Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=26860
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Heimlich verpartnert: Ja, Anne will!


#1 Katrin1990Anonym
  • 21.08.2016, 10:17h
  • Gratulation! Bisher schreiben alle Medien schön von "Hochzeit" und "Ehe". Bin gespannt, wie die offizielle Bestätigung der beiden Medienprofis aussieht und ob auf die Anfrage nach Eheschließung dann kommt, geht in Deutschland nicht, aber ...
    Traurig, wenngleich realistisch ist, dass auch die beiden eine Eheöffnung in den nächsten Jahren für extrem unwahrscheinlich halten.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MiriamDUSAnonym
  • 21.08.2016, 10:47h
  • Heirat nein.
    Hochzeit ja.

    Die Wörter Hochzeit und Lebenspartnerschaft schließen einander nicht aus :)
  • Antworten » | Direktlink »
#3 BeateAnonym
  • 21.08.2016, 10:56h

  • Die Queer-Redaktion schreibt mal wieder juristisch korrekt von verpartnern. Merkt ihr nicht,wie das Wasser auf die Mühlen von Kirche,Merkel & Co.etc. ist. Fast alle Leute in Deutschland wissen,dass es immer noch ein Eheverbot für uns gibt. Zum Trotz schreiben u. sprechen die Medien und die Menschen von Hochzeit und heiraten...und das muss auch so sein.Nur die Duckmäuser u.eingeschüchterten Gays sprechen diskrimierenderweise v.Verpartnerung. Machen wir uns doch nicht kleiner als wir sind. Ca.70% der Heten sind für die Eheöffnung, die auch irgendwann kommen wird.Bis dahin spreche ich weiterhin von meiner Frau und nicht v. meiner Lebenspartnerin. Die Leute müssen sich schon jetzt daran gewöhnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 GutmenschProfil
#5 Berlin_Profil
  • 21.08.2016, 11:28h Berlin
  • Antwort auf #3 von Beate

  • Ich würde dir da komplett widersprechen. Viele Menschen denken leider, dass gleichgeschlechtliche Paar die Ehe schließen dürfen. Genau das ist aber nicht der Fall. Nur durch die Nennung des Kinds beim Namen wird evtl. mehr Menschen bewusst, dass es nicht das gleiche ist. Wenn man es fälschlicherweise als Ehe bezeichnet, vergisst man (oder blendet absichtlich aus) die fehlende Gleichstellung.
    Selbst Menschen, die für die Ehe für alle sind, wissen leider gar nicht warum teilweise so wehement dafür gekämpft wird. Für einige ist das nur einen Bezeichnung, die da gerade gerückt werden müsste.
    Es ist also sehr lobenswert, dass queer.de es korrekt darstellt und damit deutlich macht, was der Wahrheit entspricht. Die beiden sind eben nicht im Hafen der Ehe, sondern haben sich (laut Bericht) verlebenspartnert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#6 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 21.08.2016, 11:44h
  • Antwort auf #3 von Beate
  • "Nur die Duckmäuser u.eingeschüchterten Gays sprechen diskrimierenderweise v.Verpartnerung.":

    Ich sehe das genau andersherum.

    Erstens: Ja: Verpartnerung IST eine Diskriminierung. Und diese ist sehr real. Wir dürfen nach wie vor eben NICHT "heiraten", eine Ehe eingehen.

    Zweitens: Wer eine Diskriminierung als solche benennt, ist bestimmt kein_e Duckmäuser_in oder eingeschüchtert. Ganz im Gegenteil: es gehört zu kämpferischer, emanzipatorischer Arbeit, die Dinge beim Namen zu nennen - auch und gerade wenn das unbequem erscheint.

    Drittens und daraus folgend: wer von "Hochzeit" und "heiraten" spricht, macht es sich bequem, weil er_sie so tut, als SEIEN wir gleichgestellt, und weil er_sie möglicherweise langwierige Diskussionen über die fehlende Gleichstellung vermeiden will.

    Ausblenden der Realität mag für manche Menschen bequemer sein - für wichtige emanzipatorische Arbeit ist dies jedoch absolut kontraproduktiv.

    Wo Unrecht und Ungleichheit bestehen, müssen diese auch benannt werden. Nur dann (!) kann ein Bewusstsein dafür entstehen, dass diese überhaupt existieren; nur dann kann darüber diskutiert werden; nur dann können Unrecht und Ungleichheit als solche erkannt und letztlich bekämpft werden.

    Ein "Schönreden" hingegen ist das wahre Duckmäusertum - die wahre Diskriminierung. Sehr, sehr schade, dass viele Menschen aus der Community dies selbst schon so verinnerlicht haben, dass sie den unbefriedigenden, weil diskriminierenden Status Quo so darstellen, als sei längst alles in bester Ordnung.

