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Kommentare zu:
Georg Uecker: "Ich bin HIV-positiv"


#61 yslmd
  • 04.08.2016, 10:41h
  • Antwort auf #58 von Pfote
  • Pfote schreibt am 02.08.2016: ..."Die Mehrzahl muss mehrere Pillen nehmen" kann man mal einfach mal in den Raum stellen. "...

    aktuelle Meinung in einem Workshop in MD am 27.07.16 unter Mitwirkung von MA aus der HIV-Ambulanz in MD!

    Wichtig ist, dass sich jeder jederzeit selbst schützt und regelmäßig testen lässt - stimme ich Dir voll zu. Das änder nichts an der Tatsache, dass die HIV-Behandlung kein Zuckerschlecken ist und das ist kein Horrorszenarium! Das ist die Tatsache.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#60 Homonklin44Profil
  • 03.08.2016, 14:32hTauroa Point
  • Ich glaube, es gehört schon viel Mut dazu, über so eine Krankheit offen zu sprechen, auch wenn einer Schauspieler ist, das eine Routinierte muss mit der wahren Person nicht unbedingt übereins gehen, und eine Privatsphäre steht jedem zu.

    Ich kenne diese Lindenstraßen-Rolle eher darüber, dass meine Mum das häufig guckte, und dem Schauspieler kann ich dankbar sein, weil diese Rolle die Homophobie meiner katholisch verblendeten Herkunftsfamilie früh und deutlich zu erkennen gab, sodass ich mit der bevorstehenden Gewalt in gewisser Weise rechnen konnte, würde irgendwer was an mir 'Unsrtimmiges' feststellen. Kann mir leider gut vorstellen, dass auch Verwandte von mir Protest an den Sender schrieben...was zum Schämen, well.

    Ich wünsche G. Uecker das lange Leben, das man auch mit dieser Krankheit heute qualitativ führen kann, und dass sich die blöden Reaktionen in seinem Umkreis minimal halten oder ganz weg bleiben.
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#59 giliatt 2Anonym
  • 03.08.2016, 02:00h
  • Eigentlich hätte ich von Georg Uecker erwartet, dass er seine HIV-Infektion sofort publiziert hätte.

    Hat er nicht.

    Verpflichtet dazu war er auch nicht.

    Spectator und Fan der LINDENSTRASSE war ich eigentlich nur wegen der gehässigen Hausmeisterin Else Kling, die die Beimerin und die Frau Sarotti bissig in die Schranken verwies.

    Die schwule Schiene mit Karsten Flöter unterstützte mich in meinem Coming-Out.

    FAZIT?

    Wir hier im Forum von Queer.de müssen begreifen, dass das OUTING eine persönliche Entscheidung ist.

    Lassen wir also Georg Uecker diesbezüglich in Frieden, wie auch Cristiano Ronaldo Dos Santos Averiro. Den Zeitpunkt ihrer Selbstbestimmujng werden sie uns mitteilen.
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#58 PfoteAnonym
  • 02.08.2016, 20:19h
  • Antwort auf #54 von yslmd
  • "Die Mehrzahl muss mehrere Pillen nehmen" kann man mal einfach mal in den Raum stellen.

    Die Quellenangabe dazu würde mich interessieren.

    Und nochmal: Es ist unverantwortlich, hier die Horrogeschichten zur HIV Therapien an die Wand zu malen, das führt nämlich dazu, dass die Kerle das Thema bis zum Gehtnichtmehr verdrängen, und in der Zwischenzeit möglicherweise munter andere anstecken.

    Wichtig ist, dass sich jeder jederzeit (!) selbst (!) schützt und sich regelmäßig testen lässt. Auch Kondome sind nur safer Sex, kein safe Sex. Je früher eine HIV Infektion festgestellt wird, desto einfacher und besser lässt sie sich therapieren.

    Wenn man Deinen Horrorstories glaubt und bis zum Gehtnichtmehr wartet zum Arzt zu gehen, dann und genau dann passiert das, was Du beschrieben hast, weil das Virus in der Zwischenzeit ganze Arbeit leisten konnte.
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#57 yslmd
  • 02.08.2016, 17:16h
  • Antwort auf #56 von TheDad
  • TheDad schreibt am 02.08.2016: ..." Aber :.... halte ich hier für unpassend, nicht nur aus dem Grund, weil sich nicht alle Infizierten beim vögeln infiziert haben, oder sich alle vögelnden irgendwie nicht um den eigenen Schutz gekümmert hätten.."

    Ich gebe Dir völlig Recht, aber diese Meinung wird hier im Chat veralgemeinert vertreten und ich distanziere mich strickt von dieser schwachsinnigen Meinung - und so ist auch mein Kommentar 55 richtig zu lesen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#56 TheDadProfil
  • 02.08.2016, 14:50hHannover
  • Antwort auf #54 von yslmd
  • Insgesamt ist Deine Auffassung durchaus richtig..

    Aber :
    ""Erst wild durch die Gegend vögeln und dann mit einer Pille alles im Griff zu haben.""

    halte ich hier für unpassend, nicht nur aus dem Grund, weil sich nicht alle Infizierten beim vögeln infiziert haben, oder sich alle vögelnden irgendwie nicht um den eigenen Schutz gekümmert hätten..
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#55 yslmd
  • 02.08.2016, 13:50h
  • Antwort auf #52 von GF
  • GF schreibt am 01.08.2016:..."ich bin seit Jahren HIV-positiv, nehme genau eine Tablette am Tag (Triumeq) und habe keinerlei Nebenwirkungen zu beklagen. Der großen Mehrheit anderer Positiver, die ich kenne, geht es genau so. Noch Fragen?"....

