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Kommentare zu:
Premiere: Moschee-Verband unterstützt CSD


#1 Stolzer HomoAnonym
#2 JudokaAnonym
  • 06.08.2016, 12:46h
  • "Die SCHURA vertritt rund 50.000 Muslime"

    Da ist eine Null zu viel in deren Angabe.

    Ich kann mir kein Urteil über die erlauben, weiß aber, dass die keineswegs unumstritten sind. Man sollte also mit sowas sehr vorsichtig umgehen. Auch der Papst sagt aus PR-Gründen "Wer bin ich denn, über solche Menschen richten zu können" und bei anderer Gelegenheit hetzt er dann aufs übelste.

    Ehrlich gesagt: sobald Religion im Spiel ist, bin ich immer extrem vorsichtig bei solchen Unterstützungsbekundungen, weil da oft ganz andere Interessen hinterstehen und sobald die erzielt wurden, wird die Maske abgelegt und dann können die ganz anders.

    Aber wie gesagt: ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren, wenn die das wirklich (dauerhaft) ernst meinen. Aber erst mal bleibt zumindest eine gesunde Skepsis.
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#3 WillensAnonym
  • 06.08.2016, 12:54h

  • Juhu Märchenstunde beim CSD.
    Die Anbeter der Fabelwesen Allah, Gott, und wie sie alle heißen können sich einen Wagen teilen und damit Richtung Mekka und Compostela fahren, aber bitte nicht beim CSD weiter mitmischen.
    Das Kernanliegen jeder Religionszurschaustellung ist immer auch Missionierung, auch wenn sie was anderes behaupten.
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#4 StewieAnonym
  • 06.08.2016, 12:59h
  • Es besteht natürlich die Gefahr, dass das so eine Art "Judas-Kuss" ist. Auch die Katholische Kirche redet immer viel davon, Homosexuellen "mit Respekt" zu begegnen, handeln dann aber ganz anders. Oder wollen für unsere "Heilung" beten.

    Alleine schon die Verbindungen zur Ditib und zu Mili Görus lassen mich aufhorchen. So ist z.B. die Ditib dafür bekannt, dass sie sich nach außen immer sehr liberal, offen, tolerant, etc. präsentiert, aber abseits der Öffentlichkeit auch ganz anderes Verhalten zeigt.

    Ich gehe immer erst mal vom Positiven aus und hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde. Aber zumindest eine gewisse Skepsis habe auch ich.
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 06.08.2016, 13:02h
  • Antwort auf #2 von Judoka
  • Die Nagelprobe erfolgt über zwei Fragen:

    1. Wie stehen sie zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen IN ihren Gemeinden?

    2. Was sagen sie zur massiven LGTBI-Verfolgung IN den islamischen Staaten?

    Bei der säkularen türkischen Gemeinde bin ich da relativ optimistisch. Schließlich treten mit der CHP und der HDP zwei türkische Parteien im Programm IN der Türkei für unsere Rechte ein (was ihnen nicht nur Freunde macht).

    Bei einem religiösen Verbund bin ich dagegen sehr skeptisch.
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#6 VorsichtAnonym
  • 06.08.2016, 13:24h
  • JEDE Religion basiert im Kern auf Bevormundung und Unterdrückung. Anders kann das System Religion gar nicht funktionieren.

    Wenn also Vertreter einer Religion (egal welcher) solche Schritte ankündigen, so ist nicht die Frage, wie uns das hilft, sondern die Frage ist, was die sich davon versprechen und was wirklich dahintersteckt.

    Wie schon "goddamn liberal" sagt:
    jeder säkulär organisierte Verein, der uns unterstützen will und der das nicht nur sagt, sondern auch in allen Bereichen und auf allen Ebenen tut, ist mir herzlich willkommen. Aber sobald es um religiöse Vereinigungen geht (egal welcher Couleur), ist äußerste Vorsicht angebracht.
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#7 OrthogonalfrontAnonym
  • 06.08.2016, 14:23h

  • "Man müsse akzeptieren, dass es in Deutschland eine breite Vielfalt an Partnerschaften und Lebensformen außerhalb der klassischen Ehe zwischen Mann und Frau gebe, meinte Yoldas. "Wichtig ist, dass man sich respektiert.""

    Nahezu exakt O-Ton Pierre Vogel und was von DEM zu halten ist, weiß hoffentlich jeder!
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#8 markusbln11Anonym
  • 06.08.2016, 16:42h

  • Also jungs und mädels. Ich stelle nach euren doch so skeptischen kommentaren mal die frage.

    "Was hat der katholische bischof von hamburg zum csd verlautbaren lassen?"

    Passt nicht so ganz ins weltbild vieler, wenn die islamverbände nun schritt für schritt näher am grundgesetz sind als die sich der christenheit zuordnende römisch-katholischen.

    Da lässt sich dann nur noch mit pauschaler religionskritik antworten, oder was? Das entspricht dann aber nicht den gesellschaftlichen herausforderungen, vor denen wir alle stehen, einschliesslich gläubigen moslems.
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#9 OrthogonalfrontAnonym
  • 06.08.2016, 17:23h
  • Antwort auf #8 von markusbln11

  • Ab jetzt ist genau EIN Islamverband nicht mehr auf maximaler Hetz-Tour gegen uns. Was für ein TOLLER Fortschritt.

    Außerdem machst du den typischen Fehler viel zu sehr darauf zu achten was der katholische Oberklerus macht. Schau auf die unteren Ränge und mach dir ein umfassendes Bild, bevor du wieder so einen Quark absonderst.
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#10 markusbln11Anonym
#11 goddamn liberalAnonym
  • 06.08.2016, 17:51h
  • Antwort auf #9 von Orthogonalfront
  • "Außerdem machst du den typischen Fehler viel zu sehr darauf zu achten was der katholische Oberklerus macht."

    Der katholische Klerus ist eine undemokratische Hierarchie, die von oben nach unten konsquent durchregiert wird (Küng. Drewermann etc. können ein Lied davon singen). Also ist der Oberklerus entscheidend. Der übrigens jährlich eine halbe Milliarde Euro aus ALLGEMEINEN Steuern zur freien steuerfreien Verfügung erhält.
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#12 RelativierungAnonym
  • 06.08.2016, 18:30h
  • Antwort auf #8 von markusbln11
  • Es sind nicht "die Islamverbände", sondern es ist nur ein einziger.

    Und dass man skeptisch ist, heißt ja nicht, dass man sich nicht auch gerne positib überraschen lässt. Und es heißt erst recht nicht, dass man die Katholische Kirche besser findet.

    Die Frage ist halt immer, wie ernst solche Aussagen gemeint sind und was da wirklich an konkreten Dingen folgt.

    Wenn man sich schon mehrfach zu früh gefreut hat und immer die Nase aufgelaufen ist, wird man halt skeptischer. Aber auch wenn man skeptisch ist und bleibt, heißt das ja nicht, dass man schon auch hofft, dass es nicht nur bei Worten bleibt, sondern dass die sich jetzt ganz konkret bei ihren Mitgliedern und in ihren Gemeinden für die volle Akzeptanz von LGBTI einsetzen.

    Mal sehen, ob die das wirklich tun. Wenn ja haben die meinen vollsten Respekt. Wenn nein, reiht sich das leider in viele andere Enttäuschungen ein.
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#13 markusbln11Anonym
#14 OrthogonalfrontAnonym
#15 TheDadProfil
#16 OrthogonalfrontAnonym
#17 TheDadProfil
  • 07.08.2016, 00:54hHannover
  • Antwort auf #16 von Orthogonalfront
  • ""Schließlich hat so ziemlich jeder Katholiken unterschiedlichster Couleur im Bekannten- oder Freundeskreis.""..

    Ich verrate Dir mal was :
    Verwandte kann man sich nicht aussuchen..
    Freunde dagegen schon..
    Und ja, ich habe "katholische" Verwandte..
    Hättest Du mal besser mitgelesen..
    Ich bin sogar "katholisch getauft"..
    Igitt, wie absonderlich..

    ""Habe ich eben gerade.""..

    DETAILS Mum !
    Und laß NIX aus..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 goddamn liberalAnonym
#19 OrthogonalfrontAnonym
  • 07.08.2016, 09:59h
  • Antwort auf #18 von goddamn liberal

  • Dein Problem ist einfach, dass du dem Irrtum erlegen bist, dass einzelne Informationsfetzen aus Online-Artikeln die vollständige Realität darstellten. Dem ist aber nicht so. Doch wie bei Daddy fehlt dir die Erfahrung mit der wirklichen Welt und den Menschen die darin leben, um das überhaupt beurteilen zu können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 OrthogonalfrontAnonym
  • 07.08.2016, 10:07h
  • Antwort auf #17 von TheDad

  • Sehe ich das richtig, dass du Freundschaften zu Katholiken allein aufgrund deren Religion ablehnst?

    Und das von jemandem der jeden als Islamophob brandmarkt, der auch nur die leiseste Kritik am Islam verlauten lässt.

    Ist das jetzt Doppeldenk oder Bigotterie aus Überzeugung?

    Und was für Details willst du wissen? Da wirst du dir schon die Mühe machen müssen zu fragen.
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#21 markusbln11Anonym
  • 07.08.2016, 10:15h
  • Antwort auf #16 von Orthogonalfront

  • Also so kann ich das nicht unterschreiben.

    Ich habe verwandte sogar höheren alters. Die fahren mit ihrem bischof eimal im jahr nach rom zum papst. Gehen dreimal die woche zum gottesdienst. Und sie fragen, ob ich meinen partner nicht doch heiraten!! wollte - auch wenn es so richtig noch nicht geht. Denn "wir finden schon einen weg, wenn ihr wollt."

    Da gibt es kein schwarz-weiss. Die menschen leiden vielmehr unter der kurienmeinung.
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#22 LarsAnonym
  • 07.08.2016, 11:23h
  • Antwort auf #12 von Relativierung
  • " heißt das ja nicht, dass man schon auch hofft, dass es nicht nur bei Worten bleibt, sondern dass die sich jetzt ganz konkret bei ihren Mitgliedern und in ihren Gemeinden für die volle Akzeptanz von LGBTI einsetzen."

    Manche Erwartungen sind hier halt auch sehr hoch. Ich würde es für einen Vorteil halten, wenn die verschiedenen orthodoxen Religionsgemeinschaften dazu durchringen können, Dinge wie Homosexualität und Transsexualität überhaupt zu benennen und über die Fragen, die sich aus dem jetzigen Wissensstand über diese Ding ergeben, zu kommunizieren. Ein grundsätzliches Problem der Religionen (aber auch vieler vormoderner Gesellschaften) besteht hauptsächlich in der Tabuisierung von diesen Dingen und von Sexualität im allgemeinen. Ablehnung ist eher ein Resultat der Unfähigkeit, diese Fragen überhaupt nüchtern und bedacht und in einem für alle geschützten Raum angstfrei anzusprechen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#23 LarsAnonym
  • 07.08.2016, 11:27h

  • Na vielleicht schafft man ja das Pferd von hinter aufzusatteln, wäre erfreulich.
    Denn von den Oberen muss Mäßigung betrieben werden, das sich die "Schäfchen" nicht weiter radikalisieren.
    Auch wenn es zweifelhaft anmutet, denn die Oberen sind ja meist selber sehr religiös.

    Der Islam scheint einen starken Rollback in Deutschland zu erfahren: während in meiner Generation zur Schulzeit die Moslems alle moderat waren und kein Mädchen ein Kopftuch trug und sich damit fortschrittlicher als deren Elterngeneration verhielt, sind es heute gerade ein Teil der jungen Muslime die Privatleben und Glsuben stark mischen...mehrmals täglich beten usw.
    Burkas sind präsenter und gelegentlich auch Männer in traditioneller Kleidung sichtbar. Liegt an den neu Zugewanderten, teils auch an hier seit Generationen lebenden , die "zurück zum tiefen Glauben" gefunden haben.

    Während die Zahlen der Kirchgänger einen Rückgang erhalten, erhalten die Moscheen einen Zuwachs, auch von ehemaligen moderaten Muslimen, die plötzlich täglich ihren Glauben festigen wollen.
    Gegen radikal-religiöse Bestrebungen wirkt unsere Politik auch ziemlich machtlos, wenn sie zulässt dass sich welche in den Moscheen regelrecht radikalisieren.
    Wenn muslimische Türken in Deutschland für und gegen Erdogan zig tausende Menschen mobilisieren können, gegen religiöse Radikalisierung aber keine nennenswerten Demos von Islamverbänden stattfinden, ist das ein Armutszeugnis.
    Umso schöner, dass ein Verband den CSD unterstütz, die Skepsis bleibt aber, zu wenig ist bisher umgesetzt worden.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 UsernameAnonym
  • 07.08.2016, 12:07h
  • Antwort auf #8 von markusbln11

  • Das Kommentatoren hier mit allgemeiner Religionskritik antworten liegt daran, dass man zu Artikeln über christliche Themen sehr wohl negativ über die Kirche/ das Christentum schreiben kann ohne sich rechtfertigen zu müssen...da herrscht weitgehend Konsens.

