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Kommentare zu:
Star Trek: Debatte der Generationen


#1 falken42
  • 09.07.2016, 16:45h
  • ich bin sulus meinung. hier springt man auf einen zug auf, weil george takei sich geoutet hat, das war in den schlagzeilen und fertig.
    von den alten charakteren hätte sich doch von der story her eher spock angeboten. ein volk bei dem sich die vulkanier alle 7 jahre (ungewollt) zum geschlechtsübergreifenden sex zwingen lassen müssen ... da hätte man eine schwule kultur kreieren können.
    aber das hätte mut erfordert und spock ist eine hauptfigur.
    so wie es jetzt läuft ist es eher billig und primitiv. aber viele werden natürlich sagen besser als weitere 50 jahre hetero-star trek.
    noch mehr als LGBTI im weltall würde mir eine entmilitarisierung von star trek gefallen. spock und Co waren vorrangig Forscher.
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#2 MarekAnonym
  • 09.07.2016, 16:48h
  • Erstmal sollte uns jede zusätzliche mediale Präsenz willkommen sein.

    Und George Takeis Kritik, das sei nicht werkgetreu, kann ich nicht nachvollziehen. Wie oft wurden nicht eigentlich schwule Rollen bei Verfilmungen zu Heteros?

    Außerdem stammen die Romanvorlagen doch aus einer Zeit, wo sowas gar nicht möglich gewesen wäre, wo es aber auch rein statistisch in der "Crew" des Raumschiffs mehrere Schwule gegeben haben muss.

    Jetzt hat diese Rolle eben nach so vielen Jahren endlich ihr Coming-out. Genauso wie George Takei es ja auch erst nach vielen Jahren hatte.

    Man kann sich echt auch anstellen.

    Übrigens:
    der James Bond der Filme hat auch nicht viel mit der Romanvorlage zu tun. (Am ehesten kommt dem noch Sean Connery.)

    Also ich finde das super...
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#3 Trekkie77Anonym
  • 09.07.2016, 16:58h
  • Antwort auf #1 von falken42
  • "ich bin sulus meinung. hier springt man auf einen zug auf, weil george takei sich geoutet hat, das war in den schlagzeilen und fertig.
    von den alten charakteren hätte sich doch von der story her eher spock angeboten."
    ...
    "aber das hätte mut erfordert und spock ist eine hauptfigur. so wie es jetzt läuft ist es eher billig und primitiv. "

    Wieso das denn? Bei Spock wäre der Aufschrei noch viiiiel größer geworden, gerade weil er im Star Trek-Canon deutlicher heterosexuell ist...
    Lediglich sein Verhältnis zu Kirk ließe etwas Homo-Erotik vermuten (die Szene in ST V - "Aber Captain - doch nicht vor den Klingonen!" )
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#4 MarekAnonym
  • 09.07.2016, 17:02h
  • Antwort auf #1 von falken42
  • Finde ich nicht...

    Spock ist ja (zumindest für mich als Außenstehenden, der die Serie kaum kennt, Fans mögen mir verzeihen) der Freak.

    Wäre der schwul, wäre der Schwule wieder mal der Freak.

