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Kommentare zu:
CSD Leipzig verteidigt Pastafari-Trauungen in aufblasbarer rosa Kirche


#1 OrthogonalfrontAnonym
  • 23.08.2016, 08:01h

  • Und ich dachte nur Moslems wären so religiös überempfindlich. Reißt euch mal zusammen Christen und vor allem, ändert endlich was!
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#2 MarcAnonym
  • 23.08.2016, 08:11h

  • Das war ein ausgesprochen gelungenes Zeichen des CSD Leipzig!

    Warum wird von den Kirchen und ihren Anhängern eigentlich erwartet, dass wir die zahllosen Diffamierungen ihrerseits entweder klaglos hinnehmen oder alternativ nur mit maßloser Anbiederung bis hin zur völligen Religiotisierung der CSDs beantworten?
    Ausgesprochen viele LSBTQ sind areligiös, nicht zuletzt aufgrund des Verhaltens aller möglichen Vereinigungen, die sich in unterschiedlichsten Riten auf irgendwelche Gottheiten berufen.

    Die Absurdität solcher Riten herauszustellen und die Frage nach dem Nutzen verselbständigter Riten zu fragen, wenn die gleichzeitig Menschen ausgrenzen, kränken und verfolgen, ist das große Verdienst der parodistischen Lehre vom fliegenden Spaghettimonster. Dieser Religionskritik eine Bühne zu bieten und zugleich für Akzeptanz und Gleichberechtigung zu werben, ist der rosa Kirche in Leipzig hervorragend gelungen.

    Get used to it, ihr Gotteskrieger und ihr verzweifelten Betschwestern, die sich so sehr nach Papa Priesters Segen sehnen, dass sie dafür jede Demütigung hinnehmen und jedes Krümelchen Nicht-Verfolgung schon als Gleichberechtigung feiern: Nicht alle glauben an euren unsichtbaren Freund! Und heftige Religionskritik gehört unbedingt auf jeden CSD,mehr noch als jeder Gottesdienst mit "we shall overcome"-sing-along!
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#3 FascismWatchAnonym
#4 DruideAnonym
  • 23.08.2016, 08:39h
  • Entschuldigung, aber so ganz stimmt das nicht.
    Die Aussage, es gebe keine Religion, die eine Ehe unter gleichgeschlechtlichen Paaren als gleichwertig zu der Hetero-Ehe ansieht, ist schlichtweg falsch.
    In der paganen Religion, speziell im Wicca-, aber auch im Asatru- und Neuheidentum wird eine Verbindung zwischen Mann und Mann sowie zwischen Frau und Frau als absolut normal angesehen.
    Da ich selbst als einer der Druiden/Priester dazu gehöre, kann ich das beurteilen.
    Die Alten Götter sind Liebe und Licht.
    Selbst wenn es auch und gerade in der Heidenszene Rechte gibt, es wird immer die geben, die das Wort der Götter hören und verbreiten.
    In den Augen der Göttin und des Gottes ist jede Liebe heilig und wird so behandelt.
    Ich traue gerne Menschen, egal ob m/w, m/m oder w/w.
    Wir dürfen nicht zulassen, dass Hass und Leid die Oberhand gewinnen.
    Blessed be )O(
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#5 GeorgGProfil
  • 23.08.2016, 08:45hBerlin
  • "Ein großer Teil der LGBTI* Community ist religiös. "

    So ist es!

    Die schwulen und lesbischen Medien, einschließlich queer.de, sollten dies endlich zur Kenntnis nehmen.
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#6 bronkAnonym
#7 stephan
  • 23.08.2016, 09:24h
  • "Es gibt eine Sehnsucht, bedingungslos willkommen zu sein"

    Sagen wir mal, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, bedingungslos willkommen zu sein!

    Dass die Art, wie die Religionsvertreter jeder Richtung in der Vergangenheit mit LGBTIs umgegangen sind, unbeschreiblich fürchterlich war, ist wohl nicht zu bezweifeln, aber auch dieser neuere Umgang, bei dem manche das Thema mit spitzen Fingern angehen, ist eine fortgesetzte Beleidigung!

    Die Rosa Kirche ist dagegen nun wirklich nur ein harmloses Symbol und wer sich davon schon beleidigt fühlt, sollte sich für die Zukunft warm anziehen, denn kein vernunftbegabtes Wesen sollte die Absicht haben, sich weiter von den Religionsvertretern so behandeln zu lassen wie in der Vergangenheit! Auch die 'religiösen' LGBTIs sollten genau überlegen, welchen Umgang sie mit den Religionsvertretern pflegen und wo sie deren Umgang mit uns als nicht hinnehmbar charakterisieren!
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#8 myysteryAnonym
#9 LaurentEhemaliges Profil
#10 FrischluftpapstAnonym
#11 Vater
  • 23.08.2016, 10:00h
  • Antwort auf #5 von GeorgG
  • Die Anzahl der Atheisten ist in der Gesellschaft definitiv höher als die der gläubigen Christen - auch wenn die Politik völlig durchreligiotisiert ist.

    Da unsere Community einen Querschnitt der Gesellschaft darstellt, gilt hier das selbe wie für die allgemeine Bevölkerung.
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#12 Vater
#13 lucdfProfil
  • 23.08.2016, 10:12hköln
  • Mir ist die Kirche egal und diese Aktion finde ich eher ein bisschen daneben. Mich interessiert nur die zivile Eheöffnung und nur die und mit so einem Karneval wird meiner Meinung nach der Kirche zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, die sie nicht verdient.
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#14 Katholiban-WatchAnonym
  • 23.08.2016, 10:24h
  • Antwort auf #5 von GeorgG
  • Ja klaro. Deswegen platzen die Kirchen aus allen Nähten und es ist so schwer jeden Sonntag einen Platz zu finden, da besonders der große Teil der Community sehr viele Plätze wegnimmt. Am besten noch in der ersten Reihe, wo die Oma dem homosexuellen Paar freudestrahlend Platz zu machen hat.
    Nur weil es in deinem Bekanntenkreis der Fall ist, heißt dass nicht, dass es ÜBERALL so ist!
    Die große Mehrheit der Bevölkerung hier ist nicht religiös. Der vermeintlich große Teil steht nur auf dem Papier. Wieviele gehen denn überhaupt noch in die Kirche? Nur weil ein kleiner Teil besonders religiös ist, dass es für 10 Mitglieder reicht, heißt nicht, dass es so ist!
    Du solltest dies endlich zur Kenntnis nehmen.
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#15 panzernashorn
  • 23.08.2016, 10:24h
  • Antwort auf #9 von Laurent
  • Jegliche Form von Religion kann oder MUSS sogar von denkenden Menschen "verhöhnt" werden, denn um mehr als ein bedauernswertes Wahnkonstrukt handelt es sich dabei nun mal nicht.

    Religionen sind lebensfremd, menschenverachtend und widersinnig - schlichtweg eine gefährliche Lüge.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#16 SpaghettiAnonym
#17 maaartinAnonym
#18 raganello
  • 23.08.2016, 13:47h
  • So,
    das führt dazu, dass die evangelische sowie die katohlische Kriche die "Ehe für Alle" einführt und umsetzen wird.
    Dann hat sich das Thema erledigt, und keiner muss mehr denken, dass man die Kirche diffamieren möchte.
    Dann muss man auch symbolisch vor einem Spaghetti-Irgendwas als Vertreung für den Herrn heiraten lassen.
    Zum Teil gibt es das ja schon, allerdings nur in der evangelischen Kirche.

    Ich blicke eins nicht.
    Gott ist Liebe. Und wie kann ein liebender Gott gegen Liebe sein? Das verstehe ich nicht.
    Da macht Gott keinen Unterschied zwischen heterosexueller Liebe oder homosexueller Liebe.
    Es ist alles Liebe.

    Das ist wie Veganer, die "Gurken" als schlecht bezeichnen und "Karotten" als gut. Beides ist aber Gemüse. (Dummes Beispiel, sorry)

    Ja, ich bin gläubig.
    Ja, ich glaube einen Gott, der die Menschen (auch homosexuelle Menschen) erschaffen hat.
    Warum geht das nicht in den Köpfen der Kirchenfunktionäre rein?
  • Antworten » | Direktlink »
#19 OrthogonalfrontAnonym
  • 23.08.2016, 14:16h
  • Antwort auf #3 von FascismWatch
  • "sehe ich hier keinerlei Anlass dazu, den Islam zu thematisieren."

    Oh, aber selbstverständlich besteht dieser Anlass und zwar insbesondere hier. Schau in einen beliebigen Artikel über den homophoben Islam. Da kannst ´du überall nachlesen, dass IMMER und SOFORT eine Reihe von Kommentatoren damit anfangen, wie besessen auf das Christentum einzuprügeln und das obwohl es in diesen Beiträgen um den Islam geht. Wie war das noch mit dem gleichen Recht für alle? Haltet euch gefälligst selber daran!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#20 FinnAnonym
  • 23.08.2016, 14:39h
  • Die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters ist eine Religion. Und damit steht sie genauso unter dem Schutz des Grundgesetzes wie jede andere Religion auch.

    Und genau wie die Katholen sich externe Einmischungen in ihre Angelegenheiten verbieten, verbieten sich die Pastafaris auch Einmischungen der Katholen in ihre Zeremonien und Bräuche.
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#21 daVinci6667
  • 23.08.2016, 14:46h
  • Antwort auf #18 von raganello

  • "Ja, ich bin gläubig.
    Ja, ich glaube einen Gott, der die Menschen (auch homosexuelle Menschen) erschaffen hat.
    Warum geht das nicht in den Köpfen der Kirchenfunktionäre rein?"

    Weil sie dann keine MACHT mehr ausüben könnten!

    Deren ganzes perfides System ist auf Sünden aufgebaut. Du sollst Busse tun, arbeiten bis zum umfallen und beten. Und natürlich für deine angeblichen Sünden Kirchensteuer bezahlen. Ansonsten kommst du nach deinem Tod an einen Ort namens Hölle wo du dann auf Ewigkeit gebrutzelt wirst.

    Ich verstehe nicht wie vernunftbegabte Menschen so nen Schmarren glauben können...

    Glauben reicht mir sowieso nicht, ich will wissen. Ich bin schliesslich kein kleines, naives Kind mehr, dass man missbrauchen und ausnützen kann.

    Ich weiss nicht ob es ihn gibt oder nicht gibt. Ich weiss nur, dass kein Mensch das wirklich wissen kann...

    Ein Idiot ist derjenige, der sein ganzes wertvolles Leben nach etwas ausrichtet, von dem wir nicht wissen können, ob es überhaupt existiert.

    Und dann auch noch glaubt zu wissen was diesem angeblichen Gott gefallen könnte... Tsss, Wie blöd kann einer nur sein...

    Ich weiss jedoch, dass ein angeblicher allmächtiger Gott, der angesichts dieser schrecklichen und grausamen Zustände auf dieser Welt, der dann einfach nichts tut und nur zuschaut, ein extrem riesiges kaltherziges Arschloch sein muss!

    Sorry, wenn es "ihn" geben sollte, dann verdient der nicht unseren Respekt sondern nur Verachtung und schon gar nicht unsere Liebe. Damit muss er klarkommen wenn er uns angeblich nach seinem Ebenbild geschaffen hat.

    Nur so meine spontanen Gedanken dazu...
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#22 habemus_plemplem
  • 23.08.2016, 14:49h

  • Nee, Leute. Wenn man sich endlich dazu durchgerungen hat, seine Homosexualität für sich anzunehmen und damit sein Glück zu suchen, dann sollte jede Religion, die meint, da aber auch noch ein Wörtchen mitreden zu müssen, gleich als erstes feierlich über Bord geworfen werden. Für mich geht das absolut nicht zusammen.

    Im übrigen ist mir die Welt auch ohne übersinnlichen Hokuspokus interessant genug und ich halte es für eine gute Idee, sich aufs Diesseits zu konzentrieren.

    Die Pastafari-Aktion finde ich klasse! Das halten die Kirchen schon aus. Die haben uns lange genug das Leben unendlich viel schwerer gemacht und sollen sich jetzt mal nicht so anstellen. Viel mehr hätte ich denen als CSD-Veranstalter auch nicht geantwortet.
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#23 GutmenschProfil
  • 23.08.2016, 15:05hSt. Gallen
  • Die Aktion ist nicht gerade Klug. Pastafari ist ja eine lustige Aktion von atheistischen Aktivisten, um sich über die Kirche lustig zu machen. Aber ein CSD sollte eigentlich neutral sein. Besser wäre es, wenn alle LGBT willkommen geheissen werden. Bei anderen Prides gibt es sogar einen Gottesdienst.

    Die rosa Kirche hätte besser in ein Freidenkerfest gepasst. Natürlich darf man religiöse Menschen diskriminieren, aber es wäre doch gut, wenn man das nicht auf dem CSD tut.
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#24 panzernashorn
  • 23.08.2016, 15:06h
  • Da kapieren mal wieder einige überhaupt nicht, worum es hier wirklich geht.

    Gleichzeitig geben sie ein perfektes (Armuts-)Zeugnis über die hervorragend erfolgreiche Hirnwäschearbeit der Religioten ab - Kompliment an die Menschenverächter für ihr infames Werk.

    Wenn es den besagten Teufel jemals gegeben haben sollte, dann sitzt er mittendrin in den jeweiligen Religionen - zum Verderben der Menschen.

    Leute wacht endlich auf und befreit Euch von diesem unsinnigen und schädlichen Ballast!
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#25 userer
  • 23.08.2016, 15:46h
  • Antwort auf #5 von GeorgG
  • Ich nehme es durchaus zur Kenntnis, dass es noch immer LGBT*IQ gibt, die kindisch eine eingebildete Vaterfigur im Himmel um unerfüllbare Liebe anheischen. Fast bemitleidenswert, da man doch sehen kann, wenn man nur will, dass gerade die Mainstream-Religionen durch und durch homo-feindlich sind.

    Sonderrechte sind aus solch einer Religionsstörung selbstverständlich auch nicht für LGBT*IQ ableitbar, falls es das ist, worauf Ihr nebulöses Schwadronieren abheben wollte.
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#26 Tommy0607Profil
  • 23.08.2016, 15:50hEtzbach
  • Oh, Mann !
    Warum kann man nicht jeden Glauben oder Religion akzeptieren und tolerieren ? Es ist doch total egal an was oder WEM man glaubt .
    Und wenn man keine Religion und Glauben hat , ist auch gut .
    Können Menschen nicht mal Menschen tolerieren egal welchen Glauben, Herkunft oder Sexualität sie haben ?
    Anscheinend geht das nicht in den "Köpfen" dieser Spezies rein , die ja "angeblich" die Spitze der Evolution ist .
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#27 userer
  • 23.08.2016, 15:57h
  • Antwort auf #23 von Gutmensch
  • Pastafari ist klug und lustig, immer mit bitter ernstem Hintergrund und dem Ziel, die unzähligen Sonderrechte der Religionspsychopathen zu verdeutlichen.

    Hierzulande erdreisten sich die christlichen Kirchen immer häufiger, ihre Klubversammlungen mit okkulten Riten, sogenannte "Gottesdienste", vor und nach CSDs zu platzieren, um sie dann dreist in lügnerischer Weise "Eröffnungs-" und "Abschlussgottesdienste" zu nennen, obwohl sie in keiner Weise Teil der offiziellen CSD-Programme sind.
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#28 userer
#29 TheDadProfil
#30 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 16:17hHannover
  • Antwort auf #9 von Laurent
  • ""Eine Verhöhnung der christlichen Religion""..

    Was genau hat dich nun daran gehindert den Artikel zu lesen ?

    Es gab keine ""Verhöhnung der christlichen Religion"", denn die Pastafari ist als "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" eine eigene "Religion" !

    Wenn diese "Kirche" sich nun dazu entschlösse in jeder Stadt des Sonntags einen aufblasbaren rituellen Raum zu errichten, dann kann sie das im Rahmen der "Religionsfreiheit" tun !

    Dein eingeschränktes Verständnis von "Religionsfreiheit" ist schon auffällig..

    Die Errichtung einer Moschee oder einer Synagoge ist auch keine
    ""Verhöhnung der christlichen Religion""..
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#31 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 16:23hHannover
  • Antwort auf #19 von Orthogonalfront
  • ""Oh, aber selbstverständlich besteht dieser Anlass und zwar insbesondere hier. Schau in einen beliebigen Artikel über den homophoben Islam. Da kannst ´du überall nachlesen, dass IMMER und SOFORT eine Reihe von Kommentatoren damit anfangen, wie besessen auf das Christentum einzuprügeln""..

    Wieso verteidigst Du dann diese "Christen" mit Deiner "Denke", sie seien doch gar nicht so ?

    Sie sind es..
    Nimm es einfach mal zur Kenntnis..
    Das würde dann vielleicht auch einige der angeblichen "Prügel-Kommentare" gegen die "Christen" einsparen, die solche Leute wie Du erst auslösen !
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#32 TheDadProfil
#33 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 16:30hHannover
  • Antwort auf #26 von Tommy0607
  • ""Oh, Mann !
    Warum kann man nicht jeden Glauben oder Religion akzeptieren und tolerieren ? Es ist doch total egal an was oder WEM man glaubt .""..

    Es geht hier immer noch nicht darum, wer an was "glaubt" !

    Es geht darum, was diese "Religionen" mit der Gesellschaft machen !

    Im Gegensatz zur "Religion", die man durchaus tolerieren kann, verdienen die Menschen in einer Gesellschaft unabdingbare Akzeptanz !
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#34 JogoleinProfil
#35 JogoleinProfil
#36 GutmenschProfil
#37 raganello
  • 23.08.2016, 17:02h
  • Antwort auf #21 von daVinci6667
  • "Glauben reicht mir sowieso nicht, ich will wissen. Ich bin schliesslich kein kleines, naives Kind mehr, dass man missbrauchen und ausnützen kann."

    Glauben hat was mit Vertrauen zu tun.
    Wir wissen eh nicht alles. Selbst wissenschaftliche Theorien sind Theorien und können widerlegt werden.

    "Ein Idiot ist derjenige, der sein ganzes wertvolles Leben nach etwas ausrichtet, von dem wir nicht wissen können, ob es überhaupt existiert."

    Und was, wenn gläubige Menschen (nicht ich) Dir mit vollsten Gewissen sagen, dass es ihn gibt.
    Weil sie ihn spüren, weil sie ihn erleben.
    Ich nicht, dafür bin ich zu weit entfremdet von ihm.

    "Und dann auch noch glaubt zu wissen was diesem angeblichen Gott gefallen könnte... Tsss, Wie blöd kann einer nur sein..."

    Blöd ist der, der das behauptet.
    Es geht doch gar nicht um gefallen.

    "Ich weiss jedoch, dass ein angeblicher allmächtiger Gott, der angesichts dieser schrecklichen und grausamen Zustände auf dieser Welt, der dann einfach nichts tut und nur zuschaut, ein extrem riesiges kaltherziges Arschloch sein muss!"

    Was denn für schreckliche und grausame Zustände?
    Du meinst Kriege? Krisen? Hunge und Elend?

    Gottes Botschaft ist Liebe.
    Die er täglich mitteilt.
    Wer nicht darauf zuhört und weiter Krieg macht, was soll er denn machen?
    Er möchte sich nicht einmischen, weil er als höchsten Gebot die Freiheit der Menschen schätzt.
    Und ich bin frei jetzt einen Schmuckladen auszurauben. Ich bin frei den Menschen neben mir umzubringen. Weil ich es tun kann. (Selbstverständlich werde ich nicht tun, ist nur ein Beispiel.)

    Und diese Freiheit, auch wenn sie zu furchtbaren Konsequenzen führt, ist letztlich die Freiheit eines jeden Menschen.

    Und dennoch wirkt er weiterhin.
    In dem er mir das Gefühl gibt, das es falsch ist.

    Ich bin kein Theologe, und das hört sich jetzt blöd an, vielleicht.
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#38 GutmenschProfil
#39 OrthogonalfrontAnonym
#40 OrthogonalfrontAnonym
  • 23.08.2016, 17:24h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • "Wieso verteidigst Du dann diese "Christen" mit Deiner "Denke", sie seien doch gar nicht so ?"