    Bei islamischen Themen ist man gleich vorsichtiger und zeigt mit dem Verweis auf alle Religionen, das man Aussagen von religiösen Institutionen und Verbänden generell kritisch gegen übersteht.
    Betont man das nämlich nicht, kommt regelmäßig der Hinweis anderer User, die Kirchen/ das Christentum seien auch nicht besser etc.

    Da sich bisweilen auch Linke den Vorwurf anhören müssen islamophob zu sein, wenn sie sich bei islamischen Themen kritisch äußern, ist es kein Wunder das so agiert wird.
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#25 TheDadProfil
  • 07.08.2016, 13:57hHannover
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • ""Doch wie bei Daddy fehlt dir die Erfahrung mit der wirklichen Welt und den Menschen die darin leben, um das überhaupt beurteilen zu können.""..

    Deine "Idee" anderen Menschen einfach mal so die Lebenserfahrung abzusprechen basiert nun auf genau welchen Fakten ?

    Du verkennst hier, daß sich unsere Erfahrungen mit diesen "Religionen" nicht nur auf "Wort-Fetzen" aus diesem oder anderen Foren erstrecken, sondern zumindest bei mir, auf die persönliche Erfahrung mit dem Klerus in beiden "Christlichen Kirchen", aus denen ich ausgetreten bin..
    Aus der RKK mit großen Brimborium und familiärem Tamtam mit Hilfe meines von mir gedrängelten Vaters als ich 10 Jahre alt war..
    Aus der "Evangelischen" dann mit 20, nachdem ein Freund von mir nicht auf dem "Gottesacker" beerdigt, respektive von einem Pfaffen "begleitet" werden durfte, weil er sich das Leben genommen hat..

    Wer etwas über Strukturen im Klerus erfahren will, und wie die von ganz oben nach ganz unten "durch wirken", dem empfehle ich den Oscar-prämierten Film "Spotlight" :

    de.wikipedia.org/wiki/Spotlight_%28Film%29
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#26 TheDadProfil
  • 07.08.2016, 14:17hHannover
  • Antwort auf #20 von Orthogonalfront
  • ""Sehe ich das richtig, dass du Freundschaften zu Katholiken allein aufgrund deren Religion ablehnst?""..

    Das ist zu einfach ausgedrückt..
    Ich lasse keinen Katholiken in mein Bett..
    Auch keine Evangelen und keine Muslime..
    Vor allem dann nicht wenn zu erwarten ist, das sie ihre "Erlebnisse" im Bett am Freitag oder Sonntag dann "weg-beten" oder sogar beichten würden..
    Aktive Gemeinde-Glieder scheiden hier also schlicht aus..

    Was Freundschaften betrifft..
    Ich bezeichne nur sehr wenige Menschen als Freunde..
    Und da gibt es tatsächlich nur eine Frau die noch Mitglied in einer evangelischen Kirche ist..

    ""Und das von jemandem der jeden als Islamophob brandmarkt, der auch nur die leiseste Kritik am Islam verlauten lässt.""..

    Du bezeichnest mich jetzt schon wieder als "Chritiano-phob"..

    Ich lehne ALLE Religionen ab..
    Aber ich achte im Gegensatz zu Dir als Gegenbeispiel die "Religionsfreiheit"..
    Man kann nicht einer Religion erlauben oder auch verbieten, was man der anderen erlaubt, oder nicht verboten hat..
    Gleiche Rechte für Alle zählt auch dort..

    Daran ist dann auch nichts "bigottes"..
    Als Atheist will ich die "Religionsfreiheit" ALLER "Religionen" sehr stark eingeschränkt wissen..
    Die gehören nicht in staatliche Funktionen, und schon gar nicht in Schulen..

    Den "Islam" hier aber "bevorzugt" unterdrücken zu wollen, oder auch nur "klein zu halten", bedeutete den "Christen" Vorteile zu verschaffen, die denen nicht zustehen..
    So einfach ist das manchmal..

    Deine "Kritik" am "Islam" ist keine !
    Du hetzt gegen "Muslime" als Personen..
    Du hetzt aber vor allem NUR gegen "Muslime", und "vergisst" dabei die Wirkungen und Einflüße, die "christliche Religionen" auf diesen Staat haben..
    Insofern verhältst Du dich nicht anders als "Johannes45" oder "Patroklos", während ersterer hier ungeniert missioniert, weil er denkt "seiner EKD" brechen hier durch die Zuwanderung die Felle weg, und letzterer aus dem Hintergrund rein reflektorisch jeden Kommentar gegen die RKK negativ bewertet..
    Das macht er aber auch wenn es um die SPD geht, obwohl er die ja nach seiner eigenen Aussage gar nicht wählt, wie er ebenso nicht mehr Mitglied der RKK sein soll..
    Insofern kann man die Motive von "Patroklos" als "pawlowsche Reaktion" verstehen, der einfach sabbert, wenns klingelt..

    ""Und was für Details willst du wissen? Da wirst du dir schon die Mühe machen müssen zu fragen.""..

    Deine Zugehörigkeit zu welcher "Kirche" z.B. ?
    Schon des öfteren erfragt, von Dir nie beantwortet..
    Eine Antwort erleichterte die Einordnung von Antworten..
    Vor allem weil ich an dieser Stelle bezweifle, das ein Mitglied der EKD wirklich etwas über die RKK und dessen Klerus weiß, wenn er sich damit nicht extra beschäftigt..
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#27 goddamn liberalAnonym
#28 OrthogonalfrontAnonym
#29 OrthogonalfrontAnonym
#30 goddamn liberalAnonym
  • 07.08.2016, 19:44h
  • Antwort auf #29 von Orthogonalfront
  • "Dazu müsstest du erst mal in der Lage sein, echte Sachverhalte zu schildern."

    Die Maßregelungen der Kirchenhierachie gegenüber Küng, Drewermann, Gaillot sind echte Sachverhalte. Waren die Fälle und Namen Dir alle bekannt?

    "dafür kannst du 37x pro Minute "Land des rosa Winkels" sagen."

    Auch das bezieht sich auf einen historischen Sachverhalt. Von dem Frauen wie Du außerhalb Österreichs aber fast nicht betroffen waren.

    Also kannst Du da nur bedingt mitreden.

    Vor allem solltest Du Dich als glückliche Nicht-Betroffene nicht an dem Sachverhalt reiben, dass männliche Homosexualität hierzulande eben bis 1969 nach einem NS-Paragraf verfolgt wurde und die Betroffenen bis heute nicht rehabilitiert sind.
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#31 TheDadProfil
  • 07.08.2016, 20:35hHannover
  • Antwort auf #28 von Orthogonalfront
  • ""Ich bin Agnostikerin. Sagte ich das nicht?""..

    Nöö..
    Deine letzte Einlassung dazu lautete sinngemäß, Mitgliedin einer "Kirche" zu sein, aber nicht sagen zu wollen, welcher..

    ""Du bist wohl das, was man als "starken Atheisten" bezeichnet. Du hast deine Ablehnung bestimmter Religionen zu deiner neuen Religion erhoben.""..

    Diese beiden Sätze relativieren den vorhergehenden..
    Echte Agnostiker beleidigen Atheisten nicht als "verkappte Religiöse" die einer "Ersatz-Religion" nachhingen..

    Aber das nur mal so nebenbei..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#32 OrthogonalfrontAnonym
#33 OrthogonalfrontAnonym
  • 07.08.2016, 22:22h
  • Antwort auf #31 von TheDad

  • "Deine letzte Einlassung dazu lautete sinngemäß, Mitgliedin einer "Kirche" zu sein, aber nicht sagen zu wollen, welcher.."

    Das war nur wieder eine deiner vielen, vielen, VIELEN Fehlinterprerationen, Daddy.

    "Echte Agnostiker beleidigen Atheisten nicht als "verkappte Religiöse" die einer "Ersatz-Religion" nachhingen.."

    Es gibt keine "echten" Agnostiker. Du dichtest nur Agnostikern Eigenschaften an, die mit dieser Bezeichnung nix zu tun haben. Den Fehler machen aber viele. Dass du auch diesen Fehler machst, macht bei dir den Kohl schon lange nicht mehr fett.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#34 TheDadProfil
  • 07.08.2016, 23:03hHannover
  • Antwort auf #33 von Orthogonalfront
  • ""Das war nur wieder eine deiner vielen, vielen, VIELEN Fehlinterprerationen, Daddy.""..

    Och..
    Der Satz ist nachlesbar..
    Du möchtest Interpretationen lesen ?

    ""Es gibt keine "echten" Agnostiker. Du dichtest nur Agnostikern Eigenschaften an, die mit dieser Bezeichnung nix zu tun haben.""..

    Nun..
    Die vorhandenen Eigenschaften zeichnen das Handeln eines Menschen aus, der sich als Agnostiker bezeichnet..
    Was das genau ist, kann man nachlesen..
    Wenn man das tut, erfährt man daß diese sich weder auf das vorhandensein, noch auf das nicht vorhandensein eines Schöpfungswesen einigen können, respektive die eine oder andere Sicht teilen..

    Insofern stehen sie den Atheisten nicht so feindlich gegenüber wie es viele "Christen" oder "Muslime" tun, denn sie gehen nicht davon aus, das Atheisten absolut Unrecht haben..

    Deine Äußerung ist hier also nicht die einer Agnostikerin..
    Voila..
    Noch Fragen ?
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#35 OrthogonalfrontAnonym
#36 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 01:14hHannover
  • Antwort auf #35 von Orthogonalfront
  • ""Tja, du hattest eben noch nie Respekt vor den Eigenbezeichnungen anderer.""..

    Es gibt Unterschiede im Respekt..
    Ich respektiere Dich z.B. als Frau, als Lesbe, als Mensch..

    Anderen Respekt muß man sich auch erarbeiten..
    Vor allem hier, wenn man seine "politische Haltung" darstellt, und diese dazu nutzt um gegen Menschen zu hetzen..

    Dafür kann es nun wirklich keinen "Respekt" geben..

    Aber nehmen wir doch mal Deinen Satz von weiter oben :
    ""Du bist wohl das, was man als "starken Atheisten" bezeichnet. Du hast deine Ablehnung bestimmter Religionen zu deiner neuen Religion erhoben.""..

    Wo zeugt denn diese Einschätzung von einem Respekt mir als Atheisten gegenüber ?

    Übrigens :
    """"Ich bin Agnostikerin. Sagte ich das nicht?""..
    Nöö..
    Deine letzte Einlassung dazu lautete sinngemäß, Mitgliedin einer "Kirche" zu sein, aber nicht sagen zu wollen, welcher..""..

    """In welche Kirche gehst Du eigentlich so ?"
    Dazu äußere ich mich nicht.""..

    Naja..

    www.queer.de/detail.php?article_id=25793&antwort_zeigen=
    ja#c18


    Btw..
    Dort nachfolgend hatte ich Dir übrigens schon einmal erklärt weder "Christen" noch "Muslime" in mein Bett zu lassen..
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#37 goddamn liberalAnonym
  • 08.08.2016, 08:05h
  • Antwort auf #32 von Orthogonalfront
  • Als ich geboren wurde, war der mörderische Nazi-Paragraf noch in Kraft. Er wurde erst 1994 gänzlich abgeschafft.

    Man kann ein Mindestniveau bei Auseinandersetzungen erwarten.

    Das gilt für Sachkenntnis, aber auch für die Mitmenschlichkeit mit schwulen Opfern staatlicher Repression.

    Ende der Debatte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#38 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.08.2016, 11:20h
  • Antwort auf #37 von goddamn liberal
  • "Als ich geboren wurde, war der mörderische Nazi-Paragraf noch in Kraft. Er wurde erst 1994 gänzlich abgeschafft."

    Und dennoch hast DU niemals den rosa Winkel tragen müssen, nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt. Du stilisierst dich hier schamlos zu einem Opfer der Naziverfolgung auf, obwohl du das gar nicht gewesen sein kannst und relativierst damit die Leiden der eigentlichen Opfer.

    "Man kann ein Mindestniveau bei Auseinandersetzungen erwarten."

    Ja, zum Beispiel, dass du bei der Wahrheit bleibst über das was ich geschrieben habe und nicht einfach was dazu erfindest.

    "Das gilt für Sachkenntnis, aber auch für die Mitmenschlichkeit mit schwulen Opfern staatlicher Repression."

    Als wenn ich unter der staatlichen und gesellschaftlichen Repression nicht zu leiden gehabt hätte.

    "Ende der Debatte."

    Klar, passt dir halt nicht, dass nicht jeder in dein Horn von wegen "Land des rosa Winkels" stößt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.08.2016, 11:44h
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • "Wo zeugt denn diese Einschätzung von einem Respekt mir als Atheisten gegenüber ?"

    Die Wahrheit zu sagen kann nie respektlos sein, sondern einfach nur die Wahrheit. Du lehnst doch jede Art von Religion ab, also darf man das auch so benennen. Sonst bist du nicht besser wie Leute die einen dafür anklagen, dass man in Zusammenhang mit ihrem "Bauchgefühl" auf die kinderlose Ehe der Kanzlerin hinweist. Die Kinderlosigkeit ihrer Ehe ist einfach FAKT. Es ist also bigott, wenn dann von Merkels Schergen behauptet wird, die Ehe hätte irgendeine zwingende Verbindung zum Großziehen von Kindern.

