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Kommentare zu:
15 Jahre "Ehe Light" in Deutschland


#21 myysteryAnonym
#22 JoonasAnonym
  • 01.08.2016, 19:19h
  • Bereits über 20 Staaten haben die Ehe geöffnet. Und in zahlreichen anderen Staaten gibt es konkrete Pläne.

    Aber in Deutschland soll weiterhin muffigstes Mittelalter herrschen. Deutschland wird zum Schaden des ganzen Landes von Union und SPD im Würgegriff der Homophobie gehalten, um eine schrille Minderheit Ewiggestriger nicht zu verärgern.

    Wer einen Teil seiner Bürger dermaßen diskriminiert, hat NICHTS in einer Regierung zu suchen!!!
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#23 EulenspiegelAnonym
#24 alles gutAnonym
  • 02.08.2016, 01:35h
  • Mein größter Wunsch war das Ehegattensplitting. Das haben wir Dank des Bundesverfassungsgerichts erreicht, ebenso wie im Erbschaftsrecht. Die Sukzessiv-Adoption ermöglicht inzwischen auch indirekt Homo-Paaren, ein gemeinsames Kind rechtlich großzuziehen.
    Und die evangelische Kirche gibt jetzt z.T. ihren Segen.
    Natürlich gibt es noch Ungerechtigkeiten, aber für den Großteil sind wir inzwischen doch gleichberechtigt, natürlich Dank des Bundesverfassungsgerichts.
    Das "Bauchgefühl" von Frau Merkel ist ärgerlich, aber sie setzt die Vorgaben des Bvfg. um.
    Wäre betriebswirtschaftlich eine linke Regierung, die die Gleichstellung durchsetzt, wirklich besser für uns?
    Da lebe ich besser in einem Staat mit guter Wirtschaft, werde weitestgehend gleich behandelt und versuche die Skepsis von innen heraus zu ändern.
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#25 markusbln11Anonym
  • 02.08.2016, 07:43h

  • Uups, schon 15 jahre. Hätte ich so nicht präsent gehabt. Super für alle, die ihre partnerschaft gegenüber dem staat rechtlich absichern konnten.

    Aber es sind auch 15 jahre warten, dass endlich alle diskriminierungen im partnerschaftsrecht abgeschafft werden.

    Und jetzt. Nochmals 15 jahre, oder was? Das ist nicht akzeptabel. Wir erwarten von cdu und spd die umsetzung des koalitionsvertrages!
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#26 WaldmeisterAnonym
  • 02.08.2016, 09:32h
  • Wer die gleichen Pflichten hat, muss auch die gleichen Rechte bekommen.

    Wenn Union und SPD uns das verwehren, müssen Union und SPD weg aus der Regierung.
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#27 ClaasAnonym
  • 02.08.2016, 10:30h
  • Antwort auf #24 von alles gut
  • Es ist einer der raffiniertesten Tricks der Regierung, den Bürgern weiszumachen, es ginge Deutschland wirtschaft besonders gut.

    Fakt ist:
    - viele frühere Festanstellungen wurden durch Zeitarbeit, Minijobs, Scheinselbständige, etc. ersetzt. Ja, die Leute sind dann nominell weiterhin beschäftigt, aber zu viel schlechteren Bedingungen als früher. Teilweise sind das sogar Aufstocker, wo der Steuerzahler deren Gehalt aufstockt, damit die Wirtschaft billige Arbeitskräfte hat.

    - die Arbeitslosenstatistiken werden geschönt, indem man einfach die Definitionen ändert. Nur mal ein Beispiel: früher war jeder, der arbeitslos war auch in der Statistik erfasst. Heute werden Langzeitarbeitslose gar nicht mehr in der Statistik erfasst. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, wie die Statistik geschönt wird.

    - gerade in den großen Bereichen der Zukunft (Solarenergie, etc.) wurden in den letzten Jahren massiv Stellen vernichtet, weil die Regierung lieber an alten Technologien und den Quasi-Monopolen der großen Stromanbieter festhalten will. Das wird Deutschland noch teuer zu stehen kommen. Ebenso wie die Schonung der großen Stromkonzerne beim Atomausstieg, die nur einen Teil der Kosten zahlen müssen und alles darüber hinausgehende (was massiv sein wird) muss dann in Zukunft der Steuerzahler zahlen. Hier wurde der alte Bilanztrick angewendet, dass man für kurzfristige Vorteile langfristige Nachteile in Kauf nimmt. So kann die aktuelle Regierung eine schöne Bilanz präsentieren und den Preis dafür müssen dann kommende Regierungen (bzw. wir alle) zahlen. Und die Mehrheit der Bürger ist so dumm, dass dann kommenden Regierungen anzulasten statt der aktuellen, die das wirtschaftlich komplett verbockt hat.

    - auch die Homophobie schadet dem Standort Deutschland. Es gibt bereits mehrere internationale Konzerne, die kurz davor standen, in Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen, die das jetzt aber lieber in Dänemark, den Niederlanden, Irland, etc. tun. Weil sie auf die besten Köpfe angewiesen sind - unabhängig von der sexuellen Orientierung. Und da können die es sich nicht leisten, potentielle Arbeitnehmer zu verlieren, die dann nicht nach Deutschland wollen. Gerade die Hochqualifizierten sind sehr mobil und suchen sich aus, wo sie arbeiten wollen und wo nicht.

    - etc. etc. etc.

    Fazit:
    Es geht Deutschland nicht besonders schlecht, aber eben auch nicht besonders gut. Die Regierung schafft es nur, mit zahlreichen Tricks, die Situation zu beschönigen und viele Probleme auf kommende Regierungen abzuwälzen. Leider fallen viele Wähler auf sowas rein.
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#28 ClaasAnonym
  • 02.08.2016, 10:34h
  • Antwort auf #15 von lucdf
  • >>> Eine andere Konstellation, SPD/Grünen/FDP/LInken würden etwas bewegen aber solange nur eine Minderheit sie wählt, sieht es verdammt Scheiße aus. <<<

    Es gibt im aktuellen Bundestag bereits eine Mehrheit von SPD, Grünen und Linkspartei. Aber die SPD unterstützt lieber die homophobe Politik der Union, statt diese Mehrheit zu nutzen, um ihre Versprechen umzusetzen und das zu machen, was auch die Mehrheit der Bürger will.

    Und wenn dann die FDP wieder in den Bundestag kommt, wird es eh wieder Schwarz-Gelb geben, was denselben Stillstand wie Große Koalition bedeutet.
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#29 myysteryAnonym
#30 ClaasAnonym
  • 02.08.2016, 10:37h
  • >>> SPD-Generalsekretärin Katarina Barley gibt zu, dass die vollständige Gleichstellung "mit der CDU und der CSU nicht zu machen" sei. <<<

    Dabei verschweigt Frau Barley bewusst, dass die Zustimmung der CDU/CSU gar nicht nötig wäre.

    Die SPD bräuchte sich nur ans Grundgesetz zu halten und ohne Weisungen Dritter so abzustimmen, wie sie es für richtig hält. Dann gäbe es im Bundestag eine Mehrheit für die Eheöffnung und es wäre schnurzpieps-egal, was die CDU/CSU davon hält.

    Aber die SPD macht sich lieber zum Sklaven der CDU/CSU und verzögert das so lange, bis es nach der nächsten Bundestagswahl keine Mehrheit mehr im Bundestag gibt.
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