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Anschlag auf den Club "Pulse"
FBI: Homophobie nicht Grund für Orlando-Massaker

Weltweit gedachten vor allem Lesben und Schwule der Opfer von Orlando (Bild: WUSF)
- 17. Juli 2016, 08:42h 2 Min.
Für die Ermittlungsbehörden gibt es keine Hinweise, dass Omar Mateen gezielt einen queeren Club angegriffen hat.
Das Motiv des Orlando-Attentäters Omar Mateen bleibt weiter rätselhaft. Nach Angaben des ermittelnden FBI wurde keine Hinweise gefunden, dass der 29-jährige aus Homophobie am 12. Juni im queeren Club "Pulse" 49 Menschen getötet hat.
"Selbstverständlich erkennen wir die schweren Folgen für die Gay Community an", zitiert die "Washington Post" einen leitenden Ermittlungsbeamten. "Die Untersuchungen haben allerdings nicht ergeben, dass er das 'Pulse' ausgewählt hat, weil es ein Gay-Club ist."
Das FBI berief sich bei dieser Aussage auf die Untersuchung von Mateens Smartphone und Computer, die Auswertung seiner Chats sowie Zeugenaussagen. So habe der schwerbewaffnete Attentäter im Club etwa keine homophoben Beleidigungen von sich gegeben.
Auch keine Indizien für schwules Doppelleben
Bereits Ende Juni hatte das FBI bestritten, dass der Attentäter ein schwules Doppelleben geführt haben könnte (queer.de berichtete). Für die viel diskutierte These, der 29-jährige Massenmörder sei mit seiner eigenen Homosexualität nicht klar gekommen, wurden keine Indizien gefunden. Ebenfalls keinen Beleg gibt es für einen direkten Kontakt zum "Islamischen Staat", auf den sich Mateen während der Tat berufen hatte.
In Orlandos queerer Community gibt es Zweifel an den neuen Aussagen des FBI. Einige Stimmen befürchten, dass LGBT bewusst unsichtbar gemacht werden sollen. Schließlich hatten sowohl Omar Mateens Vater als auch seine erste Ehefrau kurz nach dem Attentat in Interviews berichtet, dass sich der 29-Jährige mehrfach homophob geäußert habe. Selbst der FBI-Direktor und der Generalstaatsanwalt der USA hatten das Massaker im vergangenen Monat als "Hassverbrechen" verurteilt.
Mehrere Schwule hatten sich zudem zu Wort gemeldet, die den Attentäter bereits früher mehrfach im Club "Pulse" gesehen haben wollen – diese Aussage bestreiten die Ermittler bislang nicht. Mateen hatte dort am 12. Juni 49 Menschen erschossen und 53 teils schwer verletzt, ehe er selbst von der Polizei getötet wurde. (cw)















Genau so denke ich auch, gleich nachdem ich die ersten Zeilen hier im Artikel gelesen habe, DAS IST GEZIEHLTE UNSSICHTBARMACHUNG DER SCHEIß KONSERVATIVEN .....LÖCHER!!!!!