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Kommentare zu:
Toiletten-Streit beim Hamburg Pride


#1 Fox-NewsAnonym
#2 TiamickEhemaliges Profil
#3 TheDadProfil
#4 ClementineAnonym
  • 07.08.2016, 23:34h
  • In Berlin war das weder beim Stadtfest noch beim CSD ein Problem. Die meisten Toiletten waren Unisex und beim Toilettenwagen haben auch nur wenige drauf geachtet, war dran stand. Ist Berlin einfach weiter als Hamburg?
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#5 RaceXYProfil
  • 08.08.2016, 01:57h
  • Antwort auf #2 von Tiamick
  • > "... wozu jemand angeblich geschlechterneutrale Klo´s braucht"

    Gegenfrage: Warum brauch man unbedingt nach Geschlechtern getrennte Toiletten?

    Macht fuer mich ehrlichgesagt (wie viele andere Sachen die man unnoetigerweise krampfhaft nach M/F unterscheiden muss) keinen Sinn.
    Vor allem wenn es, wie in diesem Fall, fuer eine bestimmte Gruppe handfeste Vorteile hat um Diskriminierung zu verhindern.
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#6 DaheimAnonym
#7 Berlin_Profil
  • 08.08.2016, 06:16h Berlin
  • Antwort auf #5 von RaceXY

  • Sehe ich auch so.
    Ich muss zugeben, dass ich zwar am Samstag beim CSD in Hamburg war aber die bereitgestellten Toiletten weder gesehen noch genutzt habe. Dafür bin ich in ein Kaffee gegangen in dem es interessanterweise nur unisex Toiletten gab. Man kann also nicht verallgemeinern und fragen ob Berlin reifer ist als Hamburg. Es ist blöd, dass der CSD Verein das nicht beachtet hat. Schade, dass es nicht zeitnah vorort zu einer sinnvollen Lösung kam.
    Die russischen Teilnehmer des Straßenfestes, bei dem der Demoumzug auch endete, waren übrigens super freundlich und kein bisschen aggressiv oder ähnliches.
    Ich finde es gut, dass insgesamt auf den Missstand aufmerksam gemacht wurde.
    Hoffen wir, dass dieses Problem in Zukunft kein Problem mehr ist.
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#8 Torsten_Ilg
  • 08.08.2016, 08:45h
  • Ausgerechnet in Putin´s Reich soll das inzwischen möglich sein? Ich tippe mal auf eine Gesetzeslücke aus Unkenntnis. Spätestens nach diesem Presseartikel werden der russische Despot und seine Anhängerschaft in St. Petersburg, die "Gender-Toilette" überprüfen lassen, sollen wir wetten? Die Aktivistinnen werden sich noch wundern. Mal ehrlich: Hier in Köln interessiert das an CSD und an Karneval niemanden - nicht einmal die Klofrau - wer da in welche Toilette geht und warum. Hauptsache die Besucher benehmen sich anständig und hinterlassen das stille Örtchen ohne Dreck zu hinterlassen. Warum das in Hamburg zu solchen Auseinandersetzungen geführt hat ist mir ein Rätsel.
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#9 Hans-GeorgAnonym
  • 08.08.2016, 09:02h
  • Grundsätzlich mag die Forderung der Gruppe aus Russland ja ok sein. Aber deswegen so einen Hype zu machen, finde ich stark übertrieben. In ihrem Heimatland wären die doch gleich in Gewahrsam genommen worden. Aber bei uns in Deutschland haben sie ihre Chance gesehen, mal auf die Pauke zu hauen.
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#10 EulenspiegelAnonym
  • 08.08.2016, 09:02h
  • Antwort auf #7 von Berlin_
  • Ich verstehe den Heckmeck nicht - das ist mal wieder ein sowas von politisch korrecktem Theater.

    In jedem normalen Kaffee in Schweden ist das so: Einzelkabine - "Genderneutral" (wie auch anders, die haben meist nur eine)- mehrfachklo - Männlein / Weiblein damit die Spanner draußenbleiben. Das ist der eigentliche Grund für diese M/F-Trennung.

    Wie allgemein üblich dürfen die Frauen auch aufs Männerklo schlüßfen wenn bei ihnen wieder Land unter ist (Kino...).

    Im übrigen muß das eine sehr spezielle Gruppe von Spinnern sein die seit ein paar Jahren da diesen Toilettenärger lostritt. Alle Transleute die ich kenne haben damit 0 Probleme - die liegen anderswo.
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#11 wiking77
  • 08.08.2016, 09:52h
  • Der Bundesgerichtshof hat (in anderer Sache - Personenstandsrecht) völlig korrekt entschieden, es gibt kein "drittes" Geschlecht, trans oder was auch immer ... Also gibt es auch keinen Anspruch auf eine dritte Toilette. Das Leben steckt halt voller Entscheidungen. Wenn die Blase oder der Mastdarm drückt, dann muss eine Entscheidung getroffen werden. Man kann schließlich nicht zig Toiletten für jedes Gender hinstellen.
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#12 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 08.08.2016, 10:18h
  • Antwort auf #11 von wiking77
  • Mister Sieben(undsiebzig)-g'scheit weiß also ganz genau, dass es nur zwei Geschlechter geben kann, weil das nun mal eine juristische Entscheidung ist.

