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Kein Geld aus Parteikasse
Stuttgart: CDU kann sich CSD-Wagen nicht leisten

CDU-Truck auf dem Berliner CSD 2009 (Bild: flickr / Jörg Kanngießer / by 2.0)
- 30. Juli 2016, 06:00h 1 Min.
Bei der Demoparade zum Stuttgarter Christopher Street Day am heutigen Samstag wird die Union in diesem Jahr nicht dabei sein. Nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" konnte sich die Regierungspartei den CSD-Auftritt nicht leisten.
Während alle anderen Parteien ihre CSD-Trucks aus der Parteikasse finanzieren, wurde der zwischen 5.000 und 7.000 Euro teure CDU-Truck in den vergangenen Jahren durch Privatspenden ermöglicht. Aus dem Kreis- oder Landesverband habe es nie Zuschüsse gegeben. "Der Betrag war auf sehr wenige Schultern verteilt. Es ist schade, dass das diesmal nicht zustande kommen kann", erklärte der CDU-Fraktionschef im Stuttgarter Gemeinderat Alexander Kotz gegenüber dem Lokalblatt.
Die Teilnahme als Fußgruppe am Stuttgarter CSD war für die Union keine Alternative: "Wenn die anderen Parteien einen Wagen haben, käme das nicht so gut", meinte der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann. Der schwule Politiker kündigte an, stattdessen bei der Türkischen Gemeinde mitzulaufen, die erstmals an der Parade teilnimmt (queer.de berichtete).
Der Zug startet um 16 Uhr am Marienplatz und führt über die Tübinger und Eberhardstraße am Marktplatz vorbei zum Schlossplatz, wo gegen 18 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet. (cw)
Links zum Thema:
» Homepage des CSD Stuttgart















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