    Ist es eben nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#7 AFD-WatchAnonym
  • 21.08.2016, 12:05h
  • Antwort auf #3 von Beate
  • "Merkt ihr nicht,wie das Wasser auf die Mühlen von Kirche,Merkel & Co.etc. ist. Fast alle Leute in Deutschland wissen,dass es immer noch ein Eheverbot für uns gibt."

    Das würde ich so nicht sagen. Man kann es von beiden Seiten sehen:
    Die Mehrheit in Deutschland weiß das eben NICHT (!) und geht davon aus, dass wir längst heiraten dürfen. Mach mal eine Umfrage auf der Strasse - die meisten werden den Begriff der eingetragenen Lebenspartnerschaft nicht kennen, sondern eher verwundert gucken. Sogar manche Schwule wissen gar nicht Bescheid!

    Es macht also schon Sinn, auf den Unterschied hinzuweisen.
    Auf der anderen Seite wiederum hat die Mehrheit die ELP längst akzeptiert und würde sich auch nicht an der Eheöffnung stören. Sie geht ja eh davon aus, dass sie geöffnet ist.
    Somit hat man wiederum ein Argument gegen Merkel und Co. und man kann die Gegner der Eheöffnung ärgern, indem man aus Trotz von "heiraten" spricht und auf den Begriff der Ehe besteht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#8 SigridAnonym
  • 21.08.2016, 12:35h

  • Zu# 3 Beate
    Beide Daumen nach oben!!

    Die Medien schreiben ganz bewusst von heiraten, und nicht von verpartnern, um Homosexuelle nicht zusätzlich zu diskriminieren. Wenn sich Verpartnerung als Name in der Gesellschaft durchsetzt, wird noch in Jahrzehnten der Begriff durch die Gesellschaft gehen.(trotz Eheöffnung) Die Kämpfer aus der Community sind (vielleicht) nur Papiertiger, oder sind schon mal ernsthaft 100.000 Gays für die Eheöffnung auf die Straße gegangenen. Die spaßigen CSD's sind politisch wirkungslos.
    Welcher Hetero liest schon Queer, also der juristische Begriff Verpartnerung bringt uns nichts, außer Verärgerung!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 21.08.2016, 12:47h
  • Antwort auf #8 von Sigrid
  • Klar: es verärgert natürlich durchaus, wenn Diskriminierte die Diskriminierung an- und aussprechen. Schließlich will das ja keine_r hören.

    Lieber schön alles totschweigen.

    Mann, mann, mann.

    Aber Du brauchst mich nicht ernst zu nehmen, liebe Sigrid. Schließlich bin ich, wie viele andere auch, die sich seit Jahrzehnten für gleiche Rechte und Emanzipation einsetzen, nur ein Papiertiger.

    Wie sehr Du mit dieser Bezeichnung die Arbeit all derer, die sich auch für Dich eingesetzt haben bzw. einsetzen, mit Füßen trittst, ist Dir offenbar nicht bewusst. Oder es ist Dir egal.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 ursus
  • 21.08.2016, 12:50h
  • Antwort auf #3 von Beate
  • ich kann verstehen, dass man sich im privaten alltagsleben nicht sozusagen sprachlich selbst abwerten möchte. die aneigung von begriffen kann auch dann bestärkend wirken, wenn sie nicht mit der rechtlichen ebene verknüpft ist.

    ich persönlich würde mir die traditionellen assoziationen, die mit der bezeichnung "mein mann" einhergehen, nicht aneignen wollen, aber wer das möchte, soll es tun.

    sobald es aber um die öffentliche diskussion geht, stimme ich UrsaMajor zu: diskriminierungen können wir nur beenden, wenn wir sie möglichst klar benennen. das betrifft auch alle anderen bereiche, nicht nur die eheöffnung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#11 ErnieBertundCoAnonym
  • 21.08.2016, 13:26h
  • Was ist eigentlich so schwer, mal wirklich 100.000 Menschen zu einer Demo pro Ehe-Öffnung außerhalb der CSDs zu mobilisieren?

    Warum schaffen es unsere Gegner die Massen zu mobilisieren? Warum schafft es die Öko-Bewegung Busse und Züge zu chartern und Hunderttausende aus ganz Deutschland an einem Ort zu versammeln?

    Warum gab es für einen Großdemo-Aufruf bis heute keinen Zusammenschluss von LSVD, Blu-Magazinen, Queer.de, allen lokalen AIDS-Hilfen und LGBT-Vereinen dazu eine virale Kampagne?

    Warum spricht immer nur Volker Beck für uns? Gibt es "uns"? Warum sprechen wir nicht selber?

    Warum reden wir nach 15 Jahren Lebenspartnerschaft immer noch von Lebenspartnerschaft und verwenden auch noch die Worte, die uns die Heten in den Umgangsmund legten (verpartnern)?

    Warum haben "wir" kein Recht auf Ehe?

