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Kommentare zu:
Homophober Professor scheitert mit Klage gegen Regenbogenfahnen


#1 GeorgGProfil
  • 28.08.2016, 10:33hBerlin
  • Von Jürgen Bellers und der von ihm gegründeten Organisation "Tradition international" werden wir sicherlich noch mehr hören.

    Bellers lebt jetzt im Ruhestand und hat daher die Zeit, gegen Schwule und Lesben zu kämpfen.

    www.uni-siegayn.de/?p=266
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#2 NickAnonym
#3 herve64Ehemaliges Profil
  • 28.08.2016, 11:38h
  • Muss schon schlimm sein, sich nicht beizeiten nach einem erfüllenden Hobby für den Ruhestand umgesehen zu haben, so dass einem nichts als Streitsucht und Prozesshanselei übrig bleibt, gell, Herr Bellers?

    Dennoch berechtigt das nicht dazu, Tatsachen zu verdrehen und das Täter-Opfer-Verhältnis umdrehen zu wollen. Und erst Recht geziemt es sich nicht für einen Christenmenschen, permanent gegen das 8. Gebot zu verstoßen und "falsch Zeugnis wider seinen Nächsten zu reden," um es mal theologisch auszudrücken.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 28.08.2016, 11:44h
  • "Bellers: Regenbogenfahne diskriminiert Konservative"

    Inwiefern soll eine Regenbogenflagge Menschen diskriminieren?

    Durch eine Flagge werden weder er noch sonstwer in ihren Rechten eingeschränkt. Also wird auch niemand durch das Zeigen einer Flagge diskriminiert.

    Auch Regenbogenflaggen sind durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt. Das müssen andere aushalten... Wir müssen ja auch seine Meinungsäußerungen aushalten.
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#5 JasperAnonym
  • 28.08.2016, 11:56h
  • >>> dass die bunten Fahnen gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes verstießen. Darin heißt es unter anderem, dass niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden dürfe. <<<

    Und wie genau wird er durch eine Regenbogenfahne wegen seiner Anschauungen benachteiligt?

    Im übrigen gilt das eher umgekehrt:
    dürfte man eine Regenbogenflagge NICHT hissen, wäre das eine Benachteiligung aufgrund der persönlichen politischen Anschauungen, denn dann würde uns das Recht auf freie Meinungsäußerung genommen.

    Aber nur durch den Anblick der Flagge wird ihm ja kein Recht weggenommen.
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#6 LGBTRightsAnonym
  • 28.08.2016, 12:21h
  • Professor Bellers hat auf ganzer Linie versagt und die Richter haben ihm genau verklickert, warum die Klage eindeutig zum Scheitern verurteilt ist.

    Ich finde es betrüblich, daß sich mane Menschen an einer Regenbogenflagge stören und dazu noch mit hanebüchenen Argumenten kommen, bei denen der gesunde Menschenverstand aussetzt! Solchen Leuten wie Bellers darf man keine Plattform mehr geben.
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#7 tti3_alliance
  • 28.08.2016, 12:25h
  • ... wie steht Bellers zu solchen Themen, und was wurde Studenten dazu vermittelt?

    .

    Dass in Deutschland und auch NRW, immer noch Intersex-Genitalverstümmelungen durchgeführt werden.
    Dass kein Schutz für Intersex-Kinder / Jugendliche und trans-Kinder/Jugendliche existiert.

    Das Angehörige von Minderheiten sich juristisch für psychisch krank erklären lassen müssen, um korrekte Personaldokumente erhalten.

    Das es bis heute keine korrekte und angemessene historische NS Aufarbeitung der Bereiche in NRW gibt.

    .

    Und auch Deutschland, Anfang 2017 vom UN Frauenrechtsausschuss, wegen Intersex-Gentialverstümmelungen, gerügt wird.

    transallianceproject.wordpress.com/2016/07/28/frauenrechtsau
    sschuss-ruegt-frankreich/


    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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#8 Anon MüllerAnonym
  • 28.08.2016, 12:45h

  • "Eltern, die Homosexualität ablehnten, würden diskriminiert, wenn die Schule ihren Sprösslingen eine tolerante Sicht auf Schwule und Lesben böte."

    Und Eltern, die Sexualität generell verteufeln, werden diskriminiert, wenn die Schule ihren Sprösslingen eine tolerante Sicht auf ihren Körper und Sexualität böte.

    Und kreationistische Eltern werden diskriminiert, wenn die Schule ihren Sprösslingen die Evolution beibringt.

    Und geschichtsleugnende, -verfälschende oder -vergessene Eltern werden diskriminiert, wenn die Schule ihre Sprösslingen schonungslos über die Weltgeschichte aufgeklärt.

    Mit der Argumentationskette kann man entweder folgerichtig jeden Unterricht komplett abschaffen, weil er mit Sicherheit irgendwelche kruden Einzelbefindlichen verletzt, oder man muss halt davon ausgehen, dass das Kindeswohl in Form einer umfassenden Ausbildung und gleichberechtigten Erziehung wichtiger ist als irgendeine herbeiargumentierte Diskriminierung der Eltern...

    Man sollte eigentlich meinen, ein Professor wäre in der Lage den Unterschied zwischen verbotener Diskriminierung gemäß AGG und "Mimimi, ich bin aber anderer Meinung!" zu erfassen, aber offenbar geht es unserem Bildungssystem tatsächlich so schlecht wie uns immer gesagt wird.
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#9 LinusAnonym
  • 28.08.2016, 15:19h
  • Was in Deutschland nicht alles Professor werden kann.

