühlen ...

    Wir kämpfen für das Recht bunt und selbstbestimmt zu leben, jedenfalls sehe ich meine ganzen Aktivitäten unter diesem Motto. Das musst du nicht toll finden, aber, wie war das nochmal "aushalten".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 ursus
  • 06.07.2016, 14:13h
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • >"Ungebildete Menschen kriegen (durch die tendenziöse Berichterstattung) den Eindruck, alle Schwulen hätten einen solchen Fetisch."

    das möchte ich in frage stellen. so eine aussage habe ich nämlich in meinem ganzen leben noch nicht gehört oder gelesen, und auch nichts, was darauf hinweist, dass das irgendjemand denkt. ich habe das immer nur von (über-)angepassten homos gehört, die angst davor haben, dass das jemand denken KÖNNTE und deshalb fetische (und in der regel auch tunten und drags) in vorauseilender bravheit lieber unsichtbar machen würden.

    irgendjemand hat mal gesagt: der antisemitismus braucht keine juden. hier gilt ähnliches: homophobie braucht keine homos, und erst recht keine fetischist_innen.

    >"Warum zeigt man also seinen privaten Fetisch in der Öffentlichkeit?"

    warum wiederholst du eine frage, die bereits ausführlich und überzeugend beantwortet wurde? geht es hier um eine diskussion oder um den exhibitionismus deiner ressentiments gegen fetischist_innen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#62 axelschwarz
  • 06.07.2016, 14:16h
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • Wenn es um Rechte und Pflichten geht, um Freiheit, dann wird alles politisch. Man kann nicht nicht politisch sein.

    Aber worum geht es ursprünglich? Darum, dass ein Depp mit Abgeordnetenmandat Scheiße redet und versucht uns zu diskreditieren und die Gesellschaft zu spalten. Ein Problem, welches zuvor keines war, wird geboren.

    Hinterfragen kann man alles. Antworten gibt es aber nicht immer.

    Wer sich nur durch schlechte Medien informiert, wird geistig deformiert. Provokation ist auch ein Weg, sicherlich doch. Und mit ungebildeten Menschen muss man sich nicht auseinandersetzen. Warum man sich zeigt? Um es zu zeigen, Mut zu haben und man nicht alleine ist. Mit "normal" habe ich Schwierigkeiten. Alles was es gibt, ist normal.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#63 YannickAnonym
  • 06.07.2016, 14:24h
  • Jemand der Hakenkreuze liked und den "Führer" toll findet, hat nun echt keinerlei Moral und Ethik. Und zeigt noch dazu, dass er nicht mehr als ein dummer Faschist ist.

    So jemand ist in der AfD gut aufgehoben, aber es steht dem nicht zu, moralische Urteile über andere zu fällen.
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#64 axelschwarz
  • 06.07.2016, 14:31h
  • Der Abgeordnete der AFD Thomas Rudy ist wohl selbst dekadent, pervers und vollerSelbsthass
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#65 GutmenschProfil
  • 06.07.2016, 14:34hSt. Gallen
  • Antwort auf #60 von probondage
  • Man ist ja nicht zwangsläufig pervers, wenn man auf SM steht. "Pervers" ist eh subjektiv und gesellschaftlich bestimmt. Jedenfalls stehen viele und sehr Menschen darauf. Andere nicht. Warum sollte man es jenen "unter die Nase halten" in aller Öffentlichkeit? Niemand wird dadurch seine Vorlieben oder Meinungen ändern.

    Soll man also an einem CSD seinen Fetisch ganz öffentlich zur Schau stellen? Wenn man irgend ein politisches Ziel erreichen will, dann sicher nicht. Durch bewusste Provokation wird die Ernsthaftigkeit von LGBT-Anliegen angegriffen. Und Exhibitionismus sollte nicht das Ziel einer Pride sein.

    Natürlich darfst du dich auf allen vieren jeden Tag durch die Stadt bewegen. Auch am CSD. Aber dann solltest du dir die Frage gefallen lassen, warum du die LGBT-Bewegung ins Lächerliche ziehst.

    Was mir sorgen macht, ist folgendes: Du schreibst das Ziel der LGBT-Bewegung solle nicht gesellschaftliche Akzeptanz sein. Naja, die LGBT-Bewegung ist eine Bürgerrechtsbewegung die genau dieses Ziel hat und auch extrem erfolgreich darin war in den letzten Jahren.

    Und ich verstehe nicht, warum du dich als "Perverser" doppelt diskriminiert fühlst. Solange alles, was du machst unter zustimmenden Erwachsenen geschieht, ist es ja kein Problem. Dann fühlt sich auch niemand belästigt.
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#66 GutmenschProfil
  • 06.07.2016, 14:45hSt. Gallen
  • Antwort auf #61 von ursus
  • Nun du kannst nicht einfach leugnen, dass Schwule als Sexbesessene Perverse stigmatisiert werden. Warum sollte man also seinen privaten Fetisch in der Öffentlichkeit präsentieren? Wenn man Spass daran hat, ist es Exhibitionismus. Wenn man damit irgendwas erreichen möchte, liegt man falsch.

    Hast du was gegen ungebildete Menschen? Nicht jeder ist nun mal gebildet.

    Und die Medien: Niemand ist perfekt. Aber es ist doch merkwürdig, dass scheinbar alle Deutschen Medien sich bei CSDs dermassen auf die Fetisch-Liebhaberinnen fokussieren.
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#67 ursus
  • 06.07.2016, 14:48h
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • um dein diskussionverhalten noch einmal konkret zu analysieren: probondage schrieb "Und das halt bunt, auffällig und vielleicht [!] auch [!] provozierend."

    vor allem erklärt er aber was ganz anderes, nämlich: es geht darum, fetisch-neulingen mut zu machen. eine in meinen augen höchst überzeugende und schlüssige antwort, um die anwesenheit und sichtbarkeit von fetischen auf dem csd zu rechtfertigen. ich kann dieses anliegen nur unterstützen.

    daraus wird bei dir prompt: "Wie du schreibst, geht es um Provokation." und dann diagnostizierst du, allen erklärungen zum trotz, es gehe nur um "puren exhibitionismus".

    bitte, es ist ärgerlich genug, wenn du aus unwissenheit geborene ressentiments zur schau stellen musst. aber sei wenigstens so ehrlich, nicht erst so zu tun, als würdest du neugierig nachfragen, wenn dich die antworten dann doch einen scheißdreck interessieren.
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#68 ursus
  • 06.07.2016, 14:51h
  • Antwort auf #65 von Gutmensch
  • >"Durch bewusste Provokation wird die Ernsthaftigkeit von LGBT-Anliegen angegriffen."

    ohne bewusste provokationen hätte es niemals irgendeinen noch so kleinen fortschritt gegeben.

    und noch einmal: die wiederholung deiner frage zeigt nicht, dass sie noch offen steht, sondern nur, dass du mit beharrlicher ignoranz über die antwort hinweggehst. das sagt etwas über dich aus, nicht über fetischist_innen und ihre berechtigten anliegen und sichtbarkeitsstrategien.
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#69 ursus
  • 06.07.2016, 14:54h
  • Antwort auf #65 von Gutmensch
  • >"die LGBT-Bewegung ist eine Bürgerrechtsbewegung"

    ein fehlurteil. DEINE LGBT-bewegung mag nur eine bürgerrechtsbewegung sein. das kannst du gern so sehen. glücklicherweise gibt es noch ein paar wackere queere gesell_innen, deren horizont weniger begrenzt ist. denen kannst du nicht einfach absprechen, ebenfalls zur bewegung zu gehören oder deren ziele mit zu entscheiden.
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#70 probondageProfil
  • 06.07.2016, 15:02hDortmund
  • Antwort auf #65 von Gutmensch
  • Ganz einfach, weil ich schwul bin und das meine ganz individuellen Regenbogenfarben sind.