    Ja nee, is' klar.

    Abgesehen davon - wer spricht hier von einer "dritten" Toilette? Es geht -gleich im ersten Satz des Artikels steht es- um genderneutrale Toiletten.

    Das heißt, "Männlein"/"Weiblein" fällt weg - und es gibt genau EINE Variante von Toiletten - und zwar eben eine für alle.

    Somit löst sich Dein "Argument" "Man kann schließlich nicht zig Toiletten für jedes Gender hinstellen." sogleich in Luft auf.
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#13 LotharGeorgAnonym
  • 08.08.2016, 10:30h
  • Aber liebe Freunde man kann auch alles ünbertreiben ! Was macht es denn nun wirklich aus , wenn bei einer Gay-Verantaltung ein Gender-Mann auf die Herren Toilette geht und die Frauen Gender bei den Frauen ? Wir sind doch tolerant und keine kleinen Babys mehr . Gender sollten aber auch tolerant sein !
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#14 Lars3110
  • 08.08.2016, 10:47h

  • Ich finde es nebenbei wirklich erschreckend, dass die T-Fraktion unserer Community immer unangemessen militant agiert.
    Deshalb ist inzwischen auch der TCSD in Berlin gescheitert.
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#15 GendertroubleAnonym
#16 Andi-CDAnonym
  • 08.08.2016, 13:00h
  • Antwort auf #5 von RaceXY
  • Bei gemischten Toiletten genügt ein einziger Mann, der im Stehen pinkelt und die Klobrille ist versifft.

    Viele wischen ohnehin, bevor sie "Platz nehmen", aber sauberer wäre das ohne die durch ausschließliche einzelne Männer verursachte "Sauerei"
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#17 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 13:17hHannover
  • Antwort auf #16 von Andi-CD
  • ""Bei gemischten Toiletten genügt ein einziger Mann, der im Stehen pinkelt und die Klobrille ist versifft.""..

    Das ist typischer Unsinn von jemandem der offensichtlich nicht weiß, das sich auch Frauen beim Pinkeln nicht immer auf die Brille setzen, und so den gleichen Siff verursachen !
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#18 AlexAnonym
  • 08.08.2016, 13:53h

  • Na ja, weil das bei Frauen, die sich nicht hinsetzen, sondern nur drüber hocken auch oft genug schief geht, gibt es eben Personal sowohl für die M-Toiletten, als auch für die W-Toiletten ;)

    Im Grunde haben die Demonstranten Recht, gerade bei einer Veranstaltung wie dem CSD erwarte ich, auf genderneutrale Toiletten zu treffen, insbesondere, wenn es ohnehin aktuelles Thema in der täglichen Berichterstattung ist.

    Nun weiß ich tatsächlich nicht, ob die Vorschriften für derartige Versammlungen entsprechende Formulierungen für geschlechtergetrennte Toiletten haben, die Vorschriften für feste Lokale können da aber durchaus abweichen, weil Letztere eben dauernd vorhanden sind, Erstere immer nur einmalig, da kann auch mal eine mögliche Anpassung bzw. Erweiterung untergehen und ob ich eine derartige Veranstaltung dann auf's Spiel setzen würde, na, ich weiß nicht.

