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Kommentare zu:
Homophobe "Demo für alle" kommt nach München


#1 goddamn liberalAnonym
  • 08.07.2016, 11:00h
  • Man muss sich das klar machen:

    Hier demonstrieren Faschisten und Klerikalfaschisten gegen die CSU!

    In der Familientradition der Organisatorinnen der Demo, Beatrix von Storch (AFD) und der Hedwig von Beverfoerde (CDU).

    In der 'Hauptstadt der Bewegung' werden sie sicher auf einen Bodensatz stoßen, der sie unterstützt.

    Andererseits ist jetzt auch klar, dass diese Leute rechts von der Verfassungsordnung stehen.

    Und die Politik des rosa Winkels hier und heute fortsetzen wollen.
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#2 BobAachenProfil
  • 08.07.2016, 11:19hAachen
  • Ich verstehe einfach nicht, wie der allmächtige, unfehlbare und allwissende Gott bei der Schöpfung so viele Fehler gemacht hat, die die Menschen jetzt korrigieren müssen, weil er das nicht kann. Vorhäute abschnibbeln, bei Mensch und Tier die Heterosexualität wiederherstellen und und und...
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#3 FreeyourgenderProfil
  • 08.07.2016, 11:21hBamberg
  • Die Rolle der CSU und Bayern:

    Die aktuelle Angst von Seehofer ist das
    Erstarken der AFD in Bayern.
    Hatte die CSU schon sowieso wenig Ambitionen,
    sich für Antidiskriminierung im Bereich LGBT einzusetzen,
    wird sie hier nun erst recht keine Kursänderungen durchführen und sich modernisieren,
    um hier AFD-Themen selbst besetzen zu können.

    "Rechts neben der CSU ist nur die Wand "
    (F.J. Strauß)

    Dass die CSU sich aber besser allein aus parteitaktischen Gründen
    (wenn schon nicht aus humanistischen Gründen per se)
    abgrenzen sollte,
    liegt auf der Hand.
    Denn wenn neben AFD auch CSU-Sprecher auf solchen "Demos" agieren,
    wird die AFD hier von oberster Stelle bestätigt und deren diskriminierende LGBT-Positionen legitimiert.

    Die Demo für alle in München ist nichts anderes
    als AFD-Wahlpropaganda für die kommende Landtagswahl in Bayern Herbst 2018.
    Es ist noch etwas Zeit bis dahin,
    aber "steter Tropfen hölt den Stein".
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#4 GerritAnonym
  • 08.07.2016, 11:23h
  • Wenn man Schülern altersgerecht die Vielfalt der realen Welt erklärt, ist das keine "Indoktrinierung", sondern schlichtweg Vorbereitung aufs Leben. Denn auch Heteros werden es immer schwerer haben, wenn sie Vielfalt nicht als Chance begreifen, sondern engstirnig durch die Welt gehen.

    Das sind einfach nur Homohasser, die Kinder instrumentalisieren, um ihren Hass durchzusetzen. Warum wollen die wohl auch kommende Generationen dumm halten?
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#5 SebiAnonym
  • 08.07.2016, 11:28h
  • Es ist wichtig, dass da viele Gegendemonstranten kommen.

    Wir müssen zeigen, dass diese schrille Minderheit ewiggestriger Fanatiker nicht die Mehrheit repräsentiert.
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#6 lionAnonym
  • 08.07.2016, 12:14h
  • "Gender-Theorie als Ideologie, Unfug und Aberglauben" Einzug in die Schulen halten würde. "All das untergräbt in untragbarer Weise das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern und leistet der Verunsicherung und Indoktrinierung unserer Kinder Vorschub."

    Tauscht man den Bergriff Gender-Theorie gegen Religion aus denn passt's wieder.

    Man könnte nur kotzen...deshalb ist es wichtig, dass die Community wieder auf die Strasse geht und den Leuten zeigt wie bekloppt sie sind.
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#7 EHkaAnonym
  • 08.07.2016, 12:47h

  • Typisch Nazideutschland!

    Ich hab auch von diesen rückständigen Land nichts anderes erwartet.

    Aber sich immer als "Vorbild" in der EU hinstellen >:-(
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#8 userer
#9 markusbln11Anonym
  • 08.07.2016, 13:52h

  • Es ist eine frechheit solch einen auflauf "demo für alle" zu nennen. Also ich bin schon mal nicht dabei, will es gar nicht sein. Und ich liege wohl richtig, dass das für die mehrheit der hier lebenden gilt.