    So möchte ich mich der Welt präsentieren und warum sollte ich mich zum CSD verkleiden, wenn ich jeden Tag Fetisch trage? Und das für mich absolut alltäglich ist und nur Menschen wie du, daraus irgendeine große Sache machen?

    Der CSD ist die bunteste Veranstaltung der Welt, die das Individium, die Selbstbestimmtheit und die Liebe feiert. Klar provozierst das einige. Es gibt nun mal unendlich viele, die das ablehnen. Das ist auch genau mein politisches Engagement. Ich kämpfe halt für eine Gesellschaft, in der jeder so sein kann, wie er gerne sein möchte. Ob in Leder oder in Plüsch. Jeder ist anders, und dieses Anderssein ist für mich das größte Gut dieser Erde. Die Triebfeder der Menschheit aus der Kreativität und Einfallsreichtum entspringt. Nur wer sich frei entfalten kann, kann auch wirklich frei leben.

    Du siehst, der CSD ist für mich nicht die Plattform für das Adpotionsrecht oder die heterosexuelle Ehe für alle, sondern ein Tag, wo ich meinem Ideal der Gesellschaft einen winzigen Schritt näher bin und dafür in aller Öffentlichkeit werben kann.

    Jeder hat eine andere Agenda im Leben, ist nun mal so - wir sind alle verschieden.
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#71 ursus
  • 06.07.2016, 15:15h
  • Antwort auf #66 von Gutmensch
  • >"Nun du kannst nicht einfach leugnen, dass Schwule als Sexbesessene Perverse stigmatisiert werden."

    wer so borniert ist, das zu glauben, der wird es auch dann noch glauben, wenn wir für 50 jahre alle tunten, fetische und drags von den csds verbannen, darkrooms schließen und gayromeo abschaffen. unsichtbarmachen ist keine erfolgversprechende lösung. menschen wie dirk (probondage), die mit ihrem fetisch an die öffentlichkeit treten und den dialog möglich machen, sind eine.

    du machst hier ja selber sehr schön vor, dass manche menschen an aufklärung einfach kein interesse haben, sondern einfach an ihren vorurteilen festhalten, selbst wenn sie mit der möglichkeit konfrontiert werden, ihre meinung zu überdenken.

    es ist natürlich schwieriger und komplizierter, die allgemeine homophobie und den verinnerlichten selbsthass in angriff zu nehmen als sich einfach mal ein paar sündenböcke innerhalb der community zu suchen, die man zur ursache aller ungerechtigkeiten erklären kann...
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#72 GutmenschProfil
  • 06.07.2016, 15:16hSt. Gallen
  • Antwort auf #69 von ursus
  • Nein, es ist kein Fehlurteil zu behaupten, die LGBT-Bewegung würde sich gegen gesellschaftliche Diskriminierung, für Akzeptanz und Chancen engagieren. Das ist eine Bürgerrechtsbewegung.

    Wenn du gegen diese Ziele bist, bist du vielleicht derjenige, der am falschen Ort ist. Und vielleicht hast auch du einen begrenzten Horizont, wenn du nicht einsiehst, dass nicht jeder Schwule in dein Bild eines perfekten Schwulen passt.
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#73 probondageProfil
  • 06.07.2016, 15:17hDortmund
  • Antwort auf #66 von Gutmensch
  • Das stimmt nicht, der Focus der deutschen Medien liegt eindeutig auf Drag Queens, bunte Menschen und durchgeknallte Kostüme, denn das wollen ihre Leser sehen.

    Google:

    "cologne pride 2016"

    "csd koeln 2016"

    - Bildersuche ...

    dann siehst du einen guten Querschnitt

    Die Rollenspieler haben sich dieses Jahr geärgert, dass bei der Live Übertragung genau bei ihrer Gruppe es zu einem technischen Defekt gekommen ist.

    Bitte bleibt doch einfach mal den Fakten.
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#74 ursus
#75 ursus
  • 06.07.2016, 15:27h
  • Antwort auf #72 von Gutmensch
  • >" Das ist eine Bürgerrechtsbewegung."

    das habe ich nicht verneint. es geht aber eben nicht NUR um bürgerrechte. daraus nun zu spinnen:

    >"Wenn du gegen diese Ziele bist..."

    ist wiederum einfach nur polemik.

    >"wenn du nicht einsiehst, dass nicht jeder Schwule in dein Bild eines perfekten Schwulen passt."

    es dürfte dir schwerfallen, zu erklären, wo ich ein bild eines "perfekten schwulen" entworfen haben soll.
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#76 Shinkaishi
  • 06.07.2016, 16:06h
  • Wenn es ihnen so sehr um "die irsinnige Politik von Merkel und Co" geht, warum verschwenden denn dann die Damen und Herren in Blau ihre Energie darauf, gegen Homosexuelle zu wettern?

    Warum als "besorgte Eltern" demonstrieren, wenn sie stattdessen gegen konkrete CDU oder SPD Politik protestieren könnten?

    Die AfD hat mit tatsächlichen Argumenten nicht, oder zumindest für ihre Ambitionen nicht genug, Erfolg darin gehabt Wähler zu gewinnen und hat sich verschiedenen eher rechten Gruppierungen zugewandt die mehr Lobby wollten.
    ...und nun ist Europakritik und ähnliches nach hinten gerutscht und es bleibt eben nur die Plattform für solches übrig...

    Wenigstens hat die AfD eine echte Chance der CDU und CSU die Homophoben wegzufangen und in einer kaum funktionalen Partei effektiv politisch unschädlich zu machen...
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#77 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 06.07.2016, 18:39h
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • Provokation ist der falsche Weg, um für seine Rechte zu kämpfen.

    Gerade Du versuchst uns Provocation vorzuwerfen, gerade Du!
    Wenn du deine sexuellen preferenzen nicht zeigen willst dein problem, aber garantiert nicht unseres, wenn du aus neid, den anderen provocation vorwirfst.
    Es ist absolut KEINE Provocation, wenn man der Gesellschaft ihr wahres Gesicht im Spiegel zeigt!!!, und es ist AUCH KEINE PROVOCATION die Art der Liebe, mit der man seinem Partner seine Zuneigung zeigt auch öffentlich auf Demos zeigen will, so sollte, nein muß die Gesellschaft jedwelche Lebens- und Liebesart akzeptieren!!!
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#78 hugo1970Ehemaliges Profil
#79 hugo1970Ehemaliges Profil
#80 hugo1970Ehemaliges Profil
#81 GutmenschProfil
#82 GutmenschProfil
  • 06.07.2016, 19:03hSt. Gallen
  • Antwort auf #77 von hugo1970
  • Erstmal, versuch dich zu entspannen. Langsam Atmen.