    Problematisch ist dann allerdings das eigenmächtige Ändern der Schilder. Es handelt sich bei solchen Veranstaltungen meistens um Miettoiletten, da muss zwar mit Schwund gerechnet werden, aber wenn mutwillige Veränderungen der Sache vorgenommen werden, wird auch eingeschritten, dafür sind die Leute dort angestellt. Während den meisten Besuchern des CSD das Problem bekannt sein dürfte, kann man beim externen Toilettenpersonal nicht zwingend davon ausgehen - in der normalen Tageszeitung steht nun auch nicht so viel zur Toilettenfrage und "Genderzeugs" ist etwas komisches aus Amiland. Das in Kombination mit den eingeschränkten Handlungsmoglichkeiten des Personals, die eben nicht einfach solche Umgestaltungen dulden dürfen, wendet man sich schlicht auch gegen den falschen Personenkreis. Dass dann auch Trans-Personen nicht auf die am ehestens passende Toilette gehen dürfen, sondern nur nach ihrem biologischen Geschlecht, heißt nicht zwingend, dass dort Idioten die Toiletten betreut haben, sondern dass die Leute schlicht nur mit den Standardanweisungen dorthin gestellt worden sind, ohne auf mögliche Besonderheiten der Versammlungsbesucher vorbereitet worden zu sein. Zum Vergleich (Erfahrungen aus Orten bei Hamburg): Auf Hafenfesten kann es wichtig sein, keine M auf W-Toiletten zu lassen und umgekehrt, weil die als kurzzeitiger Rückzugsort bei (leichten) Belästigungen genutzt werden, wenn gerade keine Ordnungsmacht vorhanden ist, ein entsprechend deutlich auftretendes Toilettenpersonal sorgt hier schon dafür, dass man/frau bereits in der Schlange in Ruhe stehen kann und dass sich auch nicht jemand von der anderen Seite heimlich reinschleicht und die begehrte
    "Sahneschnitte" weiter bedrängt. Ist man solchen Modus gewohnt, stelle ich mir ein eigenständiges Umswitchen ohne großartiges Hintergundwissen doch durchaus schwer vor - in der Pflicht sind hier die Chefs bwz. Veranstalter.
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#19 ursus
  • 08.08.2016, 14:10h
  • transfeindlichkeit unter cis-schwulen ist ja nichts neues. aber über die transfeindliche aggression, die sich hier schon wieder bahn bricht, bin ich doch ziemlich entsetzt.

    egal, ob es um trans, inter oder bi geht: viele schwule cis-männer haben nicht das geringste problem damit, dieselben abwertungs- und diskriminierungsstrategien, mit denen sie selbst zu kämpfen haben, mit voller, offenbar sogar lustvoller wucht gegen andere zu richten.

    im gesetz steht aber nun mal... woanders würden die... sollen froh sein, wenn man sie nicht gleich... selbst schuld, wenn die alle immer so schrill... verstehe das problem gar nicht...

    kennen wir doch alles. finden wir doch alle scheiße, wenn es gegen uns selbst geht. sollten wir nicht auch noch selber machen.

    kants kategorischer imperativ, die goldene regel, was du nicht willst, das man dir tu..., nächstenliebe... ist das wirklich alles an euch vorbeigegangen? findet ihr es geil, endlich mal die treter zu sein statt die getretenen?

    aber das werden leider wieder nur diejenigen lesen, die dem sowieso zustimmen. die anderen werden es nicht einmal verstehen.

    manchmal schäme ich mich für dieses forum. dabei sollte nicht ich mich schämen, sondern andere.
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#20 UrsaMajorEhemaliges Profil
#21 falken42
  • 08.08.2016, 14:46h
  • ich finde hier zeigt sich das das Universum Humor hat. ausgerechnet russische Teilnehmer (also aus einem land auf das viele gerade schwulenrechtlich immer herab blicken) müssen uns erklären, was richtig ist. und recht haben sie, natürlich. diese ganze toilettenfrage nach Geschlechtern stammt aus der Prüderie des 19. jhdts., Unisex Toiletten sind längst überfällig. die lösung mit dem aufkleber war doch toll, die blöde Reaktion darauf einfach dumm. ich hoffe, die csd-betreiber entschuldigen sich bei den russischen gästen und zeigen nicht nur "Verständnis".

    und... juristische Entscheidungen spiegeln immer nur wieder, was eben gerade für möglich gehalten wird. habt ihr alle vergessen wie oft in den letzten Jahrzehnten juristisch gegen uns entschieden worden ist? bis hin zum BVerfG?

    ich musste mir jahrelang von berufs wegen gereinigte und ungereinigte Toiletten anschauen.... was ich da auf frauentoiletten gesehen habe - ich habe es mir vorher nicht vorstellen können (nur weil hier einige von schmuddeligen Männern schwadronieren die daneben pinkeln).
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#22 Lars3110
#23 falken42
#24 Lars3110
#25 ursus
  • 08.08.2016, 16:33h
  • Antwort auf #24 von Lars3110
  • ich finde es wichtiger, erst mal das problem der binären toiletten zu diskutieren.

    über politische aktionsformen kann man sicher auch reden, aber das sollte nicht die eigentlichen anliegen der menschen in den hintergrund drängen.

    hier geht es ja übrigens nicht nur um trans personen, sondern auch z.b. um verschiedengeschlechtliche menschen, die aus diversen gründen gemeinsam auf ein klo gehen wollen, wie z.b. mütter mit kleinen söhnen, menschen, die be_hinderte begleiten, männer, die babys wickeln wollen usw.

