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Kommentare zu:
England: Pille zum Schutz vor HIV löst Streit aus


#1 Carsten ACAnonym
  • 03.08.2016, 16:17h
  • Dann muss eben das Budget für Gesundheit insgesamt steigen!

    Es kann doch nicht sein, dass man entscheiden muss, wem man helfen kann und wem nicht und welche Vorsorge man noch finanzieren kann und welche nicht mehr.

    Da muss man die Schuld nicht bei der PrEP-Therapie suchen, sondern bei der Politik, die über Jahre und Jahrzehnte das Gesundheitssystem immer weiter kaputt gespart hat.
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#2 LaurentEhemaliges Profil
#3 PfoteAnonym
  • 03.08.2016, 16:30h

  • Es sei außerdem bewiesen worden, dass das Medikament das Risiko von HIV-Infektionen senke.

    Das ist eine Aussage des Gerichts. Man möge sie bei eventuellen Kommetaren hier bitte berücksichtigen.
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#4 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 03.08.2016, 16:37h
  • Ach ja, die armen, hilflosen Kinder.

    Die sind übrigens immer nur so hilflos, wie der Staat, in dem sie leben, sie macht.

    ***

    Übrigens läuft der Truvada-Patentschutz auch in Europa in absehbarer Zeit ab (ich hörte von 2018). Dann kann es, wie z.B. schon in Indien, Generika geben, die ein Zehntel oder weniger kosten.

    Mehr zur PrEP:

    www.aidshilfe.de/faq-prep
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#5 JW GrimmAnonym
#6 LuchsAnonym
  • 03.08.2016, 18:46h
  • Es gibt halt einen recht wirksamen Schutz: Gummis. Billig, effizient, gut. Prep bietet keinen 100 % Schutz und außerdem pumpt man den Körper dauerhaft mit chemischen Mittel voll, die auch Nebenwirkungen haben können. Man muss es täglich nehmen. Immer.
    Warum soll die Allgemeinheit zahlen, wenn manche keine Gummis nehmen wollen?
    Am Ende müsste eine Gesamtkostenbetrachtung stehen. Was ist billiger? Truveda zahlen und hoffen, dass die Gesamtkosten für HIV/Aids Behandlung am Ende billiger sind, weil Prep mutmaßlich billiger ist als Therapie? Ist das nicht der Fall und man will sich das als Öffentlichkeit trotzdem leisten, Prep zu zahlen, dann gehen halt die Krankenkassenbeiträge für alle hoch. Irgendwo muss die Kohle herkommen.
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#7 johnAnonym
  • 03.08.2016, 19:24h
  • Es ist nicht Aufgabe der Solidargemeinschaft, ein selbst verursachtes Hochrisikoverhalten zu finanzieren. Darüber hinaus führt der ungeschützte Sex unter PrEP zu einer Verbreitung anderer Geschlechtskrankheiten und Infektionen und somit in letzter Konsequenz zu einer Verbreitung multirestistenter Keime, für deren Abwehrmedikation die Pharmalobby jetzt schon in den Startlöchern sitzt. So verdient man dann doppelt: erst an der teuren PrEP, dann an den Folgen.

    Dazu zeigen seriöse Studien ( die mal nicht von den PrEP-Herstellern finanziert sind), daß gerade die Hochrisikogruppe leider in ihrem Einnahmeverhalten ebenso sprunghaft ist, wie sonst durch die Betten: PrEP wirkt nur dann, wenn man es konsequent einnimmt. Gerade die Hochrisikogruppe neigt aber leider auch zum Verpeilen der Einnahme

    Die absolut nichts kritisch hinterfragende Homogemeinde läßt sich allerdings von den Marketingstrategen willig vor den Karren spannen, in dem sie nachplappert, daß es diskriminierend sei, wenn die Gesellschaft ihnen nicht hirnloses Rumgepoppe bezahlt.
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#8 PfoteAnonym
  • 03.08.2016, 20:50h
  • Antwort auf #7 von john

  • Es gibt trotz 30 Jahren Kondomwerbung jährlich 2500 Neuinfektionen mit HIV, die Dir offensichtlich aus lauter Selbstgerechtigkeit am Allerwertesten vorbeigehen.

    Deine Informationen sind natürlich besser als die englischen Gerichts, nicht wahr?
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#9 TheDadProfil
  • 03.08.2016, 23:01hHannover
  • Antwort auf #1 von Carsten AC
  • ""Dann muss eben das Budget für Gesundheit insgesamt steigen!""..

