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Kommentare zu:
Utrecht führt Unisex-Toiletten ein


#1 ClaudiussAnonym
  • 05.07.2016, 12:49h
  • Wenn ich eine öffentliche Toilette benutzen sollte, aus der gerade eine Frau heraus kommt, würde ich nicht dort hinein gehen.
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#2 TheDadProfil
#3 AdamAnonym
#4 NinaAnonym
  • 05.07.2016, 14:58h
  • So richtig der Vorstoß ist, warum werden immer noch die Piktogramme von Frau und Mann benutzt? So richtig geschlechtsneutral im Sinne vieler Geschlechter dazwischen wirkt das für mich immer noch nicht, WC für alle fänd ich besser.

    BTW: Unisex-WCs gibt es schon immer in der Bahn und im Flugzeug, darüber hat sich m.W. bisher auch niemand aufgeregt.
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#5 GregoryAnonym
#6 NielsAnonym
  • 05.07.2016, 20:01h

  • Solange es um die Kabinen geht, ist es mir egal ob unisex oder getrennt.
    Aber an Pissoirs finde ich es nicht toll wenn Frauen vorbei gehen.
    Daher sollte es immer auch getrennte Toilleten geben. Unisex meinetwegen als Zusatz, aber nicht als Ersatz.
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#7 TheDadProfil
#8 LudwigAnonym
  • 06.07.2016, 12:48h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Ist das nicht auch diskriminierend, wenn Pissoirs den Leuten genommen werden? Am Ende auch unhygienisch, wenn die Leute im Stehen auf die Schüsseln zielen.

    Ich denke, ein weiteres Problem werden sexuelle Übergriffe sein, die erleichtert werden, wenn man Männergruppen Zugriff auf den Schutzraum von Frauen gibt.

    Ich persönlich hätte die Lösung eher darin gesehen, eine dritte Toilette für Leute zu schaffen, die sich nicht als Mann und nicht als Frau definieren, als Männer und Frauen in eine Toilette zu zwingen.
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#9 heneAnonym
  • 06.07.2016, 13:16h
  • Antwort auf #6 von Niels
  • "Solange es um die Kabinen geht, ist es mir egal ob unisex oder getrennt. Aber an Pissoirs finde ich es nicht toll wenn Frauen vorbei gehen. Daher sollte es immer auch getrennte Toilleten geben. Unisex meinetwegen als Zusatz, aber nicht als Ersatz."

    Natürlich wird soweit nicht gedacht => es wird komplett ersetzt.
    Im letzten Jahr war ich auf einem Festival mit (jetzt neu und extra beworben) Unisextoiletten. Schlangen bis zum abkotzen.
    Natürlich wurde die Pissrinne gar nicht mehr aufgestellt, auch gab es keine Pisspilze.
    Dass durch Gleichberechtigungsbestreben am Ende alle deutlich länger warten mussten, hat da keinen Interessiert, hauptsache es gab Unisextoiletten.
    Ein Beispiel von gut gemeint und katastrophal umgesetzt. Idiotie in reinform, die der angestrebten Akzeptanz massiv Schaden zufügt.
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#10 KückenAnonym
#11 TheDadProfil
  • 06.07.2016, 13:54hHannover
  • Antwort auf #8 von Ludwig
  • ""Ist das nicht auch diskriminierend, wenn Pissoirs den Leuten genommen werden? Am Ende auch unhygienisch, wenn die Leute im Stehen auf die Schüsseln zielen.""..

    Könnte sein..
    Aber die Gleichstellung beinhaltet Kompromisse in denen dann einige auf "althergebrachtes" verzichten müssen..

    Gibt es ein "Recht" auf "im Stehen pinkeln" ?

    Ich denke nicht..
    Und die Einführung der Unisex-Toiletten ist ja auch nicht "universell"..
    Sie betrifft Toiletten in öffentlichen Gebäuden..

    Öffentliche Toiletten werden zwischenzeitlich so gebaut, das sie sowohl ein Becken, als auch ein Pissoir in einer auch für Rolli-Fahrer zugängigen Kabine enthalten..

    ""Ich denke, ein weiteres Problem werden sexuelle Übergriffe sein, die erleichtert werden, wenn man Männergruppen Zugriff auf den Schutzraum von Frauen gibt.""..