    Gut.

    Ich weiss nicht, ob Provokation das Motiv ist. Jemand hat das hier gesagt. Es könnten auch andere Motive sein, wie Spass oder Exhibitionismus.

    Ich sag nur dass Provokation nicht der richtige Weg wäre. Dann verkommt eine Pride nämlich zu einem reinen Kuriositätenkabinett und die wichtigen Anliegen gehen verloren.
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#83 probondageProfil
  • 06.07.2016, 20:35hDortmund
  • Antwort auf #82 von Gutmensch
  • Die "Pride" fing mit einer Straßenschlacht in New York an. Ist bekannt, oder? Es ging gegen die Polizeiwillkür und gegen das Establishment. Wenn das mal keine Provokation gegen die Gesellschaft war, dann weiß ich auch nicht.

    Was sind denn für dich "wichtige Anliegen"? Was kann es wichtigeres geben als das Recht sein Leben so zu gestalten, wie man möchte, ohne in Angst leben zu müssen oder ständig verbal angemacht zu werden?

    Der CSD oder Pride wird auf der ganzen Welt gleich gefeiert. Gut, es gibt Ausnahmen, siehe Russland und ähnliche faschistische Demokraturen. Mit den bunten Kostümen wird Interesse generiert, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Und das Konzept ging auf, statt Steine zu werfen, provozieren wir Spießbürger und lassen die mitfeiern, die sich um uns solidarisch zeigen. Die wiederrum geben den Spießbürgen dann Kontra. Jeder, den ich mit zum CSD genommen habe (hetero) war restlos begeistert - von der Stimmung und das was zu sehen war. Ich denke, das haben wir prima hinbekommen und können darauf stolz sein.

    Wir kommen da auch nicht auf einen Nenner, du feierst deine Pride wie du willst (mit Abwesenheit von der Demo) und meinereiner geht mit und nutzt die Demo um mit unterschiedlichen Leuten in Kontakt zu treten und Aufklärung zu betreiben. Klappt wunderbar.

    Und um Aufmerksamkeit zu generieren, die Leute von z.B. der AfD, Pius Bruderschaft oder Demo für Alle zur Schnappatmung bringen.

    Von denen kommen die ständigen Angriffe gegen meine/unsere Art zu leben. Darf man sich nicht wehren? Ich will ja keine Steine werfen, auch wenn es mir manchmal echt in den Fingern juckt. Nur gefallen lasse ich mir nichts, ich bin nicht christlich und halte auch die andere Wange hin... NIEMALS
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#84 LorenProfil
  • 06.07.2016, 20:52hGreifswald
  • Antwort auf #83 von probondage
  • Eben. Das ist ein grundsätzlicher Konflikt mit den Feinden der Freiheit. Und da kann es für mich keinen Kompromiss geben, denn jeder Kompromiss wäre ein fauler, weil die Freiheit zur Selbstbestimmung weiterhin verhindernder.
    Das Konzept der Freiheit über sein Leben selbst zu bestimmen, ist ein radikales und verträgt keine Harmoniesoße und Sitzkreise mit denen, die sie verhindern wollen. Provokation ist da ein Stilmittel der Politik (als politische Aktionsform) neben anderen, die beim CSD ja auch zur Anwendung kommen. Auch da spiegelt sich die Vielfalt wider, die von den meisten angestrebt wird. Und es zeigt sich, wer Vielfalt zulassen kann und will und wer nicht. Auch in den eigenen Reihen.
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#85 PfoteAnonym
  • 06.07.2016, 21:09h
  • Antwort auf #82 von Gutmensch

  • Und was wichtig ist, das entscheidest Du?

    Denk einfach nochmal drüber nach, was Du hier von Menschen mit Fetisch verlangst. Und dann vergleiche es mal mit dem, was zB die DemoFürAlle-Anhänger von Homosexuellen im Allgemeinen verlangen.
    Und dann erkläre mir mal bitte, wo da der Unterschied ist. Ich sehe keinen.
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#86 GutmenschProfil
  • 06.07.2016, 21:21hSt. Gallen
  • Antwort auf #85 von Pfote
  • Ich mache meine Fetischsachen zuhause. Das ist der Unterschied. Wer will, kann es auch in der Öffentlichkeit zeigen. Aber ich verstehe nicht, was es bringen soll. Politisch sicher nichts.

    Für Homorechte ist es eher kontraproduktiv, das am CSD zu zeigen. Wenn man Spass daran hat, soll man. Das muss man aushalten, auch wenn es nicht gefällt.

    Aber man sollte es nicht tun, um zu provozieren.
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#87 probondageProfil
  • 06.07.2016, 21:57hDortmund
  • Antwort auf #86 von Gutmensch
  • Hm, du weisst aber, dass ich seit über 10 Jahren in einem Fetischverein bin und genau das zu unseren Vereinszielen gehört: Sichtbar und öffentlich wahrgenommen zu werden. Denn nur so können wir andere Menschen, die genauso empfinden aus ihrer Isolation holen und ihnen eine Heimat bieten. Aus diesen Gründen haben sich vor mehr als 40 Jahren die meisten derartigen Clubs gebildet. Unserer vor 25 Jahren. Denke auch unsere Öffentlichkeitsarbeit hat dazu beitragen, dass wir heutzutage als selbstverständliche Mitglieder der Community mit großen Engament für die Gemeinschaft wahrgenommen werden, insbesondere die intensive Zusammenarbeit mit den Aidshilfen und IWWIT.

    Allerdings, Fetisch ohne Fetisch kann man nicht darstellen, noch repräsentieren. Deshalb ist es wichtig, uns in Fetisch in der Öffentlichkeit zu zeigen.

    Und wenn dann unsere Schärpenträger auf der Bühne zu "Kerzenlichter gegen das Vergessen" stehen und unsere Szene repräsentieren, dann doch weil unsere gemeinnützige Arbeit sehr wohl honeriert und politisch wahrgenommen wird.

