Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=26852
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Sachsen-Anhalt: Aufklärung über sexuelle Vielfalt in der Kita


#11 maaartinAnonym
  • 19.08.2016, 12:33h
  • das perfide ist, diese angeblich so bersorgten irgendwas wissen natürlich selbst ganz genau, dass dies dildo blahblah peitschenpaula geschichte schlicht und einfach eine unverschämte lüge ist. aber es gibt genügend einfach gestrickte, die das glauben möchten.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 raganello
  • 19.08.2016, 21:31h
  • Ich weisss nicht genau, wie ich darüber nachdenken muss.

    Allerdings ging mir heute morgen ein Gedanke durch den Kopf.
    Vielleicht ist es ein dummer Ansatz.
    Es ist nur eine "Nachahmung", warum "besorgte Bürger" ja so besorgt sind.

    BITTE NICHT FALSCH VERSTEHEN.
    ICH BIN FÜR REGENBOGENFAMILIE, FÜR DIE EHE FÜR ALLE UND FÜR DIE KOMPLETTE GLEICHSTELLUNG.

    Folgendes Beispiel:
    Wenn Schulen Aufklärungen über sexuelle Vielfalt betreiben, immer mehr homosexuelle Paare die Gelegenheit Kinder zu adoptieren, dann erkennen diese Kinder an, dass Homosexualität "richtig" und nicht "falsch" ist.

    Womöglich werden diese Kinder dann sich auch für ein homosexuelles Leben "entscheiden", weil es ja aus dem Elternhaus als "normal" angesehen wird.

    Daher wird sich die Anzahl der homosexuellen Männern und Frauen potenzieren.
    Die Gefahr bestünde, dass somit "das deutsche Volk" noch kleiner wird - da homosexuelle Menschen ja keine Kinder bekommen (können, wollen).

    Ich habe einige Argumente dagegen:

    1. Ja, es wäre gut, wenn die Kinder endlich anerkennen, das auch Homosexulität normal ist

    2. Ja, wenn Kinder homosexuell sind (und nicht werden), dann können sie bewusster und viel sicherer und freier vor Angst sich für ein Leben als Homosexueller entscheiden (ja, diese Entscheidung obliegt jedem, unabhängig davon, dass man auch homosexuell ist - wenn man überlegt, wieviele dies ignorieren).

    3. Nein, eine Potenzierung der Homosexulität wird es nicht geben. Da auch Kinder in Regenbogenfamlien bzw. mit homosexuellen Eltern immer noch eventuell eine heterosexuelle Orientierung (immer schon) hatten und haben (werden). Sprich, die sexuelle Orientierung der Eltern beeinflusst nicht die sexuelle Orientierung der Kinder.

    Sonst müssten wir alle schwule Eltern haben. :-)

    Gegen das "Argument" (nennen wir es mal so) "schwul sein ist nicht normal" habe ich leider kein Argument.
    Außer, dass es keine Argumente, Beweise oder Hinweise für eine Heteronormativität gibt.

    Was haltet ihr von diesem "Gedanken", den ich heute morgen hatte (als Überlegung, wie eventuell "besorgte Bürger" denken um sie nachzuvollziehen).

    Was haltet ihr von den Argumenten?
    Gibt es eventuell weitere?
  • Antworten » | Direktlink »
#13 AFD-WatchAnonym
  • 19.08.2016, 22:23h
  • Antwort auf #12 von raganello
  • "Gegen das "Argument" (nennen wir es mal so) "schwul sein ist nicht normal" habe ich leider kein Argument."

    Doch, hast du sicher. Wenn die Mehrheit rechtshändig ist, dann ist es normal, dass es eine Minderheit gibt, die Linkshändig ist. Sind Linkshänder plötzlich nicht normal?
    Nicht anders verhält es sich mit der Existenz von Homosexualität.

    Und auch hier:
    "Die Gefahr bestünde, dass somit "das deutsche Volk" noch kleiner wird - da homosexuelle Menschen ja keine Kinder bekommen (können, wollen)."
    kann man ganz einfach auf die Doppelmoral hinweisen: Man kann nicht gleichzeitig über eine niedrige Geburtenrate JAMMERN und Homosexuellen vorwerfen schuld daran zu sein, während man selber
    a) nur ein oder gar kein Kind in die Welt setzt - warum nicht 10, wie es früher üblich war??
    b) Homosexuellen verbieten will sich den Kinderwunsch auf eigene Weise zu erfüllen. Komisch, da spricht man von Egoismus, wo man doch dies heterosexuellen Paaren vorwirft, wenn sie sich GEGEN Kinder entscheiden, weil sie dann finanziell besser dastehen.
    und
    c) jammert man über ein LUXUSPROBLEM, da in 50-100 Jahren die Menschen an der ÜBERbevölkerung und deren Konsequenzen leiden wird. Oder wo sollen plötzlich die ganzen Ressourcen herkommen?

    Allerdings kann man sich den Verweis darauf ersparen, weil diese besorgten Leute zu verbohrt und zu dumm sind, um ihre eigene Doppelmoral erkennen zu können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 raganello
#15 ursus

» zurück zum Artikel