    Gutes "Argument"..
    ""Männergruppen""..
    Woran erinnert mich das jetzt ?
    Wenn es nicht auch den "Zugriff von Frauen auf die Schutzräume von Männern" gäbe..
    Die Negation von Übergriffen auf Männer bringt uns hier kaum weiter..
    Gleichzeitig impliziert hier der Begriff ""Männergruppen"" dann wohl auch die Möglichkeit von Übergriffen von Lesben auf Hetero-Frauen, und von Schwulen auf Hetero-Männer, oder einfach anders herum ?
    Sexuelle Übergriffe lassen sich mit getrennten Toiletten wohl eher nicht verhindern..

    ""Ich persönlich hätte die Lösung eher darin gesehen, eine dritte Toilette für Leute zu schaffen, die sich nicht als Mann und nicht als Frau definieren, als Männer und Frauen in eine Toilette zu zwingen.""..

    Als Nachsatz zum vorherigem Absatz..
    Dann folgen als nächstes getrennte Toiletten für Kinder, für Jugendliche, für Erwachsene, fein säuberlich nach Geschlechtern getrennt ?

    Und den Rolli-Fahrer schickt man mit dem Aufzug in einen Raum im Keller ?
    Das ist nicht lustig, das habe ich in einem öffentlichem Gebäude erlebt..
    Eine Schule für 1800 Schüler*innen, mit nur einem Behinderten-WC in der untersten Ebene, deren Schlüssel von der daneben liegenden Bibliothek "verwaltet" wird, die Morgens ab 11 Uhr an 4 Tagen der Woche geöffnet ist..

    Was dann zusätzlich zu sehr hohen Kosten führt..
    Vor allem geht es aber auch gar nicht NUR um Menschen die sich weder als Mann noch als Frau definieren, sondern um die Frage, wieso man die Geschlechter beim scheißen trennen muß ?

    Gibt es einen wirklich nachvollziehbaren Grund dafür, warum nicht in einer Kabine ein Mensch, und in einer Kabine daneben ein anderer Mensch sitzen darf ?

    Ist das Hände waschen danach eine Handlung, die man "geschlechtsspezifisch" aufspalten muß ?

    Und wieso sehen sich Menschen die eine Toilette im Büro oder der Führerscheinbehörde aufsuchen, dann plötzlich zu einer Sache "gezwungen", die sie zu Hause im eigenem Bad freiwillig zulassen ?
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#12 heneAnonym
  • 06.07.2016, 14:39h
  • Antwort auf #10 von Kücken
  • Bitte was? Was hat das mit dem zu tun was ich geschrieben habe?
    Es ging nicht um das vorhanden sein von Unisex Sitztoilette sondern um das Abschaffen von Pissoirs. Es gibt nun mal Bienchen und Blümchen.
    Bitte auch mal den Inhalt einer Nachricht richtig lesen und am besten verstehen.
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#13 LudwigAnonym
  • 06.07.2016, 14:52h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • In Südkorea gab es gerade einen sexuellen Übergriff auf einer Unisex-Toilette. Ich glaube SPON hat da heute drüber berichtet.

    Es ist also keine absolut abwägige Phantasie.

    Und das Geschlecht eines Menschens kann man zwar theoretisch dekonstruieren.

    Für Menschen, die sich praktisch als Mann oder Frau sehen, ist es aber keinesfalls so, dass die Unterscheidung belanglos ist.

    Und erfahrungsgemäß laufen sexuelle Übergriffe fast ausschließlich in die Richtung vom Samenproduzenten zu denen die Kinder empfangen können.

    Daher ist die Frage, ob sich jemand, der Kinder empfangen kann und bevorzugt Opfer von sexuellen Übergriffen wird, sich auf einer Toilette sicher fühlt, ein ganz praktisches Problem, das eben nicht durch einfach Umettikettierung verschwindet.

    Aber die Disskussion wird ohnehin kommen. Denn bisher wurde bei der Unisex-Toilette an der deutschen Uni, über die hier vor ca. 2 Monaten berichtet wurde, nur ein einziges Herrenklo umettiketiert während die getrennte Damentoilette bestehen blieb. Würden alle Toiletten gleichermaßen zu Unisextoiletten, dann wird das ganz sicher Thema sein.