    Warum ist unser Horizont auf 4,7 Zoll Smartphone-Display eingeschrumpft?
  • Antworten » | Direktlink »
#12 seb1983
  • 21.08.2016, 13:39h
  • Antwort auf #10 von ursus
  • Die Diskussion gab es ja schon mehrmals.

    Die rechtlichen Unterschiede zwischen ELP und Ehe sind inzwischen nur noch sehr gering, im Alltag sogar unbedeutend. Es bleibt als großer Unterschied Adoption und der Name.

    Wenn nun in den Medien von Anne Wills Hochzeit die Rede ist dann ärgern sich zwei Gruppen:

    1. Kirche und Co. die bewusst von ELP reden um die Ungleichheit zu verdeutlichen.
    2. Viele schwule Aktivisten die ebenfalls auf die Ungleichheit hinweisen.

    An der breiten Öffentlichkeit und den meisten Schwulen geht es aber wohl vorbei.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 ursus
  • 21.08.2016, 13:51h
  • Antwort auf #11 von ErnieBertundCo
  • >"Was ist eigentlich so schwer, mal wirklich 100.000 Menschen zu einer Demo pro Ehe-Öffnung außerhalb der CSDs zu mobilisieren?"

    es könnte u.a. damit zu tun haben, dass die eheöffnung gar nicht, wie du anzunehmen scheinst, für die gesamte zielgruppe das einzige oder wichtigste problem ist. das sollte man bei entsprechenden plänen zumindest mal im hinterkopf behalten.

    die csds bieten einer vielfalt von forderungen ein forum. die eheöffnung ist hier eine wichtige, aber eben nicht die einzige. das würde ich nicht unbedingt als einen nachteil sehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 ursus
  • 21.08.2016, 14:01h
  • Antwort auf #12 von seb1983
  • >"Die rechtlichen Unterschiede zwischen ELP und Ehe sind inzwischen nur noch sehr gering, im Alltag sogar unbedeutend."

    das kann man nur so formulieren, wenn man nicht gerade selber zu denen gehört, für die die bestehenden nachteile gerade akut wichtig und massiv einschränkend sind. hier ein paar beispiele (unten im link alles und mehr noch mal ausführlicher):

    - Durch die eingetragene Lebenspartnerschaft kann es im Alltag zu einem Zwangsouting kommen

    - Eine in Deutschland geschlossene eingetragene Lebenspartnerschaft wird bei Umzug in ein anderes Land nicht automatisch an das bestehende Eherecht des Landes angepasst

    - Bei lesbischen Paaren wird die Mutterschaft der zweiten Mutter bei Geburt ihres Kindes nicht automatisch anerkannt

    - Eingetragene Lebenspartner können kein Recht auf Rehabilitierung ihrer Partner einfordern.

    - Im Gegensatz zur Ehe wird die Förderung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften nicht als gemeinnütziger Zweck behandelt

    - Lesben werden bei der Kinderwunschbehandlung massiv benachteiligt

    m-maenner.de/2016/07/willst-du-mich-lebenspartnerschaften/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 seb1983
  • 21.08.2016, 14:07h
  • Antwort auf #14 von ursus
  • Wie gesagt:
    Adoption (und Kinder) und der Name sind große Unterschiede.

    Die von dir genannten, und es gibt soviel ich weiß noch dutzende andere zum Teil recht skurrile Unterschiede, spielen im Alltag und generell nur für sehr, sehr wenige Schwule eine Rolle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 UrsaMajorEhemaliges Profil
#17 seb1983
  • 21.08.2016, 14:25h
  • Antwort auf #16 von UrsaMajor
  • Ja...
    So gesehen sind dann selbst Schweden und Island Schweine was Menschenrechte angeht.
    Theoretisch sind Menschenrechte unteilbar, praktisch dann aber durchaus.

    Die geringen Unterschiede sind aber für mich noch mehr ein Grund wie die meisten anderen eben auch von verheiratet zu reden und nicht von verpartnert und nicht in den Sprachstil von Kirche und AfD abzugleiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 ErnieBertundCoAnonym
  • 21.08.2016, 14:31h
  • Antwort auf #13 von ursus
  • @ursus:
    > die csds bieten einer vielfalt von forderungen ein forum. die eheöffnung ist hier eine wichtige, aber eben nicht die einzige. das würde ich nicht unbedingt als einen nachteil sehen.

    Es geht mir aber jetzt mal nur um das Thema Ehe-Öffnung. Um keine anderen Forderungen (die nicht unwichtiger sein sollen).

    In der Berichterstattung zu den CSDs geht es - mit viel Verlaub - um schrille Kostüme und vielleicht mal allenfalls das allgemeine CSD-Motto. Außerdem rechnet der gemeine Tagesschau-Zuschauer ebenso wie die gemeine Bundeskanzlerin einmal im Jahr mit bunten Kostümen in den Nachrichten.

