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Kommentare zu:
Sexarbeit: Bundestag beschließt Kondompflicht


#1 GeorgGProfil
  • 07.07.2016, 17:29hBerlin
  • " Die Kondompflicht soll nicht nur für Vaginal- und Analverkehr, sondern auch für oralen Sex gelten. Bei Nichtbeachtung ist ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro für Kunden vorgesehen."

    auch bei oralen Sex...
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#2 AdamAnonym
  • 07.07.2016, 18:09h
  • Also ist jetzt immer einer vom staat dabei wenn man poppt ?

    Ein gesetzt was die Dummheit der Jetzigen Regierung nur noch untermauert.
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#3 NickAnonym
  • 07.07.2016, 18:19h

  • Wie soll das funktionieren? Steht dann ein polizist daneben?

    Was ist mit den Strichern die sich bei GR anbieten und offen Bareback suchen?
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#4 RobinAnonym
  • 07.07.2016, 19:39h
  • Das wird viele Sexarbeiter in die Illegalität und den Untergrund zwingen und damit eher das Gegenteil des Gewünschten bewirken.

    Wenn selbst die AIDS-Hilfe dieses Gesetz ablehnt, sagt das schon alles.

    Und es beweist auch wieder mal, wie ahnungslos und inkompetent unsere schwarz-rote Bundesregierung ist.
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#5 FragenAnonym
  • 07.07.2016, 19:41h
  • Muss man dann auch schon beim Wichsen oder anderen safen Praktiken (Achselhöhlen-Sex, Fußsex, Frottage etc.) Gummi tragen?
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#6 wiking77
  • 07.07.2016, 19:52h
  • auch ein weiterer Weg in den Obrigkeitsstaat. Unsere gesetzgeber mischen sich darein, wie man zu ficken hat. Typisch deutsch! Alles geregelt, streng nach Dienstvorschrift.
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#7 TheDadProfil
  • 07.07.2016, 22:04hHannover
  • Antwort auf #3 von Nick
  • ""Wie soll das funktionieren? Steht dann ein polizist daneben?""..

    Die Kondome haben jetzt Bluetooth, GPS-Sensor und einen Google-Earth-Tracker zur Online-Überwachung..

    Mielke freut sich schon wahnsinnig..
    Wenn er das noch hätte erleben dürfen..
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#8 TheDadProfil
#9 TiamickEhemaliges Profil
  • 07.07.2016, 23:23h
  • Antwort auf #4 von Robin
  • Ja, es ist ein Schritt ins vorige Jahrhundert zurück.
    Anstatt auf Aufklärung und freiwilliges Verhalten zu setzen, fängt man hier wieder an mit Strafverfolgung arbeiten zu wollen.

    Das kann ja eh nicht funktionieren, mit der Strafverfolgung im Intimbereich. Das wird ja schon durch zahlreiche andere Beiträge hier verdeutlicht !
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#10 Carsten ACAnonym
  • 08.07.2016, 00:09h
  • Antwort auf #9 von Tiamick
  • Wenn Politik anfängt, sogar den Bereich der Sexualität reglementieren zu wollen, zeigt das nur deren totalitären Allmachtsanspruch.

    Aber es zeigt auch deren Ahnungslosigkeit, weil sich Sexualität eben nicht reglementieren lässt.

    Die Leidtragenden werden vor allem diejenigen sein, die man angeblich schützen wollte.

    Es wird sowas von Zeit für einen Politikwechsel...
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#11 NickAnonym
  • 08.07.2016, 05:15h

  • Der Vater meines besren Freundes hat mir mal über das MfS erzählt, sozusagen aus erster Hand.

    Er war beim Wachregiment.

    Das was viel erzält würde über die stasi sei unrealistisch.

    Sagegwn wird dieser staat zum totalitären Überwachungsstaat umgebaut während das dumme Volk beim public Vieuing den rechten Arm hebt.

    Orwell hat uns gewarnt, Snowden hats aufgedeckt.
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#12 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 07:29h St. Gallen

  • Gute Entscheidung. Prostitution sollte legal sein, weil nur das einen Schutz der Prostituierten ermöglicht.
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#13 HabukazProfil
  • 08.07.2016, 07:34h
  • Na das ist ja schön, dass die pseudomoralische Regierung jetzt Prostitution rekriminalisieren will. PREP zulassen, günstig produzieren und verteilen wurde ja überhaupt gar nicht erst diskutiert. Kondom beim Oralverkehr. Also das ist ja lächerlich. Hier geht es nicht darum, die Nutten zu retten.
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#14 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 07:48h St. Gallen

  • Es ist ein Gewerbe wie jedes andere auch. Und überall müssen bestimmte Sicherheitsstandards gelten. Das sollte delbstverständlich sein, Prostituierte sollten ja auch Steuern zahlen. Wer bei Prostituierten auf Sex ohne Kondom besteht hat echte Probleme und gehört hart bestraft.
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#15 stromboliProfil
  • 08.07.2016, 07:58hberlin
  • in der gesetzesgebung deutet sich die reaktionäre sicht des bürgertums auf gemeinschaftlich einvernehmliches sexualverhalten.

    Man katalogisiert das "sexuell gefährliche" in umgehung der eigenverantwortung, und erhebt so privates zum gesellschaftlichen anspruch.
    Dies selbst zum preis sich lächerlich zu machen, wo doch oralverkehr nur noch sehr beschränkt als übertragungsweg für hiv gilt, wird im rundumschlag das am rande der kleinbürgerlichen monogamsexualität angesiedelte käufliche, zum bösen an sich...

    Statt anonymer vorsorge&nachsorge für sexarbeiterInnen, eine aus dem letzten jahrhundert herübergeholte zwangsregistrierung.

    Am pranger steht promiskuität, steht die wahl zwischen ehescheinsicherheiten und willkürlicher lust, die auch noch mit dem makel der bezahlbarkeit behaftet ist.

