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Kommentare zu:
Kanada: Anglikanische Kirche stimmt für Öffnung der Ehe


#1 Johannes45Anonym
  • 13.07.2016, 16:56h
  • Das ist doch eine sehr sehr erfreulich Nachricht heute.

    Nach der anglikanischen Episkopalkirche in den Vereinigten Staaten, die die Öffnung der Ehe befürwortet hat und Trauungen für verheiratete homosexuelle Paare in den USA ermöglicht hat, zieht dann also auch die Anglican Church of Canada nach.

    Übrigens hat diesen Monat auch die United Reformed Church im Vereinigten Königreich die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare kirchenrechtlich ermöglicht; vor einigen Jahren war dort schon ein öffentlicher Segnungsgottesdienst ermöglicht worden und nunmehr sind kirchliche Trauungen in der United Reformed Church erlaubt.

    Letztes Jahr hatte übrigens die Presbyterian Church (USA) kirchliche Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht.
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#2 Foxie
#3 goddamn liberalAnonym
#5 OlliAnonym
  • 13.07.2016, 21:14h
  • Und warum öffnen sie die Ehe? Ganz einfach: weil die Regierung unter Justin Trudeau alle Diskriminierungen beiseite schafft. Egal ob Adoption, Ehe, Rente, Erbschaft... in Kanada sind alle Paare vor dem Gesetz gleich und haben dieselben Rechte. Zudem herrscht deswegen in Kanada seit Jahren eine tolerantes Klima untereinander.

    Nur deshalb stimmt die anglikanische Kirche dort zu. Sie würde sich ins Abseits manövrieren, wenn sie genauso stur bleiben würde, wie die katholischen Glaubensbrüder oder die diversen bekloppten evangelischen Freikirchen. Der Staat sorgt dafür, dass ein Klima der Akzeptanz entsteht.

    Hier wird man von runterhängenden Lippen mit Bauchgefühl regiert, die lieber auf ewig gestrige hört, anstatt eine Poltik zu machen, die ein Land ach vorne bringt.
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#6 JUPPAnonym
  • 13.07.2016, 21:19h

  • Wie seltsam sich die deutschen Protestanten im Vergleich dazu verhalten.
    NEIN das Wort seltsam reicht dafür nicht. Ich finde es schlicht und einfach skandalös.

    Die einst so antrünnigen Anglikaner zeigen, dass es Tugenden wie Toleranz, Offenheit und Akzeptanz gibt.

    Ich würde mir wirklich wünschen, dass es bei unseren queeren Pastoren/innen weniger Duckmäusertum, sondern echte Zivilcourage gibt.
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#7 Foxie
  • 13.07.2016, 21:19h
  • Antwort auf #4 von Rens

  • Einfach nur religiöse Verwirrung.
    Ich sehe unsere Welt in ihrer Vielfalt und Schönheit. Die ganze Natur, wie sie lebt, sich verändert und so. Gottes Werk? Nein!!!
    Wenn es ihn gäbe, hätte er nicht die Menschen erschaffen, um das Ganze so von ihnen verkorksen zu lassen.
    Es sind allein menschliche Handlungen und Unterlassungen, menschliche Entscheidungen, wie wir miteinander umgehen. Das und nur das, bestimmt den Weg unserer Welt.
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#8 TheDadProfil
  • 13.07.2016, 22:19hHannover
  • ""Am Montagabend hatte es noch so ausgesehen, als ob der Antrag fehlgeschlagen ist, weil beim Klerus nur 66,2 Prozent erreicht wurden genau eine Stimme zu wenig. Manche Delegierte protestierten aber gegen das Ergebnis und erklärten, ihre Stimme sei nicht gezählt worden. Bei einer erneuten Auszählung kam heraus, dass in Wirklichkeit 69 Prozent des Klerus für die Gleichbehandlung votiert hatte. Außerdem stimmten 68 Prozent der Bischöfe und 72 Prozent der Laien dem Antrag zu.""..

