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Glücklich auch ohne Waschbrettbauch: Die negativen Gedanken müssen verbannt werden, nicht unbedingt die Speckrolle (Bild: Pixabay.com ©DrSJS (CC0 1.0))
- 23. Juli 2016, 07:04h 4 Min.
Mit steigendem Selbstwertgefühl steigt auch die Anziehungskraft auf potenzielle Partner. Einige Tipps für unglückliche Singles.
Schwule Männer kennen das Problem. Äußerlichkeiten scheinen auf dem aktuellen Single-Markt alles zu sein. Wer durch Grindr scrollt, dem fällt auf, dass ein Sixpack längst zum guten Ton zu gehören und der knackige Hintern Grundvoraussetzung für erfolgreiches Dating zu sein scheint. Aber was, wenn die eigene Genetik den Waschbrettbauch nicht im Programm hat, aber man trotzdem das Verlangen nach Dates hat?
Zu aller erst: Es ist nicht die eigene Attraktivität, die nicht ausreicht, oder der Körper, der falsch ist – es ist das Selbstwertgefühl. Gerade wir Homosexuelle haben oft Jahre damit verbracht, uns zu hinterfragen, und wissen: Sich anders oder sogar minderwertig zu fühlen, führt auf Dauer zu einem miesen Selbstwertgefühl. Nur wer sich akzeptiert und liebt, wie er ist, wird auf Dauer überhaupt in der Lage sein, sich attraktiv zu fühlen. Die negativen Gedanken müssen also verbannt werden, nicht die Speckrolle.
Suche den Kontakt zu positiven Menschen

Wer wirklich unzufrieden mit dem eigenen Körper ist, sollte Sport treiben – vielleicht läuft einem dabei der nächste Partner über den Weg? (Bild: Pixabay.com ©skeeze (CC0 1.0))
Danach gibt es natürlich weitere Maßnahmen, die dabei helfen, das Selbstvertrauen zu stärken. Ein Faktor ist, negative Leute und schlechte Freunde aus dem Umfeld zu verbannen. Es gibt nämlich immer den ein oder anderen, der grundsätzlich von seinen Problemen jammert oder andere schlecht macht, um sich selbst besser zu fühlen. Solche Leute aus dem direkten Umfeld zu verbannen, ist eine gute Idee, denn das Gejammer zieht auf Dauer nur runter und hat keinen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit: ganz im Gegenteil. "Nein" zu sagen stärkt hingegen den eigenen Willen und das Selbstvertrauen.
Mit dem steigenden Selbstwertgefühl steigt auch die Attraktivität für potenzielle Partner. Denn wer sich gut fühlt, strahlt das auch nach außen hin aus und wird als positiver Mensch wahrgenommen. Das ist der Punkt, an dem es sich wirklich anzusetzen lohnt. Weitere Gedanken dazu gibt es unter diesem Link.
Sport treiben schadet aber auch nicht
Wer unabhängig vom eigenen Selbstwertgefühl ein Problem mit seinem Körper hat, sollte schlicht und ergreifend etwas dagegen tun, zum Beispiel durch Sport. Zum Sixpack ist es zwar oftmals ein weiterer Weg als zunächst gedacht, aber Sport hat noch weitere positive Effekte. Zum Beispiel verbesserte Fitness, mehr Ausgeglichenheit, ein besseres Gefühl für den eigenen Körper und nicht zuletzt einen sexy Hintern.
Das Selbstwertgefühl steigt, und die Ausstrahlung ist direkt positiver. Den Kopf beim Sport freizukriegen, ist außerdem eine gute Möglichkeit, mal richtig abzuschalten – und vielleicht läuft einem bei dem neuen Hobby ja auch gleich der nächste coole Typ über den Weg?!
Nimm deine vermeintlichen Fehler an

Gay Pride: Stolz sein auf das, was man ist, sich nicht ständig hinterfragen – das ist das Geheimnis von Zufriedenheit (Bild: Pixabay.com ©0805edwin (CC0 1.0))
X-Beine, unregelmäßiger Bartwuchs, zu große Nase – na und? Manche Dinge sind nicht zu ändern und liegen nicht im eigenen Verantwortungsbereich. Das ist auch gut so, denn wenn alle gleich aussehen würden, wäre es lsehr angweilig. Klar, den Spruch hat jeder schon oft gehört, aber stimmt es nicht genau so?
Statt sich mit anderen zu vergleichen und sich vom eigenen Perfektionismus schlecht zu reden, ist es besser, die eigenen Besonderheiten lieben zu lernen. Die angeblichen "Fehler" sind ja sowieso nicht zu ändern – also lieber annehmen und dazu stehen.
Auch dazu gehört, sich nicht zu hinterfragen. Es ist okay, eine Meinung zu haben und auch nein zu sagen, oder genau das nicht zu wollen, was andere vielleicht (für einen selbst) möchten. Wer sich so annimmt wie er ist, ist glücklicher und sucht auch nicht das Glück in einer Beziehung, sondern ist sich selbst genug.
Beim Dating genauer hinschauen
Seine Dates gründlich auszuwählen, ist nie verkehrt. Sich mit Typen einzulassen, auf die man von vorneherein keine Lust hat, hingegen nicht. Deswegen einfach mal genauer hinschauen, wer da von dem Foto entgegen lächelt und auch bei der Auswahl des Dating-Portals schon darauf achten, einen passenden Anbieter zu wählen. Auf dieser Webseite werden verschiedene Portale vorgestellt und bewertet, außerdem gibt es weitere Tipps zum Auswählen von geeigneten Dates.
Wer bei sich selbst anfängt und da ansetzt, wo es tatsächlich hakt, hat am Ende mehr Erfolg beim Dating als der Typ, der zwar den Waschbrettbauch hat, dafür aber einen psychischen Knacks. Selbstvertrauen ist sexy und sich selbst zu lieben das Wichtigste am Leben. Denn Kerle kommen und gehen, das eigene Ich hingegen wird Man(n) nicht los.
Mit sich selbst im Reinen zu sein und nicht rumzujammern, kommt auch bei den anderen gut an. Die Zufriedenheit bei sich selbst zu suchen und nicht auf den Partner zu bauen, wenn es um das persönliche Glück geht, ist der Grundstein einer jeden erfolgreichen Beziehung. Wer das beachtet, wird in Zukunft glücklicher mit sich sein und alleine dadurch attraktiver. Dann klappt's auch endlich mit dem festen Freund.