    Das ist sehr schön für Dich und deine Freunde, wenn die Therapie so gut gelingt, aber eben nicht für alle Betroffenen. Und genau diese Darstellung - 1 Pille am Tag, was solls, mir gehts doch gut - macht das ganze Thema schon wieder so brisant und für zu Viele ist die Gefahr, sich oder einen Sex-Partner zu infizieren, in den Hintergrund gerückt. Meine Frage zu diesem Thema stelle ich an der Richtigen Stelle, nicht hier im Chat, wo ja augenscheinlich wirklich nur Experten ihre Kommentare abgeben.
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#54 yslmd
  • 02.08.2016, 13:42h
  • Antwort auf #51 von Pfote
  • Pfote schreibt am 01.08.2016: ..."Vielleicht nimmt er Triumeq oder Genvoya und kommt gut damit zurecht. Soll's geben und zwar häufiger, als das manchen hier im Forum offensichtlich lieb ist"..

    Ja natürlich solls das geben, es ist jedoch nicht die Allheilvariante für JEDEN. Gut für die, die nur eine Pille schlucken müssen, die Mehrzahl der betroffenen muß leider mehrere Pillen z.T. über den Tag verteilt nehmen. Womöglich auch noch weitere, wegen Nebenwirkungen oder weiteren Erkrankungen. Ich finde es nur nicht gut die ganze Therapie für Alle auf einen Nenner zu bringen: Erst wild durch die Gegend vögeln und dann mit einer Pille alles im Griff zu haben. So ist es eben nicht in jedem Fall. Ihr macht es euch zum Teil ganz schön einfach mit der Argumentation.
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#53 FlipAnonym
  • 01.08.2016, 22:00h
  • Die Bildunterschrift "Georg Uecker war jahrelang fester Bestandteil der "Lindenstraße" ist falsch.

    Für die, die die Serie nicht schauen, Georg Uecker IST weiterhin ein fester Bestandteil der Lindenstraße.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 GFAnonym
  • 01.08.2016, 14:01h
  • Antwort auf #50 von yslmd
  • Ich weiß nicht , woher Tugger seine Informationen bezieht, aber ich bin seit Jahren HIV-positiv, nehme genau eine Tablette am Tag (Triumeq) und habe keinerlei Nebenwirkungen zu beklagen. Der großen Mehrheit anderer Positiver, die ich kenne, geht es genau so.

    Noch Fragen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#51 PfoteAnonym
#50 yslmd
  • 01.08.2016, 11:09h
  • Antwort auf #48 von Tugger
  • Tugger schreibt am 31.07.2016:..."Dein Wissensstand ist von vor 2005, kann das sein? Ich will diese Dummköpfe die wild durch die gegend vögeln nicht Recht geben, aber eine Tablette am Tag reicht wirklich. Nebenwirkungen haben die auch nicht wirklich. Ich verstehe gleichzeitig die Gefahr von verharmlosen ..."

    Das ist ja wirklich sehr interessant. Darf ich fragen woher Du Deinen Wissenstand beziehst? Soviel Quatsch wie Du mit wenigen Worten von Dir gibst, ist kaum noch zu toppen. Oh Herr, wirf Hirn runter und triff die Richtigen....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#49 na sowasAnonym
#48 TuggerAnonym
  • 31.07.2016, 14:34h
  • Antwort auf #6 von Medic
  • "Diejenigen, die unverantwortlich mit vielen Sexualpartnern ohne Kondom ficken und deswegen HIV bekommen" Ein Bisschen übertrieben, nicht??? Im Prinzip reicht ja nur ein einziges Mal. Oder? Ansonsten hast du nicht ganz Unrecht ...

    "wieviele Pillen sie dann werden schlucken müssen und welche schweren Nebenwirkungen diese Pillen haben. " Dein Wissensstand ist von vor 2005, kann das sein?
    Ich will diese Dummköpfe die wild durch die gegend vögeln nicht Recht geben, aber eine Tablette am Tag reicht wirklich. Nebenwirkungen haben die auch nicht wirklich.
    Ich verstehe gleichzeitig die Gefahr von verharmlosen ...
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#47 yslmd
  • 31.07.2016, 12:46h
  • Antwort auf #12 von Pfote
  • Pfote schreibt am 29.07.2016: "Ja ja, das mit den "Spuren hinterlassen" wird immer wieder gerne aufgeführt."..." Du weißt halt heutzutage nur meistens nicht wer von den sportlichen muskulösen Kerlen in Deinem Bekanntenkreis auch positiv ist. Und wenn man so einige Kommentare hier liest, dann weiß man auch, warum das so ist."

    Dank der kaum noch zu toppenden homophoben Schwulenszene wird diese Krankheit bis zum St. Nimmerleinstag stigmatisiert werden. Die Häme, die den Infizierten entgegengebracht wird, hat doch ihren Ursprung in der Schulenszene gefunden und wird natürlich von homohassenden Stinos als Alibi für eigene "Makel" aufgegriffen. Die Rechte, die wir Schwulen von Anderen jederzeit einfordern verweigern wir explizit beim Thema HIV/AIDS betroffenen Kranken Menschen - nicht nur den Schwulen. Der Beweis dafür ist hier im Chat eindeutig nachlesbar. Deshalb hast Du mit Deiner Aussage: ..."Und wenn man so einige Kommentare hier liest, dann weiß man auch, warum das so ist." Kann ich mich nur voll und ganz Deiner Meinung anschließen.
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#46 JW GrimmAnonym
  • 31.07.2016, 09:39h
  • Antwort auf #45 von Pfote
  • Ich muss Pfote recht geben.

    Das Gefährliche an der Aussage, dass alle HIV Infizierten leiden und krank aussehen ist die Nebenwirkung, dass man sehr schnell unterschätzt, wie verbreitet HIV in Wirklichkeit ist.

    Denn wievielten Menschen begegnet man bei seinen Streifzügen durch die schwule Welt wirklich, die dem Klischee entsprechen, das User "Nebenwirkungen" hier verbreitet?