    Das war ja auch ein "Argument" der Brexit-Befürworter, die der Bevölkerung vorgelogen haben, die Gelder für die EU würden nach dem Ausstieg aus dieser in Höhe von 350 Millionen Pfund TÄGLICH in das Gesundheitswesen investiert werden..

    ""Das staatliche Gesundheitssystem wehrt sich dagegen, PrEP zu finanzieren ansonsten müssten kranke Kinder leiden.""..

    Das ist auch so ein klasse Todschlagargument..

    Wieso würden dann nur Kinder darunter leiden ?
    Keine Schwerkranken ? Keine Alten ?
    Keine Rentner ? Keine Schwangeren, oder auch Kinderlose Ehepaare ?

    Nein, mit dem "Argument" "Kinder" will man auf die Tränen-Drüse drücken, und die Bevölkerung verdummen..

    Perfide bis ins Mark..

    Ansonsten..
    Es sind eh bald Generika am Markt die dann nur noch ein Zehntel der heutigen Preise erzielen werden..
    Und 80,-- Euro im Monat ist dann auch kein "Schreck-Gespenst" mehr, mit dem man eine Britische Rentnerin Bange machen kann..
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#10 TheDadProfil
  • 03.08.2016, 23:10hHannover
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • ""Mukoviszidose oder Krebs sind i.d.R. schicksalsbedingt, hängen also weniger vom eigenen Verhalten ab.""..

    Du willst hier schon wieder "gute Kranke" und "schlechte Kranke" diskutieren ?

    Wie oft eigentlich noch ?

    Mukoviszidose ist eine autosomal-rezessive Erbkrankheit, von denen es inzwischen 1.900 verschiedene bekannte Varianten gibt, die allerdings eines gemein haben :
    Sie könnten schon Vorgeburtlich diagnostiziert, und damit auch verhindert werden, wenn sich die Eltern testen ließen, und auf Nachwuchs verzichteten..

    Worüber reden wir hier also ?

    Vom "Erb-gesundem Volk" ?

    Menschen werden Krank.. Punkt..
    Deshalb müssen sie behandelt werden.. Punkt..

    Impfungen sind auch nicht "billiger" als eine PrEP, weil sie weit mehr Menschen erreichen..

    Gesamtvolkswirtschaftlich gesehen ist jede PrEP daher immer sinnvoll !
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#11 TheDadProfil
  • 03.08.2016, 23:18hHannover
  • Antwort auf #6 von Luchs
  • ""Es gibt halt einen recht wirksamen Schutz: Gummis. Billig, effizient, gut. Prep bietet keinen 100 % Schutz""..

    Ein Blick in die vorliegenden Studien, eine davon ist im Kommentar Nr.#4 verlinkt, würden Dir klar machen :
    Der Schutz von PrEP liegt sogar höher, als der von Gummis !

    Man kann sich allerdings auch um Tatsachen nicht weiter scheren, und weiterhin aus reinem Geiz und Egoismus "Schwarzer Peter" spielen wollen..

    ""Am Ende müsste eine Gesamtkostenbetrachtung stehen. Was ist billiger?""..

    Das ist ganz einfach :
    PrEp verhindert Neu-Infektionen..
    Behandlungskosten die eben nicht nur aus Truvada bestehen, gehen zurück, die Kosten für die HIV-Therapie insgesamt sinkt signifikant nach einer "Anlaufzeit" von etwa 5 Jahren..
    Bis dahin bleiben die "Kosten" relativ stabil auf derzeitigem Niveau..

    Und sie sinken noch einmal durch den Einsatz von Gemerika, die nur ein Zehntel dessen kosten, was Truvada Heute kostet..
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#12 TheDadProfil
#13 Patroklos
  • 03.08.2016, 23:42h
  • "In den USA gilt PrEP seit der Zulassung vor vier Jahren als Erfolgsgeschichte. "

    Wenn man es sich jeden Tag einredet und sehr fest daran glaubt, geht dieser Wunsch auch in Erfüllung!
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#14 PfoteAnonym
#15 johnAnonym
  • 04.08.2016, 09:00h
  • Antwort auf #8 von Pfote
  • D.h., die Neuinfizierten sind alles arme Opfer, die noch nie eine Kondomwerbung gesehen und deshalb nichts von dieser Methode gewußt haben?
    Was für ein Bullshit.
    HIV kann passieren. Dann muß die Solidargemeinschaft das bezahlen.
    Aber ich bin nicht bereit, Millionen für die ganzen Idioten auszugeben, die bei Gayromeo alle "nur bare" stehen haben. Die wissen was sie tun, es ist ihnen aber eben scheißegal, ebenso wie es ihnen alle anderen sind. Und die Finanzierung dieses Verhaltens setzt ein völlig falsches Signal.
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#16 PfoteAnonym
  • 04.08.2016, 09:23h
  • Antwort auf #15 von john

  • So, Du fühlst Dich jetzt moralisch im Recht, und was ändert sich? Nichts.