    DAs problem des hinter dem generellen verbots und ächtungsgehabe gegenüber käuflichem sex stehenden missbrauch des menschen als ware&objekt in händen krimineller interessensverbänden, ist die illegalität, die der gesetzgeber mit seinen "reformen" immer wieder öffnet.
    Statt den banden das wasser abzugraben durch legalisierung und öffentlicher anerkennung , schafft der staat immer neue winkel der illegalität , die beiderseits die betroffenen , anbietende wie kaufende in kriminelle zwänge bringt.
    Hier der kunde, der plötzlich zum ziel von staatlicher verfolgung und aber auch kleinkrimineller erpressung wird, dort der "dienstleistende, der entweder gezwungen oder freiwillig zum erpresser wird.

    Das ist restrospektiv betrachtet der schritt zurück hinter den § 175 und dessen unsäglicher geschichte von erpressung und abhängigkeiten; .. folglich eine bedrohung unserer eigenen interessen.
    Was da für "fliehkräfte" wirken, was da in netzwerken seine agendas zusammenlegt, sei mit den recht erhellenden überlegungen hier im link verdeutlicht

    jungle-world.com/artikel/2016/26/54338.html
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#16 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 08:29h St. Gallen
  • Antwort auf #15 von stromboli

  • Bei der Prostitution ist "Einvernehmlich" eben nicht immer ganz gegeben. Manche Prostituierte sind finanziell schlicht darauf angewiesen, sie haben keine andere Möglichkeit. Verdienen sie nicht ein gewissen Mindestmass an Schutz? Wer hilflose Menschen ausnutzt und sie womöglich bewusst mit einer unheilbaren Krankheit ansteckt ist moralisch gesehen purer Abschaum.

    Selbsverantwortung ist gut, aber immer schon hat der Staat gewisse Regulierungen erlassen, wo es die Sicherheit erfordert.

    Was ist do schlimm an einer Registrierung von Prostituierten? Die meisten Berufsgattungen haben doch irgendwelche Registrierungen. Man bezahlt ja auch Steuern. Das ist kein Schritt zurück sondern voraus. Prostitution sollte als rechtmässiges Gewerbe angesehen werden und nicht als rechtsfreier Raum, wo man die Menschen nach belieben ausnutzen kann.
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#17 saltgay_nlProfil
  • 08.07.2016, 08:33hZutphen
  • Der Kommentator "The Dad" ist offenbar Kassenwart im "Calenberger Ordentlichkeitsverein" dessen oberste Regel lautet: "Es ist gut, wie es ist, zugegeben, es könnte besser sein - aber man weiß ja nie, ob das Bessere am Ende nicht doch schlechter als das Gute ist! Darum ist es gut, wie es ist!" Also weiterhin viel Freude bei der Mülltrennung und den Grasschnitt des RRK-Garten (Rasen-Rosen-Koniferen) schön in die gelben Säcke tun, die "Richt Euch!" am Straßenrand aufgestellt werden.

    Diese Idylle in und um Hannover, eines der letzten Paradiese für Gartenzwergmentalität, soll Schule machen. Eine rigide an absolutistischen Regimen ausgerichtete Rechtsprechung dient nur einem Zweck. Der Kriminalisierung des Staatsbürgers. Erst, wenn der Bürger das sichere Gefühl hat auf Schritt und Tritt überwacht zu werden, kann in ihm das Bewusstsein wachsen: "Ich bin kriminell, ich habe bisher nur Glück gehabt, dass man mir nichts nachweisen konnte."

    Die sogenannte "Lebensführungsschuld", eine Grundlage des nationalsozialistischen Strafrechtes soll dem Bürger vermitteln, dass er jederzeit "mit einem Bein im Gefängnis" steht.

    Dem gegenüber steht eine Gesellsachaftsschicht, die sich weitgehend den geltenden Gesetzen entzogen hat. Diese hauchdünne Schicht schaft sich ihre eigenen Lebensräume, die sie scharf nach "unten" abgrenzt. Korruption, Betrug, Steuerhinterziehung sind Straftatsbestände, die für die "dienende Schicht" verfolgt und streng geahndet werden. In der Oberschicht hingegen zählt die systemische Beurteilung, denn wenn ein Betrieb durch die Verfolgung solcher Straftaten in die Insolvenz geraten würde, gäbe es ja viele Arbeitslose - damit ist doch keinem gedient! Deshalb gibt es die Rechtsgüterabwägung, meist zugunsten von rechts.

    Dieses, juristisch gesehen, völlig überflüssige Gesetz dient auch dem wahrhaft politischen Zweck: "Die tun was - die Bundesregierung". Bohrende Probleme wie Rentnerarmut, gefälschte Arbeitslosenzahlen, Verbieten von Werkverträgen und Schließen der Schlupflöcher im Mindestlohn sollen durch diesen primitiven Aktionismus vertuscht werden. Klammheimlich dagegen werden durch die Registrierung von "prepaid"-Karteninhabern, durch digitale Stromzähler, mit Auswertung persönlicher Verbrauchsdaten, Überwachungsgesetze durchgepeitscht, die nur die totale Kontrolle des Bürgers bezwecken. Grundrechte werden so ausgehöhlt, bis sie nur noch auf dem Papier stehen.

    Wie lange wollen eigentlich die Betroffenen noch stillhalten? Lasst euch doch nicht von solchen Unfugsgesetzen vom wahren Kern ablenken!
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#18 PfoteAnonym
  • 08.07.2016, 08:53h
  • Antwort auf #16 von Gutmensch
  • Meldest Du Dich dann freiwillig für unangemeldete Kontrollen?

    Lass Dir bloß nie ohne Kondom einen blasen und geb dem Kerl hinterher einen Kaffee aus. Es könnten ganz schnell 50.000 EUR fällig werden.

