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Einzelkommentar zu:
Mehr als 40 LGBTI-Athleten bei Olympia


#19 Marceline
  • 27.07.2016, 17:23h
  • Antwort auf #18 von ursus
  • @ursus,

    danke für deine Antwort und den Link.

    Klar: Dass den Frauen, die in Konkurrenz zu Männern treten, gern mal die Weiblichkeit abgesprochen wird - und dass dies (nicht nur) aus Männersicht einer Abwertung der Frau gleichkommt -, ist ein bekanntes Phänomen.

    Ich fand halt grade den von @antos angesprochenen aufwertenden Aspekt dieses Phänomens interessant: Dass Frauen, die (aus Männersicht) ebenbürtige Leistungen erbringen, tatsächlich auch als ebenbürtig, als "Ehren-Mann" respektiert werden.

    Wie eben Dorothy Arzner, die (als Lesbe) als "one of the boys" galt. (Gertrude Stein fällt sicherlich auch in diese Kategorie, oder Sylvia Beach.)

    Bloß Beispiele heterosexueller Frauen hab ich hier keine gefunden. Daher auch meine Frage nach Lou Andreas-Salomé:

    Denn sobald heterosexuelle Liebe (Nietzsche) im Spiel ist, wird alles viel komplizierter - und die Idee des "Ehren-Manns" passt nicht mehr ins (Selbst-)Bild der beteiligten Männer. Nietzsche selbst befürchtete ja mehrfach, dass jede wirklich enge, dauerhafte Bindung an Salomé ihn an der Vollendung seines Lebenswerkes hindern könnte.

    Und welcher Mann will sich schon aus Liebe zu einer Frau seiner eigenen Mannheit berauben lassen? :-)

    Also: Falls jemand ein Beispiel einer heterosexuellen Frau beisteuern kann, die "aufsteigt" zum "Ehren-Mann" - nur her damit!
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