    "Dort nachfolgend hatte ich Dir übrigens schon einmal erklärt weder "Christen" noch "Muslime" in mein Bett zu lassen.."

    Und Juden? Wie siehts mit Hindus aus oder Shintoisten? Ist Voodoo OK? Oder Neuheiden? Oder blitzen die bei dir alle komplett ab?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#40 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 12:29hHannover
  • Antwort auf #38 von Orthogonalfront
  • ""Und dennoch hast DU niemals den rosa Winkel tragen müssen, nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt. Du stilisierst dich hier schamlos zu einem Opfer der Naziverfolgung auf, obwohl du das gar nicht gewesen sein kannst und relativierst damit die Leiden der eigentlichen Opfer.""..

    Ob man von einem Nazi-Paragraphen "nur" bedroht war, oder ihm gar zum Opfer gefallen ist, macht eigentlich wenig Unterschied..
    Dazu muß man weder im KZ noch im Knast gesessen, oder einen Rosa Winkel getragen haben..

    Natürlich sind die immer noch nicht rehabilitierten und entschädigten Opfer in einer anderen Weise betroffen..

    Was nichts daran ändert, das Menschen die nicht verurteilt wurden, weil man sie vielleicht nur zufällig nicht erwischt hat, ebenso Verfolgte sind..

    Ein Umstand dem Du als Frau und Lesbe so nicht zu tragen hattest..

    Dein Mitgefühl für die Verurteilten ehrt Dich..

    Aber die Leiden der "eigentlichen Opfer" relativierst Du hier mit dem Begriff "eigentlich"..
    Und durch die "Auf- und Abrechnung" die du vornimmst :
    ""Als wenn ich unter der staatlichen und gesellschaftlichen Repression nicht zu leiden gehabt hätte.""..

    Ja, hattest Du..
    Aber nicht mit der Drohung in den Knast zu kommen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 12:53hHannover
  • Antwort auf #39 von Orthogonalfront
  • ""Die Wahrheit zu sagen kann nie respektlos sein, sondern einfach nur die Wahrheit. Du lehnst doch jede Art von Religion ab, also darf man das auch so benennen.""..

    Wie ?
    Das Ablehnen jeglicher "Religion" ist also eine Art "Religion", eine Ersatz-"Religion" ?

    Und das hältst Du für eine Wahrheit ?

    Das ist höchstens Deine Einschätzung..
    Mit Wahrheit hat es wenig zu tun, wenn man andere Menschen damit beleidigt, sich einen "Ersatz" zu schaffen, um bloß nicht dem "Original" anheim zu fallen..

    Der "Eratz-Religons-Vorwurf" ist übrigens eine der üblichen Herrschafts-Techniken, um Atheisten als "minderwertige Mitglieder der Gesellschaft" zu kennzeichnen, sprich, zu verleumden !

    Was hat nun die Ehe der Kanzlerin damit zu tun ?
    Mal vom "Bauchgefühl" abgesehen, gibt es dort "schlimmere" Vertreter als ausgerechnet die Mutti..
    Frau Steinbach zum Beispiel..
    Und vor allem Volker Kauder..

    Interessanterweise ist nämlich die Riege der Homohasser und Gleichstellungsgegner von verheirateten Kinderlosen durchsetzt..
    Auch Frau von Storch ist evangelikal und kinderlos verheiratet..

    ""Es ist also bigott, wenn dann von Merkels Schergen behauptet wird, die Ehe hätte irgendeine zwingende Verbindung zum Großziehen von Kindern.""..

    Zeig mir mal einen Kommentar von mir, in dem ich je etwas anderes behauptet hätte ?

    Noch einmal..
    Was hat das mit mir zu tun ?
    IHR "Christen" habt doch die Bigotterie erfunden..

    ""Und Juden? Wie siehts mit Hindus aus oder Shintoisten? Ist Voodoo OK? Oder Neuheiden? Oder blitzen die bei dir alle komplett ab?""..

    Oha..
    Nächste Herrschafts-Technik..
    Entlarve den Gegner als Antisemiten..

    Ich lasse niemanden in mein Bett der eine "Religion" aktiv ausübt, und mehr ist als ein Zwangsmitglied..
    Ja, das schränkt das Angebot auf dem Markt ganz schön ein..
    Aber mir sind Menschen die zu freien Gedanken fähig sind im Bett lieber, als frisch rasierte Ärsche die schon beim eindringen "oh gott" heucheln..

    Und hier noch ein paar Tipps zur Perfektion Deiner Herrschafts-Techniken :

    www.youtube.com/watch?v=ekh2X4X0YqQ
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.08.2016, 12:53h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • Mir ging es nur darum, dass goddamn liberal sich mit einer angeblichen Nazi-Verfolgung "schmückt", die er so nicht erfahren haben kann und das finde ich NICHT OK!

    Vergessen wir's einfach, wir kämpfen hier für die selbe Sache! Nur wie so oft finde ich bestimmte Arten und Weisen wie die von goddamn liberal einfach kontraproduktiv.
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#43 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.08.2016, 13:11h
  • Antwort auf #41 von TheDad
  • "Das Ablehnen jeglicher "Religion" ist also eine Art "Religion", eine Ersatz-"Religion" ?"

    Das ist deine Ideologie, ja! Ideologie und Religion ist praktisch dasselbe, zumindest heutzutage.

    "Interessanterweise ist nämlich die Riege der Homohasser und Gleichstellungsgegner von verheirateten Kinderlosen durchsetzt..
    Auch Frau von Storch ist evangelikal und kinderlos verheiratet.."

    Exakt, und das muss deswegen auch immer und immer wieder angeprangert werden.

    "IHR "Christen" habt doch die Bigotterie erfunden.."

    Da ich keine Christin bin, sehe ich mich nicht genötigt darauf überhaupt zu antworten, aber die Antwort ist NEIN! Wenn überhaupt wurde die religiöse Bigottere von den Verfassern des Alten Testaments erfunden und später nur noch weitergetrieben, vor allem im Koran aber auch im Neuen Testament. Gleichzeitig habe sich die Erben der Verfasser des Alten Testaments deutlich weiterentwickelt. Die meisten Juden sind heutzutage ethnische Juden und haben mit der Religion bis auf Teilnahme an hohen Festen und manchen angenehmen Traditionen wenig zu tun.

    "Entlarve den Gegner als Antisemiten.."

    Quatsch! Das habe ich NIE behauptet! Wenn überhaupt bist du Monotheistophob, aber keinesfalls Islamophob, weil Du Islam ja immer schön verteidigst.

    "Ich lasse niemanden in mein Bett der eine "Religion" aktiv ausübt, und mehr ist als ein Zwangsmitglied.."

    Gibts dann vor dem Sex einen Fragebogen den man bei dir ausfüllen muss? Ich meine, ernsthaft jetzt: Du bist also rattenscharf auf einen Kerl und bevor es dann aber zur Sache geht bringst Du alles auf Halt und klärst erst mal die Sache mit der Religion? Ernsthaft?

    "Und hier noch ein paar Tipps zur Perfektion Deiner Herrschafts-Techniken :"

    Danke! So kann ich Leute wie stromboli oder goddamn liberal endlich besser verstehen! :-D
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#44 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 13:22hHannover
  • Antwort auf #42 von Orthogonalfront
  • ""Mir ging es nur darum, dass goddamn liberal sich mit einer angeblichen Nazi-Verfolgung "schmückt", die er so nicht erfahren haben kann und das finde ich NICHT OK!""..

    Es gibt da etwas, das nennt man "kollektives Gedächtnis"..

    ""Vergessen wir's einfach, wir kämpfen hier für die selbe Sache! ""..

    Das wage ich ich in entscheidenden Teilen zu bezweifeln !

    Meine korrekte Berufsbezeichnung ist übrigens
    Inklusionsassistent..
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#45 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.08.2016, 13:56h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • "Es gibt da etwas, das nennt man "kollektives Gedächtnis".."

    Was für ein Unsinn! Ich dachte du glaubst nicht an übernatürlichen Hokuspokus.

    "Das wage ich ich in entscheidenden Teilen zu bezweifeln !"

    So? In welchen denn?

    "Meine korrekte Berufsbezeichnung ist übrigens
    Inklusionsassistent.."

    Das ist sicher schön für dich...
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#46 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 22:10hHannover
  • Antwort auf #45 von Orthogonalfront
  • ""Was für ein Unsinn! Ich dachte du glaubst nicht an übernatürlichen Hokuspokus.""..

    Das Kollektive Gedächtnis besteht aus dem Weitererzählen von Erlebnisberichten aus erster Hand..

    Dazu werden inzwischen auch Filmaufnahmen verwendet, weil die Zeitzeugen wegsterben..

    Im ehemaligem KZ Bergen-Belsen kann man sich beispielsweise solche Zeugenaussagen von Überlebenden ansehen, und die Erlebnisberichte so am Leben erhalten, weil sie dann im eigenem Gedächtnis bleiben..

    Oder man unterhält sich mal mit Zeitzeugen..
    Hätte man am Samstag auf dem CSD in Hamburg tun können, da waren Opfer mit einer eigenen Fußgruppe dabei..

    ""Das wage ich ich in entscheidenden Teilen zu bezweifeln !""..
    ""So? In welchen denn?""..

    Wenn Dich der nachfolgende Hinweis auf meinen Beruf nicht aufklärt, lohnt die weitere Mühe nicht..
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#47 OrthogonalfrontAnonym
#48 falken42
  • 08.08.2016, 22:45h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • euch beiden zu "zuhören" ist besser als jeder film grins ;)

    einer steckt dem anderen die Zunge raus und erntet ein hilfloses schulterzucken mit augenrollen. ich sag jetzt aber nicht wer da wer ist ;)

    zum Thema, ich hatte religiöse freunde, heute aber nicht mehr. die alternative wäre gewesen sich nur noch über das wetter zu unterhalten.

    die heutigen Religionsgemeinschaften werden letztlich immer gegen uns agitieren. sie sind ein spiegel welcher wind grad weht, nicht mehr und nicht weniger. da ihr primärziel das unterstützen eines ungerechtfertigten Herrschaftsanspruchs weniger ist (indem sie verbale Opiate in die hirne träufeln) werden sie in einer Gesellschaft die keine heteronormativität mehr braucht auch keine Existenzberechtigung mehr haben. das wissen sie auch.
    deswegen "Vorsicht, bei Griechen die mit geschenken kommen" (nichts gegen Griechen - nur ein zitat)
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#49 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 23:11hHannover
  • Antwort auf #43 von Orthogonalfront
  • ""Die meisten Juden sind heutzutage ethnische Juden und haben mit der Religion bis auf Teilnahme an hohen Festen und manchen angenehmen Traditionen wenig zu tun.""..

    Dünnes Eis..
    Dazu sollte man mal folgendes lesen :

    www.hagalil.com/2010/08/gene/

    Was einen dann zu der Erkenntnis führen kann, es gibt gar keine "ethnische gruppe der juden", die eigenständig losgelöst von der "Religion" existierte..

    Über Jahrhunderte hinweg vermischten sich jüdische Bürger immer wieder mit den "Einheimischen" in den Staaten, in denen sie lebten..
    So genannte "jüdische Blut-Linien", die sich über die Frauen von Mutter zur Tochter und dann zur Enkelin "vererben", lösten sich durch Einheirat von "Christlichen Ehemännern" auf, und waren und sind damit schlicht "verschwunden"..
    Nach der Auffassung vieler Jüdischer Menschen ist Jude, dessen Mutter Jüdin ist..
    Die Nachkommen eines jüdischen Mannes mit einer "Christin" oder "Muslimin" sind es nicht mehr..
    Sie müssen dann schon um als "Jüdisch" zu gelten, zum Judentum übertreten..

    Ganz im Gegensatz zu den Yesiden beispielsweise..
    Diese Gruppe von kurdischen Menschen bestehen in einer Form von Inzucht seit Jahrhunderten als Ethnie und Glaubensgemeinschaft..
    Denn man kann zum Yesidentum nicht konvertieren, die Yesiden missionieren nicht, und heiraten nur untereinander..
    Sobald sich jemand von der "Religion" lossagt oder eine/n Außenstehenden heiratet wird er ausgeschlossen..

    Gleichzeitig gibt es inzwischen weltweit Millionen Menschen die über die "europäische Idee" des "Blut-und Boden" als Nachkommen von jüdischen Menschen gelten, und es sich damit um jüdische Menschen handelt, die aber mit der "Religion" des Judentum überhaupt nichts zu tun haben, als Atheisten, "Christen", und sogar als "Muslime" leben..
    Sich deshalb als "jüdische Menschen" zu bezeichnen, und als Angehöriger einer Ethnie zu verstehen, fiele denen gar nicht ein..

    "Religion" und ihre Zugehörigkeit ist, was die Abrahamitischen "Religionen" betrifft, eine Entscheidung der Eltern..
    Mit Ethnie hat das wenig zu tun..

