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Kommentare zu:
Heimlich verpartnert: Ja, Anne will!


#41 Patroklos
#42 seb1983
#43 OrthogonalfrontAnonym
#44 userer
  • 22.08.2016, 09:29h
  • Antwort auf #34 von seb1983
  • Was ist dir an meinen Beispielen (keine volle Adoption, keine vollständige Hinterbliebenenrente in einigen Versorgungswerken) noch immer nicht konkret genug? Ich gewinne den Eindruck, du könntest verstehen, willst es aber nicht. Gegen solche Borniertheit lässt sich natürlich nicht argumentieren.

    Deine aus der Luft gegriffenen Zahlen ("Für 99% der Schwulen sind 99% der Rechte angeglichen") sind unseriös, weil frei erfunden. Es scheint, du hast schlichtweg keine Ahnung.
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#45 finkAnonym
  • 22.08.2016, 14:44h
  • "Bei Bekanntwerden von heterosexuellen Partnerschaften der Mitarbeiter hatte der NDR zuvor nie Pressemitteilungen verschickt."

    Ich nehme an, dass die Pressemitteilung zu Anne Wills Coming-Out damals nicht einfach anlasslos verschickt wurde, sondern als Reaktion auf vermehrte Anfragen anderer Journalist*innen. Heterosexuelle Partnerschaften benötigen schon irgendeinen besonderen Kick, um medial interessant zu werden, Homosexualität gilt dagegen immer noch an sich als Nachricht.

    "Der Programmdirektor Fernsehen des NDR, Volker Herres, ließ nach Wills Coming-out 2007 über eine Pressemitteilung verbreiten, mit wem die Moderatorin ihr Leben teile, sei 'ganz und gar ihre Privatsache'. Der Sender interessiere sich nur dafür, 'wie sie ihren Job macht und den macht sie grandios'."

    Nun hätte der Sender auch erkennen können, dass die Veröffentlichung der Partnerschaft in diesem Fall eben nicht nur Privatsache war, sondern auch einen gesellschaftspolitischen Aspekt hatte. Herres hätte sich entscheiden können, diesen Aspekt zu würdigen, indem er eine bestärkende Botschaft veröffentlicht hätte wie z.B. "Wir wünschen Frau Will und ihrer Partnerin alles Gute. Was genau sie veröffentlichen möchte, ist allerdings ihre eigene Entscheidung."

    Stattdessen entschied er sich für eine scheinbar "neutrale" Aussage, die die gesellschaftliche und politische Situation einfach leugnete und so tat, als sei Wills Coming-Out gar keines. In einer diskriminierenden Situation ist Schweigen aber keine Neutralität, sondern passive Zustimmung zur Diskriminierung. Das Stichwort "Privatsache" suggerierte sogar indirekt, dass Wills Coming-Out eigentlich etwas Unangemessenes gewesen sei.

    Eine sehr enttäuschende Reaktion des Senders, die uns wieder einmal zeigt, wie wenig ausgeprägt das Verständnis für unsere Situation oft ist und wie gering die Bereitschaft, unseren politischen Kampf auch nur symbolisch zu unterstützen.
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#46 maus99Anonym
  • 22.08.2016, 14:56h

  • "Gleichgeschlechtliche Paare können sich in Deutschland verpartnern. Anders als in anderen Ländern gibt es im Vergleich zur Ehe heterosexueller Paare aber immer noch Benachteiligungen, etwa beim Adoptionsrecht.
    Aus juristischer Sicht sind Lebenspartner nicht verheiratet, umgangssprachlich werden sie aber häufig so bezeichnet."

    Ich finde, web.de beschreibt die Situation ganz gut.
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#47 TheDadProfil
#48 seb1983
#49 seb1983
#50 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 17:18hHannover
  • Antwort auf #49 von seb1983
  • ""wie viele Schwule in ELP sind dort beschäftigt, mehr als 50 wirst du da kaum zusammenbekommen""..

    Was an dem Satz
    Gleiche Rechte für Alle
    hast Du IMMER NOCH NICHT verstanden ?

    Gleichstellung bedeutete auch hier, das Gleichstellung erfolgen muß, selbst dann wenn es nur EINEN MENSCHEN in der Gesellschaft betrifft !

    Was genau läuft in Deiner "Denke" eigentlich so falsch ?

    Es gibt kein "das ist wichtiger" weil es viele beträfe, und "das ist vernachlässigbar" weil es nur wenige beträfe !

    ALLE heißt ALLE !

    Ohne UNTERSCHIED !
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