Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=26679
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Über 100 homophobe Hassverbrechen 2015 in Berlin angezeigt


#11 lollipopAnonym
  • 25.07.2016, 09:30h
  • Antwort auf #7 von Sebi

  • Volle Zustimmung. Mehr Akzeptanz erreicht man nicht dadurch, dass man weniger sichtbar wird.

    Überhaupt befinden wir uns gerade gesellschaftlich auf nem ziemlich schlechten Weg. Undifferenziertes, populistisches Gequatsche ist gerade total in Mode. Es ist kaum noch möglich eine Diskussion mit Argumenten zu führen. Fakten interessieren eh schon keinen mehr.

    Die Akzeptanz gegenüber Minderheiten nimmt allgemein ab. Wer weiß wo das noch hinführt. Aber solange die Scharfmacher von AFD, CSU und CDU ihren Kurs beibehalten, wirds noch schlimmer werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#12 Johannes45Anonym
  • 25.07.2016, 10:08h
  • Ich begrüße es, dass das Bundesland Berlin homophob motivierte Straftdelikte registriert und in einer järhlichen Statistik gesondert auflistet.

    Das sollte in den Großstädten Hamburg, Köln, München, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf auch geschehen.

    Homophob motivierte Beleidigungs- und Gewaltdelikte geschehen vorwiegend in unseren Großstädten in Deutschland und nicht in den ländlichen Regionen oder in den Klein- und Mittelstädten von Deutschland.

    Insbesondere die Großstädte Hamburg und Köln sollten genauso wie Berlin eine solche Polizeistatistik bezüglich homophob motivierter Beleidigungs- und Gewaltdelikte haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 GeorgGProfil
  • 25.07.2016, 10:25hBerlin
  • Antwort auf #11 von lollipop
  • Die jungen Männer, die Schwule zusammenschlagen, sind so dumm, dass sie gar nicht wissen, was AFD, CSU oder CDU ist.
    Oder meint hier jemand, dass diese Leute erst die Parteiprogramme dieser Parteien durchlesen, bevor sie sich in einer Gruppe zusammenrotten, um Schwule zusammenzuschlagen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 TheDadProfil
  • 25.07.2016, 11:22hHannover
  • Antwort auf #12 von Johannes45
  • ""Das sollte in den Großstädten Hamburg, Köln, München, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf auch geschehen.""..

    ""Homophob motivierte Beleidigungs- und Gewaltdelikte geschehen vorwiegend in unseren Großstädten in Deutschland und nicht in den ländlichen Regionen oder in den Klein- und Mittelstädten von Deutschland.""..

    Und das weißt Du nun woher ?
    Aus welcher Glaskugel stammen Deine Info's über das platte Land ?

    Es gibt keinen vernünftigen Grund solche Statistiken nur auf Großstädte zu beziehen..

    Angriffe auf LGBTTIQ* gibt es auch auf dem plattem Land..

    Bloß sind dort dann eben die Täter*innen auch oft die "netten Nachbarn" von nebenan, die den Schwulem Jungen auf der Straße beleidigen, oder einem TTT-Menschen das Leben zu Hölle machen..

    Bezogen auf die Aufnahme solcher Attacken als Hassverbrechen durch die gesetzlichen Änderungen brauchen wir solche dezidierteren Erfassungen überall, und nicht nur in Großstädten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 Homonklin44Profil
  • 25.07.2016, 12:03hTauroa Point
  • Eigentlich hätte ich die Anzahl auch für höher gehalten, aber die versinken wahrscheinlich in der Dunkelziffer und bei denen, die nur über Maneo etwas vermeldet haben.

    Dafür haben wir anstatt Statistiken wohl reale Zahlen vor uns, also keine Hochrechnung auf die Dunkelziffer oder einen mutmaßlichen Durchschnitt, sondern wirkliche, gemeldete und polizeilich aufgenommene Fälle.
    Die Hasskriminalität im Bezug zu "sexueller Orientierung" sollte dringend bundesweit erfasst werden. Wenn das endlich auch mal passiert, tritt das Problem vielleicht doch mal an die Politgrößen heran, und sie können es nicht immer wieder als Punkt von wenig Bedeutung darstellen.