    Erfahrungswert: Von Deinen flüchtigen Bekannten und blauen Begegnungen sind weitaus mehr positiv als Du glaubst. Man redet nur nicht drüber, weil Menschen wie "Nebenwirkungen" jede sachliche Diskussion unmöglich machen.
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#45 PfoteAnonym
  • 30.07.2016, 17:10h
  • Antwort auf #43 von Nebenwirkungen
  • Bravo. Wenn man Deine Beiträge so liest, dann wundert es mich nicht, wieviel psychologische Aufbauarbeit man leisten muss, wenn Leute frisch von ihrer HIV Infektion erfahren.

    Nein, ich will nichts verharmlosen, sondern plädiere für einen realistischen Umgang. Seit wir von der HIV Infektion meines Partners wissen (der sich übrigens bei sog. "safer Sex" angesteckt hat, aber das ist ein anderes Thema) habe ich mich intensivst mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich wusste, dass uns HIV jetzt ein Leben lang begleiten wird. Ich nehme mir also heraus zu behaupten, ein realistischeres Bild von der Sache zu haben als Du.

    Natürlich schleppst Du eine Krankheit mit Dir rum, die unbehandelt innerhalb von einigen Jahren zum Tod führt. Aber mit den ART Medikamenten der neuesten Generation ist ein weitgehend nebenwirkungsfreies Leben möglich, ich sehe das jeden Tag bei meinem Mann.

    Und nein, das ist kein Einzelfall. Das merkst Du schon allein daran,,wenn Du diverse Internetforen zum Thema HIV verfolgst. Die weitaus größten Problem haben HIV Infizierte mit Menschen wie Dir, die aus ihnen die sprichwörtlichen Aussätzigen machen.

    Es ist einfach nur unverantwortlich was Du hier von Dir gibst. Die schlimmste Nebenwirkung Deiner Tiraden ist die, dass Leute aus Angst sich nicht mit ihrem HIV Status auseinandersetzen und unbehandelt mit einer großen Viruslast munter andere anstecken.

    Wenn Du Dich am Aspirinbeispeil störst, ich hätte hier jedes andere Medikament gegen Buthochdruck, Rheuma oder sonstwas aufzählen können. Zur Propaganda werden die Nebenwirkung nur bei HIV.
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#44 NebenwirkungenAnonym
  • 30.07.2016, 15:42h
  • Antwort auf #39 von gatopardo
  • "denn ehemals todkranke Freunde sehen heute bei Einnahme nur einer einzigen Tablette am Tag so aus, als sei nichts geschehen und klagen auch nicht mehr über Nebenwirkungen."

    Diese aus persönlichen Erfahrungen geschöpfte Verallgemeinerung ist unverantwortliche Propaganda, denn sie erzeugen bei anderen einen Eindruck der falscher nicht sein kann.

    Ich schäme mich für solche Aussagen sowie für Menschen, die mit derartigen Aussagen Vorurteile befeuern.
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#43 NebenwirkungenAnonym
  • 30.07.2016, 15:12h
  • Antwort auf #41 von Pfote
  • Es ist schon eine Frechheit, den Beipackzettel von Truvada und Aspirin zu vergleichen, schon allein deshalb weil Aspirin nur in den allerseltensten Fällen vor dem Tod rettet und auch fast ausschließlich Anwendung gegen Kopfschmerzen findet, an denen man nicht zugrunde geht wenn man sie nicht behandelt.

    Der Satz "Ich will nix verharmlosen, aber" ist derselbe wie "Ich habe ja nix gegen Ausländer, aber". Dumpfer, unqualifizierter Müll, der in dreisten Ratschlägen gipfelt den Arzt auf Alternativen aufmerksam zu machen - ohne die konkrete Situation zu kennen! Sowas nenne ich mal dreist, vor allem aber auch pietätlos.

    Und was den Satz "Die allerwenigsten infizieren sich freiwillig mit HIV" angeht: im Strafrecht ist grobe Fahrlässigkeit manchmal wie Vorsatz zu werten. Und weder kannst du beurteilen wer was freiwillig macht, noch steht es dir zu pauschal die allermeisten als Opfer darzustellen. Die Aussage ist eindeutig politisch motiviert, und weder verifizierbar noch gut, sondern wenn überhaupt ist hier nur der Wunsch Vater des Gedanken.
    Die allermeisten nehmen HIV-Infektionen bewusst in Kauf - auch weil sie hier und anderswo so einen Dreck lesen wie "täglich eine Pille, keine Nebenwirkungen und gut ist"
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#42 NebenwirkungenAnonym
  • 30.07.2016, 14:29h
  • Antwort auf #38 von Vater
  • Auszug aus den Nebenwirkungen, da kann sich jeder ein eigenes Bild machen.

    "Die Einnahme des Arzneimittels kann aufgrund einer Umverteilung des Körperfetts zu Veränderungen Ihrer Körperproportionen führen. So können Sie z. B. an den Armen und den Beinen sowie im Gesicht Fett verlieren und im Bereich des Bauches und an inneren Organen Fett anlagern. Sie können größere Brüste bekommen und im Nacken können sich Fettansammlungen zeigen (sog. Stiernacken"). Die Ursachen und die langfristigen Auswirkungen dieser Fettumverteilung sind noch nicht geklärt."