    Welche "Fetischsachen" machst du denn zuhause? Das interessiert mich noch, ansonsten finde ich, von meiner Seite ist zu diesem Thema alles gesagt.
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#88 ursus
  • 06.07.2016, 22:04h
  • Antwort auf #82 von Gutmensch
  • >"und die wichtigen Anliegen gehen verloren"

    dass möglichst viele menschen ermuntert werden, die ihnen jeweils eigene sexualität zu entdecken und zu verwirklichen (und fetische und bdsm können eben dazugehören), das IST ein wichtiges anliegen.

    wenn nicht für dich, dann doch für andere. sexuelle freiheit und sexuelle emanzipation waren schon immer themen, die selbstverständlich auch auf den csd gehörten. das musst du nicht verstehen (und willst es offenbar auch nicht), solltest du aber zumindest respektieren.

    du kannst dich mit deiner weitgehend ent-sexualisierten sicht auf die bewegung ja durchaus vom neo-prüden zeitgeist umspült fühlen. du kannst aber nicht einfach bestimmen, dass allein deine prioritäten die einzigen sind, die den csd prägen sollten. das waren schon immer auch andere fragen als rechtliche gleichstellung und akzeptanz in der bürgerlichen gesellschaft, es werden auch weiterhin andere fragen bleiben, und das ist auch verdammt gut so.
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#89 PfoteAnonym
  • 06.07.2016, 22:14h
  • Antwort auf #86 von Gutmensch

  • Wenn Du so argumentierst, dann gibt es auch keinen Grund, Homosexualität überhaupt in der Öffentlichkeit zu zeigen.
    Gibt genügend Rechte, die das genau so unterschreiben würden.

    Dein Pippi-Langstrumpf-Ansatz, mit dem Du Dir die Welt so machen willst, wie sie Dir gefällt, ist erbärmlich.
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#90 GutmenschProfil
  • 06.07.2016, 22:30hSt. Gallen
  • Antwort auf #88 von ursus
  • Du bringst jetzt ein zusätzliches mögliches Motiv. Nämlich Werbung für Fetisch oder SM. Es ist natürlich eine möglichkeit. Vielleicht werden manche so angeturnt, dass sie es selbst ausprobieren wollen.

    Ich glaube aber kaum, dass das relevant ist. Sowas wird von sehr vielen Menschen praktiziert. Auch heteros und Lesben. Für mich auch nichts neues. Dazu braucht man keine Gay Pride.

    Aber natürlich, andere Leute "auf den Geschmack zu bringen" wäre zumindest ein Motiv. Aber mit Freiheit hat das nicht unbedingt was zu tun und ich sehe auch nicht ein, warum das ein LGBT-Anliegen sein wollen. Leute, die wirklich nicht darauf stehen, könnten das auch als aufdringlich empfinden.
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#91 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 06.07.2016, 22:48h
  • Antwort auf #90 von Gutmensch
  • "Leute, die wirklich nicht darauf stehen, könnten das auch als aufdringlich empfinden."

    Leute, die wirklich nicht darauf stehen, nehmen bitte zur Kenntnis, dass es das AUCH gibt.
    Es gibt SO viele Dinge, die den eigenen Horizont übersteigen - sie könn(t)en ihn aber auch erweitern. So ist das eben auf diesem Planeten und in diesem Leben.

    Und wer das gar nicht sehen will, schaut eben weg.

    Mich stört ganz gewaltig, dass Du hier schon wieder Menschen in die Unsichtbarkeit drängen willst. Es gibt nicht nur Dich und Deine Wunschvorstellungen, sondern glücklicherweise SEHR viel mehr.

    Und das ist auch verdammt gut so.
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#92 TheDadProfil
  • 06.07.2016, 22:59hHannover
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • ""Provokation ist der falsche Weg, um für seine Rechte zu kämpfen.""..

    Woher willst ausgerechnet Du das wissen ?

    Ich war 1979 auf dem erstem CSD in Bremen..
    1980 dann in Hamburg..
    Ganz bieder gingen 400 Demonstranten spazieren..
    Zumeist unbeachtet, bis auf diejenigen, die an Ampeln warten mußten..
    Am Ende gab es eine Prügelei..
    Das war schon ganz "New York like"..

    1979 warst Du noch eine "Idee" im Sack Deines Vaters..

    ""Noch schlimmer: Ungebildete Menschen kriegen (durch die tendenziöse Berichterstattung) den Eindruck, alle Schwulen hätten einen solchen Fetisch. Schwule sind nicht normal und wollen sich von der Gesellschaft abgrenzen.""..

    Dein "Ansehen" wird durch mein Auftreten in der Öffentlichkeit in keiner Weise beinflußt..

    Eher anders herum..
    Du willst erneut nur Unsichtbarkeit und Anpassung propagieren..
    Assimilation..

    Leb diesen Scheiß allein, für Dich..
    Wenn Dein Freund das mitmacht, bitte sehr..
    Daran wird euch niemand hindern..

    ""Durch politische Motive kann man das also nicht rechtfertigen.""..

    Das politische Motiv heißt Unterdrückung !
    Diskriminierung !

    Und dagegen heißt es zu kämpfen..
    KÄMPFEN und nicht betteln, und dann noch Anpassung als Kompensation anbieten..

    Igitt, wie ordinär..
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#93 TheDadProfil
  • 06.07.2016, 23:09hHannover
  • Antwort auf #65 von Gutmensch
  • ""Und Exhibitionismus sollte nicht das Ziel einer Pride sein.""..

    Ist es auch nicht..
    Es ist ein ZWECK !

    Und dieser Zweck heißt SICHTBARKEIT !

    ""Natürlich darfst du dich auf allen vieren jeden Tag durch die Stadt bewegen. Auch am CSD. Aber dann solltest du dir die Frage gefallen lassen, warum du die LGBT-Bewegung ins Lächerliche ziehst.""..

    Äh ?
    Die Frage lautet hier, wieso DU hier einen Fetisch INS LÄCHERLICHE ziehst ?

    Du findest die Sexualität anderer Menschen in ihrem Ausdruck also LÄCHERLICH ?

    Interessant..
    ""Was mir sorgen macht, ist folgendes: Du schreibst das Ziel der LGBT-Bewegung solle nicht gesellschaftliche Akzeptanz sein.""..

    Hör auf die Sätze der anderen User zu verdrehen !
    Das steht dort nirgends !
    Dort steht :

    ""Ihr Ziel wird nicht die angepasst gesellschaftliche Akzeptanz sein, sondern die Akzeptanz als Individium, ohne dafür vom Staat und Gesellschaft diskriminiert zu werden.""..

    Lern lesen !

    ""Dann fühlt sich auch niemand belästigt.""..

    Auch interessant..
    Wieso fühlst Du dich dann bei einem CSD davon "belästigt" ?
    Weil Fetische in den "privaten Bereich" gehören ?

    Ganz so wie "Religionen", oder das Schwul-Sein ?
    Die Regenbogen-Familie ?
    Transsexuelle/Transgender/Transidente Menschen ?
    Alles nur "privat" ?

    Bloß nicht "öffentlich sichtbar" ?

    Vergiss es !
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#94 ursus
  • 06.07.2016, 23:09h
  • Antwort auf #90 von Gutmensch
  • >"Du bringst jetzt ein zusätzliches mögliches Motiv."

    nein. das war hier schon mindestens dreimal mehr oder weniger ausführlich thema, und ich hatte dich auf deine ignoranz dieses aspekts bereits ausdrücklich hingewiesen. du hast es trotzdem nicht zur kenntnis nehmen wollen.

