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Einzelkommentar zu:
Medaillenregen für Team LGBTI


#9 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 16:00h
  • Antwort auf #6 von Gutmensch
  • Beim Wettkampf schaut man nicht nur auf die Chromosomen, sondern auch auf die Blutwerte. Nicht ohne Grund gibt es Doping-Tests. Auch das Spritzen von Testosteron ist Doping und nicht erlaubt, weil es sich bei Testosteron um eine leistungssteigernde Substanz handelt, die den Wettbewerb unfair machen würde.

    Wer also intersexuell ist und wegen innen liegenden Hoden männliche Testosteronwerte aufweist, sollte aus Fairnessgründen nicht an Frauenwettkämpfen teilnehmen dürfen.

    Viele Profischwimmer haben große Hände und Füße. Aber Testosteron ist ein viel größerer Faktor, weil Testosteron den Körper in vielerlei Hinsicht wesentlich leistungsfähiger macht, angefangen von Muskulatur bis hin zu Sauerstoffaufnahme.

    Jemand, der intersexuell ist, ist per Definition biologisch weder Frau noch Mann. Wenn also jemand weder Frau noch Mann ist, aber eher männliche als weibliche Testosteroneerte aufweist, dann sollte er nicht an Frauenwettkämpfen teilnehmen dürfen.

    Caster Semenya könnte auch nur vorgeben sich als Frau zu identifizieren, um in Frauenwettkämpfen ihren männlichen Testosteronspiegel, ihre männliche Muskelmasse und ihre männliche Sauerstoffaufnahme auszunutzen, um mit diesem unfairen Vorteil immer zu gewinnen. Sie bräuchte in Wettkämpfen nichtmal 100 % geben um zu gewinnen. Der 800 Meter Lauf von Caster Semenya in Rio sah eher wie Joggen aus. Vielleicht hat sie bewusst Tempo rausgenommen, weil eine Sperre nach einem Fabelweltrekord dann noch wahrscheinlicher gewesen wäre, und es dann noch mehr öffentliche Kritik an ihrer Teilnahme an Frauenwettbewerben gegeben hätte. Während die klar weiblichen Athletinnen nach Überqueren der Ziellinie erschöpft, völlig platt und in Interviews danach völlig außer Atem waren, schien Caster Semenya jedenfalls überhaupt nicht erschöpft oder außer Atem zu sein.

    Ich bleibe dabei, der Testosteronunterschied ist ein zu gewichtiger Faktor und führt zu einer zu großen Wettbewerbsverzerrung, die den Wettbewerb unfair macht. Man solte eine andere Lösung finden. Mit diesen Testosteronwerten sollte man nicht an Frauenwettbewerben teilnehmen dürfen.
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