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Kommentare zu:
Medaillenregen für Team LGBTI


#21 DannyCologne89Profil
  • 22.08.2016, 18:44hKöln
  • Wir sollten als eigenes Team antreten genau wie die Flüchtlinge. Wäre doch ein tolles Zeichen gegen Homohass in der Welt...
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#22 Steffen86Anonym
  • 22.08.2016, 18:47h
  • Wenn es vor allem um Körpermerkmale und Hormone geht, wieso werden dann Wettbewerbe nach Geschlecht getrennt statt nach Körpergröße oder Testosteronspiegel?
    Wieso ist Fairness plötzlich da ein Problem, wo eine Frau von Natur aus viel Testosteron hat, aber nicht da, wo ein Mann von Natur aus viel hat?
    Weshalb soll eine Frau ihr Testosteron künstlich senken, wenn sie von Natur aus überdurchschnittlich viel hat, aber ein Mann darf es nicht künstlich erhöhen, wenn er von Natur aus unterdurchschnittlich wenig hat?
    Geht es da wirklich um Fairness oder nicht vielmehr um Vorstellungen von geschlechtlicher (Ab-)Normalität?
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#23 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 18:51hHannover
  • Antwort auf #15 von Athlete
  • ""ich weise niemandem ungeniert ein Geschlecht zu.""..

    Denkst Du ?
    Weil Du zig-mal eingefügt hast, das Intersexuelle ""weder Mann noch Frau"" sind ?

    Aber bei den Frauen dürfen sie schon mal auf gar keinen Fall mit machen..

    Was bleibt denn dann noch in Deiner Zweigeschlechtlichen Welt-Sicht ?

    ""Dass du Fairness im Sport nicht wichtig findest, hast du mit deinem Kommentar jedenfalls eindrucksvoll bewiesen.""..

    Ich habe nirgendwo über "Fairness" fabuliert..
    Ich habe mich dazu gar nicht geäußert..
    Das warst Du..
    Woher nimmst Du also die Unverfrorenheit mir derlei Unsinn zu unterstellen ?

    ""Niemand macht Intersexuellen einen Vorwurf für innenliegende Hoden.""..

    Ach ? Nicht ?

    ""Fakt ist, dass der männliche Testosteronspiegel ihr einen unfairen Vorteil gibt und die Wettbewerbsfairness dabei verlorengeht.""..

    Und ?
    Dieser ""unfaire(n) Vorteil"" gehört dann "umgehend kompensiert" ?
    Am besten durch "Kastration", denn dann ersparte man den Menschen die Deregulation durch NEGATIVES DOPING anhand der Verabreichung von Medikamenten die den "unnatürlich hohen Testosteronspiegel" absenkte ?

    Für diesen Menschen mit dem Namen Caster Semenya ist der Testosteronspiegel aber nicht "unnatürlich hoch", sondern IHR EIGENER Hormon-Spiegel !

    Unterschwellig weißt Du das auch, deshalb sprichst Du ihr ja auch mit dem Vorwurf des "Vorgebens eine Frau zu sein" ihre Identität ab..

    ""Niemand will ihre Hoden operativ entfernen, aber wenn sie an frauenwettbewerben teilnehmen will, dann sollte sie als voraussetzung dafür auch weibliche Testosteronwerte aufweisen können, männliche Testosteronwerte geben ihr nämlich einen unfairen Leistungsbonus.""..

    Ach ? Niemand ?
    Trotzdem ist bei Dir eine Frau nur dann Frau, wenn sie keine Hoden hat..
    Und wenn man sie schon nicht wegschneidet, dann muß man sie wenigstens irgendwie anders "ausschalten"..

    ""und das geht auch ohne hodenentfernung mit testosteronblockern.""..

    Tatsächlich..
    Man kann das vorliegende Hormon-Spiegel-Ergebnis per Tablette beliebig ändern..
    Damit ginge dann zwar neben der Sexualität auch noch gleich das Selbstbestimmungsrecht des Menschen verloren..
    Aber das ist doch ein wirklich kleiner Pries für die Fairness..

    Nun..
    Jeder Mensch hat einen eigenen, und damit einzigartigen Hormon-Spiegel..
    Analog zu dieser Deiner Forderung müßten demnach dann alle Athleten zukünftig Hormon-Spiegel aufweisen die sich bestimmten Spezifikationen beugen, und bei Nicht-Gefallen werden die dann "beliebig korrigiert" ?

    Mithin die gleiche "Idee" die Doping verfolgt, nur mit umgekehrten Vorzeichen..

    Ich bin gegen Doping..
    Weder in die eine, noch in die andere Richtung..
    Wenn Du also derlei möchtest, dann unterzieh Dich selbst gerne einer solchen "Therapie" um so etwas ähnliches wie eine "gefühlte Fairness" zu garantieren..