    >"Leute, die wirklich nicht darauf stehen, könnten das auch als aufdringlich empfinden."

    mit dem selben argument kannst du den gesamten csd in frage stellen, jede sichtbarkeit von homosexualität, und jede politische aktion zugunsten von homorechten oder emanzipation. es könnte sich ja irgendwer davon überfordert fühlen, wenn sie_er zur kenntnis nehmen muss, dass andere menschen anders ticken als er_sie selbst, und die auch noch irgendwas wollen.

    auch deine bürgerrechtlichen forderungen finden viele heteros zu "aufdringlich".

    und nu?
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#95 TheDadProfil
  • 06.07.2016, 23:15hHannover
  • Antwort auf #66 von Gutmensch
  • ""Nun du kannst nicht einfach leugnen, dass Schwule als Sexbesessene Perverse stigmatisiert werden.""..

    Wie hübsch..
    Eben noch hast Du das gegenüber "Probondage" negiert, und ihn gefragt, warum er sich "unbedingt so sehen" will..

    Boah, wat für ne nervige Derailing-Platte mit Sprung..

    Ach so..fast vergessen..
    Seit 1980 gibt es ja nur noch CD's..
    Dein Laser hat einen Sprung, und muß mal neu justiert werden..

    ""Hast du was gegen ungebildete Menschen?""..

    Jepp..
    Bildung..

    ""Und die Medien: Niemand ist perfekt. Aber es ist doch merkwürdig, dass scheinbar alle Deutschen Medien sich bei CSDs dermassen auf die Fetisch-Liebhaberinnen fokussieren.""..

    Was glaubst Du warum Menschen bei Unfällen so gerne glotzen ?

    Wie war das eben noch mit der Bildung !?..
    Du weißt soooo wenig..
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#96 GutmenschProfil
#97 TheDadProfil
  • 06.07.2016, 23:28hHannover
  • Antwort auf #86 von Gutmensch
  • ""Ich mache meine Fetischsachen zuhause.""..

    ?
    GRÖL..
    Wenn auch nur irgendetwas an Dir irgendwie "echt" ist..
    Der Schweizer, das Alter, der Betreuer..
    Die Unverfrorenheit mit der Du hier anderen die Sätze verdrehst..

    DAS glaube ich Dir NICHT !

    Es sei denn das zusammensitzen auf von Omma gehäkelten Sofa-Kissen ist jetzt ein neuer Fetisch..
    Den kann man auch irgendwie schlecht auf einem CSD darstellen..
    Ist auch nicht notwendig, denn der Muff der Fünfziger Jahre den Du hier als etwa 1989/1990 Geborener zur Schau stellst, ist kein sexuell erstrebens-und erregenswertes Ereignis..

    Und les mal :
    ""Wer will, kann es auch in der Öffentlichkeit zeigen.
    Aber ich verstehe nicht, was es bringen soll.
    Politisch sicher nichts.
    Für Homorechte ist es eher kontraproduktiv, das am CSD zu zeigen.
    Wenn man Spass daran hat, soll man.
    Das muss man aushalten, auch wenn es nicht gefällt.""..

    Dann halt es aus !
    Und dann halt die Klappe..
    Es nervt..

    Denn der CSD dreht sich IMMER NOCH NICHT NUR um "Homo-Rechte" !

    Und schon gar nicht um Deine..
    Die sind UNSICHTBAR !
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#98 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 07.07.2016, 00:12h
  • Antwort auf #96 von Gutmensch
  • Na wenn sie's schon wissen und es gar nichts besonderes für sie ist, ist ja alles bestens.
    Dann brauchen sie sich über die Teilnahme von Menschen am CSD, die etwas anders drauf sind als sie selbst, ja auch nicht aufzuregen.

    Lern' Du doch bitte hauptsächlich mal, dass Du nicht das Maß aller Dinge bist. Genausowenig wie ich oder sonst irgendwer.

    Die Welt beherbergt eine unendliche Vielfalt.
    Das ist eben so. Komm' damit klar.
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#99 probondageProfil
  • 07.07.2016, 00:21hDortmund
  • Antwort auf #90 von Gutmensch
  • Da muss ich dich enttäuschen, das ist eine angeborene Veranlagung. Bei mir war das schon im Kindesalter sehr ausgeprägt, allerdings hatte ich keine Ahnung, wie ich mit meiner Leidenschaft in Richtung Bondage umgehen sollte, geschweige denn hatte ich dafür einen Namen.

    Ich würde sogar sagen, diese Veranlagung ist bei mir stärker ausgeprägt als meine sexuelle Orientierung. Schließlich war ich 13 Jahre lang mit einer Frau zusammen, doch unsere gemeinsame Sprache war der SM. Ansonsten hätten wir sexuell echt ein riesiges Problem gehabt.

    Es gibt so viele Menschen, die schämen sich für ihre BDSM-Veranlagung, finden keinen Kontakt und haben Angst vor der Szene. Dafür sind wir da. Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite und versuchen Männer, die diesen Teil in sich ausleben wollen, dieses zu ermöglichen.

    Ich würde sagen, dafür Werbung zu machen ist nicht nutzlos. Entweder man ist dafür affin oder eben nicht.

    Wir haben schon viele Männer aus ihrer Isolation geholt, und heute führen sie ein selbstbewusstes schwules Leben, indem BDSM eine selbstverständliche Rolle spielt.

    Du solltest dich mal mit jemanden unterhalten, der von sich denkt, er wäre krank, pervers... und alleine. Er leidet genauso darunter, wie jemand der sich nicht zu seiner sexuellen Orientierung bekennen kann oder will.

    Weißt du, ich weiß das mich die spießige Gesellschaft als krank ansieht. Na und? Dann hab ich halt die geilste Krankheit der Welt.

    Dahin zu kommen hat mein halbes Leben beeinträchtigt, heute bin ich angekommen und genieße einfach diese Seite von mir in vollen Zügen. Ich helfe gerne anderen, die auf den selben Weg sind. Darin sehe ich meine Lebensaufgabe. Du nennst das Werbung und auf dem Geschmack bringen, ich nenne das Hilfe für den Betreffenden.
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#100 GutmenschProfil
  • 07.07.2016, 00:25hSt. Gallen
  • Antwort auf #97 von TheDad
  • Du wirst hier ziemlich persönlich. Bist du etwa mit dir selbst frustriert? Oder weisst du einfach nicht was schreiben?

    Das mit dem Betreuer hab ich offensichtlich nicht ernst gemeint. Es war eine Antwort auf eine ziemlich dumme Beleidigung. Ich hasse es, wenn man Behinderte oder psychisch Kranke auf diese Weise demütigt. Man sollte das nicht auf beleidigung oder Herabwürdigung brauchen.

    Alles andere ist ernst gemeint. Wie du auf die Geschichte mit meiner Oma kommst frage ich lieber nicht.
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#101 OrthogonalfrontAnonym
#102 TheDadProfil
  • 07.07.2016, 12:14hHannover
  • Antwort auf #101 von Orthogonalfront
  • Du stellst ernsthaft diese Frage ?