    So, und jetzt mal ernsthaft: Prostitution hat es immer gegeben und wird es auch immer geben. Es ist gut, dass es sie gibt, denn ansonsten würden wir über ganz andere Vergewaltigungszahlen diskutieren. Aber wie groß soll denn Bitteschön der Aufwand sein, dieses Gesetzt durchzusetzen? Und wie? Die Folge ist doch nur, dass illegale Sexarbeiter noch tiefer in die Illegalität rutschen und gewisse Krankheiten, die man sich bei ungeschütztem Verkehr holt, aus Angst vor Strafen erst gar nicht mehr behandelt werden.

    Aber der Gutmensch kann sich gemütlich auf dem Sofa zurücklehnen, geflissentlich selbstzufrieden ignorierend, was er da angerichtet hat.
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#19 stromboliProfil
  • 08.07.2016, 08:53hberlin
  • Antwort auf #16 von Gutmensch
  • die von dir angeführte "einvernehmlichkeitsgrenze ist resultat einer verfehlten gesetzespolitik, die ähnlich wie im drogenbereich, erst die abhängigkeiten durch bestehende gesetze fördern.
    Wenn wir also von einvernehmlichkeit als anstrebares ziel reden, müssen wir auch die bestehenden gesetze grundlegend ändern, statt abhängigkeiten weiter fortzuschreiben.

    Die registrierung ist nicht wie die ausstellung einer steuerkarte fürs finanzamt, sondern sie unterliegt weitergreifenden kontrollmechanismen wie "gesundheitsfürsorge" verbotserlassen , aufenthaltsrecht an arbeitsplätzen etc...
    Solange aber sexdienstleistung nicht arbeit wie jeder sonstige dienstleistungsberuf ist, solange er besonderer aufsicht untersteht, gibt es teilillegalität, die sich in diesem umfeld breit macht.

    Warum sollte mann-frau nicht zuhause oder hierzu von ihm angemieteten "büros" ebenso einer tätigkeit nachgehen, die eigentlich keinen stören würde, wären da nicht moralische vorbehalte oder eben den gesetzgeber.

    Um den rechtsfreien raum der ausbeutung trocken zu legen, bedarf es der legalität und wertfreien beurteilung dieser arbeit.
    Alles andere ist nur moralisch erhabenes herumgerede um den heißen brei moralischer befindlichkeiten.
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#20 stromboliProfil
  • 08.07.2016, 08:59hberlin
  • Antwort auf #16 von Gutmensch
  • ps...
    " Manche Prostituierte sind finanziell schlicht darauf angewiesen, sie haben keine andere Möglichkeit."
    Das mein lieber gutmensch trifft ja auf viele von uns betriebenen berufsbilder zu...
    wir arbeiten, weil wir im kapitalistischen system sonst nicht überleben würden... oft auch in berufen, die weder unseren eigentlichen anlagen noch unseren interessen entsprechen.
    Aber das ist eine andere, unendliche geschichte, die ich dir mal bei gelegenheit erzähle...
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#21 la_passanteAnonym
  • 08.07.2016, 09:24h

  • Der Staat weiß selbst, daß diese Vorschrift in jeder Hinsicht absurd ist. Ihm geht es aber nicht um Schutz oder Gesundheit, sondern um Polizeibefugnisse: so werden nämlich jederzeitige anlasslose Kontrollen ohne richterlichen Beschluß möglich, auch im privaten Raum. Wie man in Bayen sieht, wo dieselbe Vorschrift schon seit Jahren gilt. Es geht also um Repression von Sexarbeit, nichts anderes.
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#22 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 09:28h St. Gallen
  • Antwort auf #20 von stromboli

  • Das ist absolut richtig. Viele Berufe werden nicht vollstandig freiwillig ausgeführt, sondern aus finanzieller Notwendigkeit. Genau deshalb braucht es auch ein gewisses Mindestmass an Schutz und Sicherheit, in allen Berufen. Bei Prostitution noch besonders, da die körperliche Intimität betroffen ist und auch Gewalt vorkommt.
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#23 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 09:35h St. Gallen
  • Antwort auf #19 von stromboli

  • Eben, es braucht legalität und Schutzbestimmungen, wie sie in vielen Berufen vorhanden sind. Die gesundheitlichen und körperlichen Risiken für Prostituierte sind nämlich real und viele werden ausgenutzt und ausgebeutet.

    Die Kondompflicht ist wie eine Helmpflicht oder Hörschutzpflicht im Baugewerbe. Durch Legalität und Schutzmassnahmen verliert Prostitution vielleicht auch einen Teil der Stigmatisierung.
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#24 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 09:46h St. Gallen
  • Antwort auf #18 von Pfote

  • Zumindest wird kondomloser Sex nicht mehr beworben. In Bordellen, am Strich, im internet bei Sexboxen oder ähnlichem gibt es dazu gewisse kontrollmöglichkeiten.

    Und es sollten die Freier bestraft werden und nicht die Prostituierten. So besteht auch die Möglichkeit, dass Prostituierte rechtliche Schritte gegen ihnen bekannte Freier ergreifen können.

    Wieso sollte sie das in die Illegalität treiben? In der Baubranche gibts auch viel Schwarzarbeit. Diese wird jedoch nicht durch die Helmpflicht gefördert, im Gegenteil.

    Wenn man also einige vor unheilbaren Krankheiten bewahren kann, hat sich das Gesetz mehr als gelohnt.
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#25 wiking77
  • 08.07.2016, 09:49h
  • Antwort auf #23 von Gutmensch
  • ein Gesetz ist nur so gut, wie es auch von der Exekutive durchgesetzt werden kann. Alles andere sind Appelle an die Vernunft der Bürger, die was fruchten können oder auch nicht.

    Ich zweifle stark daran, dass bei Verstößen die Betroffenen geahndet werden können bzw. dass dieses Gesetz überhaupt von der Exektuve (Polizei, Ordnungsamt, wer auch immer) vollzogen werden kann. Also ist es Makulatur, ein Gesetz mehr im Vorschriftendschungel Deutschland.
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#26 TheDadProfil
  • 08.07.2016, 14:38hHannover
  • Antwort auf #14 von Gutmensch
  • ""Prostituierte sollten ja auch Steuern zahlen.""..

    Tun sie..
    jedenfalls sehr viele..