    Tja, der Nachteil des "sich Zeigens" ist, dass man eine Projektionsfläche, einen Blitzableiter für die gewaltbereit Potenziellen darbietet. Es nützt erst dann wirklich was, wenn die übrige Gesellschaft dazwischen geht, wenn sich kritische Situationen anbahnen. So, wie heute viele dazwischen gehen, wenn irgendwelche "herrendeutsch" verschmockten Hohlbratzen einen Touristen oder Einwanderer dumm anmachen.
    Dass Viele die Courage nicht haben, sich erkennbar zu geben, verstehe ich sehr gut. Nicht jeder hat den Idealisten in sich, der gleichzeitig gerne das Risiko in Kauf nimmt, Blitzableiter zu werden.
    Das kann man auch keinem verdenken, wenn er lieber ohne Regenbogensticker oder nicht Händchen haltend mit dem Mann herum läuft. Natürlich verhalten, das sollte gut genug sein, so, wie man eben ist.

    Das Weitere ist eigentlich auch in den Aufgabenbereich unserer Sicherungsorgane übergehend. Es müssten mehr Fußstreifen oder Rad-Streifen unterwegs sein, eben auch an den Orten wo GLBTIQ so ausgehen, flanieren, Essen gehen, sich entspannen...
    Das schützt nicht nur uns besser, sondern auch alle anderen Grüppchen und Leute, die aus irgend einem Minderheitsmerkmal hervor angemacht werden.

    Irgendwie denke ich aber auch an diese höhere Enthemmung, die sozial heute verbreitet ist. Ich schätze das aber so ein, dass die Umgangsweise mit anderen generell leidet, und entsprechende Umgangsformen oder das grundlegende Knowhow rund um soziales Miteinander über Jahrzehnte hinweg so vernachlässigt wurde, auch gerade an den Schulen, dass der Respekt vor einander minimalisiert und oft auch weggefallen ist. Wie es im Weitergefassten dazu kam, ist zu komplex verschachtelt, um es in ein paar Worten zu sagen, aber diese Dinge wieder zu vermitteln, aktiv an den Schulen und im Umfeld, das könnte auch diese Grobheit im Sozialumgang bzw. Enthemmung vor jeder Art von Respekt gegenüber anderen Personen wieder zurückdrängen.

    So hofft der konstruktive Geist. Die Wirklichkeit wird zeigen, was sich dann ergibt.

    Vielleicht auch besser zeigen, dass man sich für die "deutschen Herrenmenschen" und weitere aggressive Gestalten unserer Zeit gemeinschaftlich schämt.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 ursus
  • 25.07.2016, 14:29h
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • >"Das kann man auch keinem verdenken, wenn er lieber ohne Regenbogensticker oder nicht Händchen haltend mit dem Mann herum läuft. Natürlich verhalten, das sollte gut genug sein, so, wie man eben ist."

    wie sollen wir das verstehen? ist es für dich natürlich, zärtlichkeit nicht zu zeigen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 NiedergemeiertAnonym
#18 Crikkie
  • 26.07.2016, 12:47h
  • Ich zitiere einfach mal mich selbst aus der Kommentarspalte zu dem anderen Artikel:

    ""Die Hauptstadt-Polizei hatte vergangene Woche in der Kriminalstatistik für das letzte Jahr gemeldet, dass insgesamt 105 Fälle im Unterbereich "sexuelle Orientierung" registriert worden seien 25 mehr als im Jahr zuvor. Die Aufklärungsquote sei auf 42 Prozent gesunken."

    Zwei Jahre miteinander zu vergleichen bedeutet nicht, einen dauerhaften Trend aufzudecken.
    In Berlin schwankte die Zahl der angezeigten Fälle allein in den letzten 11 Jahren zwischen 15 (2005) und 132 (2013), mit Aufklärungsquoten zwischen 20% (2005) und 55% (2014).
    Der Gesamtdurchschnitt für diesen Zeitraum liegt bei 80,45 angezeigte Fälle pro Jahr und einer Aufklärungsquote von 40,27%.
    Quellen für diese Rechnung sind übrigens die MANEO-Reporte des Zeitraums.

    Zu bedenken ist außerdem, dass es sich bei diesen Werten nur um die angezeigten Fälle handelt -ein viel zu großer Teil von Straftaten aufgrund der sexuellen Orientierung wird leider immernoch nicht durch die Betroffenen angezeigt. Was man allerdings aus dieser Statistik folgern könnte, wäre, dass sich seit 2005 mehr Opfer homophober Gewalt trauen, eine solche Straftat auch anzuzeigen."

    www.queer.de/detail.php?article_id=26683

    Um folgern zu können, inwiefern sich die Straftaten an sich geändert haben, müsste man zumindest die restlichen Werte der MANEO-Umfragen (z.B. angezeigte Fälle - nichtangezeigte Fälle) miteinander abgleichen. Hat das irgendwer hier schonmal gemacht?
  • Antworten » | Direktlink »
#19 FightTransphobiaAnonym

» zurück zum Artikel