    Mir ist es lieber ein Kondomverweigerer schluckt über einen begrenzten Zeitraum Pillen und steckt dadurch weder sich noch andere an.

    Das ist im Endeffekt auch billiger für die Solidargemeinschaft.
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#17 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 04.08.2016, 09:59h
  • Was mir in der gesamten Diskussion bisher fast komplett fehlt, ist ein bestimmter Aspekt des Ganzen. Einer, der sich einem, wenn man nicht total Moralinsäure-durchtränkte Scheuklappen aufsetzt, an sich fast auf dem Präsentierteller anbietet.

    Die PrEP-Gegner, die diese nahezu verteufeln, weil sie angeblich Verantwortungslosigkeit fördert (die nicht von der Solidargemeinschaft bezahlt werden soll), führen an "Wer sich nicht schützt, ist selber schuld, wenn er sich ansteckt".

    Ich hätte dazu gerne mal eine Erklärung, wie ca. 50% aller MSM mit Kondomen SICHER UND ZWEIFELSFREI Verantwortung für sich selbst übernehmen können, ohne dabei auf den Sexpartner angewiesen zu sein.

    Und zwar die ca. 50% der MSM, die passiv/bottom sind.

    Meiner Ansicht nach wird der Aspekt, dass alle Passiven/Bottoms mit Kondomen gar nicht in der Lage sind, SICH SELBST AKTIV ZU 100% zu schützen, komplett ausgeblendet und/oder verdrängt.

    Jetzt sagen die Moralinsauren "Da müssen eben Absprachen erfolgen". Ja: Absprachen sind gut und sinnvoll. WENN - ja: wenn sie vom Aktiven dann auch eingehalten werden.

    Und somit liegt die Verantwortung hier zum größeren Teil beim ANDEREN - beim aktiven Sexpartner. Benutzt er wirklich ein Kondom?

    Ich höre die Moralinsauren: "Das müssen die Passiven eben kontrollieren".

    Ernsthaft jetzt? Beim Sex, der (auch) mit Wildheit, Hingabe, Kontrollabgabe, Kontrollverlust zu tun hat, soll jeder jederzeit die volle rationale Kontrolle behalten (können)? Wie unrealistisch ist das?

    Oder z.B. speziell beim BDSM: Wie realistisch ist es, dass Passive/Bottoms den Aktiven in jedem Moment unter voller Kontrolle haben? Ist es nicht vielleicht doch denkbar, dass der Aktive zunächst Zusagen bezüglich des Kondomgebrauchs macht, dann aber -aus welchen Gründen auch immer- wenn es soweit ist, eben doch keines benutzt? Was will der Passive dann tun, evtl. gefesselt und auch noch geknebelt?

    In solchen Fällen ist es TOTAL unrealistisch, zu glauben, Passive/Bottoms könnten SICH SELBST ZU 100% schützen. Mit Kondomen funktioniert das schlichtweg nicht immer.

    Das Argument "Dann hätte man sich seinen Sexualpartner eben vorher besser aussuchen müssen" akzeptiere ich hier nicht. Es kann vorher noch so viel Einverständnis herrschen - wenn es zum Ficken kommt, kann das Hirn des Aktiven schon mal aussetzen - oder er nimmt bewusst in Kauf, die getroffene Absprache zu verletzen, weil - ja: weil ER, der AKTIVE, verantwortungslos ist.

    Daraus zu konstruieren, Passive seien verantwortungslos, weil/wenn "sie sich nicht schützen", ist hanebüchen und voll daneben.

    Mit PrEP HABEN Passive hingegen die Möglichkeit, sich selbst vollständig zu schützen (natürlich abzüglich des immer vorhandenen Restrisikos). Weil sie NUR DAMIT die Sache SELBST in der Hand haben.

    Ich kann als Passiver eben selbst kontrollieren, ob ich meine PrEP nehme. Aber eben nicht, ob der aktive Sexpartner wirklich ein Kondom benutzt.

    ***

    An sich, wie ich finde, ein extrem einfacher Gedankengang. Dennoch werden hier alle verteufelt, die "sich nicht ausreichend mit Kondomen schützen".