    ""Wer bei Prostituierten auf Sex ohne Kondom besteht hat echte Probleme und gehört hart bestraft.""..

    Du hast hier immer noch nicht begriffen, das hier nicht nur die Freier von den Bußgeldern bedroht sind, sondern auch die Sexarbeiter !

    Erst lesen, dann nachdenken, dann schreiben..
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#27 TheDadProfil
  • 08.07.2016, 14:44hHannover
  • Antwort auf #17 von saltgay_nl
  • Hübsches Elaborat..

    Wie Du allerdings nach dem Lesen der beiden über Deinem Kommentar stehenden Kommentare auf den Unsinn mit dem "Ordentlichkeitsverein" kommst, erschließt sich wohl auch nur Dir..

    Wenn sich Dir Sarkasmus nicht erschließt, dann frag doch mal, anstatt Dich unnötig so aufzuregen..

    Wo steht denn in meinen Kommentaren das ich dieses ""völlig überflüssige Gesetz"" in irgendeiner Weise "begrüßen" würde ?
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#28 wiking77
  • 08.07.2016, 14:48h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • das Problem ist ja, dass in anderen Branchen Kontrollen hins. Arbeitsschutz stattfinden.

    Aber hier kann ja Polizei, Gesundheitsamt oder wer auch immer schwerlich Kontrollen während eines Ficks mit einem Stricher durchführen. Das Problem bleibt die Durchsetzbarkeit der Sanktionen in diesem Gesetz. Ich finde, ein gesetz sollte nur dann gemacht werden, wenn die Exekutive legale Mitteln und Wege hat, dies zu kontrollieren und zu vollziehen. Das sehe ich hier nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 GutmenschProfil
  • 08.07.2016, 14:56h St. Gallen
  • Antwort auf #26 von TheDad

  • In vielen Ländern zahlen Prostituierte keine Steuern weil es illegal ist.

    Der Hauptvorteil an der Legalität ist eben der bessere Schutz. Prostituierte brauchen legale Wege, sich gegen Ausnutzung durch Freier zu wehren

    Im Artikel steht, das Bussgeld von 50k sei für den Kunden vorgesehen. Eigentlich günstig, im Vergleich zu den Therapiekosten bei HIV und den ganzen anderen Problemen.
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#30 TheDadProfil
  • 08.07.2016, 16:09hHannover
  • Antwort auf #29 von Gutmensch
  • ""In vielen Ländern zahlen Prostituierte keine Steuern weil es illegal ist.""..

    Derailing..
    Wir reden hier nicht über ""in vielen Ländern"", sondern über ein Gesetz in der BRD das ausschließlich hier tätige Sex-Arbeiter*innen betrifft..

    ""Der Hauptvorteil an der Legalität ist eben der bessere Schutz. Prostituierte brauchen legale Wege, sich gegen Ausnutzung durch Freier zu wehren""..

    Diese "Ausnutzung" durch Freier, die überall dort immer häufiger wird, sobald der Sex-Arbeitende durch Zuhälterei von einer autonomen Entscheidung abgehalten wird..

    ""Im Artikel steht, das Bussgeld von 50k sei für den Kunden vorgesehen.""..

    Dazu empfehle ich mal das Gesetz zu lesen :

    dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/085/1808556.pdf
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#31 TheDadProfil
  • 08.07.2016, 16:15hHannover
  • Antwort auf #28 von wiking77
  • ""das Problem ist ja, dass in anderen Branchen Kontrollen hins. Arbeitsschutz stattfinden.

    Aber hier kann ja Polizei, Gesundheitsamt oder wer auch immer schwerlich Kontrollen während eines Ficks mit einem Stricher durchführen. Das Problem bleibt die Durchsetzbarkeit der Sanktionen in diesem Gesetz.""..

    Du hältst also Kontrollen des Gesundheitsamtes, der Polizei, Razzien in Bordellen und Untersuchungen von Sex-Arbeitende für ein "Gerücht", oder einen Mythos ?

    Frag doch dazu einfach mal einen Maurer wie oft er im Verlauf einer 30-Jährigen Tätigkeit die Berufsgenossenschaft, die Polizei, das Gesundheitsamt oder den Zoll auf der Baustelle hatte..

    ""Ich finde, ein gesetz sollte nur dann gemacht werden, wenn die Exekutive legale Mitteln und Wege hat, dies zu kontrollieren und zu vollziehen. Das sehe ich hier nicht.""..

    Wo habe ich das in Abrede gestellt ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#32 ND-LeserAnonym
#33 KakofonieeeeAnonym
  • 09.07.2016, 02:20h
  • Antwort auf #25 von wiking77
  • ich freue mich schon jetzt auf den ersten Fall einer Verurteilung. Alen Unkenrufen eines 'Dads' zum Trotz wird dann nur der Freier verurteilt werden, und zwar zu Recht, wegen Weitergabe einer Geschlechtskrankheit.
    Gerade in heutiger Zeit ist es wichtig, Grenzen aufzuzeigen und dieses auch klar zu ziehen!
    So wie beim Unfall unter Alkohol der Versicherungsschutz entfallen kann, so sollte auch der Krankenversicherungsschutz entfallen, wenn nachweislich eine HIV-Infektion oder eine andere STD deshalb erfolgt ist, weil nicht aufgepasst werden WOLLTE!
    Das bedeutet dann: keine Behandlung! Da dies aber wohl leider nicht rechtlich durchsetzbar ist, würde ich mir wünschen, dass der Person bis ans Lebensende von ihrem Gehalt alles abgezogen wird und nur noch das Existenzminimum bleiben darf, maximal HartzIV-Satz plus angemessener Wohnraum. Mit dem Rest werden dann die Kosten für die HIV-Behandlung zumindest teilweise ersetzbar, denn wieso sollte die Allgemeinheit für etwas zahlen, was nur der- oder diejenige zu verantworten hat, der/die einfach nur kein Bock auf Gummi hatte.
    Für die Hure zudem lebenslanges Berufsverbot, für den Freier Verbot jemals wieder Prostituierte zu buchen, verbunden mit der Androhung einer chemischen Sterilisation bei Zuwiderhandlung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#34 PfoteAnonym
  • 09.07.2016, 08:44h
  • Antwort auf #33 von Kakofonieeee
  • Kennst Du Deinen HIV Und Deinen Syphilisstatus, Schätzchen? 100% sicher?