    Derlei aber von anderen Menschen "einzufordern" ist bestenfalls schlecht durchdacht..
    Bei näherer Betrachtung fallen mir dazu aber auch noch andere Vorwürfe ein, die von "Designer-Sport" bis hin zu Vergewaltigung und Körperverletzung reichen..
    Mit der Olympischen Idee hat das alles dann allerdings auch nichts mehr zu tun..
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#24 FairnessAnonym
  • 22.08.2016, 18:53h
  • Das große Engagement und die Empörung, die hier nicht mal eine Handvoll mutmaßlich Intersexueller im Sport auslösen, wünsche ich mir dort, wo es um die Diskriminierung von tausenden dieser Menschen im Alltag geht.
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#25 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 19:00h
  • Antwort auf #19 von Pfote
  • Deine Argumente sind schiefer als der Turm von Pisa.

    Ich hab noch nie gehört, dass ein Mensch sich verkleinert hat, weil er Basketballer werden möchte.

    Jetzt bin ich mal gespannt wie du Menschen, die Basketballer werden wollen,vergrößern möchtest.

    "Was wäre wenn wir 1924 hätten". Haben wir aber nicht.

    Was wäre wenn wir noch in der Steinzeit leben würden? Dann gäbe es kein Internet, über das du deine schiefen Kommentare verbreiten könntest. Deswegen solltest du jetzt keine Kommentare schreiben dürfen.

    Was wäre wenn der Mond aus Pizza bestehen würde? Deswegen sollten wir jetzt unbedingt einen Pizzaboten ins All schicken, damit er uns ein Stück Pizza vom Mond holt. Merkst selbst wie absurd deine Argumente werden, wenn du nicht mehr logisch argumentieren kannst, gell?

    ich unterplüge niemanden. ich sehe nur dass ihr zwei dinge, die miteinander nichts zu tun haben, in einen topf werft, nämlich die gesellschaftliche diskriminierung und die behandlung von intersexuellen im sport vor dem hintergrund der fairness im wettbewerb.

    Was ist eigentlich mit den nicht intersexuellen frauen im Sport, die einen weiblichen Testosteronspiegel aufweisen. Sollen die es sich zukünftig gefallen lassen in jeder Disziplin keine Chance gegen intersexuelle mit männlichem testosteronspiegel zu haben? ich denke an beide seiten. ohne faire voraussetzungen gibt es keinen fairen sport mehr. ihr denkt nur an intersexuelle und vermischt gesellschaftliche diskriminierung mit sportlichen wettbewerbsaspekten.
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#26 PfoteAnonym
  • 22.08.2016, 19:11h
  • Antwort auf #25 von Athlete
  • Merkst Du eigentlich den Unsinn Deiner Argumentation?

    Was Du bei Basketballern in Punkto Körpergröße akzeptierst, ist bei natürlichem Testosteron plötzlich ein Problem. Weil in Deiner Vorstellung halt eins OK und eins nicht OK ist. Folglich muss die Realität DEINER Vorstellung angepasst werden.

    Olympische Spiele der Neuzeit werden seit 1896 ausgetragen, lange Zeit ohne die Möglichkeit, Testosteronspiegel und Chromosomensätze zu analysieren. Du malst hier ein Bedrohungszenario an die Wand, dass es in Zukunft nur noch intersexuelle Teilnehmerinnen geben würde. Wo waren die denn in der Vergangenheit und wie groß ist das "Problem" wirklich?
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#27 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 19:14hHannover
  • Antwort auf #17 von Athlete
  • ""Ich dachte du bist derjenige, der mit einer eigenen Kategorie in eigenen Spielen kommen wird, weil du doch das Zweigeschlechtlichkeitssystem im Sport abschaffen willst.""..

    Falsch gedacht..
    Denn es gibt gar keinen Grund für "eigene Spiele" wenn man den Gedanken der Gleichberechtigung und Gleichstellung einmal zu Ende "denkt", was vielen hier immer noch nicht gelingt, weil sie in Kategorien "denken"..

    Es gibt auch keine Notwendigkeit für die "Behinderten-Olympiade"..

    ""Ich will, dass weiterhin Männer und Frauen getrennt voneinander ihre Wettkämpfe abhalten,""..

    Ziemlicher Blödsinn..
    Vor allem weil es in immer mehr Sportarten auch gemischte Teams geben kann..

    ""Intersexuelle sollten sich entscheiden dürfen ob sie bei den Männern oder bei den Frauen antreten wollen.""..

    Kuck an..
    Hat Caster Semenya getan..
    Aber dann "paßt" Dir diese Entscheidung einfach mal so nicht..
    Da kann sie ja froh sein daß Du kein Entscheidungsträger bist..

    ""Wie der intersexuelle Mensch zu weiblichen Testosteronwerten dann kommt, soll er frei entscheiden können.""..

    Sprich :
    Die Entscheidung für eine "freiwillige Kastration" wird hiermit "frei gestellt"..
    Ansonsten gibt es halt Zwangs-Doping !