    Aber das ist natürlich einfacher, als sich mit den Realitäten auseinanderzusetzen. Und aus denen folgt schlichtweg, dass Passive/Bottoms mit PrEP eine nahezu 100%ige Chance haben, SICH SELBST zu schützen, während sie mit Kondomen, wenn's blöd läuft, eine Chance haben, die gegen Null tendiert.

    Und zwar weil sie von der Verantwortung Anderer abhängig sind.

    Deshalb mein Plädoyer FÜR Truvada als PrEP. Und FÜR eine Erstattung der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen.

    Denn Passive, die "sich infiziert haben" (bzw. richtiger "infiziert wurden"), sind eben NICHT immer "selbst schuld".

    ***

    Eine "Schuld"- und Strafverfolgungs-Diskussion halte ich in diesem Zusammenhang übrigens nicht für zielführend. Es GIBT in Kürze die Möglichkeit, sich durch PrEP selbstverantwortlich zu schützen - also NUTZEN WIR DIESE MÖGLICHKEIT. Als eine von mehreren.

    OHNE das Ganze oder die Menschen, die es nutzen, zu verteufeln oder zu stigmatisieren.
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#18 LaurentEhemaliges Profil
#19 yslmd
  • 04.08.2016, 11:12h
  • Antwort auf #5 von JW Grimm
  • JW Grimm schreibt am 03.08.2016:...."Du kannst und willst also unterscheiden, wer an seiner HIV Infektion "Schuld" ist und wer nicht"....
    Schuld hin oder her, das Präparat unter den jetzigen finaziellen Bedingungen vom jeweiligen Gesundheitssystem finanzieren zu lassen, sprengt jede finazielle Möglichkeit und würde zweifelsfrei einen explosionsartigen Anstieg der SV-Beiträge (ausschließlich zu Lasten der AN) bedeuten. Wünschenswert, ja sogar notwendig wäre es - realistisch ist es nicht. Hier steht ganz eindeutig die Politik, die ja bekanntlich für dieses monströse Wunderwerk "Gesundheits-" oder besser gesagt "Krankenpolitik" in der Verantwortung. Seit Jahrzehnet führen die Pharmakonzerne und die Krankenkassen sofort hinterher, die Politik am Nasenring durch die Arena. Alle bisherigen Gesundheits/ Krankenminister und die dazugehörigen Kanzler in der BRD und auch in weiteren Ländern sind vor der Industrie eingeknickt, so wie in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft auch. Großmundige Versprechen werden abgegeben, das Erreichte, wenn sie abtreten ist dann eher ein kläglicher Erfolg bei so vielen Themen, vor allem aber bei den Arzneimittelpreisen und deren Finanzierungsmodelle.
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#20 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 04.08.2016, 11:19h
  • Antwort auf #19 von yslmd
  • "das Präparat unter den jetzigen finaziellen Bedingungen vom jeweiligen Gesundheitssystem finanzieren zu lassen, sprengt jede finazielle Möglichkeit"

    Ganz so düster sehe ich das nicht.
    Zum einen ist eine HIV-Therapie nach erfolgter Ansteckung ziemlich sicher noch teurer, was in Risikoabwägungen und Kalkulationen mit einfließen sollte.
    Zum zweiten, wie bereits erwähnt, wird sich diese Thematik voraussichtlich 2018 erledigt haben, wenn der Truvada-Patentschutz auch in Europa abläuft und wir WESENTLICH günstigere Generika zur Verfügung haben werden.
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#21 JW GrimmAnonym
  • 04.08.2016, 11:20h
  • Antwort auf #19 von yslmd

  • Zweifelsfrei? Wirklich?

    Prep ist derzeit ein Drittel billiger als eine Therapie und muss im Gegesatz zu dieser nicht ein Leben lang genommen werden.

    Wenn Du jetzt annimmst, das pro Prep User nur eine Infektion verhindert wird (und das ist m.E. sehr konservativ geschätzt, da sich Infektionen dann ja selbst wieder weiterverbreiten), dann sparst Du eine Menge Geld. Simple Mathematik.

    Ich hab so gewisse Zweifel an Deinem "zweifelsfrei".
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#22 ursus
#23 TheDadProfil
  • 04.08.2016, 11:40hHannover
  • Antwort auf #14 von Pfote
  • Das stimmt so durchaus..
    Ich ging von den publizierten Neudiagnosen der einheimischen Bevölkerung aus, und bezog mich dort auf Zahlen der DAH..