    Lesbische Menschen-Rechte..
    Regenbogen-Familien-Rechte..
    Kinder Menschen-Rechte..
    Jugendliche Menschen-Rechte..
    Transsexuelle Menschen-Rechte..
    Transidente Menschen-Rechte..
    Transgender Menschen-Rechte..
    Intersexuelle Menschen-Rechte..
    Asexuelle Menschen-Rechte..
    Queere Menschen-Rechte..

    Das könnte man sicher noch durch diverse andere Rechte vervollständigen, aber ich schreibe hier mal provozierend dazu :

    Das Recht der Heten eine ELP zu begründen..
    Denn das ist tatsächlich die größte Gruppe an Bürgern, die durch das ungleiche Recht benachteiligt wird..

    Ansonsten verkürzt geht es um Gleichberechtigung und Gleichstellung ALLER Bürger in der Gesellschaft..

    Wenn Dir das immer noch nicht klar ist, dann frage ich mich so langsam, was willst Du eigentlich hier "darstellen" ?
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#103 ursus
#104 GutmenschProfil
  • 07.07.2016, 14:11hSt. Gallen
  • Antwort auf #102 von TheDad
  • Ich habe nicht gesagt, dass es beim CSD "nur" um Homorechte geht. Ich habe gesagt, dass gewisse Dinge für Homorechte eher kontraproduktiv sind. Und dass Homorechte ein wichtiges Element eines CSDs sind ist doch klar. Es heisst andernorts ja auch "Gay Pride". Natürlich könnte man auch "LGBT"-Pride sagen, um Transmenschen noch explizit reinzunehmen.

    Wenn du willt kannst du auch LRKJMTTTIAQ*-Pride sagen, um deine ganze Liste reinzunehmen. Dann kannst du auch noch ein paar Sterne*** hinzufügen, um das ganze Gender*gerecht zu machen.

    Aber das ist doch letzlich sinnlose Haarspalterei. Mit "Gay Pride" waren bis jetzt alle Glücklich. Es ist klar, dass es um Homorechte geht und dass alle anderen Gruppen da auch mit dazugehören.
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#105 OrthogonalfrontAnonym
#106 OrthogonalfrontAnonym
  • 07.07.2016, 14:20h
  • Antwort auf #102 von TheDad

  • "Lesbische Menschen-Rechte..
    Regenbogen-Familien-Rechte..
    Kinder Menschen-Rechte..
    Jugendliche Menschen-Rechte..
    Transsexuelle Menschen-Rechte..
    Transidente Menschen-Rechte..
    Transgender Menschen-Rechte..
    Intersexuelle Menschen-Rechte..
    Asexuelle Menschen-Rechte..
    Queere Menschen-Rechte.."

    Dann ist ja alles OK und das sehe ich alles genauso. Selbst das mit der ELP für alle und natürlich gehört auch Party dazu. Ich dachte nur ich frage sicherheitshalber mal nach, da ich eher damit gerechnet hätte, dass deiner Meinung nach noch tausendundein linkes Lieblingsthema dazugehörte. Es freut mich zu sehen, dass du so vernünftig sein kannst. :-)
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#107 ursus
  • 07.07.2016, 14:34h
  • Antwort auf #104 von Gutmensch
  • >"Mit "Gay Pride" waren bis jetzt alle Glücklich."

    klar. wenn man einfach diejenigen ignoriert, die es nicht waren.

    >"Es ist klar, dass es um Homorechte geht und dass alle anderen Gruppen da auch mit dazugehören."

    es sollte einen doch nichts daran hindern, einzusehen, weshalb der begriff "homos" transsexuelle nicht unbedingt einschließt. und wenn man das einsieht, dann sollte man aus respekt nicht so tun, als sei es nur unangemessene zickerei, wenn transsexuelle und transgender darauf bestehen, sich in einer eindeutig FALSCHEN bezeichnung nicht "mitgemeint" fühlen zu müssen, nur weil einige homos zu faul sind, eine neue, richtigere zu verwenden.
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#108 PfoteAnonym
#109 OrthogonalfrontAnonym
#110 ursus
#111 TheDadProfil
  • 07.07.2016, 15:31hHannover
  • Antwort auf #100 von Gutmensch
  • ""Du wirst hier ziemlich persönlich.""..

    Analog zu Deinen formulierten Vorwürfen an die Community, und an "probondage" im Speziellem, tut das Not.

    Ich kann mir nämlich noch merken was so ein Bengel wie Du hier vor ein paar Wochen geschrieben hat..
    Und dieses Wissen ist dann teil der Betrachtung Deiner Kommentare, und dient der Einordnung dieser..

    ""Bist du etwa mit dir selbst frustriert?""..
    Nöö..

    ""Oder weisst du einfach nicht was schreiben?""..

    Doch, ziemlich genau, und meistens ziemlich ausführlich..

    ""Das mit dem Betreuer hab ich offensichtlich nicht ernst gemeint.""..

    Ich schon..
    Ich meine hier jedes Wort ernst, denn ich halte es in einem Thread für unangemessen "erfundenes Leben" darzustellen..
    Hier geht es um wichtiges..

    ""Wie du auf die Geschichte mit meiner Oma kommst frage ich lieber nicht.""..

    Phantasie..
    Versuchs mal..
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#112 stromboliProfil
  • 07.07.2016, 15:34hberlin
  • Antwort auf #82 von Gutmensch
  • jottchen, benenn doch mal DEINE wichtigen anliegen die nicht kompaktibel mit anderweitigen anliegen sind.

    Was heißt den provokationen sind nicht der richtige weg.. reden wir von deinem weg?
    Und wenn provokationen wie bekannt und historisch nachweisbar, DOCH dinge in bewegung setzten, was hat dann der kleinbürgerliche homo hierzu beigetragen..
    Ach so, gebremst wo es nur ging.
    Auch dass durchzieht die schwulenbewegung der neuzeit vom anfang um 1900 bis in unsere tage hinein.
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#113 Shinkaishi
  • 07.07.2016, 15:41h
  • Antwort auf #80 von hugo1970
  • Höchstwahrscheinlich wird die AfD in den nächsten Bundestag einziehen.

    ...da ich es für äußerst unwahrscheinlich halte, dass die CDU zu dieser Zeit bereits ein Bündnis mit der AfD eingehen wollen wird, wird es so oder so wahrscheinlich wieder auf eine große Koalition, oder alternativ Rot-Rot-Grün hinauslaufen.

    Ich hoffe zumindest, dass durch den größeren Erfolg der AfD bei stark durch Homophobie motivierten Wählern die CDU mehr von einem moderateren Kurs haben wird...

    Das ist vielleicht zu idealistisch, aber eine AfD als "Auffangbecken für Spinner" ist eventuell positiv und erzeugt eventuell das Bestreben in anderen Parteien, sich inhaltlich stärker abzugrenzen.
    Ich glaube zumindest nicht, dass die CDU ein "Wettrüsten der Intoleranz" gegen die AfD jemals gewinnen könnte, ohne sich dabei selber erheblich zu schaden.
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#114 TheDadProfil
#115 TheDadProfil
#116 hugo1970Ehemaliges Profil
#117 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.07.2016, 20:09h
  • Antwort auf #113 von Shinkaishi
  • "Ich glaube zumindest nicht, dass die CDU ein "Wettrüsten der Intoleranz" gegen die AfD jemals gewinnen könnte, ohne sich dabei selber erheblich zu schaden."

