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233 Kalorien gegen Homophobie: "Proud Whopper" (Bild: Burger King)

  • 7. Juli 2016, 04:07h 70 2 Min.

Zum CSD in Köln gab es bei Burger King am Hohenzollernring erstmals einen queeren Hamburger.

Zum Christopher Street Day am vergangenen Wochenende in Köln hat Burger King erstmals seinen "Proud Whopper" in Deutschland vorgestellt. Franchisenehmerin Beatrix Große-Allermann initiierte mit ihrem Fastfood-Restaurant am Hohenzollernring eine einmalige Aktion im Rahmen des Cologne Pride, bei dem Burger King als Sponsor fungierte.

Den in Regenbogenpapier eingewickelten "Proud Whopper" gab es in Köln beim Kauf eines klassischen Whoppers kostenlos dazu. Erst beim Auspacken und Reinbeißen wurde das Rätsel über den neuen queeren Burger gelöst: "We are all the same inside", steht auf der Rückseite des Wrappers, "innen sind wir alle gleich". Der "Proud Whopper" unterscheidet sich nur in der Verpackung.



"So macht Burger King seinen Gästen und der Community deutlich, dass in den Burger-King-Restaurants jeder willkommen ist; unabhängig von Vorlieben, dem äußeren Erscheinungsbild oder der sexuellen Ausrichtung", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Hamburger-Kette. "Getreu dem Motto 'Be Your Way'." Dieses Statement verbreitete Burger King auch auf Stickern und Buttons sowie Kronen, die an die Teilnehmer der CSD-Demo verteilt wurden.

Premiere hatte der "Proud Whopper" in San Francisco

Der "Proud Whopper" sorgte erstmals 2014 beim San Francisco Pride für internationale Aufmerksamkeit (queer.de berichtete). Die Aktion gegen Homophobie bekam zahlreiche Branchenauszeichnungen. Auf Ebay wurden die Regenbogen-Wrappers zeitweise für 1.000 Dollar pro Stück gehandelt.

"Ich bin stolz darauf, mit meinem Restaurant am Hohenzollernring an dieser Aktion teilzunehmen und gemeinsam mit Burger King Flagge zu zeigen", erklärte die Kölner Franchisenehmerin Beatrix Große-Allermann. Ein knapp einminütiger Youtube-Film zeigt die Begegnung ihrer Gäste mit dem "Proud Whopper" sowie die Stimmung auf der CSD-Demo und dem Straßenfest. (cw)

Youtube | Reaktionen auf den "Proud Whopper" in Köln

#1 NickAnonym
  • 07.07.2016, 06:56h

  • Was sich die so alles ausdenken um Kohle zu machen... Da ess ich lieber lecker Döner als diesen dreck!
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 07.07.2016, 07:58h
  • Ich gehe mal davon aus, dass der Whopper wahrscheinlich immer noch genau so besch..... schmeckt wie ohne Regenbogenflagge auf dem Einwickelpapier. Am Ende handelt es sich womöglich um abgelaufenes Gammelfleisch, das man neu verpackt dem Publikum unterjubeln möchte.

    Will man dann auch noch die vergammelten Fischfilets los werden, packt man den auf das Gammelfleisch in den Burger und versehe das Einwickelpapier mit einer Bisexuellenflagge, oder wie sehe ich das?
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#3 markusbln11Anonym
  • 07.07.2016, 08:28h
  • Antwort auf #2 von herve64

  • Hej leute, seid doch nicht so kritisch. Schwestern sitzen überall. Auch bei burger king. Und alle bringen in ihrem laden eigene ideen ein - wenn wir nicht gerade im schrank sitzen. Und wenn wir mit unseren ideen lgbt sichtbar machen, dann ist das nur gut so.

    In berlin wird die s-bahn einen regenbogen-zug fahren lassen. Nächsten sonnabend. Find ich eine gute idee. Da bin ich dabei.
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