    Dort sind dann die "Neu-Diagnosen" von Zuwanderern nicht berücksichtigt, weil bei denen eine "Neu-Diagnose" auch dann mitgezählt wird, wenn sie hier erstmalig erfasst wird, obwohl sich der Betroffene längst in einer Therapie befindet..
    Siehe dazu das Schaubild auf Seite 11..
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#24 TheDadProfil
  • 04.08.2016, 11:53hHannover
  • Antwort auf #15 von john
  • ""D.h., die Neuinfizierten sind alles arme Opfer, die noch nie eine Kondomwerbung gesehen und deshalb nichts von dieser Methode gewußt haben?""..

    Diese Polemik ist hier Fehl am Platz..

    Menschen die sich infiziert haben sind Personen die eine Infektion haben..
    Zunächst sind sie noch nicht einmal Krank, sondern nur infektiös !

    Ansonsten fragt auch niemand ob es sinnvoll sei tausende mögliche Patienten einer Influenza mit bundesweit angelegten Impf-Kampagnen zu erreichen, um eine Epidemie zu vermeiden..

    Statistisch gesehen ist die Influenza zudem weitaus tödlicher, als eine behandelte HIV-Infektion..

    ""Aber ich bin nicht bereit, Millionen für die ganzen Idioten auszugeben, die bei Gayromeo alle "nur bare" stehen haben.""..

    Im Rahmen der H5N1-Panik der jüngeren Vergangenheit wurden von den Bundesländern Influenza-Impf-Stoffe geordert, die mehr als 100 Millionen Euro kosteten..
    Diese wurden nicht einmal zu einem Drittel von der Bevölkerung genutzt..

    ""Die wissen was sie tun, es ist ihnen aber eben scheißegal, ebenso wie es ihnen alle anderen sind.""..

    Entspann Dich mal..
    Wer sich in Öffentlichen Räumen wie dem Kino, der Oper, der U-Bahn aufhält, wo Dutzende Infizierte um sich herum Nießen und Husten, weiß auch was er tut..

    ""Und die Finanzierung dieses Verhaltens setzt ein völlig falsches Signal.""..

    Die sinnvolle Prävention einer Infektion ist niemals ein ""völlig falsches Signal"" !
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#25 TheDadProfil
  • 04.08.2016, 12:07hHannover
  • Antwort auf #18 von Laurent
  • Das ist keine Antwort auf die gestellte Frage !

    Die lautete ob DU das unterscheiden kannst ?

    Und dort lautet die Antwort dann wahrscheinlich eher : Nein !

    Du agierst hier erneut rein "formal verwaltungstechnisch"..
    Das mag Dich durchaus irgendwie "befriedigen", oder Dir die Einbildung bestätigen, es sei "moralisch integer" so zu handeln..

    Hinsichtlich der Schicksale der Betroffenen die dahinter stehen, handelst Du hier "argumentativ" alles andere als "moralisch integer" !

    Aus medizinischer Sicht heraus ist die Verweigerung der Finanzierung der PrEP bestenfalls kurzsichtig dumm, weil die Effekte einer veränderten Prävention nicht sofort sichtbar werden, und die "finanziellen Belastungen" zunächst "unangemessen" erscheinen..

    Würden Leute wie Du diese "finanziellen Belastungen" erst einmal vernünftig durchrechnen, und dazu einmal den Faktor MENSCH dabei mitsehen, sähe die ganze Sache völlig anders aus..
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#26 TheDadProfil
  • 04.08.2016, 12:26hHannover
  • Antwort auf #19 von yslmd
  • ""Schuld hin oder her, das Präparat unter den jetzigen finaziellen Bedingungen vom jeweiligen Gesundheitssystem finanzieren zu lassen, sprengt jede finazielle Möglichkeit und würde zweifelsfrei einen explosionsartigen Anstieg der SV-Beiträge (ausschließlich zu Lasten der AN) bedeuten.""..

    Dazu würde ich gerne einmal ein belastbares Rechenmodell sehen..

    Das bezweifle ich nämlich nachhaltig..
    Und zwar deshalb weil die PrEP erstens nicht an "jeden x-beliebigen" ausgegeben würde, und zweitens, weil die PrEP vor allem am Anfang einer engmaschigen Kontrolle durch die behandelnden Ärzte, die hier die Spezialisten in der HIV-Therapie sind, unterlägen..

