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Die Angeklagte und die Staatsanwaltschaft akzeptierten das Urteil

  • 25. Juli 2016, 06:30h 9 1 Min.

Das Landesgericht Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg hat die Mutter eines jungen Mannes wegen versuchter Nötigung zu einer Geldstrafe von 640 Euro verurteilt. Dies berichtete am Montag das Portal "Voralberg Online".

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die Frau ihrem homosexuellen Sohn Prügel angedroht haben, sollte er nicht ein Foto aus dem Internet nehmen, auf dem er in Frauenkleidern zu sehen ist. "Rote Lippen, Schminke, alles so peinlich", erklärte die Sozialhilfebezieherin vor Gericht. Bekannte würden sie deshalb auslachen.

Eine außergerichtliche Einigung war im Vorfeld gescheitert, da die Mutter eine Entschuldigung ablehnte. Der als Zeuge geladene Sohn erklärte während des Prozesses, er möchte lediglich von seiner Mutter in Ruhe gelassen werden.

"Sie werden Ihren Sohn so akzeptieren müssen, wie er ist", gab die Richterin der Verurteilten auf den Weg. "Ja ja", meinte diese und bat um Ratenzahlung. Das Urteil ist rechtskräftig. (cw)

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#1 BobAachen
  • 25.07.2016, 09:24hAachen
  • Ratenzahlung? Ein paar Sozialarbeitsstunden wären hilfreicher gewesen.
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#2 Sveni MausiAnonym
  • 25.07.2016, 09:36h
  • Wie alt ist denn der Sohn?
    Wohnt er noch bei Muttern?
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#3 Alfred BautbahnAnonym
  • 25.07.2016, 19:45h
  • Sehr richtig gesagt. Sozial Arbeit würde eher viel mehr Wiedergutmachen als RAten Zahlung.
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