    Ich wette nicht.

    Willkommen in der Wirklichkeit, was Du von Dir gibst, sind hohle Phrasen, auf die man sich selbstverliebt einen runterholen kann, die aber eine Praxistauglichkeit von Null haben.

    Wie willst Du denn das alles bitte genau feststellen?
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#35 stromboliProfil
  • 09.07.2016, 08:52hberlin
  • Antwort auf #33 von Kakofonieeee
  • jottchen, wie du doch aus der rumpelkiste moralischer überlegenheitsgefühlsdusselei deine erprobten volksreinigungsmittelchen hier anbietest
    Warum nicht gleich das KZ als erziehungsmittel wieder einführen.

    Also hätten wir deinen eltern einen kondomzwang verordnen können, wärest du uns erspart geblieben..
    moralisch eben immer auf gleicher augenhöhe bleiben.
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#36 stromboliProfil
#37 TheDadProfil
  • 09.07.2016, 10:27hHannover
  • Antwort auf #33 von Kakofonieeee
  • ""Alen Unkenrufen eines 'Dads' zum Trotz wird dann nur der Freier verurteilt werden, und zwar zu Recht, wegen Weitergabe einer Geschlechtskrankheit.""..

    Wenn Du schon Klugscheißern willst, dann auch bitte richtig, denn die Bußgelder werden nicht nur bei "Weitergabe", sondern schon beim "Weglassen" des Kondoms fällig..
    Auch werden sie nicht von einem Gericht ausgesprochen, sondern von einer Verwaltungsbehörde..
    Vor einem Gericht landet das Ganze nur, wenn sich ein Freier gegen einen solchen Bescheid wehrt, und eine gerichtliche Klärung erzwingt, denn im Mittel werden angefochtene Bußgelder zu über 90 % von den Verwaltungsbehörden dann per Zwangsmaßnahmen einfach durchgesetzt..

    ""So wie beim Unfall unter Alkohol der Versicherungsschutz entfallen kann, so sollte auch der Krankenversicherungsschutz entfallen, wenn nachweislich eine HIV-Infektion oder eine andere STD deshalb erfolgt ist, weil nicht aufgepasst werden WOLLTE! "".

    Aus welchen Hirnen solche Vorschläge zur Entsolidarisierung der Gesellschaft kommen, wäre einmal interessant zu klären..
    Ich vermute hier einfach mal aufs Blaue hinein ein Gruppe von Menschen, deren Sozialisation irgendwie schief gegangen ist, und die sich dann im Verlauf des Lebens solchen "Bürgerbewegungen" wie der "PEGIDA", der AFD, oder anderen rechten Gruppierungen mindestens gedanklich anschließen..

    Zumindest im Fall der Krankenkassen ist das aber eh "kalter Kaffee" eines Klugscheißers, denn die Pflicht zur Versicherung schließt auch eine Pflicht zur Leistung der Versicherung ein..
    Damit bleibt eine solche Forderung, was sie ist :
    Ausdruck von ungestillten Rache-Gelüsten..
    Portemonnaie-gesteuerte Allmachts-Phantasien von Sozial-Darwinisten..

    ""Für die Hure zudem lebenslanges Berufsverbot, für den Freier Verbot jemals wieder Prostituierte zu buchen, verbunden mit der Androhung einer chemischen Sterilisation bei Zuwiderhandlung.""..

    Als erstes kam mir bei diesem Satz ein "gröl" in den Sinn..
    Doch man weiß ja aus welcher Richtung solche Vorschläge dann kommen, abgeschrieben aus den Rasse-Gesezen in Nürnberg..

    Mal abgesehen von der Dummheit..
    Denn mit einer "chemischen Sterilisation" ließen sich im Zweifel Kinder verhüten, aber nicht die Weitergabe von STD's verhindern..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#38 KakofonieeeeAnonym
  • 09.07.2016, 11:48h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • Ihr trauriges Leben und die daraus entstehenden verbalen Luftnummern zu kommentieren, nein danke.
    Nur soviel, seien Sie froh dass Sie in einem Land leben dürfen dass aus Dummheit sozialdarwinistische Notwendigkeiten außer Acht lässt. Bedauerlich dass es keine Ausbürgerungen mehr gibt.

    Bei dem Gedanken dass ich mit meinen Beiträgen Sie Subjekt mitfinanzieren muss, da dreht sich mir der Magen um. Man sagt ja immer, die Bösen würden steinalt. Und daher hoffe ich - auch für meine Geldbörse - dass Sie ein Guter sind
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 TheDadProfil
  • 09.07.2016, 13:03hHannover
  • Antwort auf #38 von Kakofonieeee
  • ""Nur soviel, seien Sie froh dass Sie in einem Land leben dürfen""..

    Wieso ?
    Willst Du mich denn so gerne ausweisen ?
    Wohin denn ?
    In die Heimat meiner jüdischen Ur-Großmutter ?

    Oder hast Du im ländlichem Raum einer Großstadt eines anderen Landes, das sich derzeit zwar nicht im Zugriff der Regierung befindet, einen Wohnplatz zur Verfügung, in den man mich dann einweisen könnte ?

    ""sozialdarwinistische Notwendigkeiten""..

    Auf die Idee ihren Rassismus mit einem neuem Begriff zu verschleiern, sind ja schon viele Faschisten gekommen..
    Aber selten klang er so schön, wie hier..
    Respekt..

    ""Bedauerlich dass es keine Ausbürgerungen mehr gibt.""..

    Mit diesem Satz ist die "Karriere" Deiner IP-Adresse als "teilnehmender Kommentator" wahrscheinlich beendet..