    PrEP soll Menschen helfen, die in einer Exposition stehen, also Menschen in Beziehungen, in denen ein Partner HIV-Positiv, und der andere Partner HIV-Negativ ist..
    Darüberhinaus kann PrEP Sexarbeiter*innen schützen, Partnerschaften bei der geplanten Schwangerschaft schützen, und im Zweifel sogar Pflegerisches und/oder OP-Personal einen zusätzlichen Schutz bieten..
    Dazu kommen sicher noch etliche Personen aus anderen Bereichen..

    Und am Ende sind die Behandlungs-Kosten für jede einzelne Infektion dann immer noch deutlich höher, als jede einzelne Prävention über die PrEP..

    In einem durchaus überschaubarem Zeitraum würden sich die "Mehr-Kosten" der PrEP durch den Wegfall an Behandlungskosten für nicht-erfolgte weil verhinderte Infektionen also relativieren..

    Insgesamt halte ich es für eher unverantwortlich hier eine Drohkulisse aufzubauen, die von "Milliarden-Belastungen" und von steigenden KK-Beiträgen daher schwafelt..

    ""Alle bisherigen Gesundheits/ Krankenminister""..

    Was Dein Resümee betrifft..
    Das ist durchaus richtig..
    Aber hältst Du das tatsächlich für ein Argument um neue Präventions-Möglichkeiten im Kampf gegen HIV und AIDS mit dem "Argument" der "Kosten" abzutun ?

    Dann handelst Du nicht anders, als all diese "Gesundheits-Politiker"..
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#27 LaurentEhemaliges Profil
  • 04.08.2016, 12:55h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • Abgesehen davon, dass das wohl eher eine Unterstellung als eine ernsthafte Frage war, kann ich nicht erkennen, welche "Schicksale von Betroffenen" dahinterstehen sollen.

    Präventionsmedikamente dienen, wie der Name schon sagt, der Prävention. Die Betroffenen haben es daher, im Gegensatz zu z.B. krebskranken Kindern, durch eigenverantwortliches Verhalten noch selbst in der Hand, ob und ggf. welches Schicksal sie treffen wird.

    Verantwortungsbewusstes Handeln heißt auch, nicht sämtliche Risiken des Lebens auf die Allgemeinheit abwälzen zu wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#28 PfoteAnonym
#29 TheDadProfil
  • 04.08.2016, 13:58hHannover
  • Antwort auf #27 von Laurent
  • ""Präventionsmedikamente dienen, wie der Name schon sagt, der Prävention. Die Betroffenen haben es daher, im Gegensatz zu z.B. krebskranken Kindern, durch eigenverantwortliches Verhalten noch selbst in der Hand, ob und ggf. welches Schicksal sie treffen wird.""..

    Du machst es Dir weiterhin ziemlich einfach..
    Frei nach dem Motto, "die müssen ja nicht miteinnder vöglen"..

    Sagst du das dann auch dem Ehemann, dessen Gattin durch eine verseuchte Blutkonserve, vielleicht im Ausland bei einem Unfall, infiziert wurde ?

    Sagst Du das dann auch zu den Kindern und Jugendlichen, die Infiziert geboren wurden ?
    Tja..
    Euer Sex-Leben hat sich durch das verantwortungslose Verhalten der Drogensüchtigen Mutter für immer erledigt..

    Deine Fokussierung auf die "formal-verwaltungs-Ebene" ist hier schon mehrfach negativ aufgefallen..
    Als Diskussions-Teilnehmer disqualifizieren Dich solche Äußerungen jedes Mal erneut :

    ""Verantwortungsbewusstes Handeln heißt auch, nicht sämtliche Risiken des Lebens auf die Allgemeinheit abwälzen zu wollen.""..

    Sagt dann der umfassend versicherte Beamte ?
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#30 LaurentEhemaliges Profil
#31 LaurentEhemaliges Profil
  • 04.08.2016, 14:40h
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • Einfach mache ich es mir ganz und gar nicht, im Gegenteil.

    Ein verantwortungsbewusstes Handeln bedeutet nämlich nicht selten, u.a. Gefühle und Wünsche unter Kontrolle bzw. im Zaum halten zu können, wozu eben auch eine gewisse Selbstbeherrschung unabdinglich ist.