    -> Klarer Hinweis, im Gesicht Fett verlieren, langfristige Auswirkungen unklar

    sowie

    "Sehr häufige Nebenwirkungen (Nebenwirkungen, die bei mindestens 10 von 100 behandelten Patienten auftreten können)
    Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Hautausschlag
    Schwächegefühl, Muskelschwäche (bei einem erhöhten Kreatinkinase-Wert im Blut)
    Untersuchungen können außerdem folgende Befunde ergeben:
    verringerte Phosphatwerte im Blut
    Häufige Nebenwirkungen (Nebenwirkungen, die bei 1 - 10 von 100 behandelten Patienten auftreten können)
    Schmerzen, Magenschmerzen
    Schlafstörungen, abnorme Träume
    Verdauungsprobleme, die nach den Mahlzeiten zu Beschwerden führen, Bauchblähung, Blähungen
    Hautausschläge (einschließlich roter Flecken oder Male, manchmal mit Blasenbildung oder Hautschwellung), die allergische Reaktionen darstellen können, Juckreiz, Veränderung der Hautfarbe, einschließlich dunkler Flecken
    sonstige allergische Reaktionen, wie Atembeschwerden, Schwellungen oder Benommenheitsgefühl
    Untersuchungen können außerdem folgende Befunde ergeben:
    verringerte Zahl an weißen Blutkörperchen (eine verringerte Zahl weißer Blutkörperchen [Leukozyten] kann Sie anfälliger für Infektionen machen)
    erhöhte Triglyceridwerte (Fettsäuren), Galle oder Zucker im Blut
    Erkrankungen der Leber und der Bauchspeicheldrüse"
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#41 PfoteAnonym
  • 30.07.2016, 14:02h
  • Antwort auf #38 von Vater
  • Dann lies bitte nie den Beipackzettel von Aspirin.

    Ich will nix verharmlosen, aber nicht jede Nebenwirkung tritt zwangsläufig bei jedem auf.

    Die allerwenigsten infizieren sich freiwillig mit HIV aber nirgendwo steht geschrieben, dass man, wenn es passiert ist, mit gesenktem eingefallenem Haupt vor sich hinleiden muss, so wie das manche hier offensichtlich gerne hätten.

    Wenn Du und Dein Mann Probleme mit Nebenwirkungen haben, dann würde ich den Arzt mal auf einen Therapiewechsel ansprechen.
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#40 Vater
  • 30.07.2016, 11:26h
  • Antwort auf #33 von herve64
  • Aber wie das mit der Meinungsfreiheit so ist:

    Natürlich darf jeder Prominente lange mit sich hadern, sein Positvsein spät oder auch nie veröffentlichen...

    ...ABER: die Menschen dürfen sich eben dazu auch ihre Meinung bilden (welche eben ganz vom Einzelfall abhängt)...und auch darüber sprechen.

    Genauso hat auch jeder Schwule das Recht, sich öffentlich als Hetero auszugeben und sein Schwulsein abzustreifen.

    Wenn es aber auch noch extrem offensichtlich ist, erntet derjenige eben auch Unverständnis und Kopfschütteln.

    Ich akzeptiere Ueckers Entscheidung voll und ganz. Ob es aber die klügste und mutigste Entscheidung war, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und selbstverständlich reden die Menschen auch darüber, weil sie natürlich auch ihre Meinungen austauschen.

    Selbstredend, dass ich Georg Uecker alles Gute wünsche. Außerdem hoffe ich für ihn, dass dieses Coming Out eine Befreiung für ihn darstellt und eine Last von seinen Schultern nimmt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#39 gatopardo
  • 30.07.2016, 11:10h
  • Antwort auf #36 von Miguel53de
  • Die Medikamente scheinen sich ständig zu verbessern, denn ehemals todkranke Freunde sehen heute bei Einnahme nur einer einzigen Tablette am Tag so aus, als sei nichts geschehen und klagen auch nicht mehr über Nebenwirkungen.
    Dafür steht schliesslich Ueckers völlige physische Veränderung von einem menschlichen Wrack hin zu einem normal aussehenden Zeitgenossen. Es ist anzunehmen, dass der totale Sieg über das Virus nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein wird.
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#38 Vater
  • 30.07.2016, 11:07h
  • Antwort auf #13 von niccinicci
  • Man schluckt halt eine Pille, die mehr oder weniger null Nebenwirkungen hat?
    Sorry, aber das ist wirklich Bullshit.
    Ich könnte dir die Beipackzettel von Tuvada und Isentress schicken. Du findest sie aber natürlich auch im Netz. Von meinem eigenen Erfahrungen oder denen meines Mannes fange ich ihr gar nicht erst an.
    Solche Verharmlosungen sind extrem gefährlich und kontraproduktiv.
    Du solltest solche Aussagen etwas besser durchdenken, bevor sie dir in Zukunft weiterhin so leichtfertig durch die Lippen gehen (Oder besser gesagt: aus den Fingern gleiten).

    Dennoch liebe Grüße aus Mannheim
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#37 Miguel53deProfil
  • 30.07.2016, 07:54hOttawa
  • Antwort auf #17 von Pfote
  • Eine Zeitlang glaubte ich auch, man koenne HIV-Erkrankungen (oder Behandlungsfolgen) im Gesicht des Betroffenen erkennen. Das weiss ich heute besser.

    Einer unserer besten Freunde hier ist HIV-positiv und davon sieht man keinerlei Spuren. Allerdings hinterlaesst die Behandlung wohl doch Nebenwirkungen, die sich anders auswirken. Darueber spricht er gelegentlich.
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#36 Miguel53deProfil
#35 JadugharProfil
  • 29.07.2016, 23:31hHamburg
  • Antwort auf #27 von axelschwarz
  • Das es eine ärztliche Schweigepflicht gibt, wird wohl gute Gründe haben. Aus eigener Erfahrung hatte ich früher viele Fehldiagnosen erlebt und zunächst an diese geglaubt. Niemand sollte zu einen seelischen Striptease gezwungen werden. Es gibt immer die Möglichkeit, daß alles anders sein oder sich entwickeln kann. Ich habe auch schon erlebt, daß unheilbare Kranke mit ihren Schwierigkeiten sich intensiv auseinandersetzten und tiefgreifende Erkenntnisse hatten, wo sie dadurch sich gesundtherapieren konnten. Sie waren dann Spezialisten in ihrer eigenen Sache. Der Mensch ist in der Lage, Schwierigkeiten zu lösen, weswegen man kein Urteil erlauben kann, um jemanden in eine Schublade hineinzustecken. Viele fallen dann zum Glück aus dieser Schublade wieder heraus!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#34 LarsAnonym
  • 29.07.2016, 23:28h
  • Antwort auf #22 von Hannibal
  • Lieber Hannibal, sich outen heißt, Widersprüche einzugestehen, sie man lieber im dunklen gelassen hätte. Wird Dir - im reifern Alter- auch noch passieren. :-D. Für jemanden, der den ersten schwulen Kuss (o my god!) in der Fernsehgeschichte gewagt hat, ist es nicht so einfach, dieser Ikonenfunktion einen Dämpfer zu verpasssen: ("Ja, für mich hatte offensives Schwulsein in den Jahren, als man über HIV noch nicht so viel nachgedacht hatte und sich nicht kosequent zu schützen wusste, gesundheitliche Nachteile"). Bis es soweit ist, tobe Dich ruhig aus in diesem Forum und genieße die "Gnade der späteren Geburt". ;-)
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#33 herve64Ehemaliges Profil
  • 29.07.2016, 20:36h
  • Antwort auf #10 von 2 Punkte
  • "Ich weiß noch gut, wie es damals bei seinem Ausscheiden aus der Lindenstraße hieß, dass er krank sei, dass es aber nicht HIV sei.":