    Tue ich nicht. Ich verteidige DEINEN heiligen Gleichheitsgrundsatz! Was hat dich also eigentlich daran gehindert meinen Beitrag zu lesen und zu verstehen, bevor du auf ihn antwortest?

    "Sie sind es..
    Nimm es einfach mal zur Kenntnis.."

    Nöööö!

    "Das würde dann vielleicht auch einige der angeblichen "Prügel-Kommentare" gegen die "Christen" einsparen, die solche Leute wie Du erst auslösen !"

    Daddy, DU hast schon LAAAAANGE bevor ich damit anfing hier zu schreiben, brutalst auf alles christliche eingetreten und JEDER hier kann das bezeugen.
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#41 OrthogonalfrontAnonym
#42 GeorgB
#43 LorenProfil
  • 23.08.2016, 17:39hGreifswald
  • Eine politische Aktion (symbolische Pastafari-Trauungen), die religionskritisch darauf aufmerksam macht, dass man schon mit einer besonders guten Lupe suchen muss, um Religionen auf diesem Planeten zu finden, die LGBTI nicht in irgendeiner Form diskriminieren, ihre Sexualität abwerten u.ä. Die ins Auge fallende rosa Kirche dürfte es den Besuchern des Leipziger CSD nicht leicht gemacht haben, daran vorbeizudenken, selbst wenn manche Kritik an ihrer Religion lieber wegdenken würden. In Zeiten, in denen Religionsgemeinschaften auch dann mit Veranstaltungen am CSD teilnehmen, wenn sie nicht zweifelsfrei, jederzeit und an jedem Ort LGBTI ohne Wenn und Aber diskriminerungsfrei begegnen, ein Kontrapunkt, der den Finger in die richtigen Wunden legt.
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#44 ZweiseelenachAnonym
#45 GeorgB
  • 23.08.2016, 17:47h
  • Antwort auf #37 von raganello
  • "das hört sich jetzt blöd an, vielleicht."

    Das kann man nicht mehr in die Kategorien blöd oder naiv oder weltfremd einordnen. Das hört sich nach indoktriniert von Kindesbeinen an, nach manipuliert bis zum geht-nicht-mehr an. Wenn man selbst nicht mehr erkennt, dass man alle Logik und jedes Abklopfen auf auch nur geringe Wahrscheinlichkeit bei einem bestimmten Thema völlig außer Acht lässt, wenn man absurde Erklärungen schafft, die für alles gelten (wieso soll dann nicht das fliegende Spaghettimonster den Menschen diese Freiheiten einräumen, oder die Oberelfe Elysia?), man aber aus dem Nichtwissen wie paralysiert auf Fakten schließt, wenn man nur bei einem einzigen Thema grundsätzliches Denken völlig unreflektiert beiseite lässt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass man das in so einem Stadium nicht mehr erkennt und ohne professionelle Hilfe da auch nicht mehr rauskommt.
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#46 Herr KeunerAnonym
  • 23.08.2016, 18:03h
  • Antwort auf #37 von raganello
  • "Er möchte sich nicht einmischen, weil er als höchsten Gebot die Freiheit der Menschen schätzt."

    Und seine Vorliebe für Freiheit und Liebe teilt er uns mit, indem er uns ein Buch voller Gebote, Gesetze, Todesstrafen, Höllendrohungen und Verwünschungen, Gewaltverherrlichungen und Machtexzessen um die Ohren haut? Indem er wegen jeder affigen Kleinigkeit gleich ganze Generationen verflucht? Indem er mal eben den ganzen Planeten unter Wasser setzt, sobald die Menschen ihre Freiheit nicht so nutzen, wie er sich das vorgestellt hatte?

    Hast du die Bibel mal wirklich gelesen?

    Wenn dieser Gott tatsächlich auf dem totalen Liebes- und Freiheitstrip ist, dann macht er, zumal für einen Allmächtigen, seine Pressearbeit jedenfalls gottverdammt schlecht.
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#47 NickAnonym
  • 23.08.2016, 18:27h
  • Antwort auf #3 von FascismWatch

  • Na er mag halt nicht gern von orthodoxen sprechen, entweder aus ahnungslosigkeit oder wegen dem schnellen antisemitismusvorwurf (im bezug auf die orthodoxen juden, die auch sehr extrem sind)..

    Aber ich unterstelle mal das er weder vom islam noch von muslimen ahnung hat, wohl eher die stereotypen von pegida und co..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#48 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 18:32hHannover
  • Antwort auf #35 von Jogolein
  • ""Du kennst also jeden Christen und dessen Stellung zur Homosexualität persönlich? Denn nur so kann ich mir derartige Allgemeinplätze erklären.""..

    Es stünde auch Dir gut an, zu lesen was dort steht, und hier keine "freie Interpretation" abzusondern die den Kern der Aussage genau dorthin verfälscht, wo ihn "Christen" immer haben wollen !

    Wenn dort steht "die Religionen" sind das Problem, dann klammert das ausdrücklich die persönlichen Ansichten der einzelnen "Christen" aus !

    Die Kritik an einer "Religion" ist dann auch keine Kritik an der Person des einzelnen "Christen", und schon gar keine Kritik an "den Gläubigen" an sich..

    Wer sich als "Christ" an die Aussagen des Klerus hält, und deren Ansichten über Außenstehende und Minderheiten in der Gesellschaft übernimmt, vor allem dann wenn er es auch noch besser weiß, kann sich hier als Mit-Schuldiger diese Kritik durchaus in den eigenen Schuh stecken !

    Und sich diesen passenden Schuh dann auch anziehen, Schneewittchen !

    ""Ich behaupte: den meisten Christen hierzulande ist es völlig wurscht wer mit wem und wann und wo!""..

    Stimmt..
    Was die "Religions-Führer" keineswegs daran hindert sich auch auf diese "meisten Christen" zu berufen, um ihr "Mitsprache-Recht" an der Unterdrückung und Diskriminierung von Minderheiten in der Gesellschaft zu berufen..

    Denn nur durch die MASSE der "Gläubigen" verfügen sie vermeintlich über die "Macht" die "Regeln des Zusammenlebens" vorzugeben, an die sich ja nach der Meinung des Klerus auch die zu halten hätten, die gar nicht Teil der "Gläubigen" sind..

    Wer hier die Funktion der Diktatur nicht erkennt, hat das SYSTEM "Glaube" bis Heute nicht verstanden !

    Komm mir doch nicht ständig mit Deinem "Gott"..
    Es gibt keinen !
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#49 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 18:36hHannover
  • Antwort auf #36 von Gutmensch
  • ""Ich meine Neutral in bezug auf Religion. Ein CSD sollte LGBT-Diskriminierung kritisieren, aber nicht pauschal eine Religion.""..

    Du bist weiterhin Lernresistent !

    Diskriminierungen von LGBTTIQ* sind ALLEIN durch diese "Religionen" entstanden, und haben sich in der Gesellschaft durch die Einflüße dieser "Religionen" in diesen Gesellschaften institutionalisiert !

    Es gibt da keine Kritik an "einer Religion"..
    Religionskritik trifft immer ALLE "Religionen" !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#50 daVinci6667
  • 23.08.2016, 18:44h

  • "Glauben hat was mit Vertrauen zu tun."

    Aha, ja klar!

    Sei ehrlich: Würdest du eine Versicherung abschliessen für die du lebenslang saftige Prämien bezahlen müsstest und die dir dafür NACH DEM DU GESTORBEN BIST als Gegenleistung nur verspricht dich nicht in alle Ewigkeit zu FOLTERN?

    Bitte schaue dir die Kirchengeschichte mit allen extremen Grausamkeiten genau an. Und denen willst du immer noch kindlich-naiv vertrauen?

    Ich vertraue uneingeschränkt längst nur noch mir selbst und meinem Mann. Und natürlich soll ausgerechnet diese unsere ehrliche, tiefe gegenseitige Liebe gemäss deiner Religion sündig und nichts wert sein, bloss weil es eine schwule Liebe ist.

    Sogar meine eigene Mutter hat mein Urvertrauen aufs Schändlichste missbraucht. Und du willst mir sagen ich solle ausgerechnet sogar noch einer solchen Religion mit so einer Vergangenheit vertrauen?

    Nix für ungut, doch ganz ehrlich: Solange ich auch nur eine funktionierende Hirnzelle habe, wird das nie geschehen! Das ist reine Lebenserfahrung und ein gesundes Misstrauen!
  • Antworten » | Direktlink »
#51 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 18:45hHannover
  • Antwort auf #37 von raganello
  • ""Glauben hat was mit Vertrauen zu tun.""..

    Man kann dem Klerus nicht vertrauen !
    Nirgendwo..

    ""Wir wissen eh nicht alles. Selbst wissenschaftliche Theorien sind Theorien und können widerlegt werden.""..

    Echt ?
    Was genau passiert eigentlich wenn ein Theorie widerlegt wird ?
    Sie löst sich in Rauch auf, bestenfalls in Wohlgefallen..

    Das System "Glaube" ist längst widerlegt..
    Trotzdem beherrschen diese "Religionen" immer noch Staaten, und vergiften Gesellschaften mit "Werten", die Diskriminierung und Unterdrückung heißen !

    ""Und was, wenn gläubige Menschen (nicht ich) Dir mit vollsten Gewissen sagen, dass es ihn gibt.
    Weil sie ihn spüren, weil sie ihn erleben.
    Ich nicht, dafür bin ich zu weit entfremdet von ihm.""..

    Dein Subtext ist dermaßen offensichtlich, und entlarvt Dich als "Gläubigen"..
    Also hör damit auf es ständig zu bestreiten..
    Das ist genauso widerlich wie hier zu missionieren..

    Niemand neidet Dir Deinen Glauben..
    Aber Deine Religionsfreiheit endet an Deiner Wohnungstür..
    Sie besteht im Wesentlichen daraus, auf dem Weg zum "Gottesdienst" nicht verhaftet zu werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#52 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 18:48hHannover
  • Antwort auf #38 von Gutmensch
  • ""Was ist denn dagegen einzuwenden, wenn es bei einem CSD einen Eröffnungs und einen Abschlussgottesdienst gibt?""..

    Alles was nur geht !
    Denn die "Religionen" sind die Verursacher der Diskriminierung und Unterdrückung von LGBTTIQ*-Menschen !

    Die Parteien sind nur die willfährigen Büttel, die den Willen dieser "Religionen" umsetzen, und die Entrechtung in Gesetze gießen..

    Wenn schon Parteien aus verschiedenen Gründen vom CSD's ausgeschlossen gehören, dann gibt es erst Recht keinen Grund irgendwelchen "Religionen" ein Podium zu bieten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#53 TheDadProfil
#54 TheDadProfil
#55 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 18:55hHannover
  • Antwort auf #41 von Orthogonalfront
  • ""Nix, denn ein CSD-Gottesdienst ist schon allein aus Prinzip pro-LGBTTIQ und es ist ja keine Pflicht für irgendwen dahin zu gehen.""..

    Mit der gleichen schwachsinnigen Erklärung könnte man auch die Teilnahme der
    "Schwulen in der AFD" oder der
    "Kreis-Gruppe Homosexuller NPD'ler"
    als ""pro-LGBTTIQ"" bezeichnen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#56 OrthogonalfrontAnonym
#57 OrthogonalfrontAnonym
#58 OrthogonalfrontAnonym
  • 23.08.2016, 19:24h
  • Antwort auf #55 von TheDad

  • "Mit der gleichen schwachsinnigen Erklärung könnte man auch die Teilnahme der
    "Schwulen in der AFD" oder der
    "Kreis-Gruppe Homosexuller NPD'ler"
    als ""pro-LGBTTIQ"" bezeichnen !"

    Nööö, denn die sind objektiv und nachweislich anti-LGBTTIQ. Das ist bei CSD-Gottesdiensten objektiv und nachweislich nicht der Fall, auch wenn du dir subjektiv und emotional noch so sehr etwas anderes wünschst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#59 GutmenschProfil
#60 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 19:28hHannover
  • Antwort auf #57 von Orthogonalfront
  • ""Sagt DER Islam-Apologet schlechthin!""..

    Im Gegensatz zu Dir und Deinem
    ""Und ich dachte nur Moslems wären so religiös überempfindlich.""
    habe ich hier den "Islam" noch mit keinem Wort als "besser" als das "Christentum" verteidigt..

    Deine Aussagen hier sprechen Bände..
    Du übst immer noch keine "Religionskritik"..
    Nicht ein einziger Kommentar von Dir geht auf die gleichen Funktionen in den "Christlichen Gemeinschaften" ein..
    Du benimmst Dich hier nach wie vor als eine Art "Islam-Basherin", die sich auf "Muslime" fokussiert, wie das Kaninchen auf die Schlange..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 GutmenschProfil
  • 23.08.2016, 19:30hSt. Gallen
  • Antwort auf #42 von GeorgB
  • Also du verstehst den Unterschied zwischen der NPD und einer LGBT-freundlichen Kirche nicht?

    Wahrscheinlich bist du uninformiert. Lass mich dir helfen:

    Die NPD ist eine Neonazipartei. Der Zweck einer solchen Partei ist es, gegen Minderheiten zu hetzen. Die NPD würde also eine LGBT-feindlichen Veranstaltung machen, das wäre abzulehnen.

    Das Christentum ist eine Religion. Viele LGBT sind christlich. Den Glauben eines Menschen sollte man akzeptieren und nicht dagegen hetzen. Auch wenn es Kirchen gibt, die Homofeindlich sind, so ist es ein schönes Zeichen, wenn andere sich sogar beim CSD beteiligen wollen.

    Ich hoffe du erkennst jetzt den Unterschied.
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#62 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 19:32hHannover
  • Antwort auf #56 von Orthogonalfront
  • ""Doch, jedes einzige Mal!""..

    Wir sind hier nicht in der Badewanne..

    Wobei Du dann übrigens auf dem Stöpsel sitzen müßtest !

    Ansonsten hast du immer noch nicht begriffen was "Religionskritik" ist, weißt nicht wie man sie übt, und vor allem aber, hast Du nichts verstanden..

    "Der Islam" bedroht Dich nämlich nicht..

    Dein hier breit getretene Geschichte vernebelt Dir die Sicht auf die realen Auslöser der Unterdrückung in der Gesellschaft !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#63 GutmenschProfil
  • 23.08.2016, 19:36hSt. Gallen
  • Antwort auf #49 von TheDad
  • ""Diskriminierungen von LGBTTIQ* sind ALLEIN durch diese "Religionen" entstanden""

    Das ist nicht wahr. Diskriminierungen gegen Minderheiten können auf jegliche Arten entstehen. Immer dann, wenn jemand "anders" ist.

    Bei Religionen muss man eben schon differenzieren statt pauschalisieren.

    Wenn eine Religion solch ein Zeichen setzt, ist es doch immer gut. Wie würdest du es finden, wenn sich eine muslimische Gruppe für einen csd engagiert? Das wäre doch noch besser.

    Oder was wäre, wenn sich der CSD-Veranstalter über Moscheen lustig macht? Wäre das in Ordnung?
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#64 OrthogonalfrontAnonym
#65 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 20:21hHannover
  • Antwort auf #58 von Orthogonalfront
  • ""Nööö, denn die sind objektiv und nachweislich anti-LGBTTIQ.""..

    Schwule Männer sind ""objektiv und nachweislich anti-LGBTTIQ"", bloß weil sie Mitglieder in Rechtsradikalen Parteien sind ?

    Den "Nachweis" dazu möchte ich hier gerne lesen..
    Den muß es ja geben, wenn Du ihn hier so freimütig als "objektiv" behauptest..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#66 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 20:24hHannover
  • Antwort auf #59 von Gutmensch
  • ""Eben, was ist dagegen einzuwenden, wenn eine Kirche sich bereit erklärt, einen Gottesdienst zum CSD anzubieten? Ist doch ein schönes Zeichen.""..

    Die Idee der Mission dahinter zu erkennen ist hier offensichtlich schon zuviel verlangt..

    ""Solange niemand diffarmiert wird...""..

    Religionen "diffamieren" nicht..
    Sie diskriminieren und unterdrücken..
    Mit System, mit Vorbedacht, mit Absicht !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#67 TheMumProfil
  • 23.08.2016, 20:40hHannover
  • Antwort auf #65 von TheDad
  • "Schwule Männer sind ""objektiv und nachweislich anti-LGBTTIQ"", bloß weil sie Mitglieder in Rechtsradikalen Parteien sind ?"

    Ja! Siehe Aussagen von Welsch und Tassis zu Schwulenrechten (die wissen ja nicht mal wie man LGBTTIQ buchstabiert). Nachweis erbracht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#68 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 20:45hHannover
  • Antwort auf #61 von Gutmensch
  • ""LGBT-freundlichen Kirche""..

    Oxymorone helfen bei der "Erklärung" eher selten..

    ""Die NPD ist eine Neonazipartei. Der Zweck einer solchen Partei ist es, gegen Minderheiten zu hetzen.""..

    Die RKK ist eine kriminelle Vereinigung..
    Der Zweck dieser Vereinigung ist neben der Unterdrückung und Diskriminierung von Minderheiten in vielen Gesellschaften in vielen Staaten dieser Welt, und das Einsammeln von Geld in Milliardenwerten, die Vergewaltigung von Kindern durch den Klerus unter Verwendung einer systematischen Vertuschung, die durch den gesamten Klerus reicht :

    de.wikipedia.org/wiki/Spotlight_%28Film%29

    In diesem Film werden die realen Vorgänge in der Metropolregion Boston dargestellt..

    Von den 1.500 katholischen Priestern der Region Boston wurden im Verlauf der aufwendigen Recherche des Boston Globe insgesamt 90, in Worten NEUNZIG Priester als Pädosexuelle Kriminelle identifiziert, was SECHS Prozent des dort tätigen Klerus ausmacht, die Teils über Jahrzehnte Kinder vergewaltigt haben, und deren Treiben durch die Bischöfe und Kardinäle vertuscht wurde, die aktive Strafvereitelung betrieben haben, indem man diese "Priester" immer wieder in andere Gemeinden versetzte..
    Die Opfer wurden durch "außergerichtliche Einigungen" mit lächerlichen Summen der "Entschädigung" verbunden mit "Schweigeverpflichtungen" Mundtod gemacht !

    Quintessenz der Ermittlungen des Boston Globe :
    Es handelt sich um ein weltweit tätiges Netzwerk von Pädosexuellen, das über Ländergrenzen hinweg Strafverfolgung verhindert, und direkt bis in den Vatikan reicht..

    ""Das Christentum ist eine Religion. Viele LGBT sind christlich. Den Glauben eines Menschen sollte man akzeptieren und nicht dagegen hetzen.""..

    Dem tragen CSD's Rechnung..
    Denn "Christen" sind ja als Individuen auf diesen CSD's durchaus gerne gesehen..

    Deren "Kirchen" haben allerdings auf diesen Veranstaltungen die eine Demonstration gegen Unterdrückung und Diskriminierung sind, nichts zu suchen !
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#69 GeorgB
  • 23.08.2016, 20:47h
  • Antwort auf #61 von Gutmensch
  • "Die NPD ist eine Neonazipartei. Der Zweck einer solchen Partei ist es, gegen Minderheiten zu hetzen."

    Da hast du offenbar ein paar Grundsätzlichkeiten so gar nicht verstanden. Der "Zweck" einer Partei ist nicht, gegen Minderheiten zu hetzen. Das macht keinen Sinn. Der "Zweck" einer Partei ist, dass die Führungsriege Macht und Einfluss erhält. Um dieses Ziel zu erreichen, hetzt sie z. B. gegen Minderheiten.

    Das ist bei Kirchen nichts anderes. "Zweck" der Kirchen ist, dass die Führungsriege Macht und Einfluss erhält. Um dieses Ziel zu erreichen, hetzt sie z. B. gegen Minderheiten.

    Für den Machterhalt ist die Dauerberieselung der Anhänger nötig, da diese sonst vielleicht nachdenken und aufwachen. Nichts anderes sind die Kirchenveranstaltungen rund um die CSDs. Die Schäfchen könnten sonst ja wachwerden und die ständigen Diffamierungen aus der religiösen Ecke als solches wahrnehmen. So aber gibt es Veranstaltungen für die demütigen und willfährigen Schäfchen, die sich mal wieder vor ihre Schlachter stellen.