    Schönes Leben noch..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 KakofonieeeeAnonym
  • 09.07.2016, 13:24h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • Mensch, die jüdische Ur-Oma...das Totschlagargument.
    Was kommt als nächstes, der afroamerikanische Vater? Eine Behinderung? Masochismus pur, mein Mitleid

    Und ich wiederhole es gern: Bedauerlich, dass es in diesem Land rechtlich nicht mehr die Möglichkeit gibt Menschen auszubürgern!!!

    Und jetzt lassen Sie es gut sein, Sie werden immer unappetitlicher. Sich als Jude auszugeben ist wirklich der Gipfel.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 RidiculousAnonym
#42 hugo1970Ehemaliges Profil
#43 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.07.2016, 13:49h
  • Antwort auf #24 von Gutmensch
  • "Und es sollten die Freier bestraft werden und nicht die Prostituierten. So besteht auch die Möglichkeit, dass Prostituierte rechtliche Schritte gegen ihnen bekannte Freier ergreifen können."

    Dann wird es eben mehr vergewaltigungen geben, die organisierte kriminialtät freut sich, noch mehr kunden und noch mehr halblegale Prostituierte/Prostitution.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#44 hugo1970Ehemaliges Profil
#45 hugo1970Ehemaliges Profil
#46 falken42
#47 falken42
  • 09.07.2016, 16:57h
  • Antwort auf #14 von Gutmensch
  • es ist ein unterschied zwischen etwas "nicht gut finden" und strafbarkeit.
    das gesetz ist technisch doof, weil es zum abtauchen von prostituierten in den untergrund führen wird (siehe andere posts).
    aber es ist auch menschlich falsch. wenn beispielsweise ein chef mit seiner sekretärin (geschlechtsverteilung wie auch immer) sex hat, stellt das für seine(n) lebenspartner zu hause ein gesundheitsrisiko dar. wird das jetzt demnächst auch mit strafgeld bedroht?
    was ist mit menschen die gerne in der freien natur sex haben? die gefahr eines zeckenbisses ist enorm. was da für gesundheitskosten auf uns zukommen.... auch da sollten mindestens 50000 euro bussgeld her. usw. usf.
    hier geht es nicht um den schutz von prostituierten oder so, es ist ein kotau vor den rechten und konservativen in diesem land. denen die gleichgeschlechtlichen sex am liebsten verbieten würden, käuflichen sex nur im dunklen an der polnischen oder tschechischen grenze und .....
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#48 TiamickEhemaliges Profil
  • 09.07.2016, 17:05h
  • Antwort auf #16 von Gutmensch
  • Was für ein Unfug ! Man hört Polizei und Gerichte seien überlastet und jetzt sollen die auch noch im Intimleben der Leute herum wuseln ?

    Das erste Problem ist doch schon mal festzustellen, ob es sich überhaupt um Prostitution handelte und dann soll auch noch die Kondomlosigkeit bewiesen werden ?

    Geldstrafe ?
    Wer sich nicht durch Aufklärung über üble Krankheiten nicht abschrecken lässt, den wird logischer Weise eine mögliche Geldstrafe ganz sicher nicht beeinflussen.

    Also haben Polizei und Justiz anscheinend nichts besseres zu tun oder was ?
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#49 TheDadProfil
  • 09.07.2016, 22:11hHannover
  • Antwort auf #40 von Kakofonieeee
  • ""Und ich wiederhole es gern: Bedauerlich, dass es in diesem Land rechtlich nicht mehr die Möglichkeit gibt Menschen auszubürgern!!! ""..

    Und ich wiederhole immer wieder gerne, das Leute die die Verfassung ablehnen Faschisten sind !

    "Menschen ausbürgern" ?
    Menschen deren Vorfahren seit 3 Generationen im Land leben ?

    Leute Deiner Couleur haben auch bestimmt solche Begriffe wie "Türke der Dritten Generation" erfunden..

    ""Sich als Jude auszugeben ist wirklich der Gipfel.""..

    Auch so ein Herrschafts-Gedöns, anderen Menschen ihre Herkunft abzusprechen..

    Wenn ich mich also nur als "Jude" ausgebe, muß ich wohl Deutscher sein ?
    Wurden denn damals auch "Deutsche" ausgebürgert ?
    Oder war das dann nur in Deiner DDR so ?
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#50 TheDadProfil
  • 09.07.2016, 22:12hHannover
  • Antwort auf #41 von Ridiculous
  • ""Ist dir eigentlich nichts peinlich?""..

    Nicht so wirklich..
    Was genau meinst Du ?
    Ich könnte Dich dazu besser aufklären..

    ""Bei einigen Leuten steht wirklich die Existenzberechtigung infrage.""..

    Noch so ne Nummer aus den "Nürnberger Gesetzen"..

    Hat hier wieder irgendeiner die Kellertür offen gelassen ?
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#51 TheDadProfil
  • 09.07.2016, 22:16hHannover
  • Antwort auf #47 von falken42
  • ""hier geht es nicht um den schutz von prostituierten oder so, es ist ein kotau vor den rechten und konservativen in diesem land. denen die gleichgeschlechtlichen sex am liebsten verbieten würden, käuflichen sex nur im dunklen an der polnischen oder tschechischen grenze und .....""..

    Nicht an diesen Grenzen, sondern dahinter..
    Das Anwachsen des "Grenz-Tourismus" wird man messen können..
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#52 stromboliProfil
#53 falken42
  • 10.07.2016, 10:58h
  • Antwort auf #51 von TheDad
  • ich gestehe ich habe von prostituion wenig ahnung, bin schlicht zu arm dafür und ... ich hab was dagegen ins ghetto zu gehen.

    ich habe aber so die ahnung, je mehr unterschichtler es gibt, desto weniger weit müssen die reicheren fahren um zu ihrem vergnügen zu kommen.
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#54 GutmenschProfil
  • 10.07.2016, 12:19hSt. Gallen
  • Antwort auf #44 von hugo1970
  • Tratidionell wehren sich wenig Prostituierte gegen Ausnutzung durch Freier, da Prostitution oft im Untergrund stattfindet. Aber wenn man das ganze beeser kontrolliert und klar macht, dass Prostitution kein rechtsfreier Raum ist, dann ändert sich die Situation. Siehe Sexboxen in Zürich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#55 GutmenschProfil
  • 10.07.2016, 12:23hSt. Gallen
  • Antwort auf #43 von hugo1970
  • "Dann wird es eben mehr vergewaltigungen geben."

