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Kommentare zu:
Medaillenregen für Team LGBTI


#11 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 17:00hHannover
  • Antwort auf #9 von Athlete
  • ""Wer also intersexuell ist und wegen innen liegenden Hoden männliche Testosteronwerte aufweist, sollte aus Fairnessgründen nicht an Frauenwettkämpfen teilnehmen dürfen.""..

    Weil ?
    Laute wie Du den Menschen dann immer noch ungeniert ein Geschlecht zuweisen können, dem sie nicht angehören ?

    Ein Intersexueller Mensch* deren Genetik eindeutig "weiblich" ist, die sich als Frau empfindet und beschreibt, und die unter ihren "uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen" vielleicht auch leidet, das "Vorhandensein" von "innenliegenden Hoden" zum Vorwurf zu machen, kommt schon der Forderung nach "frühzeitgen operativen Angleichungen" gleich, nach denen ganz eindeutig und unabdingbare Zweigschlechtlichkeit gelebt werden muß, und alles andere dazwischenliegende als "unsportlich" beschreiben, ausgemerzt werden soll..

    ""Caster Semenya könnte auch nur vorgeben sich als Frau zu identifizieren,"".

    Anderen Menschen ihre Identität abzusprechen ist das "übliche Argument"..
    Bloß wenig hilfreich..
    Denn eine Überprüfung durch die entsprechenden Gremien des IOK hat stattgefunden, die Teilnahme wurde für zulässig befunden..
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#12 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 17:24h
  • Die Sache wird sich eh klären. Nämlich dann, wenn nur noch hyperandrogene Frauen mit männlichem Testosteronspiegel Frauenwettkämpfe gewinnen. Der 800 Meter Lauf von Rio war nur ein Vorgeschmack darauf, was ohne Testosteronschranke in Frauenwettbewerben zukünftig noch auf uns zukäme.

    Es war jedenfalls kein Zufall, dass im Frauenlauf, die drei mit männlichem Testosteronspiegel die ersten drei Plätze und die fünf mit weiblichem Testosteronspiegel die letzten fünf Plätze belegt haben. Es war auch kein Zufall, dass die Leistungen aller drei Medaillengewinner einbrach, als sie Testosteronblocker nehmen mussten um ihr Testosteron knapp unter die für Frauen medizinisch definierte Obergrenze des Testosteronnormalbereichs zu drücken und es war kein Zufall, dass nach dem Stopp der Testosteronblockereinnahme bei allen drei Athleten die Leistungen wieder explodierten. Daran sieht man welch enormen Einfluss Testosteron auf die sportliche Leistung hat. Hätten die drei Medaillengewinner Testosteronblocker weiterhin nehmen müssen, wären sie weit hinten gelandet. Ihre Medaillen haben sie somit ihren Hoden und ihrem abnorm hohen, männlichen testosteronspiehel zu verdanken.

    Intersexuelle sind biologisch weder Mann noch Frau, sondern dazwischen. Aus diesem Grund ist es unfair diejenigen Intersexuellen mit männlichem Testosteronspiegel bei Frauenwettbewerben starten zu lassen, wo sie mit ihrem Testosteron einen so großen Vorteil haben, dass alle anderen Teilnehmerinnen auch bei härtestem Training keine Chance gegen die Intersexuellen haben.

    Das Disliken meiner Kommentare hier zeigt, dass viele aus der LGBTI Community der Fairness in Sportwettkämpfen kein angemessenes Gewicht geben. Sachlichkeit wird hier geringgeschätzt. Stattdessen werden meine Kommentare fälschlicherweise von euch wie ein Angriff auf die LGBTI Community interpretiert. Ich habe hier immer nur sachlich und objektiv argumentiert.
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#13 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 17:29hHannover
  • Antwort auf #12 von Athlete
  • ""Das Disliken meiner Kommentare hier zeigt, dass viele aus der LGBTI Community der Fairness in Sportwettkämpfen kein angemessenes Gewicht geben.""..

    Wo bleibt eigentlich bei dieser ""Fairness in Sportwettkämpfen"" Deine Fairness gegenüber den Menschen, die Du hier als "inkopatibel" dislikest ?

    Kommt dann jetzt endlich die "Forderung" nach einer "eigenen Kategorie" in "eigenen Spielen" ?
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#14 PfoteAnonym
  • 22.08.2016, 17:52h
  • Antwort auf #12 von Athlete
  • Mann, Mann, Mann, Du hast echte Probleme. Es ist natürlich auch furchtbar ungerecht, dass Medaillen im Basketball nur von Männern gewonnen werden, die deutlich über 1,90m, die meisten sogar über 2m oder noch größer sind.

    Ich heule für alle unter 1,80, die bei Basketball nie etwas gewinnen werden, obwohl sie Hoden haben.