    natürlich darf man das verhalten der russischen trans-leute kritisch betrachten und diskutieren (unter dem vorbehalt, dass wir hier verschiedene versionen geschildert bekommen und es schwer fällt, zu beurteilen, was im detail wirklich passiert ist). dass das auch differenziert geht, macht alex in #18 ja vor. verallgemeinerungen wie die, dass "die trans-fraktion" ja "immer" "unangemessen militant" auftrete, halte ich da nicht für besonders produktiv.
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#26 niccinicciAnonym
  • 08.08.2016, 17:03h
  • Die ganze Debatte ist bei der weltpolitischen Lage im Moment einfach nur lächerlich und wir machen uns echt zur absoluten Lachnummer,wer für dieses Thema auch nur eine Sekunde verwendet. Toiletten sind für alle da, egal ob für Männlein, Weiblein oder was es sonst noch alles gibt. Einfach ein Toilettenschild und das reicht. Echt totales Sommerlochthema, manchmal kann man echt nur noch den Kopf schütteln.
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#27 BananaAnonym
  • 08.08.2016, 17:32h
  • Antwort auf #24 von Lars3110
  • Ja, manche Menschen führen sich "ohgott, ich werde diskriminiert" auf, weil sie - oh wunder - in der Tat ständig diskriminiert werden.

    Und weil jedesmal, wenn sie diskriminiert werden, Leute kommen, die ihnen vorwerfen, dass sie jedesmal darauf aufmerksam machen.

    Das T gehört zu den weltweit am meisten diskriminierten Gruppen. Ist in unzähligen Studien zu lesen. Du bist nicht T, also maße Dir nicht an, etwas darüber zu verstehen, etwas davon zu verstehen.

    Es sind Menschen, die in der Christopher Street damals laut geworden sind, weil sie Ihre Diskriminierung nicht mehr hinnehmen wollten. Ohne solche Leute keine Emanzipationsbewegungen, dann gäbe es §175 heute noch. Der CSD erinnert an eben jene Protestkultur. Ihr habt den Bezug zu Euren Wurzeln verloren.

    Und jetzt werde ich mal politisch inkorrekt:

    Es gibt dringendere Dinge als die Eheöffnung. Stattdessen macht Ihr Schwulen "Euer" Thema fast zum alleinigen Thema und erklärt alle anderen Themen für Gejammer und irrelevant.

    In Deutschland werden immer noch jedes Jahr etwa 200 Neugeborene medizinisch genitalverstümmelt. Aber nein, auch das wird systematisch gesilencet. Von Leuten, die sich ach so diskriminiert fühlen, weil die Lebenspartnerschaft nur eine Ehe 2. Klasse ist.

    Im Vergleich zu manch anderen Sorgen ist das Jammern auf hohem Niveau.

    Andere Leute finden die Flüchtlingsproblematik oder eine Wirtschaftskrise wichtiger als LGBT-Rechte. Wer hat recht?
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#28 falken42
#29 BananaAnonym
  • 08.08.2016, 18:13h
  • Antwort auf #28 von falken42
  • Meine Intention war nicht, gegen die Eherechte zu schießen, sondern um unterschiedliche Blickwinkel und unreflektierten Umgang mit diesen klarzumachen.

    Natürlich ist das Nichtöffnen der Ehe im Jahr 2016 in Deutschland ein schelchter Scherz. Aber es gibt viele Dinge, die im Argen liegen und es ist nicht in Ordnung, darüber zu urteilen, dass die Probleme anderer diskriminierter Gruppe nichts als Gejammer sein.
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#30 FrlWegnerAnonym
  • 08.08.2016, 19:33h
  • Eine ganz naive Frage: Wieso benötigen Transmenschen eine geschlechterneutrale Toilette? Sie haben doch eine Geschlechtsidentität und könnten die dieser Identität entsprechende Toilette benutzen - oder sind darunter auch Personen, die nicht transmännlich oder transweiblich, sondern transinter sind?
    Wenn, dass wäre das Thema etwas, auf das Intersexmenschen hinweisen müssten, da die binäre Aufteilung doch im Wesentlichen sie unberücksichtigt lässt.

    Abgesehen davon sind getrennte Toiletten aus rein praktischen Gründen sinnvoll, wenn man sich di unterschiedlich langen Schlangen vor Herren- und Damentoiletten anguckt. Bei Unisextoilettenanlagen würde die Wartezeit für Frauen durch die Erhöhung der Anzahl der zur Verfügung stehenden Toiletten im Schnitt verkürzt werden, für Männer jedoch im Schnitt verlängert, da sie sich in die langsamer laufende Kette einreihen müssten. Auf der anderen Seite mag es vielleicht fairer zwischen den Geschlechtern sein, wenn alle gleich lang warten...

    Abgesehen davon wäre ich befangen, wenn ich an der Pinkelrinne stünde und hinter mir Frauen herumliefen...
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#31 tti3_alliance
  • 08.08.2016, 20:27h
  • Angehörige des DE Projekt der trans alliance, haben nach Bekanntwerden mit den russischen Aktivsten, unmittelbar auch nach der Parade am Samstag nochmal vor den Toiletten protestiert.