    Wieder einmal haben wir es mit dem versuch zu tun, unseren demokratischen pluralismus in deutschland durch unfreiheit auszuhebeln.

    Das hatten wir in der deutschen geschichte leider schon allzu oft. Und wieder kommen diese unverbesserlichen um die ecke. Dagegen steht eine bunte und weltoffene gesellschaft der vielfalt. Und so wird auch das deutschland der zukunft sein.
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#10 markusbln11Anonym
#11 AgenderLabMonkeyAnonym
  • 08.07.2016, 15:19h
  • Und natürlich der Herr Kutschera wieder.
    Man kann sich für den Kollegen nur noch fremdschämen.
    Wobei ich langsam eh den Eindruck habe, dass die Beziehung zwischen der EvoBio und den tatsächlichen "life sciences" sich ungefähr wie zwischen Astrologie und Astronomie verhält.

    Da ist dann der Schritt vom vulgären Biologismus zur Eugenik gar nicht mehr so weit.
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#12 HarryFritot
  • 08.07.2016, 15:50h
  • Das Extreme ist immer der Feind des Guten in einer Sache.Und der Egoismus immer der Zerstörer eines Friedlichen und Harmonischen Miteinanders.
    Der Mensch hat zwar evolutionstechnisch die Erkenntnisse des selbstständigen Handelns und Denkens gefunden aber noch nicht den Willen, das Mittel des Wohlstands für alle anzuwenden.Er unterliegt immer noch zu stark mehr den Natürlichen Instinkten anstatt der durchdachten handelten Vernunft.Der Mensch,der sogar noch an Götter glaubt, ist noch nicht so weit so zu leben und zu Handeln,das alle Menschen ein friedvolles und gutes Leben leben dürfen.
    Im Moment entwickelt sich der Mensch sogar Gesellschaftlich wieder zurück-der Menschliche Egoismus feiert wieder Hochkonjunktur.Der Mensch ist noch nicht fähig sich von dem Naturgesetz des Fressens und Gefressen werdens zu befreien.
    Es gibt noch viel zu tun...
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#13 LorenProfil
  • 08.07.2016, 16:06hGreifswald
  • Antwort auf #11 von AgenderLabMonkey
  • Wobei bemerkenswert ist, dass der "Bio-Fundamentalist" Kutschera Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung ist, die es auf ihrer Website unterlässt, auf seine Veröffentlichung "Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen" (2016) hinzuweisen.

    www.giordano-bruno-stiftung.de/beirat/kutschera-ulrich

    Leitbild dieser religionskritischen Stiftung ist der sog. "Evolutionäre Humanismus".

    www.giordano-bruno-stiftung.de/leitbild

    Zitat:
    "Humanisten glauben an den Menschen genauer: an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen. Sie vertrauen darauf, dass die Menschheit lebensfreundlichere, freiere und gerechtere Verhältnisse herstellen kann, als wir sie heute vorfinden. Wer prinzipiell die Möglichkeit einer Verbesserung der Lebensverhältnisse ausschließt, ist kein 'Humanist', sondern 'Zyniker'."

    Als Humanist möchte ich auch darauf vertrauen, dass diese Stiftung selbstkritisch ihre eigenen Beiratsmitglieder begutachtet und dass dieses Mitglied auch über die Entwicklungsfähigkeit hin zum Humanismus verfügt, auch wenn sein Handeln dies noch nicht nahelegen mag.
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#14 goddamn liberalAnonym
#15 userer
  • 08.07.2016, 21:22h
  • Antwort auf #14 von goddamn liberal
  • Ach du meine Güte, ein Link aus dem Giftschrank.

    Unfassbar die Mediathek mit Religiotischem wie "Heiligenportraits" [sic!], wo es angeblich "Dokumentationen" gibt. Ach ja?
    Oder im Bereich "Meditationen>Universum" apodiktischer Unfug wie: "Aufgrund der Größe, Schönheit und Ordnung der Schöpfung läßt [sic] sich die Existenz Gottes erkennen." Schon erschreckend, wie dümmlich die Nutzer*innen dieser Seite sein müssen.