    Kuck an..
    Basis-Demokratische Wahlfälschung um zu verhindern, was noch sehr lange dauert :

    ""Noch kann die Entscheidung allerdings nicht umgesetzt werden: Bei der nächsten Generalsynode im Jahr 2019 muss erneut eine Mehrheit zustande kommen. Erst danach dürfen Schwule und Lesben kirchlich heiraten.""..

    Der "Streit" schwelt ja auch erst seit 2003..

    Nicht geklärt ist dann aber immer noch die Frage, ob die dann offiziell verheirateten Paare so zölibatär leben müssen wie ihr einstiger Bischof Gene Robinson..
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#9 GutmenschProfil
  • 13.07.2016, 23:42h St. Gallen

  • Super Nachricht. Klar dass die ganzen Hasser in diesem Forum das anders sehen.
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#10 GutmenschProfil
#11 Miguel53deProfil
  • 14.07.2016, 07:30hOttawa
  • Antwort auf #5 von Olli
  • Alles, was Du schreibst, kann ich, als in Kanada Verheirateter, nur bestaetigen. Als mein Mann kuerzlich aus der Armee ausschied, bekam nicht nur er mehrere Ehrenurkunden, darunter eine von Trudeau unterschriebene.

    Auch ich erhielt bei der Veranstaltung zwei Urkunden als Anerkennung meiner Ehepartner und Begleitung dieses kanadischen Soldaten waehrend seiner nicht immer leichten Einsaetze. Davon u.a. sechs Monate in Afghanistan.

    Und jetzt hat die ehemalige Einheit wieder bei uns angefragte, ob sie ihre alljaehrliche Party wieder bei uns als Poolparty durchfuehren duerfen.

    Wichtig ist aber auch Trudeau's Einsatz fuer Frauenrechte. So u.a. fuer gleiche Bezahlung fuer gleiche Arbeit.

    Das gesellschaftliche Klima hier ist wirklich Ein voellig anderes, als in Deutschland. Und das hat nicht einmal Trudeau's Vorgaenger Harper aendern koennen. Doch Trudeau bringt es jetzt noch einmal voran.
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#12 Miguel53deProfil
  • 14.07.2016, 07:38hOttawa
  • Antwort auf #9 von Gutmensch
  • Sind ja auch lauter Boesmenschen die hier boesartige Kommentare absondern. Im Gegensatz zum Gutmenschen, der einfach nur Postives sieht. Eine wunderschoene Welt in rosa.

    A propo Gutmensch als selbstverliehener Titel, verbunden mit der "Selbstbepinselung". Als guter Christ kennen Sie gewiss Mattaeus 23:12. Diesen Satz bitte noch mal gut durchlesen. Und dann vielleicht doch ein bisschen mehr Bescheidenheit.
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#13 MariposaAnonym
  • 14.07.2016, 09:12h
  • Wenn es den afrikanischen Kirchenprovinzen nicht paßt, sollen sie sich eben abspalten oder zu anderen Sekten übertreten, die Verfolgung von Homosexuellen regelrecht fanastisch befürworten (selbst die RKK wäre für dieses Pack keine Alternative). Im Geiste Jesu Christi ist das wohl nicht und darauf sollte in keinster Weise Rücksicht genommen werden.

    Es geht um Menschenwürde und die Wertschätzung von Liebe, unabhängig von der sexuellen Orientierung. Merci beaucoup für diesen mutigem Schritt.
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#14 TheDadProfil
#15 stromboliProfil
#16 stromboliProfil
#17 GutmenschProfil
#18 GeorgGProfil
  • 14.07.2016, 10:26hBerlin
  • Antwort auf #5 von Olli
  • "Und warum öffnen sie die Ehe? Ganz einfach: weil die Regierung unter Justin Trudeau alle Diskriminierungen beiseite schafft. "

    Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass beim Thema Homosexualität die Volkskirchen immer ein Spiegelbild des Volkes sind, in dem sich die Kirchen befinden.
    Es ist keine Frage der Theologie. Zwar muss in Kirchen theologisch argumentiert werden, aber das Entscheidende bleibt der Toleranzpegel der Bevölkerung.