    Aber mal außerhalb der Saison den Fokus auf ein Thema zu richten, wäre ein schärferes Statement.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#19 ursus
  • 21.08.2016, 14:47h
  • Antwort auf #18 von ErnieBertundCo
  • >"Aber mal außerhalb der Saison den Fokus auf ein Thema zu richten, wäre ein schärferes Statement."

    das ist richtig. aber du hattest gefragt, weshalb sich nicht hunderttausende für dieses monothematische statement begeistern lassen. die antwort darauf findest du meiner meinung nach nicht, wenn du alles andere ausklammerst.

    >"In der Berichterstattung zu den CSDs geht es - mit viel Verlaub - um schrille Kostüme und vielleicht mal allenfalls das allgemeine CSD-Motto."

    das ist nicht ganz falsch, mir aber zu einseitig. oft genug werden die organisator_innen befragt oder andere aktivist_innen oder einzelne teilnehmer_innen. die haben alle die chance - und nutzen sie oft, wenn auch vielleicht nicht oft genug -, um die vielfalt der themen anzusprechen.

    statt zu sagen "die csds bringen ja nix", wäre es m.e. besser, darüber nachzudenken, wie wir sie als mediales instrument noch besser nutzen können.

    davon abgesehen, dass das nicht die einzige funktion der csds ist...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 AlicoAnonym
  • 21.08.2016, 14:53h
  • Ja, dass Du Deine Frau auch Deine Frau nennst ist völlig korrekt. Sie ist ja Deine Frau und umgekehrt - in euren Augen und denen die das akzeptieren.
    Aber im öffentlichen, nicht persönlichen, rechtlichen, politischen Sinne, ist es leider immer noch nicht der Fall.
    Wäre der Unterschied wirklich so marginal gäbe es ja keinen Grund mehr deutlich zwischen Verpartnerung und Ehe zu trennen. Auch die teilweise heftig geführten Diskussionen wären ja nur Unsinn. Aber da halten wichtige und in der Regierungsverantwortung befindliche Personen vehement dagegen oder still: Warum wenn da kein "Graben" besteht/bestehen soll?
    Also muss man (z.B. in Medien) den Finger darauf legen und von "Verpartnerung" reden,
    denn Verpartnerung und Ehe ist nicht das gleiche - auch nicht für Deine Frau und Dich: Ihr seid nun mal nicht verheiratet sondern nur verpartnert, zur Ehe fehlt euch die "richtige" Geschlechterkombination ! und damit seid ihr der Ehe nicht würdig !!

    Diskriminierend ist das!
    Unrecht ist das !!
    Weg muss das !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#21 PepeAnonym
  • 21.08.2016, 15:36h

  • Anne und Miriam haben geheiratet!!

    Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit und alles Liebe und Gute für eine schöne gemeinsame Zukunft!

    Andere hätten jetzt lieber
    verpartnert gelesen, wie Kirche, Afd,
    Merkel & Co. etc.... no go....
  • Antworten » | Direktlink »
#22 OrthogonalfrontAnonym
  • 21.08.2016, 16:12h
  • Antwort auf #15 von seb1983

  • Du vergisst den allerwichtigsten Unterschied zwischen Ehe und ELP. Die Ehe ist über das Grundgesetz und die Menschenrechtscharta geschützt. Sie hat also Verfassungsrang. Die ELP hingegen ist nur ein läppisches Gesetz, dass von einer entsprechenden CDU-AfD-FDP (oder so) Regierung problemlos wieder abgeschafft werden kann. Daher MUSS die Ehe für uns geöffnet werden, wenn wir und jemals damit sicher fühlen wollen. Die ELP steht rechtlich auf tönernen Füßen. Der Unterschied zwischen Ehe und ELP könnte daher kaum größer sein. Wir sind mit der aktuellen ELP voll abhängig vom Wohlwollen der Regierung und die kann in Zukunft auch durchaus rechtspopulistisch ausfallen. Wenn ihr jedenfalls geglaubt habt, Merkel wäre rechts, dann habt ihr noch nicht realisiert was rechts eigentlich bedeutet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#23 userer
#24 seb1983
  • 21.08.2016, 16:32h
  • Antwort auf #22 von Orthogonalfront
  • Auch das hat doch mehr theoretischen Wert.
    Eine ELP kann man abschaffen, eine Eheöffnung wieder rückgängig machen. Ob das eine leichter oder schwerer ist oder ob es überhaupt möglich wäre und nicht vom BVG wieder kassiert werden würde, mal wieder reine Spekulation.

    Hier lassen aber so einige wieder den deutschen Michel raushängen.
    Bei dem ganzen Thema kommen bei mir immer mehrere Gefühle hoch.
    Erstmal ist die Situation selbstverständlich diskriminierend und gleiche Rechte sollten selbstverständlich sein für alle Bürger.