    Gerade das wird passieren und wenn der Trend bis zu den übernächsten Wahlen anhält, dann könnte ich mir vorstellen, das die unionen, vielleicht doch mit einem oder anderen Äuglein zu der afd schielen werden, wenn nicht schon ein paar aus den unionen es eh schon vielleicht machen.
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#118 OrthogonalfrontAnonym
#119 hugo1970Ehemaliges Profil
#120 TheDadProfil
#121 TheDadProfil
#122 OrthogonalfrontAnonym
#123 UrsaMajorEhemaliges Profil
#124 TheDadProfil
#125 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 11:06hSt. Gallen
  • Antwort auf #111 von TheDad
  • Also einige Grundregeln: Es sollte klar sein, dass man sich über die LGBT-Community äussern darf. Es betrifft ja auch mich.

    Hingegen ist es daneben, sich über das persönliche Leben von Usern, deren Grosseltern oder Betreuer auszulassen. Wenn du für mich so ein Leben erfinden willst oder mich als irgendwas bezeichnest obwohl du keine Ahnung hast, ist das dein Problem, nicht meins.
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#126 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 11:12hSt. Gallen
  • Antwort auf #112 von stromboli
  • Meine wichtigen Anliegen sind Gleichberechtigung und das Ermöglichen von Chancen in allen Bereichen des Lebens. Ein Schwuler soll alles sein dürfen, auch Investmentbanker, Friseur, Maurer oder Priester, auch wenn das nicht zu seinem schwulen Klischee passt.

    Dazu ist die rechtliche Gleichberechtigung ein wichtiger Schritt. Wenn der Einsatz für diese Anliegen provoziert, dann ist es selbstverständlich angebracht. Aber Provokation zum Selbstzweck führt zu gar nichts.
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#127 TheDadProfil
  • 08.07.2016, 15:19hHannover
  • Antwort auf #125 von Gutmensch
  • ""Also einige Grundregeln: Es sollte klar sein, dass man sich über die LGBT-Community äussern darf. Es betrifft ja auch mich.""..

    Schreib doch mal in deutlichen und verständlichen Sätzen..
    Wenn es klar sein soll, das DU dich dazu äußern "darfst", dann schreib auch "ich" und nicht "man"..

    ""Hingegen ist es daneben, sich über das persönliche Leben von Usern, deren Grosseltern oder Betreuer auszulassen. Wenn du für mich so ein Leben erfinden willst oder mich als irgendwas bezeichnest obwohl du keine Ahnung hast, ist das dein Problem, nicht meins.""..

    Den "Betreuer" hast Du erfunden, und als Information über Dein Leben veröffentlicht..
    Wenn Dir nicht klar ist, das Dir alle Informationen irgendwie "wieder begegnen" können :
    Willkommen im Internet..

    Niemand schrieb hier über "Deine" Oma..
    Ich schrieb über EINE "Omma", die Kissen produziert, die von ihren Nachkommen plattgesessen werden..

    Wenn Du Probleme damit hast zwischen direkter Ansprache und einer Imagination in einem Text zu unterscheiden, bleibt das immer noch Dein Problem, und nicht meines..
    Aber keine Sorge..
    Ich werde auch weiterhin Rücksicht auf Dich nehmen, und Dich allein in Anbetracht des apostrophierten Alters in Deinem Profil nicht so ansprechen, wie ich jemanden anspräche, von dem ich ausgehen kann, das er über mehr Wissen über die Community und deren Geschichte verfügte..

    Und hier gleich was zum Lernen :
    Es heißt seit langem schon LGBTTIQ's, und nicht mehr "LGBT"..
    Die Verkürzung schließt nämlich einige Gruppen vorsätzlich aus..
    Das sollte und kann man vermeiden, wenn man sich als Teil dieser Community sieht..
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#128 TheDadProfil
  • 08.07.2016, 15:35hHannover
  • Antwort auf #126 von Gutmensch
  • ""Ein Schwuler soll alles sein dürfen, auch Investmentbanker, Friseur, Maurer oder Priester, auch wenn das nicht zu seinem schwulen Klischee passt.""..

    Ach ?
    Und das ist dann auch schon erreicht, weil es ja eigentlich eher weniger Probleme gab als Schwuler Mann
    ""Investmentbanker, Friseur, Maurer oder Priester""
    zu werden ?

    Übrigens..
    ""Priester""..
    Wie absonderlich..
    Wie kommt man eigentlich auf die "Idee" das ""Priester"" sein, so etwas wie ein "Beruf" wäre ?

    Schwule Männer haben dann auch eher wenige Probleme damit
    ""Investmentbanker, Friseur, Maurer oder Priester""
    zu werden..
    Lesbische Frauen schon..
    Und auch alle anderen Gruppen der LGBTTIQ* wird das gerne verweigert..
    Bis auf den Frisör-Beruf..

    Und so gab es weder einen Schwulen Bundeskanzler, noch eine lesbische Außenministerin..

    Aber selbst das ist noch nicht das größte Problem der Community..
    Es sind die vielen kleinen Diskriminierungen an denen vor allem etwas geändert werden muß..
    Das fängt schon damit an, das man immer noch "LGBT" schreibt, und damit die anderen Menschen einfach mal verschweigt, unsichtbar macht..

    Wenn sich das innerhalb der Community abschaffen ließe, dann wäre auch schon einiges gewonnen..

    ""Aber Provokation zum Selbstzweck führt zu gar nichts.""..

    Dieses "Argument" muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen..

    Hier kommt es von einem Menschen der sich als Schwuler Mann bezeichnet, und als Mitglied der Community empfindet..

    Aber das "Argument" kommt originär aus der Reihe der Gleichstellungsgegner, und so ist es eigentlich fast schon logisch, das es nur von Leuten genutzt wird, die sich selbst am liebsten assimilieren würden, um bloß nicht weiter aufzufallen..

    Es gibt keine Provokationen zum Selbst-Zweck..
    Sie dienen immer einem Zweck..
    Der mag sich Dir vielleicht nicht immer sofort erschließen oder erklären..
    Aber dann stünde es Dir gut an, einfach mal nachzufragen..
    Es findet sich immer irgendwo jemand der Dir den Zweck der Provokation erklären kann..

    Ob Du dann diese Erklärungen auch verstehen willst, ist allerdings wieder eine ganz andere Sache..
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#129 stromboliProfil
  • 08.07.2016, 17:00hberlin
  • Antwort auf #122 von Orthogonalfront
  • mum -ortogonalfuck oder was auch immer, was machen wir denn nun wieder für neckische spielchen...; hase & igel.. ich war schon vor dir da..
    oder spielen wir schneewitchen... wer hat aus meinem teller gegessen, wer in meinem bettchen geschlafen.
    Als wäre die anwesenheit auf einem csd bereits die duftmarke des um emanzipation ringenden homoaktivisten...
    Auch gerd-tinnitus johann der 45 zigste geht auf csd's..; mitnichten ist der frei von den ihn umgebenden heteronormativen zwängen.
    Was also ist hier gewonnen/errungen, ausser ein bischen selbstbauchbepinselung.