    Ernsthaft? Du glaubst dass manche Menschen zu Vergewaltigern werden, nur weil sie nicht ohne Kondom Sex mit Prostituierten haben können?

    Ich halte das für höchst unwahrscheinlich. Menschen benutzen kein Kondom, weil sie zu dumm sind. Das Gesetz wird höchstens dazu führen dass Menschen ein bisschen vernünftiger werden. Und Vergewaltigung gehört aufs härteste bestraft.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#56 TheDadProfil
  • 10.07.2016, 12:27hHannover
  • Antwort auf #53 von falken42
  • ""ich habe aber so die ahnung, je mehr unterschichtler es gibt, desto weniger weit müssen die reicheren fahren um zu ihrem vergnügen zu kommen.""..

    Das könnte sogar sein..
    Ein Problem an der Sache hat ein Abgeordneter aber in der dazugehörigen Bundestagsdebatte deutlich gemacht :
    Es weiß eigentlich niemand so genau, über wie viele Sex-Arbeiter*innen man spricht, und wie viel dort umgesetzt wird..
    Die Zahlen von Sex-Arbeiter*innen schwanken je nach Studie zwischen 161.000 und 600.000 Personen, die dem Gewerbe zuzurechnen seien..

    Inwieweit diese Zahlen ansteigen können, wenn sich andere Einkommensmöglichkeiten verändern, müßte erst untersucht werden..

    Was aber andere Länder bereits an "Erfahrungen" einbringen können, wird hier offensichtlich überhaupt nicht beachtet..

    Das Verbot der Prostitution führt zu Tourismus vor allem in den Grenz-Nahen Gebieten..
    Das kann man auch für jede Veränderung hinsichtlich "verschlechterung der arbeits-bedingungen" voraussetzen..

    Und wie man hier sehen kann, verschlechtern sich die Bedingungen der Sex-Arbeiter*innen im Land zusehends auch durch gesetzliche Maßnahmen, die eigentlich ihrem Schutz dienen sollen..
    Das ist wenig hilfreich..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#57 GutmenschProfil
  • 10.07.2016, 12:40hSt. Gallen
  • Antwort auf #47 von falken42
  • Du verwechselst hier zwei Sachen. Wenn Prostituierte kondomlosen Sex haben ist das nicht dasselbe wie irgendwelche Menschen die was gefährliches machen, da es zum Beruf der Prostituierten gehört. Vielleicht haben sie ja keine freie Wahl, sie müssen diesen Beruf ausüben. Haben sie dann nicht ein Anrecht auf Arbeitsbedingungen mit einem Mindestmass an Sicherheit und Schutz?

    Freier, die mit Prostituierten kondomlosen Sex haben stellen nun mal ein ungeheures Risiko dar. Es ist absolut verantwortungslos und den Prostituierten gegenüber geradezu verbrecherisch. Dagegen sind 50000 doch ein Klacks. Vielleicht lernen solche Idioten dann sogar ein bisschen Vernunft und dass man Prostituierte respektvoll behandeln sollte.
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#58 GutmenschProfil
  • 10.07.2016, 12:49hSt. Gallen
  • Antwort auf #56 von TheDad
  • "Und wie man hier sehen kann, verschlechtern sich die Bedingungen der Sex-Arbeiter*innen im Land zusehends auch durch gesetzliche Maßnahmen, die eigentlich ihrem Schutz dienen sollen.."

    Die Erfahrung zeigt einfach genau das Gegenteil. Hierzulande hat sich die Situation von Prostituierten verbessert, seit es mehr Schutz gibt. Je mehr das Gewerbe aus dem Untergrund tritt, desto mehr wird den Leuten auch bewusst, dass es kein Rechtsfreier Raum ist und wie in jedem anderen Gewerbe eben auch Schutz und Sicherheitsrichtlinien gelten.
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#59 TheDadProfil
  • 10.07.2016, 14:09hHannover
  • Antwort auf #55 von Gutmensch
  • ""Aber wenn man das ganze beeser kontrolliert und klar macht, dass Prostitution kein rechtsfreier Raum ist,""..

    Eine Forderung die sich zunächst an den "Kunden" richten muß..
    Davon kann man im Gesetz wenig sehen..

    ""Ernsthaft? Du glaubst dass manche Menschen zu Vergewaltigern werden, nur weil sie nicht ohne Kondom Sex mit Prostituierten haben können?""..

    Das kann man sogar nachweisen..
    Denn überall dort wo Prostitution einigermaßen legal abläuft, und gute Bedingungen für Sex-Arbeiter*innen herrschen, gibt es geringere Zahlen von Vergewaltigungen..

    Und überall dort wo Prostitution verfolgt und verunmögicht wird, ist die Zahl der Vergewaltigungen höher..

    Vor allem auch die der Vergewaltigungen in der Ehe..
    Ein Straftatbestand gegen den sich die Kirchen-Lobby in der UNION lange Jahrzehnte gewehrt hat..
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#60 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.07.2016, 14:17h
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • "Haben sie dann nicht ein Anrecht auf Arbeitsbedingungen mit einem Mindestmass an Sicherheit und Schutz?"

    Sicher, aber diese Gesetzte müßen für Sie und nicht für Sie und nicht gegen Sie gemacht werden.
    Die konservativen sind gegen Prostitution, aber gerade diese konservativen sind garantiert die meisten nutznieser, die dieses Gewerbe benutzen!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 10.07.2016, 14:19h
  • Antwort auf #57 von Gutmensch
  • "Vielleicht lernen solche Idioten dann sogar ein bisschen Vernunft und dass man Prostituierte respektvoll behandeln sollte."