    Wie Menschenfeindlich willst Du hier eigentlich noch auffallen ?

    ""So stell ich mir das vor, denn für mich hat hier die Fairness im Wettbewerb ein höheres Gewicht als die "Zumutung" für Intersexuelle, die an Frauenwettbewerben teilnehmen wollen, für weibliche Testosteronwerte zu sorgen.""..

    Das ist dann an Menschenfeindlichkeit auch nicht mehr zu toppen !

    ""Dass viele intersexuelle Athleten das aber nicht wollen, zeigt, dass sie auf Teufel komm raus an ihrem unfairen Vorteil männlicher Testosteronwerte in Frauenwettbewerben festhalten wollen.""..

    Impliziert das Du negierst, daß es solche "Versuche" nicht längst gegeben hat, bei denen dann die Athletinnen die Erfahrung gemacht haben, das ihre Sexualität und ihre Identität zugunsten des Sports einfach mal so Infrage gestellt wurden !

    ""Und bei deiner Pseudoforderung nach Fairness gegenüber den Intersexuellen""..

    Aha..
    Menschen als das wahrzunehmen was sie sind, ist als "Pseudo"..
    Nur die absolute Einteilung in die Zweigeschlechtlichkeit ist also "Fair", weil sie "Fairness" erschaffte..

    Wie sehr man sich doch um Kopf und Kragen schreiben kann..
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#28 AthleteAnonym
  • 22.08.2016, 19:16h
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • ich habe immer gesagt, dass intersexuelle BIOLOGISCH weder Mann noch Frau sind. Das biologisch hast du natürlich aus dem zitat gestrichen, damit es dir in den kram passt. Ich könnte jetzt auch irgendeinen Kommentar von dir nehmen, ein pasr Wörter streichen und so tun als wäre es dann ein Zitat von dir, aber auf dein Niveau begebe ich mich nicht herab.

    ich habe keine zweigeschlechtliche weltsicht, die du mir aber mal eben so unterstellst. Auf dein Niveau begebe ich mich nicht herab.

    Dadurch, dass du intersexuelle mit männlichem testestoronwert an frauenwettbewerben weiter teilnehmen lassen willst, zeigst du, dass dir fairness im sport nicht so eichtig ist, und das habe ich damit gemeint, auch wenn du Fairness als Wort nie explizit erwähnt hast, ergibt es sich aus dem Sinnzusammenhang. Du könntest auch über eine Menschengruppe herziehen und ich würde dann von deinem Hass gegenüber einer Menschengruppe reden und du würdest dann behaupten, dass du das Wort "Hass" aber nie erwähnt hättest. Und ich würde dann auch sagen, dass es sich aus dem sinnzusammenhang ergibt.

    Den Rest deines Kommentars kommentier ich nicht, weil der Rest deines Kommentars sich von selbst kommentiert und lächerlich ist.
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#29 TheDadProfil
  • 22.08.2016, 19:22hHannover
  • ""Fakt ist, dass der männliche Testosteronspiegel ihr einen unfairen Vorteil gibt und die Wettbewerbsfairness dabei verlorengeht.""..

    Noch einmal so zur Verdeutlichung..
    Ich halte es für abwegig zu behaupten, man teile nicht in Zweigeschlechtlichkeit auf, redet dann aber durchweg von "Frauen mit männlichen Hormonspiegeln"..

    Zumal nach genau dieser Definition eine Frau gar keinen "männlichen" Hormonspiegel haben kann, sondern nur einen, der für eine Frau "ungewöhnlich hoch" ist, was die Frau dann immer noch nicht zu einem Mann machte..

    Diesem ganzem Unsinn mit der "Fairness" wohnt der Gedanke inne
    "das ist ja gar keine Frau, sondern ein Mann"..

    Deutlicher kann man einem Menschen seine Identität kaum noch absprechen !
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#30 AFD-WatchAnonym
  • 22.08.2016, 19:28h
  • Antwort auf #25 von Athlete
  • "ihr denkt nur an intersexuelle"

    Machst du doch auch gerade.

    "und vermischt gesellschaftliche diskriminierung mit sportlichen wettbewerbsaspekten."

    Nö. Angesichts der Tatsache, dass Intersexuelle nicht ernst genommen und ignoriert werden, auch wenn sie noch selber einen Wirbel machen müssen, ist diese Ignoranz ziemlich verlogen, wenn man hier plötzlich genau drauf schaut. Warum macht man nicht denselben Wirbel, wenn es darum geht, dass sie selber anerkannt werden möchten? Warum darf man das nicht anprangern?
    Natürlich können die Sportveranstalter nichts für die gesellschaftliche und vor allem staatliche Diskriminierung. Aber man wird doch wohl anprangern dürfen, welchen Aufwand man hier betreibt um eine "Fairness" zu wahren, die den Betroffenen im echten Leben verwehrt wird, so sehr sie noch darum bitten.
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