    Ich weiß, dass das je nach den Umständen sehr schwierig sein kann; siehe z.B. # 17.
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#32 ursus
  • 04.08.2016, 15:31h
  • Antwort auf #31 von Laurent
  • >"Ein verantwortungsbewuss tes Handeln bedeutet nämlich nicht selten, u.a. Gefühle und Wünsche unter Kontrolle bzw. im Zaum halten zu können, wozu eben auch eine gewisse Selbstbeherrschung unabdinglich ist. Ich weiß, dass das je nach den Umständen sehr schwierig sein kann; siehe z.B. # 17."

    die in #17 beschriebenen situationen lassen sich aber nicht durch "selbstbeherrschung" in den griff bekommen, außer diese besteht darin, eben keinen sex mehr zu haben.

    ist das dein vorschlag? was bietest DU passiven an, um sich gegenüber aktiven zu schützen, die einfach mal entgegen der absprachen kein kondom benutzen?

    was wieder einmal einfach negiert wird, ist die tatsache, dass für die dort geschilderten situationen GERADE der einsatz von prep eine möglichkeit darstellt, verantwortung zu ÜBERNEHMEN, und nicht, wie du suggerierst, das gegenteil.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 PfoteAnonym
  • 04.08.2016, 16:50h
  • Antwort auf #30 von Laurent

  • Jeder ist für sich selbst verantwortlich und wird hier regelmäßig von Leuten verurteilt, wenn es um die Strafbarkeit von HIV Infektionen geht. Da wird seltsamerweise häufig nach Staat und Strafen geschrien.

    Ich halte es durchaus für ein Stück Selbstverantwortung zu erkennen, dass es besser ist, dass, wenn jemand schon ohne Kondom vögelt, dass er es wenigstens mit einer Prep tut. Mein eigenes Sexualverhalten hat damit gar nichts zu tun.
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#34 LaurentEhemaliges Profil
  • 04.08.2016, 17:46h
  • Antwort auf #32 von ursus
  • Du bringst es auf den Punkt.

    Aktive, die entgegen der Absprache kein Kondom benutzen, handeln verantwortungslos.

    Passive, die nicht noch mal kontrollieren, handeln fahrlässig, wobei ich einräume, dass in bestimmten Situationen, und das kennen wir alle, leicht der Verstand aussetzt.

    Passive, die sich zunächst mit Gummi lassen, dann aber sagen, man könne nur ohne, nutzen ebenfalls die genannte Situation aus.
    Passive, die während der Aktion rumfummeln und das Ding in seine Bestandteile zerlegen, nutzen diese "Notlage" bzw. Situation ebenfalls aus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#35 LaurentEhemaliges Profil
#36 PfoteAnonym
#37 ursus
  • 04.08.2016, 18:22h
  • Antwort auf #34 von Laurent
  • >"Passive, die nicht noch mal kontrollieren, handeln fahrlässig"

    also muss der gefickte während der ganzen session rumtasten, ob das gummi wirklich noch sitzt? wie realistisch ist das bitte? und wie lustfreundlich?

    >"wobei ich einräume, dass in bestimmten Situationen, und das kennen wir alle, leicht der Verstand aussetzt."

    exakt. sex ist eben nicht mehr besonders toll, wenn man dabei die ganze zeit über an infektionen denken muss und "kontrolliert" bleiben soll. wir haben nun für genau dieses problem eine medizinische lösung. was bewegt dich dazu, hier die selbstkontrolle zu preisen, statt dich über diese neue option zu freuen? ich verstehe das nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#38 ursus
  • 04.08.2016, 18:32h
  • Antwort auf #35 von Laurent
  • >"Im Grunde genommen geht's ja nur darum, wer die Kosten trägt."

    dir ja offenbar nicht. wir könnten hier einfach darüber reden, welche finanzierung präventionstechnisch sinnvoll wäre (nach meiner ansicht und der vieler präventionsexpert_innen wäre das die freie finanzierung für bestimmte menschen unter ärztlicher kontrolle). aber DU redest stattdessen von mangelnder selbstkontrolle, von verantwortungslosigkeit, von fahrlässigkeit. DU willst lieber eine moralische diskussion führen. ist ja okay, aber steh doch wenigstens dazu. und die frage bleibt dann auch erlaubt, was deine motivation ist, eine solche diskussion zu führen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#39 TheDadProfil
  • 04.08.2016, 20:26hHannover
  • Antwort auf #35 von Laurent
  • ""Im Grunde genommen geht's ja nur darum, wer die Kosten trägt.""..

    Und ?
    Worin liegt das Problem die Kosten für Prävention zu tragen, wenn bereits ein Konsens über die Kosten für eine Infektion besteht ?

    Die Ablehnung der Kosten für die Prävention verläuft hier nach der gleichen schematischen Ablehnung gegenüber den Infizierten und deren "Kosten-Übernahme", denn man unterstellt genauso "unverantwortliches Handeln" und "gesellschafts-schädigenden egoismus" !