    Ich selbst war glaub ich, nicht mehr als 7/8 mal auf solchen events..
    DEn ersten aber immerhin 79, der allererste brd .
    Den zweiten dann 2000 in rom - worldpride , dann mit familie ffm und natürlich auch 3-4mal berlin-.
    Danach hat ich von der verbürgerlichung und dem kommerz dermaßen die nase voll , dass ich mir den trubel erspare.
    Bin ich nun ein schlechterer homo als du?
    Muss ich leuten wie dir gegenüber aufzählen was für heldentaten im homopolitischen ich mir zurechne...
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#130 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 17:12hSt. Gallen
  • Antwort auf #127 von TheDad
  • Also es gibt kein "richtig" bei der Bezeichnung. Manchmal sage ich Lesben, manchmal schwule und Lesben, manchmal LGBT. Jeder kann beliebig viele sachen hinzufügen, da ist nichts verboten und nichts falsch. Die Gruppe ist je nach dem breiter oder weniger breit. Aber niemand wird unsichtbar gemacht.

    Ich mag das Wort LGBT, weil es im Deutschen kein passendes gibt. Im Englischsprachigen Raum hat es sich absolut etabliert und es wird von vielen Organisationen, Politikern und Firmen verwendet, auch im Alltag ist es weit verbreitet. Jeder weiss dort, was es ist.

    Hierzulande hat es sich noch nicht etabliert, viele kennen die Abkürzung nicht und man muss es häufig erklären. Aber es gibt beispielsweise eine wachsende Zahl von Vereinen, die LGBT im Namen haben.

    Wenn du mehr Gruppen mitmeinst, kannst du dir natürlich was überlegen. Aber du wirst nie alle finden. Was ist mit Asexuellen, Objektsexuellen, Autosexuellen. Irgendwann hast du dann die ganze Menschheit, wenn du alle Subgruppen gefunden hast.

    Wenn man sich den Namen einer Organisation oder irgendwas ausdenkt, dann sind 4 Buchstaben schon hart an der Grenze. Wenn es mehr als 4 Buchstaben sind, sollte man sich schon ein schönes Wort oder so basteln. Beispielsweise NASDAQ oder LASER. Das klappt schon bei 4 Buchstaben, beispielsweise NATO oder AIDS. Und LGBT klingt eben auch ganz schön im Englischen.

    LGBT ist inzwischen international zum Standard geworden. Einmal musste ich die Abkürzung sogar in Indonesien erklären. Keine schöne Erfahrung.
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#131 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 17:25hSt. Gallen
  • Antwort auf #128 von TheDad
  • ""Ach ?
    Und das ist dann auch schon erreicht, weil es ja eigentlich eher weniger Probleme gab als Schwuler Mann
    ""Investmentbanker, Friseur, Maurer oder Priester""
    zu werden ?""

    Natürlich gibt es Probleme in gewissen Berufen, wenn man OFFEN schwul oder lesbisch ist. Mal mehr, mal weniger, deshalb hab ich bewusst sehr unterschiedliche aufgelistet. Und auch Priester ist gar nicht so abwegig, du würdest staunen. Aber hier beweist du nur mal wieder deine unglaubich vorurteilsbehaftete Denkweise und dein schmaler Horizont.

    Punks betreiben Provokation zum selbstzweck. Und das finde ich toll. Ziel ist es ja grade nicht, Akzeptanz herzustellen. Man überlegt sich, wie kann ich die Leute ein bisschen mehr schocken. Dann tut man genau das, nur um die Leute zu schocken. Das ist Provokation zum Selbstzweck, wunderbar. Aber eine Bürgerrechtsbewegung funktioniert einfach grundlegend anders. Hier geht es um das Herstellen von Akzeptanz, die Beseitigung von Diskriminierung und das Abbauen von Vorurteilen. Also nix mit Absichtliche Provokation zum Selbstzweck.

    "LGBT" ist sicher keine Diskriminierung. Ich kann auch Homosexuelle oder Bisexuelle schreiben. Da gehören Transmenschen nicht dazu. Da es aber durchaus Ähnlichkeiten gibt, hat man das Wort LGBT erfunden, welches inzwischen im Englischsprachigen Bereich sehr weit verbreitet ist. Kannst gerne noch weitere Wörter erfinden.
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#132 GutmenschProfil
  • 09.07.2016, 13:47hSt. Gallen
  • Antwort auf #128 von TheDad
  • Übrigens ist dein Begriff LGBTTIQ* ziemlich bescheuert. Falls das Q für Queer steht, kann man ja eigentlich alle anderen Buchstaben weglassen, da es alles enthält. Falls es für Questioning steht ist es eh merkwürdig und es würde die ganze Bedeutung verändern. Und für was bitteschön steht der Stern?

    Du schreibst es so, als hätte sich der Begriff schon längst etabliert und LGBT wäre falsch und diskriminierend. Ziemlicher Blödsinn. LGBTIQ hat gerade mal 22000 Google ergebnisse. LGBT hat 95 Millionen.
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#134 GutmenschProfil
  • 10.07.2016, 12:05hSt. Gallen
  • Antwort auf #133 von TheDad
  • Warum sagst du dann nicht einfach Queer statt LGBTTIIQ*, wenn Queer alles enthält. Auf deiner Seite steht sogar, dass Queer in der umfassenden Definition auch Heterosexualität beinhaltet.

    Übrigens benutzt nicht einmal Queer.de dein Akronym. Hier sind 2820 Artikel mit "LGBT". Aber nur 2 Artikel mit LGBTTIQ. Also tu nicht so als ob dieses Akronym sich schon längst durchgesetzt hätte und LGBT diskriminierend sei. Sonst wäre Queer.de eine Ultradiskriminierende Webseite.
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#135 TheDadProfil
  • 10.07.2016, 13:45hHannover
  • Antwort auf #134 von Gutmensch
  • ""Übrigens benutzt nicht einmal Queer.de dein Akronym. Hier sind 2820 Artikel mit "LGBT". ""..

    Ein Beleg dafür, das ein Begriff lange verwendet wurde, und sich aber auch mit der Community verändert hat..
    2820 Artikel aus eine Archiv "umzuarbeiten" ist ziemlich aufwendig..
    Veränderte dann auch unter Umständen Inhalte, die vor dem Hintergrund einer "Historie" nicht verändert werden sollten, manchmal nicht dürfen..

    ""Also tu nicht so als ob dieses Akronym sich schon längst durchgesetzt hätte und LGBT diskriminierend sei.""..

    Das Bewußtsein das ein eigentlich "stimmiger Begriff" durch "weglassen" wichtiger Angehöriger der Community dann doch wieder ein kleines bisschen diskriminierend ist, muß wachsen..
    Sprache ist im permanentem Fluß..
    Und so "arbeiten" hier dann auch die User an der Redaktion, und nicht nur anders herum..
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