    Wenn du, wie du schreibst, die Beteiligung von Religiösem an CSDs als ein schönes Zeichen empfindest, ist es schon sehr bezeichnend, dass du aber die Beteiligung der Pastafaris als Angriff auf Christen siehst. Da zeigt sich wieder das ganze fiese egoistische und absurde Alleinstellungsverlangen. Sobald ihr könnt, grenzt ihr aus. Aber eure Veranstaltungen wollt ihr überall reinbringen.

    "Ich hoffe du erkennst jetzt den Unterschied."

    Ich bin mir sicher, du wirst ihn ohne Hilfe nicht mehr erkennen. Im Gegenteil versuchen Menschen wie du, die Dauer-Indoktrination auf die noch Verbliebenen so penetrant wie möglich überall durchzusetzen.
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#70 GutmenschProfil
  • 23.08.2016, 21:07hSt. Gallen
  • Antwort auf #66 von TheDad
  • Inwiefern Unterdrückt und diskriminiert eine Kirche Jemanden, wenn sie einen CSD-Gottesdienst veranstaltet? Oder wenn eine Moschee das tut? Oder ein Buddha-Tempel?

    Ich glaube du weisst selbst nicht so recht was du eigentlich schreiben willst :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#71 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 21:13hHannover
  • Antwort auf #63 von Gutmensch
  • ""Das ist nicht wahr. Diskriminierungen gegen Minderheiten können auf jegliche Arten entstehen. Immer dann, wenn jemand "anders" ist.""..

    Doch, ist es..
    Denn immer dann wenn ""jemand anders"" ist, haben die "Religionen" erklärt, diese Menschen gehören nicht "zu uns"..
    Sie sind dann wahlweise "vom Teufel" gemacht, besessen oder verführt, in den Augen "Gottes" ein Gräuel oder eine "Versuchung für die anständigen Christen", denen diese dann als "Prüfung für ihren Glauben" widerstehen müßten..

    Diese Überantwortung der Schuld an diesen "Gott" ist dann übrigens immer auch die Ablehnung der eigenen Schuld als "Christ" oder "Muslim" für die Unterdrückung und Diskriminierung in der Gesellschaft..
    Man ist ja nicht "selbst schuld"..
    "Gott" hat das ja "so gewollt"..
    Und diese "Verantwortungslosigkeit" in der dann die "Gläubigen" leben, macht sie zu den, wie oben beschrieben, Mit-Läufern..

    Das "Christentum" hat die Gesellschaften Europas geprägt, und in diese die Saat des Menschenhasses auf alle Minderheiten inklusive der Nicht-Christen gesät..
    Diese Saat ist so gut aufgegangen, daß inzwischen sogar Menschen die sich als Atheisten oder Agnostiker verstehen ihre Abneigung gegen LGBTTIQ* mit "Begründungen" versehen, die originär aus dem "Gesangbuch der Christen" stammen..

    ""Bei Religionen muss man eben schon differenzieren statt pauschalisieren.""..

    Mehr als 400 evangelische Gemeinschaften weltweit, dazu noch einige Katholische, dutzende Orthodoxe, diverse jüdische Strömungen, 4 Schulen des Islam, einige Dutzend unterschiedliche Auslegungen des Buddhismus, der Hinduismus..

    Und ALLE nutzen die gleiche Funktion des Hasses gegen LGBTTIQ* !
    Da gibt es nichts zu "differenzieren"..
    Das ist schon die "differenzierte Indifferenz" in Funktion..

    ""Wenn eine Religion solch ein Zeichen setzt,""..

    Wenn die "Berliner Landeskirche" einen "Eröffnungsgottesdienst" nutzt, um sich den Unterdrückten "anzunähern", die sie zuvor selbst Jahrhundertelang ausgestoßen haben, dann ist das perfide Täter-Opfer-Umkehr, und kein "Zeichen der Reue", oder irgend so etwas ähnliches, was Du dir hier zusammen schwurbelst..

    ""Wie würdest du es finden, wenn sich eine muslimische Gruppe für einen csd engagiert?""..

    Genauso..
    Allerdings haben sich verschiedene Zusammenschlüße der Muslime wie der "Zentralrat" im Gegensatz zur RKK schon längst für eine Ehe-Öffnung ausgesprochen..

    ""Oder was wäre, wenn sich der CSD-Veranstalter über Moscheen lustig macht?""..

    Was soll der ablenkende Unsinn ?
    Wer sollte das machen, und zu welchem Zweck ?
    Bezogen auf den Artikel wäre eine "aufblasbare Moschee" oder eine "aufblasbare Synagoge" die gleiche Idee :
    Nämlich zu erkennen mit wem man es bei der Verhinderung der Gleichstellung und Gleichberechtigung und bei der Verhinderung der Ehe-Öffnung wirklich zu tun hat !

    Kann man übrigens bestens an anderen Ländern sehen, in denen die Ehe-Öffnung stattgefunden hat..
    Siehe dazu die Berichte über Frankreich und Belgien..
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#72 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 21:21hHannover
  • Antwort auf #64 von Orthogonalfront
  • ""Daddy, der EINZIGE Untetschied zwischen unser beider Religionskritik ist, dass du im Christentum die höhere Gefahr siehst und ich im Islam.""..

    Mädel..
    Der Unterschied ist, daß Du die Realität in der BRD NEGIERST, und Dich deshalb auf einen "Gegner im Äußerem" fokussierst..

    Der Unterschied ist, daß Du dich aufgrund Deiner Geschichte dazu entschieden hast, jeden der auch nur etwas anders aussieht, als "Moslem", und damit als "Islamisten" zu identifizieren, der Dir als Lesbe angeblich nach dem Leben trachtet..

    Schon einmal hab ich Dir dazu ausführlich geschrieben, was ich davon halte..
    Mach eine Trauma-Therapie..
    Mach einen Selbstverteidigungs-Kurs..
    Das hilft auf der Straße..

    Aber Deine Entrechtung in dieser Gesellschaft findet nicht auf der Straße, und nicht durch "Muslime" statt..
    Die findet in Gremien des Staates statt, originär beeinflußt und betrieben durch evangelische und katholische "Religioten" die Dir und mir die Rechte beschneiden !

    Die beschnittenen Rechte haben wir gemeinsam..
    Und sonst gar nichts !
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#73 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 21:28hHannover
  • Antwort auf #67 von TheMum
  • ""Ja! Siehe Aussagen von Welsch und Tassis zu Schwulenrechten (die wissen ja nicht mal wie man LGBTTIQ buchstabiert). Nachweis erbracht!""..

    Netter Versuch..
    Wenn das der "nachweisliche" Parameter sein soll..
    Der ist mir schon dutzende Male auch von anderen Schwulen Männern begegnet, die die Ehe-Öffnung ablehnen, die gegen das volle Adoptionsrecht sind, ja, die gegen die volle Gleichstellung sind, obwohl sie weder Mitglied der AFD noch der "NPD" sind..

    Bei einem der Kerle bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob der nicht doch Mitglied der RKK ist..

    ""Welsch und Tassis"" sind wahrlich keine Leuchten auf der Karte der intelligenten Männer..
    Die taugen sicher bei allen möglichen Gelegenheiten als "schlechtes Beispiel"..

    Als "erbrachten Nachweis" erkenne ich hier übrigens gerne Links zu entsprechenden Seiten im Netz an..
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#74 OrthogonalfrontAnonym
#75 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 21:41hHannover
  • Antwort auf #70 von Gutmensch
  • ""Inwiefern Unterdrückt und diskriminiert eine Kirche Jemanden, wenn sie einen CSD-Gottesdienst veranstaltet?""..

    Was fällt Dir Religions-Lümmel eigentlich ein ?

    Die "Kirche", die "Religion" verstößt mit jedem "öffentlichem" Auftreten gegen die Religionsfreiheit !

    Denn als Atheist habe ich das Recht von "Religion" FREI zu sein !

    Diese permanente Berieselung durch die "Religionen" ist eine unerträgliche Missachtung meiner Grundrechte !

    Ansonsten war von Diskriminierung in Verbindung mit einem "CSD-Gottesdienst" hier gar nicht die Rede !

    Aber diese übliche Verschwurbelung ist bei euch ja Stilmittel der Kommunikation !
    Immer hübsch die Themen miteinander verquicken, und so vom Eigentlichem ablenken..

    Die "Religionen" sind die Verursacher von Diskriminierung und Unterdrückung von LGBTTQ*-Menschen in ALLEN Bereichen der Gesellschaft !

    Wenn sich Dir das aus einem deutlichem Satz nicht erschließt, dann mach Dich SCHLAU !

    Es gibt hier HUNDERTE Artikel dazu mit Tausenden Kommentaren..
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#76 EulenspiegelAnonym
  • 23.08.2016, 21:50h
  • Antwort auf #8 von myystery
  • Leider für die Leute, ja. Das resultiert dann in jeder Menge offenem oder verdrängtem Selbsthaß. Heftig habe ich das in den USA erlebt, da scheinen viel unter einem Selbstzerstörungstrieb zu leiden, ohne das offen zuzugeben.

    Wen wundert es auch, wenn man im Religionsunterricht und der Familie mindestens 10 bewußte Jahre lang gelernt und verinnerlicht hat das man Dreck und Höllenbrut ist, ob christlich oder islamisch oder Scientology.

    Natürlich kann man sich die Schriften so oder so auslegen, aber diese Erziehung rauszubekommen gelingt nicht jedem der aus so einer Familie stammt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#77 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 22:02hHannover
  • Antwort auf #74 von Orthogonalfront
  • ""Stimmt halt ganz einfach nicht und wenn du dich auf den Kopf stellst.""..

    Nun..
    Der Satz lautet :
    ""Diskriminierungen von LGBTTIQ* sind ALLEIN durch diese "Religionen" entstanden""..

    Benenn doch mal die Unterschiede, die im Rahmen der "geforderten Differenzierung" schon zu dem Zeitpunkt des Beginns der Diskriminierung und Unterdrückung von LGBTTIQ* und Frauen vorlagen ?

    Na ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#78 OrthogonalfrontAnonym
#79 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 23:39hHannover
  • Antwort auf #78 von Orthogonalfront
  • ""Beweise du erst mal diese Behauptung von dir.""..

    Nach dem Lesen dieser dort derzeit versammelten 437 Artikel inklusive der entsprechenden Kommentare die diverse Links zu allen möglichen Quellen enthalten, bist du sicherlich etwas schlauer als jetzt, wo Du dir anmaßt diesen Umstand immer noch Infrage zu stellen..

    www.queer.de/rubrik.php?rubrik=117

    Bis demnächst in diesem Theater..

    Alleine die "Idee" im Verlauf der Geschichte der Staaten und Länder könnte es andere Auslöser gegeben haben, die nicht auf "Religion" und "religiöse" Beeinflussung von Gesellschaften und der gegenseitigen Beziehungen zwischen diesen "Religionen" und den damit verbundenen "religiösen Menschen" basieren, disqualifizieren Dich hier ebenso, wie andere User die derlei Unsinn vertreten..

    LGBTTIQ*-feindlichkeit, Unterdrückung von Frauen, Sexualfeindlichkeit in Gesellschaften, Kinder-Morde und Vergewaltigungen, Rassismus, Sklaverei, Kriege..

    Alles läuft auf den gemeinsamen Auslöser "Religion" zusammen !

    Und das schon lange vor den "Hoch-Kulturen" der Atzteken, der Sumerer, der Griechen, der Römer, der Ägypter..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#80 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 23:55hHannover
  • Antwort auf #78 von Orthogonalfront
  • Übrigens..

    ""Beweise du erst mal""..

    Typischer Reflex einer Apologetin die vorgibt Agnostikerin zu sein, und am Ende nicht den blassesten Schimmer von der Thematik hat..

    Der Reflex ist indoktriniert durch die "religiöse Vorbildung" die Du ganz sicher "genossen" hast, und von der Du auch nicht frei kommst, so lange Du dich nicht wirklich mit "Religion" beschäftigst..

    Diese Haltung der Agnostik des
    "ach, es kann ja sein das es einen Gott gibt, kann aber auch nicht sein, ich leg mich da nicht fest, dann krieg ich mit denen keinen stress"
    ist am Ende auch nur eine andere Form der "Mit-Täter*innen-schaft", die den "Religionen" "erlaubt" unverändert Einfluß auf Staaten und staatliche Gesetzgebung zu entfalten..

    Agnostiker stehen ebenso wie die "Gläubigen" vor der geschlossenen Kühlschranktür, und weigern sich sie zu öffnen um nachzusehen ob noch Bier drinn ist..
    Daher wissen sie es nicht..
    Annähernd ebenso wie die "Gläubigen" selbst, die eben nur glauben es wäre noch welches drinn..

    Atheisten dagegen öffnen ganz wissenschaftlich die Tür des Kühlschrankes, um ihre These der Leere und der Abwesenheit von Bier in diesem Schrank zu überprüfen, und damit zu belegen..

    Auch das ist ein erheblicher Unterschied zwischen uns beiden..
    Du wirst es auch weiterhin nicht schaffen mich auf "Deine Seite" zu ziehen, indem Du die Behauptung kolportierst, wir seien ja gar nicht weit voneinander entfernt..
    Du irrst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#81 InmeinerbrustAnonym
#82 NööAnonym
  • 24.08.2016, 00:31h
  • Antwort auf #51 von TheDad
  • "Aber Deine Religionsfreiheit endet an Deiner Wohnungstür..
    Sie besteht im Wesentlichen daraus, auf dem Weg zum "Gottesdienst" nicht verhaftet zu werden.."

    Jeder Mensch hat in unserem Land selbstverständlich das Recht, über seine Weltanschauung zu sprechen, wenn er das will. Das gilt ebenso selbstverständlich für Religionen wie für andere Weltanschauungen. Auch Überzeugungs- bzw. Missionsarbeit ist natürlich nicht illegal, sondern Teil der Meinungsfreiheit und -Vielfalt, die zu einer funktionierenden pluralistischen Gesellschaft dazugehören. Wer nicht zuhören will, kann das sagen, weggehen oder widersprechen. Es existiert aber kein "Recht", im gesamten öffentlichen Raum von weltanschaulichen Äußerungen Anderer unbehelligt zu bleiben, die einem nicht gefallen. Wer damit nicht klarkommt, hat ein ernsthaftes Problem mit Pluralismus und wenig vom Grundgesetz verstanden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#83 Homonklin44Profil
  • 24.08.2016, 01:15hTauroa Point
  • Antwort auf #5 von GeorgG
  • Das wird zur Kenntnis genommen. Mit Wundern und Bedauern.

    Schwul zu sein, bringt nun ja nicht automatisch eine Immunität gegen Gehirnwäsche mit sich, warum sollten Schwule per se befreit von dieser Art der Irrung sein?

    Leider sind viele LGBTIQ's religiös. Und es ist schade.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#84 Homonklin44Profil
  • 24.08.2016, 01:31hTauroa Point
  • Antwort auf #20 von Finn
  • Schätze, die Kirche des Fliegenden Spaghetti- Monsters ist sogar offen genug, Christen, die mal rein schnuppern kommen, an einem Nudelgericht Teil haben zu lassen, wenn sie aus pietösen Gründen ein Piraten-Symbol an sich tragen.

    Einmischungen in Form von Kräutern der Provence, Spaghetti-Sauce mit Parmesan gerieben, nicht geschnippelt, oder Maccaroni al Dente werden bestimmt toleriert.

    Da scheint die FSM-Gemeinde nicht ganz so verbotsbesessen zu sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#85 TheDadProfil
  • 24.08.2016, 02:47hHannover
  • Antwort auf #82 von Nöö
  • ""Auch Überzeugungs- bzw. Missionsarbeit ist natürlich nicht illegal, sondern Teil der Meinungsfreiheit und -Vielfalt, die zu einer funktionierenden pluralistischen Gesellschaft dazugehören.""..

    Interessante Ansicht..

    Vor allem weil gerade das "Christentum" den "Pluralismus" weltweit verhindert, indem es einen Alleinvertretungsanspruch formuliert, der alle anderen "Religionen" klein halten soll..

    Die Ansicht jeder dürfe über seine Weltanschauung sprechen gilt dann natürlich immer nur dann, wenn "Christen" den Anderen "erklären" warum denn ihre Regeln natürlich auch für sie gelten..
    Denn sonst greift man ja in die "Meinungsfreiheit" der "Christen" ein..
    Wäre ja noch schöner wenn man nicht mehr ungestört missionieren darf..

    Sobald Atheisten das Wort ergreifen wittert ihr Ketzerei, und erhebt den Anspruch auf ein "christlich geprägtes Land", das es unabdingbar zu erhalten gälte, und zetert von "Christen-Verfolgung" daher..

    ""Wer nicht zuhören will, kann das sagen, weggehen oder widersprechen.""..

    Ach ? Echt ?
    Was Deine "Meinungsfreiheit" so alles anrichtet kann man hier nachlesen :

    www.glaeserne-waende.de/download

    ""Es existiert aber kein "Recht", im gesamten öffentlichen Raum von weltanschaulichen Äußerungen Anderer unbehelligt zu bleiben, die einem nicht gefallen.""..

    Nun..
    Zunächst einmal geht es hier nicht um Deine Mission, sondern darum das Gesellschaft vor den Einflüßen von "Religionen" befreit werden, die Gesellschaften in eine bestimmte Richtung bringen..
    In genau die Richtung die dazu führt, das Minderheiten wie die LGBTTIQ* unterdrückt und diskriminiert werden, in der Frauen immer noch benachteiligt sind..

    Die "Idee" das "Religionsfreiheit" bedeutete das "Christen" hier eine Vormacht-Stellung eingeräumt bekämen, weil sie der Meinung sind, dies sei ein "christlich geprägtes Land", ist nichts weiter als die Formulierung des Gottesstaates, den es ja zu verhindern gälte, und den ja nur der "Islam" überall errichten würde..

    Ihr kleinen "Gotteskrieger" seid keinen Deut besser als die anderen !

    Dem gilt es endlich Einhalt zu gebieten !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#86 Miguel53deProfil
#87 Miguel53deProfil
#88 Miguel53deProfil
  • 24.08.2016, 07:27hOttawa
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • TheMummy, aka Orthogonalfront, IST DIE Islam-Basherin schlechthin hier. Das ist laengst klar. Darin steht ihr nur noch Johannes nahe.

    Apropo Johannes. Man liest gar nichts mehr von ihm. Hoffentlich ist nichts ernsthaftes passiert.

    Und hoer noch mal auf mich. Wenn Du einmal Deinen Standpunkt deutlich gemacht hast, reicht das voellig. Dieses hin und her mit Mummy bringt nichts. Macht nichts klarer, als es ohnehin schon ist. Lass Dich nicht drauf ein. Du ersparst uns damit all die voellig unsinnigen, wie ueberfluessigen Beitraege dieser "Dame".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#89 OrthogonalfrontAnonym
#90 OrthogonalfrontAnonym
#91 InsiderAnonym
#92 Patroklos
#93 userer
  • 24.08.2016, 10:12h
  • Antwort auf #35 von Jogolein
  • Ja klar ist es vielen Christen egal, "wer mit wem wann und wo", aber nur solange es um Sex im verschlossenen Kämmerlein geht. Heimlichtuerei ist ja ein Markenzeichen der Christen.

    Sobald echte rechtliche säkulare Gleichberechtigung gefordert wird und Sichtbarkeit gegeben ist, haben sie aber Bauchschmerzen mit Schwulen und Lesben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#94 userer
#95 userer
#96 GutmenschProfil
  • 24.08.2016, 10:41hSt. Gallen
  • Antwort auf #87 von Miguel53de
  • Was soll jetzt dieser Vergleich?

    Gerade WEIL es Leute mit Hassschildern gibt ist es doch wichtig, wenn sich bestimmte Kirchen für den CSD engagieren.

    Wenn sich der CSD offiziel pauschal über alle Kirchen lustig macht ist das eine unkluge Aktion.

    Genauso sollte man nicht pauschal gegen alle Muslime hetzen auch wenn es unter den Muslimen sehr viel Hass gibt. Oder wie fändest du es wenn der CSD offiziell eine Anti-Islam Aktion startet?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#97 GutmenschProfil
#98 userer
  • 24.08.2016, 12:02h
  • Antwort auf #96 von Gutmensch
  • Noch einmal: Wieso fühlen Sie sich durch die Präsenz einer anderen Religionsgemeinschaft "lächerlich gemacht"? Vielleicht weil Sie tief in Ihrem Inneren wissen, dass Sie's sind?