    Das anschließende Gespräch mit einem Angehörigen vom Vorstand von Hamburg Pride, erwähne ich - und stelle aber insbesondere fest, dass das anschließende Gespräch mit Mitarbeitern, an den Toiletten mich persönlich auch "aggressiv" gemacht hat.

    Dass solche Menschen auf einem CSD in Deutschland beschäftigt werden, ist inakzeptabel.

    Jeder Mensch der sich das angehört hätte, wäre übel "angepisst" gewesen.

    Da die russischen Gäste kein deutsch verstehen konnten, gehe ich davon aus, dass es am Freitagabend heftiger war, als das was berichtet wurde.

    .

    Und um eines nochmal klar zu stellen. Natürlich sind oft bei der Toiletten Thematik Menschen aus den Bereichen trans* / Transgender, Transsexualität betroffen.

    Aber auch Menschen die Intersexuell sind. Menschen die sich als non binary ansehen, den v.g. Bereichen zugehörig fühlen, aber auch Les, Gay, Bi oder Hetero sein können und sich als non binary ansehen. Oder einfach anders aussehen...

    Es gibt Vielfalt, aber der Respekt und die notwendige Unterstützung innerhalb der LGBTTIQ* Community in Deutschland ist oftmals "mangelhaft"

    .

    Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an. Und zeigen wir gemeinsam den Gästen aus St.Petersburg und der Welt im nächsten Jahr, dass die LGBTTIQ* Community miteinander agiert und nicht weiter gegeneinander.

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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#32 tti3_alliance
  • 08.08.2016, 21:17h
  • ... auf die teilweise üblen Kommentare, gibt es nochmal ein paar Anregungen in die Community.

    .

    Nach vielen Jahren, gab es beim CSD Hamburg wieder ein ganz kleine offizielle TTI Fußgruppe bei der Parade (trans alliance DE Projekt ).

    Unter dem Slogan "Jedes Geschlecht verdient Respekt", sind nur 6 Aktivisten mit gelegentlich zusätzlicher Unterstützung bei der Parade mit gegangen.

    Überaus positiv zu bewerten ist, dass die Bereiche Transsexualität, Intersexualität und Non Binary offen vertreten waren, was so in Deutschland auf CSD Paraden nicht üblich ist.

    Es ist positiv zu bewerten, dass die meisten Aktivisten aus Schleswig-Holstein stammten und auch Unterstützung, aus der benachbarten Hansestadt Bremen gegeben war.

    Enttäuschend und bedauerlich ist, dass niemand aus Hamburg mit dabei war, ausgenommen spontane Unterstützung auf einigen hundert Metern. -smile-

    .

    Dass Mitarbeiter an den Toiletten auf dem CSD bestimmen, welche Tür ich benutzen darf, hat nichts mit Selbstbestimmung zu tun.

    Das einem der Zutritt zum Deutschen Bundestag verweigert wird, wenn man sich nicht beim Gericht für psychisch erklären hat ist Realität, denn dgti Ausweise (2015) wurden nicht anerkannt und wer will schon ein staatlich diskriminierendes Dokument vorlegen.

    Das man in Hamburg die Stuttgarter Erklärung nicht mit gezeichnet hat, ist ebenfalls Realität und zeigt dass man sich trotz unterschiedlicher Strömungen innerhalb der TTI Bereich, nicht einmal im Grundsatz damit beschäftigt.

    Auch scheint man in Hamburg die "Untersagung von nicht eingewilligten, unnötigen Behandlungen an Intersex-Kindern / Jugendlichen, die gegen Grundgesetz, UN-Konventionen oder gegen das Sterilisationsverbot verstoßen." nicht mit thematisieren zu wollen.

    .

    Und auch wir kennen das Thema Ehe.

    Nur ist es oftmals noch komplizierter und klappt in Einzelfällen auch gegen das Regime. Mit transphobie - homophobie aushebeln.

    Man sollte vielleicht mal genauer hinschauen und die Bemühungen der beiden Minderheiten, aktuell mal etwas mehr unterstützen, damit die notwendigen gesetzlichen Änderungen zum 1-1-17 verabschiedet werden.
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#33 TheDadProfil
  • 08.08.2016, 21:26hHannover
  • Antwort auf #30 von FrlWegner
  • ""Eine ganz naive Frage: Wieso benötigen Transmenschen eine geschlechterneutrale Toilette?""..

    Benötigen sie nicht..
    Andere Menschen benötigen aber auch keine nach einem binärem Muster getrennten Toiletten..
    Geschelchtsneutrale Toiletten dienen dazu Menschen nicht willkürlich einzuteilen..

    ""Abgesehen davon sind getrennte Toiletten aus rein praktischen Gründen sinnvoll, wenn man sich di unterschiedlich langen Schlangen vor Herren- und Damentoiletten anguckt.""..

    Das ist das "an-der-kasse-sind-lange-schlangen"-Syndrom..
    Ob sich die Wartezeit für Männer die im Stehen pinkeln tatsächlich real verlängern würde, wage ich mal zu bezweifeln..