    Man merkt sehr deutlich, dass der Sport für Dich nur ein Vorwand ist, um dieses intersexuelle Wesen von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Ich habe in den letzten Tagen viele Kommentare zur diesem Thema gelesen, interessanterweise schreien viele von denen am Lautesten, die in anderen Diskussionen lautstark nach einer binären Geschlechterdefinition rufen. Das entlarvt vieles.
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#15 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 17:55h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • ich weise niemandem ungeniert ein Geschlecht zu.

    du tust so als ob die xx chromosome und die selbstidentifikation einer athletin als weiblich höher zu gewichten seien als ihr männlicher testosteronspiehel und die fairness im wettbewerb.

    Fakt ist, dass der männliche Testosteronspiegel ihr einen unfairen Vorteil gibt und die Wettbewerbsfairness dabei verlorengeht. Da kannst du noch soviel anderes hervorbringen, an diesem Fakt kannst du nicht rütteln.

    Niemand macht Intersexuellen einen Vorwurf für innenliegende Hoden. Es geht hier nur darum, ob die wettbewerbsvoraussetzungen fair sind. und dass sind sie nicht, wenn intersexuelle mit männlichem testosteronspiegel bei frauenwettbewerben teilnehmen dürfen, weil die nicht intersexuellen frauen dann praktisch keine Chance mehr haben.

    Niemand will ihre Hoden operativ entfernen, aber wenn sie an frauenwettbewerben teilnehmen will, dann sollte sie als voraussetzung dafür auch weibliche Testosteronwerte aufweisen können, männliche Testosteronwerte geben ihr nämlich einen unfairen Leistungsbonus. und das geht auch ohne hodenentfernung mit testosteronblockern. Doch weil sie mit weiblichen Hormonwerten nicht mit den besten anderen Athletinnen mithalten kann, hat Caster Semenya, gegen die Einnahme von Testosteronblockern als Voraussetzung für ihre Teilnahme an Frauenwettbewerben geklagt, und dieser Klage wurde stattgegeben. Meiner Ansicht nach ein Fehlurteil, denn nun konnte Caster Semenya dank männlichen Testosteronwerten mit Leichtigkeit und mehreren Sekunden Vorsprung zum Olympiasieg joggen, und ihren unfairen Hormonvorteil ausnutzen.

    ich habe caster semenya ihre weibliche identität nicht abgesprochen. ich habe nur gesagt, dass es auch sein KÖNNTE (aber nicht muss), dass sie aus gier nach sportlichem erfolg, medaillen, ruhm und Geld vorgibt sich als Frau zu identifizeren, weil sie weiß, dass sie in frauenwettbewerben einen unfairen vorteil gegenüber der konkurrenz hat. Ihr sportlicher Erfolg steht und fällt mit ihren männlichen Hormonwerten. Sie hätte keine Chance gegen die weibliche Spitzensportkonkurrenz, wenn sie auch nur annähern die weiblichen Testosteronwerte ihrer Konkurrenz hätte. Das hat sich gezeigt, als sie bis vor einiger zeit noch die Testosteronblocker einnehmen musste, um an frauenwettbewerben teilnehmen zu dürfen.

    Dass du Fairness im Sport nicht wichtig findest, hast du mit deinem Kommentar jedenfalls eindrucksvoll bewiesen.
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#16 AFD-WatchAnonym
  • 22.08.2016, 18:07h
  • Antwort auf #12 von Athlete
  • Ich finde es interessant, wie stark man Intersexualität im Zusammenhang mit Sport gewichtet, wie sehr man von Unfairness spricht und welchen Wirbel man veranstaltet. Bloß genau drauf schauen und untersuchen.
    Im wahren Leben hingegen wird nicht soviel wert drauf gelegt. Im Gegenteil, da wird das Thema ignoriert und müssen sich gegen ihren Willen kategorisieren lassen, so wie es gerade passt. Wo bleibt da die Fairness?
    "Intersexuelle sind biologisch weder Mann noch Frau, sondern dazwischen." Das sehen die Behörden anders, wenn Intersexuelle dies anerkannt bekommen wollen.
    Komisch, da schert man sich einen Dreck darum.
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#17 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 18:13h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • Ich dachte du bist derjenige, der mit einer eigenen Kategorie in eigenen Spielen kommen wird, weil du doch das Zweigeschlechtlichkeitssystem im Sport abschaffen willst.

    Ich will, dass weiterhin Männer und Frauen getrennt voneinander ihre Wettkämpfe abhalten, und zwar genau dort, wo Männer wegen ihrem Testosteronspiegel den Frauen überlegen sind, wie etwa beim Laufen. Intersexuelle sollten sich entscheiden dürfen ob sie bei den Männern oder bei den Frauen antreten wollen. Will ein intersexueller Mensch bei den Frauen antreten, so soll er weibliche Testosteronwerte während des Wettkampfes vorweisen können, damit die Vergleichbarkeit der Leistungen in Frauenwettbewerben und somit die Fairness gewahrt bleibt. Wie der intersexuelle Mensch zu weiblichen Testosteronwerten dann kommt, soll er frei entscheiden können. So stell ich mir das vor, denn für mich hat hier die Fairness im Wettbewerb ein höheres Gewicht als die "Zumutung" für Intersexuelle, die an Frauenwettbewerben teilnehmen wollen, für weibliche Testosteronwerte zu sorgen. Mit Testosteronblockern kann man unkompliziert weibliche Testosteronwerte erreichen.