    Was kommt als Nächstes in Ihrer selbst gewählten Auswegloskigkeit: notorisches religiotisches Beleidigtsein?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #96 springen »
#99 LorenProfil
  • 24.08.2016, 12:20hGreifswald
  • Antwort auf #96 von Gutmensch
  • "Wenn sich der CSD offiziel pauschal über alle Kirchen lustig macht ist das eine unkluge Aktion."

    In der Stellungnahme der Veranstalter wird ausführlich darauf hingewiesen, dass es sich um Religionskritik "mit einem leichten Augenzwinkern" handeln soll, da " in keiner Religion die Liebe ihrer gleichgeschlechtlichen Anhänger*innen so gleichwertig behandelt wird, wie die heteronormative Ehe". Was die christlichen Kirchen angeht, so ist hierzulande feststellbar, dass sich die katholische Kirche (RKK) gegen Antidiskriminierung von LGBTI wehrt und ihre Sexualität abwertet, während in der Evangelischen Kirche positivere Entwicklungen anzutreffen sind, die aber schon dadurch eingetrübt werden, dass man internationale Allianzen mit LGBTI-Feinden aus kirchenpolitischen Gründen beibehält (Lutherischer Weltbund z.B.) und in der Diakonie (Wohlfahrtsverband der EK) weiterhin sog. "Homoheiler" unterstützt.

    www.mission-aufklaerung.de/umpolungsproblematik/homoheiler-i
    n-deutschland.html


    Meiner Meinung nach sollte jede und jeder auch dann, wenn sie oder er Mitglied einer Glaubensgemeinschaft ist, kritisch und selbstkritisch prüfen, inwieweit diese Glaubensgemeinschaft konsequent und zweifelsfrei LGBTI diskriminierungsfrei begegnet und wo Widersprüchlichkeiten, dem Ziel der Diskriminierungsfreiheit zuwiderlaufende Allianzen etc. feststellbar sind.
    Die "Aktion Rosa Kirche" forderte dazu aus meiner Sicht religionsübergreifend auf. Da Religionen sich allzu häufig als normsetzende gesellschaftliche Kräfte verstehen und Einfluss ausüben, kann ich das nur begrüßen.
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#100 GutmenschProfil
#101 TheDadProfil
#102 ChaosmaedchenAnonym
  • 24.08.2016, 12:37h

  • Jeder soll glauben, an was auch immer derjenige will, solange es ihm und anderen nicht schadet.
    So als allgemeines Statement zu den Kommentaren, die das komplette Christentum oder gar Religionen verfluchen.

    Nicht die Religionen oder der Glaube tragen die Schuld, sondern das Religion und Glauben so fest in der Regierung verankert sind. Die haben dort schlichtweg nichts zu suchen, denn so werden Minderheiten auf Kosten des Staates und einer sogenannten Mehrheit diskriminierend behandelt.

    Und wer sich durch Kritik angegriffen fühlt, sollte sein Denken mal etwas "überarbeiten". Finde es gut, dass der CSD so kurz und schmerzlos reagiert hat.
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#103 TheDadProfil
  • 24.08.2016, 12:40hHannover
  • Antwort auf #100 von Gutmensch
  • ""Die Pastafarikirche würde besser an ein Freidenkerfest passen.""..

    Deine "Idee" die Pastafari-Kirche vom CSD ausschließen zu wollen, um den "traditionellen Kirchen" die Konfrontation zu ersparen, hat nun mit der "Religionsfreiheit" genau was zu tun ?

    Diese "traditionellen Kirchen" passen dann auch eher auf einen "Kirchentag"..

    Den hat Leipzig dieses Jahr schon überstanden..
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#104 TheDadProfil
#105 GutmenschProfil
#106 UrsaMajorEhemaliges Profil
#107 TheDadProfil
  • 24.08.2016, 13:44hHannover
  • Antwort auf #105 von Gutmensch
  • ""Ich will niemanden ausschliessen.""..

    ""Die Pastafarikirche würde besser an ein Freidenkerfest passen.""..

    Klingt irgendwie anders..

    ""Man darf Religionen ja auch verspotten und diskriminieren.""..

    Noch einmal :
    Man "darf" NIEMANDEN diskriminieren !
    Auch keine "Religionen", denn NUR DAS ist dann "Religionsfreiheit" !

    ""Ich sag nur es ist eine unkluge Aktion.""..

    Was genau hindert Dich daran den Artikel zu lesen ?
    Es war eben keine ""unkluge Aktion"", denn es wurde keine andere "Religion" ausgeschlossen, sondern eine zusätzliche nahm am Event teil..

    Wer daraus die "Idee" strikt, es sei "unklug", bloß weil diese zusätzlichen Teilnehmer MIT RECHT auf die Situation in den anderen "Religionen" hingewiesen hat, und im Gegensatz zu diesen dann "mobile Hochzeiten" anbietet, der hat die notwendige Kritik an den "traditionellen Religionen" IMMER NOCH NICHT verstanden !
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#108 GeorgB
  • 24.08.2016, 13:50h
  • Antwort auf #105 von Gutmensch
  • Schon wieder falsch. Christen dürfen zwar Atheisten verspotten und diskriminieren, aber nicht umgekehrt. Dafür hat die christliche Lobby mit einem eigenen Straftatbestand gesorgt, § 166 StGB. Dafür kann man bis zu drei Jahren Gefängnis bekommen. Und es sind natürlich christliche Politiker, die wegen ihrer privaten Religiosität die Abschaffung dieses unzivilisierten Paragrafens mit Zähnen und Klauen verhindern, ihn sogar verschärfen wollen. Wo immer sie gelassen werden, wollen Christen ihr Weltbild und ihr Verhalten allen anderen aufdrücken.
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#109 NööAnonym
  • 24.08.2016, 14:28h
  • Antwort auf #85 von TheDad
  • "Vor allem weil gerade das "Christentum" den "Pluralismus" weltweit verhindert, indem es einen Alleinvertretungsans pruch formuliert"

    Das ist ein Problem. Es rechtfertigt aber nicht deine unsinnige Behauptung, dass die individuelle Religionsfreiheit "vor der Haustür endet". Das tut sie nicht. Und das wäre mit einer pluralistischen Gesellschaft auch nicht zu vereinbaren. Es wäre interessant zu erfahren, wie du das eigentlich aus dem Grundgesetz ableiten willst.

    "Die Ansicht jeder dürfe über seine Weltanschauung sprechen gilt dann natürlich immer nur dann, wenn "Christen" den Anderen "erklären" warum denn ihre Regeln natürlich auch für sie gelten.."

    Ich rechtfertige das nirgendwo.

    "Denn sonst greift man ja in die "Meinungsfreiheit" der "Christen" ein.."

    Aber du siehst es nach wie vor als einen Eingriff in deine "Religionsfreiheit", wenn Christen im öffentlichen Raum auch nur den Mund aufmachen. Und du wirfst anderen vor, mit zweierlei Maß zu messen. Das ist witzig.

    "Wäre ja noch schöner wenn man nicht mehr ungestört missionieren darf.."

    Ich rede nicht von "ungestörter" Mission. Bitte einfach nachlesen: Ich habe gesagt, dass jeder jederzeit widersprechen, also "stören" kann, wenn Christen missionieren. Ich tue das selber auch manchmal. Und trotzdem dürfen sie es versuchen. Jeder Dusselkopf hat das Recht, einen noch so bekloppten Glauben öffentlich zu vertreten, auch wenn wir das nicht gut finden. Und jeder hat umgekehrt das Recht, ihm zu sagen, dass er diesen Glauben scheiße findet.

    "Sobald Atheisten das Wort ergreifen wittert ihr Ketzerei, und erhebt den Anspruch auf ein "christlich geprägtes Land", das es unabdingbar zu erhalten gälte, und zetert von "Christen-Verfolgung""

    Netter Ausbruch, er hat nur wiederum nichts mit meinem Kommentar zu tun. Nirgendwo rechtfertige ich diese Haltung. Ich bin nicht einmal religiös. Ich verteidige hier weder das Christentum noch eine andere Religion, sondern den Pluralismus.

    "Zunächst einmal geht es hier nicht um Deine Mission"

    Noch einmal: Ich bin nicht religiös. Bitte reagiere auf das, was ich schreibe und nicht auf etwas, das du dir nur zusammenreimst.

    "sondern darum das Gesellschaft vor den Einflüßen von "Religionen" befreit werden, die Gesellschaften in eine bestimmte Richtung bringen.. In genau die Richtung die dazu führt, das Minderheiten wie die LGBTTIQ* unterdrückt und diskriminiert werden, in der Frauen immer noch benachteiligt sind.. "

    Das alles finde ich genauso schlecht wie du. Der Weg, um das zu verhindern ist aber nicht, die Religionsfreiheit einzuschränken, wie du das andeutest.

    "Die "Idee" das "Religionsfreiheit" bedeutete das "Christen" hier eine Vormacht-Stellung eingeräumt bekämen, weil sie der Meinung sind, dies sei ein "christlich geprägtes Land"

    Noch einmal frage ich mich, wo du das bitte aus meinem Kommentar herauslesen willst. Ich habe nichts dergleichen geschrieben.

    Wie schreibst du selber so treffend: "Aber für Deine Lesekompetenz bist Du auch weiterhin selbst zuständig.."

    Ein bisschen genauer lesen, ein bisschen weniger spekulieren. Dann klappt's auch mit dem Diskutieren.
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#110 habemus_plemplem
  • 24.08.2016, 15:25h
  • Antwort auf #102 von Chaosmaedchen

  • Die meisten Religionen nehmen für sich allerdings in Anspruch, die einzig wahre zu sein. Selbst gemäßigte Christen bejahen "wenigstens" die zehn Gebote, und gleich im ersten heißt es nicht etwa: "Du sollst auch die erstaunlichen Gottheiten deiner Nachbar_innen respektieren", sondern "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir". Andersgläubige verletzen also gleich das erste Gebot der Christenbeit bereits durch ihre bloße Existenz. Da sind Alleingeltungs- und Herrschaftsansprüche also ganz tief verankert. Auch das neue Testament stellt klar, dass man auf dem Weg ins Himmelreich an Jesus und am Gott der Christen nicht vorbeikommt. Kann man u.a. in Johannes 14:6 nachlesen.

    Natürlich kann man sich auch die Rosinen rauspicken und das gesamte Christentum auf das Gebot der Nächstenliebe reduzieren. Die unangenehmen Stellen der heiligen Schrift sind dann wahlweise eben nicht so wörtlich zu nehmen, nur metaphorisch gemeint, nicht so wichtig für die frohe Botschaft oder müssen im historischen Kontext gelesen werden. Ob man sich mit solch einem beliebigen Wischiwaschi-Glauben noch Christ_in nennen darf und ob es einem nicht zu denken geben sollte, dass sich andere Christ_innen mit ganz anderen Ansichten auf dasselbe heilige Buch berufen, steht auf einem anderen Blatt.

    Klar soll jede_r glauben, was er_sie will. Aber sobald jemand bekennt, sein Handeln von dem Gedanken leiten zu lassen, einem (beliebigen) Gott gefallen zu wollen, ist er_sie mir augenblicklich suspekt. Denn "Richte möglichst keinen Schaden an und bewerte deine Mitmenschen nicht danach, wen sie begehren" ist mir als religiöses Gebot dann doch eher unbekannt.

    "Solange es niemandem schadet" klingt gut, aber man sollte dabei bedenken, dass es nicht nur unmittelbare Schäden gibt. Lässt man religiösen Glauben als Grund seines Handelns prinzipiell zu, so muss man auch akzeptieren, dass sich andere Menschen von einem anderen Glauben leiten lassen und dass sie sich aus Gründen, die einem völlig irrational erscheinen, ganz anders verhalten. Das mag man dann Irrglaube nennen und unterstellen, dass die alle nicht in den Himmel kommen - aber was hilft das für das Miteinander auf Erden?
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#111 OrthogonalfrontAnonym
#112 TheDadProfil
  • 24.08.2016, 22:43hHannover
  • Antwort auf #109 von Nöö
  • ""Das ist ein Problem. Es rechtfertigt aber nicht deine unsinnige Behauptung, dass die individuelle Religionsfreiheit "vor der Haustür endet". Das tut sie nicht. Und das wäre mit einer pluralistischen Gesellschaft auch nicht zu vereinbaren. Es wäre interessant zu erfahren, wie du das eigentlich aus dem Grundgesetz ableiten willst.""..

    Muß man nur lesen..
    Steht nämlich im Artikel des GG drin, der die "Religionsfreiheit" garantiert..
    Diese Garantie beinhaltet auch das man nicht Menschen mit anderen "Religionen" zum "Christentum" bekehren, sprich missionieren kann, denn dann Griffe man in deren "Religions-Ausübung" ein..

    Analog dazu haben Menschen mit der "Religionsfreiheit" ein Recht von Religion FREI zu sein..

    Mich interessierte hier dann auch, wie Du auf die Idee kommst, es wäre den "Religionen" respektive den "Gläubigen" irgendwie erlaubt, außerhalb ihrer Gemeinden auf Mission etwa in einer Fußgängerzone, oder im Tür-zu-Tür-Geschäft gehen ?

    Nebenbei bemerkt hängt im Hausflur immer noch ein Schild auf dem zu Lesen steht :
    Betteln und Hausieren verboten..

    ""Ich rechtfertige das nirgendwo.""..

    Du mußt deine Kommentare nur einmal richtig lesen, dann fällt das sogar Dir auf..

    ""Aber du siehst es nach wie vor als einen Eingriff in deine "Religionsfreiheit", wenn Christen im öffentlichen Raum auch nur den Mund aufmachen.""..

    Nein, denn meistens ernten sie dafür ein mildtätiges Lächeln, und ich nehme sie dabei sogar noch in Schutz wenn sie von anderen angepöbelt werden..
    Meistens erkläre ich dann, daß sie wegen der Verdummbibelung gar nicht anders können, denn das mit dem "Gottes-Glaube" ist eine internalisierte Zwangsstörung..

    Und ich halte es für einen Eingriff in meine "Religionsfreiheit" wenn "Christen" und ihre Lobbys die Gesetzgebung beeinflußen, die mich dann als Atheisten zwingen wollen, deren Regeln einzuhalten..
    Beispielsweise das Tanzverbot an diversen Tagen des Jahres..

    ""Ich rede nicht von "ungestörter" Mission. Bitte einfach nachlesen: Ich habe gesagt, dass jeder jederzeit widersprechen, also "stören" kann, wenn Christen missionieren. Ich tue das selber auch manchmal.""..

    Was ?
    Stören ?
    Ja, merkt man..
    Hier mit einem Derailing über die Vorzüge von Mission..

    ""Das alles finde ich genauso schlecht wie du. Der Weg, um das zu verhindern ist aber nicht, die Religionsfreiheit einzuschränken, wie du das andeutest.""..

    Da paßt ein weiteres Zitat von Dir :
    ""Bitte reagiere auf das, was ich schreibe und nicht auf etwas, das du dir nur zusammenreimst.""..

    Das habe ich nirgendwo gefordert..
    Ich fordere nur, nicht zu erwarten wenn man einer "Religion" wie dem "Islam" Verbote auferlegte, daß dann alles wieder gut würde..

    Will man "Religionsfreiheit" einschränken, dann muß man sie für ALLE "Religionen" einschränken, denn ein einseitiges Verbot gegen nur eine "Religion" hätte vor dem BVG keinen Bestand..
    So etwa das Verbot der Burka oder des Nijab, oder das Tragen von Kettchen mit einem Halbmond für "Muslime" im Staatsdienst..

    Diese Aussage steht bereits weiter oben, was Deinen Kommentar damit obsolet macht..
    Aber das nur mal so am Rande..
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#113 DruideAnonym
  • 24.08.2016, 23:04h
  • Das ist in klassisches Problem der monotheistischen Religionen, nicht der polytheistischen.
    Ich kann es ehrlicherweise nicht ganz nachvollziehen, warum zu meinem Beitrag, der eigentlich ein Protest sein sollte gegen klerikalen Hass seitens der monotheistischen Religionen, zum einen negativ und zum anderen nicht kommentiert wurde.
    Ich kenne viele schwule und lesbische Menschen, die , zugebenerweise im Verborgenen, den Alten Göttern huldigen.
    Aussagen wie "Alle Religionen sind homophob" oder "Schwulsein und Religion/Spiritualität passt nicht zusammen" sind schlichtweg falsch.
    Klar, bin ich monotheistisch aufgewachsen im Glauben an einen zornigen, mordenden Gott, dann muss und soll ich Angst vor ihm haben, denn darauf beruhen die monotheistischen Religionen.
    Angst schüren und zum eigenen Vorteil nutzen.
    Die Neuheiden und Wicca zum Beispiel sehen das anders.
    Sie stehen, ebenso wie ich, für Liebe und Licht ein, für die Gottheiten, die vom "Übervater" verdrängt worden sind.
    Diese schert es nämlich einen feuchten Kehricht, welche Sexualität jemand hat.
    Das ist der Unterschied zu den Pastafaris, so amüsant und z.T provokant sie auch sein mögen.
    Noch einmal: Es liegt mir fern zu missionieren.
    Ich möchte nur aufzeigen, dass nicht jede Religion, im Besonderen meine, zwangsläufig bekloppt im Schädel und homophob macht.
    Für Rückfragen gerne fragen.
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#114 OrthogonalfrontAnonym
  • 25.08.2016, 01:05h
  • Antwort auf #112 von TheDad

  • Also ich denke so langsam müsste auch noch dem letzten klar werden, dass du unter einem ziemlich harten Verfolgungswahn leidest und zwar durch eine von dir zusammengesponnene Gruppe, die du als "Christen" bezeichnest, ohne in Wirklichkeit zu wissen, was das überhaupt bedeutet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#115 Schwules LandeiAnonym
#116 userer
#117 OrthogonalfrontAnonym
  • 25.08.2016, 12:45h
  • Antwort auf #116 von userer
  • "Aha, Pastafari als Religionsgemeinschaf t sollen auf einem Freidenkerfest geparkt werden, damit Sie Religiot sich nicht mit Andersgläubigen auseinandersetzen müssen? Wie erbärmlich!"

    Pastafari ist keine Religion, Pastafari ist gewollte Satire. Die eigentlichen Religionen sind dafür unfreiwillige Realsatire.
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#118 UrsaMajorEhemaliges Profil
#119 userer
  • 25.08.2016, 12:58h
  • Antwort auf #118 von UrsaMajor
  • seufz
    Jein.
    Religiosität ist eine psychische Störung. Nun werfe ich in anderen Fällen niemandem seine Krankheit vor; bei Religiösen fällt mir das schwer, weil sie so aggressiv menschenverachtend gegen Nicht-Religiöse = klar Denkende auftreten und sich zudem ihrer Heilung aggressiv widersetzen, im Gegenteil sogar durch Missionierung ihre Störung weiterverbreiten.

    Die reine Negierung in "Atheist" finde ich übrigens auch unglücklich, so als ob "Theisten" "normal" wären und "Atheisten" eben was fehlen würde, nämlich die (m. W. krankhafte) Gläubigkeit.

    Argumentativ finde ich den Begriff "Religiot" durchaus zielführend, weil er deutlich macht, wo die Störung liegt: nämlich sicher nicht bei den klar Denkenden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #118 springen »
#120 NööAnonym
  • 25.08.2016, 15:01h
  • Antwort auf #112 von TheDad
  • "Diese Garantie beinhaltet auch das man nicht Menschen mit anderen "Religionen" zum "Christentum" bekehren, sprich missionieren kann, denn dann Griffe man in deren "Religions-Ausübung" ein.."

    Die "negative" Religionsfreiheit schützt uns davor, zu einem weltanschaulichen Bekenntnis gezwungen oder genötigt zu werden. Sie schützt uns nicht davor, mit religiöser Werbung oder gar nur der bloßen Existenz von Religionen konfrontiert zu werden.