    Ja, und das ist auch mehr als verständlich, wenn man mal wieder einige klugscheißerische und vorverurteilende Kommentare hier liest. Generell schickt es sich nicht, mit krankheitsbedingten Details einer prominenten Person an die Öffentlichkeit zu gehen. Das gebietet der Respekt.

    Was anderes ist es, wenn die betreffende Person selbst von sich aus damit an die Öffentlichkeit geht, z. B. Hildegard Knef anno 1973 mit ihrer Krebs-Erkrankung. Aber auch dann ist eher eine Respektzollung vor der Courage angesagt als irgend etwas anderes.

    Den Zeitpunkt dafür zu bestimmen, ist aber die ureigenste Entscheidung der erkrankten Person. Und da hat niemand anderes hinein zu schmatzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#32 Sabelmann
  • 29.07.2016, 20:26h
  • Ist das wirklich eine Neuigkeit?
    Mein (Hetero)Sohn hat mich schon vor längerer Zeit darauf hingewiesen.(ICH schau das ja nicht).
    Was solls...Georg hat damit zu kämpfen und ich wünsche ihm alles Gute.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 herve64Ehemaliges Profil
  • 29.07.2016, 20:25h
  • Nun ja, offen gesagt hegte ich diese Vermutung schon länger. Und was ändert jetzt diese Bestätigung? Also, was mich betrifft: nichts.

    Noch ein möglichst langes und zufriedenes Leben an Georg Uecker, und man sieht ihn ja sicher mal wieder in der "Lindenstraße" bei einem sporadischen Auftritt.
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#30 Rosa SoliAnonym
  • 29.07.2016, 19:29h
  • Ja, ja! Immer diese Aids-Kranken!

    Wenn sie schon nicht mehr sterben, dann sollen sie wenigstens krank sein.

    Wenn sie schon nicht mehr krank sind, dann sollen sie wenigstens unter den Nebenwirkungen der Medikamente leiden.

    Wenn sie schon nicht mehr unter den Nebenwirkungen der Medikamente leiden, dann sollen sie wenigstens ansteckend sein.

    Wenn sie schon nicht mehr ansteckend sind, dann sollen sie wenigstens.....

    Einige Leute haben wohl echte Schwierigkeiten, mit dem Fortschritt der Behandelbarkeit mitzuhalten.

    Ich wünsche Georg Uecker alles Gute und freue mich, dass er ein "schriller Alter" werden will.

    Live long and prosper!
  • Antworten » | Direktlink »
#29 TheDadProfil
#28 PfoteAnonym
  • 29.07.2016, 18:28h
  • Antwort auf #26 von GeruechteKueche
  • Na, deutlicher kann es es nicht ausdrücken, dass man Probleme mit seiner eigenen Sexualität hat.

    "Homosexuelle Eskapaden" und "Kondomvergesser". Schon mal dran gedacht, dass es auch andere Ursachen für HIV geben kannst und dass Du gerade alles über einen Kamm scherst?

    Ich geb Dir einen Tip: Passe selber auf, dass Du ja immer ein Kondom dabei hast, wenn Du auf der Rückfahrt von der Dienstreise noch auf dem Parkplatz im Gebüsch Deine sexuellen Eskapaden suchst, bevor es nach Hause zu Frau und Kind geht.

    Ich kenne genügend Ehefrauen, die von Typen wie Dir angesteckt wurden. Und, ach ja: Mach einen HIV Test.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#27 axelschwarz
  • 29.07.2016, 17:45h
  • Niemand muss sich outen, dass er an einer bestimmten Krankheit oder Defekt leidet. Das darf man nicht erwarten. Umgekehrt hat JEDER dies zu respektieren, wenn er es macht. Die Besserwisser und Moralapostel dürfen sich hier angesprochen fühlen. Merke: Leben geht nur vorwärts, verstehen nur rückwärts. Mancher versteht sehr spät oder nie.
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#26 GeruechteKuecheAnonym
  • 29.07.2016, 17:35h
  • Antwort auf #23 von Yannick
  • Es ist schon bezeichnend, wie sich hier um HIV-Positive gekümmert wird und man mit lieben und empathischen Worten nur so bombardiert wird, während die hässliche Fratze und die verbale Brutalität immer dann ganz besonders aus geprägt ist, wenn es um Leute außerhalb der vielbeschworenen und sagenumwobenen Community geht. Der Gummivergesser ist das Opfer - und alle sind ganz böse zu ihm :/ es gibt gründe dafür, wieso der Durchschnittsbürger immer weniger Verständnis für homosexuelle Eskapaden hat
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 GeruechteKuecheAnonym
#24 TheDudeEhemaliges Profil
  • 29.07.2016, 16:57h

  • Der ehemalige Basketballspieler Magic Johnson hatte sich auch mal mit dem HI Virus infiziert und konnte komplett geheilt werden. Kann mir einer erklären, wie das funktioniert hat? Ich bin leider nicht so gut informiert :/
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#23 YannickAnonym
  • 29.07.2016, 16:24h
  • Antwort auf #22 von Hannibal
  • Aber jeder Mensch geht nun mal anders damit um und das ist auch das Recht eines jeden Menschen.

