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Kommentare zu:
Tarzan: Schwuler Kuss aus Kinoversion geschnitten


#31 Homonklin44Profil
  • 12.07.2016, 21:08hTauroa Point
  • Also ob jetzt eine Szene von ein paar Augenblicken einen Film zu sehr überfrachten kann ...da muss einer schon recht empfindsam urteilen, um das dabei zu befürchten.

    Wäre mal interessant zu erfahren, wie so ein Test-Publikum eigentlich zusammengestellt wird. Was das für Leute sind. Ob die dachten, sich an eine Tarzan-Dreiecks-Beziehung gewöhnen zu müssen, oder was.

    Als Vampir 'Eric' in True Blood habe ich Alexander Skarsgård gut in Erinnerung. Ich fand den darin Hammer cool, *RRRR*-mäßig, für feuchte Träume höchst geeignet.

    Der Tarzan-Streifen klingt jetzt nicht überaus interessant, wobei ich ja nicht weiß, wie viel Dschungel-Mann in einem zivilisierten Tarzan hängen geblieben sein mag.

    "Cheeta" kann leider nicht mehr mitspielen. Einer der Darsteller ist im Alter von ca. 79 Jahren gestorben, für einen Schimpansen echt methusalisch.
    Wenn Christoph Waltz einen Schimpansen auf den Mund geküsst hätte, wären die vom Testpublikum wahrscheinlich auch aus den Sitzen gefallen...
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#32 falken42
  • 12.07.2016, 22:14h
  • Antwort auf #29 von Gutmensch
  • verzeihung aber das kompliment muss ich zurück geben.
    wir haben halt unterschiedliche ansichten vom "Schwulsein". für dich hat schwulsein anscheinend immer was mit sex zu tun, für mich ist es ein lebensgefühl. und ja das heißt auch das meine freundschaften zu männern anders sind als jene zu frauen.
    was meinst du woher der typische heterospruch kommt, man könne mit frauen schwer befreundet sein?
    wenn ich deinen gedanken zu ende denke, heisst das es gibt keine schwule freundschaftliche zärtlichkeit.

    ich denke, wir werden uns erst dann richtig emanzipieren, wenn wir akzeptieren, dass homosexuelles leben eine eigene art zu leben darstellt inkl. kunst, kultur, freundschaft usw.
    solange wir in dem glauben verbleiben, es ginge hier lediglich um die frage ob der mensch den ich liebe und begehre ein männchen oder weibchen ist und welche stellungen wir bevorzugen, solange werden nicht-heterosexuelle immer ein leicht zu diskriminierender haufen störenfriede sein.
    nebenbei die persönlich beleidigende komponente deines kommentars finde ich unpassend.
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#33 LarsAnonym
  • 12.07.2016, 22:15h
  • Antwort auf #31 von Homonklin44
  • "Wäre mal interessant zu erfahren, wie so ein Test-Publikum eigentlich zusammengestellt wird."

    Knallhart auf Profit kalkuliert, da kannst Du Gift drauf nehmen. Also: 5-10 % queere Zuschauer. Ich vermute, bei Tarzan-Filmen wird man zu recht auch auf einen etwas höheren Anteil von homosexuellem Publikum spekulieren.

    Die Reaktionen auf die Szene sind auch hier geteilt. Das spricht durchaus dafür, dass es auch beim homosexuellen Testpublikum nicht unbedingt Begeisterungsstürme gegeben hat.
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#34 GutmenschProfil
  • 13.07.2016, 06:29h St. Gallen
  • Antwort auf #32 von falken42

  • Also allgemein definiert ist man schwul, wenn man auf männer steht. Natürlich kannst du für dich eine eigene definition haben. Aber wie sähe denn so ein schwules Lebensgefühl aus? Und was, wenn einer eine andere Art zu leben hat, die nicht deinem Schwulsein entspricht? Ist der dann nicht richtig schwul?

    Ich denke Emanzipation geht nur, wenn man anerkennt, dass Lesben und Schwule genau so vielfältig sind wie der Rest der Gesellschaft und zwar in jedem Bereich.

    Und natürlich kann es auch freundschaftliche Zärtlichkeit geben, die nicht schwul, lesbisch oder hetero ist. In unserer Gesellschaft ist das eben ein stückweit tabuisiert. Wenn zwei Menschen Händchen halten, dann denkt man sofort die haben Sex miteinander und sind schwul/lesbisch/hetero.
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#35 GutmenschProfil
  • 13.07.2016, 07:38hSt. Gallen
  • Antwort auf #31 von Homonklin44
  • Natürlich kann eine einzelne Szene den Film überfrachten. Wenn der Übeltäter nicht nur bösartig und hinterlistig, sondern auch noch pervers und schwul ist, dann kann das unter Umständen zu viel sein. Kommt natürlich auf die Situation und den Film an, aber hier haben sie so entschieden.