    "Mich interessierte hier dann auch, wie Du auf die Idee kommst, es wäre den "Religionen" respektive den "Gläubigen" irgendwie erlaubt, außerhalb ihrer Gemeinden auf Mission etwa in einer Fußgängerzone, oder im Tür-zu-Tür-Geschäft gehen ?"

    Du hältst Straßenmission für illegal? Und du glaubst das wirklich, oder? ^^ Es dürfte dir schwerfallen, überzeugend zu begründen, dass zum Beispiel die Zeugen Jehovas am Straßenrand durch ihre Missionstätigkeit deine Religionsfreiheit angreifen. Das ist so unsinnig, als würde ich dem Coca-Cola-Konzern vorwerfen, meine Vertragsfreiheit zu verletzen, weil die Werbung mich zwingt, Cola zu kaufen.
    Die Werbung für ein weltanschauliches Bekenntnis ist Teil der Religionsfreiheit, so lange dabei kein Zwang erfolgt. Du wirst schwerlich behaupten können, einem Zwang ausgesetzt zu sein, nur weil jemand am Straßenrand steht, eine Anzeige in der U-Bahn schaltet, eine Bibel in ein Hotelzimmer legt oder Passanten anspricht.
    So lange eine missionierende Organisation keine anderen Regeln überschreitet, ist das alles okay und muss es in einer pluralistischen Gesellschaft auch sein.
    Aber vielleicht hast du ja irgendein Urteil parat, in dem eine Missionsaktion (ohne Nötigung und ohne gleichzeitigen Verstoß gegen andere Gesetze) tatsächlich wegen Verstoßes gegen die Religionsfreiheit verboten oder sanktioniert wurde. Das würde mich wirklich interessieren. Es gibt immerhin hunderte von Missionsorganisationen in Deutschland, da müsste doch eigentlich dauernd die Staatsanwaltschaft in Alarm sein, wenn du Recht hättest. Immer nur her mit den Belegen.

    "Hier mit einem Derailing über die Vorzüge von Mission."

    Noch einmal die Bitte, einfach nur meine Beiträge zu lesen und nichts hineinzuspekulieren, was nicht darin steht. Wenn ich Grundrechte wie die Religionsfreiheit verteidige, dann ist daraus nicht zu schließen, dass ich jeden Quatsch bejubele, den diese Freiheiten ermöglichen.

    Auf das andere wirre Zeug, das mit meinen Kommentaren nichts zu tun hat, gehe ich nicht ein.

    Wir werden uns ganz schnell einig, wenn es darum geht, zum Beispiel den konfessionellen Religionsunterricht abzuschaffen oder den religiösen Einfluss auf parlamentarische Prozesse möglichst weitgehend zu verhindern. Ich bin, auch wenn du das in deiner spekulationsfreudigen Diskussionsweise nicht verstehst, wirklich kein Freund der Religionen. Trotzdem muss ich deinen Falschbehauptungen über negative Religionsfreiheit und deinem pluralismusfeindlichen Hang, religiösen Menschen bestimmte Grundrechte abzusprechen, widersprechen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #112 springen »
#121 TheDadProfil
  • 25.08.2016, 15:17hHannover
  • Antwort auf #117 von Orthogonalfront
  • ""Pastafari ist keine Religion, Pastafari ist gewollte Satire.""..

    Nun..
    Das sehen andere Menschen anders :

    ""In Deutschland wurde der Verein Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters e.V. mit Sitz in Templin 2012 als Weltanschauungsgemeinschaft anerkannt.""..

    ""In Neuseeland hat sich die Spaghettimonster-Kirche bereit erklärt, Trauungen von schwulen und lesbischen Paaren durchzuführen, was zwar auch staatlicherseits seit 2013 möglich ist, aber bislang von der anglikanischen und der katholischen Kirche abgelehnt wird.
    Seit dem 10. Dezember 2015 darf die Spaghettimonster-Kirche offiziell kirchliche Trauungen durchführen.
    Als Ministeroni (Päpstin) wurde Karen Martyn ernannt, die als erste Person in Neuseeland legal Paare im Namen der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters trauen darf.

    Weltweit die erste rechtlich anerkannte Eheschließung nach Spaghettimonster-Ritus eines heterosexuellen Paars wurde am 16. April 2016 in Neuseeland auf einem kleinen Schiff bei der Küstenstadt mit dem beachtenswerten Namen Christchurch geschlossen.""..
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#122 TheDadProfil
  • 25.08.2016, 15:26hHannover
  • Antwort auf #114 von Orthogonalfront
  • ""Also ich denke so langsam müsste auch noch dem letzten klar werden, dass du unter einem ziemlich harten Verfolgungswahn leidest und zwar durch eine von dir zusammengesponnene Gruppe, die du als "Christen" bezeichnest, ohne in Wirklichkeit zu wissen, was das überhaupt bedeutet.""..

    Mal von der inhaltlichen Verschwurbelung abgesehen, mit der Du erneut diesen "Christen" Beiseite trittst..

    Wie kommst Du eigentlich auf die Idee, daß Deine Herrschaftstechnik der Pathologisierung des Gegenüber hier irgendjemanden überzeugen könnte Deiner Position mir gegenüber beizutreten ?

    An "den Christen" ist nichts ""zusammengesponnen"" und deren Einflüße auf den Staat sind mehr als nur real mess- und nachweisbar..
    Damit negierst Du also immer noch Funktion und Wirkung dieser Gemeinschaften, die offen Zutage liegen..

    Wenn man dann also den Verursacher nicht identifizieren will, den Gegner nicht erkennen will, wie will man ihn dann in die Schranken weisen ?
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#123 TheDadProfil
  • 25.08.2016, 16:53hHannover
  • Antwort auf #120 von Nöö
  • ""Die "negative" Religionsfreiheit schützt uns davor, zu einem weltanschaulichen Bekenntnis gezwungen oder genötigt zu werden.""..

    Du verkennst hier die bestehende Dominanz durch den Alleinvertretungsanspruch, den jede der großen "Religionen" vor sich her trägt..

    Denn wäre das so wie Du beschrieben hast, wären Kinder-Taufen verboten, und der Nachwuchs träte nicht "per Geburt" der "Religionsgemeinschaft" der Eltern bei..

    Deshalb beinhaltet diese ""negative Religionsfreiheit"" eben auch den Schutz vor ""religiöser Werbung"" und damit vor Mission..

    Es fällt nur sehr vielen Menschen und auch dem Staat inzwischen sehr schwer, diesen Umstand anzuerkennen..
    Ein Umstand der dazu führt, das staatliche Institutionen die "Christliche Mission" als "ungefährlich" empfinden, das öffentliche Auftreten von "Religionen" sogar als "staats-bildend" missverstehen, und diese "Religionen" deshalb ungeniert fortfahren lassen..
    Damit hat sich aber am Ende längst so etwas wie ein "Gottesstaat" herausgebildet..
    Nur erkennen die Bürger das nicht..

    Der Sonntägliche "Gottesdienst" in ARD und ZDF müßte eigentlich mit dem Zusatz
    "Diese Sendung ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet"
    versehen werden..

    ""Du hältst Straßenmission für illegal?""..

    Manchmal..
    Wenn "Kirchen" in Fußgängerzonen an Tapeziertischen Bibeln verschenken, dann sehen das viele Leute als "gerechtfertigt" an..

    Wenn die "Zeugen Jehova" gleiches tun kommt schon Unbehagen auf..
    Wenn "Salafisten" den Koran verschenken brüllen schon einige nach der Polizei, um das Treiben der "Werbung" unterbinden zu lassen..

    Ich bezweifle aber das man den "Salafisten" das verschenken des Koran wirklich verbieten kann, wenn man nicht gleichzeitig den "Zeugen Jehova" oder anderen "Christen" die "Informations-Stände" in Fußgängerzonen und an anderen öffentlich zugänglichen Plätzen untersagt..

    Und nun höre ich viele schon "denken"
    "aber die Christen sind doch nicht so schlimm"..

    Wirklich ?
    Wieso werden dann die "Zeugen Jehova" als "Sekte" eingestuft, und zum Teil sogar verfolgt ?
    Weil sie irgendwie "gefährlicher" wären als etwa Hutterer oder Amish, irgendwie "gefährlicher" als Evangelikale ?
    Es gibt aber keine "ungefährlichen Religionen"..
    Sie sind entweder alle "gefährlich", oder keine von ihnen..
    Die "Idee" die RKK und die "Kirchen" der EKD für "ungefährlich" zu erklären, und damit deren Mission für "staats-bildend" zu empfinden, demgegenüber aber die "Zeugen" und "Salafisten" zu einem "gefährlichem Monster" zu erklären, basiert auf der Indoktrination genau dieser RKK und dieser EKD !

    Genau gleiche Funktion und Wirkung von "Religion" wird in einer "Religion" oder auch "Konfession" dann als "ungefährlich" erklärt, während die andere als Verteufelt vehement auf Ablehnung trifft..
    Als Atheist kann ich diese Alimentierung einiger "Religionsgemeinschaften" gegenüber anderen aber nicht nachvollziehen, denn diese basieren auf der Indoktrination, der vorhandenen Mission, die von genau diesen "Gemeinschaften" den anderen schlicht "geneidet" wird, um deren eigenen Alleinvertretungsanspruch gegenüber den anderen durchzusetzen..
    Was mithin der Idee des GG der Gleichheit vor dem Gesetz vollkommen widerspricht..

    ""Die Werbung für ein weltanschauliches Bekenntnis ist Teil der Religionsfreiheit, so lange dabei kein Zwang erfolgt. Du wirst schwerlich behaupten können, einem Zwang ausgesetzt zu sein, nur weil jemand am Straßenrand steht, eine Anzeige in der U-Bahn schaltet, eine Bibel in ein Hotelzimmer legt oder Passanten anspricht.""..

    Doch, natürlich kann ich das..
    Das Problem :
    Es wird selbst von Leuten wie Dir nicht anerkannt, und damit auch nicht erkannt, wie sehr der Staat sich in den Fängen von diesen "Religionen" befindet..
    Es findet Zwang statt..
    Schon bei der Kinds-Taufe..
    Der Eintritt in die "Religionsgemeinschaft" per Geburt ist Zwang..
    "Religions-Unterricht" in staatlichen Schulen ist Zwang..
    Kruzifixe in Kliniken, Krankenhäusern, Kindergärten, Öffentlichen Gebäuden des Staates, in Gerichten, in Klassenräumen IST ZWANG..

    Damit werden die "Christen" dann in diesem Land argumentativ "alimentiert", und gegenüber anderen "Religionen" explizit bevorzugt..

    Im Rahmen einer "Religionsfreiheit", und vor allem im Rahmen von
    Gleiche Rechte für alle
    ist das ein unerträglicher Zustand..

    Der nur beendet werden kann, indem man diese "Christen" auf den Stand des "Islam" in diesem Staat "zurück stutzt", denn es wäre ziemlich Hirnverbrannt dem "Islam" nun auch noch die gleichen "Rechte" und Einflußmöglichkeiten einzuräumen, die die "Christen" längst besitzen..

    ""So lange eine missionierende Organisation keine anderen Regeln überschreitet, ist das alles okay und muss es in einer pluralistischen Gesellschaft auch sein.""..

    Schon wieder Alimentierung..
    Die Mission überschreitet diese Regeln bereits..
    Das zu erkennen bist Du aber schon nicht mehr (?) in der Lage..
    Vielleicht hilft Dir dort der Vergleich zwischen den "Christen" und dem Judaismus, der eben nicht missioniert..

    ""Aber vielleicht hast du ja irgendein Urteil parat""..

    Noch immer nicht verstanden wie sich der Einfluß der Mission diesen Staat bereits unterworfen hat ?
    Les mal :

    www.glaeserne-waende.de/download

    ""Aber vielleicht hast du ja irgendein Urteil parat, in dem eine Missionsaktion (ohne Nötigung und ohne gleichzeitigen Verstoß gegen andere Gesetze) tatsächlich wegen Verstoßes gegen die Religionsfreiheit verboten oder sanktioniert wurde.""..

    Es gibt keine "Missionsaktion ohne Nötigung"..
    Wer das denkt, hat den Begriff der "Mission" nicht verstanden..

    Vielleicht weißt Du es nur nicht..
    Es wurden tatsächlich schon solche Veranstaltungen "verboten"..
    Bloß keine der RKK und der EKD..
    Denn dort ist die Vernetzung mit dem Staat mehr als perfekt..
    Und noch immer erklärst Du diese "Störfelder" des Säkularen Staates für "ungefährlich", und gehst damit selbst als Atheist dieser "Mission" auf den Leim..

    ""Noch einmal die Bitte, einfach nur meine Beiträge zu lesen und nichts hineinzuspekulieren, was nicht darin steht. Wenn ich Grundrechte wie die Religionsfreiheit verteidige, dann ist daraus nicht zu schließen, dass ich jeden Quatsch bejubele, den diese Freiheiten ermöglichen.""..

    Nun..
    Auch hier ist die Antwort recht einfach..
    Trotz Deiner Behauptung Atheist zu sein, halte ich Dich nicht für einen solchen..
    Nicht etwa weil Du es nicht im innerem Deines Herzens sein möchtest..
    Achtung, Witz !
    Aber allein, es fehlt Dir am Rechtem Glauben dazu..
    Du bist ein vom Glauben Abgefallener..
    Mehr nicht..
    Du hast beschlossen die "Religionen" und hier vor allem die des "Christentums" für vernachlässigbar und ungefährlich anzusehen, und sie damit ungehindert fortfahren zu lassen..
    Gleichzeitig damit "verrätst" Du aber all die Gründe, die Dich einst zu diesem Abbfall vom Glauben "inspiriert" haben, weil Du zwar für Dich irgendwann erkannt hast, was "Religion" mit Dir anrichtet, aber keinen Gedanken daran verschwendet hast, was "Religion" mit Gesellschaft und dem Staat angerichtet hat, und immer noch anrichtet..
    Und damit bist Du eben auch kein Atheist..

    Du hältst "Christliche Religion" für ungefährlich..
    Obwohl Du sie für Dich selbst aus ganz sicher "gefährlichen", weil Dich und Deine Psychische Gesundheit gefährdend, ablehnst, und erkennst dabei nicht, daß diese Gefährdung nicht nur Dich als Individuum betrifft und beträfe, sondern eben auch die Gesellschaft und den Staat in dem Du lebst..

    Aber unterschwellig hältst Du immer noch zu denen, indem Du deren Ungefährlichkeit konstatierst..
    Das bleibt absurd..
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#124 NööAnonym
  • 25.08.2016, 18:16h
  • Antwort auf #123 von TheDad
  • Wir können gern darüber reden, ob Kindertaufen oder die automatische Mitgliedschaft von Kindern in Kirchen gegen die Religionsfreiheit verstoßen. Ich denke, da werden wir uns einig: Es ist der Fall, weil hier tatsächlich keine freie Entscheidung erfolgt, sondern ein Zwang ausgeübt wird. Genau deswegen bleibe ich aber dabei, zwischen Zwangsausübung und zwangloser "Werbung" zu unterscheiden. Beides können wir eben nicht einfach gleichsetzen. Und bevor du jetzt sagst, das könne man nicht trennen: Doch, das kann man, muss man und tut man.

    ""Du hältst Straßenmission für illegal?"".. Manchmal.."

    Bitte konkretisiere das. Bisher hattest du angedeutet, Mission im öffentlichen Raum sei IMMER illegal, nun argumentierst du plötzlich anders. Also bitte konkret: Wem willst du es unter welchen Umständen und mit welcher Begründung verbieten, wem nicht? Wo verläuft die rote Linie?
    "Sie sind gefährlich" ist als Argument zu unklar. Solche nebelhaften Pauschalisierungen helfen nicht dabei, eine differenzierte Diskussion um Grundrechte zu führen.

    "Ich bezweifle aber das man den "Salafisten" das verschenken des Koran wirklich verbieten kann, wenn man nicht gleichzeitig den "Zeugen Jehova" oder anderen "Christen" die "Informations-Stände" in Fußgängerzonen und an anderen öffentlich zugänglichen Plätzen untersagt.."

    Und genau deswegen bleibt es allen erlaubt, solange kein nötigendes oder anderweitig schädigendes Verhalten im Einzelfall erwiesen ist. Wir können wohl kaum damit anfangen, alles, was von EINIGEN zu Zwecken missbraucht wird, die uns nicht gefallen, deswegen einfach ALLEN zu verbieten. Mit einer solchen Argumentation wären im Handumdrehen alle Grundrechte abgeschafft.

    "Doch, natürlich kann ich das.."

    Eine christliche Anzeige oder eine Bibel im Hotelzimmer sind in der Lage, Zwang auf dich auszuüben? Auf einen erwachsenen Mann? Wie gefestigt ist deine Weltanschauung, wenn du das ernsthaft behaupten willst? Ich habe NICHT von den anderen Dingen geredet, die du anschließend aufführst. Es wäre sehr hilfreich, bei der Antwort auf eine konkrete Frage nicht plötzlich rückwirkend völlig andere Dinge ins Spiel zu bringen, nach denen ich bewusst NICHT gefragt habe, weil es eben tatsächlich andere Dinge sind, die man anders bewerten muss. Diese Taktik macht es schwer, Argumente zu klären, sondern verunklart die Diskussion erheblich.

    "Der nur beendet werden kann, indem man diese "Christen" auf den Stand des "Islam" in diesem Staat "zurück stutzt"

    Da bin ich ganz deiner Meinung.

    "Schon wieder Alimentierung.."

    Ich habe keine Ahnung, was du schon wieder in meinen Kommentar hineinliest. Ich habe nirgendwo irgendeine "Alimentierung" vertreten, schon gar nicht einseitig auf das Christentum bezogen.

    "Es gibt keine "Missionsaktion ohne Nötigung". Wer das denkt, hat den Begriff der "Mission" nicht verstanden.."

    Einen Zwang zu behaupten, wo er nicht stattfindet, nur weil er an ANDERER Stelle stattfindet, wird auch durch Wiederholung nicht richtig.

    "Vielleicht weißt Du es nur nicht..
    Es wurden tatsächlich schon solche Veranstaltungen "verboten".."

    Auf Beispiele war ich gespannt. Nennst du die noch?

    "Trotz Deiner Behauptung Atheist zu sein, halte ich Dich nicht für einen solchen.."

    Wenn du partout daran festhalten willst, mich aufgrund weniger Kommentare besser einschätzen zu können als ich selbst und gleichzeitig in meinen Kommentaren Dinge zu lesen, die ich nicht schreibe, aber nicht ernst zu nehmen, was ich wirklich schreibe, dann kann ich dir dieses merkwürdige Vergnügen nicht nehmen. Die Diskussion bringt dieses Verhalten allerdings nicht voran, weshalb ich nicht weiter darauf eingehen will.
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#125 TheDadProfil
  • 25.08.2016, 21:59hHannover
  • Antwort auf #124 von Nöö
  • ""Wir können gern darüber reden, ob Kindertaufen oder die automatische Mitgliedschaft von Kindern in Kirchen gegen die Religionsfreiheit verstoßen. Ich denke, da werden wir uns einig:""..

    Da stellt sich dann die Frage wieso sich das "gewähren lassen" wie ein Roter Faden durch Deine Kommentare hindurch zieht ?

    "" ""Du hältst Straßenmission für illegal?"".. Manchmal.."
    Bitte konkretisiere das.""..

    Die Konkretisierung steht genau darunter..

    ""Also bitte konkret: Wem willst du es unter welchen Umständen und mit welcher Begründung verbieten, wem nicht?""..

    Steht dort..
    Entweder IMMER und dann ALLEN, oder niemals und dann keinem !

    Denn auch das bedeutet
    Gleiche Rechte für Alle
    im Konkretem !
    Und deshalb gibt es dort auch keine "Rote Linie", die dann dem "Christentum" irgendetwas erlaubte, was dem "Islam" oder anderen "Religionen" zu verbieten wäre..

    Die Konsequenz schreckt Dich nun ?
    Zu erkennen das man "Salafisten" nicht das Verteilen des Koran verbieten kann, weil man dann auch das Verteilen der Bibel untersagen muß ?
    Ja, denn genau das ist dann die Konsequenz der Forderung nach
    Gleichen Rechten für Alle..
    Und weil ich keinen verteilten Koran will, kann ich auch nicht das Verteilen der Bibel zulassen..

