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Einzelkommentar zu:
Mehr als 40 LGBTI-Athleten bei Olympia


#11 antosProfil
  • 26.07.2016, 22:16hBonn
  • Antwort auf #1 von Garfield
  • "Hier dreht sich die jahrhundertealte Unterdrückung weiblicher Sexualität seltsamerweise mal ins Gegenteil."

    Mit "Sexualität" hat das nicht wirklich zu tun. Und dieses Verhältnis ist - wenn man denn so will - nicht Gegenteil, sondern eher Bestätigung jahrhundertelanger Festschreibung von Geschlechterrollen und deren, die Regel bestätigenden, ebenso vorgegebenen Übertretungsmöglichkeiten.

    Extra plakativ: Eine Frau, die etwas aus Männersicht als herausragend Anerkanntes vollbringt [wo ansonsten Frauenarbeit als belächenswerte Handarbeit abgewertet wird] steigt, egal ob hetero oder lesbisch, in den Rang eine Quasi-, eines Ehren-Mannes auf; sie wird irgendwann feierlich in die mannhafte Ehrenlegion des Gendertheaters aufgenommen. Oft zu dem Preis, dass sie - wenn hetero - zum Furcht- und Spottobjekt wird, weil: irgendwie zu viril. Im 19. Jahrhundert sprach man von "Blaustrumpf", später von "Mannweib" usw. usf.
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