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Einzelkommentar zu:
Strafe Gottes? Flut zerstört Haus von Homo-Hasser


#31 finkAnonym
  • 19.08.2016, 11:36h
  • Antwort auf #23 von Miguel53de
  • Genau, es geht mir wieder mal um "das System".

    Es ist sehr leicht, sich jetzt von Perkins zu distanzieren, ihn als dumm, verwirrt oder psychisch krank hinzustellen und sich zu sagen "zum Glück sind wir nicht so beknackt wie der". Alles total verständlich; ich kann sogar die Häme über seinen Verlust ein bisschen nachvollziehen. Aber es löst keine Probleme.

    Das Problem ist, dass Menschen wie Perkins in der Gesellschaft überhaupt wichtig genommen werden, und da muss man sich fragen, was für eine Gesellschaft das dann ist. Sogar diejenigen, die sich die Zeit nehmen, ihn öffentlich zu kritisieren oder lächerlich zu machen, bestätigen damit, dass man ihn wohl wichtig nehmen muss. Wäre er nur ein Bekloppter, könnten wir ihn tatsächlich einfach auslachen, und gut wär's.

    Perkins' Bekloppthei ist aber gar nicht das eigentliche Problem, sondern nur ein Symptom. Und die dahinterliegende Krankheit, nämlich, dass dieser verfickte "strafende Gott" noch in so vielen gesellschaftlichen Bereichen herumspukt, von der privaten Erziehung über den Schulunterricht und die universitäre Lehre bis zur Gesetzgebung, die können wir nicht so einfach abhaken oder weglachen. Das ist ein politisches Problem und verlangt nach politischen Antworten.
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