    Das Blöde daran ist es nämlich, daß man sonst einer "Religion" den Vorzug gibt..
    Als Atheist kann ich das nicht !
    Und das GG verbietet es..
    Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen..

    ""Solche nebelhaften Pauschalisierungen helfen nicht dabei, eine differenzierte Diskussion um Grundrechte zu führen.""..

    Differenzierung ist so ein modischer Begriff..
    Er dient dazu dem "Christentum" Rechte und Einflüße einzuräumen, und vor allem nicht wegzunehmen, die man dem "Islam" nicht geben will..
    Damit ist die "Differenzierung" hier dann auch uninteressant..

    Und noch etwas..
    Differenzierung ist nur ein anderer Begriff für Unterscheidung..
    Unterscheidung kommt von Lateinisch discriminare..
    Man kann aber nicht die eine, die "unliebsame" "Religion" diskriminieren, nur damit die andere dominieren kann..

    Gleiche Rechte für Alle
    muß zu einem Rechtsgrundsatz werden der sich auf alle Bereiche der Gesellschaft erstreckt..
    Da verbietet sich die Diskriminierung des "Islam" als Begründung für die Stützung des "Christentums" schon von ganz alleine..
    Denn diese "Idee" des "christlich-jüdischen Abendlandes" gilt es zugunsten einer Pluralistischen Gesellschaft für die Du angeblich eintrittst, bei der Du aber immer noch den "Islam" ausschließen willst indem Du das "Christentum" protegierst, zu beenden..

    Denn genau dieses "christlich-jüdische Abendland" hat zu der diskriminierenden Gesellschaft geführt, in der wir Heute leben müssen !

    Gleichstellung bedeutet diese Gesellschaft zu verändern, und damit auch, die bestehende Gesellschaft zu einer Pluralistischen Gesellschaft umzubauen..
    Das wird nicht funktionieren, wenn man die bestehenden Einflüße der Auslöser von Diskriminierung und Unterdrückung beibehält, und die "Religionen" unverändert fort agieren läßt..

    ""Wir können wohl kaum damit anfangen, alles, was von EINIGEN zu Zwecken missbraucht wird, die uns nicht gefallen, deswegen einfach ALLEN zu verbieten.""..

    Diese ""EINIGEN"" sind die RKK und die EKD..
    Es ist deren "Kampf" gegen den "Islam", denn sie "denken" ihnen gingen die Felle schwimmen, und sie verlören durch den "Islam" ihre Dominanz, und damit ihr "Recht" auf Diskriminierung..

    Der "Islam" ist aber nicht der Grund warum man ihnen die Möglichkeit zur Diskriminierung wegnehmen MUSS !
    Der Grund dafür sind die Menschen die darunter leiden !
    Der Grund ist, das es in einer Pluralistischen Gesellschaft KEINE "dominante Religion" geben DARF !
    Weder den "Islam" noch das "Christentum"..

    Genau das tun wir aber..
    Wir verbieten..
    Im Auftrag des "Christentums"..
    Es werden Kurdische Straßenfeste "aus Sicherheitsgründen" verboten, aber Kirchentage erlaubt..
    Es wird "Salafisten" verboten den Koran zu verteilen, aber andere verteilen munter Samstags in der Fußgängerzone die Bibel..

    Die Konsequenz bedeutet nicht nur aus Sicherheitsgründen :
    KEINER von denen geht auf die Straße um zu missionieren..
    Sollen sie zu Festen in ihre eigenen Räume einladen..
    Wer dort hingehen will, kann das gerne tun..
    Im Öffentlichem Raum haben die nichts zu suchen..

    ""Mit einer solchen Argumentation wären im Handumdrehen alle Grundrechte abgeschafft.""..

    Ein billige Drohkulisse ohne jegliche Substanz, die immer dann kommt, wenn es den "Christen" im Land "an den Kragen" geht..

    Durch
    Gleiche Rechte für Alle
    besitzen alle die gleichen Rechte..
    Keinem wird etwas weggenommen..
    Außer denen die durch ihre Dominanz die Anderen unterdrücken und diskriminieren..

    Unterdrückung und Diskriminierung ZU BEENDEN ist keine "Diskriminierung der Gegenseite" wie Du und andere hier dann gerne immer mal wieder behaupten..

    Und wer die Möglichkeit zur Diskriminierung einbüßt wird nicht auch nicht wirklich selbst diskriminiert..
    Das ist so ziemlich das blödeste "Argument" was von den "Kirchen" "umverteilt" wird..

    ""Eine christliche Anzeige oder eine Bibel im Hotelzimmer sind in der Lage, Zwang auf dich auszuüben?""..

    Schöne Ablenkung..
    Ich gehe in keine Hotels wo ich auf derlei Lektüre im Nachtschrank treffen könnte..
    Trotzdem läge sie in einer Pluralistischen Gesellschaft gar nicht erst dort..

    Und Du verwechselst hier immer noch Mission mit einer Art "Angebot auf freiwilliger Basis"..
    Das ist es nicht..
    Das war es nie..

    ""Auf einen erwachsenen Mann? Wie gefestigt ist deine Weltanschauung, wenn du das ernsthaft behaupten willst?""..

    Definitiv "gefestigter" als die Deine, denn Du protegierst das "Christentum" immer noch, und verschaffst ihnen gegenüber anderen "Religionen" die "Vorsprünge" die sie unabänderlich einfordern..

    Aber..
    Wie schön eingeschränkt Du doch "denkst", indem Du alles auf meine Person verengt darzustellen versuchst..
    Die Schutzwürdigkeit von Kindern und Jugendlichen kommen bei diesem Gedankengang über die Einflüße im Öffentlichem Raum schon gar nicht mehr vor..

    Pluralismus ist also bei Dir eine Idee von "gewähren lassen" des vorhandenen Diskriminierers und Unterdrückers ?

    Nein, ist es nicht..
    Wenn ich ein Hotelzimmer mieten will, erwarte ich nicht erst ein "Religionsfreies Zimmer" bestellen zu müssen..

    Ich erwarte konsequentes FREI SEIN im Öffentlichem Raum..
    Das ist der Grund warum ich freiwillig keine "Kirche" betrete !
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#126 OrthogonalfrontAnonym
  • 26.08.2016, 00:34h
  • Antwort auf #125 von TheDad

  • Der Punkt ist, Daddy, dass du mit deiner schön klingenden These mal wieder völlig die Realität ausblendest. Stelle einfach die Taten von Moslems denen der Christen gegenüber und du kannst nur zu dem Schluss kommen, dass man das Christen ganz gut tolerieren kann, während Moslems nichts und niemanden tolerieren, der nicht zu ihnen gehört. Darüber hinaus ist dein ganzer Sermon völlig weltfremd und undurchführbar. Das funktioniert bei dir im heimischen Keller auf dem Papier ganz gut, aber garantiert auch nur da.
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#127 NööAnonym
  • 26.08.2016, 13:15h
  • Antwort auf #125 von TheDad
  • Ich habe selten eine so inkonsistente und sprunghafte Diskussionsweise erlebt. Mir fehlt die Zeit, mich ganz durch diese wirre Distelhecke zu schlagen. Zum Beispiel:

    "Du hältst Straßenmission für illegal?"..
    "Manchmal.."
    "Bitte konkretisiere das.""..
    "Die Konkretisierung steht genau darunter..
    Entweder IMMER und dann ALLEN, oder niemals und dann keinem !"

    "Manchmal" ist aber nicht mit "allen oder keinem" vereinbar, wenn Logik noch irgendeinen Wert haben soll. Erst hü, dann hott, und wenn ich nachfrage, werde ich noch als der Dumme hingestellt. Das ist weder eine klare noch eine faire Diskussionsweise.

    Und wenn auf meine Forderung nach einer Differenzierung zwischen verschiedenen Formen von Mission (auch innerhalb derselben Religion) folgende Antwort kommt...

    "Differenzierung ist nur ein anderer Begriff für Unterscheidung..
    Unterscheidung kommt von Lateinisch discriminare..
    Man kann aber nicht die eine, die "unliebsame" "Religion" diskriminieren, nur damit die andere dominieren kann.."

    ... und du diesen absurden Sprung ernsthaft für eine gültige Gegenargumentation hältst ... Wie soll man mit jemandem, der solche argumentativen Böcke schießt, eine sinnvolle Diskussion führen?

    "Es werden Kurdische Straßenfeste "aus Sicherheitsgründen" verboten, aber Kirchentage erlaubt.."

    Ein kurdisches Straßenfest ist keine Missionsaktion, und das Verbot hatte ganz offensichtlich nichts mit der Religionsfreiheit zu tun. Die Frage war, wo Mission verboten worden ist, weil (deiner Meinung nach) Mission an sich gegen die negative Religionsfreiheit verstößt. Das ist also kein gültiges Beispiel.

    "Und weil ich keinen verteilten Koran will, kann ich auch nicht das Verteilen der Bibel zulassen.. Das Blöde daran ist es nämlich, daß man sonst einer "Religion" den Vorzug gibt.. Als Atheist kann ich das nicht !
    Und das GG verbietet es..
    Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.."

    Würden wir deinem Vorschlag folgen und jegliche religiöse Werbung aus dem öffentlichen Raum verbannen (mit dem schwammigen und verfassungsgesetzlich höchst zweifelhaften Argument, Religionen seien "dominant" und "gefährlich"), wäre es nur eine Frage der Zeit, bis ein Christ gegen einen Infostand des Humanistischen Verbandes klagen würde, da eine Ungleichbehandlung vorliegt. Es fiele schwer, ihm nicht Recht zu geben.

    So bleibt meine Feststellung berechtigt: "Mit einer solchen Argumentation wären im Handumdrehen alle Grundrechte abgeschafft." Damit scheinst du kein Problem zu haben, so lange es Religionen betrifft. Ich habe eines, auch wenn ich Religionen genauso wenig mag.
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#128 TheDadProfil
  • 26.08.2016, 22:50hHannover
  • Antwort auf #126 von Orthogonalfront
  • ""Der Punkt ist, Daddy, dass du mit deiner schön klingenden These mal wieder völlig die Realität ausblendest.""..

    Der Punkt ist das Menschen wie Du bereit sind die "Religionsfreiheit", und damit ein Grundrecht ZU BRECHEN, um einer anderen "Religion" Vorteile zu verschaffen !

    ""Stelle einfach die Taten von Moslems denen der Christen gegenüber und du kannst nur zu dem Schluss kommen, dass man das Christen ganz gut tolerieren kann, während Moslems nichts und niemanden tolerieren, der nicht zu ihnen gehört.""..

    Protektion der "Christen"..
    Weil, "die kann man ja tolerieren"..
    Als "Beweis" wird dann die Haltung der "Muslime" angeführt..
    Die Haltung der "Christen" wird gar nicht erst als ebenso "gefährlich" angesehen..
    Typische Herrschaftstechnik..

    Wie viele Martin Lohmanns brauchst Du, die zusammen mit einer Hedwig v.Beverfoerde und einer Beatrix v.Storch auf dem "Marsch für das Leben" durch Berlin laufen, und Homofeindliches und vor allem Frauenfeindliches von sich geben ?
    Wie viele Kardinäle und Bischöfe brauchst Du um zu begreifen das Homophobie ein SYSTEM der "Kirchen" ist, und keine "mangelhafte intellektuelle Einzelleistung eines alten Mannes im Rock" ?
    Wie viele "Demos für Alle" brauchst Du um zu erkennen, das "Christen" diejenigen sind, die Aufklärung in Bildungseinrichtungen verhindern, und auch zukünftig verhindern wollen ?
    Wie lange und wie oft muß man über die Kanzlerin und ihr Bauchgefühl schreiben, bis Du begreifst, daß ihre "christliche" Sozialisation die Ehe-Öffnung verhindert ?
    Wie viele Hass-Reden von Kauder oder Geis brauchst du, um zu begreifen, wo die Macht und der Einfluß her kommt, der Gleichstellung und Gleichberechtigung von LGBTTIQ* und Frauen verhindert ?

    Es geht gar nicht darum, ob "wir" die "Christen" irgendwie AUSHALTEN (denn genau das bedeutet "tolerieren" !) können, und es "Muslime" gibt, die anders sind..
    Die gibt es..
    Und ?
    Es gibt auch genügend "Christen" die das genauso sehen wie diese "Muslime"..

    Der Punkt bleibt :
    Du KANNST nicht einer "Religion" das Grundrecht auf "Religionsfreiheit" einschränken, und der anderen nicht !
    Das geht nicht durch das BVG !

    Und KEINER von euch beiden hat bislang auch nur einen einzigen vernünftigen Grund dazu angeführt, wieso ich mit meiner Haltung, die persönliche "Religionsfreiheit" endete an der eigenen Wohnungstür, irgendwie falsch läge..

    Denn GENAU SO sollte es sein..
    Denn genau so steht es in der Verfassung !

    ""Darüber hinaus ist dein ganzer Sermon völlig weltfremd und undurchführbar.""..

    Endlich mal ein Einwand..
    Jepp..
    Und es bleibt auch "undurchführbar" so lange Leute wie Du diese "Christen" für "ungefährlich" erklären, sie protegieren und gewähren lassen !
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#129 TheDadProfil
  • 26.08.2016, 23:18hHannover
  • Antwort auf #127 von Nöö
  • ""Ich habe selten eine so inkonsistente und sprunghafte Diskussionsweise erlebt. Mir fehlt die Zeit, mich ganz durch diese wirre Distelhecke zu schlagen.""..

    Da ich mich Punkt für Punkt an Deinen Kommentaren "abgearbeitet" habe ist die Ursache für ein Wirrwarr kaum in meiner Antwort zu suchen..

    ""Wie soll man mit jemandem, der solche argumentativen Böcke schießt, eine sinnvolle Diskussion führen?""..

    Gar nicht..
    Zunächst wollte ich eine solche Diskussion gar nicht führen..
    Du bist hier angetreten um mir zu erklären das meine Haltung zu den Grenzen der persönlichen "Religionsfreiheit" "irgendwie falsch" sei, denn "man könne Mission" ja nicht verbieten..
    Ich bin dort nach wie vor völlig anderer Meinung..
    Du hast dazu auch nicht wirklich nachvollziehbare Fakten eingebracht..
    Außer das Du weiterhin das "Christentum" protegierst, frei nach dem Motto, die müsse man gewähren lassen, weil es ja schon immer so war..

    Muß man ?
    Diese Frage hast Du Dir als angeblicher Atheist niemals gestellt, und wenn doch, dann nie richtig beantwortet..
    Man muß es nämlich nicht..
    Vor allem dann nicht wenn man sich für eine Pluralistische Gesellschaft engagiert, die gegen die bestehenden Einflüße der "Religionen" nicht zu erreichen ist !

    Das zu erkennen fällt eigentlich leicht..
    Warum Dir das nicht gelingt, habe ich erklärt..

    Als Letztes :
    ""Würden wir deinem Vorschlag folgen und jegliche religiöse Werbung aus dem öffentlichen Raum verbannen (mit dem schwammigen und verfassungsgesetzlich höchst zweifelhaften Argument, Religionen seien "dominant" und "gefährlich"), wäre es nur eine Frage der Zeit, bis ein Christ gegen einen Infostand des Humanistischen Verbandes klagen würde, da eine Ungleichbehandlung vorliegt. Es fiele schwer, ihm nicht Recht zu geben.""..

    Ich halte es dort mit Deiner Auffassung zum Kurdischem Straßenfest..
    Humanismus ist KEINE Religion !

    Insgesamt schon wieder eine Protektion der "Christen"..
    Wieso "klagt" dort dann eigentlich kein "Muslim" ?
    Weil andere "Religionen" in Deiner "Denke" gar nicht erst vorkommen, außer als "zu vernachlässigende Masse Mensch"..
    Grad so wie die Atheisten, die Agnostiker, und die von vorne herein von "Religion" freien Menschen..

    Durch Deine Kommentare zieht sich der Hauch des "christlich-jüdischen Abendlandes", das es unabdingbar vor Übernahme zu schützen gälte..

    ""So bleibt meine Feststellung berechtigt: "Mit einer solchen Argumentation wären im Handumdrehen alle Grundrechte abgeschafft." ""..

    Der Unsinn wird nicht besser durch Wiederholung..
    Durch
    Gleiche Rechte für ALLE "Religionen" wird keine benachteiligt, oder ihrer "Rechte" beraubt..
    Den "Religionen" die Möglichkeit zu nehmen Menschen in der Gesellschaft zu diskriminieren, ist KEINE "Entrechtung" der "Religionen", und schon gar nicht des "Christentums" !

    Wer das denkt, der will an der bestehenden Situation gar nichts ändern, und der protegiert diese Verbrecher..
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#130 OrthogonalfrontAnonym
  • 27.08.2016, 09:25h
  • Antwort auf #129 von TheDad

  • "Gleiche Rechte für ALLE"

    Zumindest Daddy, hast DU es geschafft mich davon zu überzeugen, dass "Gleiche Rechte für ALLE" gar keine so gute Idee ist, wenn man das konsequent zu Ende denkt. Denn die Welt ist einfach nicht so simplitisch, dass man hieraus eine einfache Ja/Nein-Frage machen kann. Stattdessen muss man jeden einzelnen Fall sowohl separat als auch im Gesamtkontext diskutieren und bewerten, um die bestmögliche rationale Entscheidung zu treffen, die ethisch vertretbar ist. Radikalismus ist da fehl am Platze, egal in welche Richtung. Und nebenbei bemerkt: Genau DAS ist die moderate Position, für die auch ich stehe!
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#131 TheDadProfil
  • 27.08.2016, 13:10hHannover
  • Antwort auf #130 von Orthogonalfront
  • ""Zumindest Daddy, hast DU es geschafft mich davon zu überzeugen, dass "Gleiche Rechte für ALLE" gar keine so gute Idee ist, wenn man das konsequent zu Ende denkt.""..

    Du hast das endlich mal "zu Ende gedacht" ?
    Ein Fortschritt..
    Damit gehörst Du nun zum Club der Denker*innen..

    Ernsthaft..
    Was genau stört Dich daran wenn der kurdische Nachbar die gleichen Rechte wie Du besitzt ?

    Oder meandert jetzt in Deinem Hirn wieder nur die Idee herum, der "Islam" würde eines Tages mal so mächtig wie die RKK und die EKD bereits ist ?

    Um das zu verhindern, siehe dazu meine Kommentare zur Begrenzung der "Religionsfreiheit"..
    Man macht mit jedem Mal wo man dem Einfluß des "Islam" einen "Riegel vorschiebt", den Einflußbereich der RKK und der EKD größer..
    Also muß man der RKK und der EKD die "Macht" nehmen, damit der "Islam" sie gar nicht erst bekommt..

    ""Denn die Welt ist einfach nicht so simplitisch, dass man hieraus eine einfache Ja/Nein-Frage machen kann. Stattdessen muss man jeden einzelnen Fall sowohl separat als auch im Gesamtkontext diskutieren und bewerten, um die bestmögliche rationale Entscheidung zu treffen, die ethisch vertretbar ist.""..

    Das ziehe ich nirgends in Zweifel..
    Nimm das Beispiel ZDF-Fernsehrat..
    Wozu zusätzlich eine "Islam-Vertreterin" in das Gremium entsenden, wenn man doch genausogut die Vertreter*innen der RKK, der EKD, der Diakonie und der Caritas entfernen kann ?

    Der ZDF-Fernsehrat hat eine von diesen "Religions-Vertreter*innen" sogar zu ihrer Vorsitzenden gewählt..

    Warum sitzt dort kein Vertreter der LGBTTIQ* drinn ?
    Keine Vertreter*innen der Kinder, der Jugend ?
    Keine von den "Religionen" unabhängige Vertretung der Ehrenamtler ?
    Keine Vertretung der Frauen und Männer ?

    ARD und ZDF sind dort keineswegs "einzigartig"..
    Jede "Anstalt des Öffentlichen Rechts" verfügt über einen solchen "Rat" mit einer ähnlichen Besetzung..
    Dazu gehören dann auch "Kommunale Abwasser-Betriebe" und Lokale Energieversorger, oder auch Betriebe des Öffentlichen Nahverkehrs..
    Besonders in den östlichen Bundesländern..

