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Wer würde diesen Tarzan nicht küssen wollen? (Bild: Warner Bros.)

  • 11. Juli 2016, 12:04h 82 2 Min.

Alexander Skarsgård sollte im neuen "Tarzan"-Film eigentlich von Christoph Waltz geküsst werden – daraus wurde aber nach negativen Reaktionen eines Testpublikums nichts.

Im Film "Legend of Tarzan", der Anfang Juli in den USA angelaufen ist, war eigentlich ein gleichgeschlechtlicher Kuss zwischen dem belgischen Gesandten Léon Rom (Christoph Waltz), dem Bösewicht im Film, und dem wilden Protagonisten Tarzan (Alexander Skarsgård) geplant. Davon berichtete jetzt erstmals Regisseur David Yates in der Londoner Zeitung "Times". Am Ende sei diese Szene aber der Schnittschere zum Opfer gefallen.

Laut dem britischen Regisseur hat der Gesandte in der Szene Tarzan einen Schmatz auf den Mund gesetzt, als dieser gerade bewusstlos war. Léon Rom soll danach zu Jane gesagt haben: "Die Wildheit deines Mannes verwirrt mich noch mehr, als ich es ausdrücken kann."

Testpublikum war verwirrt

"Wir haben das entfernt, weil es fast schon zu viel war. Es war dieser sehr, sehr eigenartige Moment, als Christoph ihn geküsst hat", so Yates. "Wir haben die Szene geliebt, als wir sie gedreht haben. Aber das Testpublikum war dadurch verwirrt." Am Ende habe auch er gedacht, dass die Szene den Film zu sehr überfrachtet hätte.

Der Film "Legend of Tarzan" ist keine Neuverfilmung einer alten Geschichte, sondern soll das Leben des Protagonisten weiterentwickeln: Tarzan hat demnach den afrikanischen Dschungel verlassen und lebt in London mit seiner Ehefrau Jane. Er geht dann als Sonderbotschafter zurück in den Kongo – dort wird er aber zur Schachfigur einer Intrige, die Léon Rom eingefädelt hat.

Der Film spielte in den ersten zwei Wochen in Nordamerika 80 Millionen Dollar ein. Die Produktionskosten lagen allerdings bei 180 Millionen Dollar, damit muss "Legend of Tarzan" rund 400 Millionen Dollar einspielen, um alle Kosten zu decken. Kritiker zeigten sich nicht begeistert über die Verfilmung, sie bemängelten insbesondere ein vorhersehbares Drehbuch. In Deutschland wird der Film am 21. Juli anlaufen.

Der aus Schweden stammende Tarzan-Darsteller Alexander Skarsgård ist bekannt als Vampir "Eric" aus der Erfolgsserie "True Blood". In dieser Serie hatte er auch mit gleichgeschlechtlichen Küssen für Aufregung gesorgt (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 Jogolein
  • 11.07.2016, 14:34hAalen
  • Ach bitte, was soll denn der Schmarrn? Wenn der vermeintlich schwule Bösewicht (!) Rom dem wehrlosen Tarzan einen Schmatz auf die Lippe drückt, ist das kein "schwuler Kuss" sondern bestenfalls eine sexuelle Belästigung. Braucht kein Mensch!
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#2 Stretchingmaster
  • 11.07.2016, 16:51hEssen / Holsterhausen
  • Also ich werde mir den Film auf alle Fälle anschauen. Schon allein weil Alex so ein Schnuckelchen ist. Für mich braucht es keinen Kuss von 2 Männern in einem Tarzan Film.

    Schönen Tag noch
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#3 ViktorAnonym
  • 11.07.2016, 18:08h
  • Amerikanische Testpublikums sind gnadenlos: die haben Baptist Church Freunde
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