    Das mit dem Pissoir könnte man übrigens auch so lösen, dass in jeder Kabine neben dem Klositz auch ein Pissoir ist. Sowas entkranft auch häusliche Probleme, wenn Frauen und Männer ein gemeinsames Bad nutzen. Und das habe ich auch schon auf einem Festplatz so gesehen.
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#14 ursus
  • 06.07.2016, 15:05h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • >"Vor allem geht es aber auch gar nicht NUR um Menschen die sich weder als Mann noch als Frau definieren, sondern um die Frage, wieso man die Geschlechter beim scheißen trennen muß ?"

    es geht u.a. auch um die frage, in welche toilette väter mit kleinen töchtern oder die begleiter_innen von andersgeschlechtlichen be_hinderten gehen sollen, wo man wickeltische vorfindet usw.

    es gibt viele gründe, die räumliche geschlechtertrennung zu überdenken.
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#15 TheDadProfil
  • 07.07.2016, 00:34hHannover
  • Antwort auf #12 von hene
  • ""Es gibt nun mal Bienchen und Blümchen.""..

    Nöö..
    Die Negation von verschiedenen Geschlechtern die sich immer noch nicht auf nur Zwei reduzieren lassen, hat mit Sitz-Toiletten und Pissoirs gar nichts zu tun..

    Sie dient nur als "Argument" dafür, warum einem sich als Mann verstehendem Steh-Pinkler nicht ein anderes geschlechtliches Mensch hinter dem Rücken in die Kabine gehen darf..

    Es ist immer noch kein Argument..
    Denn es spricht immer noch nichts dagegen IN der Kabine ein Pissoir anzuschrauben..
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#16 TheDadProfil
  • 07.07.2016, 00:42hHannover
  • Antwort auf #13 von Ludwig
  • ""In Südkorea gab es gerade einen sexuellen Übergriff auf einer Unisex-Toilette. Ich glaube SPON hat da heute drüber berichtet.""..

    Und das dient nun als weltweite Ablehnungs-Strategie für UniSex-Toiletten ?

    ""Und das Geschlecht eines Menschens kann man zwar theoretisch dekonstruieren.""..

    Mann kann sie auch einfach negieren..
    Von Frauen und anderen Geschlechtern kommen hier gerade erstaunlich wenige Ablehnungen..
    Muß wohl am Pee-Shy-Syndrom liegen..

    ""Für Menschen, die sich praktisch als Mann oder Frau sehen, ist es aber keinesfalls so, dass die Unterscheidung belanglos ist.""..

    Belegen willst Du das jetzt aber lieber nicht, weil ?

    ""Und erfahrungsgemäß laufen sexuelle Übergriffe fast ausschließlich in die Richtung vom Samenproduzenten zu denen die Kinder empfangen können.""..

    Wessen Erfahrungen sind denn das ?
    Deine ?
    Erzähl mal..

    Den Erfahrungen von Transidenten/Transexuellen/Transidenten Menschen nach sind sie etwa Fünf mal häufiger Opfer von Übergriffen durch solche "Samenproduzenten"..
    Aber das nur mal so am Rande..

    ""Und das habe ich auch schon auf einem Festplatz so gesehen.""..

    Gibt es in JEDEM Dixie-Klo..
    Einfach mal hinkucken bevor Mann auf die Brille pullert..
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#17 TheDadProfil
  • 07.07.2016, 00:51hHannover
  • Antwort auf #14 von ursus
  • ""es geht u.a. auch um die frage, in welche toilette väter mit kleinen töchtern oder die begleiter_innen von andersgeschlechtlichen be_hinderten gehen sollen, wo man wickeltische vorfindet usw.""..

    Jepp..
    Ganz wichtig..
    Ich kenne Herren-WC's mit Wickeltisch an der Hannoverschen Uni in den Mensen..
    Auch bei Karstadt und Horton-Galeria-Kaufhof im Restaurant..
    Behinderten-WC's sind überwiegend "singular-Räume", und damit längst UniSex, mit einem "europäischem" Schloß..

    Schlüssel gibt es gegen Vorlage des Behinderten-Ausweises und einer kleinen Kaution bei den Sozial-Ämtern, den Bürger-Ämtern und bei entsprechenden Vereinen..
    Das Schloß ist tatsächlich in der EU überall gleich, egal ob bei Rathäusern, auf dem Autobahn-Rasthof, oder den öffentlichen Toiletten in der City..

    Getrennte Behinderten-WC's habe ich tatsächlich erst einmal erlebt..
    In einem ADAC-Hotel in der Innenstadt von Trier..
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#18 NickAnonym

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