    Das Bundeswasserwirtschaftsamt..
    Da entscheiden dann "Kirchen-Vertreter*innen" über die Höhe der zur Verfügung gestellten Gelder für die Sanierung der Schleusen-Tore im Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel..

    Der "Deutsche Wetterdienst" in Frankfurt..
    "Kirchen-Vertreter*innen" entscheiden dort, welche Mitarbeiter*innen beschäftigt werden dürfen, um die "Behörde" zu leiten..

    In Betrieben der "Öffentlichen Nahverkehrsversorger" werden dann Fahrpläne nicht nur in der Fläche ausgedünnt, sondern vor allem auch an Sonn- und Feiertagen auf ein Maß reduziert, daß dazu anspornt aus jedem Ausflug mit Bus & Bahn ein Abenteuer zu gestalten..

    Barrierefreiheit bei Anbietern in der Fläche ist eine Illusion..
    Die Vorgabe JEDES Gebäude in dem sich eine Behörde, ein Amt, ein Supermarkt, eine Öffentliche Einrichtung oder ein Theater, ein Kino, ein Konzertsaal oder sonstige Einrichtung befindet, barrierefrei zu bauen oder umzubauen, ist aus dem Jahr 1992..
    Umgesetzt ist sie längst nicht überall..
    Macht aber nichts..
    Das "Gesetz zur Gleichstellung von Mann und Frau" aus dem Jahr 1957 ist es ja auch noch nicht..
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#132 NööAnonym
  • 27.08.2016, 13:51h
  • Antwort auf #129 von TheDad
  • Ich fasse zusammen: Du hättest kein Problem damit, jede auch nur ansatzweise werbende Darstellung von Religion in der Öffentlichkeit und jede Art religiöser Mission zu verbieten, auch wenn diese nicht mit Zwang oder Nötigung einhergehen oder andere Rechtsgrundsätze verletzen. Weshalb das mit der negativen Religionsfreiheit nicht zu begründen ist, sondern einen unzulässigen Eingriff in Grundrechte darstellt, habe ich begründet.

    Das würde bedeuten, nicht strafbare Dinge strafbar zu machen, mit der Begründung, sie könnten aber im Extremfall strafbar WERDEN. Das kann man vielleicht in Dikaturen so machen. Es verstieße aber dermaßen grundsätzlich gegen jedes freiheitliche Rechtverständnis, dass ich wohl nicht weiter begründen muss, wo das Problem liegt.

    Du möchtest gleichzeitig religiöse Weltanschauungen anders behandeln als nichtreligiöse. Damit stellst du dich gegen das staatliche Neutralitätsgebot. Zu Recht weist du darauf hin, dass viele religiöse Ideologien Diskriminierungen fördern, was man beispielsweise dem Humanismus nicht vorwerfen kann. Die Folge muss meiner Meinung nach sein, diese Diskriminierungen zu verhindern bzw. zu verbieten (hier muss der Staat auch nach meiner Auffassung wesentlich konsequenter werden), aber nicht, jegliche religiöse Äußerung (ob diskriminierend oder nicht) generell in der Öffentlichkeit zu verbieten. Das ist nicht der einfache Weg, es entspricht aber meinem Verständnis von einer freiheitlichen und pluralistischen Gesellschaft eher als deine Vorschläge.

    "Wie soll man mit jemandem, der solche argumentativen Böcke schießt, eine sinnvolle Diskussion führen?"..
    "Gar nicht..
    Zunächst wollte ich eine solche Diskussion gar nicht führen.."

    Wenn man gar nicht diskutieren will, es aber trotzdem tut, dann entschuldigt das noch lange keine völlig unlogische Argumentation. Deine bequeme Ausrede sagt etwas über deine Fähigkeit zur Selbstkritik aus.

    "Außer das Du weiterhin das "Christentum" protegierst, frei nach dem Motto, die müsse man gewähren lassen, weil es ja schon immer so war.."

    Weder habe ich das Christentum herausgehoben noch habe ich in dieser Weise argumentiert. Du magst meine Argumentation vielleicht nicht überzeugend finden, aber du kannst mir nicht einfach eine dumme Argumentation in den Mund legen, um sie dann als dumm darzustellen. Das ist ein unfairer Kommunikationsstil.

    "als angeblicher Atheist"

    Solche dummen Sticheleien setzt man nicht ein, wenn man Wert auf Fairness legt. Ich muss wohl nicht begründen, weshalb das unverschämt ist. Du selbst wirst es nicht verstehen, die anderen haben es längst.

    Auf die wiederholten Spekulationen am Ende deines Kommentars darüber, was ich angeblich denke und glaube, obwohl es aus meinen Kommentaren nicht abzuleiten ist, gehe ich wiederum nicht ein.

    "Wer das denkt, der will an der bestehenden Situation gar nichts ändern"

    Ich habe einige Punkte genannt, die ich ändern würde. Du kannst sie einfach ignorieren. Das ist dann aber nicht mein Problem, sondern deines.
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#133 DruideAnonym
  • 27.08.2016, 20:59h
  • Hass ist immer der denkbar schlechteste Weg.
    Die monotheistischen Religionen blicken alle auf Zeiten unausprechlicher Brutalität zurück, dabei ist es völlig egal, ob Christen, Moslems oder Juden.
    Das hat aber nichts mit der Religion an sich zu tun, denn eigentlich verraten die Monotheisten ihren eigenen Werte und Vorstellungen mit der Anwendung von Gewalt und auch Intoleranz.
    Solange jeder meint, dass er recht hat, wird das Blut weiter in Strömen fließen.
    Besucht mal die Theologie - Vorlesungen, auch als Gasthörer möglich.
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#134 TheDadProfil
  • 28.08.2016, 00:35hHannover
  • Antwort auf #132 von Nöö
  • ""Ich fasse zusammen: Du hättest kein Problem damit, jede auch nur ansatzweise werbende Darstellung von Religion in der Öffentlichkeit und jede Art religiöser Mission zu verbieten, auch wenn diese nicht mit Zwang oder Nötigung einhergehen oder andere Rechtsgrundsätze verletzen.""..

    Um das Ein für Alle mal plakativ zu beantworten :
    JA !

    WEIL diese "Rechtsgrundsätze" bereits dem Einfluß dieser "religiösen Einflüße" unterliegen !

    Ist das wirklich so schwer zu erkennen ?

    Säkularität verzichtet als Erstes auf eine "Gottesbezeugung" in der Verfassung !

    ""Weshalb das mit der negativen Religionsfreiheit nicht zu begründen ist, sondern einen unzulässigen Eingriff in Grundrechte darstellt, habe ich begründet.""..

    Grundrechte gelten für MENSCHEN !
    Nicht aber für "Religionsgemeinschaften" wie die RKK oder die EKD oder den "Islam" !
    Du verteidigst hier immer wieder die Einflußmöglichkeiten derjenigen, die sie dazu nutzen letztlich einen "Gottesstaat" zu errichten, weil sich "alle Bürger" nach diesen "christlichen Regeln" zu richten haben..
    Die Konsequenz daraus ist, daß "christliche Regeln wie das "Sonntagsbackverbot" und die "Ladenschlußzeiten" als "christliche Regel" den Sonntag zu "heiligen" allen Nicht-Christen "christliche verhaltensweisen" vorschreiben..

    Du hältst das immer noch für marginal..

    ""Das würde bedeuten, nicht strafbare Dinge strafbar zu machen, mit der Begründung, sie könnten aber im Extremfall strafbar WERDEN.""..

    Denk mal drüber nach, WARUM sie nicht strafbar sind, wer die "straflosigkeit" geschaffen hat, und welchem Zweck sie dient, während gleichzeitig die "Mission" von "Salafismus" auch strafrechtlich verfolgt wird ?

    Der Zufall unterwirft die Bürger der BRD der "Mission" der "Christen"..
    Unterschiede in der "Entwicklung eines Gottesstaates" gibt es dort nicht wirklich..

    ""Das kann man vielleicht in Dikaturen so machen.""..

    "Gottesstaaten" SIND Diktaturen..
    Egal ob sie nun "islamische" oder "christliche" Regeln vorgeben nach denen sich alle Bürger eines Staates zu richten haben..

    Nun kann man ausführlich darüber diskutieren wie sich diese Regeln im Einzelnem auf die Bürger auswirken, und vor allem wie sich das Brechen von Regeln auf diese Bürger auswirken..
    Was nichts daran ändert das die Regeln bestehen, und gegen die Menschenrechte, Bürgerrechte und Grundrechte von Nicht-Gläubigen und Anders-Gläubigen verstoßen, indem sie sie schlicht negieren..

    Ausdruck der Unterdrückung der Bürger durch die "Christen" sind neben den Einflüßen auf die Politik und die Gesetzgebung das StGB mit seinem "Schutzparagraphen" § 166, der so genannten "Gotteslästerung"..

    ""Du möchtest gleichzeitig religiöse Weltanschauungen anders behandeln als nichtreligiöse. Damit stellst du dich gegen das staatliche Neutralitätsgebot.""..

    Es gibt gar kein "Neutralitätsgebot" das der Staat wahrnimmt..
    "Gottesbezeugungen" vor Gerichten, in Parlamenten, Kruzifixe in Öffentlichen Gebäuden, in Landesverfassungen, im GG, in Gesetzen, staatlich verordneter "Religionsunterricht" in Öffentlichen Schulen zeigen deutlich auf, auf welcher "Seite" der Staat sich hier "positioniert"..

    Du allerdings negierst hier weiterhin sämtliche Einflußmöglchkeiten dieser "Religionen", um sie gleichzeitig damit zu marginalisieren, und zu protegieren..

    ""Zu Recht weist du darauf hin, dass viele religiöse Ideologien Diskriminierungen fördern, was man beispielsweise dem Humanismus nicht vorwerfen kann. Die Folge muss meiner Meinung nach sein, diese Diskriminierungen zu verhindern bzw. zu verbieten (hier muss der Staat auch nach meiner Auffassung wesentlich konsequenter werden), aber nicht, jegliche religiöse Äußerung (ob diskriminierend oder nicht) generell in der Öffentlichkeit zu verbieten.""..

    Warum ?
    Nenn doch mal einen Grund, wieso man das, wieso Staat das zulassen "muß" ?
    Es gibt keinen..
    Der Einfluß des "Christentums" sorgt dafür, das es "zugelassen" IST..
    Sonst nichts..
    Die RKK und die EKD hat die Ausnahmen in die AGG's geschrieben..

    ""Das ist nicht der einfache Weg, es entspricht aber meinem Verständnis von einer freiheitlichen und pluralistischen Gesellschaft eher als deine Vorschläge.""..

    Und allein deshalb ist meine Haltung hier dann "falsch" ?
    Nöö..
    Denn Du vertrittst hier die Haltung diese "Religionen" unbeirrt fortfahren zu lassen..
    Was nichts daran ändert, daß dann Staat bleibt, wie Staat ist..
    Mit all seinen Diskriminierungen und all seinen Unterdrückungen, ausgelöst durch die Auffassungen dieser "Religionen"..

    ""Deine bequeme Ausrede sagt etwas über deine Fähigkeit zur Selbstkritik aus.""..

    Ich muß hier meine Haltung gar nicht "selbst kritisieren"..
    Das war doch Deine Intention im Kommentar Nr.# 82..

    Seitdem führst Du hier den Mummenschanz auf, Dich als "Atheist" zu maskieren, und gleichzeitig die Dominanz der "Religionen" als "unabdingbare Konsequenz" im Staat zu erklären, ohne auch nur einen einzigen Grund für deren Einflußmöglichkeiten zu formulieren, der wirklich nachvollziehbar wäre..

    Gerne kommen dann an solchen Stellen dutzende Aufzählungen über deren "caritatives Engagement" als "Argument", gepaart mit der irrigen Auffassung, diese "Leistungen" wären von einem Staat gar nicht leistbar..
    Eine weitere Ablenkung von der eigentlichen Diskussion um die Frage, wo genau die "Religionsfreiheit" endet..

    Es hat nichts damit zu tun..
    Die Verfassung garantiert diese als Grundrecht dem INDIVIDUUM..
    Grundrechte richten sich auch immer GEGEN des Staat..
    Sie dienen dazu den Menschen als Individuum von ungerechtfertigter Einflußnahme des Staates zu schützen, und als gegenseitige Abgrenzung der Menschen untereinander..

    Gemeinschaften, "Kirchen", die RKK, die EKD, die "Muslimischen Gemeinden" sind im Grunde genommen nichts weiter als "eingetragene Vereine", genau so wie sie sie das BGB formuliert..
    Sie verfügen über den Status der "Körperschaft", sind eine "juristische Person"..
    Aber kein Mensch, kein Individuum..
    Deshalb verfügen sie auch nicht über die garantierten Grundrechte des GG, und auch nicht über die Menschenrechte, die im GG enthalten sind..
    Die "Interessengemeinschaft" "Religion" verfügt eben nicht über die Grundrechte, und deshalb auch nicht über ein "schutzwürdiges Interesse" daran so etwas wie Mission höher zu stellen, als die "Religionsfreiheit des Einzelnen" es zulassen müßte..

    Und genau deshalb endet die "Religionsfreiheit" der Bürger an ihrer Wohnungstür..
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#135 NööAnonym
  • 29.08.2016, 13:23h
  • Antwort auf #134 von TheDad
  • "Grundrechte gelten für MENSCHEN !
    Nicht aber für "Religionsgemeinschaften" wie die RKK oder die EKD oder den "Islam" !"

    Autsch, das tut weh. Religionsgemeinschaften bestehen, wenn ich mich nicht sehr irre, immer noch aus Menschen. Über deren Rechte reden wir. Oder hast du schon mal "den Islam" am Straßenrand stehen sehen? Aber du scheinst das für eine gültige Argumentation zu halten. Nun ja, ich tue es nicht.

    Du scheinst es sogar für eine gültige Argumentation zu halten, mir erneut meinen Atheismus abzusprechen, einfach, um meine Argumentation zu diskredieren. Oder hast du einfach nur gemerkt, dass mich das ärgert und tust es nun erneut, wie ein Kind, das befriedigt auf einem eben entdeckten Nervpunkt herumreitet, um sich in eine Machtposition hineinzuillusionieren? In beiden Fällen ist es leider keine Glanzleistung der Debattenführung. Es ist eine dumme Unverschämtkeit.

    Aber ich denke, der Argumente, Scheinargumente und Unverschämtheiten sind nun genug ausgetauscht. Inhaltlich kommen wir nicht überein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #134 springen »
#136 TheDadProfil
  • 29.08.2016, 19:06hHannover
  • Antwort auf #135 von Nöö
  • ""Inhaltlich kommen wir nicht überein.""..

    Du bist hier angetreten um meiner Haltung zur "Religionsfreiheit" zu widersprechen, und denkst ich schlöße mich nach ein paar Scheingefechten dann der Deinen an ?
    Ernsthaft ?

    Für welche Art "Prophet" hältst Du dich ?

    ""Autsch, das tut weh. Religionsgemeinschaften bestehen, wenn ich mich nicht sehr irre, immer noch aus Menschen. Über deren Rechte reden wir.""..

    Das tut jetzt richtig weh..
    Nein, tun wir nicht..
    Wir reden nicht über "deren Rechte" = Mehrzahl, sondern über "deren Recht" = Einzahl, denn die "Religionsfreiheit" ist ein Individualrecht, und damit SINGULAR !

    Aus den Individualrechten des GG erwachsen KEINE "Gruppen-Rechte" für "Religionsgemeinschaften" oder sonstige Lobbyisten-Clubs..
    Deshalb "potenziert" sich das auch nicht durch einen Zaubertrick, bloß weil zufällig eine Anzahl von "Christen" irgendwo zusammen herumstehen, um darüber zu fabulieren wer ihnen denn nun schon wieder ans Fell wollte..

    Das ist ein beliebter Denkfehler derjenigen, die den "Religionsgemeinschaften" eine "Macht" zuschreiben, die sie nie besaßen..
    Es ist sogar eine Analogie, eine Umschreibung des Alleinvertretungsanspruches dieser "Christen", die damit versuchen ihre "Stimme" zu erklären, ihr "massenhaftes Stimmrecht" zu deklarieren, indem sie behaupten, sie sprächen ja für eine Art "Mehrheit" der Bürger, und deshalb hätten sie das "Recht" über die Regeln zu bestimmen..
    Damit "rechtfertigen" sie, damit "rechtfertigst" Du als verkleideter Atheist den "Gottesstaat"..

    Doch dieses Recht haben sie nicht..
    Demokratie ist keine "Diktatur der Mehrheit"..
    Und die "Religionsfreiheit" wird nicht irgendwie "größer", desto mehr "Christen" sich darauf berufen..
    Die "Religionsfreiheit" steht auch nicht durch eine irgendwie zusammengewürfelte Ansammlung von "Christen" dann plötzlich über den anderen Grundrechten der Einzelnen, die in den Artikeln 1 bis 3 formuliert sind..
    Artikel 3, Satz 1 steht nicht ohne Grund ÜBER der "Religionsfreiheit"..
    Diese Reihenfolge der Rechte dient dazu klarzustellen, das ein "Christ" NICHT "über" einem anderem Menschen steht, denn beide "sind vor dem Gesetz gleich" !

    Die Zufälligkeit einer "Mehrheit" könnte sich nämlich durch äußere Einflüße verschieben..
    Auch das haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes schon mit bedacht..
    Dann bestünde diese "Mehrheit" plötzlich aus Evangelischen, oder Evangelikalen..
    Aus Zeugen Jehova, oder was sie alle gemeinsam verhindern wollen, plötzlich aus "Muslimen"..

    Was dann wohl noch schlimmer wäre, als wenn diese "Mehrheit" nur aus Atheisten bestünde..
    Dann kann man immer noch das "Argument" der "Christenverfolgung" einführen..
    Übrigens das "erfolgreichste Argument" des "Christentums" seit Konstantin im 4. Jahrhundert, mit dem dann nicht nur Kreuzzüge und Hunderte andere Kriege ausgelöst und "gerechtfertigt" wurden..
    Immer galt es die "Christen" und die "christlichen Länder" zu "schützen"..
    Wahlweise vor Heiden, vor "Muslimen" oder vor Kommunisten..

    ""Aber du scheinst das für eine gültige Argumentation zu halten. Nun ja, ich tue es nicht.""..

    Jepp..
    Im Gegensatz zu Dir habe ich das auch begründet..
    Übrigens auch nachvollziehbar..
    Ein Gegenargument aus dem irgendwie hervorgegangen wäre, warum die Gruppe der "Christen" in diesem Staat "mehr Rechte" als andere Bürger hätten, hast Du weder angeführt, noch gibt es eines..
    Übrigens..
    Gäbe es eines, gäbe man zu einem "christlichem Gottesstaat" mindestens nicht ablehnend gegenüberzustehen..

    ""Du scheinst es sogar für eine gültige Argumentation zu halten, mir erneut meinen Atheismus abzusprechen, einfach, um meine Argumentation zu diskredieren.""..

    Man muß einen Menschen nicht angreifen um seine Argumentation zu diskreditieren..
    Du ziehst hier völlig falsche Schlüsse, aus Zusammenhängen die nicht bestehen..

    Zunächst ist Deine Argumentation nicht schlüssig..
    Dann ist ein Apologet des "Christentums" kein Atheist..
    Er bleibt ein vom "Glauben" Abgefallener..
    Die Tatsache ein Apologet zu sein, ergibt sich aus Deiner Argumentation..
    Oh ?
    Da ist ja doch ein Zusammenhang..
    Den habe ich aber nicht gesetzt, sondern nur identifiziert..

    ""Oder hast du einfach nur gemerkt, dass mich das ärgert und tust es nun erneut, wie ein Kind, das befriedigt auf einem eben entdeckten Nervpunkt herumreitet, um sich in eine Machtposition hineinzuillusionieren?""..

    Mir derlei "kindliches Verhalten", mithin Naivität zu unterstellen, verfolgt nun welches Ziel, außer der billigen Replik auf eine vermeintlich erlittene Schmach ?
    Du solltest solche Angriffe in der Argumentation nicht persönlich nehmen..
    So wichtig bist Du nicht, und zudem mir nicht persönlich bekannt, um damit ein wirkliches Ziel zu verfolgen..
    Es dient allein der Identifikation Deines tatsächlichen Standpunktes..

    ""um sich in eine Machtposition hineinzuillusionieren?""..