    PrEP aber ist ebenso wie das Kondom die BEJAHUNG der persönlichen Verantwortung !

    Das wird hier weiterhin einfach negiert !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 LaurentEhemaliges Profil
  • 04.08.2016, 21:58h
  • Antwort auf #38 von ursus
  • auch zu 36, 37, 39

    "Finanzierung für bestimmte Menschen unter ärztlicher Kontrolle" klingt vernünftig.

    Daher einverstanden.

    Eine darüber hinausgehende Kostenübernahme widerspricht, unabhängig von der Argumentation unter der Nr. 36, dem Gerechtigkeitsempfinden des Beitragszahlers.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 AndiAnonym
  • 06.08.2016, 17:17h
  • Ich versteh die Argumentation nicht so ganz. Die Kasse bezahlt für viele andere Präventivmaßnahmen:
    Die Pille für Frauen.
    Cholesterinsenker für Übergewichtige.
    Impfungen für Urlauber.

    Und das lässt sich so fortsetzen, obwohl alle diese Maßnahmen nicht sein müssten, wenn Menschen ihr Verhalten ändern würden:

    Frauen können von Männer verlangen Kondome zu benutzen.
    Übergewichtige können sich gesund ernähren und Sport treiben.
    Urlauber müssen nicht in Länder fahren, in denen Hepatitis oder andere infektiöse Krankheiten lauern.

    Aber HIV-Prävention ist die Grenze oder was?
    Sorry. Aber ich will genau so ficken können, wie Heteros die die Pille nehmen.
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#42 LaurentEhemaliges Profil
#43 TheDadProfil
  • 07.08.2016, 21:11hHannover
  • Antwort auf #42 von Laurent
  • ""Bei Leistungsbezug nach dem SGB II ?""..

    Och ?
    Wohin ist denn Dein "Konsens" aus Nr.# 40 verschwunden ?

    Sind Leistungsbezieher nach SGB nicht krankenversichert ?

    "" "Finanzierung für bestimmte Menschen unter ärztlicher Kontrolle" klingt vernünftig.""..

    Ist es..
    Und nun willst Du diese "bestimmten Menschen" schon wieder in Gruppen und Grüppchen einteilen, ohne auch nur ansatzweise eine "vernünftige" Begründung dafür zu liefern..
    Interessant..
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#44 yslmd
#45 AndiAnonym
#46 Patroklos
#47 AndiAnonym
  • 07.08.2016, 23:12h
  • Antwort auf #46 von Patroklos
  • Sondern bei Hetero wünsch dir was?

    Warum soll der Wunsch nach ungeschütztem Sex von heterosexuellen Männern wichtiger sein, als meiner?
    Weil schwuler Sex was schlechteres ist?
    Weil ich als schwuler Mann kein Recht auf unbeschwerte, freie Sexualität habe?

    Ich verstehs nicht. Wirklich nicht. Wir haben hier eine Möglichkeit zum Schutz. Vor einer Krankheit die uns als Schwule besonders betrifft und unser Sexualverhalten verändert, wesentlich schwerwiegender verändert, als die "Angst" für ein Kind verantwortlich zu sein.
    Und wir diskutieren ob wir das gut finden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 01:19hHannover
  • Antwort auf #47 von Andi
  • ""Warum soll der Wunsch nach ungeschütztem Sex von heterosexuellen Männern wichtiger sein, als meiner?""..

    Der Hetero-Sex unter Beihilfe der Pille gegen ungewollte Schwangerschaften ist nicht "ungeschützt"..

    Ebensowenig ist auch der Schwule Sex unter Beihilfe von PrEP "ungeschützt"..

    Ansonsten stimme ich Dir dort voll zu..
    Man versteht es nicht..
    Ich verstehe diese Widerstände gegen die PrEP auch nicht..
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#49 -Mensch-Anonym
  • 27.05.2017, 12:42h
  • Die Kosten für "die Pille" werden nicht zum Zwecke der Verhütung von der Krankenkasse übernommen, auch Frauen die keinen Sex (mit Männern haben) sonder sie wegen PCO Syndrom oder Regelschmerzen etc. nehmen bezahlen mEn selbst.


    www.familienplanung.de/verhuetung/rezeptpflicht-und-kostenue
    bernahme/


    "Verhütungsmittel gehören normalerweise nicht zum Leistungskatalog der Krankenkassen. Sie müssen in der Regel selbst bezahlt werden."
  • Antworten » | Direktlink »

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