    Ich kann mich nicht reinversetzen, wie es ist, diese Diagnose zu bekommen und damit zu leben. Zumal Herr Uecker das ja sogar noch zu einer Zeit bekam, wo das fast sicher den Tod bedeutete und es noch nicht die Therapien von heute gab.

    Ich freue mich natürlich, wenn er durch sein HIV-Outing dazu beitragen kann, dass die Betroffenen nicht mehr stigmatisiert und ausgegrenzt werden. Denn da geht es HIV-Kranken ganz anders als Betroffene anderer Krankheiten. Wenn Georg Uecker dazu beitragen wird, freut mich das. Aber nur weil er HIV hat, ist das nicht automatisch eine Verpflichtung, die er zu erfüllen hat.

    Ich kann Deinen Wunsch zwar verstehen, aber wir sollten den Druck, den es eh gibt, nicht noch verstärken. Denn wir können nicht andere zu mehr Kampf gegen die Stigmatisierung von HIV auffordern und selbst durch unseren Druck die Stigmatisierung noch verstärken. Wer soll sich denn noch als HIV-krank outen, wenn er sogar von anderen GLBTI fürchten muss, ausgegrenzt zu werden, denen es zu lange gedauert hat. Jeder braucht nun mal seine Zeit...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#22 HannibalEhemaliges Profil
  • 29.07.2016, 16:06h
  • Na, POTZBLITZ! Da wäre ich nie und nimmer von alleine drauf gekommen. [Ironie aus!]

    Für jemanden, der in der Öffentlichkeit andauernd die Klappe aufreisst, wäre es schon seit Jahren an der Zeit gewesen, dass er sich endlich mal outet, anstatt es immer wieder abzustreiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 LindenstrasseAnonym
  • 29.07.2016, 14:59h
  • Die Nachricht kam heute ziemlich überraschend an die Öffentlichkeit. Ich wünsche dem Schauspieler, daß er noch lange lebt und gesund bleibt.
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#20 ursus
#19 niccinicciAnonym
  • 29.07.2016, 13:36h
  • Zum letzen Mal, dann lese ich hier nicht weiter, weil es albern wird. Wer schreibt, die modernen Medis hinterlassen alle Spuren, weiss einfach nicht, wovon er schreibt. Es stimmt schlichtweg nicht. Man soll daraus machen, was man will. Aber die modernen Medis sind super verträglich und sollte man eine Pille nicht vertragen, kann man ganz entspannt wechseln zu einer Kombi mit null Nebenwirkungen. Aufklärung finde ich klasse, aber nicht mit Abschreckung und Angstmacherei.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 Jeff_StrykerProfil
#17 PfoteAnonym
  • 29.07.2016, 13:32h
  • Antwort auf #15 von GeruechteKueche

  • Du hast mit Sicherheit schon an mehr positiven geschlabbert, als Du glaubst.

    Niemand verharmlost hier HIV, ich (negativ) bekomme das bei meinem Partner (positiv) täglich mit, was es bedeutet.

    Trotzdem sage ich: Eine der schlimmsten Nebenwirkungen von HIV sind Menschen wie Du und der selbstgerechte Unsinn, der von Ihnen verbreitet wird.

    Du merkst noch nicht mal, wie gefährlich Deine These ist, dass alle Positiven krank aussehen. So verbreitet sich HIV nämlich erst recht, weil man sich ja beim sportlich gutaussehenden Typen in Sicherheit glaubt.
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#16 gatopardo
#15 GeruechteKuecheAnonym
  • 29.07.2016, 13:17h
  • Antwort auf #12 von Pfote

  • Es hinterlässt oft optische Spuren...wer das bezweifelt lügt. Das Medikament oder Spuren davon werden oftmals auch ausgeschwitzt, die Haut, vor allem Schleimhäute schmecken dann z.B. oft bitter(er). An bestimmten Stellen bilden sich mehr Falten, Fettgewebe verändert sich uvm.
    Es ist daher bedauerlich dass selbst all das weiterhin in Zweifel gezogen wird. Unverantwortliche Schönfärberei einer der schwersten Krankheiten überhaupt.
    Und daher werde ich weiterhin das gesagte sagen. Auch wenn die Positiven und deren realitätsverweigernde Community sich aus rein politischen Gründen dagegen wenden...
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#14 GeruechteKuecheAnonym
#13 niccinicciAnonym
  • 29.07.2016, 13:09h
  • Hm, für Heten wahrscheinlich wichtige Meldung, damit sie wissen, das AIDS nicht gleich HIV ist und etwas aufgeklärter werden. Für die meisten Schwulen wohl eher ähnliche Schlagzeile wie: Mary /Georg Preuss ist schwul. So what? Heute nimmt man eine Pille am Tag, die mehr oder weniger null Nebenwirkungen hat und das wars. Er gehört zu den Langzeitüberlebenden aus der Vor-Kombi-Zeit wie einige meiner Freunde, und das ist klasse. Man sollte dieser Erkrankung aber komplett den Schrecken nehmen und Neuinfizierten klarmachen, das das umstrittene AZT für die Nebenwirkungen verantwortlich war und nicht moderne Therapien, die heute verschrieben werden. Heute hat dieser Virus wirklich bei rechtzeitiger Entdeckung null Einschränkungen aufs alltägliche Leben. In diesem Sinne: lasst euch nicht verrückt machen und geniesst den Sommer! Mit oder ohne Gummi, jeder entscheidet für sich!
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#12 PfoteAnonym
  • 29.07.2016, 12:52h
  • Antwort auf #8 von GeruechteKueche

  • Ja ja, das mit den "Spuren hinterlassen" wird immer wieder gerne aufgeführt.