    Andererseits, die wohl mehr amerikanische Einstellung, ist es mir ehrlich gesagt sch..egal was Vater Staat so von mir denkt, mit dem ganzen Papiermüll mit dem mich mannigfaltige Behörden erfreuen kann er sich gerne den Arsch abwischen und mein Lebenswert hängt definitiv nicht davon ab ob ich wenn ich Laune dazu hätte ein Blatt auf dem ELP oder Ehe steht bekommen kann sondern dass sich der Staat aus meinem Leben raus hält und ich es so gestalten kann wie ich es will.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 userer
  • 21.08.2016, 16:36h
  • Antwort auf #12 von seb1983
  • Falsch, es gibt noch etliche Unterschiede, nicht nur, aber z. B. auch bei der Adoption. Das weißt du zwar, wischt es aber egoistisch vom Tisch, weil es dich nicht interessiert.

    Ebenso gibt es noch immer Unterschiede bei der Hinterbliebenenrente in einigen berufsständischen Versorgungswerken, wo Lebenspartenr und Ehepartner noch immer nicht gleichbehandelt werden und der politische Arm der Kirchen in unserem Parlament das unterstützt, indem er die rechtlich verbindliche Gleichbehandlung stumpf verhindert.

    Wenn das für dich unbedeutend ist, ist das deine Sache, aber ich verbitte mir, dass du meine Sorgen und meine Lebensrealität als unbedeutend abzuqualifizierst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#26 userer
#27 seb1983
  • 21.08.2016, 16:52h
  • Antwort auf #25 von userer
  • Ängste und Sorgen kann man anderen nur schwer nehmen, das hat man hat auch an den Demonstrationen im Dresden und Co. gesehen.

    Skurril waren meines Wissens nach Unterschiede bei der Kaffeesteuer und ähnlichen Fällen.
    Ich habe nur erklärt dass diese Fälle sehr wenige betreffen. Jeder ist einer zu viel, aber ich bin da Pragmatiker und fange bei den großen Problemen an und gehe dann zu den kleinen.

    Dazu gehört für mich dann eben auch nicht über das Stöckchen "verpartnert" zu springen (das nebenbei nicht mal meine Rechtschreibhilfe zu kennen scheint) sondern es verheiratet zu nennen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#28 lionAnonym
  • 21.08.2016, 17:12h
  • Antwort auf #12 von seb1983

  • So ein dummes Geschwätz...ich frag mich, ob du dich überhaupt schon mal mit dem Thema auseinander gesetzt hast...Betroffener bist du bestimmt nicht, denn sonst würdest du es bemerken, dass es noch eine Menge rechtl. Unterschiede gibt.

    Wie meine Vorredner z.T. schon geschrieben haben, muss man sich im Alltag mit jedem Formular "outen". Wenn alles so einfach ist, warum muss man den Leuten so oft erklären, dass es da immer noch ein Unterschied ist, ob ELP oder Ehe.
    Bis heute sind z.Bsp. bei machen Banken die Formulare angepasst, da gibt es halt nur Ehemann und Ehefrau...selbst die Finanzämter sprechen von Lebenspartner (A) und (B).

    Es wird langsam Zeit, das man Frau Merkel etwas gegen ihr Bauchgefühl gibt und die Kirche jeglicher Religion hat sich aus der Diskussion bzgl. einer "Ehe für alle" rauszuhalten.

    Die Ehe ist ein staatliche und keine kirchliche Angelegenheit!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#29 falken42
  • 21.08.2016, 17:35h
  • mir ist die frau suspekt. als populäre homosexuelle hätte sie möglichkeit und verpflichtung gehabt, positiv tätig zu werden.

    ich kann mich an keine einzige sendung erinnern, in der sie nicht brav und treu der herrschenden heteronormativen meinung gefolgt wäre.

    ob sie sich jetzt verpartnert, ein eichhörnchen küsst oder in china ein sack reis umfällt ....
  • Antworten » | Direktlink »
#30 userer
  • 21.08.2016, 18:30h
  • Antwort auf #27 von seb1983
  • Es geht eben nicht nur um Kaffeesteuer, wie ich dir bereits klargemacht habe, was du aber geflissentlich ignorierst, weil dir echte Argumente fehlen.

    Die Sorgen von Menschen, denen man rechtliche Gleichstellung verwehrt (mir z. B.) mit dem "Besorgnistum" derjeningen gleichzusetzen, die gegen meine rechtliche Gleichstellung auf der Straße pöbeln (Demos in Dresden, wie du sagst) ist selbstverständlich an Perfidität von dir nicht zu überbieten. Wer aber wie du seine Rechtschreibhilfe als Maß für rechtliche Gleichstellung zu bemühen, ist vermutlich nicht pragmatisch, sondern ignorant.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#31 FaktenAnonym
  • 21.08.2016, 19:00h
  • Anne Will ist SPD-Mitglied.

    Anne Will ist SPD-Wählerin.

    Anne Will ist katholische Kirchensteuerzahlerin (als Millionärin zahlt sie besonders viel Kirchensteuer).

