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Einzelkommentar zu:
Mehr als 40 LGBTI-Athleten bei Olympia


#3 Johannes45Anonym
  • 26.07.2016, 18:51h
  • Also mir fällt beim Thema "geoutete Spitzensportler" immer folgendes auf:

    1. Kein Outing von Spitzensportlern aus Afrika und Asien und Osteuropa ("repressivere Gesellschaften")

    --> Damit fallen die von Afrikanern dominierten Langstreckensportarten im Laufen in der Leichtathletik "weitgehend weg". Wer sich als schwuler Mann aus Kenia oder Äthiopien outet, der "braucht" überhaupt nicht mehr in sein Heimatland "zurückkommen", da dortige Gesellschaften homophob geprägt sind.

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    2. Geoutete lesbische Spitzensportlerinnen finden sich sowohl in Mannschaftssportarten (Baskettball, Feldhockey, Fussball, Rugby) als auch Einzelsportarten.

    --> Das fällt mir immer wieder auf, das lesbische Frauen hier sehr breit in den Sportarten aufgestellt sind.

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    3. Geoutete schwule Spitzensporlter finden sich vorrangig in den Einzelsportarten (Turmspringen, Schwimmen, Turnen und insbesondere im Pferdedressur- und Springreiten)

    ---> Schwule Männer scheinen immer noch lieber sich für Einzelsportarten als für Mannschaftssportarten in ihrem Leben zu entscheiden, wenn sie Sport professionell betreiben; wobei es gibt sie auch dort, so wie beispielsweise den Profifussballer Thomas Hitzelsberger.

    Gleichwohl die Tendenz schwuler geouteter Profisportler zu Einzelsportarten ist unverkennbar und hat wohl "auch" damit zu schaffen, dass junge schwule Männer sich weniger "wohl" im Schulsport in den gemeinschaftlichen Umkleidekabinen und Duschgelegenheiten "fühlen".

    Der deutsche Schulsport ist hier so ein negatives Beispiel finde ich; zu sehr wird von den Sportlehrern nicht beachtet, dass schwule Sport begeisterte Jugendliche dieses gemeinsame Umziehen in der Umkleidekabine oftmals nicht mögen. Deutsche/"Westliche" Sportlehrer berücksichtigen oftmals nicht, dass schwule Jugendliche häufiger diese "Gruppenrituale" in den Umkleidekabinen nicht "mögen".... sie entscheiden sich dann für Einzelsportarten, wo sie sich nur auf "sich selbst verlassen" müssen und den Gruppenritualen "aus dem Weg gehen" können.
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