    Das ist ähnlich wie bei Big Bang Theory, wo Sheldon der Freak ist. Das mag für den Zuschauer witzig sein, aber wer will schon wie Sheldon sein?
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#5 DodoAnonym
#6 KMBonnProfil
  • 09.07.2016, 19:15hBonn
  • Ich bin (Jahrgang 67) mit StarTrek groß geworden. Hatte alle Bücher. :-)
    Und hab als Heranwachsender kaum daran gedacht, dass es eine schwule Rolle geben könnte. Weil Schwule ja damals - wenn sie denn im Film vorkamen - höchstens als schrille Tunte oder als widerlich-süßliches Was-auch-immer daherkamen. Da gab es mal einen James Bond Film, ich weiß grad nicht, wie er heißt, mit zwei schwulen Killern, die sowas von widerlich klischeehaft daherkamen. Das kam eher als abschreckendes Beispiel.
    Welcher Junge nahm sich das als Vorbild?
    Ich kann Takeis Meinung nachvollziehen und gut verstehen. Aber ich glaube auch zu sehen - und das beobachte ich eben bei der nachwachsenden Generation - dass viele Jungs eben nicht ausschließlich als schwule Jungs wahrgenommen werden wollen, sondern eher als Jungs, die zufällig auf Jungs stehen. Es ist ein Aspekt ihres Daseins, ein wichtiger zwar, aber sie sehen nicht alles durch die schwule Brille.
    Von daher finde ich die Idee der heutigen Enterprise-Macher, einen queeren Charakter nahezu beiläufig und selbstverständlich einfließen zu lassen, nachvollziehbar und auch gut. Es ist sowas wie der stete Tropfen, der auch den Stein höhlt.
    In mehreren Büchern tauchen Sulu, Chekov und Uhura als Gruppe auf, die untereinander eng miteinander befreundet sind. Uhura holt den experimentierfreudigen Sulu immer auf den Boden zurück, während sie verzweifelt versucht, dem jungen Russen Chekov beizubringen, dass es jenseits von Mütterchen Rußlands Küche mit vielen Kohlrezepten noch andere kulinarische Spezialitäten gibt. Klappt nie und ist ein kleiner Running Gag.
    Das tragische Unglück, dass dem aktuellen Darsteller von Chekov widerfahren ist, hat mich auch trauern lassen. Er wäre nebenbei bemerkt natürlich auch ein passender Charakter für eine schwule Entwicklung gewesen.
    So oder so, StarTrek hat nur aufgeholt, und der schwule Sulu ist keine Revolution.
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#7 Komischer VogelAnonym
#8 FriederAnonym
#9 Trekkie77Anonym
#10 herve64Ehemaliges Profil
  • 09.07.2016, 22:34h
  • Zurück zum eigentlichen Thema: George Takei hat vollkommen Recht! Hier geht es nämlich nicht um die sexuelle Orientierung des Darstellers von Commande Sulu, sondern um die Figur, die schwul sein soll. Was erstere Figur betrifft: hier wurde die Chance verspielt, und es ist irrelevant, ob George Takei selbst schwul ist oder nicht.Was also bleibt übrig? Gnz einfach: man kreiert eine neue Figur, die schwul ist und gebe ihr den Spielraum, das vollends auskosten zu können, und schon rockt das Ding. Aber einer alten, eingespielten Figur die Homosexualität auferlegen zu wollen, ist einfach zu konstruiert.
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#11 LovesternProfil
  • 10.07.2016, 01:08hGreifswald
  • Ich fand es auch seltsam, dass Star Trek Next Generation (die Serie mit Picard) nie so mutig war, wie es die Ursprungsserie in den 60igern für damalige Verhältnisse war, und einen homosexuellen Charakter mit dabei hatte. Von den cleanen späteren Serien Deep Space Nine, Voyager und Enterprise gar nicht erst zu reden. Da war wohl das "mutigste" einen starken Frauen-Charakter mit drin zu haben.

    Sind also sehr spät dran damit. Sie hätten ja auch einfach mal erwähnen können, dass im Zuge einer Gen-Therapie Homosexuelle quasi ausgerottet wurden. Würde zwar nicht Jedem gefallen, aber würde mal eine entsprechende Diskussion auslösen, was wäre, wenn es möglich wäre? Wo man doch aus Umfragen weiß, dass selbst homosexuelle Eltern diese Möglichkeit zu 80% nutzen würden, wenn es sie gäbe?

    In diesem Sinn innovativ ist Star Trek schon lange nicht mehr. Weltraum-Geballer überschattet mittlerweile alles.

    Nichtsdestotrotz, schön, dass sie es machen. Der Russe Chekov wäre vielleicht sogar passender gewesen, wo doch die heutigen Russen die schwulenfeindliche Tour fahren und im Ernst glauben, das sei "westliche Dekadenz" und ein "richtiger, nicht verweichlichter" Mann sei nicht schwul und überhaupt wird man ja nur schwul, wenn man durch westliche Medien und "homosexuelle Beeinflussung" in der Kindheit "indoktriniert" wird.
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#12 JogoleinProfil
  • 10.07.2016, 09:55hAalen
  • Antwort auf #2 von Marek
  • Für mich ist definitiv nicht jede mediale Präsenz willkommen, sondern jede mediale Präsenz die natürlich und stimmig wirkt. Und das ist bei Sulu eben leider Gottes nicht der Fall. Es kommt nicht darauf warum der Charakter nicht als schwul eingeführt wurde, sondern dass ernicht als schwul eingeführt wurde.

    Im übrigen gibt es keine Romanvorlage für Sulu, Sulu wurde von Gene Roddenberry direkt für die Serie entwickelt und ist dort 4 Jahre und darüber hinaus noch vereinzelt in den restlichen 47 des Bestehens etabliert worden.
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#13 JogoleinProfil
  • 10.07.2016, 10:24hAalen
  • Antwort auf #1 von falken42
  • Solange die Föderationsschiffe (die in erster Linie Forschungsmissionen sind) permanent auf kriegerische Völker wie die Borg, Spezies 8472 oder früher die Klingonen, Cardassianer oder Romulaner stoßen ist ein Mindestmaß an militärischer Struktur zwingend erforderlich.

