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Kommentare zu:
Tarzan: Schwuler Kuss aus Kinoversion geschnitten


#71 falken42
  • 14.07.2016, 18:06h
  • Antwort auf #59 von ursus
  • interessante fragen, ich musste selbst erst einmal ein wenig nachdenken. aber nein, ich mache in meinem empfinden keinen unterschied zwischen schwulen und nicht schwulen männern.

    nicht alle männer sind schwul und nur bei den wenigsten interessiert mich das persönlich. trotzdem empfinde ich den umgang mit ihnen anders.
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#72 falken42
  • 14.07.2016, 18:21h
  • Antwort auf #60 von Lars
  • dein kommentar gefällt mir, ich bin aber nicht ganz deiner meinung,sry.
    du schreibst:

    "Grundsätzlich ist eine klare Abgrenzung der eigenen Identität in jeder Hinsicht nicht besser oder schlechter als die Haltung von Menschen, die eine fließendere Einstellung und Prägung haben, oder bei denen die sexuelle, romantische oder emotionale Orientierung zu einem Geschlecht nur als eine von mehreren identitätsstiftenden Faktoren erlebt oder in sich als nicht eindeutig erlebt wird."

    in einer schönen und einigermaßen gerechten welt, würde ich dir sofort zustimmen. leider habe ich sehr oft erlebt, das menschen ihre persönliche feigheit oder vorteilsnahme mit genau diesem argument kaschieren.

    und das macht es dann nicht mehr ganz so einfach, wie du es so schön schreibst. und jeder der eben nicht position bezieht, obwohl er es könnte wird freiwillig oder unfreiwillig ein argument der konservativen und macht die welt ein wenig schlechter (insbesondere aber nicht nur für uns). diejenigen die tatsächlich keine eindeutige sexelle identität haben, können nicht anders - kein problem. doch die menge an leuten die mir mit diesem argument in meinem leben gekommen sind .... sorry die mehrzahl davon ist einfach zu feige und outet sich nicht wegen vorteilen etc. - krasses beispiel fussball.

    jeder von uns hat das recht seine eigenen entscheidungen zu treffen, aber er sollte auch bedenken, das jede dieser entscheidungen andere beeinflussen. heutzutage wird mir der erste teil die individuelle freiheit betreffend etwas überbetont.
    kurz: vielfalt finde ich auch toll, etwas mehr ehrlichkeit wäre ebenso gut.
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#73 falken42
  • 14.07.2016, 18:31h
  • Antwort auf #63 von Gutmensch
  • " Also wenn zwei Schwule eine romantische Beziehung führen, ist das für dich nicht wirklich echt? Kommt da nicht deine eigene unterdrückte Homophobie zum Vorschein, wenn du denkst dass Schwule das nicht können?" - zitat von dir

    nö, das gegenteil. ich freue mich für jeden der liebt und/oder geliebt wird. ich bin aber der überzeugung das eine ehe nichts mit einer romantischen beziehung zu tun hat (auch wenn die partner sich das schön reden) sondern ein konstrukt der herrschenden ist, um die menschen mit kleinen sozialen strukturen die ihre eitelkeit kanalisieren und egoismus fördern, besser bzw. leichter zu beherrschen.

    wenn es bloss darum gehen würde, das zwei menschen sich lieben, gratulieren alle und fertig. es wäre kein weiteres konstrukt nötig.
    und da ich das schon so gesehen habe, als an eine ehe zwischen männern noch nicht mal ansatzweise zu denken war, glaube ich nicht an eine versteckte homophobie in meinem innern.

    mein spott bezog sich nicht auf schwul im "ehe spielen" sondern an den unbedingten willen der protagonisten die heterosexuelle welt zu kopieren.
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#74 LarsAnonym
  • 14.07.2016, 18:49h
  • Antwort auf #68 von Gutmensch
  • "Interessanterweise ist der "Gewöhnungseffekt" bei einer Ehe wisssenschaftlich wiederlegt. "

    Pardon, da habe ich mich zu einfach ausgedrückt. Die biochemische Phase der Verliebtheit zwischen zwei Personen ist zeitlich begrenzt - was nicht heißt, dass es danach kein Begehren und keine lustvolle Sexualität gibt, sie wird nur anders hergestellt oder verändert ihre Qualität.

    Dass Schwule das nicht können, ist ein Vorurteil, was daher kommt, dass es früher selten die Möglichkeit gab, eine Partnerschaft mit allen Facetten und Phasen auszuleben, wozu auch oft gehört, als Paar in der Gesellschaft Aufgaben zu übernehmen, bzw. Aufgaben unter sich aufzuteilen und sich zu ver-sorgen.

