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Einzelkommentar zu:
Medaillenregen für Team LGBTI


#2 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 13:47h
  • Gold, Silber und Bronze beim 800-Meter-Lauf-Finale der "Frauen" bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gingen, wie das folgende Video zeigt, komplett an "Athletinnen", die entweder intersexuell oder hyperandrogen sind, d. h. an "Athletinnen" mit männlichem Testosteronspiegel. Die Athletinnen mit Testosteronspiegel im weiblichen Normalbereich hatten für alle Zuschauer offensichtlich erkennbar keine faire Chance gegen die Intersexuellen und Hyperandrogenen.

    www.youtube.com/watch?v=7BFhcwk4ryM

    Caster Semenya ist biologisch weder Frau noch Mann. Sie ist intersexuell, was eigentlich kein Geheimnis ist. Sie hat eine männliche Stimme, ein markant männliches Gesicht, eine markant männliche Köperform, innen liegende Hoden, keine Gebärmutter und keine Eierstöcke, aber eine Vagina. Durch die innen liegenden Hoden hat sie einen männlichen Testosteronspiegel und damit einen höheren Anteil an für den 800-Meter-Lauf wertvoller Muskelmasse, mehr Sauerstoffaufnahme und weitere extreme körperliche Vorteile gegenüber Teilnehmerinnen mit einem Testosteronspiegel, der im weiblichen Normalbereich liegt. Zwar kann Caster Semenya nichts für ihre Intersexualität ansich, aber sie hat wegen ihres männlichen Testosteronspiegels nunmal einen extrem großen Vorteil gegenüber allen Teilnehmerinnen mit Testosteronspiegel im weiblichen Normalbereich, den man durchaus als unfair bezeichnen kann.

    Bis vor einiger Zeit musste Caster Semenya Medikamente einnehmen, die ihren Testosteronspiegel nach unten in den Normalbereich des Weiblichen drückte. Daraufhin brachen ihre Leistungen ein. Nach einer Entscheidung des Sportgesrichtshofs CAS durften alle intersexuellen und hyperandrogenen "Athletinnen" im 800-Meter-Lauf ohne testosterondrückende Medikamente, d. h. mit männlichem Testosteronspiegel an den olympischen 800-Meter-Lauf-Wettkämpfen der Frauen teilnehmen. Ihre Leistungen explodierten wieder. Das Resultat am Ende: Platz 1, 2 und 3 für die intersexuellen bzw. hyperandrogenen Athletinnen mit männlichem Testosteronspiegel.

    Es gibt einen Grund, warum Männer und Frauen getrennte sportliche Wettkämpfe abhalten. Und dieser Grund heißt Testosteron, verbunden mit den Vorteilen des männlichen Körpers in Sportwettkämpfen. Männer können schneller laufen, weiter werfen, weiter stoßen, weiter springen, höher springen, haben mehr Ausdauer, mehr Muskelmasse, mehr Sauerstoffaufnahme, haben dank Testosteron in praktisch allen Aspekten extreme Vorteile gegenüber Frauen.

    Meine persönliche Meinung ist, und der 800-Meter-Lauf in Rio hat das eindrucksvoll gezeigt, dass es UNFAIR ist, wenn intersexuelle Athleten mit einem männlichen Testosteronspiegel an Frauenwettkämpfen teilnehmen dürfen, weil dadurch keine annähernd gleichen Voraussetzungen für einen fairen Wettkampf gegeben sind. Frauen mit normal-weiblichem Testosteronspiegel haben gegen Athleten mit männlichem Testosteronspiegel keine Chance.

    Hier ist übrigens ein Interview mit Caster Semenya:

    www.youtube.com/watch?v=Hvg50P4FwTk
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