    DAS ist in Wirklichkeit die gefährliche Argumentation, denn auch hier bei queer.de hab ich schon oft gelesen "Ich achte drauf, dass er gesund aussieht".

    Wenn man den Text nochmal sachlich liest, dann wird man feststellen, dass er schon seit 30 Jahren positiv ist und entweder lange keine Medikamente genommen hat oder sich mit den ersten Generationen der ART herumplagen musste.

    Du weißt halt heutzutage nur meistens nicht wer von den sportlichen muskulösen Kerlen in Deinem Bekanntenkreis auch positiv ist. Und wenn man so einige Kommentare hier liest, dann weiß man auch, warum das so ist.
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#11 TheDadProfil
  • 29.07.2016, 12:51hHannover
  • Antwort auf #8 von GeruechteKueche
  • ""Gerade in Anbetracht dessen, dass Herr Ücker in der Lindenstraße einen Menschen spielt, der so wenig Berührungsängste zu positiven Menschen hat dass er sogar ein Kind adoptiert hat das HIV-positiv ist, ist es daher nur verwunderlich, dass der Umgang mit der eigenen Person ein jahrelanger Eiertanz war:""..

    Ob nun Georg Uecker (man verkürzt bei Namen keinen Umlaut !), oder Charlie Sheen..

    Es gibt keinen Anspruch der Öffentlichkeit auf ein Coming Out einer HIV-Infektion !
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#10 2 PunkteAnonym
  • 29.07.2016, 12:46h
  • Antwort auf #8 von GeruechteKueche
  • 1.
    Natürlich kann man fragen, warum da so lange drum rumgeeiert wurde und immer was anderes erzählt wurde. Ich weiß noch gut, wie es damals bei seinem Ausscheiden aus der Lindenstraße hieß, dass er krank sei, dass es aber nicht HIV sei.

    Aber wir sollten bitte auch nicht vergessen, wie schwer es für einen Menschen sein kann (gerade auch durch die gesellschaftliche Stigmatisierung) so eine Diagnose zu verkraften.

    Denn natürlich ist ihm klar, dass gerade er als so prominenter Schwuler, der sich so sehr engagiert, viele Feinde hat, die sich jetzt die Hände reiben und sagen "Das hat er nun von seinen Sünden". Das wollte er vielleicht sich, seinen Freunden und der Community ersparen.

    Und jetzt ist er eben stark genug, um das auch öffentlich zu machen.

    Da sollten wir uns echt nicht aufspielen und kritisieren, warum er das nicht eher öffentlich gemacht hat. Das muss jeder für sich selbst entscheiden und er hat nun mal für sich diesen Weg gewählt. Und dann ist das auch richtig so.

    2.
    Ja, die Therapien sind kein Pappenstiel. Man muss da sehr regelmäßig diverse Medikamente nehmen, auf Zeiten achten, zu ärztlichen Kontrollen, etc. Und die Nebenwirkungen sind auch eklatant - mal mehr, mal weniger.

    Aber dennoch gut, dass es diese Therapien gibt, die hoffentlich immer wirksamer und gleichzeitig immer verträglicher und nebenwirkungsärmer werden. Und hoffentlich kann das irgendwann ganz geheilt werden, so dass diese Geißel der Menschheit endlich ein Ende findet.

    Das Geld, was in Rüstung & Co fließt, sollte lieber in die Erforschung und Bekämpfung dieser Krankheit fließen...
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#9 HeinerAnonym
  • 29.07.2016, 12:39h
  • Lieber Georg Uecker,

    als jemand, der seine Jugendjahre in den 1980ern verbracht hat, warst Du in Deiner Rolle in der Lindenstraße gemeinsam mit Steven Carrington aus dem Denver-Clan meine einzigen positiven Rollenvorbilder. Das Bild, was man ansonsten von Schwulen vermittelt bekam, waren alles Sachen, mit denen ich mich nicht identifizieren konnte - z.B. die tangotanzenden Lederkerle aus der "Blue-Oyster"-Bar in den Police-Academy-Filmen.

    Heute sind für mich Lederkerle genauso Teil der Community wie alle anderen auch, aber eben nur, weil ich damals auch Vorbilder hatte, mit denen auch ich mich (als Nicht-Leder-Fan) identifizieren konnte.

    Dafür werde ich den Autoren und Produzenten der Serie immer dankbar sein. Und ganz besonders auch Dir, weil Du das authentisch rübergebracht hast und überhaupt den Mumm hattest, das zu spielen.

    Da ich niemals ein großer Fan von Soaps war, haben mir Deine späteren Auftritte in "Panel-Shows" & Co noch besser gefallen und die habe ich dann auch mehr verfolgt. Ich fand z.B. Genial Daneben immer klasse und meine drei Lieblingsgäste waren tatsächlich Du, Thomas Hermanns und Barbara Schöneberger. Weil Ihr gerade beim Improvisieren einen tollen Humor habt und ja auch ziemlich intelligent und gebildet seid.

    Gerne erinnere ich mich auch an Deine Auftritte im Umfeld des Eurovision Song Contest, über den Du ja ein schier unerschöpfliches Wissen besitzt. Oder Deine Auftritte bei der Rosa Sitzung im Köln, wo Du mal im Elferrat saßt.

    Oder sehr gerne erinner ich mich an Deine Auftritte im Musikquiz "Popclub" von Thomas Hermanns). Die Reihe fand ich klasse und konnte nie verstehen, dass die nach 2 Staffeln eingestellt wurde.