    Allerdings denke ich, dass auch Singles (egal ob Hetero oder Homo) neben sexuellen Beziehungen gern einen Bereich in ihrem Leben finden, wo sie diesen anderen Aspekt von Liebe und Beziehung "ausleben", z.B. durch ein starkes soziales Engagement, in Freundschaften, in erfüllenden Aufgaben. Oder duch das Moedell der "offenen" Beziehung. Für jemanden verbindlich "da" zu sein, (Szene, Gesellschaft, Familie, Partner) ist auf jeden Fall auch für ungebundene, "wilde" Männer (um den Ausgangspunkt der Diskussion nicht zu vergessen) sinnstiftend.
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#75 GutmenschProfil
  • 14.07.2016, 18:58hSt. Gallen
  • Antwort auf #73 von falken42
  • Also welche Mächtigen unterdrücken wen genau durch eine Ehe? Und wieso fördert die Ehe Egoismus und Eitelkeit?

    Man weiss nur dass die meisten Menschen durch eine Ehe glücklicher werden.

    Wie kopiert man denn eine Heterosexuelle Welt? Das einzige Beispiel, wo ein Schwuler sich verbiegt oder die Heterowelt imitiert ist wenn er tatsächlich eine heterosexuelle Beziehung eingeht.
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#76 falken42
  • 14.07.2016, 19:26h
  • Antwort auf #75 von Gutmensch
  • nun wenn "man weiss ...", dann ist ja jede argumentation überflüssig.

    beobachte deine bekannten, ihre hochzeiten und scheidungen, ihren alltag und insbesondere die wirkung auf ihre kinder.
    dann schau dir an, wie sich der themenkanon, mit dem sich die ehepartner beschäftigen verändert, mach das ganze über mehrere jahrzehnte bis zum jeweiligen ende der von dir beobachteten ehen und dann reden wir über "man weiss...".
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#77 TheDadProfil
  • 14.07.2016, 20:25hHannover
  • Antwort auf #70 von wiking77
  • """... würde ich nun künstlich in Schnappatmung verfallen, könnte ich sagen: nicht einmal die Kindermärchen sind ihm heilig!""..

    Atheisten ist NICHTS "heilig" !

    Ziel erreicht..

    ""sich an einem Kulturgut, wie die Märchen derart zu vergreifen,""..

    Kulturgut ?

    Schauergeschichten um Kinder zu erschrecken, gespickt mit Heteronormativität, und dem "Prinzen" der am Ende die schöne Prinzessin kriegt..

    Niemand braucht so einen Schwachsinn, es sei denn man will Kinder in eine Rolle pressen, die einem äußerem Geschlecht, und einer vermuteten Sexuellen Identität entspricht..

    Zweigeschlechtliches, heteronormatives Training..

    Doch schon wenn die Omma dem schwulem Enkel derlei erzählt, und der Enkel den Prinzen anhimmelt, anstelle Schneewittchen aus dem Glassarg zu befreien, funktioniert der Schwachsinn nicht mehr..

    ""in dem man sie auf den Index setzen will. Hat das nicht etwas zutiefst antiliberales, ja klerikal-inquisitorisches an sich?""..

    Jepp..
    Analog bin ich für die Freigabe von Pornographie ab 12, und das Verbot, daß Eltern allein die Schlafzimmer ihrer Kinder betreten..
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#78 wiking77
#79 LarsAnonym
  • 14.07.2016, 22:31h
  • Antwort auf #72 von falken42
  • " ich bin aber nicht ganz deiner meinung,sry."

    Kein Problem. Deshalb dskutieren wir hier ja :-)

    "leider habe ich sehr oft erlebt, das menschen ihre persönliche feigheit oder vorteilsnahme mit genau diesem argument kaschieren."

    Das mag ja sein, aber ich bin immer vorsichtig, die Motivationen anderer aus der eigenen Perspektive zu deuten. Viele Hürden, die man selbst relativ leicht überwindet, sind für andere unvorstellbar schwer und umgekehrt. Manche Menschen sind für ein schwules Leben oder Heteroleben von ihrer Wesensart und Sozialisaton her besser geegnet als andere. Ein Familienmensch, der fußballbegabt ist, hat da sicher mehr Probleme, als jemand, der Bauchtanz gut kann und froh ist, seine Muschpoke auf Abstand halten zu können.

    Ich finde, man sollte möglichst Kontakt halten und den Leuten die Zeit lassen, die sie brauchen, dann werden sie auch in ihrem (möglicherweise) konservativen Umfeld mehr bewegen, als man denkt.
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#80 GutmenschProfil

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