    Mensch und Vernunft, da lachen sich die Hühner kaputt. Diese Vernunft vermisse ich am meisten bei den neoliberal religiösen konservativen kapitalisten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#62 hugo1970Ehemaliges Profil
#63 TheDadProfil
  • 10.07.2016, 14:26hHannover
  • Antwort auf #58 von Gutmensch
  • Während andere User freimütig zugeben, aus Mangel an Erfahrung mit der Prostitution nur wenig beitragen zu können, entwickelt sich bei Dir hier grade eine Art der "ausufernden Erklärungen" dazu..

    Ich halte wenig von Alters-Bashing..
    Weder nach oben, noch nach unten..

    Ich stelle hier aber mal in den Raum, das ein User der nach eigenen Angaben 25 Jahre alt ist, und ebenfalls nach eigenen Aussagen eine feste Partnerschaft zu leben wünscht, von Treue und aufopfernder Liebe schreibt, sich den Heterosexuellen Lebensentwürfen bestmöglich anzupassen wünscht, einen wohl eher unzureichenden Einblick in das Geschäft mit der Prostitution haben kann..

    Aus der Sicht des Gesundheitsschutzes für die Sex-Arbeiter*innen kann es durchaus sinnvoll sein, diesen Gesundheitsschutz zu betreiben, und vor allem zu fördern..
    Das geschieht aber nicht in und mit der Kriminalisierung von "nicht gesundheitsförderlichem Verhalten", sondern durch Aufklärung und vor allem Prävention..
    Und durch den Zugang zu dieser Aufklärung und zur Prävention..
    Die DAH hat dazu einiges angemerkt..
    Unter anderem den Zugang zur PrEP, die in der Diskussion über das Gesetz so gut wie keine Beachtung fand..

    Die meisten Inhalte befassen sich hier mit dem Verhalten der Menschen, sowohl der Sex-Arbeiter*innen als auch der Freier/Kunden, um den restriktiven Charakter des Gesetzes irgendwie zu rechtfertigen..

    Das halte ich auch weiterhin für kontraproduktiv..
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#64 GutmenschProfil
  • 10.07.2016, 14:49hSt. Gallen
  • Antwort auf #60 von hugo1970
  • Deine wirre Theorie widerspricht sich ja selber. Wenn Konservative dieses Gewerbe nutzen und bei der Gesetzgebung nur aus Eigeninteresse handeln, dann hätten sie ja nicht für ein Gesetz gestimmt, das Freier bestraft, wenn sie die Gesundheit von Prostituierten gefährden.

    Ein bisschen kenne ich mich schon mit Prostitution aus. Lesen bildet. Tatsache ist, dass viele Freier Sex ohne Kondom wollen, und das halte ich wie gesagt für verbrecherisch.
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#65 GutmenschProfil
  • 10.07.2016, 14:56hSt. Gallen
  • Antwort auf #59 von TheDad
  • Jetzt verdrehst du aber.

    Du schreibst die zahl der Vergewaltigungen nimmt ab, wenn Prostitution legal ist. Ja, das ist durchaus möglich. Aber was hat das mit der Kondompflicht zu tun?

    Dann willst du aber gute Bedingungen für Prostituierte. Ja aber gehört da nicht eine Kondompflicht dazu?

    Natürlich wird es weiterhin Schwarzarbeit geben, wo die Prostituierten keinen Schutz haben. Aber ich denke die Schwarzarbeit nimmt ab, wenn man den Schutz erhöht. Durch eine Kondompflicht werden Prostituierte nicht in die Illeglität getrieben, im Gegenteil.
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#66 TheDadProfil
  • 10.07.2016, 18:46hHannover
  • Antwort auf #65 von Gutmensch
  • ""Dann willst du aber gute Bedingungen für Prostituierte.""..

    Darüber kann man ausufernd diskutieren..
    Dazu gehören frei sein von Zuhälterei und Gängelung durch Dritte..
    Angemessene Mieten für Räumlichkeiten..
    Wenn dann aber immer mehr Gebiete ausgewiesen werden, in denen Prostitution nicht erlaubt ist, bilden sich "Hot-Spots" in anderen Stadtteilen..
    Und Vermieter die dann Preise nehmen, die als "normale Wohnungsmiete" niemals erreicht wird..

    ""Ja aber gehört da nicht eine Kondompflicht dazu?""..

    Man kann auch weiterhin einfach negieren das die DAH dazu auch Vorschläge gemacht hat..

    Kondom-Pflicht zum Oral-Verkehr ist jenseits aller Erkenntnisse der AIDS-Hilfen, und die Entscheidung ob ein*e Sex-Arbeiter*in mit oder ohne arbeitet obliegt am Ende immer noch ein stückweit ihm*r selbst..

    Für aufgeklärte Sex-Arbeiter*innen gehört ein Kondom als Selbstschutz selbstverständlich dazu..
    Das erfolgt aber dann auch eben aus der Erkenntnis des Selbstschutzes, und nicht aus einer Pflicht des Gesetzgebers heraus, die bei einer Verweigerung dieses Selbstschutzes gleich mit der Bußgeld-Keule kommt..

    Dein die ""50000 doch ein Klacks"" ist da auch nicht hilfreich in der Diskussion..

    ""Durch eine Kondompflicht werden Prostituierte nicht in die Illeglität getrieben, im Gegenteil.""..

    Dazu sollte man mal lesen was die Profis dazu sagen :

    www.hydra-berlin.de/aktuelles/

    www.hydra-berlin.de/aktuelles/meldungen/detail/artikel/stopp
    t-das-prostschg/


    www.hydra-berlin.de/aktuelles/meldungen/detail/artikel/prost
    schg-vom-bundestag-verabschiedet/


    www.hydra-berlin.de/sexarbeit_von_a_bis_z/infos_zum_geplante
    n_gesetz/
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