    Mal abgesehen davon wäre eine Serie in der die Schiffbesatzung permanet nur fremdartige Blumen auf verschiedenen Planeten pflückt schlicht langweilig. Es gab ja im Star Trek Universum auch Versuche das ganze als Spacesoap laufen lassen, leider hat das bei DS9 nicht funktioniert, die ersten Staffeln die so aufgebaut sind, sind gähnend langweilig, erst als der vermeintlich übermächtige Dominion aufgetaucht ist wurde es wieder spannend und eine militärische Kommandostruktur erforderlich.
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#14 falken42
  • 10.07.2016, 11:09h
  • Antwort auf #13 von Jogolein
  • die gegner kommen doch nicht aus dem hohlen raum, die autoren schreiben die geschichten so. doch schau dir mal einen abend lang im vergleich die ur-star trek folgen an und die von archer oder janeway. die tendenz wird immer militärischer, immer mehr zu "hurra, wir leben in einer militärdiktatur".
    war die tribble geschichte humorlos? oder die von den aspern die mit liebe und vernunft besiegt wurden? oder als janeway auf ein alternatives borgkollektiv traf? die rechte der holo-menschen, als der doktor ein buch schrieb?
    Folgen mit kampf mögen actionreicher für einmaliges sehen sein, die eben zitierten sehenswerter auch noch nach 20 jahren. genauso wie die alten spielfilme.
    aber das ist ja heute zeitgeist: überall nur mord und gewalt und nur eine übermächtige quasimilitärische struktur kann uns retten... fragt sich mal jemand, warum das jeden Abend auf allen kanälen läuft?
    und das ironischste: es funktioniert, die die da manipuliert werden, finden das toll HURRA Frieden ist langweilig, lass uns wieder Krieg führen im eigenen Land (siehe Frankreich, USA), im Ausland sowieso, in zig Krimis und Filmen geprobt jeden Tag.
    da waren mir die alten geschichten von kirk und co lieber, spannender und interessanter - mit sprechenden Blumen und anderem "langweiligen" kram.
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#15 JogoleinProfil
  • 10.07.2016, 12:48hAalen
  • Antwort auf #14 von falken42
  • Sorry, aber das kann ich so gar nicht feststellen. Militärische Kraft einzusetzen ist auch in den späteren Serien immer nur Ultima Ratio, was deine genannten Beispiele auch belegen. Einen Hurra-Mentaliät in Bezug auf Militarismus ist in keinster Weise zu erkennen. Und schon gar keine militärische Übermacht. Militärische Auseinandersetzungen gibt es auch in der Originalserie, da braucht man nichts verklären.

    Wer sich in die große weite Welt hinaus wagt - wie in Star Trek - der trifft in einer offensichtlich sehr dicht bevölkerten Galaxie zwangsläufig auf Völker denen der Friede (der auf der Erde nach einem ziemlich üblen Krieg mit großflächigem nuklearem Winter und Anarchie und Chaos herrscht) eben nicht die oberste Maxime darstellt und Diplomatie nicht weiterhilft. Finde ich weitaus realistischer als nur "Piep, piep, piep..."
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#16 Musthave---Anonym
  • 10.07.2016, 16:49h

  • Wo stand den bei Sulu " nur Hetero " im Lebenslauf den es so Vollständig garnicht gab ?. Da er mit Frauen zusammen war und das nicht von wohl irdisch nicht mehr vorhandener gesellschaftlicher Repression herrührt, ist er eben Bisexuell.
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#17 JogoleinProfil
  • 10.07.2016, 20:14hAalen
  • Antwort auf #16 von Musthave---
  • Wenn George Takei sagt, dass Gene Roddenberry den Charakter Sulu heterosexuell angelegt hat, dann wird das wohl stimmen, denn immerhin spielt er den Charakter schon 50 Jahre und wird wohl die Biographie seines Charakters kennen.

    Und wenn die Produzenten des neuen Filmes sagen, ihr Sulu sei schwul, dann ist er eben nicht bisexuell sondern schwul.