    Anne will ist verpartnert.

    Ich persönlich würde als homosexueller Mensch niemals Mitglied einer Partei sein wollen oder eine Partei wählen, die im Parlament gegen gleiche Rechte von Homosexuellen stimmt. Ich persönlich möchte mich auch nicht mit einer zweitklassigen "Ehe" (d. h. der eingetragenen Lebenspartnerschaft) zufrieden geben. Und ich persönlich möchte auch nicht zahlendes Mitglied einer Kirche sein, die ihre Mitglieder auf hinterhältig subtile Weise gegen Homosexuelle aufhetzt.
  • Antworten » | Direktlink »
#32 seb1983
  • 21.08.2016, 20:46h
  • Antwort auf #28 von lion
  • Ich weiß ja nicht was du permanent für Formulare ausfüllen musst in denen nach deinem Familienstand gefragt wird.

    Auf sonstige Unterschiede die im Alltag relevant sind warte ich noch, Recht auf Rehabilitierung ihrer Partner halte ich doch für ein eher selten gebrauchtes Recht...

    Für 99% der Schwulen sind 99% der Rechte angeglichen und jedes Jahr werden es ein paar mehr.
    Mühselig, teuer, ungerecht, aber man kann auch mal das bereits erreichte beachten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#33 Homonklin44Profil
  • 21.08.2016, 20:51hTauroa Point
  • *Verpartnert* klingt ja schon ein bisschen nach einer geschäftlichen Vereinbarung.

    Häte schöner geklungen, wenn die Beiden geheiratet hätten, bzw. eine Ehe eingegangen wären. Meines Erachtens trifft es das doch schon eher.
    Ich würde sie auch als Frau Meckel und Frau Will ansprechen.

    Auch im Beisein religiöser Exzellenzen, oder gerade dann!

    Herzlichen Glückwunsch & besterreichbares Lebensglück!
  • Antworten » | Direktlink »
#34 seb1983
  • 21.08.2016, 20:54h
  • Antwort auf #30 von userer
  • Mir fehlen nach wie vor die erheblichen und alltagsrelevanten Unterschiede, denn was du da bringst dazu könnten weder Hetero noch Homo auf der Straße überhaupt etwas zu sagen.

    Worüber du konkret besorgt bist habe ich leider nicht verstanden. Ich bin höchstens ärgerlich darüber dass die Gleichstellung so langsam abläuft, aber worüber soll ich mir da Sorgen machen?

    Ich fand es nur amüsant dass diese Formulierungen ebensowenig auf meinem Laptop angekommen sind wie in den Köpfen der Menschen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#35 lucdfProfil
  • 21.08.2016, 21:00hköln
  • Anne Will? Ja, ich mag diese Frau. Sie imponiert mir sehr. und ich bewundere sie. Sachlich, investigativ und nie penetrant.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 TheDadProfil
  • 21.08.2016, 21:58hHannover
  • Antwort auf #3 von Beate
  • ""Nur die Duckmäuser u.eingeschüchterten Gays sprechen diskrimierenderweise v.Verpartnerung.""..

    Heißt dann :
    Nur wer über Diskriminierung spricht, wird auch diskriminiert..
    Denn :
    ""Machen wir uns doch nicht kleiner als wir sind.""..

    Kuck an..Fast perfekte Täter-Opfer-Umkehr..
    Vor allem weil das ansprechen dieser Ungerechtigkeiten dann ja auch noch
    ""Wasser auf die Mühlen von Kirche,Merkel & Co.etc. ist.""..

    Ohoh..
    Die pöhsen Schwulen basteln sich ihre Unterdrückung selbst, indem sie der Mutti ein schlechtes Bauchgefühl machen..

    ""Ca.70% der Heten sind für die Eheöffnung, die auch irgendwann kommen wird.""..

    Jepp..
    Bis dahin bist du aber eben nicht Verheiratet..
    Und wenn du dir das noch so oft einredest, um dem Zustand der Diskriminierung zu "entkommen"..

    Übrigens :
    ""Die Leute müssen sich schon jetzt daran gewöhnen.""..

    Sind sie schon..
    Daran gewöhnt..
    Deshalb wundern sie sich ja auch, wieso wir denn die Ehe-Öffnung wollen..
    Wir können doch alle schon heiraten..
    Reden doch alle davon..

    Du merkst nicht einmal mehr wie Du in Deine eigene sprachliche Falle läufst..
    Mit vollem Anlauf..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#37 TheDadProfil
  • 21.08.2016, 22:00hHannover
  • Antwort auf #8 von Sigrid
  • ""Die Medien schreiben ganz bewusst von heiraten, und nicht von verpartnern, um Homosexuelle nicht zusätzlich zu diskriminieren.""..

    Äh ?
    Wenn man Dinge beim Namen nennt, ist das erst die Diskriminierung ?

