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Kommentare zu:
Georg Uecker: "Ich bin HIV-positiv"


#31 herve64Ehemaliges Profil
  • 29.07.2016, 20:25h
  • Nun ja, offen gesagt hegte ich diese Vermutung schon länger. Und was ändert jetzt diese Bestätigung? Also, was mich betrifft: nichts.

    Noch ein möglichst langes und zufriedenes Leben an Georg Uecker, und man sieht ihn ja sicher mal wieder in der "Lindenstraße" bei einem sporadischen Auftritt.
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#32 Sabelmann
  • 29.07.2016, 20:26h
  • Ist das wirklich eine Neuigkeit?
    Mein (Hetero)Sohn hat mich schon vor längerer Zeit darauf hingewiesen.(ICH schau das ja nicht).
    Was solls...Georg hat damit zu kämpfen und ich wünsche ihm alles Gute.
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#33 herve64Ehemaliges Profil
  • 29.07.2016, 20:36h
  • Antwort auf #10 von 2 Punkte
  • "Ich weiß noch gut, wie es damals bei seinem Ausscheiden aus der Lindenstraße hieß, dass er krank sei, dass es aber nicht HIV sei.":

    Ja, und das ist auch mehr als verständlich, wenn man mal wieder einige klugscheißerische und vorverurteilende Kommentare hier liest. Generell schickt es sich nicht, mit krankheitsbedingten Details einer prominenten Person an die Öffentlichkeit zu gehen. Das gebietet der Respekt.

    Was anderes ist es, wenn die betreffende Person selbst von sich aus damit an die Öffentlichkeit geht, z. B. Hildegard Knef anno 1973 mit ihrer Krebs-Erkrankung. Aber auch dann ist eher eine Respektzollung vor der Courage angesagt als irgend etwas anderes.

    Den Zeitpunkt dafür zu bestimmen, ist aber die ureigenste Entscheidung der erkrankten Person. Und da hat niemand anderes hinein zu schmatzen.
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#34 LarsAnonym
  • 29.07.2016, 23:28h
  • Antwort auf #22 von Hannibal
  • Lieber Hannibal, sich outen heißt, Widersprüche einzugestehen, sie man lieber im dunklen gelassen hätte. Wird Dir - im reifern Alter- auch noch passieren. :-D. Für jemanden, der den ersten schwulen Kuss (o my god!) in der Fernsehgeschichte gewagt hat, ist es nicht so einfach, dieser Ikonenfunktion einen Dämpfer zu verpasssen: ("Ja, für mich hatte offensives Schwulsein in den Jahren, als man über HIV noch nicht so viel nachgedacht hatte und sich nicht kosequent zu schützen wusste, gesundheitliche Nachteile"). Bis es soweit ist, tobe Dich ruhig aus in diesem Forum und genieße die "Gnade der späteren Geburt". ;-)
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#35 JadugharProfil
  • 29.07.2016, 23:31hHamburg
  • Antwort auf #27 von axelschwarz
  • Das es eine ärztliche Schweigepflicht gibt, wird wohl gute Gründe haben. Aus eigener Erfahrung hatte ich früher viele Fehldiagnosen erlebt und zunächst an diese geglaubt. Niemand sollte zu einen seelischen Striptease gezwungen werden. Es gibt immer die Möglichkeit, daß alles anders sein oder sich entwickeln kann. Ich habe auch schon erlebt, daß unheilbare Kranke mit ihren Schwierigkeiten sich intensiv auseinandersetzten und tiefgreifende Erkenntnisse hatten, wo sie dadurch sich gesundtherapieren konnten. Sie waren dann Spezialisten in ihrer eigenen Sache. Der Mensch ist in der Lage, Schwierigkeiten zu lösen, weswegen man kein Urteil erlauben kann, um jemanden in eine Schublade hineinzustecken. Viele fallen dann zum Glück aus dieser Schublade wieder heraus!
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#36 Miguel53deProfil
#37 Miguel53deProfil
  • 30.07.2016, 07:54hOttawa
  • Antwort auf #17 von Pfote
  • Eine Zeitlang glaubte ich auch, man koenne HIV-Erkrankungen (oder Behandlungsfolgen) im Gesicht des Betroffenen erkennen. Das weiss ich heute besser.

    Einer unserer besten Freunde hier ist HIV-positiv und davon sieht man keinerlei Spuren. Allerdings hinterlaesst die Behandlung wohl doch Nebenwirkungen, die sich anders auswirken. Darueber spricht er gelegentlich.
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#38 Vater
  • 30.07.2016, 11:07h
  • Antwort auf #13 von niccinicci
  • Man schluckt halt eine Pille, die mehr oder weniger null Nebenwirkungen hat?
    Sorry, aber das ist wirklich Bullshit.
    Ich könnte dir die Beipackzettel von Tuvada und Isentress schicken. Du findest sie aber natürlich auch im Netz. Von meinem eigenen Erfahrungen oder denen meines Mannes fange ich ihr gar nicht erst an.
    Solche Verharmlosungen sind extrem gefährlich und kontraproduktiv.
    Du solltest solche Aussagen etwas besser durchdenken, bevor sie dir in Zukunft weiterhin so leichtfertig durch die Lippen gehen (Oder besser gesagt: aus den Fingern gleiten).

    Dennoch liebe Grüße aus Mannheim
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#39 gatopardo
  • 30.07.2016, 11:10h
  • Antwort auf #36 von Miguel53de
  • Die Medikamente scheinen sich ständig zu verbessern, denn ehemals todkranke Freunde sehen heute bei Einnahme nur einer einzigen Tablette am Tag so aus, als sei nichts geschehen und klagen auch nicht mehr über Nebenwirkungen.
    Dafür steht schliesslich Ueckers völlige physische Veränderung von einem menschlichen Wrack hin zu einem normal aussehenden Zeitgenossen. Es ist anzunehmen, dass der totale Sieg über das Virus nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein wird.
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#40 Vater
  • 30.07.2016, 11:26h
  • Antwort auf #33 von herve64
  • Aber wie das mit der Meinungsfreiheit so ist:

    Natürlich darf jeder Prominente lange mit sich hadern, sein Positvsein spät oder auch nie veröffentlichen...

    ...ABER: die Menschen dürfen sich eben dazu auch ihre Meinung bilden (welche eben ganz vom Einzelfall abhängt)...und auch darüber sprechen.

    Genauso hat auch jeder Schwule das Recht, sich öffentlich als Hetero auszugeben und sein Schwulsein abzustreifen.

    Wenn es aber auch noch extrem offensichtlich ist, erntet derjenige eben auch Unverständnis und Kopfschütteln.

    Ich akzeptiere Ueckers Entscheidung voll und ganz. Ob es aber die klügste und mutigste Entscheidung war, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und selbstverständlich reden die Menschen auch darüber, weil sie natürlich auch ihre Meinungen austauschen.

    Selbstredend, dass ich Georg Uecker alles Gute wünsche. Außerdem hoffe ich für ihn, dass dieses Coming Out eine Befreiung für ihn darstellt und eine Last von seinen Schultern nimmt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »

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