    Gerade von einem Professor für Politikwissenschaft erwarte ich eigentlich, dass er den Wert des Grundrechts auf freie Rede zu schätzen weiß oder zumindest achtet.
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#11 DannyCologne89Profil
  • 28.08.2016, 19:42hKöln
  • Das man 12 Monate braucht um so eine Entscheidung zu fällen, wie arm ist das denn bitte?!?

    Warum haben "pensionierte" Professoren noch so einen Einfluss? Unglaublich, wie man sich über eine Regenbogenflagge aufregen kann!

    Wer Zeichen für Liebe & Toleranz so missbilligt, der hätte gar nicht erst Professor werden dürfen!
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#12 FreumelAnonym
#13 NorisetteProfil
  • 28.08.2016, 23:02hNürnberg
  • Der kann ruhig noch öfters für seinen Schwachsinn bezahlen. Da hab ich nichts dagegen. Darf auch höher ausfallen, als nur 2.000 Euronen.
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#14 matsAnonym
  • 29.08.2016, 09:01h

  • "Eltern, die Homosexualität ablehnten, würden diskriminiert, wenn die Schule ihren Sprösslingen eine tolerante Sicht auf Schwule und Lesben böte."

    Diesen Berufs-Zersetzern des sozialen Friedens muss der Staat mit aller Bestimmtheit klarmachen, dass es kein Grundrecht gibt, seinen Sprösslingen den eigenen Hass auf andere Menschen einzupflanzen.
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#15 schnulliwuckProfil
  • 29.08.2016, 09:25hBremen
  • Antwort auf #14 von mats
  • Ich glaube, das ist der falsche Ansatz. Entschuldigung. Natürlich im Endeffekt richtig. Aber statt den Fehdehandschuh von einer kontrahierenden Partei zur anderen zu werfen, zu klagen, und was weiß ich nicht zu unternehmen, muss an den Schulen klar gemacht werden, dass es nicht nur um Toleranz geht, sondern um eine Einheit von allen Menschen, die sich biologisch nicht unterscheidet. Erst die Attribute, mit denen Menschen belegt werden, unterscheiden sie und separieren sie schließlich von einer vermeintlich einheitlicheren Masse. Ich denke, über die Pädagogik an Schulen kann man viel erreichen. Deshalb haben die Rechten ja so viel Schiss und machen ihre witzigen Demos.
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#16 FreeyourgenderProfil
  • 29.08.2016, 09:45hBamberg
  • Ja- klar,
    und der Betriebsrat, der sich für die Angestellten und Arbeiter einer Firma einsetzt,
    diskriminiert den Arbeitgeber,
    wenn man der Argumentation des Professors folgt, und dieses einfach mal auf einen anderen Fall überträgt.

    Jeder der sich für gleiche Rechte einsetzt, oder generell seine Stimme erhebt,
    diskriminiert den, der diese unterdrückt.
    Toll !

    Diese Argumentation sehen wir aber auch in anderen Facetten:
    z.B. fordern Menschen, die Diskriminierung ausüben, bzw. verbal vormulieren,
    Toleranz gebenüber denjenigen, die sie verbal diskriminieren, dies sagen zu dürfen,
    und verstecken dies unter Meinungsfreiheit.

    Dieser Täter-Opfer-Tausch wird immer dann vorgebracht, wenn der Meinungsgegner keine Argumente hat.

    Schlecht vorbereitet würde ich diesem Professor attestieren, um damit in eine Gerichtsverhandlung zu gehen.
    Dies hat er ja auch bereits eingesehen und seine Klage zurückgezogen.

    Aber ich würde mutmaßen,
    dass dieser Professor nur mit dem Säbel rasseln wollte, um seine "Meinung in der Öffentlichkeit" etwas zu verstärken, zu pushen, im Sinne seiner politischen Agitation.
    Also kurz gesagt: Reiner Populismus.

    Ja - eine Regenbogenfahne diskriminiert:
    Sie diskriminiert die Diskriminierung durch Konservative, durch Religion, durch heteronormative Konstrukte, die Menschen ihr Geschlecht absprechen, dass Menschen kennen, auch unabhängig von Genitalien.
    Homophobe Menschen haben Angst vor der Auflösung des heteronormativen dualgeschlechtlichen Konstrukts, das macht ihnen Angst:
    Dagegen gibt es sicher etwas von der Pharmaindustrie.
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#17 matsAnonym
  • 29.08.2016, 11:42h
  • Antwort auf #15 von schnulliwuck

  • Absolut d'accor. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass das ständige Gerede über Toleranz hier irreführend ist, denn es geht um Rechte, nicht um Meinungen oder Weltanschauungen - entsprechend auch um die schulische und familiäre Erziehung zu rechtstaatlich-demokratischer Gesinnung, die umfasst, dass die Rechte anderer zu respektieren sind, egal, was ich über die anderen meine und denke. Sexuelle Orientierung und Identität sind nicht toleranzbedürftig. Beide sind Tatsachen, aus denen sich Grundrechte ableiten. Die Behauptung, man müsste LGBT erst "tolerieren können", bevor man ihre Rechte achten könne, ist 2000 Jahre alte Diskriminierungslogik und Logik des Heterosuprematismus.
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#18 Mal angemerktAnonym
  • 29.08.2016, 12:17h

  • Der feine Professor sollte dazu verdonnert werden als Bettler vor dem Regenbogenzebrastreifen im Castro District in San Francisco sein Dasein zu fristen, anstelle auf Kosten des Steuerzahlers Zeit und Geld für Hetze zu hben....
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#19 userer
  • 29.08.2016, 14:20h
  • Interessant, dass jemand mit solch einer Geisteshaltung jahrzehntelang Politik an der Uni Siegen lehren konnte. Da muss doch schon was durchgeblitzt sein von seiner demokratiefeindlichen Haltung.
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