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Sieben Betonsäulen in Regenbogenfarben setzen in Puerto Rico ein Zeichen gegen Hass (Bild: NotiCel)
- 6. Juli 2016, 05:00h 1 Min.
Ein neues Monument in der puerto-ricanischen Hauptstadt San Juan erinnert auch an die Opfer des Massakers im Club "Pulse".
Das mit rund 9.000 Dollar aus Steuermitteln finanzierte Denkmal sollte zum ersten Jahrestag der Ehe-Öffnung im US-Außengebiet Puerto Rico ein Zeichen gegen Homophobie setzen. Es besteht aus sieben mosaikbesetzten Betonsäulen in den Farben des Regenbogens. Gestaltet wurde das Monument am Sixto Escobar Stadion von Alberto de la Cruz.
Nach dem Attentat auf den queeren Club "Pulse" in Orlando am 12. Juni entschied die Stadt spontan, dass das Mahnmal auch an die Opfer erinnern soll – 23 der 49 getöteten Menschen hatten puerto-ricanische Wurzeln. "Dieser Tribut an euer Leben wird uns mehr Kraft geben, den Hass zu bekämpfen, der aus Homophobie entsteht. Wir gedenken eurer in Liebe und mit Respekt", heißt es auf einer Tafel am Fuß des neuen Denkmals.
"Heute feiern wir das Leben. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, Diskriminierung und Homophobie zu besiegen", erklärte San Juans Bürgermeisterin Carmen Yulín Ende Juni bei der feierlichen Einweihung im Rahmen des lokalen Gay Pride. "Wir müssen ein Land schaffen, in dem alle gleich sind und in dem niemand dafür verurteilt wird, wen er liebt." (cw)















Ein Jahr nach Eheöffnung...Puerto Rico...
Wie lange dauert es in Deutschland noch gleich, bis das Regenbogendenkmal in Berlin eröffnet wird?
Wie hoch war noch gleich der Anteil unserer Regierung an Planung, Organisation und Finanzierung?
Ach ja, und: WANN WURDE HIER IN DEUTSCHLAND NOCH GLEICH DIE EHE FÜR ALLE GEÖFFNET??