    In Kanada läuft es also gut, aber nicht bei den Anglikanischen Kirchen in Afrika. Dort sind 99 % der Bevölkerung homophob (vielleicht mit Ausnahme Südafrikas) und deshalb müssen die Kirchenleitungen in diesen Ländern eine so harte Haltung gegenüber Schwulen und Lesben einnehmen.

    Langfristig wird es zu einer Trennung zwischen dem liberalen Norden der Anglikaner und dem homophoben Süden kommen.
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#19 GutmenschProfil
#20 LarsAnonym
  • 14.07.2016, 11:00h
  • Antwort auf #18 von GeorgG
  • "In Kanada läuft es also gut, aber nicht bei den Anglikanischen Kirchen in Afrika. Dort sind 99 % der Bevölkerung homophob "

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein ... Es wäre also wichtig, auf die sozialen, politischen, ökonomischen, kulturellen Bedingungen zu schauen, die für den niedrigen Toleranzspiegel in manchen Ländern verantwortlich sind und das möglichst ohne koloniales Überlegenheitsgebaren. Und auf das Wohlstandsgefälle, dass ideologische Abrgenzungen begünstigt.
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#21 GutmenschProfil
#22 GutmenschProfil
#23 ursus
  • 14.07.2016, 13:26h
  • Antwort auf #18 von GeorgG
  • >"Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass beim Thema Homosexualität die Volkskirchen immer ein Spiegelbild des Volkes sind, in dem sich die Kirchen befinden. Es ist keine Frage der Theologie."

    das komisch ist doch, dass die besonders menschenfeindlichen religionen nie ein problem damit haben, ihre reaktionären leitsätze gegen liberalere bevölkerungsmehrheiten damit zu begründen, dass die kirche eben nicht "dem zeitgeist hinterherlaufen" und "jede mode mitmachen" dürfe. denn es gehe ja NUR um die rein theologische bewertung, und die sei unwandelbar.

    aber wenn die bevölkerung ebenfalls mehrheitlich menschenfeindlich ist, dann soll das plötzlich die kirchen aus ihrer ethischen verantwortung lösen und keine theologische frage mehr sein? faule ausrede!

    da muss man sich schon festlegen. entweder treffen kirchen entscheidungen und sind auch dafür verantwortlich zu machen, wenn diese menschenfeindlich und menschenrechtswidrig sind oder eben nicht. aber man kann nicht einmal mit der theologie und ein andermal mit dem mehrheitswillen argumentieren, wie es gerade passt.
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#24 TheDadProfil
  • 14.07.2016, 15:54hHannover
  • Antwort auf #17 von Gutmensch
  • Du solltest meinen ersten Kommentar lesen..

    Dort steht als Quintessenz des Artikel was sich ändert, und vor allem wann !

    Und das "interessierte Kreise" per Wahlfälschung versuchten eine "Basisdemokratische" Entscheidung zugunsten der Menschenrechte zu verhindern..

    Ich sehe dort keine Änderung..

    Btw..
    Mußte man mit der gleichen Prozedur darüber "abstimmen" ob ein Anglkanisch-Gläubiger einen Anders-Gläubigen heiraten durfte ?

    Oder einen Atheisten ?

    Oder einen Menschen aus einer anderen Ethnie ?
    Mit einer anderen Haut-Farbe ?
    Gab es eine Abstimmung darüber ob ein solcher Gläubiger Mensch einen Rollstuhl-fahrenden Menschen heiraten darf ?
    Oder einen Nicht-Sehenden, Nicht-Hörenden ?

    Wer solchen Unsinn für Fortschritt hält, hat die Tragweite seiner eigenen Menschenrechte überhaupt nicht verstanden !
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#25 GutmenschProfil
  • 14.07.2016, 16:00hSt. Gallen
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • Wieso ist das relevant? Wenn etwas positives für LGBT geschieht und man sich darüber aufregt, ist man wohl homophob.