    ""Abgesehen davon wäre ich befangen, wenn ich an der Pinkelrinne stünde und hinter mir Frauen herumliefen...""..

    Das "Pee-Shy-Syndrom" beschränkt sich nicht auf dahinter herumlaufende Frauen..
    Das haben manche Männer auch, wenn neben ihnen jemand anderes zum Pinkeln steht..
    Lösung :
    In die Kabine gehen und hinsetzen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 briseProfil
  • 08.08.2016, 21:46hleipzig
  • ja es sit doch echt nicht so schwierig, ein klo, ohne beschriftung hinzustellen! oder mit mann/frau zeichen. :D ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#35 NinaAnonym
  • 08.08.2016, 22:39h
  • Da es bisher nicht erwähnt wurde: In Bahn und Flugzeug gibt es auch nur Unisextoiletten und da hat auch niemand ein Problem damit - warum also nicht an anderen Orten?
  • Antworten » | Direktlink »
#36 tti3_alliance
#37 EulenspiegelAnonym
  • 09.08.2016, 09:56h
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • Andere Menschen benötigen schon nach Geschlechtern getrennte Toiletten - wenn die Anlagen groß genug sind.

    Das dient zu 95% dazu, männliche Hetero-Spanner davon abzuhalten, bei den Frauen zu spannen.

    Bei Einzelzellen ist die Trennung Unfug, aber schon in den Waschbeckenbereichen finden es viele (CIS-Hetero oder andere) Frauen nicht "toll", wenn beim Frisur geraderücken ein Typ mit Stielaugen hinter ihnen steht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#38 MyPointAnonym
  • 09.08.2016, 11:04h
  • Antwort auf #37 von Eulenspiegel

  • Es gibt auch Männer, die finden es nicht toll wenn Frauen neben den Pissoirs herlaufen.

    Frauen nutzen immer Kabinen und haben schon dadurch mehr Privatsphäre gegenüber dem anderen Geschlecht als Männer es haben, welche eben auch Pissoirs nutzen können, was einfach schneller geht als auf freie Toilettenkabinen zu warten und praktischer ist.

    Warum bei gemeinsamen Toilleten immer nur an die Frauen gedacht wird, obwohl es auch nicht wenige Männer gibt die Nachteile darin sehen, ist wieder typisch für unsere Gesellschaft.

    Die Frau soll pauschal vor dem Mann geschützt werden...jeder Mann als potenzieller Täter, jede Frau als potentielles Opfer? Dabei gibt es in den Waschkabinen der gemischten Toilleten nichts besonders intimes. Mann/ Frau sind angezogen und waschen sich die Hände...wer hier pauschal eine Gefährdung für die Frau sieht, sollte sich über unser Leben Gedanken machen welches in unserer Gesellschaft zum Glück nunmal Gemischtgeschlechtlich stattfindet.

    Ich sah kürzlich eine Reportage über ein arabisches Land, in dem sogar beim Freizeit-Skifahren und Lift anstehen nach Geschlecht getrennt wird aus absurden Gründen.
    Ich sehe keinen Grund nach Geschlecht zu trennen, Ausnahmen sind intime Situationen wie Gruppenduschen, Umkleiden und Toilettenkabinen. Aber die Waschräume in Toilleten, wo man sich die Hände wäscht, sehe ich nicht als intim an.

    Das einzige wo ich einen berechtigten Einwand sehe, ist die Situation mit den Pissoirs. Dort ist man ziemlich intim und einige Männer mögen es nicht wenn Frauen daneben hergehen.
    Vielleich wäre eine Lösung ein etwas abgeschiedenerer/ dezenter Bereich in gemischten Toilleten. Das müsste man dann schauen falls gemischte Toilleten üblich werden sollten.

    Gegen gemischte Toilleten- Vorräume habe ich aber nichts. Mir ist es Schnuppe, ob die Person die sich am Waschbecken neben mir die Hände wäscht, weiblich, männlich, Trans oder Inter ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 TheDadProfil
  • 09.08.2016, 12:12hHannover
  • Antwort auf #37 von Eulenspiegel
  • ""Andere Menschen benötigen schon nach Geschlechtern getrennte Toiletten - wenn die Anlagen groß genug sind.

    Das dient zu 95% dazu, männliche Hetero-Spanner davon abzuhalten, bei den Frauen zu spannen.""..

    Geschlechtsneutrale Toiletten zeichnen sich gemeinhin dadurch aus, auch in größeren Anlagen aus Einzelkabinen zu bestehen..
    Wer also keine Glory Holes in Wände bohrt, oder sich aufs Becken stellt um über die Trennwand zu schielen, kann da wohl eher weniger Spannen..