    Schlimm, dass auch Du mit dieser verfluchten Krankheit, die schon so viel Leid gebracht hat, leben musst. Aber gut, dass das mittlerweile nicht mehr den Tod bedeuten muss.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es Dir gut geht. Und vielleicht sieht man Dich ja wieder mal in den Medien. Wäre schön, Dich wieder öfter zu sehen... Denn Du fehlst vielen... Mein Traum wäre ja irgendwas zusammen mit Thomas Hermanns und Hella von Sinnen (und vielleicht noch Hugo Egon Balder). Vielleicht wieder sowas wie Genial daneben oder Popclub. Oder irgendwas ganz anderes.

    Alles Gute Dir...
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#8 GeruechteKuecheAnonym
  • 29.07.2016, 12:27h
  • Antwort auf #5 von Steve2

  • Das Gerücht der Erkrankung von Herrn Ücker kreiste seit vielen Jahren durch die Öffentlichkeit. Gerade in Anbetracht dessen, dass Herr Ücker in der Lindenstraße einen Menschen spielt, der so wenig Berührungsängste zu positiven Menschen hat dass er sogar ein Kind adoptiert hat das HIV-positiv ist, ist es daher nur verwunderlich, dass der Umgang mit der eigenen Person ein jahrelanger Eiertanz war: es war schon rein optisch offenkundig, dass eine schwere Erkrankung vorliegt. Und wo wir schon mal bei dem Thema sind: er ist ein gutes Beispiel dafür, dass die antiretrovirale Behandlung sehr wohl auch sichtbare Spuren hinterlassen kann. Und jeder der behauptet dass es bei HIV mit einer kleinen Pille am Tag getan ist, lügt sich in die Tasche. Nachdem das unerträgliche Versteckspiel von Herrn Ücker jetzt vorbei ist (auch und gerade für ihn muss es schlimm gewesen sein so körperlich in der Öffentlichkeit abzubauen), würde ich mich sehr freuen er hätte auch den Mut denjenigen ins Gewissen zu reden, die HIV als Kleinigkeit abtun, sozusagen als Kollateralschaden einer latexftreien Sexualität und als einziges Problem die Verträglichkeit von Truvada&Co mit Drogen jeglicher Art zu erkennen. Herr Ücker kann allen eine Warnung sein. Ich wünsche ihm ein langes Leben und würde gern seinen moralischen Zeigefinger sehen, wenn er ihn auf diejenigen richtet die es betrifft - und das sind leider zu viele!
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#7 FelixAnonym
  • 29.07.2016, 12:22h
  • Sowas hatte ich mir schon gedacht und es wurde ja auch immer wieder gemunkelt.

    Gut, dass er die Gerüchte beendet, denn bei Gerüchten wird immer noch mehr dazu erfunden. Am besten ist es immer, ganz offen mit der Wahrheit rauszurücken - auch wenn das bei HIV immer noch ein großes Stigma ist. Aber gerade Promis können helfen, das zu beenden. (Greg Louganis hat das ja schon vor Jahren gesagt, dass er HIV-positiv ist.)

    Und durch die modernen Therapien können die meisten Betroffenen ja glücklicherweise ihr Leben deutlich verlängern, wenngleich es natürlich auch eine gewisse Disziplin erfordert und auch die Nebenwirkungen nicht ohne sind. Aber besser als die Alternative ist es allemal.

    Ich hoffe sehr, dass Georg Uecker (dessen Verdienste um LGBTI-Rechte unbestreitbar sind), irgendwie mit der Krankheit zurechtkommt. Und ich würde ihn gerne wieder öfter im Fernsehen oder auf Bühnen sehen, falls er sich danach fühlt...

    Und ich hoffe, dass die Stigmatisierung von HIV-Kranken bald ein Ende findet. Und noch mehr hoffe ich, dass diese Scheiß-Krankheit bald besiegt wird...

    Alles Gute für Ihre berufliche und private Zukunft Herr Uecker...
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#6 MedicAnonym
  • 29.07.2016, 11:59h
  • Diejenigen, die unverantwortlich mit vielen Sexualpartnern ohne Kondom ficken und deswegen HIV bekommen (und HIV auch dann übertagen), in dem Gedanken "HIV kann man mit Medikamenten eh kontrollieren", werden sich noch wundern wieviele Pillen sie dann werden schlucken müssen und welche schweren Nebenwirkungen diese Pillen haben. Schön ist das nicht.

    Außerdem kann es auch mit Medikamenten zu Komplikationen kommen, die das Leben dann rasch beenden.
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#5 Steve2Anonym
  • 29.07.2016, 11:16h
  • Antwort auf #4 von na sowas
  • Was sollen solche Kommentare? Du weißt schon, dass du nicht alles im Netz kommentieren musst, oder? Man sollte nur etwas schreiben, wenn man wirklich etwas zu sagen hat, ich denke, ich spreche für viele, wenn ich behaupte: Wir können auf deine Gedankenausbrüche wie diesen Kommentar sehr gut verzichten.
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#4 na sowasAnonym
#3 gatopardo
  • 29.07.2016, 10:53h
  • Hinzufügen möchte ich noch, dass Uecker einer der wenigen ist, der 10 Jahre lang mit den seinerzeit herkömmlichen Therapien tatsächlich überleben konnte. Keiner unserer Freunde, der in den 80er Jahren erkrankte, hat die effektive Therapie 1996 erreichen können !
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#2 gatopardo
  • 29.07.2016, 10:27h
  • Er hatte das Pech, noch vor dem Durchbruch der rettenden Medikamente 1996 mit den damals mit schweren Nebenwirkungen versehenen unzulänglichen Pillen über Wasser gehalten zu werden und wird alle möglichen opportunistischen Infektionen überstanden haben. Erfreulich zu sehen, wie er durch die immer wirksamer werdenden Therapien heute ein normales Leben führen kann.
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#1 AntiFantiProfil
  • 29.07.2016, 10:06hBerlin
  • was ich nicht nachvollziehen kann sind die vielen negativen kommentare von schwulen bei facebook, so viel zum thema "community". mir tut es leid u. ich hoffe dass es ihm noch lange gutgeht.
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