    ""weil Du Islam ja immer schön verteidigst.""..

    Nöö..
    Ich fordere hier nur viel weitergehend als Du, sämtliche Einschränkungen die man hier dem "Islam" auferlegen will, immer auch dem "Christentum" aufzuerelegen, und zusätzlich die Einflüße aller "Religionen" sehr stark einzuschränken..
    Das ist alles andere als die "Verteidigung des Islam"..
    Das solltest sogar Du erkennen können..

    ""Gibts dann vor dem Sex einen Fragebogen den man bei dir ausfüllen muss?""..

    Möchtest Du jetzt Tipps für das Anbahnungsgespräch bei Grindr, oder am Tresen der Stammkneipe ?
    Das ist doch logisch, wie das abläuft..
    Bei Romeo werden Nachrichten von Leuten die in ihren Profilen ihre "Religion" angeben, mit kritischen Nachfragen goutiert, und bei falscher Antwort das Gespräch beendet..

    ""Ich meine, ernsthaft jetzt: Du bist also rattenscharf auf einen Kerl und bevor es dann aber zur Sache geht bringst Du alles auf Halt und klärst erst mal die Sache mit der Religion? Ernsthaft?""..

    Analog zum Safer-Sex..
    Faktisch ja..
    Aber ich bin nie wirklich "rattenscharf" auf einen Kerl..
    Das dauert schon ne Weile, und vorher gibts auf neutralem Boden einen Kaffee beim persönlichem kennenlernen..
    Ich spring nicht gleich nach 2 mal "Hi" mit jemandem in die Kiste, und bin nach 5 Minuten damit fertig..
    Ich mache keine "schnelle Nummer" für zwischendurch..
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#50 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 23:37hHannover
  • Antwort auf #48 von falken42
  • ""zum Thema, ich hatte religiöse freunde, heute aber nicht mehr. die alternative wäre gewesen sich nur noch über das wetter zu unterhalten.""..

    Der Kabarettist Henning Venske schrieb mal ein Buch, dessen Titel lautete : Das versendet sich..
    Es ging da um die Belanglosigkeit von Radio-Reportagen, die die Zuhörer mit allem möglichem füttern, nur nicht mit Informationen..

    Ungefähr so sind dann auch Gespräche mit solchen "Christen" oder "Muslimen" nach meiner Erfahrung..
    Ich wüßte nicht worüber ich mit solchen Männern in Anbahnung einer Beziehung oder eines ONS sprechen sollte, wenn mir gewahr wird, der geht mit dem Erlebnis der kommenden Nacht am Wochenende zu wegbeten..
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#51 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 23:52hHannover
  • Antwort auf #47 von Orthogonalfront
  • ""Nur hat leider nichts davon irgendetwas mit goddamn liberal und seiner Anmaßung zu tun!""..

    Doch..
    "goddamn liberal" gibt hier die Erfahrungen aus dem kollektivem Gedächtnis weiter..

    Übrigens richten sich Antworten auf Kommentare auch immer an eine Leserschaft, und nicht nur an den Angeschriebenen..

    ""Ansonsten müsstest du mir schon verraten wen du so inkludierst. Da gibt es ja Unterschiede.""..

    Inklusion geht deutlich weiter als Integration..
    Ich "inkludiere" Schüler*innen mit Handicaps an Regelschulen, die ohne mein Zutun auf Förderschulen gehen und dort u.U. nicht den Schulabschluß erreichen würden, den sie auf einer Regelschule erreichen können..
    Dabei geht es vor allem um so genannte "sozial-emotional" beeinträchtigte, aber auch um körperlich gehandicapte Schüler*innen..

    Dadurch bin ich in Sachen "Anti-Integation" deutlich "angefasster" als andere Menschen, da ich schon "von Berufs wegen" bezweifle, das man Menschen aus welchen Gründen auch immer nicht integrieren könnte..
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#52 OrthogonalfrontAnonym
#53 TheDadProfil
  • 09.08.2016, 12:38hHannover
  • Antwort auf #52 von Orthogonalfront
  • ""Dieser Beitrag hat NICHTS mit meiner Aussage zu tun. Ich sprach nicht von "Genen".""..

    Wie dumm eine solche Aussage daherkommt, versteht eigentlich jeder, der die Definition von "Ethnie" kennt !

    Am Ende eines Erkenntnis-Prozesses steht dann nämlich die Aussage, das auch jüdische Menschen, wenn sie im arabischem Raum Israels geboren, und die entsprechenden Vorfahren haben, auch nur arabische Menschen sind, die sich über das Konstrukt der "Religion" zu einem "auserwähltem Volk" stilisieren, um ein Alleinstellungsmerkmal zu formulieren, das in sich eine Form von Rassismus gegenüber anderen Menschen aus anderen Ethnien darstellt..

    Und ich erlaube mir als Urenkel einer aus Schweden emigrierten jüdischen Urgroßmutter, die aus Angst vor den Nazis zum Katholizismus konvertierte, genau diesen Hinweis, das ich es ziemlich unsinnig finde, die Rassen-Theorie von der anderen Seite des Tisches aus zu formulieren..
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#54 OrthogonalfrontAnonym
  • 09.08.2016, 13:03h
  • Antwort auf #53 von TheDad
  • Das mit der "Rasse" bringst ausschließlich DU auf den Tisch. Ich habe davon nicht geredet und werde davon auch nicht reden, weil der Begriff "Rasse" völliger Mumpitz ist aus einer Zeit als man noch dachte, dass es verschiedene Arten von Homo Sapiens gäbe. Dem ist, wie wir längst wissen, nicht so!
    Das mit den "ethnischen Juden" kommt übrigens nicht von mir, sondern von zwei jüdischen Freundinnen von mir. Du kannst dich also ruhig wieder abregen.
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#55 TheDadProfil
  • 09.08.2016, 17:16hHannover
  • Antwort auf #54 von Orthogonalfront
  • ""Das mit der "Rasse" bringst ausschließlich DU auf den Tisch. Ich habe davon nicht geredet und werde davon auch nicht reden, weil der Begriff "Rasse" völliger Mumpitz ist aus einer Zeit als man noch dachte, dass es verschiedene Arten von Homo Sapiens gäbe.""..

    Darüber sind wir uns durchaus einig..
    Was nichts an den Tatsachen ändert, wie ich sie beschrieben habe..

    Die reflektorische Schutzfunktion, die immer dann ausgelöst wird wenn sich Kritik gegen Israel verlauten läßt, und die sich dann "Antisemitismus" als Todschlagargument nennt, ist im Grunde genommen die Fortsetzung der "Rassen-Politik" mit anderen Mitteln..

    Als wenn es den Staat Israel mit besonderen Mitteln vor der eigenen Dummheit und dem eigenem Rassismus gegen die umgebenden arabischen Staaten zu schützen gälte..
    Das ist blanker Unsinn..

    Auch "goddamn liberal" zelebriert hier gerne reflektorisch solche Automatismen..
    Aber insgesamt hat er mit seiner Einschätzung über die Traditionen in diesem Staat zur Verfolgung von Minderheiten vollkommen recht..

    Siehe dazu das Statement der CDU in diesem Artikel :

    www.queer.de/detail.php?article_id=26789

    ""Das mit den "ethnischen Juden" kommt übrigens nicht von mir, sondern von zwei jüdischen Freundinnen von mir. Du kannst dich also ruhig wieder abregen.""..

    Nun ja..
    Das Du deren geäußerten Unsinn für Bare Münze nimmst, und hier wiederholst, macht ihn ja auch nicht besser..

    Tatsache ist es vielmehr, es gibt keine "ethnischen Juden", denn die sind eine "Erfindung" der "Religion"..

    Wenn man übrigens mal die Geschichte des Abraham im AT oder der Thora nachliest, kann man erkennen daß sogar diese Geschichte belegt, jüdische Menschen haben den gleichen Stammvater wie alle anderen Semiten, und damit aller anderen Araber..
    Damit sind sie Araber mit jüdischem Glauben..
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#56 falken42
  • 09.08.2016, 18:01h
  • Antwort auf #55 von TheDad
  • der rasse begriff ist durch ein paar idioten verdorben, aber das leugnen von unterschieden zwischen den verschiedenen typen von menschen ist auch nicht hilfreich.
    wir haben sowieso schon eine begriffsinflation, die ich leicht unnötig finde (da sie nur bedingt zur genaueren begriffsbildung dient - eher um schwafeln besser aussehen zu lassen).

    was in israel geschieht ist ein schlimmes beispiel wie ein land vollgestopft mit was auch immer für menschen sich nach 70 jahren dauernden krieges hin entwickelt. vielleicht wäre es hilfreich sich zu erinnern das es einfach menschen sind die dort leben, egal ob ethnisch oder islamisch oder was weiss ich. alle seiten haben sich von ausländischen mächten instrumentalisieren lassen und inzwischen auch genug eigene idiotie entwickelt. die ganze katalogisierung und klassifizierung ist bei der lösung der probleme dort scheints eher hinderlich.
    aber menschen mögen ja fremdworte .. und schubladen. es läßt den hohlraum ihrer worte wichtiger erscheinen..... also wirklich "ethnische juden" gehts noch geschraubter?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#57 OrthogonalfrontAnonym
  • 09.08.2016, 18:24h
  • Antwort auf #55 von TheDad

  • Du bist wie üblich auf der langen Rutschbahn, denn ich habe dir NIE Antisemitismus vorgeworfen!

    "Das Du deren geäußerten Unsinn für Bare Münze nimmst, und hier wiederholst, macht ihn ja auch nicht besser.."

    Für mich ist ausschlaggebend was die Betroffenen dazu sagen, insbesondere wenn es sich um Juden oder LGBTTIQ handelt. Das für dich bei allem nur deine persönliche Meinung zählt, weiß auch jeder.

    Ansonsten erzähl keinen stuss! Juden wie Araber sind zwar Semiten, doch das macht Juden nicht zu Arabern!
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#58 OrthogonalfrontAnonym
  • 09.08.2016, 18:36h
  • Antwort auf #56 von falken42

  • "also wirklich "ethnische juden" gehts noch geschraubter?"

    Das ist die EIGENBEZEICHNUNG vieler Juden. Wenn du das als lächerlich erklärst kannst du auch gleich zu allen LGBTTIQ sagen, dass sie sich mal nicht so anstellen sollen, wenn man sie einfach alle als "Homos" bezeichnet. Das ist einfach nur respektlos von dir!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#59 TheDadProfil
  • 09.08.2016, 20:25hHannover
  • Antwort auf #57 von Orthogonalfront
  • ""Du bist wie üblich auf der langen Rutschbahn, denn ich habe dir NIE Antisemitismus vorgeworfen!""..

    Les doch einfach mal MEHRERE Kommentare in ihrem Zusammenhang..
    Es geht schon lange nicht mehr um einen Vorwurf des Antisemitismus, der nur ein Satz war, sondern um die Zusammenhänge zwischen Deinen Kommentaren, und denjenigen von "goddamn liberal"..

    Die "Rutschbahn" verdeutlicht dann hier wenn man aufmerksam liest, wie falsch beide Seiten agieren, wenn sie sich auf "entweder, oder" festbeißen..
    ZUMAL sie letztlich beide jeweils reziprok auf Fundamenten argumentieren, die den "Rasse-Gedanken" von der jeweils anderen Seite des Tisches her beleuchten..

    Aber man kann natürlich auch weiterhin nur einfach so lesen, ohne Zusammenhänge erkennen zu wollen, oder Rückschlüsse aus verschiedenen Sichtweisen zu ziehen..

    Ursprung meines Einwands war :
    ""Das ist deine Ideologie, ja! Ideologie und Religion ist praktisch dasselbe, zumindest heutzutage.""..

    Als Atheist verfolge ich keine "Ideologie", sondern die Idee des humanistisch geprägtem Zusammenlebens von Gesellschaften, in denen der Gedanke des Individuums weit wichtiger ist, als die "Ideologie einer Religion" !

    Versuch mal Gesellschaft vom Individuum aus zu betrachten..
    Vielleicht gelingt es Dir dann diese Gesellschaft aus dem Blickwinkel eines anderen Menschen zu sehen, und Dich zu fragen, wieso er eigentlich von dieser Gesellschaft dazu gezwungen wird, als unterdrückter Mensch zu leben, bloß weil er aufgrund einer Ideologie als "religiöser Mensch" in eine Gruppe zwangsweise zugerechnet wird ?

    Herrschen weil zufällig "Christ" in der BRD ?
    Unterdrückt leben, weil zufällig "Muslim" als Kind geflüchteter Eltern ?

    Diskriminiert leben, weil zufällig LGBTTIQ* ?

    Die "Gründe" die Du bisweilen hier anführst, um Dich vor der "Übernahme der Gesellschaft durch eine islamische okkupation" zu schützen, sind die gleichen, die die Gleichstellungsgegner Dir als Lesbe gegenüber anführen..

    Das fällt Dir nur nie auf..
    Und da frage ich mich, wieso das so ist ?

    """Das Du deren geäußerten Unsinn für Bare Münze nimmst, und hier wiederholst, macht ihn ja auch nicht besser.."