    ""Bei Einzelzellen ist die Trennung Unfug, aber schon in den Waschbeckenbereichen finden es viele (CIS-Hetero oder andere) Frauen nicht "toll", wenn beim Frisur geraderücken ein Typ mit Stielaugen hinter ihnen steht.""..

    Was hat das nachträgliche Richten der Frisur nun genau mit dem Vorgang der Erleichterung in der Kabine zu tun ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#40 seb1983
  • 09.08.2016, 13:07h
  • Wer hat dann noch Lust auf emanzipiertes Cruising wenn da dauernd Frauen wild menstruierend an einem vorbeilaufen und in der Kabine nebenan vaginale Hygieneprobleme diskutieren
  • Antworten » | Direktlink »
#41 ursus
#42 JanMucAnonym
#43 TheDadProfil
  • 09.08.2016, 16:51hHannover
  • Antwort auf #42 von JanMuc
  • ""Doch ist es. Die Klos sind ja nicht extra für den CSD. Die stehen alle 2 Tage woanders, mit anderem Publikum.""..

    Das Problem Geschlechtsneutraler Toiletten-Anlagen löst sich nicht damit in Luft auf, das die nächste Veranstaltung kein CSD, sondern dann ein Schützenfest wäre !

    Es bleibt auch dort bestehen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#44 tti3_alliance
  • 09.08.2016, 19:01h
  • Was ist ein "dgti Ergänzungsausweis / Ausweis"

    Es handelt sich um ein Ausweis Dokument der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. - dgti, das dazu dienen soll in der Übergangsphase bzw. im generellen Alltag, Menschen zu helfen in Ihrem Land leben zu können.

    www.dgti.org/ergaus1.html

    Viele Menschen die Ihren eigenen Weg beschreiten, und Ihr Geschlecht innerhalb der Gesellschaft anpassen wollen (Transsexualität), erleben in vielfältigster Form - direkte Diskriminierung.
    Dieser Ausweis soll helfen / dazu dienen, dass Behörden, Krankenkassen... diesen Weg unterstützen.

    Der Ergänzungsausweis ist umstritten und wird auch nicht von jedem genutzt, da das Dokument nicht rechtsstaatlich verbindlich ist.

    - man kann das Ausweis Dokument vielfach nutzen an Schulen, im Beruf und Alltag, und auch damit auch über Jahrzehnt leben

    - man kann sich grundsätzlich damit ausweisen (nicht rechts bindend)

    - Mitarbeiter von Krankenkassen, können Krankenkassen Karten anpassen, müssen es aber nicht.

    - Sozialversicherungsausweise können bzgl. des Namens angepasst werden.

    - Bis 2009 war es in vielen Einzelfällen möglich damit auch einen Reisepass zu erhalten, um Ein- und Ausreisen zu können.

    - Menschenrechtswürdige Verfahren bei Sozialgerichten bzgl. der medizinischen mit dem "neuen Namen und Geschlecht" sind möglich.

    Seit dem Jahre 2000 sind >3.000 dgti Ausweise ausgestellt worden, bei >20.000 abgeschlossenen TSG Verfahren seit 1984.

    transallianceproject.files.wordpress.com/2015/10/statistik_t
    sg_verfahren__v1-35_ab_2016-04-17.pdf


    Es ist von einer Population von 200.000 Menschen In Deutschland des komplexeren Bereichs trans* / Transgender aus zugehen.

    transallianceproject.wordpress.com/2016/04/14/trans-populati
    on-deutschland/


    .

    Diejenigen, die Ihr juristisches Verfahren nach dem Transsexuellengesetz (TSG) teilweise nach vielen Jahren durchlaufen haben, benötigen nach Übermittlung des rechtskräftigen Beschlusses, diesen Ausweis nicht mehr.

    .

    Historisch gesehen, gab es bereits vor 100 Jahren etwas ähnliches und zwar polizeilich ausgestellte Transvestitenscheine.
    Ein entsprechendes Dokument ist aktuell in der Homosexualität_en Ausstellung in Münster zu sehen.

    www.lwl.org/LWL/Kultur/museumkunstkultur/ausstellungen/homos
    exualitaet_en


    transallianceproject.wordpress.com/2016/06/09/lwl-lgbttiq-au
    sstellung/


    .

    Staatliche Zusatz- / Ergänzungsausweise sind ab zu lehnen.

    .

    .

    Wir fordern neue gesetzliche Regelungen u.a. in Anlehnung an Gesetze in Dänemark, Irland, Malta, Norwegen... - zum 1-1-17, wonach Menschen zur Behörde gehen und einen neuen Ausweis beantragen können.