    Interessante Sicht..
    Wo lassen Sie "Denken" ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#38 Patroklos
  • 21.08.2016, 22:03h
  • Antwort auf #31 von Fakten
  • Was Frau Will ist und wählt geht Dich gar nichts an und gehört eher dort hin:

    www.unnützes-wissen.de/

    "Ich persönlich möchte mich auch nicht mit einer zweitklassigen "Ehe" (d. h. der eingetragenen Lebenspartnerschaft) zufrieden geben"

    Solltest Du aber, denn sie kann nämlich von jeder Bundesregierung, die gerade oder zukünftig an der Macht sein wird, wieder abgeschafft werden!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#39 TheDadProfil
  • 21.08.2016, 22:05hHannover
  • Antwort auf #12 von seb1983
  • ""Die Diskussion gab es ja schon mehrmals.""..

    Warum machst Du sie dann erneut auf ?
    Die Argumente sind immer noch unverändert gültig..
    Keine einzige Änderung hat sich seitdem ergeben..

    ""spielen im Alltag und generell nur für sehr, sehr wenige Schwule eine Rolle.""..

    Deshalb kann man auf die Gleichstellung und Gleichberechtigung in diesen Punkten verzichten ?

    Welches Wort von
    Gleiche Rechte für Alle
    hast Du hier immer noch nicht verstanden ?

    Es gibt keinen Zustand der Gleichstellung, bloß weil Du persönlich nicht mehr betroffen scheinst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#40 TheDadProfil
  • 21.08.2016, 22:11hHannover
  • Antwort auf #24 von seb1983
  • ""Auch das hat doch mehr theoretischen Wert.
    Eine ELP kann man abschaffen, eine Eheöffnung wieder rückgängig machen.""..

    Da irrst Du immer noch in beiden Fällen..

    Die ELP ist nicht gänzlich abschaffbar, kann aber massiv eingeschränkt werden..

    Ein Ehe-Öffnung ist nicht mehr rückgängig zu machen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#41 Patroklos
#42 seb1983
#43 OrthogonalfrontAnonym
#44 userer
  • 22.08.2016, 09:29h
  • Antwort auf #34 von seb1983
  • Was ist dir an meinen Beispielen (keine volle Adoption, keine vollständige Hinterbliebenenrente in einigen Versorgungswerken) noch immer nicht konkret genug? Ich gewinne den Eindruck, du könntest verstehen, willst es aber nicht. Gegen solche Borniertheit lässt sich natürlich nicht argumentieren.

    Deine aus der Luft gegriffenen Zahlen ("Für 99% der Schwulen sind 99% der Rechte angeglichen") sind unseriös, weil frei erfunden. Es scheint, du hast schlichtweg keine Ahnung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#45 finkAnonym
  • 22.08.2016, 14:44h
  • "Bei Bekanntwerden von heterosexuellen Partnerschaften der Mitarbeiter hatte der NDR zuvor nie Pressemitteilungen verschickt."

    Ich nehme an, dass die Pressemitteilung zu Anne Wills Coming-Out damals nicht einfach anlasslos verschickt wurde, sondern als Reaktion auf vermehrte Anfragen anderer Journalist*innen. Heterosexuelle Partnerschaften benötigen schon irgendeinen besonderen Kick, um medial interessant zu werden, Homosexualität gilt dagegen immer noch an sich als Nachricht.

    "Der Programmdirektor Fernsehen des NDR, Volker Herres, ließ nach Wills Coming-out 2007 über eine Pressemitteilung verbreiten, mit wem die Moderatorin ihr Leben teile, sei 'ganz und gar ihre Privatsache'. Der Sender interessiere sich nur dafür, 'wie sie ihren Job macht und den macht sie grandios'."

    Nun hätte der Sender auch erkennen können, dass die Veröffentlichung der Partnerschaft in diesem Fall eben nicht nur Privatsache war, sondern auch einen gesellschaftspolitischen Aspekt hatte. Herres hätte sich entscheiden können, diesen Aspekt zu würdigen, indem er eine bestärkende Botschaft veröffentlicht hätte wie z.B. "Wir wünschen Frau Will und ihrer Partnerin alles Gute. Was genau sie veröffentlichen möchte, ist allerdings ihre eigene Entscheidung."

    Stattdessen entschied er sich für eine scheinbar "neutrale" Aussage, die die gesellschaftliche und politische Situation einfach leugnete und so tat, als sei Wills Coming-Out gar keines. In einer diskriminierenden Situation ist Schweigen aber keine Neutralität, sondern passive Zustimmung zur Diskriminierung. Das Stichwort "Privatsache" suggerierte sogar indirekt, dass Wills Coming-Out eigentlich etwas Unangemessenes gewesen sei.