    - - - - -
    Nebenbei eine Verlinkungsfrage: Kriegt man so was nicht ethischer mit einem "do not link"-Link hin als direkt? Man will die ja nicht publik machen.
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#16 StretchingmasterProfil
  • 08.07.2016, 21:57hEssen / Holsterhausen
  • Antwort auf #14 von goddamn liberal
  • Ich hab mir jetzt mal über eine halbe Stunde das Geseiere dieser Frau angehört. Länger habe ich das nicht ausgehalten.
    Es ist erschreckend was uns diese Frau alles unterstellt.
    Und sie bringt das ganze mit solch einer Überzeugung rüber das einem ganz Angst und Bange werden könnte.
    Und das schlimmste ist das es auch noch viele Menschen glauben was sie von sich gibt.

    Wir haben noch sehr viel zu tun. Mit Überzeugung kommen wir bei diesen Menschen nicht weit. Wir müssen einfach Kante zeigen. Schließlich haben wir das Jahr 2016 und kein Mittelalter mehr.

    Schönen Tag noch
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#17 etrghnAnonym
  • 09.07.2016, 10:53h
  • Während wir uns im Internet über die aufregen, zeigen die, dass die regelmäßig tausende Menschen für eine Demo GEGEN unsere Rechte organisieren und auf die Straße bringen können.

    Wir können sowas FÜR unsere Rechte nicht.
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#18 MarekAnonym
#19 TheDadProfil
  • 09.07.2016, 12:33hHannover
  • Antwort auf #17 von etrghn
  • ""Wir können sowas FÜR unsere Rechte nicht.""..

    Können wir..
    Tun wir auch..
    Die Gegen-Demonstrationen gegen diese Bildungs-Verhinderer sind regelmäßig größer, als deren Demonstrationen für die Dummheit..

    Bei der im Artikel angesprochenen Demonstration in Hannover sahen sich an die 200 Teilnehmer der "Demo für alle" einer Gegen-Demonstration von mehr als 500 Menschen gegenüber..

    Die "Demo für alle" ging dann auch nicht den geplanten Weg, sondern eine sehr verkürzte Marsch-Route, und erntete von der beobachtenden Bevölkerung Kopfschütteln, während die Gegen-Demonstration mit Applaus empfangen, die "Demo für alle" vor sich her trieb..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#20 Stefan84Anonym
  • 09.07.2016, 13:04h
  • Antwort auf #13 von Loren
  • Kutschera is nicht nur in der Giodarno Bruno Stiftung aktiv, sondern auch beim Humanistischen Pressedienst:

    hpd.de/redaktion

    Da durfte er unter anderem diesen Hetzartikel veröffentlichen:

    hpd.de/artikel/10925

    Das ist eine der menschenverachtendsten Ausgüsse die mir jemals untergekommen ist. Erst recht für eine angeblich humanistische Organisation. Unter dem Deckmantel gegen Leihmutterschaft zu argumentieren (wo er doch an anderer Stelle bewiesen hat, dass er für Frauen nichts als Verachtung übrig hat), lässt er das fast sofort fallen und holt statt dessen zu einem Rundumschlag auf Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aus.
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#21 Musthave---Anonym
  • 09.07.2016, 13:17h

  • Also wo sie Recht haben ist:
    " Stopt Genderideologie "
    Richtig, stopt endlich katholische und patriarchale homophobe Indoktrination , die diese ja verbreiten, mit Aufklärung ! .
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#22 goddamn liberalAnonym
  • 09.07.2016, 14:19h
  • Antwort auf #16 von Stretchingmaster
  • "Ich hab mir jetzt mal über eine halbe Stunde das Geseiere dieser Frau angehört. Länger habe ich das nicht ausgehalten."

    Du bist abgehärtet. Mein Kompliment!

    Das Faszinierende bei Frau von Beverfoerde, geb. Freiin von Lüninck, ist ja, dass sie wirklich regelrecht erstaunt ist, dass unserereiner, also unwürdige Untermenschen, die unter Großonkel und Großvater als Oberpräsidenten noch verfolgt und vernichtet wurden, gleiche Rechte bekommen.

    Die Frau ist nicht 100, sondern 52, aber sie stammt aus einer Klasse von Herrenmenschen, die früher entscheiden durfte, wer von den Leibeigenen wen heiraten durfte.

    Das prägt sie noch im Jahre 2016.

    Hier wühlen sich herrische braune Schloßgespenster aus der Gruft hervor, die man längst begraben glaubte.

    Das Herrenhaus der Herrin:

    de.wikipedia.org/wiki/Haus_Ostwig
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#23 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.07.2016, 14:27h
  • "Neben all den anderen Dingen, weil die Dinge alle zusammenhängen. Wir müssen das ganze Paket bekämpfen."