    Für mich ist ausschlaggebend was die Betroffenen dazu sagen, insbesondere wenn es sich um Juden oder LGBTTIQ handelt.""..

    Ein hübscher Versuch..
    Wenn denn dann die Tatsache das jüdische Menschen eine Gruppe aufgrund der "Religion" darstellen, und nicht aufgrund einer Ethnie, von diesen jüdischen Menschen negiert wird, ist es also irgendwie "glaubhafter", weil es ja die Betroffenen sind, die das so äußern ?

    Auch "Christen" sind keine Ethnie..
    Wieso sollten es jüdische Gläubige sein ?
    Und wieso werden jüdisch gläubige Menschen mit einem "Volk" gleichgesetzt ?

    Die Tatsache das es in Äthiopien eine sehr große Gruppe jüdisch gläubiger Menschen gibt, die mit den arabisch-jüdischen Menschen nicht einmal annähernd genetisch-ethnisch verwandt ist, muß man hier also nicht auch mit betrachten ?

    ""Ansonsten erzähl keinen stuss! Juden wie Araber sind zwar Semiten, doch das macht Juden nicht zu Arabern!""..

    Äh ?
    Nicht ?
    Wie geht denn das dann ?
    Wirklich lustiger Versuch..
    Eine Ethnie die aus dem arabischen Raum stammt, ist also kein "arabischer Stamm", weil sie sich selbst nicht als Araber bezeichnen, sondern als Juden ?
    Grandios..
    Demnach wären dann Bayern auch keine Deutschen..

    ""Das für dich bei allem nur deine persönliche Meinung zählt, weiß auch jeder.""..

    Wolltest du hier ernsthaft diskutieren, oder nur Stuss schreiben, gespickt mit persönlichen Angriffen ?
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#60 TheDadProfil
  • 09.08.2016, 20:34hHannover
  • Antwort auf #58 von Orthogonalfront
  • ""Das ist die EIGENBEZEICHNUNG vieler Juden. Wenn du das als lächerlich erklärst kannst du auch gleich zu allen LGBTTIQ sagen, dass sie sich mal nicht so anstellen sollen, wenn man sie einfach alle als "Homos" bezeichnet.""..

    LGBTTIQ* sind keine Ethnie..
    Der Vergleich hinkt hier schon vom Fuß her..
    "Christen" sind auch keine Ethnie..

    Du findest es hier also respektlos, jüdisch-gläubige Menschen nicht als eine Ethnie zu bezeichnen, weil sie es nicht sind ?

    Interessante Ansicht..
    Dann sind also "deutsche Juden" auch keine "deutschen Menschen" sondern einfach nur "ethnische juden" ?

    Womit wir dann wieder bei der "Rasse-Theorie" wären, nun allerdings wieder von der Nazi-Seite des Tisches aus betrachtet..

    Das erklärt dann auch die "Beliebtheit", mit der dann hier von "türken der 3.generation" fabuliert wird, um "ausländer" zu kreieren, und ethnisch zu "begründen"..
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#61 falken42
  • 09.08.2016, 21:33h
  • Antwort auf #58 von Orthogonalfront
  • auf die gefahr hin respektlos zu sein, ich finde man sollte mit fremdworten und pseudowissenschaftlichen bezeichnungen immer vorsichtig umgehen. soviel wie nötig, so wenig wie möglich. und alles was man auf normal deutsch sagen kann, sollte man auch.

    und ich finde LGBTTIQ... wird wirklich langsam inflationär, es werden immer mehr buchstaben. das schmälert die bedeutung jeder einzelnen sexuellen identität in meinen augen nicht. ich denke sogar es werden mit der zeit immer mehr hinzukommen. meistens meinen wir doch aber sowieso die gemeinschaft de nichtheteros. warum sagen wir es dann nicht so? ich bin ein nichthetero und auch schwul, das eine schmälert das andere nicht - nichthetero aber legt den tenor mehr auf das was uns verbindet finde ich.

    man muss aber auch den sachzusammenhang beachten. bei der situation in israel habe ich den verdacht, das hier auch quasirassistische und ausgrenzende politik mit pseudowissenschaftlicher sprache "verbessert" werden soll. auch hier wird damit dann mehr wert auf das trennende gelegt, als auf das was in palästina die menschen verbinden sollte.

    achso und nur weil es eine eigenbezeichnung ist, macht das die sache für mich nicht besser....

    achso nebenbei ist nicht auch LGBTTIQ nicht schon diskriminierend? fehlt da nicht mindestens ein A für die asexuellen? und vielleicht auch noch andere buchstaben??? nichthetero ist mehr als homosexuell und vereinender als ellenlange LGBTTIQA....
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#62 TheDadProfil
  • 09.08.2016, 23:32hHannover
  • Antwort auf #61 von falken42
  • ""achso nebenbei ist nicht auch LGBTTIQ nicht schon diskriminierend? fehlt da nicht mindestens ein A für die asexuellen? und vielleicht auch noch andere buchstaben??? nichthetero ist mehr als homosexuell und vereinender als ellenlange LGBTTIQA....""..

    Das Anwachsen des Abkürzungs-Marathon hat annähernd 30 Jahre verschlungen, um von "LGB" auf "LGBTTIQ*" zu kommen..

    Aber Dein Vorschlag ist interessant..
    Vielleicht sollte sich die Community in Anlehnung an die NGOs ebenso benennen, und sich künftig in NH* für Non Hetero und dem Sternchen für Queers benennen ?

    Es vereinfachte zumindest die Lesbarkeit..
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#63 ursus
#64 stromboliProfil
  • 10.08.2016, 08:33hberlin
  • Antwort auf #61 von falken42
  • besser kanns nicht erklärt werden: wir sind
    NICHT HETEROS!
    Und DAS sollte uns stolz machen!
    Nicht das mühsame zusammenklauben von buchstaben, koalitionen suchen und randgruppen aufnehmen wollen, um so eine "größere gegenmacht" zur "mehrheitsform heten herzustellen.
    Da müssen wir auch mal hinterfragen was wir denn alle gemeinsam haben .. eben ausser unserem gegner heteronormität!
    Der rest ist buchstabensuppe und/oder ordensspangenlametta - gedöns.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#65 falken42
#66 ursus
#67 ursus
  • 10.08.2016, 12:57h
  • Antwort auf #62 von TheDad
  • >"und sich künftig in NH* für Non Hetero und dem Sternchen für Queers benennen?"

    das wäre formal richtig. und es wäre ungefähr so inklusiv gedacht, als würde man sagen "die menschheit besteht aus heterosexuellen*."

    nicht nur mitzuMEINEN, sondern mitzuNENNEN, das ist genau der grund, weshalb wir die buchstabensuppe eingeführt haben. es geht da wieder mal einfach um sichtbarkeit.
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#68 TheDadProfil
#69 TheDadProfil
  • 10.08.2016, 13:19hHannover
  • Antwort auf #67 von ursus
  • Ich finde wir sollten trotzdem daran arbeiten einen Begriff zu finden, der dann alle mit nennt und alle mit meint, und trotzdem nicht so sperrig ist, wie die eingeführte und immer weiter "eskalierende", weil inzwischen ausufernde Buchstabensuppe..

    War nicht "Queer" schon einmal so ein Versuch, der darauf abzielte ?
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#70 ursus
#71 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.08.2016, 13:54h
  • Antwort auf #64 von stromboli
  • "NICHT HETEROS!"

    "Nicht-Heteros" macht lediglich eine Aussage zur sexuellen Orientierung aber nicht zur Geschlechtsidentität. Damit grenzt du mindestens Trans*-Menschen und Intersexuelle mutwillig aus.

    Aber naja, sowohl du als auch falken42 macht gerade klar, dass für euch ja nur eure schwule Sichtweise zählt und den Rest darf man dann anscheinend ruhig marginalisieren...

    Da muss ich doch sogar mal Daddy loben, denn der bemüht sich wenigstens um einen gemeinsamen Begriff, der nicht ausgrenzt.
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#72 Homonklin44Profil
  • 10.08.2016, 15:55hTauroa Point
  • Wie wär's mit "Denen" = Heteros und mit den "Anderen" für nicht-Heteros bzw. Hetero-plus ( im Fall etwa Hetero-Asexueller oder Trans*Heterosexueller u.A.)

    Das ist neutral und nicht eigenschaftlich fixiert.

    1 und 1+ würde auch gehen, oder vielleicht *Mensch mit Akzent* oder sowas. Das schlösse gar geschlechtslos Geborene oder vielleicht Hypermaskuline und Kariotyp-Varianten mit ein. Y und X sind schon verbraucht, und "BS" für Buchstabensuppe wäre dämlich.
    ................................
    Hm, zum Thema Moschee-Verband, das ist echt überraschend frisch am Ton, denn genau dieses Respektieren einer Vielfalt in der Gesellschaft und Erkenntnis um die Realität lässt die Religion mit dem C immerzu vermissen.
    Das Erkennen der Realität ist bei Christen an vielen Stellen geblendet und reduziert. Farben, die sie nicht sehen wollen, streichen sie weg.

    Ob man da einen Vorteil gewinnen kann, wenn ausgerechnet aus dem bisher so unübertrefflich anti-LGBTIQ* gefärbten Lehrenraum positive Signale kommen?
    Vielleicht die Hoffnung auf GLBT...whoever-Konvertiten, anstatt solcher, die zu den halbherzig bewegten Evangelen rennen.

    Solange anderswo schon als schwul Verdächtigte von Dächern geschmissen werden, wirkt das alles etwas fern von Realitäten.
  • Antworten » | Direktlink »
#73 falken42
  • 10.08.2016, 17:36h
  • Antwort auf #66 von ursus
  • ich verstehe schon was du meinst. nur haben wir da ein begriffsproblem. die meisten heteros die ich kenne würden transsexuelle egal ob sie im biologischen sinne heterosexuell sind oder nicht trotzdem nicht in ihre gruppe gleicher sexueller identität einordnen. ich meine wir sollten aufhören die sexuelle identität aus rein biologischer sicht zu definieren.
    als biologisch definierte gruppe mag es transsexuelle heterosexuelle geben - als gesellschaftliche gruppe jedoch nicht. zudem hilft uns die biologische reduktion nicht wirklich weiter - im gegenteil, gerade die negation der gesellschaftlich definierten identität durch heteros (als gesellschatliche gruppe) wird uns immer wieder in die diskriminierung stützende irrwege führen.
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#74 falken42
  • 10.08.2016, 17:43h
  • Antwort auf #71 von Orthogonalfront
  • volkommen falsch, weil nur auf das biologische konzentriert. wir sind aber mehr als das simple rein-raus.
    nichtheteros ist der allgemeinste begriff den ich mir neben unendlicher buchstabensuppe vorstellen kann, er grenzt eben gerade niemanden aus. nur ist damit eben keine biologisch definierte klasse gemeint (sonst wären ja auch bisexuelle raus, wenn sie sich zufällig mal heterosexuell verhalten, asexuelle gar nicht usw.)
    hetero meint aber die gruppe von menschen die sich durch das archaische sozialmodell der durch gott oder genetik oder die heilige küchenschabe gegebene sexuelle und auch weltanschauliche identitätsmodell definieren. nichthetero dementsprechend ALLE anderen.
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#75 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.08.2016, 18:58h
  • Antwort auf #74 von falken42
  • Sorry, aber ich fürchte Du bist einfach was das Thema Trans* angeht extrem schlecht informiert. Außerdem scheint dir der Unterschied zwischen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität vollkommen abzugehen. Bitte informiere dich doch erst mal richtig, bevor du hier so ein Fass aufmachst. Die Debatte ist schon VIEL weiter als deine bescheidenen Anfänge, mit denen du lediglich deine mangelnde Kenntnis der Sachverhalte zu erkennen gibst.