    Kleiner Scherz am Rande..
    Ich hatte die "Macht" Dich mit der Veröffentlichung meines Standpunktes anzulocken, und damit zum Disput zu fordern..
    Du schlägst Dich wacker auf dem verlorenem Posten..
    Viele Andere wären längst zu viel mehr persönlichen Beleidigungen übergegangen..

    Was "Debattenführung" angeht..
    Du kannst eine Haltung nicht "widerlegen"..
    Es sei denn Du führst eine "rechtliche Betrachtung" ein, am Bestem gestützt durch eine juristische Expertise, die meine Grundlage zur Haltung dann wahlweise als "nicht auf dem Boden des GG stehend", oder als "irgendwie irre" darstellt..
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#137 AndiHBAnonym
  • 29.08.2016, 19:10h
  • Liebe Leute,

    ich verstehe nicht, warum ihr Euch in den Kommentaren quasi gegenseitig an die Gurgel geht und über einander herzieht. Unterschiedliche Meinungen sind berechtigt und sollten sein, ich fände es nur gut wenn Ihr dabei versucht sachlich zu bleiben.
    So, nach dieser Vorrede gebe ich jetzt noch meine Meinung zum Besten.
    Ich finde die Aktion auf dem CSD Leipzig gut. Ob die Pastafaris jetzt Anhänger einer Religion, einer Spaßreligion oder was auch immer sind, finde ich erst einmal nebensächlich.
    Auch kann ich nicht nachvollziehen, wie durch diese Aktion andere Religionen verunglimpft worden sein könnten. Es ist erstmal nur ein Hinweis, wie Pastafaris mit der Thematik umgehen. Auch sollte man vielleicht die individuelle Religiösität von den institutionalisierten Religionsgemeinschaften trennen, die sicherlich auch einen gewissen Machtanspruch haben und diesen durchzusetzen versuchen.
    Wie heißt es so schön: Religion bringt das Beste als auch das schlechteste im Menschen zu Vorschein. Wir sollten Menschen meiner Meinung nach deshalb nicht danach beurteilen, ob und wenn ja welcher Religionsgemeinschaft sie angehören, sondern danach, wie sie mit Menschen anderen Glaubens oder auch Nichtglaubens umgehen. Das ist jedenfalls meine Sicht, die eines überzeugten aber religiös interessierten Agnostikers.
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#138 LorenProfil
  • 29.08.2016, 20:53hGreifswald
  • Antwort auf #136 von TheDad
  • Bezüglich des in #82 und #85 Diskutierten habe ich hier eine kurze Zusammenfassung gefunden, die die Religionsfreiheit im Grundgesetz unter Berücksichtigung von Urteilen des Bundesverfassungsgerichts erörtert.

    Zitate:

    "Das Grundgesetz macht keine inhaltlichen Ausführungen darüber, welche Rechte die Religionsfreiheit im Einzelnen garantiert und wo die Grenzen für den Gesetzgeber liegen. Deshalb kommt den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, in denen die Religionsfreiheit ausgelegt wird, eine besondere Bedeutung zu."

    "Die Religionsfreiheit bedeutet im Sinne des Grundgesetzes nicht nur die bloße Duldung. Mit ihr verbunden ist auch das Recht, den eigenen Kindern religiöse und weltanschauliche Überzeugungen zu vermitteln und offensiv für seinen Glauben oder seine Überzeugung zu werben und auch anderen Religionsgemeinschaften Gläubige abzuwerben. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um eine religiöse oder um eine areligiöse oder auch religionsfeindliche Weltanschauung handelt."

    "Das Grundrecht auf Religionsfreiheit unterliegt keinem allgemeinen Gesetzesvorbehalt. Die Grenzen der Religionsfreiheit können nach Urteil des Bundesverfassungsgerichts daher nur durch das Grundgesetz selbst gezogen werden. Das bedeutet, dass nach Aussage des Bundesverfassungsgerichts die Grenze der Religionsfreiheit nur dort liegt, wo sie im 'Widerspruch zu anderen Wertentscheidungen der Verfassung geraten und aus ihrem Verhalten deshalb fühlbare Beeinträchtigungen für das Gemeinwesen oder die Grundrechte anderer erwachsen.'

    liberalesinstitut.wordpress.com/2012/09/08/religionsfreiheit
    -im-grundgesetz/


    Laut Urteilen des Bundesverfassungsgerichts beinhaltet die Religionsfreiheit auch die Freiheit des Bekenntnisses und der Werbung für Religionen, endet aber beispielsweise dort, wo Zwang oder gar Gewalt zur Anwedung kommt und somit die Grundrechte Dritter verletzt werden. So mein Verständnis als juristischer Laie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #136 springen »
#139 TheDadProfil
  • 30.08.2016, 00:49hHannover
  • Antwort auf #138 von Loren
  • Zum Link..
    Ich hatte jetzt ja schon auf einen Link gehofft der auf Umwegen zur Konrad-Adenauer-Stiftung oder direkt zur CSU führt..

    Aber "Friedrich-Naumann-Stiftung" toppt es dann doch..
    Respekt..
    So viel Verve habe ich Dir nicht zugetraut..

    ""Laut Urteilen des Bundesverfassungsgerichts beinhaltet die Religionsfreiheit auch die Freiheit des Bekenntnisses und der Werbung für Religionen, endet aber beispielsweise dort, wo Zwang oder gar Gewalt zur Anwedung kommt und somit die Grundrechte Dritter verletzt werden. So mein Verständnis als juristischer Laie.""..

    Darüber bestand hier durchaus Konsens..
    Wobei hier dann die Frage offen liegt, wo Gewalt und Zwang in der Mission anfangen, wenn Neugeborene in die "Gemeinschaft" aufgenommen werden, oder sich Gesellschaft auf die Idee einläßt, Soziale Einrichtungen und soziales Arbeiten als Kernkompetenz den "Religiösen" und ihren Konzernen zu überlassen ?

    In der "Beschneidungs-Debatte" wurde diese Frage klar beantwortet..
    "Religion" hat nicht das "Recht" Knaben zu verletzen um eine "Einheit zwischen ihnen und Gott zu schmieden"..
    Schon für die Taufe als "nicht-invasives Ritual" gibt es dann deutlich andere Haltungen..

    Die Frage die sich stellt, und deren Beantwortung sich ja auch aus meiner Haltung ableiten läßt, ist doch die, ob wir als Bürger es zulassen dürfen, das "Religionen" als Institution über die doch ganz offensichtlichen Einflußmöglichkeiten die sie besitzen, überhaupt verfügen dürfen ?

    Und da lautet die Antwort von vielen hier sicher :
    Nein..

    Doch wie beinahe immer in einer solchen Diskussion wird hier dann die Institution mit dem Individuum vermengt, und dadurch verwechselt, was wiederum dazu führt, den Alleinvertretungsanspruch zu rechtfertigen..
    Mithin ein sprachliches Perpetuum Mobile, in der das Argument seine Strahlkraft aus dem Vorhandensein schöpft..

    Die Frage nach der Rechtfertigung für die "Machtfülle" und vor allem für die mannigfaltigen Beteiligungen der "Religionen" am Staat wird nicht beantwortet, sie wird bejaht, weil es sie ja "schon immer" gab..

    Die "Entmachtung" von RKK und EKD änderte auch nichts an der dem Einzelnem zugestandenen "Religionsfreiheit" innerhalb seines persönlichem Umfeldes, mit all dem Einfluß auf die Nachkommenschaft oder dem Verkauf des Wachturms an der Ecke..

    Aber Staat muß derlei Unsinn nicht auch noch stützen oder unterstützen, indem er über "Religionsunterricht" Protektion betreibt..

    "Gottesstaatliche Bestrebungen" sind allen großen und vielen kleinen "Religionen" und auch "Konfessionen" gemeinsam..
    Interessanterweise wird hier Angesichts der Mitgliedszahlen dann auch noch vom Judaismus von einer "Welt-Religion" gesprochen, obwohl sich das allein aus den Mitglieder-Zahlen gar nicht ableiten ließe..
    Judaismus bleibt hier nur die Grundlage aller anderen Sekten, die sich auf dem Abrahamismus gründen..
    Aber das nur nebenbei..

    Der Grundsatz eine Bevölkerung müsse sich auf eine "gemeinsame Religion" beziehen, und sich über diese definieren führt in der Folge zu einer Negation der anderen "Religionen" als "unvermeidliches natürliches Vorkommnis", und vor allem zu einer Negation der "demokratischen Grundordnung" an der sich Gesellschaft auszurichten hat, wenn sie denn Pluralistisch sein will..

    Sie führt aber vor allem zu einer "konsequenten" Negation derer, die Atheistisch/Agnostisch/Nicht-Religiös sind, und in nicht allzuferner Zukunft tatsächlich die "Mehrheit" der Bevölkerung stellen werden..
    Die Austrittszahlen und vor allem die realen Mitglieder-Zahlen der "Kirchen" offenbaren hier nämlich, der Tag ist nicht mehr fern, und dann sind die Atheisten/Agnostiker/Nicht-Religiösen genau das, was bislang immer nur die Frauen gegenüber den Männern waren :
    Eine unterdrückte Mehrheit die sich dem Knüppel der "Religiösen" zu beugen hat..

    Diese falsch verstandene "Religionsfreiheit" dient den "Kirchen" als Waffe..
    Nicht nur in den USA..
    Überall, und so auch bei uns..
    Als "Perpetuum Mobile" wendet sich diese "Religionsfreiheit" vom Individuum auf die Institution, und von dieser zurück, um dann der Gesellschaft mitzuteilen :
    Weil wir viele sind haben wir das Sagen..

    Eine "Idee" die man nicht einmal den Parteien zugesteht, weil man denen in den Parlamenten eine Opposition gegenüberstellt, die die Regierung dann nicht nur "bremst", sondern auch kontrolliert..

    "Religion" steht aber völlig ohne Bremse und völlig ohne Kontrolle der Gesellschaft gegenüber..

    ""So mein Verständnis als juristischer Laie.""..

    Der bin ich auch..
    Aber diese Erkenntnis ein Laie zu sein, und vor allem die Erkenntnis, daß ein Verständnis über ein bestehendes Verhältnis von "Religion" zum Staat so ist, wie es ist, beantwortet noch nicht die Frage, ob dieses Verhältnis dann auch richtig ist..
    Vor allem dann nicht, wenn "Religion" diese auch juristische Betrachtung schon beeinflußt hat..

    Daher denke ich das es an einer "religions-neutralen juristischen Betrachtung" der "Religionsfreiheit" einfach fehlt, ja geradzu doch fehlen muß, wenn man bedenkt das sich in allen Gerichten bis hoch zum BVG auch Menschen befinden die "religiös" sind..
    Und damit beeinflußt sind..
    Einem Roman Herzog oder einem Udo di Fabio kann man auch wohl kaum abverlangen, ein "unverstelltes Bild" über die "Religionsfreiheit" abzugeben..

    Die Besetzung der Senate dieser Gerichte muß also auch dringend nicht nur nach "Parteipolitischen Erwägungen" erfolgen, sonder hin zu einer "die Gesellschaft abbildende" verändert werden..
    Was dann im Zweifel bedeutete, daß in einem Senat von 9 Richter*innen auch nur 4 oder 5 Mitglied einer "Kirche" sein dürfen..
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#140 LorenProfil
  • 30.08.2016, 08:55hGreifswald
  • Antwort auf #139 von TheDad
  • Bei Themen wie Taufe u.ä., Religionsunterricht in staatlichen Schulen, Beschneidung, Privilegierung religiöser Institutionen bzw. bestimmter religiöser Institutionen (z.B. bei der Besetzung von Gremien) und darüber hinaus auch beim Thema des sog. "Gottesbezuges" in Verfassungen dürften sich unsere Auffassungen nicht unterscheiden. Hier ist man m.E. dem "religiösen Erbe" stärker verhaftet, als es meinem Verständnis von Pluralität und Trennung von Staat und Religion entspricht.

    Die Religions- und Bekenntnisfreiheit i.S. einer gewaltfreien Werbung halte ich für unproblematisch, da sie nach meinem Verständnis des Textes keine Weltanschauung privilegiert und auch z.B. Atheisten einbezieht ("Die Religionsfreiheit deckt auch die atheistische Position ab."). Insofern kann die Werbung für weltanschauliche Positionen (das Anbieten religiöser Schriften in Fußgängerzonen z.B.) zwar nerven, ist aber in einer Gesellschaft, die sich als freiheitliche und pluralistische versteht, zu dulden, solange mir die Freiheit eingeräumt wird, dieses Treiben zu ignorieren (kein Zwang, keine Gewalt) und ggfs. für meine sich unterscheidenden Anschauungen gleichberechtigt zu werben.
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#141 NööAnonym
  • 30.08.2016, 17:58h
  • Antwort auf #136 von TheDad
  • Inzwischen weist du ausschließlich Dinge zurück, die wirklich gar nichts mehr mit dem zu tun haben, was ich schrieb.
    Hältst du das immer noch für eine Diskussion? Es ist keine. Das ist nur noch ein verworrenes, autoeskalierendes Selbstgespräch deinerseits.
    Danke an Loren für die Versachlichung.
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#142 TheDadProfil
  • 30.08.2016, 20:52hHannover
  • Antwort auf #141 von Nöö
  • ""Hältst du das immer noch für eine Diskussion?""..

    Wie schon einmal beschrieben, war es Deine Absicht meine Haltung, was, ad absurdum zu führen, oder zu verändern ?
    Mir nachzuweisen ich läge falsch ?

    Was ich davon halte, habe ich erwähnt..
    Eine Diskussion war das nie..
    Ein Disput schon..
    In dem Du von Anfang an versucht hast mittels der Protektion dieser "Christen" mir zu sagen, man dürfe die bloß nicht zu hart anfassen, und eigentlich sind die ja gar nicht so schlimm, weil sie schon immer da waren..

    Was absolut nichts an der Situation ändert..

    Bestehende Diskriminierungen abzuschaffen bedeutet die diskriminierende Gesellschaft abzuschaffen, und durch eine neue, dann vielleicht pluralistische zu ersetzen..

    Das erreicht man nicht, indem man die auslösenden Diskriminierer ungehindert fortfahren läßt..

    ""Das ist nur noch ein verworrenes, autoeskalierendes Selbstgespräch deinerseits.""..

    Du hast mich noch nicht "eskalieren" gesehen..
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#143 TheDadProfil
  • 30.08.2016, 21:00hHannover
  • Antwort auf #140 von Loren
  • Bezugnehmend auf die Gedanken in Deinem oberem Absatz..

    ""Die Religions- und Bekenntnisfreiheit i.S. einer gewaltfreien Werbung halte ich für unproblematisch""..

    Nach der Zwangsmitgliedschaft, nach der Zwangstaufe, nach der gezwungenen Beschneidung..

    Hältst Du dort dann noch so etwas wie eine "gewaltfreie" und von Zwang freie Werbung für "Religion" für möglich ?

    Wir reden hier ja nicht von Gemeinschaften die sich als Erwachsene aus freien Stücken zusammenfinden, sondern von den "Weltreligionen"..
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#144 LorenProfil
  • 30.08.2016, 23:00hGreifswald
  • Antwort auf #143 von TheDad
  • Ich bin selbst mal getauft worden und dann aus der Kirche ausgetreten, nachdem ich vorher die religiösen Dogmen etc. dieser Kirche für mich verworfen habe. Ich traue also Menschen Entwicklung, selbständiges Denken und Emanzipation von Anerzogenenem oder Erlerntem zu (anders wäre es auch problematisch gewesen, dass ich mich der Pädagogik beruflich zuwende).

    Ich traue auch religiösen Menschen zu für ihre Religion gewaltfrei zu werben und sich dennoch kritisch mit ihr zu befassen, auch wenn das nicht mein Weg ist. Ich erwarte dann allerdings, dass respektiert wird, wenn ich von dieser Werbung unbehelligt bleiben möchte und mir die Möglichkeit bleibt, dies zu ignorieren und/oder eine alternative Weltanschauung gleichberechtigt zu vertreten.

    Ich gebe schließlich zu bedenken, dass sich auch Menschen im Erwachsenenalter als "Religionsmündige" für eine Religion entscheiden oder einen Wechsel einer Religionsgemeinschaft vornehmen u.ä., manche infolge einer "spirtuellen Suche", die nicht durch Mission und auch nicht durch den Einfluss der hierzulande meistens diskutierten monotheistischer Religionen beeinflusst wurde.
    Andere wiederum verlassen eine Religionsgemeinschaft und bevorzugen ein Leben ohne Religion. Eine Gesellschaft, die dies ermöglicht, kommt meiner Vorstellung von einer freiheitlichen und pluralistischen recht nahe.
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#145 TheDadProfil
  • 31.08.2016, 13:08hHannover
  • Antwort auf #144 von Loren
  • Kann ich alles so unterschreiben..
    Aber was Du im Abschluß als ""Vorstellung von einer freiheitlichen und pluralistischen""
    Gesellschaft beschreibst, ist bei uns immer noch keine Realität..
    Diese muß erst geschaffen werden..
    Ich beschrieb oben die Realität der Gesellschaft, so wie sie seit langer Zeit beeinflusst wurde, und so wie die Einflüße echte Säkularität verhindern..
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#146 LorenProfil
  • 31.08.2016, 14:22hGreifswald
  • Antwort auf #145 von TheDad
  • Daher schrieb ich ja auch " ... recht nahe". In #140 (1. Absatz) habe ich -bezogen auf Religion- einige Punkte aufgeführt, die mir missfallen. Die "Renaissance des Religiösen" dürfte nicht dazu beitragen, dass sich in naher Zukunft etwas in die Richtung bewegt, die ich mir wünsche i.S. einer konsequenten Trennung von Staat und Religion etc.
    Da fehlt es wohl über PArteigrenzen hinweg an politischem Willen und auch eine "laizistische Bewegung" sehe ich nicht in der Gesellschaft. Hier in MV wird allerdings den Religionen offenbar weniger Bedeutung im öffentlichen Leben beigemessen, als ich es in (Nord-)Hessen und NRW (Rheinland) erlebt habe. Was niemand daran hindert, sich individuell damit zu befassen, aber durchaus entspannend für die sein dürfte, die darauf weniger bis gar keinen Wert legen.
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#147 TheDadProfil
  • 01.09.2016, 20:35hHannover
  • Antwort auf #146 von Loren
  • ""Da fehlt es wohl über PArteigrenzen hinweg an politischem Willen und auch eine "laizistische Bewegung" sehe ich nicht in der Gesellschaft.""..

    Das sehe ich ähnlich..
    Einzig bei den Linken gibt es relativ starke Tendenzen zur Säkularität, die allerdings durch Personen wie Ramelow nicht unbedingt gefördert werden..

    ""Hier in MV wird allerdings den Religionen offenbar weniger Bedeutung im öffentlichen Leben beigemessen, als ich es in (Nord-)Hessen und NRW (Rheinland) erlebt habe.""..

    Nun ja..
    Wenn selbst in Gesamtschulen die Schüler*innen schon Montags Morgens in der ersten Doppelstunde mit "Religion" empfangen werden, weil das ja angeblich aus "organisatorischen Gründen" nicht anders ginge, dann ist die Woche doch quasi schon gelaufen..
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#148 stromboliProfil
  • 02.09.2016, 07:32hberlin
  • Antwort auf #130 von Orthogonalfront
  • wehe wehe, unsere moderat -missverstandene auf der suche nach geistesverwandtschaften...
    Mal davon abgesehen das deine einführung ins philosopische auch nur algemeinplatzgeschwafel ist...

    wer sich , wie z.b. DU hier im forum für todesstrafe begeistert weil sich im "krieg" befindlich, hat entweder einen sprung in der schallplatte oder ist eben doch nur teil jener irr-"rationalitäten", die sich eifernd in die dunkelsten winkel unserer vergangenheit verirrt haben.

    Aber den begriff "rational-realist" besetzend, heißt noch lange nicht rational-realistisch denken zu können...
    siehe:
    www.taz.de/picture/1440275/948/N2_afd__dpa_AMENDO.jpeg

    So besehen stehst du für dass was du bist!
    Eine wichtigtuende querfrontplaudertasche
  • Antworten » | Direktlink » | zu #130 springen »

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