    Eben, man muß das ganze nazi gesocks auf allen Ebenen/Plattformen (auf der Strasse, im Internet, in den Medien) beckämpfen.
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#24 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.07.2016, 14:29h
  • "in der Petition verlinkt ist ein Kommentar des Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera, der die "Gender-Ideologie" als "Gesellschaftskrebs" bezeichnet,"

    Der und andere gehört in die Geschloßene und zwar lebenslang!!!!!!
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#25 hugo1970Ehemaliges Profil
#26 goddamn liberalAnonym
  • 09.07.2016, 14:32h
  • Antwort auf #15 von userer
  • "Kriegt man so was nicht ethischer mit einem "do not link"-Link hin als direkt? Man will die ja nicht publik machen."

    Na, so verführerisch finde ich das alles nicht.

    Aber bei Hedwig von Beverfoerde ist Feindbeobachtung schon wichtig.

    Ich denke übrigens, dass das fromme Tarnkäppchen dieser demokratie- und gleichheitsfeindlichen Freiin und Herrin ziemlich dünn ist.

    Der Gott dieser menschenfeindlichen Herrenmenschen war und ist nur eine billige Knute unter vielen, um die Leibeigenen niederzuhalten.

    Der brutale unbeschränkte Herrschaftsanspruch über das Privatleben anderer Menschen ist hier so klar, dass es keiner großen religionskritischen Anstrengungen bedarf.

    Die geschichtlichen Wurzeln dieser Repression sind im Land des rosa Winkels auch klar nachvollziehbar.
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#27 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.07.2016, 14:34h
  • Antwort auf #4 von Gerrit
  • "Warum wollen die wohl auch kommende Generationen dumm halten?"

    "...sondern schlichtweg Vorbereitung aufs Leben."

    Merkst Du, was ich Dir sagen will?
    Eben, desto dümmer die Menschen, desto leichter haben es die neoliberal konservativen religiösen kapitalisten.
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#28 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 09.07.2016, 15:00h
  • Antwort auf #12 von HarryFritot
  • Volle Zustimmung zu Deinem Kommentar, ganau so denk ich auch!!!
    Ich frag mich aber auch bei den Überlegungen, der Mensch hat doch von der Natur Hirn gekriegt, warum kann der Mensch seine Fähigkeiten nicht durchgehend positiv einsetzen?
    Das zeigt auch, das die Natur, die Evolution dann doch nicht so vollkommen sind, oder will es die Natur so?
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#29 hugo1970Ehemaliges Profil
#30 Homonklin44Profil
  • 09.07.2016, 20:39hTauroa Point
  • Religioten und Einfältige. Was soll man erwarten?

    Dass sich ein Evolutionsbiologe hinter diesen grotesken Zug stellt, ist beschämend für die Naturwissenschaft! Allerdings gibt es religiotisch infizierte Wissenschaftler, und genau die holt sich diese Bewegung ran, weil sie sich dafür verwenden lassen, scheinbar die idiotischen Thesen zu stützen, die im religiotischen Verstumpfungsstil ersonnen werden.

    Und da warnen die vor der Indoktrinierung der Kinder ... ja was ist denn die Einimpfung mit dem christlichen Weltbild, wenn nicht genau Indoktrinierung??

    Anstatt "Frühsexualisierung", die aufgrund entwicklungsrelevanter Grenzen nicht möglich ist, eine Verdummbibelung anzustrengen ist so, wie R. Dawkins sagen würde, geistige Kindesmisshandlung.

    Und LGBTIQ-Kinder werden einfach nicht wahrgenommen. Weil die glauben, dass die alle vom rechten Weg abgeführte Hetero-Kinder seien.
    So hirnrissig können nur Religioten folgern. Aber auch nur da, wo es schön zum Regelkatalog der Knilche passt.

    Um 'Gender' zu begreifen, brauchen die nochmal 300 gefühlte Jahre. Vermutlich bleiben sie auf der selbst herbei konfabulierten Verzerrung des Begriffs hängen.

    Das Schlimme ist es, dass einige verbohrte Politiker auf diese Wachsbirnen auch noch hören...
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#31 Stefan84Anonym
  • 09.07.2016, 21:11h
  • Antwort auf #30 von Homonklin44
  • Kutschera ist kein Religiot im eigentlichen Sinn. Allerdings vertritt er seine irrsinnige Ideologie mit religiösem Eifer.