    Ganz kurz zum Nachdenken: Mann kann durchaus ein Trans-Mann sein und absolut nur auf Frauen stehen, sprich stockhetero sein. Schließt sich null aus. Hoffe das übersteigt jetzt nicht deine Vorstellungskraft, aber so ist es. Du kannt das den Menschen die so fühlen natürlich absprechen, aber damit wärst du nicht besser als jene die dir als Schwulen sowas raten wie es doch wenigstens mal mit einer Frau zu versuchen. Ich hoffe du verstehst was ich meine?
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#76 falken42
  • 10.08.2016, 19:31h
  • Antwort auf #75 von Orthogonalfront
  • sorry du scheinst zu lesen, was ich schreibe und trotzdem nicht zu ... lesen.

    ein wenig drängt sich mir der verdacht auf, das du zu denen gehörst, die eigentlich sehr gerne in ihrer kleinen minderheitenecke sitzen möchten, abgeschottet von der welt und mit einer teetasse (biologisch natürlich) darüber reden wie schlecht es ihnen geht.

    nur weil ich versuche gemeinsames statt trennendes zu sehen bin ich weder blind noch blöd. deine strikte weigerung über die grenzen deiner biologie hinein in gesellschaftliche zusammenhänge zu sehen ist es, die das prädikat reaktionär verdient.
    von mir aus kannst du noch dutzende identitäten, orientierungen und schweifträger aus dem hut zaubern (die alle ihre berechtigung haben - das wir uns richtig verstehen) - es ändert jedoch nichts daran dass wir für die herrschenden heteros (in meinem definierten gesellschaftlichen sinne) immer die nichtheteros bleiben werden. anstatt die einigkeit in der vielfalt zu finden erschöpfst du dich darin etwas besonderes zu sein.
    ich möchte das heteronormative konzept entlarven, es ist sklaverei und fessel nicht nur für uns sondern auch für die heteros selber. du möchest dich nur darin sonnen wie verschieden wir sind und natürlich wie einzigartig du selbst bist.
    ich leugne das was uns alle unterscheidet nicht und in der ausformulierung der 1027. geschlechtsidentität und/oder sexuellen orientierung oder oder ... sind andere gewiß weiter, doch wer sich in der beschreibung des kleinen verliert ohne das ganze im blick zu behalten, wird niemals etwas ändern - und letztlich gefällt ihm sein status und schmeichelt seiner eitelkeit.
    das traurige daran ist, das du, mit deiner fixiertheit auf biologische feinheiten und dem leugnen gesellschaftlich relevanter sachverhalte, genau auf dem propagandazug der herrschenden klasse draufsitzt - quasi als besonders exotische kühlerfigur, die man ab und zu mal durchs kabinenfenster der ersten klasse anstarrt und die sich darin sonnt und erfreut lächelt, wenn sie mal an der leine durch den salonwagen geführt wird.
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#77 ursus
  • 10.08.2016, 20:09h
  • Antwort auf #73 von falken42
  • okay, da gibt es einen haufen missverständnisse zu klären...

    >"ich meine wir sollten aufhören die sexuelle identität aus rein biologischer sicht zu definieren"

    das tue ich nicht. meine definitionsebene ist die selbstbeschreibung.

    wenn sich z.b. ein mensch, der sich als mann definiert, erotisch/sexuell nur auf menschen bezieht, die sich als frauen identifizieren, dann ist das für mich ein heterosexueller. seine genetische, hormonelle und physische verfassung ist mir dabei völlig wurscht, und die seiner partnerinnen auch.

    ich finde es ziemlich problematisch, diesem menschen diese bezeichnung dann absprechen zu wollen, indem man ihn zu einem "nicht-hetero" erklärt.

    du stülpst da menschen, deren selbstdefinitionsebene eine andere ist, deine eigene über, die aus einer deutlich schwulen perspektive stammt.

    und du scheinst irgendwie "hetero" und "heteronormativ" gleichzusetzen. das ist auch wieder aus vielerlei gründen schwierig. ist das vielleicht sogar das eigentlich missverständnis hier? mit dem begriff "nicht-heteronormativ" hätte ich nämlich keine so großen probleme.

    aber wenn du dich gerne hinstellst und einem heterosexuellen transmann erklären möchtest, dass er gar nicht "wirklich" hetero sei, bitteschön. wenn er dir dann (verbal) vor's schienbein tritt, hat er mein verständnis.
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#78 stromboliProfil
  • 10.08.2016, 20:50hberlin
  • Antwort auf #71 von Orthogonalfront
  • man darf den rest nicht "marginalisieren", aber man darf ihn auch nicht ständig vermischen!

    " Ganz kurz zum Nachdenken: Mann kann durchaus ein Trans-Mann sein und absolut nur auf Frauen stehen, sprich stockhetero sein."

    Sprich, wenn betreffende transperson sich als stockhetero fühlt , macht es im unterschied zum homosexuellen schon einen unterschied aus, den man herausarbeiten muss!
    Nicht um auszuschließen, sondern um das ANDERE zu begreifen!

    Denn wenn transmann ( vormals frau!) auf frauen steht, ist dies zwar im zuge einer genderidee ein normaler vorgang, so auch stockhetero zu nennen weil ja mann mit frau..; aber es ist auch für uns gleichgeschlechtliche ( da will ich dich mal mit einbeziehen..) wichtig, auf die umwandlung der rollen ein augenmerk zu haben.

    Ach und weil wir hier von begriffstutzigkeit reden.. lies dir mal die begriffszuweisung zu transmann durch..
    www.trans-infos.de/transsexualitaet-transidentitaet/transman
    n-transfrau-trans/


    und du wirst feststellen, dass im begriff transmann hier von einer vormals frau mit männlicher identität die rede ist..
    Hättes du innegehalten, und erst mal deiner rede sinn analysiert, hättest du schreiben müssen: Transmann ist mann, kann auf frauen stehen um stockhetero zu sein!
    Das macht sinn, auch im gendertheoretischen

    Aber lassen wir die erbsenzählerei..das ganze führt so wie immer bei deinen schnellschußeinfällen am inhalt vorbei: die frage , und die ist berechtigt, ist:
    Warum die vermischung von inhaltlich komplex unterschiedlichem, nur um eine gebotene solidarität im kampf gegen heteronormative einschränkungen zu einer "gesamtstrategie " hochzujazzen...
    Wenn nicht die abschaffung der heteronormativität ziel ist.. warum dann stockheterosexuelles unterstützen sollen...
    Reden wir drüber!

    Und es wird in der frage nach der endlosbuchstabenaneinanderreihung klar, dass das nebeneinander unterschiedlicher lebensentwürfe im babylonischen buchstabensalat auf einen nenner gebracht werden sollen, ohne das über die unterschiedlichkeit auch in den zielen noch geredet wird.
    Also so einfach wird nicht mit der mittigkeit.

    Das dies so geschehen konnte, hat natürlich auch mit der politischen ausrichtung der glbt...*emanzipationsbemühungen zu tun, die im "ehe für alle" geendet ist, ohne eigentlich jemals über ein anders konstrukt der partnerschaftsabsicherungen nachzudenken , geschweige den reden zu wollen.
    ( na ja, dass stimmt so nicht ganz, aber dank beck hats ja dann in der versenkung gehen können/müssen)

    Und natürlich weiß ich selbst um die zwangslage, einerseits das ehekonstrukt so wie vorhanden, grundsätzlich abzulehnen!
    Aber gleichzeitig im kampf gegen gesetze , gerichte und politik, leider auch zur solidarität mit dem mir ungewollten konstrukt stehe...

    Der wunsch des transdsexuellen, in einer letztendlich heterosexuellen beziehung aufzugehen, ist von mir solidarisch unterstützt,
    So wie ich auch eine gleichgeschlechtliche beziehung unterstütze in der transmensch _mann /frau eine gleichgeschlechtliche beziehung anstrebt.
    Und da muss ich nicht viel drüber nachdenken , weil dies grundlage meiner emanzipativen entwicklung ist.
    Und ich muss sie dir gegenüber auch nicht "verteidigen"!

    Trotzdem: Der wunsch in einer stockhetero kleinbürgerlichkeit aufzugehen ist für mich als schwuler(!) nicht mein vorrangiges ziel dessen, was ich mir von gender als revolutionäres mittel gegen heteronormativität erwarte/erhoff/te.

    Da gibt es zwar partielle gemeinsamkeiten wenns um die störische gesetzgebung geht, aber es ist eben auch ein weg hin in die heterosexuelle norm als ideal und so auch konservativem lebensentwurf für die betroffenen.
    Und dies ist nicht mein ding!

    Auch mit den lesben hab ich da so im laufe der 45 jahre schwulenbewegtheit so meine berührungspunkte, so sie das gleichgeschlechtliche stigma anbelangt , dem lesben auch unter frauen und feministinnen zu leiden haben.
    Aber es gibt auch unterschiedliche inhalte die lesben vortragen, die ich als schwuler mann nicht teile!

    Ich will mir da auch nicht im gesamtzug von einer mittlerweile ausufernden "genderdebatte" sexuelle wert_normen aufoktroyieren lassen, die vieleicht im umgang zwischen den geschlechtern nützlich sein können, aber nur eben da im spannugsfeld der gegengeschelchtlichkeit ihren sinn hat.
    Ich hoffe du verstehst was ich meine?
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#79 falken42
  • 10.08.2016, 21:12h
  • Antwort auf #77 von ursus
  • du sagst deine definition sei nicht biologisch beschränkt, läßt aber in deiner "selbstbeschreibung" nur biologische faktoren zu - das zaubert mir ein lächeln aufs gesicht.

    von mir aus kann jeder mensch auf sonst wen/was stehen und ich habe auch keine schwule perspektive. ich leugne auch den biologischen teil "wer auf wen steht und wie weshalb warum" nicht.

    wenn es jedoch darum geht letztlich gegen unterdrückung, diskriminierung und unfreiheit anzugehen, ist das letztlich sekundär und nicht zielführend, im gegenteil der fokus auf diese unterschiede stabilisiert das exotendasein.

    ich will also niemanden was absprechen, ich will erreichen darüber hinaus zu wachsen. kein wegwischen der unterschiede der sexuellen identitäten oder sonstigen begrifflichkeiten, wohl aber ein erkennen der gemeinsamkeiten.

    ich bin sexuell mit nahezu allen schwulen die ich getroffen habe inkompatibel aus vielerlei gründen. das bedeutet aber nicht, das ich mich nicht als schwul empfinde, wahrscheinlich untergruppe 112A-7. das will ich auch nicht aufgeben, darum geht es aber auch nicht.
    früher wurden wir als abartige exoten verfolgt, heute werden wir (hier) geduldet aber immer noch als komische vögel angesehen. habt ihr daran wirklich gefallen? findet ihr das richtig?
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#80 falken42
  • 10.08.2016, 21:26h
  • Antwort auf #78 von stromboli
  • divide et impera - das ist es was hier gespielt wird.

    und während wir noch darüber debattieren wie ein asexueller transmann wenn er eine frau und gleichzeitig einen mann liebt zu klassifizieren ist, reiben diejenigen die das rad wieder zurückdrehen wollen sich die hände.

    es tut mir leid, aber euer ganzes klassifikations- und benennungsprimat kann niemals alle möglichkeiten abdecken, das geht prinzipiell nicht. damit werdet ihr immer leute ausgrenzen, die nicht IHR seid.
    gleichzeitig akzeptiert ihr damit das von den hetero(normativen) gesetze dogma, dass nichthetero(normative) die ausnahme sind.
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#81 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.08.2016, 21:37h
  • Antwort auf #78 von stromboli

  • "Denn wenn transmann ( vormals frau!)"

    Allein dieser Satz beweist, dass du das Thema Trans* nicht wirklich verstanden hast. Frage: Ist dir zumindest der Unterschied Transsexuell und Transgender klar?

    Und bei all deinem Hass auf mich, lass das einfach mal stecken, das aktuelle Thema ist viel zu wichtig, als dass wir es mit unseren kleinlichen Streitereien belasten sollten.

    Wenn wir uns jedoch streiten WOLLEN sage ich dir ganz klar, dass die Aussage "Transmann - vormals Frau" eindeutig AfD-Sprech ist und mich ja mal SO RICHTIG auf die Palme bringt.
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#82 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.08.2016, 22:10h
  • Antwort auf #79 von falken42

  • "kein wegwischen der unterschiede der sexuellen identitäten oder sonstigen begrifflichkeiten, wohl aber ein erkennen der gemeinsamkeiten."

    Nein, was du willst ist Gemeinsamkeiten erzwingen wo keine sind. Alle LGBTTIQA pauschal als "NichtHetero" zu bezeichnen ist sowohl faktisch falsch als auch ignorant gegenüber dem Gefühlsleben von Menschen, die ohnehin schon am allermeisten schikaniert werden, sowohl von Heteros als auch in der Community.

    Deine Absichten mögen edel sein, deine Forderungen hingegen sind es nicht.
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#83 ursus
  • 10.08.2016, 22:13h
  • Antwort auf #79 von falken42
  • >"du sagst deine definition sei nicht biologisch beschränkt, läßt aber in deiner "selbstbeschreibung" nur biologische faktoren zu."

    äh... wo tue ich das denn bitte? ich hatte ziemlich deutlich geschrieben, dass mir sämtliche biologischen kriterien wurscht sind. "heterosexualität" ist für mich keine biologische kategorie. für dich vielleicht doch? wenn ja, inwiefern?
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#84 ursus
  • 10.08.2016, 22:21h
  • Antwort auf #80 von falken42
  • >"gleichzeitig akzeptiert ihr damit das von den hetero(normativen) gesetze dogma, dass nichthetero(normative) die ausnahme sind."

    können wir uns darauf einigen, dass "heterosexuell" und "heteronormativ" verschiedene dinge sind und dass wir die auseinanderhalten sollten? mir scheint nämlich, dass du hier schon wieder die grenzen verwischst. diese klammersetzung ist jedenfalls ein wenig missverständlich.

    nur weil jemand vielleicht rein heterosexuell lebt und begehrt, ist er deswegen ja nicht gleich heteronormativ. umgekehrt gibt es durchaus homos, die extrem heteronormativ denken und agieren.

    d'accord?
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#85 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.08.2016, 22:22h
  • Antwort auf #76 von falken42

  • "das traurige daran ist, das du, mit deiner fixiertheit auf biologische feinheiten und dem leugnen gesellschaftlich relevanter sachverhalte, genau auf dem propagandazug der herrschenden klasse draufsitzt - quasi als besonders exotische kühlerfigur, die man ab und zu mal durchs kabinenfenster der ersten klasse anstarrt und die sich darin sonnt und erfreut lächelt, wenn sie mal an der leine durch den salonwagen geführt wird."