    Eine sehr enttäuschende Reaktion des Senders, die uns wieder einmal zeigt, wie wenig ausgeprägt das Verständnis für unsere Situation oft ist und wie gering die Bereitschaft, unseren politischen Kampf auch nur symbolisch zu unterstützen.
  • Antworten » | Direktlink »
#46 maus99Anonym
  • 22.08.2016, 14:56h

  • "Gleichgeschlechtliche Paare können sich in Deutschland verpartnern. Anders als in anderen Ländern gibt es im Vergleich zur Ehe heterosexueller Paare aber immer noch Benachteiligungen, etwa beim Adoptionsrecht.
    Aus juristischer Sicht sind Lebenspartner nicht verheiratet, umgangssprachlich werden sie aber häufig so bezeichnet."

    Ich finde, web.de beschreibt die Situation ganz gut.
  • Antworten » | Direktlink »
#47 TheDadProfil
#48 seb1983
#49 seb1983
#50 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 17:18hHannover
  • Antwort auf #49 von seb1983
  • ""wie viele Schwule in ELP sind dort beschäftigt, mehr als 50 wirst du da kaum zusammenbekommen""..

    Was an dem Satz
    Gleiche Rechte für Alle
    hast Du IMMER NOCH NICHT verstanden ?

    Gleichstellung bedeutete auch hier, das Gleichstellung erfolgen muß, selbst dann wenn es nur EINEN MENSCHEN in der Gesellschaft betrifft !

    Was genau läuft in Deiner "Denke" eigentlich so falsch ?

    Es gibt kein "das ist wichtiger" weil es viele beträfe, und "das ist vernachlässigbar" weil es nur wenige beträfe !

    ALLE heißt ALLE !

    Ohne UNTERSCHIED !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#51 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 17:43hHannover
  • Antwort auf #48 von seb1983
  • ""Allerdings wäre Deutschland auch das erste Land dass eine Civil Union wieder abschaffst was auch höchst unwahrscheinlich ist.""..

    Du reißt Wände ein, wo keine stehen..
    Deutschland wäre nicht das erste Land..
    Andere Länder haben die ELP zugunsten der Ehe-Öffnung "abgeschafft", oder wenigstens nach der Ehe-Öffnung keine neuen ELP's zugelassen..

    Die "Civil Union" mit der ELP vergleichen zu wollen ist bestenfalls naiv..
    Die größte Gruppe derer die Diskriminiert werden wird wie inzwischen üblich gar nicht genannt :
    Die Heten können immer noch keine ELP eingehen !

    Der Unterschied im Zugang zur ELP und Ehe besteht im unterschiedlichen Alter fort..
    Ehe ab 16, ELP ab 18..

    "Zählkinder" in Regenbogenfamilien werden anders gezählt als in Patchworkfamilen, und erhalten deshalb weniger Kindergeld..

    Dutzende andere Diskriminierungen sind in den dazugehörigen Artikeln genannt worden..
    Es besteht auch immer noch keine wirkliche Veranlassung Dir das jedesmal Haarklein zu wiederholen..
    Es kann auch von Dir erwartet werden das selbst nachzulesen..

    Die Ehe-Öffnung löst auch nach wie vor nicht alle bestehenden Diskriminierungen in Wohlgefallen auf..
    Im Gegenteil..
    Die Gleichstellung im Ehegattensplitting hat "neue Möglichkeiten" aufgetan Menschen wegen ihrer Partnerschaft zu diskriminieren..

    Übrigens finde ich Deine "ach macht euch doch nicht wegen der paar kleinigkeiten nicht ins hemd"-Haltung immer noch nicht witzig..
    Egal wie sehr Du dich hier darum bemühst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#52 GeorgB
#53 Miguel53deProfil
#54 Miguel53deProfil
  • 22.08.2016, 19:14hOttawa
  • Antwort auf #12 von seb1983
  • "An der breiten Oeffentlichkeit und den meisten Schwulen geht es aber wohl vorbei."

    Und das wuerde beweisen, wie leicht es der Politik doch faellt, die Oeffentlichkeit am Nasenring herumzufuehren.

    Und es belegt ebenso klar, warum man Diskriminierung Diskriminierung nennen muss. Und Partnerschaft nicht als Ehe verkaufen darf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#55 Miguel53deProfil
#56 Miguel53deProfil
  • 22.08.2016, 19:26hOttawa
  • Antwort auf #27 von seb1983
  • Von dieser Diskussion sind Tausende betroffen. Und doch schafft sie nur wenige Schlagzeilen und wird mit dem Bauchgefuehl einer gewissen Frau Merkel beendet.

    Damit lassen sich - hier nachlesbar - selbst "Betroffene" ruhig stellen.

    Das Thema "Burka", das in Deutschland gar keines ist, weil es praktisch keine Traegerin gibt, schafft es hingegen muehelos bis in die Tagesschau. Nur weil ein ekelhaftes Massenblatt das hochkocht.

    Man darf sich einfach immer nur wieder und wieder wundern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#57 seb1983

» zurück zum Artikel