    Es wäre einfach mal schön, wenn man bei den Fakten bleiben würde.
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#18 Trekkie77Anonym
  • 10.07.2016, 20:38h
  • Antwort auf #17 von Jogolein
  • Die Beweislage für George Takei's Heterosexualität ist in 79 Star Trek Folgen und 6 Filmen sehr sehr dünn! DAS ist Fakt. Und eine Tochter ist in Zeiten von Regenbogenfamilien kein Nachweis mehr.
    Und Fakt ist auch: das Alter von Chekov in der Kelvin-Zeitlinie kann nicht stimmen, Chekov in der alten Ära kann Khan nicht gekannt haben, da er in Staffel 1 "nicht so ausgelegt" war. Da regt sich doch auch keiner auf. Dabei könnte er in Staffel 1 rückwirkend eingebaut worden sein und anderswo im Schiff gedient haben. Man sieht ja nie alle 400 Crew-Mitglieder.

    Die Seher des Filmes werden wohl kaum alle Folgen und Filme gesehen haben um sich davon zu vergewissern, und erst recht werden sie sich nicht um nicht die inofizielle Biographie bemühen.
    Viel eher liegt der Verdacht nahe, dass Takei jetzt etwas rumzickt, weil ER nicht die Chance hatte, diese Rolle zu spielen.
    Ausgerechnet George "It's ok to be gay" Takei...
    Das nimmt ja schon Ausmaße an wie bei "I'm the only gay in the town" Daffyd Thomas.
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#19 scarnetProfil
  • 10.07.2016, 22:20hRegensburg
  • Nun ja: "[...] bis jetzt keinen LGBT-Charakter hatte [...]"

    Jadzia Dax (DS9) ist in meine Augen durch den Wechsel des Wirts zwischen verschiedenen Geschlechtern - in Anbetracht dessen, dass die Erinnerungen durch den Symbionten mitgenommen werden - zumindest ... mal Bi.
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#20 TheDadProfil
  • 11.07.2016, 00:48hHannover
  • Antwort auf #19 von scarnet
  • ""Jadzia Dax (DS9) ist in meine Augen durch den Wechsel des Wirts zwischen verschiedenen Geschlechtern""..

    Dazu gibt es auch eine Folge in The Next Generation, wo ein Wirt sich in Dr. Beverly Crusher verliebt, beim Zwischenwechsel auf Nr.1 sich diese Liebe auf Riker überträgt, und dann beim Wechsel in den neuen Wirt auf die Frau die die Wirtin ist..
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#21 sad cineasteAnonym
  • 11.07.2016, 04:57h
  • Ich bin Filmfan und treibe mich viel auf deutschen Filmcommunityseiten herum. Was ich dort bei diesem Thema lesen musste, schlug dem Fass absolut den Boden aus. Da wurde derartig viel beleidigt, dass es mich richtig geekelt hat. Richtig kranke Hetze. Sowas habe ich ehrlich gesagt noch nie im Netz gesehen. Finde es auch wirklich bedenklich, dass es temporär so verrückte Wutbürger gibt, die andere über Demokratie belehren wollen und selbst den Unterschied zwischen freier Meinungsäußerung und unterirdischer Hetzrede nicht mehr kennen. Das ist eine Schande für Deustchland. Was das Schlimmste daran ist - die Seitenbetreiber haben teils nichts Besseres zu tun, als über Clickbait das dicke Geld einzusammeln. Moderation findet teilweise gar nicht statt und es liegen "Meinungen" herum, die nicht bitterböser gegen LGBT sein könnten. Da fühlt man sich wirklich massiv weggeekelt. So eine Diskriminierung habe ich zum Glück in dieser Intensität zuvor noch nicht wahrgenommen, aber vom Vokabular bin ich entsetzt und dass man nichts dagegen unternimmt, finde ich beschämend.
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#22 HomorideAnonym
  • 11.07.2016, 06:31h
  • Sulu hatte nie eine Freundin bei Star Trek TOS, von daher,vollkommen in logisch...

    Nur finde ich es befremdlich wie sehr sich die Schwulen nun Sicher zu fühlen scheinen, und das alles nur weil sie begeistert mit den Heteros gemeinsame Sachen machen wollen... "Aus Angst und auch wegen Anpassung, den heten in den Arsch kriechen...", hätte Brian Kinney sicher zu vielen Schwuchteln gesagt...
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#23 Musthave---Anonym
  • 11.07.2016, 07:06h
  • Antwort auf #21 von sad cineaste

  • Echt, es gibt eine breite oder nur teilweise Agression gegen einen Homo-Sulu ? Ich vermute wenn auch das Homophobe solche Foren nutzen um Stimmung zu machen wie sie es auch sonst, ja auch Hier ständig tun. Also keine echten Fans der Serie, wobei das eine das andere nicht ausschließt.
    Da gibt es viele solcher perfider Aktionen, grade vonden immer fanatischeren christlichen Gruppen bzw Nazihaften .
    Da fällt mir noch diese Umfrage mit dem " Homoküsse ecklig " ein, ich hab den Verdacht das das auch stark ideologisch manipuliert wurde. Allein die Frageformulierung impliziert das ja schon.