    Rede dir das nur ruhig ein, wenn es dir Spaß macht. Bis dahin werde dir klar, dass nur du bisher diese Beschränkung auf das biologische eingeführt hast und niemand sonst. Daher auch an dich die Frage: Kennst du wenigstens den Unterschied zwischen Transsexualität und Transgender? Wenn nicht, informiere dich bitte. Spätestens dann sollte dir klar werden, dass ich garantiert nicht nur auf die biologische Sicht fixiert bin.
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#86 TheDadProfil
  • 10.08.2016, 22:55hHannover
  • Antwort auf #82 von Orthogonalfront
  • ""Nein, was du willst ist Gemeinsamkeiten erzwingen wo keine sind.""..

    Nun verwendest DU hier "AFD-Sprech"..

    Les doch einfach mal, was dort steht !

    Gemeinsame Ziele zu formulieren, und deshalb der Community einen "aussprechbaren" Begriff zuzuordnen, ist etwas völlig anderes, als alles "gleichzumachen" indem man "Gemeinsamkeiten erzwingt" !

    Denn mal von der Ausnahme abgesehen, jeweils zu einer Gruppe von diskriminierten Menschen zu gehören, habe ich als Schwuler Mann mit einem "Hetero empfindenden TransMann" wohl eher nichts gemein..
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#87 stromboliProfil
#88 stromboliProfil
  • 11.08.2016, 06:29hberlin
  • Antwort auf #81 von Orthogonalfront
  • dummes geschwätz!
    Wer nicht seiner biologischen herkunft sich stellen will kann keine diskussion darüber anstellen wohin eine tranformation dessen hinlaufen soll.

    Und auch wir, die wir diese transformation nicht durchmachen, müssen uns mit diesem fakt abarbeiten wenn wir eine fundiert solidarische stellung zur einzelperson aber auch zum gesamtthema einnehmen.
    Es bedarf eben nicht nur eines "biologischen gespürs" dafür was man im eigenen körper ist-fühlt-wünscht, sondern auch die soziale-gesellschaftliche abarbeitung dessen was einem hierzu aufgezwungen ist/wurde.
    Was bei schwulen dann als umgangssprachlich coming out bekannt, muss vom transmenschen noch in einem griffigen begriff für die allgemeinheit benannt werden.
    Das aber muss aus ihnen selbst kommen.. nicht von mir, und schon gar nicht von dir!

    Hör also auf mit deinen fingerübungen im fabulieren von unterstellten ausgrenzung und unwissenheitsgedöns und mach dich hier nicht ständig zur fachfrau.. schau erst mal auf den dahingeschluderten scheiß, den du hier hinterlässt!
    Und ja, ich hab dich auf dem kieker und das hat auch fundierte gründe.
    Das wird , unabhängig vom thema auch weiter so bleiben. Du bist für mich unter beobachtung querfront!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#89 OrthogonalfrontAnonym
  • 11.08.2016, 07:19h
  • Antwort auf #88 von stromboli

  • Ach, das stört mich persönlich gar nicht, es ist nur für die Sache schade, da wir hier doch zusammenstehen sollten. Trans* und Intersexuelle gehören zu den mit Abstand am meisten getretenen Menschen und anstatt ihnen deine Solidarität zu geben, ist dir deine ideologische Feindbekämpfung letztlich immer ultimativ wichtiger. Ich habe allerdings auch nicht erwartet, dass du es schaffen könntest wenigstens ein einziges mal über deinen Schatten zu springen, Digger. Eine winzige Hoffnung war da, aber bei dir gibt es eben nur harte Fronten, da du nur mit klaren Feindbildern leben willst. Ich gehe dann mal wieder dazu über, diese Fronten orthogonal zu penetrieren, um wieder und wieder zu zeigen, wie dümmlich und letztlich sinnlos deine Mauer- und Lagertaktiken der finsteren Vergangenheit sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#90 OrthogonalfrontAnonym
  • 11.08.2016, 07:24h
  • Antwort auf #86 von TheDad

  • "Les doch einfach mal, was dort steht !"

    Kann ich dir genauso sagen. Fakt bleibt, wenn du eine Bezeichnung für uns alle willst, die lediglich eine Aussage zur sexuellen Orientierung macht aber nicht zur Geschlechtsidentität grenzt du damit mindestens Trans* und Intersexuelle aus, da die sexuelle Orientierung eben einfach etwas völlig anderes ist als die Geschlechtsidentität.
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#91 OrthogonalfrontAnonym
  • 11.08.2016, 08:11h
  • Antwort auf #88 von stromboli

  • "Wer nicht seiner biologischen herkunft sich stellen will kann keine diskussion darüber anstellen wohin eine tranformation dessen hinlaufen soll."

    Wenn du ernsthaft der Meinung bist, dass sich gerade Trans*-Menschen dem nicht stellen würden, dann hast du wirklich absolut gar keine Ahnung.

    Mach doch mal das was du immer von anderen forderst. Geh hin und rede mit den Menschen. Oder war das Daddy, der das immer fordert, aber nur wenn es um Moslems geht?
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#92 stromboliProfil
  • 11.08.2016, 08:44hberlin
  • Antwort auf #89 von Orthogonalfront
  • schade.. schade schade...
    hohle worte die nicht beschreiben was uns eigentlich trennt.
    Es sind sehr wohl grundlegende unterschiede in analyse und herangehensweise die uns trennen.
    Das umfasst dann nicht nur "gemeinsamkeiten" aus gleichgeschlechtlicher anlage und gesellschaftlicher ausgrenzung, sondern es ist das allumspannende gesellschaftskonzept, dem wir unterschiedlich anhängen.

    Auch der nazi kann recht haben wenn er sagt, es sei 5 minuten vor zwölf...
    aber man muss wissen, was der mit "5minuten vor zwölf" meint, und welches seine schritte zukünftig sein werden.
    Und man muss wissen/lernen , dem etwas an eigener ethik und politischer aufmerksamkeit entgegen zu setzen.

    Und wer aufmerksam durch die welt geht ohne seine vorgezimmerten wutbürgerphantasien, wird feststellen, dass scheinbar gemeinsammes eben doch unterschiedliche schlüsse zulässt, ja einfordert!
    Etwas, dass du in deiner hier zur schau getragenen rechthaberei wahrhaftig nicht gelernt hast.
    Worüber du dich echauffiern kannst, ist der splitter im auge des andern, dabei den eigenen balken übersehend.
    Und um diese ungereimtheit dreht sich dann letztendlich der von dir ständig neu angeleierte "diskurs" übers "nicht verstanden sein...den man mit dir führt.
    Da beißt der hund sich in den eigenen schwanz!

    Auch da wo zufällig mal etwas übereinstimmt, ist deshalb hieraus kein zusammengehen zu schließen, sondern man muss die überschneidungen genau auf ihre inhaltliche und ganzheitliche position hin untersuchen.
    Ich bin halt kein mittiger opportunist, der "mitte" als gesellschaftpolitische position zu verkaufen sucht und in dieser selbstgefälligen bequemlichkeit ( hier quasi als sinnbild dein liegestuhl selbstbildentwurf in deinem anderen nick mum) , uns/mich als kleine dummerle oder gar, weil deinem denkkonzept nicht folgend als afd-nahestehende zu verorten suchst.

    Mein rat an dich: lass mal die transmenschen sich selbst darstellen und ihre ja ebenfalls unterschiedlichen sichten auf das eigene ICH erarbeiten.
    Sei du konzentriert darauf, dass lesben sich ihren freiraum ( nicht auf kosten anderer gruppen) in dieser gesellschaft erobern.
    Etwas , was ich auch mir und uns schwulen abverlange.
    Darüber hinaus zu erarbeitende gemeinsamkeiten ( eben arbeit, nicht vom "lgbt..* himmel gefallenes wir sitzen doch alle im gleichen boot!) können dann grundlage "gemeinsamen" handelns gegenüber einer heteronormativen restwelt sein.

    Dazugehört aber eben auch die gesellschaftsfrage.. und die ist auch eine klassenfrage!
    Als nix mit politisch mitte sein wollen, weil so nur den herrschenden dultsam vorauseilend in den hingehaltenen arsch kriechend.
    Da ändert dann auch dein radikalinsk-rabulierndes geschrei über hartes durchgreifen, schnelles handeln, und angehängtem sozialem verantwortungsbewusstseins gegenüber lbtg..*flüchtlingen..
    Das klingt dann ähnlich dem "deutschland den deutschen" , setzt sich hier wie dort nicht mit den ursachen&verursachern auseinander und schafft so den gärenden boden für rechtes denken.

    Tja, und das mit der "solidarität...
    Ich bin nicht solidarisch mit dem spahn oder kahn oder dem berger und afdIlg hier im forum.
    Ich bin auch nicht solidarisch mit dir oder apostel johannes..
    Und trennt welten!
    Lediglich ein angriff von aussen, von sonstigen altbekannten feinden und gruppiereungen läät mich dann solidarisch gegen die angreifer wort ergreifen.
    Das würde sogar für dich gelten, so du nachweislich(!) angegriffen würdest!
    Aber solidarität, nicht ohne auch das fatale zusammenwirken eben dieser vertreter der homonormativ-konservativen mitte zu kritisieren!
    Weil eben diese auch ideologische wasserträger für ihre sie ausgrenzenden instutionen und parteifreunden sind.

    Dein "ding" mir vorzuwerfen " und anstatt ihnen deine Solidarität zu geben, ist dir deine ideologische Feindbekämpfung letztlich immer ultimativ wichtiger.", ist nur eine weitere fingerübung in querfrontspeech.

    Ich glaube ich muss mich da nicht beweisen, kann aber behaupten, eben weil ich nicht darüber bestimme wo wer herkommt und hingeht im lebensentwurf, ein grundauf soldarischer mitempfindender zu sein, und kein x-belibiger markschreier, der mal wieder sein mütchen an politisch andersdenkenden abkühlen will.

    Lass mal gut sein bewerten zu wollen, wo und wie ich solidarisch bin.
    Das übersteigt deinen politischen horizont.
    Und nein, über diese "angebotene solidaritäts-b/krücke" geh ich mit dir sicher nicht.
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#93 stromboliProfil
  • 11.08.2016, 08:52hberlin
  • Antwort auf #91 von Orthogonalfront
  • dummes mädel.. immer über den text der andern hinweghuschend verlierst du dich in scheingefechte.
    Aber ich helf dir noch mal:
    Ich beschreibe einen prozess den transmenschen durchmachen so wie auch gleichgeschlechtliche ihr coming out "zwangsweise" durchleben .
    Ich behaupte hierbei nicht, dass transmenschen dies nicht tun.. im gegenteil.
    Aber ich erwarte auch, das diese phase der transformation auch teil im öffentlichen diskurs bleibt , weil nur so zukünftigen auch ein weg aufgezeigt wird, wie sie mit ihrer situation, ihren gefühlen und wünschen umgehen können.

    wünschte du würdest endlich mal kapieren...naja, perlen ...
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#94 falken42
  • 11.08.2016, 10:03h
  • Antwort auf #84 von ursus
  • ja das mit den begriffen ist schon ein problem. ich wollte deine anregung aufgreifen, in dem ich das "normativ" hinten ran hänge....

    ;) kein problem

    ich habe bisher noch niemanden getroffen, der rein heterosexuell lebt und nicht (wenn auch in unterschiedlicher ausprägung) heteronormative ansichten hat und auch so handelt. mir sprach der artikel hier neulich zur heteronormativität aller heteros aus der seele.
    aber es muss auch denkende heteros geben, das ist klar.
    heterosexuell und heteronormativ sind schon zwei verschiedene begriffe. trotzdem existieren sie nicht unabhängig voneinander. für mich bezeichnet heterosexuell die eigenschaften eines menschen sich sexuell und (in der für diesen menschen engsten form) sozial ausschliesslich an einen partner des jeweils anderen geschlechts binden zu wollen, wobei als geschlechter ausschliesslich mann und frau zugelassen sind.
    heteronormativ ist die gruppe von normen, verhaltensweisen und regeln die dieses prinzip der heterosexualität für alle menschen festschreiben will und andere protokolle sozialer und sexueller interaktion aktiv bekämpft.

    d'accord?
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#95 falken42
#96 TheDadProfil
  • 11.08.2016, 13:11hHannover
  • Antwort auf #90 von Orthogonalfront
  • ""Kann ich dir genauso sagen. Fakt bleibt, wenn du eine Bezeichnung für uns alle willst, die lediglich eine Aussage zur sexuellen Orientierung macht aber nicht zur Geschlechtsidentität grenzt du damit mindestens Trans* und Intersexuelle aus, da die sexuelle Orientierung eben einfach etwas völlig anderes ist als die Geschlechtsidentität.""..

    Kannst Du nicht sagen, denn Du liest ja nicht was dort steht..