    Er ist extrem auf biologischen Determinismus fixiert. Alles ist bei ihm von der Natur und der Evolution vorgegeben. Das ist bei ihm aber so extrem, dass es in Positionen ausartet die purer Sozialdarwinismus und noch schlimmer als das katholische "Naturrecht" sind. Sobald sich jemand nicht seiner naturgegebenen Rolle fügt wird er oder sie mit Häme überschüttet. Eltern die nicht-biologische Kinder großziehen? Geht nicht! Elternschaft ist rein biologisch! Schwule und Lesben mit Kindern? Das ist eine Fiktion, denn die Natur wollte nicht dass die Kinder haben. Frauen in Führungspositionen? Nicht von der Natur gewollt, denn Männer möchten untergebene Frauen und wenn das Frauen nicht mitmachen bekommen sie keinen Mann und damit keine Kinder, wodurch das Volk ausstirbt. Das ist leider kein Witz. Hat er so gesagt.
    Und Sex ist für ihn die Verschmelzung von Erbgut. Sonst nichts. Was natürlich selbst rein biologisch Schwachsinn ist, da hochentwickelte Tiere wie Menschenaffen oder Delphine Sex zum Spaß oder aus sozialen Gründen haben.

    Keiner bestreitet ja, da dass die Grundlagen biologisch sind. Und es gibt sicherlich Genderforscher die mit dem sozialen Aspekt zu weit gehen. Dass es aber soziale Einflüsse gibt leugnen die meisten Biologen nicht. Die Frage ist eher wie stark das eine Rolle eine spielt.
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#36 NickAnonym
  • 10.07.2016, 08:53h

  • Mal so gesagt, den Regenschirm, links auf dem Bild, finde ich lustig.. in Regenbogenfarben...

    Aber, ich dachte immer das die CSU selbst bereits rechts und homophob genug sei.. das nun auch noch Neonazis, AfD und andere Religioten ausgerechnet in München Stimmung machen...

    Ob die sich das auch in Köln trauen würden?

    Ich hoffe auf massiven Widerstand und Gegenaktionen!

    Die von Storch hatte sich ja Donnerstag wieder so ein ding geleistet nachdem die deutsche Mannschaft verloren hatte...
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#37 Stefan84Anonym
  • 10.07.2016, 14:05h
  • Antwort auf #32 von hugo1970
  • Er ist Atheist! Er dehnt allerdings die Evolutionstheorie auf *alle* Bereiche des Lebens aus. Auch auf sehr viele Dinge wo sie nichts zu suchen hat. Bei ihm gibt es praktisch nichts was nicht biologisch determiniert ist. Soziale Einflüsse leugnet er generell. Nicht nur bei Geschlechterrollen.
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#38 Homonklin44Profil
  • 13.07.2016, 17:57hTauroa Point
  • Antwort auf #32 von hugo1970
  • Anscheinend von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, wenn Tante Wiki Recht behält.

    de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Kutschera#Karriere

    Wobei auch in der Wissenschaft zeitrelevant Denkströmungen präferiert werden können, und das Methodische variant ausgelegt wird. Wie viele Universitäten religiös geführt werden, keine Ahnung. Das wäre mal eine interessante Erhebung, die man machen könnte. Viele waren früher mal irgendwie mit Religiösen verdrahtet, von solchen begünstigt oder wissenschaftliche Arbeit so überschaut.

    Wieso sich Leute an Determinismen heften ... wahrscheinlich, weil's analog zum Schöpfungsmythos einfacher ist, alles nach varianz-armen 'Gesetzmäßigkeiten' zu ordnen, und der Sortiertrieb vieler Menschen dem zuspricht.

    Gerade von Biologen erwartet man eigentlich ein Auge für's Detail. Die müssten längst erkannt haben, dass in der Natur jede mögliche Nische, Lösung für ein Problem, jeder denkbare Anpassungsweg und jede Idee ausprobiert wird, und Determinismen höchstens eine Beschränkung des menschlichen Geistes zur Folge haben.

    Leider kenne ich auch jemand, der einem stark deterministischen Denken verhaftet ist. Es ist nahezu unmöglich, solchen Leuten die wohl unendliche Komplexität, und die daraus resultierenden Möglichkeiten in der Natur begreiflich zu machen. Sie denken in wenigen Schemata und grenzen alles aus, was nicht in diese Systematik passt.
    Von daher kann man das schon mit 'religiösem Eifer' vergleichen, unabhängig davon, ob ein Determinist einer Konfession zugehört, oder auch nicht.

    Auch kein großes Wunder, dass sich die "DfA"-Leute genau so Denkende heraus picken, um ihre verqueren Ideen zu instrumentalisieren.
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