    Dass viele intersexuelle Athleten das aber nicht wollen, zeigt, dass sie auf Teufel komm raus an ihrem unfairen Vorteil männlicher Testosteronwerte in Frauenwettbewerben festhalten wollen.

    Und bei deiner Pseudoforderung nach Fairness gegenüber den Intersexuellen,vergisst du, dass es ja auch noch soetwas wie Fairness gegenüber nicht intersexuellen Frauen geben muss. Wenn alle Starterinnen in Fraienwettbewerben mit weiblichen Testosteronwerten antreten, ist für Fairness gegenpber allen und für Fairness im Wettbewerb gesorgt.
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#18 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 18:21h
  • Antwort auf #14 von Pfote
  • Ich gebe dir recht, es ist nunmal unfair, dass Menschen, die nur 1,45 Meter groß sind, kaum Chancen haben werden Profibasketballer zu werden.

    Während man die Körpergröße von Menschen aber wohl kaum ändern kann, kann man die Hormonwerte von Menschen sehr wohl ändern. Ich habe noch nie von einem Basketballer gehört der Körpergroßendoping betrieben hat, sehr wohl aber von Leichtathleten, die Testosterondoping betrieben haben.

    Hier geht es um Intersexuelle, die mit männlichen Testosteronwerten an Frauenwettbewerben teilnehmen wollen. Das wäre unfair und fair wäre es, wenn sie durch Einnahme von Blockern ihre testosteronwerte auf weibliches Niveau bringen, bevor sie an Frauenwettbewerben teilnehmen. Das geht!

    ich rufe nicht nach binärer Geschlechterdefinition, sondern nach Fairness im Sportwettbewerb.
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#19 PfoteAnonym
  • 22.08.2016, 18:36h
  • Antwort auf #18 von Athlete
  • Menschen biologisch zu verändern, damit sie an Wettkämpfen teilnehmen können, ist etwas, das ich noch nicht einmal denken möchte.

    Man kann übrigens sehr wohl aus Unterschenkeln und Oberschenkeln jeweils ein paar Zentimeter rausnehmen und der Mensch wird entsprechend kleiner.

    Vielleicht merkst Du anhand dieses Beispiels, wie gnadenlos Du mit Deinem vorgeschobenen Fairnessbegriff den Menschen Caster Semenya unterpflügst.

    Und noch ein Denkansatz: Überlege mal was wäre, wenn es nicht 2016 sondern medizinisch gesehen 1924 wäre. Die medizinischen Möglichkeiten, die Du anführst, exisitierten doch nicht und Caster Semenya wäre ohne Diskussion als Frau durchgegangen. Unfair?
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#20 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 18:40h
  • Antwort auf #16 von AFD-Watch
  • Naja, es ist doch wohl logisch, dass es Wirbel verursacht, wenn drei von acht Finalteilnehmerinnen intersexuell mit männlichen Hormonwerten der Konkurrenz davonlaufen und alle Medaillen abräumen, obwohl intersexuelle nur einen geringen anteil an der bevölkerung ausmachen. Da stellt sich dann sehr wohl die Frage ob es fair ist, dass intersexuelle mit männlichen testosteronwerten an frauenwettbewerben teilnehmen dürfen, wenn man weiß, dass testosteron sehr stark leistungssteigernd wirkt. Frauen haben normalerweise nur einen bruchteil des testosterons im blut, was männer an testosteron im blut haben.

    Hier geht es darum, dass intersexuelle eine minderheit sind, die gesellschaftlich diskriminiert wird, ohne frage. ich verachte diskriminierung von intersexuellen menschen. Es ist in meinen Augen aber keine Diskriminierung von intersexuellen Menschen im Sport zu verlangen, einen weiblichen Testosteronwert vorweisen zu müssen, wenn sie an frauenwettbewerben teilnehmen wollen. Im Gegenteil wäre es eine Diskriminierung im Sport gegenüber nicht intersexuellen Frauen, wenn intersexuelle athleten mit männlichem testosteronspiegel an frauenwettbewerben teilnehmen dürfen und der Konkurrenz dank des stark leistungssteigernden testosterons keine Chance lassen.

    Du versuchs gesellschaftliche Diskriminierung mit sportlicher Diskriminierung in einen Topf zu werfen. Das ist aber falsch. Im Sport muss Fairness gegenüber allen UND Fairness im Wettbewerb gleichzeitig gewahrt werden. Und im Fall von intersexuellen ginge das etwa mit hormonblockern. dann könnten intersexuelle an frauenwettbewerben teilnehmen UND die sportliche Fairness, d. h. die Vergleichbarkeit der Leistungen, wäre gewahrt.

    Einige intersexuelle Athleten versuchen aber sich ihren nfairen Hormonvorteil zu erhalten. Und das ist nicht in Ordnung, weil es einfach sportlich unfair gegenüber den nicht intersexuellen athleten ist.
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