    Zunächst steht dort, daß der neue Begriff ein gemeinsamer Begriff sein soll der alle Gruppen mit meint, und damit ein "verbindendes Element" beschreibt, ohne auf weitere Gruppen-Befindlichkeiten einzugehen..

    Daraufhin "reduzierst" Du hier Menschen auf Kategorien..

    Das "gemeinsam kennzeichnende" ist die Diskriminierung, und nicht die Sexuelle Identität oder die Geschlechtsidentität..

    Sprich, Du redest hier von Eiern, während andere vom Huhn reden, nur um ihnen dann vorzuwerfen, sie würden mit dem Gespräch über das Huhn die Eier beschädigen..
    Das bleibt Unsinn..
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#97 TheDadProfil
  • 11.08.2016, 13:27hHannover
  • Antwort auf #92 von stromboli
  • ""Ich bin halt kein mittiger opportunist, der "mitte" als gesellschaftpolitische position zu verkaufen sucht und in dieser selbstgefälligen bequemlichkeit ( hier quasi als sinnbild dein liegestuhl selbstbildentwurf in deinem anderen nick mum)""..

    Ein wichtiges Problem in der Diskussion, so wie sie von Leuten wie "TheMum" und anderen geführt wird..

    Sie verorten sich in einer "Mitte" um zu "belegen", mit dieser Position würde es "den meisten" in der Gesellschaft ja gut gehen..

    Was mithin negiert, daß es noch viel mehr Menschen entweder rechts oder links dieser Mitte noch viel besser gehen würde..
    Dabei schließen sie kategorisch aus das diese Position dann links von ihnen sei, womit sie die Position rechts von ihnen automatisch stützen, und damit ihre eigene Position der Mitte schon nach rechts hin verlagern..

    Interessanterweise wird genau diese "Position der Mitte" von den meisten Konservativen behauptet, aber ebenso von den Religioten vertreten, die dann behaupten, nur mit ihnen und ihrer "Religion" und der Befolgung der von ihnen aufgestellten Regeln würde es dann allen "gut gehen"..

    Was dabei herauskommt wenn man solchen Konservativen und solchen Religioten als "Koalition der Mitte" den Staat überläßt, kann man am Zustand des Staates ablesen, und vor allem an der bestehenden Diskriminierung ersehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#98 TheDadProfil
  • 11.08.2016, 13:53hHannover
  • Antwort auf #85 von Orthogonalfront
  • ""Kennst du wenigstens den Unterschied zwischen Transsexualität und Transgender?""..

    Schon die zweite Frage an den zweiten User..

    Ich finde es höchst interessant wie hier eine Diskussion über die Findung eines gemeinsamen Begriffes in ein Derailing abgleitet das den Tenor trägt :
    "Aber wir müssen doch unsere Unterschiede darstellen und betonen"..

    Niemand versucht hier bestehende Unterschiede der einzelnen Gruppen zu verwischen, oder zu marginalisieren..

    Die vielen unterschiedlichen Gruppen im Kampf gegen den Rassismus in den USA haben sich auch irgendwann unter der Bezeichnung "Coloured People" und dem Kürzel "CP" zusammengefunden..

    Eine ähnliche auch Identitätsstiftende Bezeichnung sollte doch wohl auch für LGBTTIQ* möglich sein..
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#99 stromboliProfil
  • 11.08.2016, 14:15hberlin
  • Antwort auf #97 von TheDad
  • ich weiß nicht ob es der frontfrau überhaupt um irgend etwas geht ausser recht zu haben..
    zu oft verfängt sich da der wutbürger in seinen widersprüchen.

    Das mit der politischen mitte ist ihr und anderen ein herzensanliegen, kann so doch sich von der "mehrheit" umgeben wähnen. Und die gesellschaftlichen schieflagen bei fehlerhafter analyse und kurzfristigen kollaps der leistungsorientierten-neoliberalen ideologien, es auf die unkoperativen unsolidarischen linken schieben, die den gequirlten quark eben nicht annehmen.
    Immer auf der gewinnerseite, so das gefühlige denken.

    " Sie verorten sich in einer "Mitte" um zu "belegen", mit dieser Position würde es "den meisten" in der Gesellschaft ja gut gehen.."
    der opportunist baut sich selbst seinen denkmalssockel.
    Ach ja, es gibt ja in deren denkuniversum ja auch keine alternativen.. "realpolitik" will das flickwerk denn genannt sein.
    Immer fleißig nachbessern um so das falsche rezept doch am köcheln zu lassen.

    " Was mithin negiert, daß es noch viel mehr Menschen entweder rechts oder links dieser Mitte noch viel besser gehen würde.."
    hier hab ich so meine zweifel oder es ist mir missverständlich geschrieben..
    Ich glaube nicht, und alle historischen ereignisse was rechts-links anbelangt hat gezeigt, dass linkes leider nicht immer links ist, aber das rechtes IMMER zu wirtschaftlichem und sozialen abbau führt/e, und es der rechte politcharakter ist, der zur verdeckung dieser tatsachen auch bereit ist kriege zu entfesselen oder zu verursachen.
    Ansonsten teile ich da ungebrochen deine ausführung/en..&
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#100 ursus
  • 11.08.2016, 14:38h
  • Antwort auf #94 von falken42
  • na, hier kommen wir einander doch wieder etwas näher. dem meisten, was du hier schreibst, kann ich zustimmen.

    >"heterosexuell und heteronormativ sind schon zwei verschiedene begriffe."

    und deshalb ist es wichtig, sie nicht zu vermischen (weshalb ich "nicht-hetero" nach wie vor für einen ungeeigneten ersatz für "lgbttiqa*" halte, aber da werden wir uns wohl einfach nicht einig).

    >"ich habe bisher noch niemanden getroffen, der rein heterosexuell lebt und nicht (wenn auch in unterschiedlicher ausprägung) heteronormative ansichten hat und auch so handelt."

    ich schon ziemlich viele. bei aller notwendigen kritik an heteronormativität und auch am verhalten sehr vieler heterosexueller finde ich es wichtig, dass wir uns immer mal wieder klarmachen, dass die politischen fronten nicht zwischen "uns" und "den heteros" verlaufen, sondern zwischen denen, die heteronormative unfreiheiten predigen und denen, die dagegen angehen.

    ganz plakativ: meine heterosexuelle freundin ist meine politische verbündete, mirko welsch ist es definitiv nicht.
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#101 ursus
#102 OrthogonalfrontAnonym
  • 11.08.2016, 15:14h
  • Antwort auf #98 von TheDad

  • "Die vielen unterschiedlichen Gruppen im Kampf gegen den Rassismus in den USA haben sich auch irgendwann unter der Bezeichnung "Coloured People" und dem Kürzel "CP" zusammengefunden.."

    Ein Begriff den viele rassistisch finden und daher ablehnen.

    "Eine ähnliche auch Identitätsstiftende Bezeichnung sollte doch wohl auch für LGBTTIQ* möglich sein.."

    Dann mach doch mal einen guten Vorschlag. "Nicht-Hetero" lehne ich aus mehrfach erläuterten Gründen ab und damit bin ich selbst hier gerade nicht die Einzige.
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#103 TheDadProfil
  • 11.08.2016, 21:11hHannover
  • Antwort auf #99 von stromboli
  • "" " Was mithin negiert, daß es noch viel mehr Menschen entweder rechts oder links dieser Mitte noch viel besser gehen würde.."
    hier hab ich so meine zweifel oder es ist mir missverständlich geschrieben..""..

    Ich gehöre nicht zu der Fraktion die von vorne herein negiert, das eine "Konservative" Regierung nicht auch eine vernünftige Politik machen kann..
    Ich halte sie für möglich, auch wenn es sie bislang in der BRD noch nicht gegeben hat..
    Schon gar nicht aus Queer-Politischer Sicht..
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#104 TheDadProfil
  • 11.08.2016, 21:24hHannover
  • Antwort auf #102 von Orthogonalfront
  • ""Ein Begriff den viele rassistisch finden und daher ablehnen.""..

    Ach ?
    Wer denn zum Beispiel ?
    Du ?

    Ich nicht..
    Denn er kommt aus der CP-Community, und wird von der CP-Community genutzt, um sich gegen den Institutionalisierten Rassismus aufzulehnen..

    ""Dann mach doch mal einen guten Vorschlag.""..

    Hab ich..
    Den mußte ich allerdings aus inzwischen gut erklärten Gründen wieder zurückziehen, obwohl ich immer noch von einer "markant-kurzen" Bezeichnung wie "Nicht-Hetero" überzeugt bin, weil die Abkürzung "NH*" und der Anglizismus "Non-Hetero" gut rüberkommen, leicht sprechbar und leicht schreibbar wären..

    "Non-Heteronormativ" wäre dann hier vielleicht ein gangbarer Konsens, der dann als "NHN*" auch gut abzukürzen ist..

    Übrigens darfst auch Du dich an Vorschlägen und vor allem an Überlegungen beteiligen, und nicht nur am Ablehnen vorgebrachter Vorschläge..
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#105 OrthogonalfrontAnonym
#106 TheDadProfil
  • 11.08.2016, 22:37hHannover
  • Antwort auf #105 von Orthogonalfront
  • ""Wie wäre es mit LGBTTIQ? Ist griffig, leicht zu merken und inklusiv.""..

    Mal abgesehen davon daß hier ein Sternchen fehlte..

    Sprech das mal aus, ohne Dich zu verhaspeln ?

    Und denk dran, gerade was Inklusion betrifft, sollte Sprache auch Barrierefrei sein, also leicht zu sprechen, und leicht zu verstehen..

    ""Und nein falken42, ich sehe keinen Grund da auch Asexis zu integrieren. Das wäre wie ein Weltkongress der Religionen, zu denen man auch Apatheisten einlädt. Macht keinen Sinn!""..

    Was sind denn ""Apatheisten"" ?
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#107 OrthogonalfrontAnonym
#108 LorenProfil
#109 TheDadProfil
#110 OrthogonalfrontAnonym
  • 12.08.2016, 07:20h
  • Antwort auf #106 von TheDad

  • "Mal abgesehen davon daß hier ein Sternchen fehlte.."

    Nöö!

    "Sprech das mal aus, ohne Dich zu verhaspeln ?"

    Absolut gar kein Problem für mich.

    "Und denk dran, gerade was Inklusion betrifft, sollte Sprache auch Barrierefrei sein, also leicht zu sprechen, und leicht zu verstehen.."

    Ja, aber nicht wenn es dadurch zu einem Reduktionismus führt, der wichtige Unterschiede erneut unsichtbar macht.

    Was sind denn ""Apatheisten"" ?

    en.m.wikipedia.org/wiki/Apatheism
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#111 stromboliProfil
  • 12.08.2016, 07:29hberlin
  • Antwort auf #74 von falken42
  • ich hab mir die wortspielereien/buchstabenpoesiealben noch mal duchgeblättert..
    Das mit dem NoHetero als definition dessen was man z.b. als schwuler meint zu sein, trifft den nagel auf den kopf.
    Macht es so auch möglich, dann wieder über die querverbindungen der glbt..* gesamtcommunity hin zur heterosexualität mal unters die lupe zu nehmen.

    Was strebt hin zur heterosexualität , was weg, was verzichtet/verweigert ganz auf eine solche zuweisung ( siehe asexuelle..?)...
    Eben mal wieder sexualwissenschten betreiben.

    Also zeit, sich mal wieder mit dem ursprünglichen , nämlich gelebter/nichtgelebter SEXUALITÄT zu beschäftigen.
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#112 OrthogonalfrontAnonym
#113 OrthogonalfrontAnonym
  • 12.08.2016, 09:27h
  • Antwort auf #108 von Loren

  • Wäre zu hoffen, aber ich glaube er meint, nur weil eine amerikanische Bürgerrechtsbewegung sich im Jahre 1909 (!) mal so benannt hat, sei der Begriff auch heute noch OK.

    Dabei reicht schon eine geringe Kenntnis der englischen Sprache aus um zu verstehen, warum "People of Colour" OK ist und "Coloured People" nicht.
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#114 TheDadProfil
  • 12.08.2016, 16:20hHannover
  • Antwort auf #110 von Orthogonalfront
  • ""Ja, aber nicht wenn es dadurch zu einem Reduktionismus führt, der wichtige Unterschiede erneut unsichtbar macht.""..

    Das es den bei der Suche nach einem anderem Begriff zu vermeiden gilt ist Dir also in der Diskussion bei der du die absolute Position des "geht alles nicht, und ist auch unnötig" einnimmst, immer noch nicht aufgefallen ?

    Zum Link..
    Nett..
    Bloß blöd das hier dann Atheisten wieder zu "unvollkommenen Persönlichkeiten" stigmatisiert, ja geradezu pathologisiert werden, indem man ihnen unterstellt sie seien bloß irgendwie zu faul, sich mit der "Realität des Glaubens" zu befassen..

    Was Dich dann durch die Verwendung dieses abwertenden Begriffes wieder zur Apologetin der "Religionen" macht..

    Interessantes Konzept aus der vielfältigen Schubladen-Kommode der Herrschafts-Techniken..
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