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Kommentare zu:
Studie: Geschlechterklischees auch bei Homo-Paaren


#13 LedErich
  • 25.08.2016, 05:11h

  • Also:
    Meine Schwester verdient das Haushaltseinkommen und ihr Mann kocht und putzt und kümmert sich um die Tochter tagsüber.
    Mein Bruder und seine langjährige Partnerin arbeiten beide, er als Arbeiter, Sie als gutbezahlte Ingenieurin, den Haushalt teilen sie sich komplett.
    Ich lebe seit bald 30 Jahren in einer schwulen Beziehung mit meinem 19 Jahre älteren Mann. Seit er Rentner ist, macht er den Großteil des Haushalts, damit wir die Abende und das Wochenende gemeinsam genießen können. Früher haben wir uns das völlig geteilt. Übrigens kann er auch besser als ich handwerken und er ist wesentlich belesener und politisch gebildeter, obwohl er "nur Volksschule" und ich abgeschlossenes Studium aufzuweisen habe. Die Welt ist bunt und vielfältig. Wo treiben die nur immer diese "repräsentativen" Kleingeister für ihre Befragungen auf?
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#12 daVinci6667
  • 24.08.2016, 12:57h
  • Antwort auf #10 von Nathan

  • Sorry Nathan aber wenn einer sich unterordnen muss, ist das für mich keine Partnerschaft mehr sondern eben Unterordnung. Wer sich auf sowas einlässt ist selber schuld. Liebe würde ich sowas nicht mehr nennen.

    Im übrigen sind sexuelle Rollen die sich zwei Menschen zulegen können nicht zu verwechseln mit den Rollen die die zwei im Alltag leben mögen.
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#11 TheDadProfil
#10 NathanAnonym
  • 24.08.2016, 10:01h

  • Das sehe ich auch so. Ich hatte schon Beziehungen mit femininen Partnern wo ich klar die Hosen anhatte und ihm gesagt habe wo es langgeht und auch Beziehungen mit mmaskulinen Partnern wo ich mich unterordnen musste. Völlig normal.
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#9 Foxie
  • 23.08.2016, 23:13h

  • Wenn ich schon lese, "der femininere...".Als ob das irgendwie vorgeschrieben wäre, eine solche Rollenverteilung zu machen. Da haben wir eigentlich noch gar nicht drüber nachgedacht. Was für ein Versäumnis. Hab schon mehrmals die Frage gehört, wer bei uns die Frau wär. Da sag ich nur, ich verstehe deine Frage nicht, ist doch gar keine Frau dabei. Und sollen sie ihre leicht provokante Neugier näher erklären, wird für gewöhnlich das Thema gewechselt. Vielleicht wird von manchen Leuten manchen Dingen einfach zuviel Bedeutung beigemessen. Gibts nichts Wichtigeres?
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#8 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 23:00hHannover
  • Antwort auf #7 von eiderdaus
  • ""Jetzt wird aus der Putzfrau auch noch ein ernstes Thema.""..

    Und offensichtlich auch noch eine Neid-Debatte :

    ""Auch ich kann mir das ausrechnen, danke schön. Wäre ich nicht drauf gekommen, daß ein Arbeitsloser vielleicht ohne Putzfrau leben muß.""..

    Wo steht den in den vorherigen Kommentaren etwas von "Arbeitslosen" ?
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#7 eiderdausAnonym
#6 TheDadProfil
  • 23.08.2016, 19:21hHannover
  • Antwort auf #4 von eiderdaus
  • ""Wie luxuriös!""..

    Das ist eine ganz einfache Frage der Wirtschaft..
    Du kannst ja mal Deinen Stundenlohn in Relation zu dem einer professionellen Reinigungsfachkraft setzen..
    Liegt der dann unterhalb Deines Stundenlohnes, ist die Entscheidung schon fast getroffen, denn die eigene Freizeit, vor allem mit dem Liebsten, sollte einem etwas wert sein !
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#5 daVinci6667
  • 23.08.2016, 19:17h
  • Antwort auf #4 von eiderdaus

  • Es ging mir nicht darum. Reich und in Luxus leben wir echt wahrhaft nicht. Als junger Mann habe ich selbst zwischendurch Reinigungsarbeiten ausgeführt da ich diesen Zusatzverdienst gut gebrauchen konnte. Dafür war ich mir nicht zu schade. Ich weiss was arbeiten heisst.

    Ja, es geht uns gut, doch müssen wir trotzdem etwas aufs Geld achten. Doch uns ist die gewonnene gemeinsame Lebenszeit die wir nicht fürs putzen aufwenden müssen was wert. Das ist alles.

    Luxus wäre, wenn wir nicht arbeiten müssten und trotzdem ne Putzkraft hätten.
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#4 eiderdausAnonym
#3 daVinci6667
  • 23.08.2016, 15:20h
  • Antwort auf #2 von Finn

  • Ich erinnere mich gerade an unsere erste gemeinsame Wohnung. Eine neugierige ältere Dame fragte mich im Treppenhaus kurz nach Einzug allen ernstes, wer von uns beiden der Müll rausträgt. Meine Antwort: Die Putzfrau!

    Die eigentliche Frage dahinter ist klar und wird sie wohl bis an ihr Lebensende beschäftigt haben.

    Ich verstehe bloss nicht, warum Leute glauben können, dass derjenige der fickt nicht auch putzen kann und der Gefickte nicht auch den Müll rausträgt.

    Nur soviel sei verraten: Bei uns trägt wirklich die Putzfrau den Müll raus. Wenn die mal krank ist, kriegt derjenige der ihn rausträgt vom andern jeweils eine Belohnung.
    Wir sind schliesslich lieb miteinander.
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#2 FinnAnonym
  • 23.08.2016, 14:44h
  • Das äußert sich ja auch in dieser unsäglichen Frage, die man immer mal wieder von Heteros hört:
    Wer bei Euch ist denn der Mann und wer ist die Frau?

    Ich sage dann immer: "Wir sind beide Männer und stehen beide auf Männer. Also gibt es bei uns keine Frau und auch keinen, der eine Frau imitieren will oder soll."

    Das ist diese typische Heteronormativität:
    wenn schon zwei Männer zusammenleben, dann muss es da gefälligst auch die üblichen heterosexuellen Rollenverteilungen geben. Das ist aber Blödsinn und ich kenne kein einziges schwules Paar, dass sich so empfindet.
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#1 daVinci6667
  • 23.08.2016, 13:43h

  • "Selbst wenn die Frau ein höheres Einkommen als der Mann nach Hause bringt, wird von ihr erwartet, dass sie zu Hause eine zweite Schicht einlegt und sich um Haushalt und Kinder kümmert"

    Ich weiss nicht genau wie das in Deutschland ist, doch hierzulande sind die Löhne der Unter- und Mittelschicht heute leider meist derart niedrig und die Kosten derart hoch, dass zwei welche sich zusammen tun, egal ob hetero oder gay, beide arbeiten MÜSSEN, vor allem dann natürlich wenn sie auch noch für Kinder die Verantwortung tragen.

    Meist leistet man sich dann eine billige Putzkraft ein paar Stunden die Woche, damit man wenigstens noch ein klein wenig Zeit miteinander verbringen kann.

    Denn Waschen, bügeln, putzen und den Müll raustragen ist für die meisten wohl kaum eine Lieblingsbeschäftigung. Auch wieder egal ob homoheterobi, Mann, Frau oder Transident.
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