    Manche Vereine treffen eben Basisdemokratische Entscheide, bei manchen Vereinen entscheidet der Vereinsleiter allein. Wichtig ist das Resultat der Entscheidung.
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#26 TheDadProfil
  • 14.07.2016, 16:01hHannover
  • Antwort auf #18 von GeorgG
  • ""Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass beim Thema Homosexualität die Volkskirchen immer ein Spiegelbild des Volkes sind,""..

    36 Millionen Kanadier..

    1,6 Millionen Mitglieder bei den Anglikanern..

    Da von "Volkskirche" zu schreiben ist ein Witz..

    Im Angesicht einer Multi-Ethnischen Gesellschaft wie der kanadischen von "Volk" zu schreiben schlicht Dummfug !

    ""In Kanada läuft es also gut, aber nicht bei den Anglikanischen Kirchen in Afrika. Dort sind 99 % der Bevölkerung homophob (vielleicht mit Ausnahme Südafrikas) und deshalb müssen die Kirchenleitungen in diesen Ländern eine so harte Haltung gegenüber Schwulen und Lesben einnehmen.""..

    Diese permanente Täter-Opfer-Umkehr ist unerträglich !

    Die Afrikanischen "Kirchen" nehmen keine Rücksicht auf eine homophobe Bevölkerung..

    Sie erschaffen die homophobe Bevölkerung !
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#27 TheDadProfil
  • 14.07.2016, 16:19hHannover
  • Antwort auf #25 von Gutmensch
  • ""Wieso ist das relevant?""..

    Ernsthaft ?

    Weil Abstimmungen über Menschenrechte nicht Teil eines "demokratischen Prozesses" sind, in denen die eine Gruppe einer anderen Gruppe in einer Form der Jovialität das Mensch-Sein zugestehen kann !

    Da "entscheiden" ein paar Menschen, aufgeteilt in Drei Gruppen darüber, ob die anderen Menschen AUCH Menschen sind..
    Und dann nicht sofort, sondern in Zwei Abstimmungen im Verlauf von DREI JAHREN !

    Weil die Abstimmung analog zu einer Abstimmung über die Zulassung inter-ethnischer-Ehen den Tatbestand des "reziproken" Rassismus erfüllt..

    Man maßt sich an auch "anderen Menschen" zu gestatten an diesen "Gott" in dieser "Kirche" zu "glauben", und deshalb dann auch heiraten zu "dürfen"..

    Mehr Menschenverachtung ist kaum mehr möglich..

    ""Wichtig ist das Resultat der Entscheidung.""..

    Es IST keine Entscheidung !

    Die Tatsache das die "Abstimmung" 2019 wiederholt werden muß, um dann bei gleichem Ergebnis die Ehe erst tatsächlich zu "erlauben", tut ein Übriges..

    Es ist vollkommen absurd !
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#28 GutmenschProfil
#29 stromboliProfil
#30 TheDadProfil
  • 14.07.2016, 20:09hHannover
  • Antwort auf #28 von Gutmensch
  • ""Bei Vereinen besteht eben kein Diskriminierungsverbot. So darf ein Verein beispielsweise auch Frauen oder Männer ausschliessen (Studentenverbindungen tun dies).""..

    Ausgehend von den AGG's ist dies noch nicht abschließend geklärt..

    Eine Diskriminierung könnte nach dem Vereinsrecht im BGB auch nur mit dem in der Satzung niedergelegtem Vereinsziel "begründet" werden..

    Aber selbst wenn das Vereinsziel dann lautete, explizit Männer zu fördern, schlösse daß die Mitgliedschaft und Mitarbeit von Frauen nicht generell aus..

    Bislang gab es dazu aber noch keine Klageerhebungen dazu..
    Kann ja noch kommen..

    Studenten-Verbindungen sind zu weit über 98 % männlich und konservativ bis zum Teil faschistisch..

    Die gehören sowieso verboten..
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#31 TheDadProfil
#32 hugo1970Ehemaliges Profil

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