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Einzelkommentar zu:
Homophober Professor scheitert mit Klage gegen Regenbogenfahnen


#8 Anon MüllerAnonym
  • 28.08.2016, 12:45h

  • "Eltern, die Homosexualität ablehnten, würden diskriminiert, wenn die Schule ihren Sprösslingen eine tolerante Sicht auf Schwule und Lesben böte."

    Und Eltern, die Sexualität generell verteufeln, werden diskriminiert, wenn die Schule ihren Sprösslingen eine tolerante Sicht auf ihren Körper und Sexualität böte.

    Und kreationistische Eltern werden diskriminiert, wenn die Schule ihren Sprösslingen die Evolution beibringt.

    Und geschichtsleugnende, -verfälschende oder -vergessene Eltern werden diskriminiert, wenn die Schule ihre Sprösslingen schonungslos über die Weltgeschichte aufgeklärt.

    Mit der Argumentationskette kann man entweder folgerichtig jeden Unterricht komplett abschaffen, weil er mit Sicherheit irgendwelche kruden Einzelbefindlichen verletzt, oder man muss halt davon ausgehen, dass das Kindeswohl in Form einer umfassenden Ausbildung und gleichberechtigten Erziehung wichtiger ist als irgendeine herbeiargumentierte Diskriminierung der Eltern...

    Man sollte eigentlich meinen, ein Professor wäre in der Lage den Unterschied zwischen verbotener Diskriminierung gemäß AGG und "Mimimi, ich bin aber anderer Meinung!" zu erfassen, aber offenbar geht es unserem Bildungssystem tatsächlich so schlecht wie uns immer gesagt wird.
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