    Hauptsache die Queer-Leser können wieder schreien, wie schlimm die Welt doch ist.

    Heteronormativ!
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#36 falken42
  • 13.07.2016, 08:49h
  • Antwort auf #34 von Gutmensch
  • du kommst aus deinem käfig nicht raus, leider- dein letzter satz beweisst das.
    wenn schwul sein bedeutet, auf männer zu stehen, d.h. ihre zeit gerne mit männern verbringen (aber eben nicht nur sex), dann heisst das logischerweise, dass zwei männer die händchenhaltend durch dehli gehen, zu einem teil ihrer persönlichkeit schwul sind. es heisst nicht, dass sie sex haben (egal ob sie es nicht wollen oder nicht trauen oder nicht dürfen).
    das wort schwul ist doch nur eine kurze beschreibung für all diese aktivitäten. so wie du es schreibst, würde es aber bedeuten, wir beobachten zwei männer die sich umarmen und zärtlichkeiten austauschen. da gehen wir hin und fragen "habt ihr auch analverkehr?" wenn ja sind sie schwul, wenn nein dann "nur" freunde.
    ich halte das für unsinn. und propaganda von und für heteros, damit schwules verhalten statistisch klein bleibt und als ausnahmen dargestellt werden kann.
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#37 GutmenschProfil
#38 LarsAnonym
  • 13.07.2016, 09:14h
  • Antwort auf #36 von falken42
  • Ein Grund dafür, dass es so etwas wie eine homosexuelle Emanzipationsbewegung gibt, ist, dass die sexuelle Orientierung als eine Identität anerkannt wird, die nicht veränderbar ist. Als schwuler Mann kann es durchaus sein, dass man von Zeit zu Zeit von einer Frau körperlich angezogen wird, dass man sie interssant findet, gerne Händchen mit ihr hält, sich über eine Berührung freut etc. Das kommt sogar häufig vor. Unter Heterofrauen auch. Trotzdem würden sich diese schwulen Männer nicht als hetero oder bi bezeichnen.

    Aus der Psychologie ist auch das Phänomen von Männern, die Sex mit Männern haben, bekannt. Auch das bedeutet nicht notwendigerweise eine homosexuelle Identität.

    Was Du als schwul beschreibst, ist nach meiner Deifinition homoerotisch. Das kommt bei allen Menschen vor und kann ohne Probleme mit einer heterosexuellen Identität zusammen gehen.

    Natürlich kannst Du die Dinge anders und nach Deiner persönlichen Meinung definieren, aber ich glaube, es steht den gängigen Definitionen auch in queeren Kontexten entgegen. Für das bessere Zusammenleben von Homos und Heteros wäre also Klarheit in diesem Bereich sinnvoll.
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#39 TheDadProfil
  • 13.07.2016, 12:34hHannover
  • Antwort auf #38 von Lars
  • ""Aus der Psychologie ist auch das Phänomen von Männern, die Sex mit Männern haben, bekannt.""..

    Menschen SIND KEINE "Phänomene" !

    Das "Phänomen" entsteht im Kopf des Betrachters, der sich die Vorgänge aus welchen gründen auch immer, ganz offensichtlich nicht erklären kann !

    Es wäre nett wenn Du diesen Unsinn hier endlich unterlassen würdest..

    Und es wäre ebenso nett, wenn Du und Andere es unterließen, hier aus dem Begriff "Schwul" einen ähnlichen Begriff zu basteln, wie "Homosexuell"..

    Schwul ist mehr als nur Sex, Sexualität und Sexuelle Identität..

    Die in Deinen und den Kommentaren von "Gutmensch" vorgenommen Reduzierungen von "Schwul" nur auf Sex und "sexuelles Erleben" ist nicht nur determinitischer Blödsinn, sondern auch noch Zeichen einer ansonsten nicht weiter verwunderlichen eingeschränkten Sicht auf die Realität..
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#40 GutmenschProfil
  • 13.07.2016, 13:05hSt. Gallen
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • Schwul sein bedeutet, dass man sich romantisch und erotisch zu Männern hingezogen fühlt. Das versteht man zumindest allgemein darunter, wenn du etwas anderes meinst, kannst du das gerne versuchen zu begründen.

    Natürlich ist es mehr als Sex. Aber auf jeden fall kann es auch Frauen oder Männer geben, die sich freundschaftlich umarmen etc. ohne dass das schwul ist. In unserer Gesellschaft kommt das bei Männern nur sehr selten vor weil es fälschlicherweise als schwul angesehen wird.

    Wenn Männer Sex mit Männer haben, ohne dass sie schwul sind, dann ist das ein Phänomen. Nicht die Menschen sind das Phänomen sondern der Sex.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »

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