    Jedenfalls zum Thema finde ich aus besagten Gründen grade Sulu sehr geignet.
    Entweder Bi oder er hatt nach mehr romantischen Heteroerfahrungen nun die wahre sexuelle und romantische Erfüllung die ihm sein heißer Gaysex nun bietet und den er nur noch bevorzugt, bzw der sich bei ehelicher Monogamie folgert.
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#24 sad cineasteAnonym
  • 11.07.2016, 17:12h
  • Antwort auf #23 von Musthave---
  • Die Reaktionen der etwas gemäßigteren Fans, denen der gay Sulu nicht passt, sind noch im verschmerzbaren Bereich. Leider gibt es aber auch die verbalen Totalentgleisungen, die tatsächlich gruselig fanatisch rüberkommen und sicher mehr mit grundlegender politischer Einstellung zu tun haben. Man hat sowas schon mal besser moderiert. Sehr bedenklich, was heute noch als Meinung angesehen wird, oder schlicht übersehen wird, um die Diskussion rentabel aufkochen zu lassen. Vor übelster Hetzrede sollte in Onlinecommunities eigentlich jeder geschützt werden. bei Homosexuellen wird temporär mal wieder nicht so genau hingeguckt. Da waren wir schon ein Stück weiter. Das Klima ist ungemütlicher geworden. :-( Sehr bedenklich.
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#25 Trekkie77Anonym
  • 11.07.2016, 21:47h
  • Antwort auf #24 von sad cineaste
  • Ja, die Kommentare sind ekelhaft. Da wird tatsächlich mit Biologie und Anatomie um sich geworfen und erklärt, dass Homosexuelle nicht homosexuell sein können, weil die ja keinen Geschlechtsverkehr haben könnten.
    Und sich damit gegen homosexuelle Charaktere in einem fiktiven Universum in der Zukunft wehren.
    Ja, nee is klar... Es ist ja auch dagegen biologisch und anatomisch möglich, dass sich Menschen mit außerirdischen Spezies paaren können.
    Komisch, das können die Hasser und angeblichen Trekkies nicht erklären, wo da die Logik sein soll.
    Lass Hirn regnen...
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#26 TheDadProfil
  • 11.07.2016, 23:35hHannover
  • Antwort auf #25 von Trekkie77
  • Jepp..

    Aber..
    Äh ?
    ""Es ist ja auch dagegen biologisch und anatomisch möglich, dass sich Menschen mit außerirdischen Spezies paaren können.""..

    Warum das so ist..
    Und warum sämtliche Paarungen bislang nur zwischen Humanoiden erfolgten, wird in einer Folge von TNG erklärt..
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#27 JogoleinProfil
  • 12.07.2016, 09:25hAalen
  • Antwort auf #18 von Trekkie77
  • Chekov ist bereits auf der Enterprise bevor auf die Brücke versetzt wird und somit "sichtbar" wird. In der Folge "Das Spukschloss im Weltraum", in der Chekov das erste mal auftritt, sagt er, dass er nicht erst seit gestern auf dem Schiff sei, deswegen kann er auch Khan gekannt haben, was in "Der Zorn des Khan" auch bestätigt wird. Somit war das eben schon "so ausgelegt". Es ist "Canon" dass Chekov nach der Folge "Die Frauen des Mr. Mudd" und vor "Der schlafende Tiger" an Bord der Enterprise gekommen ist, da er Henry Mudd nicht kannte, Khan aber schon.

    Das Alter in der Neuen Zeitlinie kann im übrigen sehr wohl stimmen, da Aufgrund des Angriffes auf die Kelvin der Tiefenraum schneller bereist wird und somit die Botany Bay deutlich früher gefunden wird und auch die 5-Jahres-Mission 4 Jahre früher beginnt als in der alten Zeitlinie. Deswegen wirken und sind auch alle anderen Hauptcharaktere jünger als in der Originalserie.

    Im übrigen braucht es keine "Beweise" für Sulus Heterosexualität, es reicht dass Roddenberry einen Heterosexuellen Charakter namens Sulu erschaffen hat.

    Hier Takei unterstellen zu wollen er wäre beleidigt entbehrt jedenfalls jeder Grundlage. Dass homosexuelle Schauspieler ohne Murren heterosexuelle Charaktere spielen kommt ständig vor, die eigene Homosexualität färbt nicht auf die Sexualität eines Charakters ab.
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#28 Patroklos

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