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Kommentare zu:
Paragraf 175: Fast alle Opferakten in NRW vernichtet


#41 FoxxxynässAnonym
#42 wiking77
  • 24.08.2016, 19:57h
  • Antwort auf #40 von Robby69
  • ähm... soweit mir bekannt, werden "Vorstrafen" nach einer gewissen Zeit (je nachdem um welche Verurteilung es sich handelt) aus dem Bundeszentralregister (BZR) gelöscht. Vermutlich dann auch aus der EDV des BZR gelöscht. Ist, denke ich, so wie bei den "Punkten in Flensburg"; auch da reduzieren sich mit der zeit die punkte auf null.

    Möglicherweise hat die Polizei noch "rosa" Dateien irgendwo illegalerweise. Aber das würde ja nit weiterhelfen, da niemand die Existenz solcher Listen bzw. Dateien zugeben würde.

    Im übrigen: nach zwanzig Jahren hast Du im Bundeszentralregister wieder eine sog. "weiße Weste"; vgl. § 46 BZRG.
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#43 Patroklos
#44 TheDadProfil
  • 24.08.2016, 23:15hHannover
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • ""Im übrigen: nach zwanzig Jahren hast Du im Bundeszentralregister wieder eine sog. "weiße Weste"; vgl. § 46 BZRG.""..

    So steht es im ""Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister""..

    Für das Erziehungsregister bleiben auch nach diesen 20 Jahren hinaus Sperrvermerke erhalten, denn für Verurteilte nach den §§ 174 bis 180 oder 182 wird zusätzlich ein lebenslanges Berufsverbot für Erzieherische Berufe wie Kindergärtner, Lehrberufe für Kinder und Jugendliche, und zusätzlich ein "Beschäftigungsverbot" für alle ehrenamtlichen Tätigkeiten die mit Menschen zu tun haben ausgesprochen..

    Sollte also hier das Bundeszentralregister auch schon gelöscht sein, findet sich dann etwas über das "erweiterten Führungszeugnis" im Erziehungsregister..
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#45 Robby69Ehemaliges Profil
  • 25.08.2016, 17:18h
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • bzgl. Bundeszentralregister hat Dir "the Dad" ja bereits alles Wissenswerte erläutert - einschließlich bzgl. dem erweiterten Führungszeugnis (auf das ich mich im Übrigen bezogen habe, weil's für mich in der Hinsicht sowieso klar ist, denn die meisten potentiellen Arbeitgeber verlangen's inzwischen von "offensichtlichen Schwulen" - worunter ich auch falle, wie Du ja weißt, Robin. -
    Ja - die "rosa Listen" existieren ebenfalls immer noch illegalerweise - ist Dir ja durch "Franz" inzwischen wohlbekannt, nehme ich an. -
    Nur seltsam, dass Du "INPOL" komplett unter den Tisch fallen lässt. Tststs...
    Da stehen die kompletten Vermerke auch nach über 20 Jahren noch drin. Und diese Datenbank ist bundesweit. Da können alle Polizeibehörden, die Schlapphüte etc. drauf zu greifen.
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#46 wiking77
#47 RalfAnonym
  • 26.08.2016, 17:01h
  • Wer hat denn was anderes erwartet? Die allererste Sorge eines jeden Verbrechers gilt der Vernichtung der Beweise, wenn möglich gar der Vertuschung der Tat. Wieso sollten die Nazi-Polizisten, Nazi-Staatsanwälte und Nazi-Richter das nach dem 8. Mai 1945 anders gehandhabt haben als vorher? Wieso sollten sie sich überhaupt anders verhalten als jeder andere Kriminelle? Man kann höchstens verblüfft sein über die Chuzpe des Herrn Maas, von den Opfern (und nicht etwa von den zuständigen Strafverfolgungsbehörden) Beweise der an ihnen begangenen Verbrechen zu fordern.
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#48 Robby69Ehemaliges Profil
  • 29.08.2016, 19:40h
  • Antwort auf #42 von wiking77
  • "Im übrigen: nach zwanzig Jahren hast Du im Bundeszentralregiste r wieder eine sog. "weiße Weste"; vgl. § 46 BZRG."

    hahaha, selten so gelacht, Robin. Ausgerechnet DU dürftest das schließlich besser wissen. -
    Im Übrigens hier zu Deiner "Aufklärung" ein kleiner Exkurs bzgl. des Bundeszentralregisters:

    www.endstation-rechts.de/news/kategorie/afd/artikel/nach-afd
    -veranstaltung-acht-monate-auf-bewaehrung-fuer-kopfstoss-geg
    en-journalisten.html


    Und damit Du nicht so viel "lesen" und auch noch "denken" musst, das entsprechende Zitat aus dem Artikel gleich nochmal in Kürze:
    (Zitat: )
    H.s kriminelle Vorgeschichte reicht zurück bis ins Jahr 1981 und ist sehr umfangreich. Auf 32 Eintragungen im Bundeszentralregister kam die Richterin bei der üblichen Verlesung, wobei das nicht alles Einzelstraftaten waren, sondern auch mal Gerichtstermine, in denen eine alte Strafe zu einer neuen Strafe zusammengefasst wurden. Im Katalog war vieles dabei: Widerstand gegen Polizeibeamte, Erschleichung von Leistungen, Raub, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Betrug, Beleidigungen und diverse Formen der Körperverletzung."
    Ja, ja, Märchenonkel. Bis ins Jahr 1981(!) wurden die Einträge vorgelesen. Und jetzt haben wir 2016 - macht 35 Jahre Zeitspanne, Robin.
    Wie gesagt, lesen bildet...
    Nicht umsonst rufen wir immer wieder auf's Neue bei den Demos "Bildung für alle - auch für EUCH". Hat schon seinen Sinn. Grins...
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#49 wiking77
  • 29.08.2016, 22:01h
  • Antwort auf #48 von Robby69
  • ich komme nicht umhin, Dir zu attestieren, dass Dein Beitrag ausnahmsweise humorvoll und gewitzt ist.

    Aber an der Sache selber ändert es nichts: heute steht im Bundeszentralregister niemand mehr mit § 175 StGB drin. Bei allem Verständnis für die Emotionaliät von damals Betroffenen, aber gewinnbringender wäre es schon von heutigen(!) Verhältnissen ausgegangen wird.
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#50 Robby69Ehemaliges Profil
  • 30.08.2016, 18:26h
  • Antwort auf #49 von wiking77
  • Dann erklär mir bei Gelegenheit mal so ganz "nebenbei", warum einem vor Gericht sämtliche (ja, auch mehr als 20 Jahre zurückliegende) Straftaten - auch bzgl. des 175ers - nach wie vor bei Strafprozessen vorgehalten werden. Ich für meinen Teil könnte jedenfalls gerne auf die ganze "Litanei" verzichten - ich kenn sie ja schon. Grins...
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