https://queer.de/?2662
- 11. April 2005 1 Min.
Patong Beach Auf der thailändischen Ferieninsel Phuket fand am 10. April erstmals nach der Flutkatastrophe eine schwul-lesbische Parade statt. Auf der Strandstraße, die im vergangenen Dezember von den Tsunami-Wellen teilweise zerstört wurde, kamen mehrere hundert Teilnehmer und mehrere tausend Zuschauer zusammen. Mit den Worten "Wir haben Tote zu beklagen. Aber wir können auch feiern, dass wir noch leben" gab Patong Beachs Szenegröße Khun Kenya, dessen eigenes Restaurant "Sea Hag" vom Tsunami zerstört worden war und der sich selbst nur mit Mühe retten konnte, das Lebensgefühl der Teilnehmer wieder. Die bunte Parade mit Discowagen und Fußgruppen war Abschluss des mehrtätigen Gay Prides, der in diesem Jahr zum sechsten Mal begangen wurde. Neben den Wirten und Mitarbeitern der Szeneläden waren erstmals auch Vertreter der politischen Homoorganisation "Rainbow Sky Association" aus Bangkok sowie Angestellte des Bangkok Hospitals mit im Zug, die während der Veranstaltung Gesundheitsaufklärung betrieben. Der Gay Pride wurde auch zum Anlass genommen, den Opfern der Flutwelle zu gedenken. (cs)
Links zum Thema:
» Bilder von der Parade auf gay-thailand.de














Für Touristen tun sie alles, aber die eigene Bevölkerung wird furchtbar unterdrückt.
Bravo, ihr alle die dort hingeht.
Hier wird immer geredet über diskriminierung, Menschenrechtenverletzungen gegen Lesben und Schwülen, aber den Rest der Welt ist Wurst nicht?
Grüß, Julia.