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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#45 antosProfil
  • 09.08.2016, 21:42hBonn
  • Antwort auf #44 von trans alliance
  • Zum "Transvestitenschein" auch:

    "Im Jahr 1909 konnte [Magnus] Hirschfeld die lokalen Behörden dazu bewegen, einer jungen Frau einen so genannten "Transvestitenschein" auszustellen, der es ihr ermöglichte, an ihrer Arbeitsstelle und auch in der Öffentlichkeit in der Kleidung des männlichen Geschlechts aufzutreten, ohne befürchten zu müssen, verhaftet zu werden. Es gab kein Gesetz, welches das Tragen von gegengeschlechtlicher Kleidung untersagte, doch Menschen, die in dieser Kleidung nicht "echt" wirkten, mussten damit rechnen, von der Polizei behelligt zu werden. Nun aber konnten sie, wenn sie von der Polizei angehalten oder von anderen Bürgern belästigt wurden, diesen Schein vorlegen und damit beweisen, dass sie nicht Verbotenes taten. Es gibt zwar keine genauen Zahlen, doch es ist davon auszugehen, dass Hirschfeld und andere ähnlich gesinnte Ärzte bis 1933 bei den Behörden in Dutzenden von Fällen die Ausstellung solcher Transvestitenscheine an Patienten oder Kunden erwirkten."

    [aus, Empfehlung!, Robert Beachy: Das andere Berlin, S. 263/264]
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#46 ursus
#47 EulenspiegelAnonym
  • 10.08.2016, 00:57h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • * Was hat das nachträgliche Richten der Frisur nun genau mit dem Vorgang der Erleichterung in der Kabine zu tun ?
    *

    Das ist auch ein etwas intimerer Vorgang - und da will man nicht einen nicht gewünschten potentiellen Sexualpartner hinter sich stehen haben.
    Oder Anbaggern von diesem.

    Ich finde das auch nicht toll, in der Toilette angebaggert zu werden - das Problem haben die Heteros halt durch die Geschlechtertrennung halbwegs für sich gelöst.

    Davon abgesehen können die Transmenschen die ich kenne mit diesem Toilettenstreit nichts anfangen - die haben wirklich andere Probleme.
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#48 TiamickEhemaliges Profil
#49 TheDadProfil
  • 10.08.2016, 12:48hHannover
  • Antwort auf #47 von Eulenspiegel
  • ""Das ist auch ein etwas intimerer Vorgang - und da will man nicht einen nicht gewünschten potentiellen Sexualpartner hinter sich stehen haben.
    Oder Anbaggern von diesem.""..

    Vielleicht denkst Du einfach nur zu viel an Sex ?

    Frauen sind für mich keine "Sexualpartner", und damit auch keine ""nicht gewünschten potentiellen Sexualpartner""..

    ""Ich finde das auch nicht toll, in der Toilette angebaggert zu werden - das Problem haben die Heteros halt durch die Geschlechtertrennung halbwegs für sich gelöst.""..

    Ach ? Echt ?
    Durch welchen Zaubertrick denn ?

    Vielleicht wäre das eine denkbare Lösung dafür, das Schwule Männer auf öffentlichen Toilettenanlagen ständig durch anwesende Hetero-Männer belästigt werden ?
    Erklär doch mal..

    ""Davon abgesehen können die Transmenschen die ich kenne mit diesem Toilettenstreit nichts anfangen - die haben wirklich andere Probleme.""..

    Es geht bei Geschlechtsneutralen Toilettenanlagen nicht nur um "Transmenschen", und deren Probleme..

    Getrennte Toilettenanlagen bieten auch Probleme für andere Menschen..

    Zum Beispiel :
    Väter die mit ihren kleinen Töchtern unterwegs sind..
    Mütter die mit ihren kleinen Söhnen unterwegs sind..
    Herren-Toiletten haben zumeist keine Wickeltische..
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#50 TheDadProfil
  • 10.08.2016, 12:55hHannover
  • Antwort auf #48 von Tiamick
  • ""Weiß nicht und ist mir auch echt egal, weil das auch nichts Homophobes ist.""..

    Doch, ist es..
    Zusätzlich ist es auch noch Transphob, Intersex-Phob, Behinderten-Feindlich und teurer..

    ""Gegen-Gegenfrage: Warum kann man nicht einfach irgendwas so lassen, wie es ist ?""..

    Nenn mal einen vernünftigen Grund Diskriminierungen beizubehalten ?

    Und nenn mal einen vernünftigen Grund um Fortschritt in der Gesellschaft zu verhindern, bloß weil die persönliche Trägheit einiger Leute durch Desinteresse geprägt aussagt, es sei doch alles gut ?
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#51 ursus
#52 tti3_alliance
  • 10.08.2016, 19:04h
  • ... ich würde vermuten, dass es keine Zusammenhänge hinsichtlich der Einführung der dgti Ausweise mit den Transvestitenscheinen gibt. Ausschließen kann ich das jedoch nicht.

    Hintergrund für die Einführung waren die Gegebenheiten Ende der 90ziger Jahre.

    Details können Aktivisten dieser Generation geben.
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#54 tti3_alliance

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